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Magenkrebsrisiko senken: So schützt gesunde Pflanzenkost

Der Magen kommt als eines der ersten Organe mit der Nahrung in Kontakt. Entsprechend empfindlich reagiert der Magen, wenn etwas Falsches gegessen wird. Sogar das Magenkrebsrisiko lässt sich von der Ernährung beeinflussen. Auch hier ist entscheidend, welche Lebensmittel auf dem Speiseplan landen.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
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Senkt pflanzliche Ernährung das Magenkrebsrisiko?

Eine pflanzliche Ernährung wird mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht und kann das Risiko für viele chronische Erkrankungen senken.

Doch pflanzlich bedeutet nicht in jedem Fall gesund. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte wirken sich anders auf die Gesundheit aus als Süßigkeiten, Weißmehlprodukte oder zuckerhaltige Getränke – obwohl letztere ebenfalls pflanzlich sein können.

Eine internationale Studie von 2026 zeigt nun, dass dieser Unterschied auch beim Magenkrebsrisiko eine Rolle spielen kann (1). Die Forscher werteten die Daten aus 6 Beobachtungsstudien mit insgesamt rund 7.500 Personen aus. Davon hatten rund 1.850 Magenkrebs.

Vergleich: Gesunde und ungesunde pflanzliche Ernährung

Die Forscher untersuchten drei verschiedene Formen einer überwiegend pflanzlichen Ernährung: Bei der ersten Ernährungsform – einer gesunden pflanzlichen Ernährung – standen insbesondere Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Olivenöl im Vordergrund.

Die zweite Ernährungsform – eine ungesunde pflanzliche Ernährung – zeichnete sich dagegen durch einen höheren Verzehr von raffinierten Getreideprodukten, Pommes, Chips, Süßigkeiten, Desserts, Fruchtsäften und zuckerhaltigen Getränken aus.

Bei der dritten Ernährungsform ging es eher um den Anteil pflanzlicher und tierischer Kost und weniger darum, ob die jeweiligen Lebensmittel nun gesund oder ungesund waren.

Gesunde pflanzliche Kost: Kleineres Risiko für Magenkrebs

Personen aus der dritten Gruppe hatten ein um 39 Prozent niedrigeres Risiko für Magenkrebs, wenn sie einen möglichst hohen Pflanzenanteil in der Ernährung hatten – verglichen mit Personen, die deutlich weniger pflanzenbetont aßen.

Die gesunde pflanzliche Ernährung war vor allem bei Frauen mit einem geringeren Magenkrebsrisiko verbunden:

Bei Frauen, die besonders viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Olivenöl aßen, war das Magenkrebsrisiko um 50 Prozent niedriger als bei Frauen, bei denen diese Lebensmittel eine kleinere Rolle spielten.

Bei Männern zeigte sich eine Tendenz zu einem niedrigeren Risiko, jedoch weniger deutlich als bei den Frauen.

Bei der ungesunden pflanzlichen Ernährung zeigte sich das entgegengesetzte Bild – allerdings nur bei Frauen:

Frauen, die besonders viele raffinierte Getreideprodukte, Pommes, Chips, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke konsumierten, hatten ein um 70 Prozent höheres Magenkrebsrisiko als jene, bei denen diese Lebensmittel nur selten auf dem Speiseplan standen. Bei Männern zeigte sich kein entsprechender Zusammenhang.

Fazit: Pflanzliche Ernährung für geringeres Magenkrebsrisiko

Auch wenn Sie sich komplett oder überwiegend pflanzlich ernähren, sollten Sie auf die Qualität der Lebensmittel achten. Es genügt nicht, einfach weniger tierische Produkte zu essen – entscheidend ist auch, wodurch Sie diese ersetzen.

Greifen Sie möglichst oft zu Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen und meiden Sie auf der anderen Seite Fertigprodukte und Fertiggerichte, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte sowie zuckerhaltige Getränke.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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