Enzyme bei Arthrose: Wie ein bestimmtes Präparat Ihren Gelenken helfen kann
Kniearthrose kann die Lebensqualität massiv einschränken. Man wird immer weniger beweglich und kann an vielen Aktivitäten nicht mehr teilnehmen.
Da die üblichen Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen können und zudem kaum ursächlich wirken, ist eine rein medikamentöse Behandlung auf Dauer nicht sehr sinnvoll.
Mit Hilfe der Ernährung, mit gezieltem Muskelaufbau und bestimmten Nahrungsergänzungen kann man jedoch sehr viel selbst dazu beitragen, dass sich die Situation wieder bessert.
Wobenzym lindert Beschwerden und fördert den Knorpelschutz
Zu den wirksamen Nahrungsergänzungen bei Arthrose gehört auch eine bestimmte Enzym-Pflanzenstoff-Kombination. Sie enthält insbesondere die beiden Enzyme Bromelain und Trypsin sowie den Pflanzenstoff Rutin.
Die Kombination ist unter dem Markennamen Wobenzym® bekannt und zeigte bereits in etlichen früheren Studien positive Wirkungen auf die Gelenkgesundheit. Das Präparat erhöht z. B. die Beweglichkeit, reduziert die Gelenksteifigkeit, lindert Schmerzen (genauso gut wie Diclofenac) und baut eine Art Knorpelschutz auf.
In der neuen Studie nun, die im August 2025 im Journal RMD Open erschien, wollte man die Wirkmechanismen des Präparats näher untersuchen. Wie wirkt es auf systemische Entzündungen und wie auf den Knorpelumbau, der bei Arthrose stattfindet? Wie verändern sich die Beschwerden der Patienten? (1)
Neue Studie: Wie genau wirkt Wobenzym bei Kniearthrose?
Teilnehmer der Studie waren 45 übergewichtige Patienten im Alter von mindestens 40 Jahren (durchschnittlich 63,3 Jahre). Sie hatten einen BMI von höchstens 35 kg/m² (durchschnittlich 27,4) und litten an symptomatischer Kniearthrose.
Zur Beurteilung der Arthrose diente der Knee injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS) – das ist eine Skala von 0 bis 100. 100 bedeutet vollkommene Beschwerdefreiheit, 0 bedeutet hingegen die maximale Einschränkung durch die Arthrose.
Das Knie wird dafür zunächst in fünf Einzelbereichen beurteilt (Schmerz, Alltagssymptome, Bewegung im Alltag, Sport/Freizeit und Lebensqualität). Für jeden dieser Bereiche wird eine eigene Punktzahl von 0 bis 100 berechnet. Am Schluss wird aus den Zahlen aller fünf Bereiche der Durchschnitt ermittelt. Je höher die Zahl, desto besser geht es dem Knie!
Die Teilnehmer lagen zu Beginn bei Werten von durchschnittlich 50 bis 65, hatten also bereits deutliche Beschwerden.
So wirkt das Enzympräparat nach 8 Wochen
Die Hälfte der Patienten erhielt nun acht Wochen lang zweimal täglich das Enzympräparat, die andere Hälfte ein Placebo-Präparat.
Anschließend folgte eine vierwöchige Einnahmepause (sog. Auswaschphase). Im Anschluss daran wechselten die Teilnehmer zur jeweils anderen Behandlung (für weitere acht Wochen).
Um zu prüfen, ob das Präparat tatsächlich bis ins Gelenk hineinwirkt, bestimmte man vor und nach der jeweiligen Einnahme verschiedene Laborwerte. Es zeigten sich dabei die folgenden Ergebnisse:
Knorpelschutz steigt, Entzündungen nehmen ab
Wenn die Teilnehmer das Enzympräparat nahmen stiegen die Konzentrationen von α2-Makroglobulin und Interleukin-10 signifikant an.
Der Anstieg von α2-Makroglobulin deutet darauf hin, dass der körpereigene Knorpelschutz aktiviert wurde. Das Makroglobulin ist ein körpereigener „Bodyguard“ für die Gelenke. Es blockiert aggressive Enzyme, die den Knorpel zerstören.
Interleukin-10 wiederum ist ein körpereigener Botenstoff, der Entzündungen im Körper aktiv „abschaltet“ und beruhigt. Mehr davon im Blut bedeutet weniger Entzündungsaktivität im Gelenk.
Knorpelabbau wird verlangsamt
Gleichzeitig sank der CTX-II-Wert im Urin. CTX-II ist ein Marker für den Abbau von Knorpelgewebe. Wenn das Kollagen im Gelenkknorpel abgebaut wird, entstehen CTX-II-Bruchstücke, die im Urin gemessen werden können.
Weniger Schmerzen, weniger Symptome
Zusätzlich besserten sich die Werte auf der KOOS-Skala in den Bereichen Schmerz und Symptome folgendermaßen:
In der Enzym-Gruppe stieg der Schmerzwert von 54,4 auf 58,9 Punkte (die Schmerzen besserten sich also), in der Placebo-Gruppe nur von 56,1 auf 56,2.
Die Symptomwerte stiegen in der Enzym-Gruppe von 60,4 auf 65,1 Punkte, in der Placebo-Gruppe kam es zu einer Verschlechterung. Der Wert sank von 64,6 auf 64,4.
Zu den abgefragten Symptomen zählen z. B. Gelenksteifigkeit am Morgen, Geräusche im Knie (Knirschen), Bewegungsfähigkeit des Knies (kann es gestreckt, gebeugt werden), Schwellungen etc.
Das Mittel wurde außerdem gut vertragen. In keiner der beiden Gruppen wurden Nebenwirkungen beobachtet, die einer Behandlung bedurft hätten.
* Beim in der Studie eingesetzten Enzympräparat handelt es sich um dieses Präparat von Wobenzym. Da es unterschiedliche Wobenzym-Präparate gibt, achten Sie darauf, dass Sie das richtige besorgen, wenn Sie die Enzymtherapie probieren möchten.
Wobenzym mit Pflanzenstoffen kombinieren!
Eine sinnvolle Ergänzung zur Entzündungshemmung und Unterstützung der Gelenke bei Arthrose ist das natürliche Mittel * Flammengarde – es enthält u. a. Weihrauch, Curcumin und Ingwer – alle drei sind in relevanter Dosis enthalten.
Unsere Rabatt-Codes für Sie lauten: NT15-ZDG (15 % für Neukunden) und NT10-ZDG (10 % für Bestandskunden).
Sinnvoll ist die Kombination beider Mittel deshalb, weil jedes über andere Mechanismen entzündungshemmend wirkt, was dann die Gesamtwirkung verstärkt:
Wobenzym erhöht den entzündungshemmenden Botenstoff IL-10 und das regulatorisch wirkende Plasmaprotein α2-Makroglobulin, gleichzeitig reduziert es den Knorpelabbaumarker CTX-II.
Flammengarde hingegen ist ein natürlicher COX- und 5-LOX-Hemmer. Das heißt, es blockiert die Enzyme COX und 5-LOX, die andernfalls Schmerz- und Entzündungsstoffe bilden würden. Auch senkt es den Spiegel des NF-κB, ein körpereigenes Protein, das Entzündungsprozesse aktivieren kann.
Fazit: Ausgewählte Enzyme können bei Kniearthrose unterstützen
Wenn Sie an Kniearthrose leiden, könnten Sie das Enzympräparat in Ihre ganzheitliche Therapie integrieren. Diese besteht aus der richtigen entzündungshemmenden Ernährung, aus adäquater Bewegung, Muskelaufbau (zur Stabilisierung des Kniegelenks) und erst zum Schluss aus einer individuell ausgewählten Nahrungsergänzung.
* Die richtige Ernährung mit entzündungshemmender Wirkung erklären wir in unserem entzündungshemmenden Ernährungsplan.
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