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  • Gesunden Leinsamen in einen hölzernen Löffel
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Leinsamen bei Fettleber - Studie zeigt klare Wirkung

Der tägliche Verzehr von 30 g Leinsamen kann den Fettanteil in der Leber deutlich senken. Eine Studie mit Personen, die an einer nichtalkoholischen Fettleber litten, zeigte nach zwölf Wochen spürbare Verbesserungen, insbesondere bei stark ausgeprägtem Leberfett. Lesen Sie hier die Einzelheiten dazu.

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Leinsamen und ihr Potenzial bei einer Fettleber

Bei einer Fettleber lagert sich zu viel Fett in den Leberzellen ein. Häufig tritt das Problem gemeinsam mit Übergewicht und ungünstigen Blutfettwerten auf.

Eine Ernährungsumstellung kann dabei helfen, den Fettanteil in der Leber wieder zu reduzieren. Forscher prüften nun, ob auch ein ganz bestimmtes Lebensmittel dazu beitragen kann: Leinsamen.

Die kleinen Samen sind besonders reich an der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA). Kürzlich zeigte bereits eine andere Studie, dass Omega-3-Fettsäuren sich bei einer Fettleber günstig auswirken können.

Mehr dazu erfahren Sie im Artikel Omega-3-Fettsäuren bei Fettleber – Weniger Todesfälle.

Außerdem enthalten die Samen viele Ballaststoffe und sogenannte Lignane. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften.

So wurde die Wirkung der Leinsamen untersucht

In einer Studie von 2025 nahmen 25 Personen mit nichtalkoholischer Fettleber täglich 30 g gemahlene Leinsamen zu sich (1). Sie taten dies 12 Wochen lang – und zwar entweder vor dem Mittagessen oder vor dem Abendessen.

Die Kontrollgruppe erhielt keine Leinsamen. Beide Gruppen kamen jedoch in den Genuss einer Ernährungsberatung. Auch nahmen beide Gruppen gleich viele Kalorien und Nährstoffe zu sich und bewegten sich ähnlich viel.

Die Ergebnisse der Leinsamen-Studie

Nach 12 Wochen zeigte sich ein deutlicher Unterschied: In der Leinsamen-Gruppe war der Fettanteil der Leber um 5,28 Prozentpunkte zurückgegangen. In der Kontrollgruppe sank er lediglich um 1,23 Prozentpunkte.

Besonders deutlich war die Wirkung bei Personen mit einer zuvor stärker ausgeprägten Fettleber. Ihr Leberfettanteil sank von 19 auf 10 Prozent – hat sich also beinahe halbiert.

Auch beim Gewicht gab es Unterschiede. Die Teilnehmer mit den Leinsamen nahmen im Durchschnitt 2,4 kg ab. In der Kontrollgruppe blieb das Gewicht nahezu unverändert.

* Hier finden Sie BIO-Leinsamen.

Omega 3, Lignane und Ballaststoffe im Zusammenspiel

Die Forscher vermuten, dass die Omega-3-Fettsäuren, die Lignane und die Ballaststoffe in den Samen gemeinsam den Fettstoffwechsel günstig beeinflussen.

Hinzu kommt ein möglicher Einfluss auf die Darmflora. In der Studie veränderte sich durch die Einnahme der Samen die Zusammensetzung der Darmbakterien. Einige günstige Bakterienarten nahmen zu. Und auch die Gewichtsabnahme könnte eine Rolle gespielt haben.

Leinsamen sind aber nur ein einzelner Bestandteil einer insgesamt leberfreundlichen Ernährung. Wenn Sie Ihre Leber unterstützen möchten, können Sie mit passenden Gerichten im Alltag viel bewirken.

* Sie möchten ab sofort leckere Gerichte für Ihre Leber kochen? Dann ist unsere Rezeptsammlung mit 30 köstlichen leberfreundlichen Rezepten für Sie ideal.

Fazit: Leinsamen lassen das Fett in Ihrer Leber schrumpfen

Leinsamen können bei einer Fettleber eine sinnvolle und kostengünstige Ergänzung der Ernährung darstellen. Bereits 30 Gramm pro Tag lassen sich leicht in Müsli, Smoothies oder andere Speisen einbauen und können den Leberfettanteil spürbar senken. Sie ersetzen jedoch keine umfassende, leberfreundliche Ernährung und Lebensweise.

Was Sie sonst noch für Ihre Leber tun können, erfahren Sie im Artikel So können Sie Ihre Fettleber abbauen.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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