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Multivitaminpräparate gegen Krebs

Multivitaminpräparate gegen Krebs

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(Zentrum der Gesundheit) - In einer Langzeitstudie mit älteren Männern zeigte sich, dass die tägliche Einnahme eines Multivitamin-Präparats das Krebsrisiko signifikant verringern kann. Die beteiligten Forscher empfehlen Männern nun, spätestens ab dem mittleren Alter ein hochwertiges Multivitaminpräparat einzunehmen.

Heute schon Vitamine geschluckt?

Multivitaminpräparate sind die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel, die von mindestens einem Drittel der erwachsenen Bevölkerung regelmässig eingenommen werden.

Bisher konnten Studien zu keinem einhelligen Ergebnis gelangen, ob die Einnahme von Vitaminen nun Vorteile oder eher Nachteile oder vielleicht überhaupt keine Auswirkungen auf die Gesundheit, das Krebsrisiko und die Sterblichkeit haben kann.

Studie soll zeigen, ob Vitamine das Krebsrisiko reduzieren

Die im Oktober 2012 im Fachmagazin Journal of the American Medical Association JAMA veröffentlichte Studie (die sog. Physicians’ Health Study II) sollte hier endlich Klarheit bringen.

Während es sich bei bisherigen Studien zu diesem Thema eher um die Auswertung von Fragebögen gehandelt hatte, wollte man der Frage, inwieweit Multivitaminpräparate das Krebsrisiko reduzieren können, dieses Mal mit einer gross angelegten randomisierten placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie auf den Grund gehen.

Studien-Objekte waren Ärzte

Als Studienteilnehmer fungierten 14.641 amerikanische Ärzte, die zu Anfang der Studie (1997) 50 Jahre und älter waren (durchschnittlich 64 Jahre).

Die Teilnehmer erhielten täglich entweder ein Multivitaminpräparat oder ein Placebo, um herauszufinden, inwieweit Multivitaminpräparate einen Einfluss auf die Entwicklung von Krebs, darunter Prostata- und Darmkrebs nehmen könnten.

Im Jahr 2011 wurde die Studie beendet.

Weniger Krebs für Vitaminschlucker

Man stellte fest, dass jene Männer, die über mehr als 10 Jahre hinweg das Multivitaminpräparat eingenommen hatten, ein zwar moderat, aber dennoch signifikant geringeres Krebsrisiko hatten als die Placebo-Gruppe. Ernsthafte Nebenwirkungen – wie bei anderen Studien z. B. zu Vitamin E und Beta-Carotin – konnten bei der Physicians’ Health Study im Beobachtungszeitraum nicht beschrieben werden.

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Optimale Kombination: Vitamine und gesunder Lebensstil

Ein weiterer interessanter Punkt der Studie war Folgendes: Die positive Wirkung einer Multivitamin-Nahrungsergänzung konnte durch einen gesunden Lebensstil verstärkt werden.

So waren die betreffenden Teilnehmer weder fettleibig noch rauchten sie. Auch assen sie selten rotes Fleisch. Darüber hinaus machten Sie mehr als eine Stunde Sport pro Woche und assen reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.

Achten Sie in jedem Fall auf hochwertige ganzheitliche Vitaminpräparate und vergessen Sie darüber hinaus nicht eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise, regelmässige Bewegung, Aufenthalte unter freiem Himmel und ein effektives Stressmanagement.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Artikel "Gefährliche künstliche Vitamine", der Ihnen Tipps für die Wahl des richtigen Nahrungsergänzungsmittels geben kann.

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Quellen:



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