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  • Die Nahaufnahme hebt gesunde Mahlzeitenzubereitung hervor, mit Fokus auf frisches Gemüse
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Grünes Gemüse schützt vor Alzheimer

Grünes Blattgemüse ist in den Augen vieler Menschen nichts anderes als Kaninchenfutter. Was für ein Trugschluss! Denn grünes Blattgemüse bringt derart viele gesundheitliche Vorteile mit sich, dass es schade wäre, wenn nur Kaninchen davon profitieren könnten. Grünes Blattgemüse fördert nämlich nicht nur den Muskelaufbau, beugt Tumorbildung vor, inaktiviert freie Radikale und reguliert die Blutgerinnung, sondern kann – laut einer aktuellen Studie – auch Demenz und Alzheimer verhindern. Höchste Zeit, den Speiseplan möglichst oft mit Spinat, Mangold, Kresse, Löwenzahn aufzuwerten.

Stand: 10 April 2026
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Grünes Blattgemüse gegen Alzheimer

Die meisten Menschen denken beim Wort "Blattgemüse" höchstens an Spinat oder Kopfsalat, dabei ist die Auswahl an grünem Blattgemüse äusserst reichhaltig.

So gehören zu den grünen Blattgemüsen alle Gemüse-Arten und Wildpflanzen, deren Blätter und Stängel gegessen werden können, wie z. B.

  1. Blattsalate (z. B. Chicorée, Feldsalat, Radicchio)
  2. Kohlgemüse (z. B. Brokkoli, Rosenkohl, Chinakohl)
  3. Lauchgemüse (z. B. Bärlauch, Schnittlauch, Porree)
  4. Spinatgemüse (z. B. Spinat, Mangold)
  5. Wildkräuter und Wildsalate (z. B. Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn).

Mehr als 50 grüne Blattgemüse haben wir auf unserer Seite für Sie aufgeführt: Grüne Blattgemüse bei Eisenmangel

Wissenschaftler rund um Dr. Martha C. Morris von der Rush University in Chicago (USA) haben nun gezeigt, wie sich der Genuss von grünem Blattgemüse speziell auf das Alzheimer-Risiko auswirkt (1 ).

Zwei Portionen grünes Blattgemüse pro Tag verjüngen das Gehirn um mehr als 10 Jahre

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass zwischen dem Nachlassen der mentalen Fähigkeiten und Demenzerkrankungen wie Alzheimer ein signifikanter Zusammenhang besteht.

Dr. Morris fand mit ihrem Forschungsteam heraus, dass grünes Blattgemüse den Abbau der Gehirnleistungsfähigkeit im Alter verlangsamen oder gar verhindern kann (4) und damit auch vor Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen schützen kann.

An den Untersuchungen nahmen über 900 Probanden mit einem durchschnittlichen Alter von 81 Jahren teil. Der Beobachtungszeitraum der Studie betrug 2 bis 10 Jahre.

Die Wissenschaftler konnten daraufhin feststellen, dass die kognitiven Fähigkeiten bei jenen Teilnehmern, die mehr grünes Blattgemüse konsumiert hatten, in viel geringerem Umfang abnahmen.

Am besten schnitten jedoch jene Probanden ab, die ein bis zwei Portionen grünes Blattgemüse pro Tag gegessen hatten: Ihre Gehirnleistung entsprach der eines um 11 Jahre jüngeren Menschen (5).

Diese Vitalstoffe schützen vor Alzheimer

Außerdem zeigte sich im Laufe der Studie, welche Nährstoffe im grünen Blattgemüse nun höchstwahrscheinlich für die geistige Fitness verantwortlich waren.

Es handelt sich um Vitamin K, Folat (Folsäure), Beta-Carotin sowie den sekundären Pflanzenstoff Lutein.

Dr. Morris erklärt, dass das Essen von grünem Blattgemüse eine einfache und erschwingliche Möglichkeit sei, um das Gehirn aktiv vor Demenzerkrankungen zu schützen.

Lebensmittel gegen Demenz

Weitere Lebensmittel, die in der Studie neben grünem Blattgemüse mit einem geringeren Demenzrisiko in Verbindung gebracht wurden, waren:

  1. Alle anderen Gemüse
  2. Beeren (mind. 2 x wöchentlich) - andere Früchte nicht
  3. Nüsse (1 x täglich)
  4. Vollkornprodukte
  5. Kernbohnen
  6. Olivenöl
  7. Fisch

Lebensmittel, die Demenz fördern können

Als schädlich für die geistige Fitness wurden hingegen die folgenden fünf Lebensmittel bezeichnet:

  1. Rotes Fleisch
  2. Butter und Margarine
  3. Süße Backwaren aus Weißmehl
  4. Frittiertes und Fast Food
  5. Käse

Fazit: Demenz vorbeugen - pflanzenbasiert essen

Das Risiko für Demenz lässt sich also offenbar reduzieren, wenn man bevorzugt pflanzenbasiert isst. Grüne Blattgemüse und die übrigen oben genannten sieben Lebensmittelgruppen sollten hier eine wichtige Rolle spielen.

Gleichzeitig meidet man die fünf Lebensmittel, die Demenz fördern können. Leicht umsetzen lässt sich diese Ernährungsform mit der mediterranen Ernährung.

Lesen Sie mehr im Artikel Mediterrane Ernährung senkt Demenzrisiko.

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Update 8.9.2025

Wir ergänzten den Artikel mit Studie 5, in der die bisherigen Ergebnisse bestätigt und vertieft wurden.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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