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Gesundheit
Oxidativer Stress bei Herzproblemen

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 02.11.2017
Oxidativer Stress bei Herzproblemen
© Adam J - Shutterstock.com

Forscher empfehlen mittlerweile allen herzkranken Patienten, dass sie in Eigeninitiative zu vorbeugenden Massnahmen greifen, um dem starken oxidativen Stress, der mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Herzoperationen einhergeht, zu entgegnen.

Forscher fanden zwei wichtige Faktoren:

1. einen extrem hohen Grad an Schädigung durch freie Radikale (durch oxidativen Stress)

2. ein Fehlen von Glutathion (ein körpereigenes Antioxidans), bei Menschen, die an Herzproblemen leiden

Beide dieser Faktoren begleiten Herzerkrankungen und beide treten auf, wenn:

1. der Blutfluss zum Herzen durch eine Blockade der Herzarterien versperrt ist oder 2. eine plötzliche Blockade zum Herzinfarkt führt

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Forscher empfehlen gesunde Ernährung

Deshalb empfehlen Forschen diesen Patienten eine gesunde Ernährung. Diese sollte in die medizinische Versorgung des Patienten mit eingebaut werden.

Ein Team von kanadischen und japanischen Herzforschern empfiehlt eine antioxidative Therapie vor einer Herzbehandlung.

Ein Forscherteam der Birmingham University hat in einer randomisierten Studie über 2.000 Patienten untersucht, die unter Erkrankungen der Herzkranzgefässe litten.

Das Ergebnis war: Patienten, die Antioxidantien zu sich nahmen, konnten ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 47% verringern.

Glutathionmangel wissenschaftlich bewiesen

Kardiologen in Italien sind der Meinung, dass eine deutliche Verarmung an Glutathion nach einer Ischämie des Herzens auftritt.

In einer Studie, die im Japanese Heart Journal veröffentlicht wurde, wurde der Glutathionwert in den roten Blutkörperchen von 21 Herzinfarkt-Patienten gemessen. Sie fanden Hinweise einer Glutathion -Verarmung, die darauf hindeutet, dass bei dieser Erkrankung ein grosser Bedarf an Glutathion besteht.

Das Haupt-Antioxidans in unseren Zellen ist Glutathion. Es schützt alle Zellen. Antioxidantien, wie Vitamin C und E sind wichtig und hilfreich, aber das natürlich in der Zelle vorkommende Antioxidans ist Glutathion. Durch Glutathion werden diese anderen Antioxidantien in ihre aktive Form umgewandelt. Es konnte gezeigt werden, dass der Glutathionspiegel im Alter abnimmt und somit mitverantwortlich für Artheriosklerose ist.

Es bringt nichts, Glutathion in Pillenform zu sich zu nehmen, da diese lediglich verdaut werden und somit nicht in der Zelle ankommen.

Um von Glutathion zu profitieren, können glutathionreiche Nahrungsmittel (Obst und Gemüse) oder glutathionreiche ätherische Öle als vor- bzw. nachoperative Ergänzung zu sich genommen werden. Besonders reich an Glutathion sind Brokkoli, Petersilie und Spinat.

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