Lebenshilfe

Wie man eine Panikattacke stoppen kann

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 23.06.2018
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Wie man eine Panikattacke stoppen kann
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Panikattacken tauchen meist ganz plötzlich auf. Sie überwältigen, nehmen die Luft zum Atmen und die Fähigkeit klar zu denken. Panikattacken können jeden treffen. Sie können begleitend bei generalisierten Angstzuständen auftreten oder bei Depressionen. Sie können aber auch aus heiterem Himmel bei Menschen ohne Vorerkrankung auftreten. Panikattacken sind Angstanfälle, die ohne erkennbare Gefahr entstehen. Was kann man tun, um eine Panikattacke zu stoppen? Und wie kann man einem Betroffenen beistehen, der gerade an einer Panikattacke leidet?

Inhaltsverzeichnis

Panikattacken – Wie stoppt man sie?

Eine Panikattacke gehört zu den Angststörungen. Oft überfällt sie einen aus dem Hinterhalt. Man ist nicht darauf gefasst. Die Angst kommt ganz plötzlich. Man schwitzt, atmet heftig, es wird einem übel und das Herz rast. Meist dauern entsprechende Attacken zwischen 5 und 20 bis hin zu 30 Minuten.

Panikattacken kommen so plötzlich, dass man nicht mehr mal eben den Arzt aufsuchen kann. Es ist daher wichtig, dass man selbst genau weiss, was zu tun ist, wenn es wieder einmal so weit ist. Noch besser wäre es natürlich, wenn man wüsste, wie sich Panikattacken vorbeugen lassen.

14 Massnahmen gegen Panikattacken

Wir beschreiben 14 Massnahmen, die helfen können, eine Panikattacke gut zu überstehen und sie möglichst auch seltener werden zu lassen. Punkt 4 ist keine von uns empfohlene Massnahme, sondern gibt einen kurzen Einblick in die schulmedizinische Medikation, die bei Panikattacken verordnet wird.

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1. Erkennen und akzeptieren Sie den augenblicklichen Zustand

Wichtig ist zunächst, dass Sie erkennen können, wenn Sie eine Panikattacke haben und nicht etwa glauben, Sie schwebten tatsächlich in Lebensgefahr. Falls Sie schon mindestens einmal eine Panikattacke hatten, wissen Sie, wie sich diese anfühlt, welche Gedanken Sie dabei hatten und welche Gefühle von Ihnen Besitz nahmen.

Sollte sich der Spuk wiederholen, erkennen Sie ihn rechtzeitig und erinnern Sie sich daran, dass die letzte Panikattacke innerhalb kurzer Zeit wieder vorüber war – und zwar ohne dass Ihnen etwas geschehen war. Sagen Sie sich also: Okay, das ist eine Panikattacke. Ich kenne das. Sie wird bald wieder vorbei sein. Denn Panikattacken sind sehr kurzlebig.

Machen Sie sich ausserdem keinen Stress oder gar Selbstvorwürfe, weil Sie Panikattacken haben. Es ist nun einmal so. Also bringt es nichts, dagegen anzukämpfen. Sehr viel wirksamer ist es, die Panikattacke als augenblicklichen Bestandteil Ihres Lebens zu akzeptieren, als Aufgabe, die mit viel Ruhe und Geduld, aber auch mit Übung der hier vorgestellten Massnahmen bewältigt werden will.

Wann muss Hilfe geholt werden?

Wenn Sie jedoch zum allerersten Mal eine Panikattacke erleben, dann suchen Sie am besten baldmöglichst Ihren Arzt auf, da Panikattacken auch Vorzeichen ernster Erkrankungen sein können, wie etwa eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Auch wenn die Panikattacke länger als gewöhnlich anhält oder schlimmer verläuft als üblich, sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen. Genauso dann, wenn Panikattacken das Leben bestimmen und womöglich sogar vom Arbeiten abhalten und insgesamt die Lebensqualität verschlechtern.

2. Atmen Sie ruhig, langsam und tief

Wer Angst und Panik hat, atmet schnell, oberflächlich und hektisch. Wer hingegen langsam und tief atmet, kann keine Angst haben – heisst es. Denn ein ruhiger Atem signalisiert dem Rest des Körpers: Alles ist in Ordnung, kein Grund zur Panik!

Konzentrieren Sie sich daher auf Ihren Atem und atmen Sie ruhig, tief und langsam. Zählen Sie beim Einatmen langsam bis vier und genauso beim Ausatmen. Auf diese Weise können Sie Ihre Panikattacke unter Kontrolle bekommen.

Bei einer Panikattacke fühlt sich die Brust jedoch oft sehr angespannt an, so dass eine Kurzatmigkeit ganz normal ist. Versuchen Sie jedoch tief aus dem Bauch zu atmen und Ihre Lungen langsam und stetig zu füllen. Auf diese Weise löst sich die Anspannung in der Brust und mit ihr das Angstgefühl.

3. Inhalieren Sie Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl wird schon sehr lange zur Linderung von Angstzuständen eingesetzt. Es wirkt beruhigend und entspannend. Tragen Sie daher immer ein Fläschchen mit ätherischem Lavendelöl mit sich und inhalieren Sie daraus den Duft, wenn Sie spüren, dass eine Panikattacke naht. Sie können auch ein oder zwei Tropfen daraus auf Ihren Handrücken oder Ihr Handgelenk tupfen und von dort den Duft einatmen.

Lavendelöl ist fast überall erhältlich. Achten Sie jedoch auf hohe Qualität. Es sollte sich um ein 100 Prozent reines Lavendelöl aus biologischer Herkunft handeln.

Wer jedoch gleichzeitig angstlösende Psychopharmaka wie etwa Benzodiazepine nimmt (z. B. Diazepam, auch als Valium bekannt), sollte Lavendelöl besser nicht einsetzen, zumindest nicht, wenn er/sie sich nicht zu Hause befindet oder demnächst das Haus verlassen möchte, da die Kombination der beiden zu verstärkter Schläfrigkeit führen kann.

4. Seien Sie vorsichtig mit den Medikamenten der Schulmedizin

Wenn Sie Ihren Arzt wegen Panikattacken aufsuchen, erhalten Sie meist Psychopharmaka verschrieben. Bedenken Sie bei Psychopharmaka jedoch, dass ein Teil davon (gerade die genannten Benzodiazepine) ein enormes Suchtpotential aufweisen können, was bedeutet, dass man die Dosis immer wieder erhöhen muss, um eine Wirkung zu erzielen, da der Körper eine gewisse Toleranz den Mitteln gegenüber entwickelt.

Je höher dosiert und je öfter man die Mittel jedoch einsetzen muss, umso stärker sind natürlich auch deren Nebenwirkungen (Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, eingeschränktes Denkvermögen).

Gerade bei älteren Menschen werden diese gerne mit einer einsetzenden Demenz verwechselt. Beim Absetzen hingegen können jene Situationen eintreten, gegen die man die Mittel ursprünglich genommen hat: Angst, Panik, Nervosität, Schlaflosigkeit. Länger als vier Wochen sollten Psychopharmaka bei Panikattacken daher nicht eingenommen werden.

5. Sorgen Sie für Ruhe

Optische oder akustische Reize können Panikattacken verstärken. Wenn möglich, suchen Sie bei einer Panikattacke einen ruhigen Platz auf. Verlassen Sie Läden, Büros, Bars – oder wo immer Sie sich gerade befinden und gehen Sie z. B. auf die Toilette, wo Sie sich unbeobachtet fühlen und mit dem Rücken gegen eine Wand lehnen können. Dies gibt ein Gefühl von Halt und Sicherheit. Schliessen Sie die Augen, um sich bestmöglich auf Ihre Atmung und andere Strategien zur Linderung der Attacke konzentrieren zu können.

Tritt die Panikattacke jedoch in einer ruhigen Umgebung ohne jede Reize auf, kann es genauso hilfreich sein, das Gegenteil zu tun, nämlich raus zu gehen, dorthin, wo andere Menschen sind oder in die Natur (den Garten oder Park), um sich durch schöne Anblicke leichter zu beruhigen.

6. Finden Sie Ihre Trigger

In manchen Fällen treten Panikattacken durch bestimmte Auslöser auf, etwa durch geschlossene, enge Räume, Menschenmengen, Alleinsein oder auch durch bestimmte Sorgen, z. B. Geldsorgen, wenn wieder eine Rechnung ins Haus flattert, von der man weiss, dass man sie nicht bezahlen kann.

Wenn Sie Ihren persönlichen Auslöser kennen, können Sie versuchen, diesen zunächst zu vermeiden. Langfristig sollten Sie jedoch in einer Psychotherapie oder mit Hilfe anderer Beratungsstellen dafür sorgen, dass der Auslöser keine derartige Macht mehr über Sie hat.

7. Bewegen Sie sich!

Manche Menschen empfinden es als grosse Erleichterung, bei einer Panikattacke nicht still dazusitzen oder zu stehen, sondern sich zu bewegen oder sogar einfach eine Runde um den Block zu laufen. Auf diese Weise können sich Geist und Körper nicht so sehr auf die Panik konzentrieren, die Muskeln können sich nicht so stark verspannen und der Körper kann das tun, was er natürlicherweise bei Panik und Todesangst tun würde: Wegrennen.

Noch besser wäre es, wenn Sie schon rein prophylaktisch mit dem Laufen als Hobby beginnen würden:

  • Denn Laufen baut überschüssige Energie ab – und überschüssige Energie kann bei einer Neigung zu Panikattacken diese fördern.
  • Laufen stärkt die Muskulatur und sorgt dafür, dass diese in Bewegung und locker bleibt. Andernfalls kann sich die Muskulatur schnell verspannen – und verspannte Muskeln begünstigen Angstzustände.
  • Laufen führt überdies zur Ausschüttung von Endorphinen, Stoffe, die glücklich und entspannt machen und daher die Wahrscheinlichkeit von Panikattacken reduzieren.
  • Laufen baut Cortisol ab, ein Stresshormon, das auch an der Entstehung von Ängsten beteiligt ist.
  • Laufen trainiert das Herz-Kreislauf-System, es sorgt für gesunde Lungen und einen gesunden Atemrhythmus, so dass es bei einer Panikattacke leichter fällt, das richtige Atemmuster zu finden, um aus der Panik wieder auszusteigen.

8. Praktizieren Sie das Achtsamkeitstraining

Während einer Panikattacke befindet man sich getrennt von der Realität. Man ist in einer ganz eigenen Welt. Das Achtsamkeitstraining hilft dabei, sich zu erden, wieder in die Realität zurück zu finden. Man richtet dabei ganz bewusst seine Aufmerksamkeit weg von der Quelle der Angst oder Sorge hin zu anderen Dingen.

a. Schauen Sie sich fünf voneinander unabhängige Dinge in Ihrer Nähe an und denken Sie über jedes davon einige Zeit lang nach.

Das können ganz einfache Gegenstände sein, wie ein Buch, ein Glas, eine Topfpflanze, ein Drucker, ein Lippenpflegestift. Zu jedem einzelnen fallen Ihnen sicher sofort viele Gedanken und Geschichten ein.

Wie kamen Sie zu dem Buch? Worum geht es darin? Hat es Ihnen gefallen? Wollten Sie nicht noch eine Rezension dazu schreiben?

Das Glas ist vielleicht Ihr Lieblingsglas. Sie haben es schon so lange und irgendwann einmal auf dem Flohmarkt gekauft. Welche Stationen es wohl hinter sich hat? Wessen Hände es wohl schon hielten?

Gehen Sie mit den drei übrigen Dingen genauso vor.

b. Lauschen Sie auf vier verschiedene Geräusche, die Sie gerade hören und denken Sie darüber nach.

Vielleicht hören Sie Vogelgezwitscher. Welcher Vogel mag es sein? Was er wohl mitzuteilen hat? Ist es ein Balzgesang? Warnt er vor einer Katze? Oder singt er einfach nur vor Glück, weil es so schön ist, durch die Lüfte zu fliegen und jetzt auf diesem hohen Baum in der Sonne zu sitzen?

Vielleicht hören Sie den Staubsauger Ihrer Nachbarin. Welcher Stimmung mag sie wohl sein? Ist sie in Eile? Hofft sie, eines Tages, eine Haushaltshilfe zu haben? Oder mag sie es, ihrem Sauger dabei zuzusehen, wie der Boden immer sauberer wird?

Gehen Sie mit zwei weiteren Geräuschen genauso vor. Sollte es ganz still bei Ihnen sein, überlegen Sie, welche Geräusche Sie gerne hören würden. Eine bestimmte Musik? Das Rauschen des Meeres? Oder das Geräusch des Schlüssels in der Haustür, wenn Ihre Frau/Ihr Mann nach Hause kommt?

c. Berühren Sie drei verschiedene Dinge und nehmen Sie die Konsistenz und Temperatur wahr

Z. B. die kühle glatte Flasche auf Ihrem Schreibtisch oder die flauschig-weiche Decke auf Ihrem Bett.

d. Nehmen Sie zwei verschiedene Gerüche wahr.

Welche Erinnerungen tauchen in Ihnen auf, wenn Sie sie bewusst einatmen?

e. Nehmen Sie etwas in den Mund und nehmen Sie ganz bewusst den Geschmack wahr

Das kann ein Kaugummi sein, ein Bonbon, ein Stück Apfel – oder wenn Sie nichts Essbares bei sich haben, einfach nur Ihre Fingerspitze. Oder wenn Sie in der Natur sind, ein Blatt oder eine Blüte (idealerweise von einer essbaren Pflanze).

9. Setzen Sie Techniken ein, die zur Entspannung der Muskeln führen

Da Panikattacken stets auch mit enormer Muskelanspannung einhergehen, sind Entspannungstechniken, die sich der Muskulatur widmen, extrem wichtig, um Panikattacken vorzubeugen. Aber auch bei einer einsetzenden Panikattacke kann man diese Techniken anwenden – allerdings nur, wenn man den Ablauf bereits beherrscht.

Sobald der Geist bemerkt, dass sich der Körper entspannt, verflüchtigt sich meist auch die Panik mit ihren zwanghaften Gedanken. Eine äusserst wirksame und gleichzeitig sehr einfach zu erlernende Methode zur Muskelentspannung und zum Stressabbau ist die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

10. Schaffen Sie sich einen Traumort

Suchen Sie sich in Gedanken einen schönen Ort aus. Das kann ein tatsächlich existierender Ort sein, an dem Sie sich besonders wohl fühlen und der Ihnen – wenn Sie nur an ihn denken – schöne Gefühle schenkt. Sie können sich aber auch einen solchen Traumort ausdenken und ihn in Ihren Gedanken zum reinsten Paradies werden lassen.

Das kann ein besonders schönes Haus mit luxuriöser Ausstattung sein oder auch ein herrlicher Ort in der Natur.

Sobald eine Panikattacke auftritt, schliessen Sie die Augen und begeben sich in Gedanken an diesen Ort. Stellen Sie sich jede Kleinigkeit detailliert vor. Was tragen Sie? Wie sieht es dort aus? Wie ist das Wetter an diesem Ort? Wie fühlt sich der Boden an, wenn Sie barfuss über den weissen Strand laufen, über die dicken Teppiche Ihrer Villa wandeln oder den moosbewachsenen Pfad in einem Märchenwald entlang spazieren.

Die Visualisierung ihres Traumortes bewirkt, dass Sie sich entspannen und ruhiger werden, so dass auch Panikattacken mit dieser Massnahme gelindert werden können. 

11. Suchen Sie sich ein Mantra aus

Ein Mantra ist ein Wort oder Satz, der in Notsituationen dabei helfen kann, diese besser zu durchstehen. Wer bei einer Panikattacke sein Mantra immer wieder wiederholt, kommt eher aus der Panikattacke heraus.

Ein Mantra für Panikattacken könnte beispielsweise sein: „Meine Angst hat nichts mit der Realität zu tun, ich habe nichts zu befürchten.“ Das Mantra reguliert den Atem und entspannt die Muskeln.

12. Meditieren Sie regelmässig und machen Sie Atemübungen

Regelmässiges Meditieren ist eine grossartige Gelegenheit, Stress abzubauen, Friedfertigkeit zu üben und den Atem bewusst fliessen zu lassen. Wie schon unter 2. erklärt, hilft ein ruhiger und tiefer Atem enorm dabei, eine Panikattacke zu stoppen.

13. Leben Sie gesund!

Wer seinen Körper gut ernährt und ihn auch sportlich fit hält, ist weniger oft von Panikattacken betroffen. Zu einem derart gesunden Lebensstil gehören neben einer gesunden Ernährung, ausreichend Schlaf und das regelmässige Trinken von Wasser sowie der Rauchstopp und die Reduzierung von Kaffee und Alkohol.

14. Nutzen Sie eine App für Panikattacken

Natürlich gibt es auch Apps, die Ihnen bei Panikattacken die möglichen Massnahmen und Bewältigungsstrategien vor Augen führen. Auf diese Weise kann es auch nicht passieren, dass Sie mitten in der Panik ganz vergessen, was Sie eigentlich jetzt tun sollen.

15. Sprechen Sie mit anderen Menschen

Wenn Sie befürchten, dass Sie eine Panikattacke inmitten anderer Menschen erleben, z. B. im Büro, dann weihen Sie zumindest EINE vertraute Person ein und informieren sie darüber, wie sie Ihnen im Falle eines Falles beistehen kann.

Wie hilft man einer anderen Person, eine Panikattacke zu stoppen?

Jeder sechste Erwachsene in Deutschland soll an einer Angststörung leiden. Es ist daher durchaus möglich, dass Sie irgendwann einmal jemandem begegnen, der gerade eine Panikattacke hat. Wie können Sie ihm helfen, die Panikattacke zu stoppen bzw. sie ruhig durchzustehen?

  • Bleiben Sie ruhig.
  • Kümmern Sie sich darum, dass die Person ausreichend Platz hat (z. B. wenn die Panikattacke in einer Menschenmenge ausgelöst wurde, in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder auch im Büro).
  • Schlagen Sie vor, die Person an einen ruhigeren Ort zu begleiten – und tun sie es, wenn die Person dies auch möchte.
  • Erinnern Sie die Person daran, dass Panikattacken vorübergehen.
  • Erinnern Sie die Person daran, ruhig und tief zu atmen, helfen Sie ihr den richtigen Atemrhythmus zu finden und atmen Sie am besten im selben Rhythmus mit.
  • Stellen Sie möglichst keine Fragen zur Panikattacke an sich und beurteilen Sie mögliche negative Aussagen der Person nicht.
  • Sagen Sie keinesfalls, die Person solle sich doch einfach beruhigen (genau DAS ist es ja, was bei einer Panikattacke NICHT klappt), da es keinen Grund zur Sorge oder Angst gibt. Letzteres ist der Person oft bewusst, doch Sie hat dennoch Angst!
  • Bleiben Sie einfach bei der Person, geben Sie ihr das Gefühl, dass sie nicht allein ist und jemand da ist, der Verständnis hat. Will die Person allein sein, achten Sie darauf, in Rufnähe zu bleiben.
  • Auch die Klopfakupressur ist eine gute Selbsthilfemassnahme bei Angst, Stress und Panikattacken. Wenn Sie die Klopfakupressur beherrschen, zeigen Sie der Person, die gerade eine Panikattacke durchleidet, wie sie die Klopfakupressur anwenden kann.
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Zuletzt kommentiert

Susanne W. schrieb am 04.05.2018

Von Rüdiger Dahlke ich gehört, dass es das Krankheitsbild der Panikattacke erst seit Einführung der Großschlachthöfe, in Österreich später als in Deutschland gibt. Die Tiere warten auf ihre Tötung, bekommen mit, was mit ihren Artgenossen vor ihnen passiert und sind natürlich in Todesangst. Dabei schütten sie entsprechende Hormone aus, die ins Fleisch übergehen. Der Mensch isst sie und zeigt entsprechende Reaktionen. Rüdiger Dahlke fragt seine Patienten, wieviel Angst sie essen. Die Heilung liegt auf der Hand: Ersatz des Fleisches durch pflanzliche Alternativen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Susanne

Das mag beim ein oder anderen zutreffen, da jedoch auch vegetarisch und vegan lebende Menschen von Panikattacken betroffen sind, kann dies nicht die einzig mögliche Ursache sein.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Alle 4 Kommentare anzeigen

Quellen

  • Crawford J, How can you stop a panic attack?, 16. April 2018, Medical News Today, (Quelle als PDF)
  • Unterstützung und Hife bei akuten Angst und Panikattacken durch neuentwickelte mobile App, DIE PANIK AMBULANZ, April 2018, Medizin Aspekte, (Quelle als PDF)
  • Kasper S, Dienel A et al., Lavender oil preparation Silexan is effective in generalized anxiety disorder – a randomized, double-blind comparison to placebo and paroxetine, International Journal of Neuropsychopharmacology, Volume 17, Issue 6, 1 June 2014, Pages 859–869, (Quelle als PDF)