PFOA korreliert mit Anstieg des Cholesterins

Laut einer aktuellen Studie, die im renommierten Fachmagazin für Kinderheilkunde Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine veröffentlicht wurde, korrelieren hohe PFOA-Werte ganz signifikant mit einem Anstieg sowohl des Gesamtcholesterins als auch des LDL-Cholesterins. Letzteres wird auch als das sog. "schlechte" Cholesterin bezeichnet, im Gegensatz zum "guten" Cholesterin, dem sog. HDL-Cholesterin.

In der vorliegenden Studie untersuchte man 12.000 Kinder, die einer PFOA-Belastung durch das Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung ausgesetzt waren. Inwieweit sich diese Studienergebnisse auf eine Belastung durch Antihaftbeschichtungsmaterialien übertragen lassen, wird Thema weiterer Untersuchungen sein.

Gefährliche Nebenwirkungen durch cholesterinsenkende Medikamente

Normalerweise wird ein zu hoher Cholesterinspiegel mit Medikamenten, sog. Statinen behandelt. Statine blockieren die Cholesterinsynthese in der Leber. Sie können verheerende Nebenwirkungen auslösen, wie zum Beispiel Nieren- und Leberschäden, Muskelschwäche und Augenprobleme. In Einzelfällen kann es auch zum Tode aufgrund von Muskelzerstörung kommen.

Eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie ergab, dass von 10.000 Frauen, die Statine einnahmen, zwar 217 eine Herzkrankheit abwenden konnten, dafür aber – im Vergleich zu jenen Frauen, die keine Statine schluckten – mehr Frauen an Nierenversagen, an Leberversagen, an Muskelschwäche und an grauem Star litten.

Der Einsatz von cholesterinsenkenden Medikamenten darf daher keinesfalls leichtfertig erfolgen. Zu allererst sollten alle anderen möglichen Ursachen ausgeschaltet werden – wie zum Beispiel die Belastung mit PFOA.

Neues Kochgeschirr statt Cholesterinsenker

Was nützt die Einnahme von gefährlichen Statinen, wenn jemand nur deshalb einen hohen Cholesterinspiegel hat, weil er täglich mit beschichteten Töpfen und Pfannen kocht und daher mit PFOA belastet ist? Ein neues chemikalienfreies Kochgeschirr wäre hier weitaus hilfreicher, weil es in diesem Fall die Ursache des hohen Cholesterinspiegels aus der Welt schaffen würde.

Stattdessen werden sämtliche Menschen mit der Diagnose "hoher Cholesterinspiegel" mehr oder wenig über einen Kamm geschoren und erhalten dieselben Medikamente verordnet. Medikamente, die in mindestens zweierlei Hinsicht hochgradig gefährlich und lebensverkürzend wirken.

Cholesterinsenkende Medikamente verhindern eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge

Einerseits bescheren sie dem Patienten die genannten Nebenwirkungen, andererseits funktionieren sie in der Regel hervorragend: Sie senken den Cholesterinspiegel höchst zuverlässig. Und genau das ist ihr zweiter Nachteil.

Viele Menschen wähnen sich mit ihrer täglichen Statinpille in trügerischer Sicherheit. Statine und andere cholesterinsenkende Medikamente sorgen dafür, dass Menschen zwar mit einem zufrieden stellenden Cholesterinwert gesegnet sind, jedoch gleichzeitig in ihrer ungesunden Lebensweise festsitzen. Die Alternative zur Statinpille hieße nämlich Ernährungsumstellung zu einer gesunden Ernährung.

Eine solche aber erfordert Einsatz, Dynamik, Selbstverantwortung und Disziplin – vier Eigenschaften, die im Bereich der Gesundheitsvorsorge heute nur noch selten anzutreffen sind. Wie viel einfacher ist doch das Schlucken einer Pille! Aber leider verhindern diese Medikamente, dass die Menschen jemals in den Genuss all der Vorteile einer gesunden Ernährung und Lebensweise gelangen. Sie verhindern wahre Gesundheit!

PFOA schädigt Schilddrüse

PFOA ist außerdem nicht nur im Gespräch, den Cholesterinspiegel zu erhöhen. Die Chemikalie scheint auch die Schilddrüse zu schädigen. Forscher der Universität Exeter haben die PFOA-Konzentration im Blut von mehr als 3000 Menschen bestimmt – und anschließend deren Schilddrüsenfunktionen kontrolliert.

Sie stellten fest, dass die Schilddrüse um so häufiger nicht normal arbeitete und die Betroffenen gezwungen waren, Medikamente gegen eine Über- oder Unterfunktion einzunehmen, je höher die PFOA-Werte in ihrem Blut waren.

Chemikalien auch im Pizzakarton

PFOA wird leider nicht nur zur Beschichtung von Pfannen verwendet. Die Säure ist in jeder Antihaft-Oberfläche zu finden, die irgendetwas mit Lebensmitteln zu tun hat, wie zum Beispiel in Sandwichtoastern, Grills, Backformen, etc.

Auch Lebensmittelverpackungen sind mit fett- und wasserabweisenden Chemikalien beschichtet. Sie sollen verhindern, dass Getränkebecher, Pizzakartons oder Fast-Food-Schalen aufweichen und noch unter der Pizza zerfallen. Bei diesen Chemikalien handelt es sich um Perfluorchemikalien, die mit sog. FTOH (Fluortelomer-Alkohole) verunreinigt sein können. FTOH stehen unter Verdacht, auf die Lebensmittel überzugehen und sich dann im Körper des Menschen in PFOA umzuwandeln.

So vermeiden Sie PFOA

Verwenden Sie zu Hause Kochgeschirr aus Gusseisen, Edelstahl oder Kupfer. Noch besser wäre es, wenn Sie mehr Rohkost und Smoothies zu sich nähmen, die man gar nicht erst kochen muss.

Allein das Braten, Grillen oder auch Frittieren bildet bereits ausreichend krebserregende Substanzen in Ihrem Essen – völlig unabhängig davon, ob Sie eine mit PFOA beschichtete Pfanne verwenden oder nicht, so dass Sie diese Zubereitungsmethoden eher selten wählen sollten. Die einzige wirklich "sichere" Zubereitungsmethode Ihrer Mahlzeiten ist schonendes Dampfgaren bzw. Dünsten.

In den meisten Restaurants werden die Speisen natürlich mit beschichtetem Kochgeschirr zubereitet, so dass man dort den Chemikalien sicher nicht entgehen kann. Falls Sie auch zu Hause weiterhin Antihaft-Töpfe verwenden möchten, denken Sie daran, dass sich beim Umrühren ihrer Gerichte mikroskopisch kleine PFOA-Partikel aus dem Kochgeschirr lösen können und direkt in das Essen – und somit in Ihren Körper – gelangen. Rühren Sie also vorsichtig um und verwenden Sie dazu hölzerne Kochlöffel.

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