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Prostataerkrankung -  Natürliche Hilfen

Prostataerkrankung - Natürliche Hilfen

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Prostata ist eine kleine Drüse mit der ungefähren Größe einer Walnuss. Die Prostata befindet sich unterhalb der Blase und ist ein wichtiger Teil des männlichen Fortpflanzungssystems. Sie liefert das Prostatasekret, das der Ernährung der Spermien dient und deren Fortbewegung ermöglicht.

Vergrößerte Prostata ohne Beschwerden

Die Prostata hat zwei Wachstumsperioden, die eine in der frühen Pubertät und die andere Mitte der Zwanziger. Während der ersten Periode verdoppelt sich die Prostata in ihrer Grösse. Häufig entwickeln Männer innerhalb der zweiten Wachstumsperiode eine vergrösserte Prostata.

Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass die meisten Männer über 45 Jahre eine mehr oder weniger vergrösserte Prostata aufweisen.

Eine vergrösserte Prostata muss aber nicht zwangsläufig auch zu entsprechenden Beschwerden führen. Diese treten nur dann auf, wenn die Vergrösserung eine Einengung der Harnröhre bewirkt, bzw. wenn andere Ursachen hinzukommen.

Eine der häufigsten Männerkrankheiten

Prostataprobleme sind im Allgemeinen mit dem Altern verbunden: je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Probleme mit der Prostata auftreten. Nach dem 50. Lebensjahr sind Prostataprobleme eine der am häufigsten auftretenden Erkrankungen beim Mann.

So werden ca. 80% aller Prostatakrebs-Erkrankungen bei Männern über 65 diagnostiziert und ca. 90% aller Männer weisen Symptome einer vergrösserten Prostata auf.

Arten der Erkrankung

Prostataprobleme fallen in 3 Kategorien:

Symptome

Die Symptome dieser drei Erkrankungen sind häufig sehr ähnlich. Diese können sein:

  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • vermehrtes Wasserlassen, besonders nachts
  • plötzliches Unvermögen, zu urinieren
  • abgeschwächter Harnstrahl
  • das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleert zu haben
  • Schmerzen im Bereich des Beckens und Unterleibs
  • Infektionen der Harnwege
  • Blut im Urin
  • Impotenz

Gutartige Vergrößerung sollte korrigiert werden

Wird eine gutartige Prostatavergrößerung nicht korrigiert, können sich ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen einstellen, wie z.B. Harnwegsinfektion, Schädigung der Nieren bzw. der Blase, Blasensteine oder Inkontinenz.

Herkömmlicherweise wird eine vergrösserte Prostata, die mit den entsprechenden Beschwerden einhergeht, durch eine Operation behoben, in der entweder Teile, oder auch die gesamte Prostata entfernt werden. Die Probleme, die das Harnsystem betreffen, werden auf diese Weise zwar behoben, die Operation kann allerdings zu einer dauerhaften Impotenz führen.

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Natürliche Mittel zur Unterstützung der Prostata

Die Beeren der Sägepalme. Die Inhaltsstoffe der Sägepalme helfen bei Entzündungsprozessen und wirken der Vergrösserung der Prostata entgegen.

Der Extrakt eines afrikanischen Zwetschgenbaumes, Pygeum africanum, hilft ebenfalls bei Prostataentzündung bzw. -vergrösserung.

Studien konnten aufzeigen, dass eine Vergrösserung der Prostata häufig mit einem Zinkmangel einhergeht. Deshalb wird eine Supplementierung mit dem Spurenelement Zink empfohlen, um die Verkleinerung der Prostata zu unterstützen.

Lycopen, ein Wirkstoff, der hauptsächlich in Tomaten vorkommt, kann das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, deutlich senken. Das hat eine Harvard-Studie gezeigt, die 2003 mit 47.000 Männern durchgeführt wurde.

Meldung Deutsches Ärzteblatt:

PSA-Screening zu ungenau

Der PSA-Test hat in einer neuen Studie die labormedizinischen Standards für einen sinnvollen Screeningtest verfehlt. Die Publikation im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3537) bekräftigt damit die Zweifel am Nutzen des Tests für die Früherkennung des Prostatakarzinoms.

Seit seiner Einführung Ende der 80er-Jahre ist die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) umstritten. Auf den ersten Blick ist das Screening plausibel: Etwa 10 Prozent aller älteren Männer haben erhöhte Werte (= 4 ng/ml) im Serum und jeder vierte von ihnen hat ein Prostatakarzinom. Nur wenige werden allerdings unbehandelt an diesem Tumor sterben.

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Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit


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