Giftstoffe in Körperpflegeprodukten

Sonnencreme – Giftig und ungesund

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 23.08.2019
Sonnencreme – Giftig und ungesund
©gettyimages.de/Nadezhda1906

Sonnencreme wird im Sommer gleich mehrmals täglich auf die Haut aufgetragen. Unsere Haut ist jedoch keine undurchlässige Plastikfolie. Sie hat Poren und nimmt die Inhaltsstoffe der Sonnencreme teilweise auf. Herkömmliche Sonnencremes enthalten aber viele gesundheitsschädliche Chemikalien, die über die Haut in den Organismus gelangen und dort unsere Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Darm) belasten. Auf diese Stoffe sollte man besser verzichten. Denn schliesslich will man sich mit der Sonnencreme schützen und nicht etwa krank machen.

Inhaltsverzeichnis

Sonnencremes – Fatal für die Organe

Eine Sonnencreme kommt mit der Haut in Berührung. Sie wird über die Poren aufgenommen und gelangt auf diese Weise in den Blutkreislauf - und somit in unseren Körper. Damit schädigt jede chemische Substanz, die in Hautpflegeprodukten enthalten ist, automatisch auch die Leber, die Nieren und den Darm. Das macht den Stellenwert einer naturbelassenen Hautpflege mehr als deutlich.

Krebsauslösende Inhaltsstoffe

Mittlerweile gibt es über 150 krebsauslösende Inhaltsstoffe, die allein in den herkömmlichen Kosmetikprodukten enthalten sind. Deshalb ist es verwunderlich, dass es keine gesetzliche Regulierungen für diese gefährlichen Substanzen in Hautpflegeprodukten gibt. Sonnencremes sollen gegen Sonnenbrand schützen, doch welche Krankheiten verursachen diese Cremes?

Fehlende Kontrollen

Laut Gesetz müssten Produkte, die krebsauslösende Substanzen enthalten, eigentlich mit einem Warnhinweis auf der Verpackung versehen sein. Aber es achtet niemand auf die Umsetzung dieses Gesetzes bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten. So sind die Verbraucher sich selbst überlassen und kaufen diese Produkte auf eigenes Risiko.

Chemikalien in Sonnencremes fördern Krebs

Ein Produkte, das hauptsächlich in den Sommermonaten in Mengen konsumiert wird, ist die Sonnencreme. Damit die Sonnencreme einen Schutz gegen die UV-Strahlung aufbauen kann, muss sie mehrmals aufgetragen werden. Neueste Forschungen weisen allerdings darauf hin, dass die Chemikalien, die in der Sonnencreme enthalten sind, die Entstehung von Hautkrebs eindeutig fördern. Der häufige Gebrauch von Sonnencreme schädigt daher unweigerlich Ihre Gesundheit.

Auch andere Körperpflegemittel sind betroffen

Parfüms, Hautcremes, Feuchtigkeitscremes, Shampoos, Duschgels, Deodorants, Haarfärbeprodukte und andere Reinigungs- und Körperpflegemittel enthalten eine Vielzahl an Chemikalien sowie chemischen Duftstoffen.

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass diese Duftstoffe häufig aus giftigen Substanzen hergestellt werden, die erwiesenermaßen Krebs verursachen können. Da diese Duftstoffe eingeatmet werden, belasten sie in erster Linie das Nervensystem.

Immunsystem überlastet - Krankheiten folgen

Über kurz oder lang kann das Immunsystem der permanenten Belastung durch die chemischen Stoffe nicht mehr standhalten. Es entwickeln sich die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Diese Stoffe können den Körper extrem schwächen und somit Allergien, Autoimmunerkrankungen und letztlich auch Krebs auslösen.

Gezielte Entgiftung

Aus naturheilkundlicher Sicht bedarf es grundsätzlich einer gezielten Entgiftung, damit der Körper diese Chemikalien überhaupt wieder ausschwemmen kann und nicht krank wird.

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, mit welchen Produkten wir unsere Haut pflegen. Es ist wichtig, der Haut genau dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, die wir auch unseren anderen Organen zukommen lassen. Es empfiehlt sich deshalb, bei Körperpflegeprodukten und Kosmetikartikeln ausschließlich Naturkosmetik zu verwenden.

Logik, die keiner versteht

Es wird behauptet, dass die Chemikalien in Kosmetikprodukten unschädlich seien, da sie nicht oral aufgenommen werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass diese Chemikalien nicht über die Haut aufgenommen werden, so dass ihre Giftigkeit keine Rolle spielt…

Giftiger Sonnenschutz

In den USA haben jetzt die U.S. Centers for Disease Control (CDC) und deren Environmental Working Group (EWG) Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass inzwischen - laut einer Studie - 97 Prozent der Amerikaner zum Beispiel mit der Chemikalie Oxybenzone (4-methoxy-2-hydroxybenzophenone) vergiftet sind, die in Sonnencremes und anderen Kosmetika als UVA-Blocker Verwendung findet. Die Chemikalie wird unter anderem für die Unterentwicklung von Babies bei der Geburt und im Gefolge für eine Reihe chronischer Krankheiten im späteren Leben verantwortlich gemacht.

Gesunde Sonnencreme – Einfach selbst machen!

Natürlich gibt es auch gesunde Sonnencremes – z. B. im Naturkosmetik-Bereich. Doch auch hier ist es nicht einfach, eine Sonnencreme zu finden, die wirklich gar keine bedenklichen Substanzen enthält und nur aus rein natürlichen Zutaten besteht. Daher gilt inzwischen bei der Sonnencreme dasselbe wie beim Essen: Selber machen ist die beste Lösung! Wie Sie eine gesunde und wirksame Sonnencreme mit wenigen natürlichen Zutaten selbst herstellen können, lesen Sie hier: Sonnencreme selbst gemacht

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Quellen

  • photomed "Sonnenschutz giftig?" 17. Mai 2008
  • Environmental Working Group (EWG) "CDC: Americans Carry Body Burden of Toxic Sunscreen Chemical" March 25, 2008 (CDC: Amerikaner tragen toxische Chemikalie aus Sonnenschutz in sich)
  • skinbiology.com/toxicsunscreens.html (Link wurde mittlerweile gelscht) "The Chemical Sunscreen Health Disaster" (Das Chemische-Sonnenschutzmittel-Gesundheits-Disaster)
  • Environmental Working Group (EWG) "Oxybenzone"
  • Benson HA "Assessment and clinical implications of absorption of sunscreens across skin." Am J Clin Dermatol. 2000 Jul-Aug;1(4):217-24. (Bewertung und klinische Auswirkungen der Absorption von Sonnenschutzmitteln über die Haut.)
  • Hanson KM, Gratton E, Bardeen CJ "Sunscreen enhancement of UV-induced reactive oxygen species in the skin." Free Radic Biol Med. 2006 Oct 15;41(8):1205-12. (Sonnencreme erhöht die UV-induzierten reaktiven Sauerstoffspezies in der Haut.)
  • Kunz PY, Galicia HF, Fent K. "Comparison of in vitro and in vivo estrogenic activity of UV filters in fish." Toxicol Sci. 2006 Apr;90(2):349-61. (Vergleich von in vitro- und invivo-strogener Aktivität von UV-Filtern in Fisch.)
  • Pont AR, Charron AR, Brand RM. "Active ingredients in sunscreens act as topical penetration enhancers for the herbicide 2,4-dichlorophenoxyacetic acid." Toxicol Appl Pharmacol. 2004 Mar 15;195(3):348-54. (Aktive Inhaltsstoffe in Sonnenschutzmitteln fungieren als topische Penetrationsverstärker für das Herbizid 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure.)
  • Schlumpf M et al., "Fundamental questions to sun protection" Dermatoendocrinol. 2010 Jan-Mar;2(1):1925.(Grundlegende Fragen zum Sonnenschutz)
  • Schlumpf M et al., "Endocrine activity and developmental toxicity of cosmetic UV filters - an update." Toxicology. 2004 Dec 1;205(1-2):113-22. (Endokrine Aktivität und Entwicklungstoxizität von kosmetischen UV-Filtern -ein Update.)
  • Wolff MS et al., "Pilot study of urinary biomarkers of phytoestrogens, phthalates, and phenols in girls." Environ Health Perspect. 2007 Jan;115(1):116-21. (Pilotstudie der Biomarker für Phytostrogene, Phthalate und Phenole im Harn von Mädchen.)
  • "Sunscreen Indgredient May Increase Skin Cancer Risk" ScienceDaily 2012 (Sonnencreme-Inhaltsstoff könnte Hautkrebs-Risiko erhöhen)
  • Lin W et al., "Toxicity of nano- and micro-sized ZnO particles in human lung epithelial cells" Journal of Nanoparticle Research Volume 11, Number 1 (2009), 25-39, DOI: 10.1007/s11051-008-9419-7 (Die Toxizitt von Nano- und Mikro-ZnO-Partikeln in menschlichen Lungenepithelzellen)
  • "Sunscreen and skin cancer" EWG 2012 (Sonnencreme und Hautkrebs)
  • EWG`s Skin Deep Cosmetics Database (Kosmetik-Inhaltsstoff-Datenbank)
  • "Avoid sunscreens with potentially harmful ingredients, group warns" CNN 2012 (Die EWG warnt vor Sonnencremes mit potentiell gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen)
  • "Sunscreen Ingredient May Be Linked to Endometriosis" ScienceDaily 2012 (Inhaltsstoff von Sonnencreme könnte in Verbindung mit Endometriose stehen)
  • Kunisue T et al., "Urinary concentrations of benzophenone-type UV filters in U.S. women and their association with endometriosis." Environ Sci Technol. 2012 Apr 17;46(8):4624-32. (Konzentrationen im Urin von Benzophenon-UV-Filtern in US-Frauen und ihre Verbindung zu Endometriose.)
  • "Zinkoxid" DaNa2012