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Künstliches Fieber gegen Krebs

Künstliches Fieber gegen Krebs

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(Zentrum der Gesundheit) - Künstlich hervorgerufenes Fieber kann offenbar als erfolgreiche Behandlungsmethode gegen Krebs eingesetzt werden. Wie funktioniert das? Dazu muss man zunächst die Bedeutung des Fiebers bei der Heilung verstehen. Fieber ist nämlich kein Symptom, das wir mittels Medikamente loswerden müssen – Fieber ist ein Mechanismus der Natur, um den Körper zu heilen und Krankheitserreger zu beseitigen.

Kann Fieber Krebs heilen?

Fieber ist ein natürlicher und äusserst effektiver Abwehrmechanismus unseres Körpers, der durch bestimmte Reize ausgelöst wird. Fieber aktiviert körpereigene Heilprozesse des Immunsystems, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Erregern abzuwehren.

Der französische Mikrobiologe Dr. André Lwoff konnte bereits vor Jahrzehnten wissenschaftlich nachweisen, dass Fieber sogar angeblich unheilbare Krankheiten heilen kann. Nachdem dieses heilende Potenzial von Fieber erkannt wurde, experimentierte man auch mit künstlich erzeugtem Fieber in der Krebstherapie, denn Krebszellen sind im Vergleich zu gesunden Zellen sehr temperaturempfindlich.

Einer der führenden europäischen Krebsspezialisten, Dr. Josef Issels, schrieb zu diesem Thema:

Künstlich induziertes Fieber besitzt grosses Potenzial in der Behandlung vieler Krankheiten. Darunter auch Krebs.

Verschiedene wissenschaftliche Studien konnten die Wirksamkeit von künstlichem Fieber oder äusserlich zugeführter Wärme (Hyperthermie) bei der Behandlung unterschiedlicher Leiden – auch von Krebs – bestätigen.

Zusammenhang zwischen Malaria, Fieber und Krebs

Ein führender Praktiker auf dem Gebiet der Fiebertherapie gegen Krebs, Dr. Werner Zabel, erzählte eine interessante Geschichte, um zu veranschaulichen, welche präventiven und heilenden Eigenschaften Fieber in Bezug auf Krebs offenbar haben kann:

Ein Sumpfgebiet vor Rom war einst eine Brutstätte für Malaria übertragende Mücken. Die Regierung entschied schliesslich, die Sümpfe trocken zu legen. Die Fälle von Malaria konnten so erheblich gesenkt werden, aber die Krebserkrankungsrate, die vorher signifikant unter dem Durchschnittswert lag, stieg fast unverzüglich auf die in Italien normale Krebsrate.

So konnte man vermuten, dass Fieber aufgrund einer Malariaerkrankung in diesem Teil der Bevölkerung dabei geholfen hatte, Krebs zu verhindern.

Hyperthermie gegen Krankheiten

Westeuropäische und skandinavische Nationen haben im Laufe ihrer Geschichte auf verschiedene Art und Weise Hitze auf ihren Körper einwirken lassen, um diverse gesundheitliche Vorteile zu erzielen. Dampfbäder, heisse Quellen und Saunas werden in Europa schon sehr lange genutzt.

Die wohl älteste Methode, um die Körpertemperatur zu erhöhen ist das so genannte Schlenz-Bad, welches in Europa seit über einem Jahrhundert gegen eine Vielzahl von Krankheiten angewendet wird. Während des Schlenz-Bads wird man in einem Wasserbad eingeweicht und nur Mund und Nase werden zum Atmen über der Wasseroberfläche gehalten.

Die Wassertemperatur wird nach und nach von der normalen Körpertemperatur auf ca. 39 Grad Celsius erhöht. Nach einer halben Stunde hat sich die Körpertemperatur dann an die Temperatur des Wassers angeglichen. Bei diesem Verfahren sollte man jedoch unter Aufsicht stehen, da die Wärme sich auch sehr auf den Kreislauf auswirkt.

Unterschied zwischen künstlichem Fieber und Hyperthermie

Doch künstliches Fieber und äussere Wärmebehandlung sind zwei unterschiedliche Therapieformen. Künstliches Fieber auszulösen ist keine einfach durchzuführende Therapie, die man zu Hause machen kann. Es bedarf dabei einer Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten.

Bei künstlich induziertem Fieber wird die Erhöhung der Körpertemperatur im Gegensatz zur Hyperthermie durch bestimmte Stoffe von Innen ausgelöst. Bei der Fiebertherapie werden dem Patienten beispielsweise geringe Dosen eines Bakterientoxins verabreicht, um Fieber auszulösen.

Hyperthermie gegen Krebs

Ende der 70er Jahre wurde in den USA von einer einzigartigen Methode berichtet, Hyperthermie lokal einzusetzen, indem Krebstumore mit Hilfe von Ultraschall erhitzt wurden. Diese Idee wurde auch in Deutschland und China aufgegriffen, wo sie neben anderen hyperthermischen Verfahren recht populär wurde.

Leider wurden diese Anwendungen der lokalisierten Ultraschall-Hyperthermie nur darauf beschränkt, Tumore "aufzuweichen" und so toxische Eingriffe (z.B. eine Chemotherapie) zu erleichtern. Es ist fraglich, ob dies der richtige Weg ist. Besser wäre doch eine Kombination der Hyperthermie mit anderen unschädlichen Methoden.

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Künstlich induziertes Fieber gegen Krebs

Künstlich induziertes Fieber kann neben der Hyperthermie ebenfalls eine wichtige Rolle in der Krebstherapie spielen. Es gibt bestimmte Krebszellen, die sich vor unserem Immunsystem und vor Krebs-bekämpfenden Stoffen (auch vor Chemotherapie und Strahlenbehandlung) verstecken können.

Genau an diese Stelle setzt die Fiebertherapie an. Fieber führt dazu, dass sich die Oberfläche der versteckten Krebszellen so verändert, dass sie wieder von unserem körpereigenen Abwehrsystem erkannt und vernichtet werden können. Die Fiebertherapie kann scheinbar sogar dazu beitragen, dass sich Krebszellen wieder in gesunde Zellen verwandeln.

Ganzheitliche Krebstherapie

Eine ganzheitliche Krebstherapie sollte jedoch nicht nur aus einer Fiebertherapie oder Hyperthermie-Behandlung bestehen. Anstatt Hyperthermie und künstliches Fieber als Ergänzung für herkömmliche, schädliche Behandlungsverfahren zu verwenden, sollten diese Techniken besser als Ergänzung zu anderen nichtgiftigen Alternativtherapien eingesetzt werden.

Die Ernährung spielt natürlich auch eine zentrale Rolle. Daher sollte jede ganzheitliche Krebstherapie durch eine spezielle Ernährung unterstützt werden. Da Krebszellen sich durch die Fermentierung von Glukose ernähren, sollte bei dieser Ernährungsweise jede Form von Zucker komplett gemieden werden.

Auf Alkohol, industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Fleisch oder Milch sollte verzichtet werden. Der Fokus sollte hingegen auf biologisch angebautem Gemüse und Obst liegen. (Mehr zum Thema Ernährung bei Krebs finden Sie hier:

Empfehlung: Die Oel-Eiweiss-Kost von Budwig

Das Budwig Center in Spanien bietet zum Beispiel neben der Budwig-Diät und anderen Verfahren eine Infrarot-Sauna als ihre Form der Hyperthermie an. Auch Dr. Peter Wolf vom Hyperthermie-Zentrum in Hannover (Spezialist auf dem Gebiet der komplementären Onkologie) ist vom Potenzial des künstlichen Fiebers und der Hyperthermie als Teil der ganzheitlichen Krebstherapie überzeugt.

Sie sehen, es gibt zahlreiche alternative Methoden, gegen Krebs vorzugehen, die im Vergleich zur nebenwirkungsreichen Chemotherapie leider recht wenig bekannt sind. Dies zeigt einmal mehr, dass es wichtig ist, sich ausführlich über alle Möglichkeiten zu informieren, bevor man eine Entscheidung trifft, die man später vielleicht bereut.

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Quellen:



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