Obst und Früchte

Pfirsich – köstlich und heilsam

  • Autor: Sybille Müller
  • aktualisiert: 21.03.2019
Pfirsich – köstlich und heilsam
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Sie glauben, der Pfirsich sei einfach nur eine Frucht für Kuchen, Eis und Obstsalat? Falsch! Natürlich schmeckt er lecker und ist aus der Sommerküche nicht mehr wegzudenken. Aufgrund seiner vielen verschiedenen Inhaltsstoffe ist der Pfirsich aber auch eine besonders heilsame Frucht. Studien haben beispielsweise gezeigt, dass Pfirsiche dem metabolischen Syndrom entgegenwirken, und Pfirsichextrakt ein echter Krebsfeind ist. Wer sich ferner samtweiche Pfirsichhaut wünscht, nimmt zur Hautpflege einfach Pfirsichkernöl.

Inhaltsverzeichnis

Pfirsich – Ein altes Heilmittel neu entdeckt

Der Pfirsichbaum (Prunus persica) gehört wie die Pflaume und die Aprikose (Marille) zur Familie der Rosengewächse. Seine Früchte – die Pfirsiche – zählen zu den verführerischsten auf der Welt.

Sie sind nicht nur eine kulinarische Delikatesse, sondern auch ein Arzneimittel, das bei der Prävention und Heilung von Krankheiten hilfreich sein kann. In der traditionellen Volksheilkunde kommen dabei nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter, Blüten und die Rinde des Pfirsichbaumes zum Einsatz – und zwar schon seit vielen Jahrtausenden.

Denn der Pfirsich ist uralt, ja sogar älter als der Mensch…

Der Pfirsich ist älter als der Mensch

Als im Jahr 2015 bei Strassenbauarbeiten im Südwesten von China zufällig acht versteinerte Pfirsichkerne gefunden wurden, war das Staunen gross.

Ein Forscherteam um Dr. Tao Su vom Menglun Tropical Botanical Garden hat die Pfirsichkerne nämlich genau untersucht und dabei herausgefunden, dass sie sagenhafte 2,6 Millionen Jahre alt sind und sich von heutigen Pfirsichkernen kaum unterscheiden.

Diese Entdeckung hat offenbart, dass der Pfirsich vermutlich aus China stammt, dort aber schon lange vor dem Menschen verbreitet war, also nicht – wie man eigentlich gedacht hatte – das Ergebnis jahrzehntelanger Zuchtbemühungen ist.

Ein Symbol der Unsterblichkeit

Dementsprechend ist der Pfirsich tief in der chinesischen Mythologie verwurzelt. So ist z. B. einer daoistischen Legende zu entnehmen, dass Hsi Wang Mu, die ewig junge Göttin des westlichen Himmels, einen wundersamen Pfirsichgarten besass.

Doch musste man unsterblich sein, um in den Genuss dieser Pfirsiche zu kommen, da es ganze tausend Jahre dauerte, bis die Früchte reif wurden. Kein Wunder gilt der Pfirsich in China bis heute als Symbol der Unsterblichkeit.

Die Nähr- und Vitalstoffe des Pfirsichs

Ein Pfirsich wiegt – je nach Sorte – zwischen 100 und 150 Gramm und besteht fast zu 90 Prozent aus Wasser. Gerade an heissen Sommertagen ist der saftige Pfirsich mit seinen 40 Kilokalorien eine gesunde Alternative zu Süssigkeiten und Snacks.

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf 100 g:

Die entsprechende Tabelle mit den Nähr- und Vitalstoffwerten finden Sie hier unter diesem Link.

Wenn Sie zwei Pfirsiche essen, können Sie schon 30 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin C – dem bekannten immunstärkenden Vitamin – decken.

In einem grösseren Pfirsich stecken somit immerhin rund 8 Prozent der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin E.

Ein einziger Pfirsich enthält ganze 20 Prozent des Vitamin-K-Bedarfs und kann infolgedessen dazu beitragen, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.

Diese Carotinmenge entspricht etwa einem Viertel des empfohlenen Tagesbedarfs. Bedenken Sie aber, dass vor allem die gelbfleischigen Pfirsichsorten Beta-Carotin liefern, weniger die weissen.

Abgesehen von Beta-Carotin (Provitamin A) stecken im Pfirsich noch weitere Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin, die gemeinsam eine essenzielle Rolle für die Augengesundheit spielen.

Eine Studie an der University of Wisconsin–Madison mit 1.800 Teilnehmerinnen hat beispielsweise gezeigt, dass Lutein im Zusammenspiel mit Vitamin C das Risiko für den Grauen Star bei Frauen senken kann.

Auch in der orthomolekularmedizinischen Therapie der Makuladegeneration werden Lutein und Zeaxanthin eingesetzt: Makuladegeneration – ganzheitliche Massnahmen

Ausserdem ist in der Haut und im Fruchtfleisch des Pfirsichs eine ganze Reihe von sekundären Pflanzenstoffen enthalten, deren antioxidatives Potential noch höher ist als das von Vitaminen und Carotinoiden.

Sekundäre Pflanzenstoffe und deren Heilwirkung

Der Pfirsich ist reich an Polyphenolen (z. B. Flavonoiden), die für die Farbe, das Aroma und den Geschmack der leckeren Frucht verantwortlich sind und zahlreiche heilende Eigenschaften haben.

Der Polyphenolgehalt variiert dabei abhängig von der Sorte, wie Forscher an der University of California herausgefunden haben:

  • Weissfleischige Pfirsiche: 28 bis 111 mg pro 100 g
  • Gelbfleischige Pfirsiche: 21 bis 61 mg pro 100 g

Zu den wichtigsten Polyphenolen im Pfirsich zählen z. B. die Chlorogensäure, welche die DNA vor Schäden bewahrt, und Quercetin, das gegen Krebs und Depressionen wirken soll.

Darüber hinaus enthalten Pfirsiche auch das Epicatechin, das laut Harvard-Professor Dr. Norman Hollenberg das Auftreten der häufigsten Krankheiten in den Industriestaaten – also Gehirnschlag, Herzinfarkt, Krebs und Diabetes – auf weniger als 10 Prozent reduzieren könnte.

Ausserdem finden sich vor allem in der Schale des Pfirsichs – insbesondere im sogenannten Roten Weinbergpfirsich, der auch als Blutpfirsich bezeichnet wird – Anthocyane. Dies sind Farbstoffe, die Laborstudien zufolge ebenfalls vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen können, worüber wir hier schon für Sie berichtet haben: Anthocyane schützen vor Krebs.

Pfirsichextrakt tötet Brustkrebszellen

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frau – allein in Deutschland kommen pro Jahr 46.000 Neuerkrankungen hinzu. Da immer mehr Frauen davon betroffen sind, läuft die Forschung auch in Bezug auf alternative Therapien auf Hochtouren.

Wissenschaftler von der Texas A&M University haben aus dem Pfirsich "Rich Lady" einen Extrakt hergestellt und überprüft, wie dieser sich auf Brustkrebszellen auswirkt.

Dr. David Byrne liess verlauten, dass der Pfirsichextrakt auf die aggressiven Tumorzellen tödlich wirkte, während die gesunden Zellen – anders als bei einer Chemotherapie – verschont blieben.

Unter den im Pfirsichextrakt wirkungsvollen Polyphenolen zeigte sich die Chlorogensäure bei der Tumorbekämpfung am effektivsten.

Die Forscher kamen zum Schluss, dass im Pfirsich sogenannte chemopräventive Wirkstoffe enthalten sind, die auch eine sich bereits anbahnende Krebserkrankung verhindern können.

Unter dem Begriff Chemoprävention wird eine "neuartige" Behandlungsmethode verstanden, wobei durch das Essen bestimmter Nahrungsmittel eine einsetzende Tumorbildung im Körper zurückgedrängt werden kann.

Der Pfirsich wirkt gegen das metabolische Syndrom

Bei einer weiteren Studie an der Texas A&M University wurde untersucht, ob der Genuss von Steinfrüchten – genauer gesagt von Pfirsichen, Nektarinen und Pflaumen – das metabolische Syndrom positiv beeinflussen kann. (Die Nektarine ist im Übrigen nicht, wie früher angenommen wurde, eine Mischung aus Pfirsich und Pflaume, sondern eine unbehaarte Varietät des Pfirsichs.)

Unter dem metabolischen Syndrom wird die Kombination der heute am weitesten verbreiteten Zivilisationserkrankungen verstanden, nämlich Übergewicht, Insulinresistenz (Diabetes Typ 2 oder dessen Vorstufe), Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Das metabolische Syndrom gilt heutzutage als die häufigste Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Professor Dr. Luis Cisneros-Zevallos erklärte, dass sich die in den Steinfrüchten enthaltenen Polyphenole sowohl auf Übergewicht als auch auf Entzündungen und Diabetes positiv auswirken. Dieser Effekt beruhe z. B. darauf, dass die Oxidation des schlechten LDL-Cholesterins reduziert wird.

Das Besondere an Pfirsich und Co. sei dabei, dass in ihnen eine besondere Mixtur aus bioaktiven Substanzen – in erster Linie Chlorogensäure, Quercetin und Catechine – enthalten ist, die allen Symptomen des metabolischen Syndroms gleichzeitig entgegenwirken.

Forscher von der Washington State University haben Ähnliches herausgefunden, nämlich dass Pflaumen- und Pfirsichsäfte cholesterinsenkend wirken und zum Gewichtverlust beitragen können.

Studien wie diese offenbaren, dass nicht nur vom Pfirsich abgespaltete Wirkstoffe medizinisch wertvoll sind, sondern auch der Genuss der ganzen Frucht ein probates Mittel ist, um Krankheiten vorzubeugen.

Die Volksheilkunde

Zwar liegen erst jetzt wissenschaftliche Belege zu den heilsamen Eigenschaften des Pfirsichs vor. Doch ändert dies nichts an der Tatsache, dass unsere Vorfahren den Pfirsich schon sehr lange als Heilmittel einsetzten und – ganz ohne moderne Forschungsmethoden – wussten, welche Wirkungen er hat und wogegen er hilft.

Die alten Römer beispielsweise nutzten die Frucht, um den Blutdruck zu senken, die Verdauung zu fördern, den Augen etwas Gutes zu tun und die Nierenfunktion zu steigern.

Des Weiteren wurden Tees aus der Rinde und den Blättern zur Behandlung von Depressionen und Husten gekocht. Der Tee aus den Pfirsichblüten hingegen wurde bei Gelbsucht und als leichtes Abführmittel getrunken.

Auch äusserlich ist der Pfirsich ein wunderbares Mittel, z. B. zur Hautpflege:

Der Pfirsich tut der Haut gut

Die Pfirsichhaut steht sprichwörtlich für eine besonders samtige und gesunde Haut.

Während die Chinesen aus dem Fruchtfleisch von Pfirsichen Massagecremes herstellen, ist es in Japan üblich, dem Badewasser frische Pfirsichbaumblätter hinzuzufügen. Das in den Blättern enthaltene Tannin wirkt lindernd auf Hautentzündungen und Ekzeme.

In den Pfirsichkernen sind überdies 30 bis 45 Prozent Öl enthalten, das dem begehrten Mandelöl – chemisch betrachtet – sehr ähnlich ist und sich hervorragend als Hautpflegeöl eignet.

Das Pfirsichkernöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sowie an Linolsäure, wodurch der Haut mehr Elastizität verliehen wird. Zudem sind – wie auch im Pfirsich – viele Polyphenole, Vitamine (insbesondere Vitamin E) und Mineralstoffe enthalten, die aufgrund der antioxidativen Wirkung zur Hautgesundheit beitragen.

Das Pfirsichkernöl (Oleum Persicarum) dient somit als hochwertige Basis für Hautcremes oder auch Körperöle und eignet sich prima zur Pflege rissiger, schuppiger, reifer und trockener Haut.

Gewonnen wird das Pfirsichkernöl durch Pressung. Da Pfirsichkerne aber bis zu 6 Prozent Amygdalin enthalten, das bei der Verarbeitung mitunter in Blausäure aufgespalten wird, muss die freigesetzte Blausäure entfernt werden. Dies geschieht, indem die Kerne "entbittert" werden.

Es ist ganz einfach, z. B. eine Gesichtsmaske mit Pfirsichkernöl selbst herzustellen.

Gesichtsmaske (für jeden Hauttyp)

Eine Pfirsich-Gesichtsmaske belebt Ihre Haut und versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit.

Zutaten:

  • 1 reifer Bio-Pfirsich
  • 1/2 EL Pfirsichkernöl
  • 1 Esslöffel Kokosmus (sollte das Mus zu fest sein, bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad schmelzen lassen)

Zubereitung:

  • Schälen und entkernen Sie den Pfirsich.
  • Zerdrücken Sie das Fruchtfleisch und rühren Sie das Pfirsichkernöl und das Kokosmus unter.
  • Rühren Sie so lange, bis die Paste eine cremige, homogene Konsistenz hat.
  • Tragen Sie die Maske auf das gereinigte Gesicht auf und lassen Sie sie für 15 bis 20 Minuten einwirken.
  • Spülen Sie Ihr Gesicht mit lauwarmem Wasser ab.

Der Pfirsich in der Küche

Ob frisch und pur, gegart, gebacken oder getrocknet: Pfirsiche bestechen mit einer aussergewöhnlichen kulinarischen Vielfalt. In der Küche kann der Pfirsich immer dann glänzen, wenn in einem Gericht eine aromatisch süsse und leicht säuerliche Komponente erwünscht ist.

Insbesondere findet der Pfirsich natürlich bei Desserts aller Art Verwendung, z. B. beim Herstellen von sommerlichen Kuchen und Torten, Eis, Marmeladen, erfrischenden Obstsalaten, Kompotten sowie Getränken (z. B. Smoothies).

Selbst in herzhaften Speisen, in scharfen Sossen und in leichten Salaten macht sich der Pfirsich gut.

Das Rezept: Sommerlicher Pfirsich-Tomaten-Salat

Gerade wenn die Sonne heiss vom Himmel scheint, sollten Sie unbedingt Magen und Darm schonen und Ihren Körper ausreichend mit Vitalstoffen und Flüssigkeit versorgen. Leichte Gerichte wie dieses sind ideal, um die schönste Jahreszeit fit und gesund geniessen zu können.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4 Pfirsiche
  • 4 Tomaten
  • ½ Zwiebel
  • 1 Bund Rucola
  • 2 EL Essig
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Basilikumblätter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Ringe.
  • Waschen Sie die Pfirsiche, Tomaten und den Rucola-Salat gründlich.
  • Schneiden Sie die Pfirsiche und die Tomaten in Würfel.
  • Vermengen Sie die Zutaten gut in einer Schüssel.
  • Rühren Sie aus Essig, Öl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer ein kräftiges Dressing.
  • Giessen Sie das Dressing über den Salat, mengen Sie ihn gut durch und lassen Sie ihn etwa 10 Minuten ziehen.
  • Streuen Sie vor dem Anrichten die zerkleinerten Basilikumblätter darüber.

Tipp: Sie können die Pfirsiche auch schälen. Wie das geht und welche Nachteile es hat, erfahren Sie im Folgenden.

Zubereitungstipps

Um den Kern zu entfernen, halbieren Sie einfach den Pfirsich und verdrehen die beiden Pfirsichhälften gegeneinander. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Pfirsich voll ausgereift ist.

Wenn der Pfirsich nicht sofort gegessen werden soll, z. B. wenn Sie einen Fruchtsalat zubereiten, ist es sinnvoll, das Fruchtfleisch mit ein wenig Zitronensaft zu beträufeln. Auf diese Weise können Sie verhindern, dass sich das Fruchtfleisch braun verfärbt.

Bei so manchem Gericht, z. B. in Marmeladen, wird die pelzige Haut des Pfirsichs zuweilen als störend empfunden und deshalb entfernt. Reife Pfirsiche lassen sich generell viel leichter schälen.

Waschen Sie die Pfirsiche und ritzen Sie mit einem scharfen Messer an der unteren Seite ein kleines Kreuz hinein. Geben Sie die Pfirsiche in einen Topf mit kochend heissem Wasser und blanchieren Sie sie für maximal 40 Sekunden, ansonsten werden sie matschig.

Geben Sie die Früchte dann mit einer Schöpfkelle für etwa 1 Minute in Eiswasser. Nun können Sie die Schale an den durch das Einritzen entstandenen Ecken greifen. Wenn Sie vorsichtig und gleichmässig daran ziehen, können Sie die Schale prima ablösen, ohne dass das Fruchtfleisch beschädigt wird.

Bedenken Sie hierbei aber, dass mit der Schale auch all jene heilsamen Inhaltsstoffe entfernt werden, die sich darin befinden (z. B. die Anthocyane).

Kaufen Sie Bio-Pfirsiche!

Wenn Sie die Schale des Pfirsichs gern mitessen, sollten Sie beim Kauf unbedingt auf Bio-Qualität achten. Pfirsiche gehören nämlich leider zu jenen Obstsorten, die häufig mit Schadstoffen belastet sind.

Mitarbeiter von Greenpeace haben in Supermärkten deutschlandweit Pfirsiche und Nektarinen aus Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien gekauft und in einem Speziallabor untersuchen lassen.

Das Ergebnis war niederschmetternd: Nur eine einzige von 32 Proben war frei von Spritzmittelresten! 22 Prozent der getesteten Fruchtproben wurden aufgrund des zu hohen Pestizidgehalts oder der enthaltenen Giftcocktails als mangelhaft und nicht empfehlenswert eingestuft. Insgesamt wurden 23 unterschiedliche Pestizide ermittelt, darunter besonders gefährliche Krebserreger und Nervengifte (z. B. Carbaryl).

Was Sie bei der Lagerung von Pfirischen beachten sollten

Pfirsiche sind wegen ihres hohen Wassergehalts sehr druckempfindlich. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Pfirsiche nie aufeinander, sondern stets nebeneinander lagern, sodass sie sich nicht gegenseitig berühren.

Unreife Pfirsiche können mit viel Glück bei Zimmertemperatur nachreifen. Lagern Sie sie dazu an einem dunklen, zimmerwarmen Ort, z. B. in einer Schachtel. Kontrollieren Sie die Früchte jedoch zweimal täglich, da sie sehr empfindlich für Schimmel oder Fäulnis sind.

Oft beginnen sie zu schimmeln, noch bevor sie ausgereift sind. Wenn Sie daher am liebsten reife Pfirsiche essen, dann sollten Sie besser gleich reife Früchte kaufen.

Reife Früchte können Sie bis zu fünf Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Aber auch hier häufig kontrollieren!

Wie reif ein Pfirsich ist, erkennen Sie, indem Sie mit einem Finger leicht draufdrücken. Ist der Pfirsich hart wie ein Stein, ist er unreif, wenn hingegen die Schale aufplatzt, ist er überreif und kann noch gut verwendet werden, z. B. um ein Chutney herzustellen.

In puncto Gesundheit ist es am besten, Pfirsiche nach der Ernte so bald wie möglich zu geniessen, da durch eine zu lange Lagerung und die Verarbeitung wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.

Ein leckeres Pfirsich-Smoothie-Rezept finden Sie hier: Erdbeer-Pfirsich Smoothie.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen und ein tolles Geschmackserlebnis!

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Quellen

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  • "Peaches, plums, nectarines give obesity, diabetes slim chance", Science Daily, Juni, (Pfirsiche, Pflaumen und Nektarinen geben Übergewicht und Diabetes eine geringe Chance)
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