Hirse


Hirse enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente und gehört zu den Basen bildenden Getreidesorten. Andere Getreidearten sind Säure bildend und können außerdem verschleimend wirken.

Hirse

In Europa hält die Hirse, eine Getreideart aus der Familie der Süßgräser, wieder Einzug. Nicht zuletzt liegt dies daran, dass Ernährungswissenschaftler herausgefunden haben, dass die Hirse hervorragende positive Eigenschaften beinhaltet und so einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung des Körpers leisten kann. Damit steht die Hirse an der Spitze der Getreidesorten, bezüglich der gesundheitsfördernden Charakteristiken. Im nachfolgenden Artikel ist von der Goldhirse die Rede.

Hirse Hirse wird als Basen bildenes Getreide gehandelt und ist ebenso ein Schönheitselixier

Hirse - das Basen bildende Getreide

Das gesunde Getreide enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente und gehört zu den Basen bildenden Getreidesorten. Andere Getreidearten sind Säure bildend und können außerdem verschleimend wirken. Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn häufiger Getreide im täglichen Ernährungsplan auftaucht.

Andere Getreide sind Schleim bildend

Gerade bei grippalen Infekten oder bei Atemwegserkrankungen ist die Schleim bildende Wirkung der Säure bildenden Getreidesorten zu beobachten. Überwiegend betrifft das die Getreidearten, wie Roggen und Weizen, die einen hohen Anteil an Gluten, auch Klebereiweiß genannt, enthalten. Auch Hafer und Gerste zählen zu den Getreidesorten mit hohem Glutenanteil.

Hirse - ein glutenfreies Getreide

Aufgrund der Tatsache, dass die Hirse zu den glutenfreien Getreidearten gehört, wird sie gerade von Personen, die Probleme mit Gluten haben, gegenüber anderen Getreidesorten bevorzugt. Dies betrifft insbesondere Personen, die an Magen Darm Problemen oder Zöliakie leiden und eine glutenfreie Ernährung einhalten müssen

Lebensmittel für die Schönheit

Hirse ist nicht nur gesund sondern sie kann als Schönheitselixier eingesetzt werden. Der hohe Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen, der in der Hirse enthalten ist, ist für die Gesunderhaltung förderlich. Der hohe Beitrag an Silizium, der in dem kleinen Getreidekorn steckt, wirkt sich äußerst positiv auf die Schönheit der Haare und Fingernägel aus und sorgt für ein gesundes Hautbild. Das Silizium, in Form von Kieselsäure, wirkt also wie ein "kleiner Schönmacher".

Akademie der Naturheilkunde

Silizium für das Bindegewebe

Der größte Teil des Siliziums befindet sich bei der Hirse in der Spelze, von der das Hirsekorn umgeben ist. Allerdings ist diese Schale nicht genießbar, sodass sie vor dem Verzehr der Hirse abgerieben werden muss. Bestens dazu geeignet sind Schälmühlen. Auch wenn ein großer Teil des Siliziums in der Spelze steckt, ist das kleine Getreidekorn den anderen Getreidearten noch weit überlegen, was den Anteil an Kieselsäure betrifft und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes und der Haut-Stoffwechsel wird positiv beeinflusst.

Nährstoffe für Haare und Fingernägel

Das Wachstum von Haaren und Fingernägeln wird gefördert und die Haut kann Feuchtigkeit besser binden. Auch für die Knochenbildung leistet Silizium gute Dienste. Eine weitere positive Eigenschaft ist die Reparaturfähigkeit der Kieselsäure. Durch ihre hohe Bindungskraft bei Bakterien und Viren, die Entzündungen verursachen können, ist sie ein wertvoller Helfer gegenüber diesen Entzündungserregern.

Natürliches Eisen - essentiell für das Blut

Hirse

Aber die wertvollen Inhaltsstoffe der Hirse betreffen nicht nur das Silizium. Auch in puncto Eisen macht die Hirse eine gute Figur und zählt beim Eisengehalt zu den Spitzenreitern gegenüber anderen Getreidearten. So enthält das wertvolle Getreide zwei bis dreimal mehr Eisen als Weizen und liefert damit einen optimalen Beitrag für die Blutbildung. Täglich 50 g Hirse decken beispielsweise den Eisenbedarf. Besonders Frauen wissen diese positive Wirkung der Hirse zu schätzen.

Eisen - wichtig für die Sauerstoffversorgung

Eisen hat im Körper aber noch andere Aufgaben zu erfüllen. So hilft das Spurenelement beim Sauerstofftransport, bei der Energiegewinnung und bei der Zellteilung. Für die Erfüllung all dieser vielfältigen Aufgaben ist eine ausreichende Eisenaufnahme für den Körper wichtig. Auch bei chronischer Müdigkeit ist Eisen ein wichtiger Helfer. Damit das Eisen vom Körper besser aufgenommen werden kann, sollte Vitamin C dazu gegessen werden.

Weitere wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe, die in der Hirse enthalten sind, sind Calcium und Magnesium.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Neben diesen vielen Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten die Hirsekörner etwa 70 % Kohlenhydrate, circa 10 % Eiweiß und bis zu 5 % Fett. Im Öl der Hirse sind Vitamin E, Provitamin A und verschiedene B-Vitamine enthalten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. In einigen Ernährungskonzepten wie beispielsweise bei Krebserkrankungen wird Hirse als leicht verdauliches Getreide empfohlen.

Hirse ist eine ideale Getreideart mit wertvollen Inhaltsstoffen und sollte öfters in den Speiseplan integriert werden.

Hier einige ausgesuchte Rezepte:

Vegane Rezepte finden Sie in unserer Datenbank




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Thomas Müller
geschrieben am: Samstag, 29. Oktober 2011, 18:00
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tag schön dass ihr die hirse lobt. leider sind solche artikel aber wertlos wenn keine klaren begriffe verwendet werden. ihr schreibt über hirse und nennt zahlen, zb dass 50g den tägl. eisenbedarf decken würden. ja welche hirse denn? braunhirse? goldhirse? geschälte hirse? ungeschälte hirse?

es ist wertlose information wenn sie das nicht spezifizieren. normalerweise geht der grösste teil an mineralstoffen beim schälen verloren.
gruss t.müller




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Müller,
vielen Dank für Ihre Mail.

In unserem Text geht es um die Goldhirse. Dieser Sachverhalt wurde nicht explizit erwähnt, da es sich bei der Goldhirse um jene in unseren Breiten mit Abstand am häufigsten verzehrte Hirseart handelt. Auch ist uns keine andere Hirseart bekann, die - wiederum in unseren Breiten - im Handel angeboten wird und gekocht als Beilage verzehrt werden kann. Die ungeschälte Braunhirse hingegen wird lediglich als eine Art Nahrungsergänzungsmittel in feinst gemahlener Form und nur in sehr kleinen Mengen verzehrt. Gelegentlich wird sie auch in Form von Flakes oder Keimsaat angeboten, dies aber nur sehr selten und wenn, dann ausschliesslich im Fachhandel.

Jene Hirse also, die wir als eine Art Grundnahrungsmittel verspeisen können, muss immer geschält sein, da ungeschälte Hirse nicht geniessbar ist (es sei denn in jener fein gemahlenen Form wie die Braunhirse, aber dann - wie gesagt - nur in kleinen Mengen). Die angegebenen Mikronährstoffwerte gelten ebenfalls für die Goldhirse, was bedeutet, dass diese - trotz Schälprozess- noch als üppiger Vitalstofflieferant gelten kann.

Um jedoch weiteren Missverständnissen vorzubeugen, werden wir den betreffenden Artikel entsprechend optimieren :-)

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alex
geschrieben am: Freitag, 14. Oktober 2011, 22:58
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Liebes ZDG-Team, da Hirse ja - wie andere Getreidesorten - nicht gerade wenig Kohlenhydrate, aber solch positive Effekte durch das Silizium z.B., hat, wollte ich gerne fragen, ob ein täglicher Verzehr eher abzuraten wäre oder nicht? Ich ernähre mich jetzt seit einigen Monaten fast nur noch ohne Kohlenhydrate, aber habe nun die Tage etwas Hirse gegessen.

Gibt es für Hirse denn da auch so einen Richtwert, woran man sich halten könnte, wie viel man täglich bzw. wöchentlich verzehren sollte? Oder kann ich Hirse immer bedenkenlos essen, wenn es mir um dir Gesundheit geht (und nicht unbedingt nur darum kohlenhydratarm zu essen)?
Liebe Grüße, Alex




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex,
vielen Dank für Ihre Mail.
Kohlenhydrate sind nicht immer und unbedingt schlecht. Wir raten von Kohlenhydraten insbesondere in ihren isolierten Formen (Industriezuckerarten, andere Süssungsmittel (Sirupe, Dicksäfte etc,), Auszugsmehle etc.) ab. Auch halten wir eine Ernährung, die Getreideprodukte (und hierzu gehört auch die Hirse) oder andere stark kohlenhydrathaltige Lebensmittel als Grundnahrungsmittel betrachtet, für nicht empfehlenswert.

Wenn Sie jedoch Kohlenhydrate und hier insbesondere Hirse gelegentlich in Ihren Speiseplan integrieren, dann spricht nichts dagegen. Welche Menge für Sie dabei optimal wäre, hängt jedoch ausschliesslich von Ihrer Lebensweise ab und nicht von irgendwelchen pauschalen Richtlinien. Betrachten Sie die Hirse einfach als kleine Beilage, die Gemüse-Mahlzeiten ERGÄNZEN kann.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Svenja
geschrieben am: Mittwoch, 12. Oktober 2011, 17:45
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Ich habe mir Hirse gekauft, um sie meinem morgendlichen Müsli beizufügen. Muss ich sie dazu erst einweichen? Ansonsten sind die Körner nämlich ganz schön hart.

Ich habe in anderen Müslirezepten immer nur von Hirseflocken gelesen. Ist das etwa die einzige Variante fürs Müsli?
Mit freundlichen GRüßen
Svenja




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Svenja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hirseflocken können nach kurzem Einweichen oder - je nach Feinheitsgrad - auch sofort verzehrt werden. Wenn Sie jedoch ganze Hirsekörner gekauft haben, dann sind diese dazu gedacht, gekocht zu werden. Eine andere Möglichkeit wäre, die Hirsekörner zu mahlen und nach einigen Stunden Einweichzeit dem Müsli bezufügen. Allerdings ist diese Variante Geschmacksache.

Weitaus besser eignet sich als Beimischung zum Müsli die gekeimte Goldhirse, die man bereits fertig (gekeimt und hernach getrocknet) kaufen kann. Fazit: Zum Müsli eignen sich Hirseflocken oder gekeimte Goldhirse, als Beilage z. B. zu Gemüse eignen sich die Hirsekörner, nachdem sie gekocht wurden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

christoph
geschrieben am: Freitag, 30. September 2011, 16:48
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hallo. Ich habe verschiedene Grundrezepte von Hirse gelesen. Auf manchen Verpackungen steht, dass die Hirse gründlich gewaschen werden sollte... auf anderen steht überhaupt nichts von waschen. Habe etwas davon gehört, dass Hirse nachteilige Bitter- oder Gerbstoffe enthalten würde.

Ist es also schlimm, wenn ich die Hirse nicht wasche? Und wie verhält es sich nun mit diesen Bitter- oder Gerbstoffen?
Danke! mfg christoph




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christoph,
gern beantworten wir Ihre Frage :-)
Hirse enthält insbesondere in ihrer Schale bestimmte Gerbstoffe, die im Körper des Menschen zu einer erschwerten Aufnahme von Mineralstoffen und/oder Spurenelementen führen können. Andere Stoffe (Saponine) können sich negativ auf die Blutqualität auswirken (meist nur bei Kindern unter einem Jahr oder bei Menschen mit einer erkrankten Darmschleimhaut). Da diese Substanzen ferner einen bitteren Geschmack besitzen, aber glücklicherweise wasserlöslich sind, wird empfohlen, die Hirse (und auch viele andere Samen wie z. B. Quinoa) vor dem Verzehr zu waschen.

Da die im Handel befindliche Hirse jedoch geschält ist, sind die unerwünschten Stoffe dort nur noch in sehr geringen Mengen vorhanden. Meist wird die Hirse ausserdem vor dem Abfüllen vom Hersteller vorgewaschen, weshalb es also auch von der Marke abhängt, ob die Hirse gewaschen werden sollte oder ob dies nicht mehr nötig ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

alexandra maria
geschrieben am: Freitag, 05. August 2011, 20:22
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Danke für die hilfreiche Erklärung.
Renate Rahtzsch
geschrieben am: Mittwoch, 03. August 2011, 18:27
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Liebes ZdG Team

Da die Sojabohne sauer verstoffwechselt wird, empfehlen Sie sparsamen Gebrauch. Prof. Dr. Walter Veith empfielt pro Tag 2 Tassen Sojamilch. Mir erscheint diese Kalkulation etwas zu hoch, wie ist Ihre Meinung dazu? Da Mandelmich alkalisch verstoffwechselt wird, könnte man doch 1 zu 1 mischen und das Problem ist halbwegs gelöst!

Kann man Hirse täglich trinken? Stelle meine Getreide-Getränke im Vegimat (Sojazubereiter) selbst her! Tolle Sache!

Für Ihre Antwort. bedanke ich mich im Vorab
Mit freundlichen Grüßen Reni

Zentrum der Gesundheit

Liebe Reni,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Mandel ist hier das natürlichste Lebensmittel, da die "Milch" daraus ohne Probleme und ohne Erhitzungsprozess hergestellt werden kann. Getreide und auch die Sojabohne erfordern dazu einen höheren Aufwand, sind - wie Sie ja bereits selbst schrieben säurebildend - und sollten daher sparsamer verwendet werden. Sie können auch aus heimischen Haselnüssen, Sonnenblumenkernen, Walnüssen etc. Drinks herstellen, die Sie ganz hervorragend mit wichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen und auch sekundären Pflanzenstoffen versorgen können.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Silvia Schyle
geschrieben am: Samstag, 18. Juni 2011, 17:14
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Hallo, ich habe gelesen, dass die Hirse die man im Laden kauft geschält ist, so wie weisser Reis, und deswegen gar keine Inhaltsstoffe mehr aufweist.
Ungeschälte Hirse gibt es so gar nicht zu kaufen, da muss man schon im Internet suchen, um einen Versandhandel zu finden.
Was sagen Sie dazu, bzw welche Hirse meinen Sie?
Danke.


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Schyle,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wie in unserer Antwort auf einen Kommentar vom 1. Februar 2011 bereits erklärt, geht es im betreffenden Text um die geschälte Goldhirse. Auch im Text selbst unter der Überschrift "Silizium für das Bindegewebe" steht folgendes: "Der größte Teil des Siliziums befindet sich bei der Hirse in der Spelze, von der das Hirsekorn umgeben ist. Allerdings ist diese Schale nicht genießbar, sodass sie vor dem Verzehr der Hirse abgerieben werden muss. Bestens dazu geeignet sind Schälmühlen. Auch wenn ein großer Teil des Siliziums in der Spelze steckt, ist das kleine Getreidekorn den anderen Getreidearten noch weit überlegen...".
Es ist also keinesfalls so, dass ALLE Nähr- und Vitalstoffe der Hirse in deren Spelz sitzen. Ungeschälte Hirse (sog. Braunhirse) gibt es außerdem mittlerweile in nahezu allen Reformhäusern, Naturkostläden und im Naturkost-Onlinehandel - sowohl als ganzes Korn, als Mehl oder auch in Form verschiedener Produkte, wie z. B. Braunhirse-Flocken und Braunhirse-Flakes.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
romana
geschrieben am: Donnerstag, 19. Mai 2011, 22:30
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Die wunderbare Hirse schmeckt auch hervorragend als Salatsoße!
Dazu die fertig gekochte Hirse mit Himalaya-Salz würzen und mit Gemüsesaft etwas "flüssiger" machen. Olivenöl dazugeben - oder noch besser:Rotes Palmöl (köstlich...)
Diese Soße dann reichlich z.B. über Blattsalat gießen - unser absolutes Lieblingsgericht.....
(probiert`s aus und sagt mir wie es euch schmeckt...)
Emely Heger
geschrieben am: Montag, 21. Februar 2011, 18:20
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Meine Frage : wo kommt die Hirse her und wer hat sie netdeckt?

Außerdem wie weit ist Hirse verbreitet?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Emely,

vielen Dank für Ihre Frage. Unter diesem Link werden Ihre Fragen beantwortet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hirse

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Julia
geschrieben am: Mittwoch, 16. Februar 2011, 10:13
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Liebes Gesundheitsteam,

wie gesund sind die Hirsebällchen, die man im Geschäft kaufen kann (mit Meersalz- oder Erdnussgeschmack)?
Danke!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Julia,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage.

Falls Sie Bio-Hirsebällchen meinen, die abgesehen von Hirse noch Erdnüsse, Sonnenblumenöl und etwas Meersalz enthalten, dann kann man diese gelegentlich als Snack essen, sie sollten aber nie eine Mahlzeit vollständig ersetzen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ruth Kuert
geschrieben am: Dienstag, 01. Februar 2011, 21:20
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Liebes Gesundheitsteam
Ich gehe davon aus, dass es hier um Goldhirse geht. Wie steht es mit der Braunhirse? Könnten Sie dazu noch etwas sagen?
Ich esse gern Müsli mit Joghurt, Hirse, Reis, Buchweizen (glutenfrei).Reicht es, das Getreide mit kochendem Wasser zu übergiessen u.kurz stehen zu lassen oder
sollten diese Getreide in jedem Fall auch gekocht werden?

Vielen Dank.

Zentrum der Gesundheit

Liebe Frau Kuert,
vielen Dank für Ihre Mail. Sie haben Recht, im betreffenden Text geht es um die geschälte Goldhirse, die gekocht als Beilage dienen kann. Braunhirse wird mit Spelz und Schale vermahlen und in kleinen Mengen als Nahrungsergänzungsmittel verzehrt. In kleinen Mengen ist Braunhirse in Ordnung, die verzehrte Menge sollte aber zwei Teelöffel pro Tag nicht übersteigen.

Wenn Sie vom ganzen Hirsekorn, ganzen Reiskorn und ganzen Buchweizenkorn sprechen, dann genügt es auf keinen Fall, nur mit kochendem Wasser zu übergießen und ziehen zu lassen. Die Körner werden dabei auch kaum genießbar werden. Mit Flocken jedoch ist diese Zubereitungsmethode natürlich ohne weiteres möglich. Die erwähnten Körner müssen - je nach Art - einige Minuten (Hirse) bis zu einer halben Stunde (bei Vollkornreis) aufgekocht werden und können dann auf der ausgeschalteten Herdplatte noch ziehen. Die Kochzeit verkürzt sich, wenn Sie die Körner einige Stunden oder über Nacht einweichen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Lana
geschrieben am: Sonntag, 02. Januar 2011, 17:02
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Vielen Dank für den informativen und übersichtlichen Artikel. Die Zusammensetzung an Vitaminen etc. ist beeindruckend, aber ich mache mir Sorgen, ob sie nicht durch das Kochen verloren gehen? Ich habe versucht, Hirse einzuweichen, aber das Geschmackerlebnis wird dadurch (nett ausgedrückt) nicht gerade optimal. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lana,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zwar wird durch das Erhitzen der Hirse tatsächlich ein Teil der Inhaltsstoffe zerstört. Allerdings kann dieser durch die Art der Zubereitung auf ein Minimum reduziert werden. Kochen Sie die Hirse bei niedrigst möglicher Temperatur nur wenige Minuten und lassen Sie sie dann auf der aufgeschalteten Herdplatte 30 Minuten ziehen.

Im Vergleich zu den üblichen Beilagen wie Teigwaren, Kartoffeln und Reis (die deutlich länger gekocht werden müssen) ist somit der Verlust der Inhaltsstoffe bei der Hirse sehr viel geringer. Gleichzeitig sorgen ihre sehr viel höheren Ausgangswerte auch für höhere Endwerte (nach der Zubereitung). Gleichzeitig liefert Hirse weder übermäßig viel Stärke (Kartoffel, Reis) noch Gluten (Teigwaren). Dennoch sollte auch Hirse nur eine Beilage zu unseren Hauptnahrungsmitteln (Gemüse, Salaten, Sprossen, Nüssen) darstellen und nicht unser Hauptlieferant für Mineral- und Vitalstoffe sein müssen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Giuseppina
geschrieben am: Dienstag, 27. Juli 2010, 10:58
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kann man mit Hirsemehl auch Brot Backen?
Lichtenstein
geschrieben am: Montag, 15. Februar 2010, 15:14
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Eine kurze Frage: wo kriegt man denn solche Hirse-Sprossen? Das, was ich man so normal in Bio-Läden kaufen kann-da steht nur Hirse drauf-da sind dann wohl keine Sprossen, oder?
Mit bestem Dank im Voraus für die Information, Karl Lichtenstein

Zentrum der Gesundheit:

Einfach mal in den Suchmaschinen suchen: "Herstellung von Sprossen"
Sabine Licht
geschrieben am: Montag, 22. Juni 2009, 21:13
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Antwort für Rebekka Lechner:
Hirse muss man vor dem Kochen 3-4 mal mit kochendem Wasser gründlich waschen. So bekommt man die Bítterstoffe einigermaßen gut raus.
Sabine Licht
Rebekka Lechner
geschrieben am: Mittwoch, 04. März 2009, 13:13
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Ich hab ne Frage und zwar wie bekommt man das Bittere aus der Hirse heraus? gibt es da ne Möglichkeit? wie bei Auberginen z.B. die bestreut man mit Salz, damit das Bittere rausgeht.

Zentrum der gesundheit:

Wer kann hier weiterhelfen?
Christine
geschrieben am: Dienstag, 05. August 2008, 12:14
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Ich mag Hirse sehr sehr gern und bin froh hier zu lesen wie gesund dieses Getreide ist. Auf der selben Homepage hier (saure und basische Lebensmittel) steht Hirse bei den sauren Lebensmitteln dabei, nur die Keime seien basisch. Was stimmt denn jetzt?

Zentrum der Gesundheit:

Jedes Getreide ist sauer, Keime hingegen basisch. Trotzdem ist Hirse ein hervorragendes Getreide und wir wünschen Ihnen weiterhin einen guten Appetit.
Gundi Rimkus
geschrieben am: Dienstag, 22. Juli 2008, 20:06
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Koennen Sie mir bitte sagen, wie der englische Name vo Hirse heisst. Ich bin z.Zt. 4 Monate in Deutschalnd und habe hier das Hirse kennengelernt. Ich moechte aber gerne in Canada das Hirsemehl weiterhin taeglich zu mir nehmen. Ich danke Ihnen in voraus. Gundi Rimkus

Hirse heißt in englisch Millet