Die Lemon-Detox-Kur


Die Zitronensaft-Kur befreit den Körper nicht nur von Ablagerungen, sondern auch von Fetten und hilft dabei, innerhalb von 10 Tagen reichlich Pfunde zu verlieren.


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letzte Aktualisierung am 27.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Die Zitronensaft-Kur: Entschlackt, entgiftet und heilt

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(Zentrum der Gesundheit) – Entgiftungsdiäten wie die Zitronensaft-Kur, auch Master Cleanse Diät genannt, sind in Mode. Die Zutatenliste ist überschaubar: Zitronensaft, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Wasser. Innerhalb von 10 Tagen kann der Körper damit angeblich entgiftet werden, und ganz nebenbei purzeln die überschüssigen Kilos. Doch was ist dran an der Zitronensaft-Kur von Stanley Burroughs? Kann sie tatsächlich entgiften und von Schlacken befreien? Eignet sie sich wirklich zum Abnehmen? Kann die Master Cleanse auch zu Komplikationen führen? Worauf Sie bei der Zitronensaft-Kur achten sollten, erfahren Sie bei uns.

Zitronensaft-Kur, Master Cleanse Diät © Melpomene - Shutterstock.com

Der Ursprung der Master Cleanse Diät

Die Master Cleanse Diät, auch bekannt als Zitronensaft-Kur, MC-Fasten, Lemon Detox oder Limonadendiät, wurde in den 1940er Jahren von Stanley Burroughs (1903-1991) entwickelt – und zwar ursprünglich zur etwas ungewöhnlichen Behandlung von Magengeschwüren.

Der amerikanische Heilpraktiker testete die Kur zunächst an einem Patienten, der seit drei Jahren an Magengeschwüren litt und nicht mehr weiter wusste. Nach nur elf Tagen war der Patient vollständig geheilt – ganz zum Erstaunen seines Internisten.

Es folgten viele weitere Fälle mit demselben einheitlichen und erstaunlichen Effekt, der meist innerhalb von zehn Tagen eintrat.

Burroughs veröffentlichte 1976 unter dem Titel "The Master Cleanser" ein Buch, in dem er seine Zitronensaft-Kur einerseits als Heilmittel gegen Magenbeschwerden, andererseits aber auch zur Heilung weiterer Krankheiten und zum Abnehmen anpries – da jeder, der sie durchführte, immer auch automatisch überflüssige Kilos los wurde.

Schnell war die sogenannte Master Cleanse Diät in aller Munde und findet bis heute begeisterte Anhänger.

Erfahrungen mit Master Cleanse

Im Jahr 2009 erfuhr Burroughs Buch, das eher kompliziert erscheint, durch dessen Freund und Schüler Tom Woloshyn gewissermassen eine Fortsetzung.

In "Die Grundreinigungserfahrung" ("The Master Cleanse Experience") geht Woloshyn unter anderem auf seine persönlichen Erfahrungen und auf die positiven gesundheitlichen Effekte der Zitronensaft-Kur ein.

Er erwähnt hierbei mitunter den besseren Nachtschlaf, die positivere geistige Grundeinstellung, den klareren Verstand und auch die Freiheit von Suchtzuständen (z. B. von Zucker, Fast Food, aber auch von anderen Lastern wie Nikotin und Alkohol – natürlich je nach Schwere der vorhandenen Sucht).

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Master Cleanse – Das Originalrezept

Es gibt sehr viele Rezepte, die mit der Master Cleanse Diät in Verbindung gebracht werden, aber nur ein einziges Originalrezept, das folgendermassen lautet:

Zutaten:

  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft (Bio und frisch gepresst)
  • 2 EL echter Ahornsirup
  • 1/10 TL Cayennepfeffer (= Chilipulver)
  • 300 ml Wasser (warm oder kalt, aber nicht heiss)

Zubereitung und Anwendung:

  • Vermischen Sie die Zutaten miteinander.
  • Bereiten Sie den Zitronensaft immer frisch zu.
  • Trinken Sie über den Tag verteilt pro Tag mindestens sechs bis zwölf Gläser à 200 ml dieser Mixtur.
  • Trinken Sie den Mix immer dann, wenn Sie Hunger verspüren.
  • In "The Master Cleanser" wird dazu geraten, die Zitronensaft-Kur für ein Minimum von zehn Tagen durchzuführen, um spür- und sichtbare Erfolge zu erzielen.
  • Allerdings legt man nicht einfach los. Es sind weitere vorbereitende und auch nachbereitende Massnahmen erforderlich, die weiter unten erklärt werden.

Wenn Sie die Zitronensaft-Kur machen möchten, sollten Sie in jedem Fall das Originalrezept verwenden. Jede Veränderung kann die Wirksamkeit der Kur – so zeigen es die Erfahrungen von Anwendern – deutlich verringern.

Selbstverständlich ist die Zitrone als heilender Kurbestandteil keine Erfindung von Burroughs und Woloshyn. Die Zitrone ist schon sehr viel länger ein altbekanntes Heilmittel – nicht zuletzt durch ihren natürlichen Vitamin-C-Gehalt.

Zitronenkuren haben Tradition

Schon 100 g Zitronensaft decken die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin C.

Zudem enthalten Zitronen (pro 100 g) 170 mg Kalium, das die Funktion von Nerven, Herz und Muskeln unterstützt.

Der Saft der Zitrone wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, fettabbauend und fettlösend.

Kein Wunder gehört die Zitrone zu den ältesten Hausmitteln, die nachweislich den Organismus entgiften können. Der hohe Kaliumgehalt unterstützt und erleichtert dabei die Ausscheidung von Schadstoffen durch eine erhöhte Urinproduktion.

Ja, die Zitrone ist gar das weltweit am häufigsten (oft unbewusst) angewendete Diuretikum (Mittel zur Entwässerung) was bedeutet, dass sie eine Ausschwemmung von überflüssigem Wasser aus dem Körper durch die Nieren bewirkt.

Es existieren überdies zahlreiche Studien, welche die Heilkraft der Zitrone auch eindeutig bestätigen.

So gibt es beispielsweise einen interessanten Fallbericht, der aufzeigt, dass durch Allergien hervorgerufene Nasenschleimhaut- und Bindehautentzündungen durch den langfristigen Genuss von Zitronensaft verhindert und gelindert werden können.

Des Weiteren wurde bei klinischen Untersuchungen festgestellt, dass Zitronensaft bei Nierensteinen helfen kann. Urologen empfehlen Patienten deshalb häufig, dem Trinkwasser Zitronensaft hinzuzufügen, um eine Steinbildung erfolgreich zu unterbinden.

Master Cleanse: Ahornsirup und Cayennepfeffer

Ahornsirup ist neben der Zitrone der zweite wichtige Bestandteil der Zitronensaftkur. Hierbei handelt es sich meist um den eingedickten Saft des Zucker-Ahorns (Acer saccharum). Das natürliche Süssungsmittel enthält neben Wasser vor allem Saccharose und Fructose, aber auch wenige Mineralstoffe.

Diese Kombination macht den Ahornsirup zu einer interessanten Zutat einer Entgiftungskur. Er liefert Kohlenhydrate, die den Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung halten und versorgt zusätzlich noch mit einer gewissen Mineralstoffmenge.

Cayennepfeffer (auch als Chilipulver bekannt) liefert den sekundären Pflanzenstoff namens Capsaicin.

Cayennepfeffer erregt die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut und Schleimhaut, wodurch die Durchblutung gesteigert und ein wärmender Effekt ausgelöst wird.

In der Medizin kommt Cayennepfeffer deshalb äusserlich bei der Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen sowie bei Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich und im Bereich der Wirbelsäule zum Einsatz.

Bei der Zitronensaftkur hat Chili mitunter die Aufgabe innerliche Verspannungen zu lösen, die mit einer Entgiftung einhergehen können.

Des Weiteren fördert Cayennepfeffer die Verdauung, verbessert den Blutkreislauf, regt den Stoffwechsel an – und alle drei Wirkungen wiederum sorgen für eine verbesserte Gift- und Schlackenausleitung.

Zudem wird mit Hilfe des Capsaicins auch das Abnehmen gefördert. Bei einer Studie der Maastricht University fanden Forscher heraus, dass der Wirkstoff Capsaicin während bzw. nach einer Diät die Fettverbrennung merklich vorantreiben kann.

Master Cleanse ist eine Heilfastenkur

Die Master Cleanse Diät ist – trotz ihres Namens – natürlich keine Diät, sondern eher eine Art Saftfastenkur, die auch nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt wird – nämlich höchstens 10 Tage lang. Man könnte sie also auch als eine spezielle Form des Heilfastens bezeichnen.

Derart kurzfristige Kuren unterscheiden sich von Diäten insofern, dass vorübergehend komplett auf Nahrung verzichtet wird und man nur (gesunde) Flüssigkeiten zu sich nimmt.

Bei einer Diät hingegen findet eine spezielle Auswahl von Nahrungsmitteln statt, wobei selbstverständlich die sogenannte Null-Diät eine Ausnahme darstellt.

Unter Fasten wird hingegen ein Verzicht im Ganzen verstanden, wobei der damit zusammenhängende Gewichtsverlust eher als "Nebenwirkung" angesehen wird. Man verzichtet also nicht nur auf Nahrung, sondern auch auf andere oft belastende Dinge, wie z. B. Fernsehen, Internet, Stress, Kaffee etc.

Wenn nun verinnerlicht wird, dass während der Master Cleanse Kur für 10 Tage ausser Zitronensaft, Ahornsirup, Cayenne und Wasser nichts in den Magen kommt, wird schnell klar, dass es sich um eine wahre physische und auch psychische Herausforderung handelt und nicht jeder die mentalen Fähigkeiten besitzt, die Kur auch wirklich durchzuziehen.

Wer vorhat, die Zitronensaft-Kur für mehr als 3 Tage durchzuführen und gleichzeitig an Beschwerden leidet, die er mit der Kur zu eliminieren trachtet, sollte dies daher am besten unter Aufsicht eines ganzheitlichen Therapeuten tun!

Da beim Heilfasten und so auch bei der Zitronensaft-Kur der meist gewohnte Kaffee gemieden werden muss, führt der nun einsetzende Koffein-Entzug oft zu Kopfschmerzen. Diese können beispielsweise durch die zusätzliche Einnahme von Pantothensäure (Vitamin B5) verhindert oder gelindert werden.

Zitronensaft-Kur leitet Giftstoffe und Schlacken aus

Die Entschlackung und die Entgiftung sind zwei zentrale Elemente des Heilfastens. Während eine reine "Abmagerungskur" nur den Gewichtsverlust zum Ziel hat, geht es bei der Zitronensaft-Kur also um viel mehr.

Schlacken und Gifte sind Stoffwechsel-Abfall- oder Endprodukte, die ständig im Körper anfallen und normalerweise auch vollständig ausgeschieden werden.

Arbeitet der Stoffwechsel nun – aus welchen Gründen auch immer – zu langsam oder unvollständig, oder sind die Ausleitungsorgane womöglich zeitweise überfordert, dann fallen mehr Abfallprodukte an, als vom Organismus ausgeleitet werden können. Diese Abfallprodukte nennt man jetzt Schlacken.

Die Schlacken werden im Fett- und Bindegewebe, in den Sehnen, Kapseln, Muskeln und Organen eingelagert, wodurch sich die Versorgung dieser Organe und Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen zunehmend verschlechtert und das Krankheitsrisiko wächst.

Mithilfe der Zitronensaft-Kur nun werden die Verdauung sowie die Nierenfunktion angeregt. Infolgedessen beschleunigt sich die Ausleitung von Toxinen und Schlacken über den Darm und die Nieren.

Da keine Nahrung eintrifft, ist der gesamte Verdauungs- und Entgiftungsapparat des Körpers (inkl. der Leber) stark entlastet und kann sich nun vollkommen der Gift- und Schlackenausleitung widmen.

Um die körpereigene Entgiftungsfähigkeit während der Zitronensaft-Kur zu verstärken und um eine mögliche Rückvergiftung durch im Darm befindliche Schlacken zu vermeiden, sollte der Kur – wie das meist beim Fasten der Fall ist – eine Darmreinigung vorangehen.

Darmreinigung vor der Zitronensaft-Kur

Bevor mit der Zitronensaft-Kur begonnen wird, sollten zunächst ein bis zwei Entlastungstage eingelegt werden. Das bedeutet, man bereitet sich in diesen Tagen mental auf die Fastenzeit vor und reduziert schon jetzt die tägliche Nahrungsmenge, die aus vegetarischen Lebensmitteln bestehen sollte.

Die eigentliche Kur beginnt mit der Darmreinigung, die dem Körper das Signal gibt, von der "äusseren" auf die "innere" Ernährung umzustellen, um also von den eigenen Depots zu zehren.

Auch wird die genannte Rückvergiftung durch eine Darmreinigung verhindert.

Wenn nämlich nichts gegessen wird, reduzieren sich die Darmbewegungen stark. Aus diesem Grund finden im Darm nun verstärkt Zersetzungsprozesse durch Bakterien statt.

Die Gifte würden ins Blut gelangen und sich äusserst schlecht auf den Körper und auch die Psyche auswirken. Dies alles kann durch eine Darmreinigung verhindert werden.

Eine solche kurzfristige Darmreinigung kann beispielsweise mit Natron (z. B. Bullrichsalz nach Anleitung auf der Verpackung) durchgeführt werden.

Burroughs empfiehlt überdies, während der Zitronensaft-Kur immer am Abend einen abführenden Kräutertee und am Morgen ein Glas Salzwasser (zwei Teelöffel Sole gemischt in 250 ml lauwarmem Wasser) zu trinken.

Eine umfassende Darmreinigung ist das natürlich nicht, doch ist dies hier auch nicht das Ziel, da es ja um die Vorbereitung zur entgiftenden Zitronensaft-Kur geht.

Will man eine tatsächliche Darmreinigung durchführen, dann erfordert diese mindestens weitere 10 bis 14 Tage, die der Zitronensaft-Kur vorangehen müssten.

Da eine Darmreinigung jedoch keine Fastenkur ist, kann man währenddessen mindestens zwei Mahlzeiten täglich zu sich nehmen.

Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier: Darmreinigung - Die Anleitung.

Fastenbrechen nach der Zitronensaft-Kur

Nach Ende der Zitronensaft-Kur sollte für drei bis vier Tage langsam wieder auf feste Nahrung umgestellt werden. Um den Körper in dieser Zeit wieder mit Eiweiss zu versorgen, wird das Essen von sehr leicht bekömmlichen Eiweisslieferanten empfohlen, wie z. B. Shakes mit Reis- oder Lupinenprotein oder auch ein leichtes Haferporridge mit geriebenem Apfel.

Ganz konkret sehen die Tage nach der Zitronensaft-Kur so aus:

Tag 1: Über den Tag verteilt mehrere Gläser frisch gepressten Orangensaft trinken.

Tag 2: Morgens und nachmittags Orangensaft trinken, der mit Reis- oder Lupinenprotein angereichert werden kann, zum Abendessen gibt es eine selbst gemachte Gemüsesuppe oder Gemüsebrühe.

Tag 3: Morgens Orangensaft trinken, zu Mittag Haferporridge oder Gemüsesuppe mit 2 bis 4 Reiswaffeln essen und am Abend Gemüse, Salat oder Früchte (z. B. Avocado).

Fleisch, Fisch, Eier, Brot, Gebäck, Kaffee, Tee und Milch sollten noch gemieden werden.

Ab Tag 4: Es kann theoretisch wieder alles gegessen werden.

Das Ziel einer Fastenkur sollte aber sein, grundsätzlich langfristig auf eine gesunde Ernährung umzustellen.

Abnehmen mit der Zitronensaft-Kur

Wie bereits angedeutet, sollte beim Heilfasten nicht das Idealgewicht im Vordergrund stehen, sondern der gesundheitliche Aspekt. Ziel ist es, den Körper, aber auch die Seele und den Geist von unnötigem und schädlichem Ballast zu befreien.

Nichtsdestotrotz geht die Master Cleanse Diät natürlich mit einem Gewichtsverlust einher, der in Bezug auf die Gesundheit und das Selbstwertgefühl auch begrüssenswert sein kann.

Ein Glas der Zitronensaftmixtur enthält etwa 100 Kalorien, die in erster Linie durch den Ahornsirup aufgenommen werden. Abhängig von der individuellen Konstitution ist bei strengem Fasten ein Gewichtsverlust von 6 bis 12 kg möglich, schliesslich wird ja nichts gegessen.

Das Problem liegt jedoch – wie bei jeder Diät – darin, dass man sich nach der Zitronensaft-Kur in Bezug auf das Essen zurückhalten bzw. die Ernährung umstellen sollte, um nicht Opfer des gefürchteten Jo-Jo-Effektes zu werden und damit die verlorenen Kilos dort bleiben, wo sie sind – nämlich weit weg.

Zitronensaft-Kur "light"

Nun ist es bestimmt nicht jedermanns Sache, eine Fastenkur wie die Zitronensaft-Kur durchzuziehen.

Vielfach wird vom Heilfasten generell abgeraten, wenn bereits gewisse Krankheiten vorliegen, z. B. bei Anorexia nervosa (Magersucht) oder einer fortgeschrittenen Leber- oder Niereninsuffizienz.

Doch es gibt auch sanftere Möglichkeiten, um eine Zitronensaft-Kur durchzuführen. In diesem Sinne kann eine Kombination aus Nahrungsreduktion und Ernährungsumstellung ins Auge gefasst werden.

Hierbei werden beispielsweise einfach zwei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks für zwischendurch mit dem Trinken der Zitronensaftmixtur (morgens) verbunden. Erlaubt sind aber nur Vollkornprodukte, kalt gepresste Öle (z. B. Leinöl oder Walnussöl), Obst und Gemüse.

Die Zitronensaft-Kur kann zu diesem Zweck hervorragend mit dem intermittierenden Fasten kombiniert werden – informieren Sie sich hier: Intermittierendes Fasten - Der gesunde Essrhythmus.

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Kritische Aspekte der Zitronensaft-Kur

Die Master Cleanse Diät wird nicht nur von Schulmedizinern, sondern auch von Ernährungswissenschaftlern und Heilpraktikern als kritisch betrachtet, insbesondere wenn damit lediglich eine radikale Art des Abnehmens verfolgt wird.

Vordergründig wird die Einseitigkeit der Zitronensaft-Kur hervorgehoben, die negative Folgen für die Gesundheit mit sich bringen kann.

Wird nämlich für einen längeren Zeitraum ausschliesslich Zitronensaft konsumiert, ist der Körper einem Mangel ausgesetzt, da ihm fast nur Kohlenhydrate in Form von Zucker (Ahornsirup) zugeführt werden. Zwar liefern Saft und Sirup auch gewissen Vitamin- und Mineralstoffmengen, doch sind sie insgesamt zu gering, um den Tagesbedarf zu decken.

Eiweisse, essenzielle Fette, komplexe Kohlenhydrate (z. B. in Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Pseudogetreide, Nüssen etc.), Ballaststoffe, viele lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bleiben dabei also auf der Strecke.

Da die Zitronensäure und der Zucker aus dem Ahornsirup den pH-Wert des Speichels stark absinken lassen und somit den Zahnschmelz angreifen können, sollte der Mund nach jedem Glas Zitronensaft mit Wasser ausgespült und dann langsam ein Glas Wasser nachgetrunken werden.

Zitronensaft-Kur – das Für und Wider

Das Konzept der Master Cleanse Diät beruht darauf, dass Giftstoffe aus dem Körper gespült werden, die wiederum für Krankheiten verantwortlich sind.

Da es bis heute mit den üblichen medizinischen Diagnosetechniken nicht möglich ist, die nicht ausscheidbaren Schlacken und Giftstoffe im Frühstadium zu erkennen, leugnet die Mehrheit der Schulmediziner der Einfachheit halber deren Existenz und hält somit eine heilsame Entschlackung von vornherein für unmöglich.

Dagegen sprechen aber zahlreiche Studien. So deuten Daten aus grösseren Beobachtungsstudien in fast allen spezialisierten Fastenkliniken auf einen relevanten therapeutischen Effekt des Fastens bei chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates hin.

Bei rheumatoider Arthritis konnte daher die klinische Wirksamkeit von Fastentherapien bereits durch mehrere kontrollierte Studien bestätigt werden.

Resümierend kann also gesagt werden, dass die Zitronensaft-Kur eine interessante Möglichkeit zur Entschlackung, Entgiftung und Entlastung des Körpers darstellt, allerdings nur dann, wenn sie mit Bedacht durchgeführt wird und die anschliessende Ernährung entsprechend gestaltet wird, um die guten Eigenschaften der Kur nicht wieder gleich zunichte zu machen.

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(3)

phil
geschrieben am: freitag, 25. mã¤rz, 19:59
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team, Die Vorteile der Fastenkur sind sehr ansprechend, doch ich konnte mich noch nicht dazu entschliessen, da ich nicht weiss, wie es sich im Zusammenhang mit Sport und Muskelaufbau verhält. Ich treibe fast täglich Sport (Ausdauer und Kraft) und es wäre natürlich wünschenswert, dass ich während der Kur auch dies in evtl. abgeminderter Form betreiben kann, vor allem möchte ich aber nicht an Muskelmase abbauen.

Ist eine Ergänzung der Kur durch hochwertige Proteinpulver (aus Hanf, Lupine, Reis) sinvoll, oder belastet dies die Verdauung zu sehr, dass der Entschlackungsprozess gestört wird? Wie sieht es mit Narungsergänzungsmitteln aus? Astaxanthin soll man bekanntlich zu einer Mahlzeit nehmen, Sango Koralle (1h) vor oder (2h) nach einer Mahlzeit. Wird deren Wirkung eingeschränkt, wenn sie während einer Fastenkur quasi ständig auf nüchternen Magen eingenommen werden? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo phil
Sie sollten sich entscheiden und Prioritäten setzen. Eine Fastenkur entgiftet und reinigt. Wenn es dabei zunächst zu einem minimalen Muskelabbau kommt (was kaum passieren wird, wenn Sie weiterhin trainieren), dann nimmt man das gerne in Kauf und ausserdem werden Sie anschliessend um so besser wieder Muskulatur aufbauen können, weil ein gereinigter und gestärkter Organismus aus der Fastenkur hervorgegangen ist.

Ein Proteinpulver können Sie anschliessend wieder einnehmen, während der beschriebenen Fastenkur aber besser nicht, da ja darauf hingewiesen wird, das Protokoll besser nicht zu verändern. Auch die genannten Nahrungsergänzungsmittel können Sie während der Kur problemlos aussetzen und danach wieder nehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

aj
geschrieben am: samstag, 29. august 2015, 20:05
eMail-Adresse hinterlegt

Und wie ist es mit dem Stuhlgang während der Kur? Muss man was dafür tun?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo aj
Da die Kurbestandteile und hier insbesondere der Zitronensaft verdauungsbeschleunigend wirken, wartet man am besten ab, wie es sich im Einzelfall verhält. Sollte sich kein Stuhlgang einstellen, kann man aktiv werden. Andernfalls müssen aber keine abführenden Massnahmen ergriffen werden.
Viele Grüsse
Ihr ZDG-Team

aj
geschrieben am: samstag, 29. august 2015, 17:19
eMail-Adresse hinterlegt

Und wie ist es mit dem Stuhlgang während der Kur? Muss man was dafür tun?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo aj
Bitte lesen Sie dazu diesen Abschnitt des Artikels: Darmreinigung vor der Zitronensaft-Kur
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Ernährungspaln zum Abnehmen - 15 gesunde Tipps

(Zentrum der Gesundheit) - Abnehmen ist oft eine Herausforderung. Noch schwieriger scheint es, das mühsam erreichte Wunschgewicht auch dauerhaft zu halten. Mit dem nötigen Wissen wird aber sowohl das Abnehmen als auch das Halten des Gewichts zum Kinderspiel. Setzen Sie die folgenden 15 Schlankheitstipps in Ihrem persönlichen Ernährungsplan um. Innerhalb von vier Wochen werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich ausserdem schöner, jünger und leistungsfähiger fühlen.

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Neun Lebensmittel zum Abnehmen

(Zentrum der Gesundheit) – Lebensmittel zum Abnehmen müssen ganz besondere Kriterien erfüllen. Nein, sie müssen nicht unbedingt fettarm sein. Auch auf die Kalorien kommt es nicht immer an. Und spezielle Fertig-Shakes müssen es genauso wenig sein. Lebensmittel zum Abnehmen sollten nämlich nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern gleichzeitig auch gesund sein. Wir stellen Ihnen daher neun Lebensmittel vor, die alle Voraussetzungen erfüllen, die ein Lebensmittel zum Abnehmen braucht: Sie sättigen, sie sind zeitgleich gesund, sie schmecken wunderbar und sie machen schlank.

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8 Faktoren, die das Abnehmen behindern

(Zentrum der Gesundheit) - Die Zahl der übergewichtigen Menschen wächst weltweit stetig an. Viele Betroffene sind verzweifelt, da sie es trotz guten Willens, Motivation und Ausdauer einfach nicht schaffen, ihr Gewicht zu reduzieren. Mit unzähligen Diäten haben sie bereits erfolglos experimentiert und diese nicht selten mit ein paar Pfündchen mehr auf den Rippen und völlig entmutigt abgebrochen. All jenen Betroffenen können wir mit diesem Artikel vielleicht eine Antwort auf die Frage nach dem "Warum" geben, denn es gibt einige Faktoren, die den Stoffwechsel sehr negativ beeinflussen. Werden diese nicht berücksichtigt, kann das Abnehmen zur Tortur werden.

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Leichter abnehmen mit Probiotika

(Zentrum der Gesundheit) – Frauen, die ihr Körpergewicht dauerhaft reduzieren möchten, sollten eine Nahrungsergänzung mit Probiotika in Erwägung ziehen. Gesunde Darmbakterien vom Typ Lactobacillus rhamnosus können die Gewichtsabnahme nämlich verdoppeln und es zudem leichter machen, das nun erreichte Körpergewicht auch zu halten. Denn die Zusammensetzung der Darmflora übergewichtiger Menschen unterscheidet sich stark von derjenigen bei schlanken Menschen. Und wenn Sie einmal die Darmflora eines Schlanken besitzen, fällt das Zunehmen plötzlich schwer.

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Ohne Frühstück gesund & schlank

(Zentrum der Gesundheit) – Frühstücken wie ein Kaiser soll man, so heisst es. Andernfalls habe man nicht ausreichend Kraft für den Tag und könne sich nicht bei der Arbeit oder in der Schule konzentrieren. Das Frühstücken soll überdies den Stoffwechsel anregen und beim Abnehmen helfen. Müssen sich Morgenmuffel also tatsächlich zum Frühstücken zwingen? Nein! Denn aktuelle Studien zeigen: Ohne Frühstück lebt man gesünder und schlanker!

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Detox Kur - Entgiftung ist wichtiger denn je!

(Zentrum der Gesundheit) – Eine regelmässige Detox Kur (Entgiftung) stellt für den Organismus eine grosse Erleichterung dar. Denn Gifte sind überall um uns herum. In der Luft, der Nahrung, dem Wasser, der Wohnung und in der Kleidung. Viele Gifte kann der Körper selbst ausleiten, aber nicht alle. Die verbleibenden Gifte werden eingelagert und können zu Zellschäden, chronischen Krankheiten bis zu Krebs führen. Eine Detox Kur beugt hier vor. Sie leitet die gefährlichen Gifte aus, unterstützt die körpereigenen Entgiftungssysteme und schützt die Zellen vor giftbedingten Schäden.

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Ernährungspaln zum Abnehmen - 15 gesunde Tipps

(Zentrum der Gesundheit) - Abnehmen ist oft eine Herausforderung. Noch schwieriger scheint es, das mühsam erreichte Wunschgewicht auch dauerhaft zu halten. Mit dem nötigen Wissen wird aber sowohl das Abnehmen als auch das Halten des Gewichts zum Kinderspiel. Setzen Sie die folgenden 15 Schlankheitstipps in Ihrem persönlichen Ernährungsplan um. Innerhalb von vier Wochen werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich ausserdem schöner, jünger und leistungsfähiger fühlen.

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Natürliche Mittel gegen Altersflecken

(Zentrum der Gesundheit) – Altersflecken stellen zwar kein Gesundheitsrisiko dar, loswerden möchte man sie aber dennoch. Meist werden sie mit Make-up überdeckt, mit Bleichmittelcremes traktiert oder in mehreren – nicht unriskanten – Lasersitzungen entfernt. Altersflecken entstehen jedoch nicht ohne Grund. Kennt man ihre Ursachen, kann man gegen die Flecken mit natürlichen Mitteln gezielt vorgehen. Zwar erfordert dies meist einige Wochen Geduld, aber es lohnt sich. Welche natürlichen Mittel gegen Altersflecken gibt es? Wie kann man Altersflecken nebenwirkungsfrei verblassen lassen?

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