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  • Frau verzichtet auf Fast Food
3 min

Appetit auf Fastfood kontrollieren

Als Fastfood bezeichnet man Lebensmittel, die in kürzester Zeit zubereitet sind oder schon verzehrbereit angeboten werden. Zwar gibt es auch schon gesundes Fastfood - etwa frisch zubereitete grüne Smoothies am Smoothie-Stand - die meisten Fertiggerichte sind jedoch nach wie vor eher ungesund. Und obwohl man das weiss, hat man immer wieder Appetit darauf.

Aktualisiert: 03 September 2023

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Fastfood macht süchtig und krank

Warum und auf welche Weise nun könnten die als Fastfood verkauften Nahrungsmittel süchtig machen? Fastfood enthält meist viel Salz, Zucker, Fett und künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe, Süssstoffe etc.

All diese Zutaten haben ein gewisses Suchtpotential - insbesondere wenn sie miteinander kombiniert werden - was dazu führt, dass man immer seltener dem Appetit widerstehen kann, je öfter man die Fertigprodukte konsumiert. Manche der Inhaltsstoffe hemmen das natürliche Sättigungsgefühl, so dass man seinen Appetit gar nicht mehr steuern kann und auf Dauer an Gewicht zulegt. Neben Übergewicht kann ungesundes Essen aber auch psychische Probleme verursachen, wie in unserem Artikel Gesunde Psyche hängt von der Ernährung ab beschrieben wird.

Später können sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Arteriosklerose entwickeln, also Krankheiten, die sowohl einen Schlaganfall als auch einen Herzinfarkt verursachen können.

Wie Sie Ihren Appetit auf Fertigkost in den Griff bekommen

Wenn Sie bisher täglich Fastfood zu sich genommen haben und sich nun vornehmen, ab sofort keines mehr zu essen, merken Sie gleich, wie schwer das ist. Rückfälle sind vorprogrammiert, da sich Süchte nicht so schnell auflösen lassen und Appetit sich nicht so schnell umprogrammieren lässt. Daher sollten Sie mit kleinen Schritten starten und sich nach und nach neue Ziele setzen.

  1. Nehmen Sie sich beispielsweise vor, nichts mehr im Gehen zu essen - ausser vielleicht einen Apfel oder eine Banane.
  2. Essen Sie ab sofort alles in Ruhe und im Sitzen - ganz gleich ob Fertigkost oder gesundes Essen.
  3. Meiden Sie Wege, die "gepflastert" sind mit Fastfood-Angeboten. Nehmen Sie den Umweg, der vielleicht auch zufällig am Bio-Supermarkt oder Wochenmarkt vorbeiführt und kaufen sich dort etwas Gesundes.
  4. Essen Sie zunächst nur noch jeden zweiten Tag anstatt täglich ein Fertiggericht. Wenn das gut klappt, essen Sie nur noch 1- bis 2-mal Fertigkost pro Woche und so weiter.
  5. Sorgen Sie für regelmässige Mahlzeiten, damit der plötzliche Appetit auf Fertigkost und ungesunde Snacks gar nicht erst entsteht. Wenn Sie morgens gefrühstückt und mittags etwas Gesundes gegessen haben, fällt es Ihnen wesentlich leichter, auch abends auf dem Heimweg an den verführerischen Geschäften vorbei zu gehen.
  6. Versorgen Sie sich mit gesunden Snacks (Studentenfutter, Kokosbällchen, Proteinriegel), damit Sie gar nicht erst in Versuchung kommen, etwas anderes zu kaufen. Die genannten Knabbereien sind sättigend und vertreiben die gefürchteten Heisshunger-Attacken. Hier beschreiben wir, was Sie gegen Heisshungerattacken tun können.
  7. Reduzieren Sie Ihren Alkohol-Konsum, denn Alkohol belastet die Leber, fördert Übergewicht und macht Appetit auf ungesunde, salzige Fertigkost.
  8. Wenn Sie insgesamt bewusst und achtsam leben, werden Sie nur noch das mit Appetit essen können, was Ihnen und Ihrem Körper auch langfristig (!) gut tut!

Der Verzicht auf Fastfood zahlt sich aus

Es braucht sicher etwas Zeit, bis Sie so weit sind, dass Sie nur noch sehr selten oder gar keinen Appetit mehr auf Fastfood verspüren. Wie viel Zeit Sie benötigen, hängt ganz davon ab, welchen Einsatz Sie bringen. Wenn Sie generell wenig Zeit haben, um Ihre Mahlzeiten frisch zuzubereiten, finden Sie hier Tipps, wie Sie es dennoch schaffen können, sich selber regelmäßig gesundes Essen zu kochen: Gesundes Essen für Eilige.

Wenn Sie zwar Zeit hätten, aber nicht recht wissen, wie man gesund kocht und isst, dann helfen Ihnen unsere Ernährungspläne weiter. Diese enthalten Rezepte für mindestens 7 Tage mit vielen Alternativrezepten. Oder aber Sie belegen einen unserer Kochkurse in unserer Online-Kochschule. Dort finden Sie Kochkurse zu verschiedenen Themen, z. B. gesunde Alltagsgerichte, köstliches Fingerfood, bunte Salate und Dressings und vieles mehr. Schauen Sie gerne einfach im vorigen Link in unserer Kochschule vorbei!

Auch wenn Ihnen der bewusste Verzicht auf Fertigkost anfangs etwas schwerfällt, werden Sie innerhalb weniger Wochen die Vorteile am eigenen Leib verspüren. Sie werden beispielsweise schlanker werden, Ihre Haut wird schöner, Ihre Stimmung besser und Sie fühlen sich insgesamt einfach wohler als zuvor.

Weitere interessante Infos zu diesem Thema lesen Sie hier: Chemikalien in Fastfood-Verpackungen.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.