Zentrum der Gesundheit
  • Eine grosse Auswahl an Fleisch und Wurst

Ursache von Nierenkrebs: Fleisch

Fleisch kann die Ursache von Nierenkrebs sein. Ob Fleisch auch Ihr Krebsrisiko steigern kann, hängt von mindestens drei Faktoren ab: Wie viel Fleisch Sie essen, wie Sie das Fleisch zubereiten und wie es um Ihre Erbanlagen bestellt ist.

1 likes
04 April 2021

Krebs: Die Ursache kann der Fleischverzehr sein

Cancer, das Fachmagazin der American Cancer Society veröffentlichte eine Studie, der zufolge eine fleischreiche Ernährung ohne weiteres die Ursache von Nierenkrebs sein kann.

Darüber, dass Fleisch infolge seines hohen Hämeisengehalts und der häufig zugesetzten Nitrite die Gefahr für Magen- und Gebärmutterkrebs verschärfen kann, hatten wir hier geschrieben: Rotes Fleisch erhöht das Krebsrisiko

Auch ein bestimmtes nur im Fleisch enthaltenes Kohlenhydrat gilt als mögliche Ursache von insbesondere Leberkrebs, wie wir hier erklärt hatten: Wie Fleisch Krebs verursacht

Selbst Lungen-, Speiseröhren- und Bauchspeicheldrüsentumore tauchen häufiger auf, wenn viel Fleisch gegessen wird, wie man in der hier beschriebenen Studie beobachten konnte: Krebs durch Fleisch

Doch ist es nicht nur das Fleisch an sich, das krebserregend ist, sondern auch jene Stoffe, die sich erst während der Zubereitung im Fleisch entwickeln, die sog. heterozyklischen aromatischen Amine (HCA, HAA oder HA abgekürzt).

Wie diese zur Ursache von Blasenkrebs werden können, hatten wir bereits hier erklärt: Blasenkrebs durch Fleisch

Natürlich muss der einzelne Mensch auch eine entsprechend genetische Veranlagung für Nieren- oder Blasenkrebs besitzen, damit die schädlichen Stoffe einen solchen verursachen können. Liegt ein anderer genetischer Schwachpunkt vor, z. B. im Darm, dann könnten die genannten Faktoren die Gefahr eines Darmkrebses dramatisch erhöhen.

Und genau das war das Ziel der beteiligten Forscher: Sie wollten zeigen, wie die Ernährung gemeinsam mit den vorhandenen Erbanlagen das Krebsrisiko beeinflussen kann.

ANZEIGE
  • Bio-Krustenbrot
    Bauck Hof Bio-Krustenbrot 3,49 €
  • Bio-Hanftee
    Hanfland Bio-Hanftee 4,50 €
  • Weleda - Citrus Feuchtigkeitslotion
    Weleda Citrus Feuchtigkeitslotion 6,75 €
  • Erdmandeldrink
    EcoMil Erdmandeldrink 2,70 €
  • Emils - Mittelscharfer Senf
    Emils Mittelscharfer Senf 1,89 €
  • Basenkur Intense
    effective nature Basenkur Intense 99,90 €

Mögliche Ursache für Nierenkrebs: Die typisch westliche Ernährung

Das Nierenzellkarzinom (RCC) ist die häufigste Nierenkrebsform bei Erwachsenen. Die Zahl der Betroffenen nimmt in den USA und anderen Industrienationen derzeit kontinuierlich zu. Forscher vermuten, dass es der westliche Lifestyle ist, der hier als eine wichtige Ursache in Fragen kommen könnte, wie z. B. die typische Ernährung aus viel Fleisch, isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Stärke, Weissmehle) und vielen verarbeiteten Lebensmitteln.

Das Forscherteam rund um Dr. Xifeng Wu vom University of Texas MD Anderson Cancer Center in Houston untersuchte die Ernährung sowie die genetisch bedingten Risikofaktoren von 659 Patienten, die unlängst eine Nierenkrebsdiagnose erhalten hatten sowie von 699 gesunden Personen, die der Kontrolle dienten.

Gegrilltes und gebratenes Fleisch besonders schädlich

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Nierenkrebspatienten viel mehr rotes Fleisch und auch Geflügelfleisch assen als die krebsfreie Kontrollgruppe. Auch nahmen die Krebspatienten mehr krebserregende Substanzen zu sich, die dann entstehen, wenn Fleisch bei hohen Temperaturen (beim Braten) oder über offenem Feuer (beim Grillen) zubereitet wird. Dazu gehören insbesondere die heterzozyklischen aromatischen Amine (HCA).

Dr. Wu erklärte:

"Unsere Studie liefert einen weiteren Beweis dafür, dass Fleisch – ob rot oder weiss – gemeinsam mit den Aminen PhlP (2-amino-1-methyl-6-phenyl-imidazo(4,5-b)pyridin) und MelQx (2-amino-3,8-dimethylimidazo(4,5-f)quinoxalin) bei der Nierenkrebsentstehung eine wichtige Rolle spielt."

Weniger Fleisch bedeutet: Eine Krebs-Ursache weniger

Die genannten Amine (HCA) stellen sehr bekannte Kanzerogene (krebserregende Stoffe) des Dickdarms und des Enddarms dar. Man weiss also schon sehr lange, dass gebratenes und gegrilltes Fleisch eine Ursache von Darmkrebs sein kann. Die vorliegende Studie weitet die Krebsgefahr nun auch auf die Nieren aus.

Obwohl die Studie natürlich nur eine begrenzte Patientenzahl miteinbezog, sind die Forscher der Meinung, dass ein reduzierter Konsum von gegrilltem oder anderweitig bei hohen Temperaturen zubereitetem Fleisch das Krebsrisiko drastisch reduzieren könnte.

* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie hier.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

ANZEIGE

Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Sie interessiert, was in unserem Essen steckt und wollen wissen, wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken? Sie wünschen sich ein gesundes Leben für sich, Ihre Familie und Mitmenschen? Ernährungsberater sind beliebt – doch oft wird bei der Beratung der ganzheitliche Aspekt vergessen, den es für eine nachhaltige Gesundheit braucht.

Lernen Sie bei der die Zusammenhänge zwischen Lebens- und Ernährungsweise und Ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden kennen.

Im Fernstudium bei der Akademie der Naturheilkunde lernen Sie in rund 16 Monaten, wie Sie Ihre Gesundheit über Ihre Ernährung beeinflussen können und damit den Grundstein für ein gesundes und glückliches Leben legen können.


Durch diese Ausbildung habe ich die Möglichkeit, volle Verantwortung für mich, meinen Körper und meine Gesundheit zu übernehmen und auch meine Familie und meine Mitmenschen profitieren von den wertvollen Inhalten.

Ramona, Absolventin

Bestellen Sie jetzt die

Quellen
  • Wu X. et al., "Gene-environment interaction of genome-wide association study-identified susceptibility loci and meat-cooking mutagens in renal cell carcinoma etiology." CANCER, November 9, 2015 (DOI: 10.1002/cncr.29543).