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Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion

Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion

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(Zentrum der Gesundheit) – Die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion ist nicht immer einfach. Oft wird nur der TSH-Wert bestimmt. Dieser kann aber völlig normal sein – auch dann, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Selbst wenn noch weitere Werte bestimmt werden, kann es durchaus sein, dass der Arzt sagt: Ihre Werte sind normal. Gleichzeitig aber fühlen Sie sich ganz und gar nicht normal. Sie leiden an den typischen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion. Es ist daher wichtig, selbst so viel wie möglich über die korrekte Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion zu wissen.

Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion: alles andere als einfach

Die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion kann in manchen Fällen einfach sein. In anderen aber ist sie das keineswegs. Oft sind Ärzte mit der Diagnosestellung überfordert. Wir erklären, worauf bei der Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion zu achten ist und was dabei schiefgehen kann.

Zunächst jedoch eine kurze Vorstellung der Schilddrüse:

Die Schilddrüse ist ein kleines schmetterlingsförmiges Organ. Sie liegt am Hals unterhalb des Kehlkopfes. Wenn die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone bilden kann oder die Schilddrüsenhormone nicht mehr richtig wirken können, spricht man von einer Schilddrüsenunterfunktion.

Die Schilddrüsenhormone heissen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) – wobei Thyroxin die Speicherform darstellt und bei Bedarf vom Körper selbst in das aktive T3 verwandelt wird. Diese Hormone kümmern sich im Organismus um sehr viele Aufgaben.

Die wichtigste Aufgabe ist dabei die Aktivierung des Stoffwechsels jeder einzelnen Körperzelle. Aus diesem Grund besitzt auch jede einzelne Körperzelle Rezeptoren für Schilddrüsenhormone, also Stellen in ihrer Zellmembran, an die sich die Schilddrüsenhormone andocken können, um ihre anregenden Botschaften zu übermitteln.

Schilddrüsenunterfunktion – Die Symptome

Stehen zu wenige Schilddrüsenhormone zur Verfügung oder wirken diese nicht, wie sie sollten, kommt es bei der nun vorhandenen Schilddrüsenunterfunktion zu einer Drosselung des Stoffwechsels. Der Blutdruck sinkt, man wird müde, übergewichtig und manchmal auch depressiv. Die Haare können ausfallen und man leidet an Konzentrationsschwäche und Verstopfung.

Nicht selten wird bei einer Blutuntersuchung die sog. latente Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, also eine Unterfunktion, die annähernd symptomlos verläuft. Man spürt diese Form der Unterfunktion nicht, oder aber es zeigen sich Symptome, die man nicht sofort mit einer Schilddrüsenunterfunktion in Zusammenhang bringt, wie z. B. ständig kalte Füsse oder ein unerfüllter Kinderwunsch.

Details zu weiteren Symptomen lesen Sie hier: Schilddrüsenunterfunktion – Die Symptome

Schilddrüsenunterfunktion – Die Ursachen

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion werden von der Schulmedizin normalerweise nicht mehr als zwei Ursachen in Erwägung gezogen:

Entweder ein Jodmangel oder ein Schilddrüsenhormonmangel, wobei natürlich ersterer zu letzterem führt.

Folglich wird entweder Jod verordnet oder aber man verschreibt gleich L-Thyroxin, also Schilddrüsenhormone.

Viele andere Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion werden in vielen Fällen gar nicht erst in Erwägung gezogen, weshalb die beiden Therapieformen auch nicht in jedem Fall zufriedenstellend anschlagen.

Details zu den möglichen Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion lesen Sie hier: Schilddrüsenunterfunktion – Die Ursachen

Um jedoch die richtige Ursache zu finden und daraufhin auch richtig zu therapieren, erfordert es einer ausführlichen Diagnostik.

Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion ist häufig problematisch

Ein Schilddrüsen-Spezialist (unter den Endokrinologen) kann meist schon nach dem Gespräch mit dem Patienten eine verringerte Schilddrüsenaktivität als Ursache der Beschwerden in die engere Wahl nehmen.

Zur Erstellung einer konkreten Diagnose muss er die Schilddrüse jedoch zunächst noch visuell begutachten, gründlich abtasten und mittels eines Stethoskops abhören.

Anschliessend erfolgt eine Blutuntersuchung, bei der leider oft nur der TSH-Wert überprüft wird. Ist dieser im Rahmen, findet keine weitere Untersuchung statt.

Erst wenn der TSH-Wert Unregelmässigkeiten erkennen lässt, überprüft man die Werte der Schilddrüsenhormone T3 (aktives Hormon) und T4 (Speicherhormon).

TSH ist das von der Hypophyse (einer Drüse im Gehirn) freigesetzte Hormon, das wiederum die Hormonproduktion der Schilddrüse anregt. TSH dient also der Steuerung der Schilddrüsenaktivität.

Befinden sich ausreichende Mengen an T4 im Blut, stoppt die Hypophyse die Freisetzung des TSH und der TSH-Spiegel im Blutserum sinkt ab. Daher sind überdurchschnittlich niedrige TSH-Werte ein Zeichen für eine Überfunktion der Schilddrüse, während hohe TSH-Werte ein Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion darstellen.

Achten Sie in jedem Falle darauf, dass zur Diagnose einer möglichen Schilddrüsenunterfunktion die Werte des freien T3 (fT3) und des freien T4 (fT4) bestimmt werden. Denn nur die freien (nicht an Eiweisse gebundenen) Hormone sind auch die im Körper wirksamen. Oft erscheinen in der Blutanalyse auch die Werte des gT3 und gT4. Diese Werte geben den Gesamtbestand an T3 und T4 an, also auch die inaktiven Hormone, so dass allein die gT3- und gT4-Werte nicht aussagefähig sind.

Schilddrüse krank trotz bester Blutwerte?

Leider ist es nun aber häufig so, dass der TSH-Wert in bester Ordnung sein kann, aber dennoch ein (unerkanntes) Schilddrüsenproblem vorliegt. Entsprechend verheerend ist die Diagnose "alles ok" für den Patienten, wenn aufgrund seiner anhaltenden Symptome eben nicht alles ok ist. Auch die T3- und T4-Werte können sich innerhalb der Normwerte befinden, obwohl die Schilddrüse in Wirklichkeit krank ist.

Das liegt einerseits daran, dass es etliche Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion gibt, bei der die genannten Werte tatsächlich normal bleiben, weil die Störung ganz woanders im Körper liegt.

Andererseits aber liegt es auch ganz einfach daran, dass die offiziellen Normwerte eine riesige Bandbreite an Werten noch als normal einstufen, die ausserdem auch noch von Labor zu Labor unterschiedlich sein können. Meist wären aber Werte im unteren oder oberen Drittel dieser Normspanne bereits ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. In diesem Stadium könnten viele Schilddrüsenstörungen mit ganzheitlichen Massnahmen noch rückgängig gemacht werden.

Verlassen die Werte schliesslich die Normspanne, erkennt auch der Arzt endlich einen krankhaften Zustand an. Dann aber kann die Krankheit bereits so weit fortgeschritten sein, dass man tatsächlich nur noch mit Medikamenten arbeiten kann.

Der TSH-Wert beispielsweise hat einen Referenzbereich (Normbereich) von 0,2 bis 4,5 oder sogar darüber. Laut Dr. Kharrazian aber – ganzheitlicher Schilddrüsenfacharzt in Kalifornien – sollten wirklich gesunde Werte zwischen 1,8 und 3 liegen. Werte unter 1,8 und über 3 seien also bereits krankhaft.

Die Diagnose der Schilddrüsenunterfunktion – Diese Werte sind wichtig

Wenn der Arzt Ihnen nun mitteilt, dass alles im grünen Bereich liegt, kann dies folglich trügerisch sein.

Bei besten Blutwerten, aber unverkennbaren Symptome einer Schilddrüsenfunktionsstörung – ob Über- oder Unterfunktion – sollte auf eine intensive und insbesondere ganzheitliche Untersuchung bestanden werden, bevor eine endgültige Diagnose gestellt wird.

Eine der häufigsten Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion ist die chronisch entzündliche Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis, die einer besonderen Untersuchung und Diagnostik bedarf:

Hashimoto Thyreoiditis

Bei Hashimoto müsste der TSH-Wert eigentlich langsam ansteigend sein, um den zunehmenden Mangel der Schilddrüsenhormone im Körper zu signalisieren.

Da es sich aber nicht um eine einfache Unterfunktion der Schilddrüse handelt, sondern um eine Autoimmunerkrankung, lassen sich bei einer Hashimoto oft sehr schwankende TSH-Werte beobachten – mal sind sie normal, dann sehr hoch, dann wieder sehr niedrig, was sich folgendermassen erklären lässt.

Bei einer Autoimmunerkrankung zerstört das körpereigene Immunsystem eigene Zellen. Im Falle der Hashimoto Thyreoiditis sind es die eigenen Schilddrüsenzellen. Die Schilddrüse wird hier also langsam aber sicher aufgelöst.

Autoimmunerkrankungen verlaufen häufig schubweise. Zwischen den Schüben kann es immer wieder zu wochen- oder monatelangem Stillstand der Krankheit kommen. Während eines Schubes jedoch wird Schilddrüsengewebe zerstört. Dann werden die dort gespeicherten Hormone ins Blut abgegeben. Diese Hormonflut führt zu Überfunktionssymptomen und zu einem sinkenden TSH-Wert.

Je mehr Gewebe aber im Laufe der Schübe zerstört wird, umso weniger Schilddrüsenhormone werden vom übrig gebliebenen Schilddrüsengewebe produziert. Daher steigt der TSH-Wert zwischen den Schüben wieder an, um die eigentliche Unterfunktion zu signalisieren.

Tja, und wenn die Blutuntersuchung gerade dann stattfindet, wenn der TSH-Wert am Sinken oder Steigen ist und sich zufällig in der Mitte aufhält, dann kann der Wert auch ganz normal scheinen.

Zur Diagnose der Hashimoto Thyreoiditis nützt der TSH-Wert also nicht viel. Daher sucht man hier nach den Markern, die eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse nachweisen können. Es handelt sich um bestimmte Antikörper.

Diese Antikörper werden vom Immunsystem gebildet. Normalerweise greifen Antikörper feindliche Bakterien, Viren oder Parasiten an. Im Falle der Hashimoto greifen sie jedoch die Schilddrüse oder Schilddrüsenbestandteile an. Es handelt sich um die folgenden Antikörper, die bei Hashimoto – in Schubzeiten – in grosser Anzahl vorhanden sind und die auch im Blut festgestellt werden können:

  • TPO-AK: Dieser Antikörper (AK) greift ein Enzym der Schilddrüse an. Es heisst TPO (für Thyreoidea-Peroxidase) und ist in der Schilddrüse für die Bildung von Schilddrüsenhormonen verantwortlich.
  • TG-AK: Dieser Antikörper greift das Thyreoglobulin (TG) an. TG ist ein Protein in der Schilddrüse, an dem die Hormonproduktion stattfindet.
  • TRAK: TRAK sind Antikörper, die meist auf einen Morbus Basedow hinweisen – eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die mit Überfunktionssymptomen einhergeht. Bei der Hashimoto Thyreoiditis sind in manchen Fällen die TRAK-Werte jedoch ebenfalls erhöht. TRAK binden an die TSH-Rezeptoren der Schilddrüse und sorgen für eine erhöhte Jodaufnahme. Dies führt zu einer verstärkten Produktion der Schilddrüsenhormone.

Neben der Hashimoto gibt es noch mindestens sechs andere Schilddrüsenprobleme, die alle zu den Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion führen können. Interessant ist hierbei, dass von diesen sechs Schilddrüsenproblemen – laut Dr. Kharrazian – nur ein einziges den TSH-Wert beeinflusst und auch nur ein einziges auf die Therapie mit Schilddrüsenhormonen anspricht, nämlich die primäre Schilddrüsenunterfunktion.

Wenn Sie jetzt bedenken, dass der TSH-Wert jener Wert ist, an dem sich die meisten Mediziner orientieren, dann wird das Drama rund um die Schilddrüsendiagnostik erst so richtig klar.

Primäre Schilddrüsenunterfunktion

Bei der primären Schilddrüsenunterfunktion haben wir tatsächlich ein echtes Schilddrüsenproblem und daher auch einen aussagefähigen TSH-Wert. Die Schilddrüse produziert zu wenige Hormone, weil sie selbst nicht richtig funktioniert. Die Diagnose dieser Schilddrüsenunterfunktion ist somit recht einfach und eindeutig.

TSH erhöht
gT4 normal oder niedrig
fT4 normal oder niedrig
fT3 normal oder niedrig


Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

Schilddrüsenunterfunktion infolge einer Unterfunktion der Hypophyse

Die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) kontrolliert die Schilddrüse über das TSH. Wenn aber die Hypophyse geschwächt ist, dann muss die Schilddrüse noch lange nicht krank sein. Sie erhält in diesem Fall lediglich von der Hypophyse zu wenig TSH und legt sich somit auf die faule Haut. Hier liegt das Problem also ausserhalb der Schilddrüse.

Wir haben hier Unterfunktionssymptome bei niedrigem TSH-Wert:

TSH niedrig, aber nicht ganz so
niedrig wie bei einer Überfunktion
gT4 niedrig
fT4 niedrig


Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

Schilddrüsenunterfunktion, weil T4 nicht in T3 umgewandelt werden kann

Bei dieser Form der Schilddrüsenunterfunktion kann das Speicherhormon T4 nicht in ausreichendem Mass in das aktive T3 verwandelt werden. Oft sind Stress und der damit einhergehende erhöhte Cortisolspiegel oder manchmal auch entzündliche Prozesse schuld an diesem Problem.

Die Diagnose dieser Schilddrüsenunterfunktion ist nicht einfach, da hier die typischerweise gemessenen Werte wie TSH und T4 normal sein können, während nur der T3-Wert Anomalien zeigt.

TSH normal
gT4 normal
fT4 normal
gT3 niedrig
fT3 niedrig


Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

Schilddrüsenunterfunktion aufgrund eines T3-Überschusses

Frauen, die an einem PCOS leiden, können besonders häufig diese Form der Schilddrüsenunterfunktion entwickeln. Hohe Testosteronwerte sind hier die Verantwortlichen.

Es wird zu viel T4 in T3 umgewandelt, woraus eine Resistenz der Körperzellen gegen Schilddrüsenhormone entsteht. Die Hormone – obwohl viel zu viele da sind – wirken nicht mehr optimal.

TSH normal
gT4 normal
fT4 normal (im oberen Normbereich) bis erhöht
fT3 normal (im oberen Normbereich) bis erhöht


Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

Schilddrüsenunterfunktion aufgrund eines T3-Mangels

Wenn Hormonpräparate, wie z. B. die Antibabypille oder Hormonersatzpräparate eingenommen werden, kann der daraus entstehende Östrogenüberschuss zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.

Östrogene regen die übermässige Bildung von TBG an. TBG ist das Thyroxin-bindende Globulin, also jenes Eiweiss, das die Schilddrüsenhormone an sich bindet, so dass sie nicht mehr aktiv sein können. Je mehr TBG vorhanden ist, umso weniger freie Schilddrüsenhormone stehen jetzt aber zur Verfügung.

TSH normal
gT4 normal
fT4 niedrig
fT3 niedrig

 
Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

Schilddrüsenunterfunktion aufgrund einer Schilddrüsenhormonresistenz

Schon beim T3-Überschuss haben wir die Schilddrüsenhormonresistenz angesprochen. Diese kann sich jedoch noch aus anderen Gründen entwickeln. Bei hohen Cortisolspiegeln etwa (also infolge von viel Stress) kann sich ebenfalls eine Schilddrüsenhormonresistenz entwickeln.

Betroffene leiden eindeutig an Unterfunktionssymptomen bei tragischerweise völlig normalen Werten.

TSH normal
gT4 normal
fT4 normal
fT3 normal


Gleichzeitig liegen Unterfunktionssymptome vor.

Antikörper können nicht gefunden werden.

In diesem Fall kann man nun per Hormon-Speicheltest den Status der Nebennieren bzw. die Stresshormonspiegel bestimmen. Auch bei anderen Unterfunktionsarten ist dies sinnvoll, weil ja immer eine Beteiligung der Stresshormone möglich ist und man mit diesem zusätzlichen Wissen besser eine individuell passende Therapie zusammenstellen kann.

Weitere Werte, die zur Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion gemessen werden können

Um die konkreten Ursachen oder Mitursachen der Schilddrüsenunterfunktion abzuklären oder auch um mögliche Begleiterkrankungen zu entdecken und so eine korrekte Diagnose stellen zu können, bietet sich noch die Messung der folgenden Werte an:

Eisenwerte

Lassen Sie überdies auch immer Ihre Eisenwerte überprüfen (Ferritin sollte über 50µg/l liegen), da ein Eisenmangel häufig bei einer Schilddrüsenunterfunktion vorliegt und die Symptome der Unterfunktion (Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen etc.) noch verstärken kann. Eine ganzheitliche Therapie der Schilddrüse wird ferner kaum anschlagen, so lange noch ein massiver Eisenmangel vorliegt.

Jodwerte

Um herauszufinden, ob Ihre Schilddrüsenunterfunktion mit einem Jodmangel zusammenhängt, könnten Sie Ihren Jodstatus mit Hilfe eines Urintests feststellen lassen. Erst dann wissen Sie, ob Sie eventuell mehr Jod nehmen müssen.

Homocysteinwert

Da erhöhte Homocysteinspiegel eine Schilddrüsenhormonresistenz verstärken können, sollten Sie auch diesen Wert messen lassen.

Hormonspiegel

Wie oben erklärt, lassen sich die Stresshormonspiegel mittels Hormon-Speicheltest bestimmen. Im Speichel lassen sich jedoch auch die Geschlechtshormone nachweisen (Progesteron, Östrogen, Testosteron), so dass mit einem solchen Test weitere etwaige Ursachen für die Unterfunktion ans Tageslicht kommen können.

Vitalstoffwerte

Von den Vitalstoffen sollten Sie in jedem Fall Ihren Vitamin-D-Spiegel kontrollieren lassen, da ein entsprechender Mangel eine Schilddrüsenunterfunktion verstärken kann.

Die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion steht fest – Was nun?

Wenn Sie nun die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion bekommen haben und auch wissen, welche Form der Schilddrüsenunterfunktion bei Ihnen vorliegt, sind jetzt natürlich die passenden Massnahmen von Interesse.

Die ganzheitlichen und naturheilkundlichen Massnahmen bei einer Schilddrüsenunterfunktion finden Sie hier: Schilddrüsenunterfunktion – Die ganzheitlichen Massnahmen

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Quellen:

  • Kharrazian D, Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln, Vakverlag


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