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Walnüsse gegen Brustkrebs

Walnüsse gegen Brustkrebs

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(Zentrum der Gesundheit) – Frauen (und auch Männer), deren tägliche Ernährung eine Handvoll Walnüsse beinhaltet, können aktiv eine mögliche Brustkrebs-Erkrankung vorbeugen. Eine amerikanische Studie untersuchte die entzündungshemmenden Zellschutzstoffe der Walnuss und brachte dabei erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Es ist das optimale Zusammenspiel verschiedener Komponenten der Walnuss, das uns vor Krebs schützen kann.

Walnüsse als Brustkrebs-Prophylaxe?

Walnüsse sorgen seit Jahren für positive Schlagzeilen in den Gesundheitsnachrichten. Vor allem im Zusammenhang mit der Schreckenskrankheit Krebs machen sie immer wieder als prophylaktische Nahrungsmittel von sich reden. Wissenschaftler der Marshall University im amerikanischen West Virginia untersuchten nun den Einfluss von Walnüssen auf potentielle Brustkrebserkrankungen.

Dabei traten erstaunliche Erkenntnisse zu Tage, die Frauen (wie auch Männer) mühelos in ihrem Alltag umsetzen können, um ihr persönliches Brustkrebs-Risiko zu minimieren.

Die Forschungsgruppe um Dr. Elaine Hardman gab sich in der Fachzeitung Nutrition and Cancer optimistisch, dass bereits eine relativ kleine Menge Walnüsse die Brustkrebs-Gefahr deutlich senken könnte.

Etwa 50 g Walnüsse sollten täglich konsumiert werden, um die präventiven Eigenschaften dieses "Superfoods" für die Zellen nutzbar zu machen und sie vor der möglichen Entstehung von Tumoren zu schützen.

Täglich Walnüsse: Brustkrebs-Risiko sinkt um die Hälfte

Um die Langzeitwirkung einer mit Walnüssen angereicherten Ernährung in Bezug auf Krebs zu erforschen, führte Studienleiterin HardmanTests mit Labormäusen mit erblicher Veranlagung für Brustkrebs durch.

Obgleich Tierversuche immer auch kritisch betrachtet werden müssen, eignen sich dennoch gerade Mäuse gut für derartige Untersuchungen, da die Brustkrebsentwicklung bei diesen Tieren und bei Menschen sehr ähnlich verläuft.

Verglichen wurden zwei Gruppen von Mäusen. Die erste Gruppe nahm die Nährstoffe der Walnüsse direkt über ihr Futter oder indirekt als Ungeborene über das Blut der Mutter bzw. als Säuglinge über die Milch auf. Die Ernährung der zweiten Gruppe enthielt hingegen keine Walnüsse.

Es stellte sich heraus, dass die Mäuse, welche direkt oder indirekt mit Walnüssen gefüttert wurden, ein um die Hälfte geringeres Risiko hatten, an Brustkrebs zu erkranken als die Vergleichsgruppe mit üblicher Ernährung. Falls sich bei Mäusen der ersten Gruppe trotzdem Tumore entwickelten, waren diese immerhin erheblich kleiner als jene der zweiten Gruppe.

Die Reduzierung des Erkrankungsrisikos ist umso bedeutsamer und bemerkenswerter vor dem Hintergrund, dass die Mäuse genetisch darauf programmiert waren, sehr wahrscheinlich an Brustkrebs zu erkranken. Wir konnten das Krebsrisiko sogar bei Tieren senken, bei denen diese bestimmte Genveränderung bereits vorher vorlag,

kommentierte Hardman den wissenschaftlichen Erfolg.

Die abschliessende genetische Analyse zeigte, dass eine Ernährung mit regelmässigem Walnuss-Anteil die Aktivität mehrerer brustkrebsrelevanter Gene bei Mäusen als auch bei uns Menschen verändert. Welche krebshemmenden Stoffe machen also die Walnuss zum Superfood?

Walnüsse– Superfood mit krebshemmender Zusammensetzung

Hardman betonte, dass kein einzelner Nährstoff der Walnuss für den Anti-Brustkrebs-Effekt verantwortlich gemacht werden kann. Vielmehr scheint es das biochemische Zusammenspiel von mindestens drei Bestandteilen zu sein, das sich gegen potentielle Krebserkrankungen zur Wehr setzt.

Eine signifikante Rolle spielen die in Walnüssen enthaltenen essentiellen Omega-3-Fettsäuren, die bereits in vorangegangenen Studien eindeutig als Krebshemmer identifiziert worden sind. Auch in dieser Studie zeigte sich, dass die gesunden Omega-3-Fettsäuren der Walnuss ungesündere Fette neutralisieren und somit zu einem insgesamt intakteren Organismus beitragen.

So würde Hardman zufolge durch den regelmässigen Genuss von Walnüssen auch das Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren (Linolsäuren) in Balance gehalten.

Letztere nehmen Menschen, deren Ernährung reich an fettreichen tierischen Lebensmitteln ist (z.B. Schweinespeck, Hühnerfett, Eier, Wurst) oder auch ein Zuviel an Getreideprodukten beinhaltet, im Übermass auf. Ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren stört wiederum den Hormonhaushalt und fördert entzündliche Erkrankungen, aus denen sich letztendlich Krebs entwickeln kann. Auch die krebsfördernden LDL-Cholesterin-Werte können durch Omega-3-Fettsäuren gesenkt werden.

Im Kontext der Brustkrebs-Prävention durch Walnüsse ebenso entscheidend wie die Omega-3-Fettsäuren sind die enthaltenen Antioxidantien und Phytosterole. Bei letzteren handelt es sich um natürliche Bestandteile von pflanzlichen Fetten, die u.a. Entzündungsreaktionen abwehren können.

Sowohl den Phytosterolen als auch den Antioxidantien wurde in unabhängigen Studien eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Insbesondere zwischen der erhöhten Aufnahme des antioxidativ wirkenden Vitamin E aus der Walnuss und dem abnehmenden Tumorwachstum soll Hardman zufolge eine Wechselwirkung bestehen.

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Lebensmittel als Medizin

Die Brustkrebs-Studie verdeutlicht einmal mehr, welche Kräfte in unseren natürlichen Lebensmitteln stecken. Selbstverständlich können wir uns nicht den Verlockungen industrieller Nahrung hingeben und zugleich im gelegentlichen Verzehr von Walnüssen die Lösung unserer gesundheitlichen Probleme erwarten. Eine gesunde Ernährung ist eine tägliche Entscheidung.

Dr. Hardman fasste es treffend zusammen:

Lebensmittel können wie Medizin wirken.

Vor allem die Ursachen von Krebs lassen sich Studie um Studie zu grossen Teilen auf eine unangemessene Ernährung zurückführen. Hardman ist überzeugt, dass

in Zukunft – und wahrscheinlich sogar in naher Zukunft – unsere Ernährung und damit eine Umstellung der Essgewohnheiten die grösste Waffe zur Bekämpfung von Krebs sein wird.

Und nicht nur Walnüsse machen sich als natürliche Schutzschilde gegen Krebs stark. Erfahren Sie hier Anti-Krebs-Lebensmittel und hier Ernährung bei Krebs, mit welchen Lebensmitteln Sie sich den Krebs ausserdem bestmöglich vom Leib halten können.

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