Zentrum der Gesundheit
  • Konzentrationssteigerung
2 min

Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern

Suchen Sie nach effektiven Wegen, Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit zu steigern? Dann sollten Sie für eine ausreichende Menge an Glukose sorgen, denn unser Gehirn ist auf eine regelmässige Zufuhr von Glukose angewiesen. Aber Vorsicht!

Aktualisiert: 21 September 2022

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Konzentration und Leistungsfähigkeit mit Glucose steigern

Mit Glukose ist nicht der Einfachzucker in Form von Süssigkeiten gemeint. Diese Zuckerform bewirkt sogar das Gegenteil dessen, was man eigentlich erreichen möchte: Schokolade und Co machen müde und unkonzentriert - ganz abgesehen von den anderen negativen Eigenschaften, die der Zucker bekanntermassen aufweist.

Zucker wird zu schnell verwertet

Der Zucker gelangt in konzentrierter Form in den Körper, was die Bauchspeicheldrüse veranlasst, eine entsprechend hohe Menge an Insulin bereitzustellen. So schnell, wie der Blutzuckerspiegel ansteigt, fällt er auch wieder ab, da das Insulin den Zucker in gleicher Geschwindigkeit abräumt. Das Ergebnis ist ein schneller Rückgang der kurzfristig erreichten Energie und endet in Müdigkeit und fehlender Konzentration.

Jetzt suggeriert das Gehirn dem Menschen erneut: Ich brauche Nahrung! Der Betroffene greift automatisch zu einem weiteren Schokoriegel und der Teufelskreis beginnt von vorne.

So bleibt die Konzentration erhalten

Damit der Blutzuckerspiegel stabil und somit auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt ist es wichtig, reinen Zucker in jeder Form zu meiden. Greifen Sie stattdessen zu Obst oder anderen natürlichen Snacks. Der darin enthaltene Fruchtzucker wird nur langsam an den Blutkreislauf abgegeben und vermeidet auf diese Weise derartige Blutzuckerspitzen.

Zusätzliche Tipps:

  1. Nehmen Sie ein ballaststoffreiches Frühstück zu sich, z.B. Reis, Hirse, Dinkel- oder Haferflocken mit pflanzlicher Milch (Reis-, Hafer-, Mandel- oder Sojamilch) Haferflocken. Das sorgt für eine langsame Abgabe der Glukose ans Blut.
  2. Bananen enthalten viel Kalium. Kalium wird vom Körper benötigt, um den Zucker im Blut in Energie umzuwandeln
  3. Pfefferminze verbessert nicht nur den Atem, sondern erfrischt auch das Gehirn. Der Geruch von Pfefferminze reduziert die Müdigkeit. Pfefferminzöl verbessert die Aufmerksamkeit, indem es den Trigeminusnerv stimuliert. (Dieser wird auch durch Riechsalz aktiviert). Pfefferminztee ist ebenfalls wirksam.
  4. Cholesterin ist für eine optimale Gehirnfunktion unerlässlich. Es verbessert die Gehirnfunktion in Bereichen der visuellen Koordinierung, Erinnerungsvermögen, Aufmerksamkeit und Konzentration.
  5. Ergänzen Sie Ihre tägliche Nahrung durch hochwertige Fette und Öle. Sie helfen ebenfalls, die Konzentration und Aufmerksamkeit zu verbessern. Vorsicht ist jedoch bei Fischölen gegeben: Sie sind häufig stark Schwermetall belastet. Die fürs Gehirn so wichtigen Omega-3-Fette können Sie über entsprechend hochwertige Bio-Öle in reinster Form zuführen.
  6. Auch die Fettsäuren aus Nüssen und Avocados sind hochwertig und unterstützen das Gehirn bei seinen vielfältigen Aufgaben
  7. Auch gutes Trinkwasser kann zu einem Energieschub führen. Eine Studie hat gezeigt, dass bereits ein 2%iger Abfall des Flüssigkeitsspiegels im Körper (das ist der Punkt, an dem man anfängt, Durst zu verspüren) zu einem Abfall des Kurzzeitgedächtnisses sowie der Konzentration beiträgt.
  8. Helles Morgenlicht kann ebenfalls dazu führen, das der Energiepegel den ganzen Tag über auf einem guten Niveau bleibt. Licht stimuliert die Neurotransmitter im Gehirn und das führt zu verbesserter Stimmung und erhöhtem Leistungsvermögen.
  9. Auch Sport erhöht die Leistungsfähigkeit - vorausgesetzt er wird nicht übertrieben. Ein kurzes, aber regelmässiges, leichtes Training führt nachweislich zur Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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Quellen