Polyneuropathie


Polyneuropathie ist eine Krankheit der peripheren Nerven, in deren Verlauf es zu Schmerzen, Kribbeln, Brennen oder zu Taubheitsgefühlen in den Armen und Beinen kommen kann.

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Polyneuropathie - Wenn die Nerven verrückt spielen

(Zentrum der Gesundheit) - Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung, bei der die peripheren Nerven Schwierigkeiten haben, Nachrichten zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark weiterzuleiten. Dies kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und der Unfähigkeit, die Muskeln zu bewegen, führen. Wie bei vielen anderen Krankheiten gibt es auch hier keine zufriedenstellende Therapie, die den Betroffenen helfen könnte. Wir stellen natürliche Möglichkeiten vor, mit denen sich eine Polyneuropathie unter Umständen lindern lassen kann.

Polyneuropathie Polyneuropathie ist eine periphere Nervenerkrankung

Polyneuropathie bei Diabetes häufige Folgeerkrankung

Die Polyneuropathie (oder auch periphere Neuropathie) ist eine Krankheit, die Menschen in jeder Lebensphase treffen kann. Schätzungen zufolge leiden weltweit 40 von 100.000 Menschen an der Polyneuropathie (PNP). Da die PNP eine mögliche Folgeerkrankung des Diabetes mellitus ist, sind 60 Prozent der Diabetiker betroffen. Es gibt Hunderte verschiedener Arten der Polyneuropathie. Die Symptome reichen von Brennen, Kribbeln, Schwäche, Taubheit, Lähmungen bis hin zu quälenden Schmerzen vor allem in den Armen und Beinen.

Polyneuropathie - Mögliche Ursachen

Die Ursachen einer Polyneuropathie können vielfältig sein und oft genug lässt sich der auslösende Faktor im Nachhinein nicht mehr feststellen.

  • Wie oben erwähnt ist die Polyneuropathie häufig eine Folge von Diabetes mellitus. Der hohe Blutzuckerspiegel führt einerseits zu einer mangelhaften Durchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Nerven, andererseits kann eine hohe Zuckerkonzentration im Blut direkt die Nerven schädigen.
  • Eine Polyneuropathie kann beispielsweise die Folge einer Vergiftung sein. Hier kommen Chemikalien wie z. B. Pflanzenschutzmittel oder Quecksilber (aus amalgamhaltigen Zahnfüllungen) in Frage. Auch der langjährige Einfluss von Chemikalien am Arbeitsplatz (z. B. Lösungsmittel) kann zu einer Beeinträchtigung der Nervengesundheit und damit zu einer Polyneuropathie führen.
  • Drogen sind ebenfalls ein möglicher auslösender Faktor der Polyneuropathie. Besonders häufig kann eine Polyneuropathie daher bei alkoholabhängigen Patienten beobachtet werden.
  • Nicht vergessen werden sollten die Nebenwirkungen vieler Medikamente, die zu einer Polyneuropathie führen können. Dazu gehören z. B. Statine (Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels), die sog. Zytostatika, also Medikamente, die im Rahmen von Chemotherapien verabreicht werden oder auch Schmerzmittel, wenn diese regelmässig eingenommen werden.
  • Darüber hinaus kann die Polyneuropathie eine Begleit- oder Folgeerscheinung nicht nur von Diabetes, sondern auch von vielen anderen Krankheiten sein, wie z. B. von Herpes Zoster (Gürtelrose), Karpaltunnelsyndrom, HIV und Autoimmunerkrankungen (z. B. Sarkoidose).
  • Letztendlich kann auch eine langjährige Fehlernährung zu einer PNP führen. Eine ungesunde Ernährungsweise erhöht die Zahl der freien Radikale (welche die Nerven schädigen können), liefert gleichzeitig nur wenige Antioxidantien, welche die freien Radikale eliminieren könnten, erhöht die Gefahr einer Insulinresistenz (beginnender Diabetes) und versorgt die Nerven nur unzureichend mit den notwendigen Nähr- und Mikronährstoffen.
  • Vitamin B12 ist wichtig für die Regeneration und Bildung der Myelinscheiden der Nervenfasern, so dass ein Vitamin-B12-Mangel zu neurologischen Schäden führen kann. Vitamin-B12-Mangel ist besonders bei Menschen mit chronischen Magen-Darm-Beschwerden verbreitet. Gleichzeitig mit der Behebung des Vitamin-B12-Mangels müssen jedoch natürlich auch die ursächlichen Magen-Darm-Erkrankungen behandelt werden. Ganzheitliche Massnahmen bei Magenproblemen finden Sie hier: Sodbrennen wegen Magensäuremangel oder Magenbeschwerden natürlich behandeln
  • In letzter Zeit nimmt man ausserdem an, dass auch Infektionen, wie z. B. die Borreliose zu einer Polyneuropathie führen können.

Alle diese Faktoren können die Nerven so schädigen, dass die Verbindung zwischen dem Gehirn und den entsprechenden Körperteilen unterbrochen wird. Handelt es sich bei den geschädigten Nerven um motorische Nerven, so beeinträchtigt dies die Beweglichkeit der betroffenen Muskelpartien. Handelt es sich um sensible Nerven, dann kommt es zu Missempfindungen wie z. B. Kälte- oder Taubheitsgefühlen oder eben auch zu Schmerzen.

Polyneuropathie - Die Therapie

Wenn die Ursache der Polyneuropathie bekannt ist, kann die Therapie dementsprechend und häufig auch erfolgreich gestaltet werden. Das ist dann der Fall, wenn Medikamente oder Drogen die Auslöser waren und künftig gemieden werden können. Vitamin B12 kann leicht mit Injektionen und später mit Nahrungsergänzungsmitteln substituiert werden. Bei einer Borreliose kommen - je nach Therapeut - antimikrobielle Therapien zum Einsatz.

Auch die diabetische Polyneuropathie lässt sich verhältnismässig gut therapieren – indem „ganz einfach“ der Diabetes mellitus therapiert wird. Gerade Diabetes Typ 2 kann hervorragend mit der entsprechenden Lebens- und Ernährungsweise „behandelt“ werden, so dass sich – sobald der Blutzuckerspiegel wieder sinkt – auch die Polyneuropathie im Laufe einiger Monate wieder zurück bilden kann. Informationen zu ganzheitlichen Massnahmen bei Diabetes Typ 2 finden Sie hier: Diabetes - Ursachen und Gegenmittel

Abgesehen davon berichtet die Traditionelle Chinesische Medizin ebenfalls häufig von Erfolgen in der Therapie der diabetischen Polyneuropathie.

PNP-Medikamente: Nebenwirkungen stärker als Wirkung

Bedeutend schwieriger wird es, wenn die Polyneuropathie durch eine Vergiftung verursacht wurde, die lange zurückliegt und daher kaum mehr zurückverfolgt werden kann. Ähnlich kompliziert gestaltet sich die PNP-Therapie, wenn die Krankheit als Folgeerscheinung von anderen schwer therapierbaren Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen) auftaucht oder wenn ihre Ursache gänzlich unbekannt ist.

In diesen Fällen werden von der Schulmedizin Arzneimittel verordnet, die auch bei Epilepsie und Angststörungen verschrieben werden. Eigentlich sollen sie die Überaktivität der Nerven und damit den bei Polyneuropathie oft unerträglichen Schmerz drosseln. Doch drosseln sie gleichzeitig noch viel mehr, wie beispielsweise das Sehvermögen, die Potenz und den Gleichgewichtssinn, so dass es zu Seh-, Erektions- und Gleichgewichtsstörungen kommen kann. Schwindel, Trunkenheitsgefühle und Ödeme sind ebenfalls häufige Nebenwirkungen, und die erhebliche Gewichtszunahme unter Pregabalin (Name des Wirkstoffs) ist beinahe schon Pflicht.

Und so berichten nicht wenige PNP-Patienten, dass die Nebenwirkungen der Medikamente deutlich stärker ausgeprägt seien als ihre Wirkung. Das heisst: Die PNP-Symptome werden nur unmerklich gelindert, während neue Symptome hinzukommen. Wenn sich nun PNP-Patienten mit ihren Medikamenten fühlen, als seien sie eben von einem 30-Tonner überrollt worden, und hoffen, sie könnten vom Nervenspezialisten eventuell eine Alternativmedikation erhalten, dann ist es übrigens keine Seltenheit, wenn PNP-Patienten – nach mehrstündiger Wartezeit – vom völlig überlasteten Neurologen entnervt und mit den Worten

„Wenn Sie die Medikamente nicht nehmen wollen, dann können wir Ihnen auch nicht weiter helfen“

 sowie einem Päckchen Antidepressiva von dannen geschickt werden.

Ganzheitliche Massnahmen bei einer Polyneuropathie

Die ganzheitlichen Basismassnahmen, die von jedem Patienten selbst umgesetzt werden können und die bei Polyneuropathien jeder Art vorteilhaft sein können, sind die folgenden:

  • Alkohol und Tabak sollten deutlich reduziert, am besten jedoch vollständig gemieden werden.
  • Schädliche Lebensmittel, die vermieden werden sollten, sind:
    • Zucker und Weissmehlprodukte
    • Süssstoffe
    • stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertigprodukte (Fast Food), die reichlich synthetische Lebensmittelzusatzstoffe enthalten
    • Softdrinks
    • Lebensmittel, die Trans-Fettsäuren enthalten (Trans-Fettsäuren können überall dort enthalten sein, wo während des Herstellungsprozesses Fette stark erhitzt werden)
    • Lebensmittel, die Geschmacksverstärker (z. B. Mononatriumglutamat, das Salz der Glutaminsäure) enthalten: Geschmacksverstärker können einen negativen Einfluss auf das Nervensystem haben, da sie die bei PNP vorliegende erhöhte Ausschüttung der Neurotransmitter, wozu auch Glutaminsäure gehört, noch weiter erhöhen können.
  • Stattdessen sollte eine basenüberschüssige Ernährung praktiziert werden, die aus frischen und vitalstoffreichen Zutaten möglichst selbst zubereitet wird, die dem Organismus weitere Gifte sowie im Übermass schädliche Stoffwechselabbauprodukte erspart, ihn statt dessen mit vielfältigen Antioxidantien und Mikronährstoffen versorgt und auf diese Weise weitere Nervenschäden verhindern bzw. das Voranschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Informationen dazu finden Sie hier: Antioxidantien schützen unsere Zellen und Warum basische Ernährung?
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Nerven bestehen zu einem grossen Teil aus Fett und sind daher auf hochwertige Rohstoffe angewiesen. Das heute übliche Verhältnis der beiden Fettsäuren-Gruppen (Omega-6 zu Omega-3) beträgt durchschnittlich 25 zu 1, das wünschenswerte Verhältnis sollte jedoch bei etwa 5 zu 1 liegen. Omega-6-Fettsäuren, die reduziert werden sollten, befinden sich in tierischen Produkten und in vielen pflanzlichen Fetten (Sonnenblumenöl, Distelöl u. a.). Die erwünschten und entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren sind hingegen besonders in Leinsaat, Leinöl, Krillöl und auch im Hanföl enthalten. Von diesen Ölen genügt täglich 1 Esslöffel bzw. die entsprechende Kapselanzahl.
  • Leichte sportliche Betätigung wie krankengymnastische Bewegungsübungen und Ergotherapie ist ein sehr wichtiger Teil in der Behandlung der Polyneuropathie. Bewegung erleichtert die Kontrolle des Blutzuckerspiegels, kurbelt die Durchblutung an und kann auf diese Weise die Schädigung der Nerven verlangsamen. Nach der sportlichen Betätigung sollten Sie ihre Füße immer untersuchen, ob irgendwelche Reizungen, Blasen oder Wunden zu sehen sind. Wenn Sie etwas in dieser Art entdecken, muss dies sofort behandelt werden, damit Infektionen vorgebeugt werden kann.
  • Da eine Polyneuropathie auch die Folge von Vergiftungen sein kann, empfehlen sich hilfreiche Entgiftungsmassnahmen bzw. solche Massnahmen, die das körpereigene Entgiftungspotential steigern. So sollte zunächst überprüft werden, ob eine mögliche Belastung mit Schwermetallen vorliegt und ob diese Belastung von schwermetallhaltigen Zahnfüllungen rührt. Wenn ja, sollten die betreffenden Füllungen fachkundig ausgetauscht und eine Schwermetallausleitung durchgeführt werden. (Informationen dazu finden Sie hier: Amalgam entfernen, Quecksilber ausleiten). Zusätzlich sollten insbesondere jene Organe gestärkt und unterstützt werden, die für die Giftausleitung zuständig sind. Das sind der Darm, die Leber und die Nieren.
    • Eine Darmreinigung hilft die gesunden Funktionen des Verdauungssystems herzustellen. Irritierte Darmschleimhäute oder eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora sind bei einer modernen Ernährungs- und Lebensweise keine Seltenheit. Da jedoch sowohl eine gesunde Darmschleimhaut als auch eine intakte Darmflora die Voraussetzungen für ein ordnungsgemäss funktionierendes Immunsystem sowie für eine fachgerechte Nährstoffverwertung sind, kann eine Regeneration der Nerven nur dann stattfinden, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Darmreinigung sorgt beispielsweise für die Adsorption von möglicherweise für die Nerven bedenklichen Toxinen und ausserdem für die einwandfreie Resorption von Nährstoffen, die als Nervenbaustoffe dienen können und von Vitalstoffen, die freie Radikale eliminieren und damit die Nerven schützen können.
    • Die Leber kann mit Bitterstoffen, Mariendistelpräparaten, Artischocken-Frischpflanzenpresssaft, Kurkuma und/oder Löwenzahnwurzel-Präparaten in ihrer Entgiftungsaktivität unterstützt und gestärkt werden. Mehr Informationen finden Sie in den folgenden Texten: Warum Bitterstoffe gut sind, Was ist Kurkuma, Löwenzahn - Wunderkraut statt Unkraut
    • Die Nieren brauchen sehr viel Flüssigkeit, um als leistungsfähiges Ausleitungsorgan das Immunsystem zu unterstützen. Brennnesselsamen oder auch Brennnesseltee können - kurweise angewandt (z. B. Brennnesselsamen/-tee zwei Wochen lang einnehmen, dann zwei Wochen Pause, dann die Brennnesselpräparate erneut zwei Wochen lang einnehmen) - die Ausscheidungsfähigkeit der Nieren fördern. Trinken Sie ausserdem - je nach Ernährungsweise - täglich 2 bis 2,5 Liter reines kohlensäurefreies Wasser.

Zusätzlich zu einer angemessenen Ernährung, sportlicher Betätigung und der Unterstützung der Ausleitungsorgane verschaffen die unten aufgeführten Kräuter und Ergänzungsmittel Linderung, indem sie den Zellen Sauerstoff zuführen, Entzündungen mindern und schädliche freie Radikale neutralisieren.

  • Alpha-Liponsäure ist ein kraftvolles Antioxidans, das bevorzugt zur Behandlung der diabetischen Polyneuropathie verwendet wird. Die Säure (auch Thioctsäure genannt) ist eine schwefelhaltige Fettsäure, die in jeder energieproduzierenden Zelle des Körpers enthalten ist. Die vorgeschlagene Dosis beträgt 1200 bis 1800 Milligramm, die über den Tag verteilt eingenommen wird. In den ersten drei Wochen der Therapie sollte die Alpha-Liponsäure jedoch per Infusion verabreicht werden.
  • N-Acetylcystein ist ein Wirkstoff, der dem Körper jene Substanz zur Verfügung stellt, die er zur Bildung von Glutathion benötigt. Glutathion wiederum ist ein körpereigener Stoff, der zur Entgiftung eingesetzt wird und der ausserdem die Leber schützen kann, so dass N-Acetylcystein gerade dann hilfreich sein kann, wenn die bestehende Polyneuropathie auf eine Vergiftung zurückzuführen ist.
  • Magnesium beruhigt das Nervensystem. Die empfohlene Dosierung bei Polyneuropathie beträgt 800 Milligramm, die in zwei Dosen pro Tag eingenommen werden sollte.
  • Ein Mangel an Vitamin B6 kann den neuropathischen Schmerz verstärken oder sogar verursachen. Vitamin B6 sollte jedoch nicht isoliert, sondern in Form des gesamten Vitamin-B-Komplexes eingenommen werden, wobei Vitamin-B6-Dosen von täglich 100 Milligramm als hilfreich erachtet werden. Der „normale“ Vitamin-B6-Bedarf wird mit etwa 2 Milligramm täglich angegeben, so dass dieser mit der Dosis bei Polyneuropathie weit überschritten wird. Überdosen seien jedoch – so heisst es - erst ab 500 Milligramm täglich zu befürchten).
  • Zubereitungen aus Cayenne-Pfeffer (Chili) wie z. B. Salben oder Pflaster können Nervenschmerzen (jedoch nur vorübergehend) betäuben und dadurch lindern.
  • Auch Helmkraut beruhigt das gesamte Nervensystem. Die empfohlene Dosierung beträgt fünfzehn Tropfen einer Helmkraut-Tinktur. In einem Glas Wasser aufgelöst sollte diese Menge drei bis sechs Mal am Tag eingenommen werden, oder dem Schmerz entsprechend je nach Bedarf.
  • Die Einnahme von Nachtkerzenöl kann wirkungsvoll bei der Vorbeugung von Nervenschäden sein und möglicherweise bei milden Formen der diabetischen Polyneuropathie hilfreich sein. Nachtkerzenöl liefert die Gamma-Linolensäure, die ein wichtiger Baustoff der Nerven ist. 
  • Verdauungsenzyme sollen bei der Entfernung von Ablagerungen in den Blutgefässen helfen können und so die Durchblutung der Extremitäten verbessern können. Sie sollten zwei bis drei Mal täglich auf leeren Magen eingenommen werden.
  • Die äusserliche Anwendung von Rizinusöl-Packungen kann bei manchen Menschen die Symptome der Polyneuropathie lindern.
  • Des Weiteren werden von verschiedenen Spezial- bzw. Schmerz-Kliniken (wie z. B. TCM-Kliniken (TCM = Traditionelle Chinesische Therapie)) PNP-Therapien angeboten. Massagen, Biofeedback, Akupunktur und Entspannungstherapie haben ebenfalls in manchen Fällen positive Wirkungen gezeigt und können in eine ganzheitliche PNP-Therapie integriert werden.

Quellen:




 


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Geschlossen...

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Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(1)

Anonym
geschrieben am: mittwoch, 31. juli 2013, 13:40
eMail-Adresse hinterlegt

Woher haben Sie denn die Information, dass eine vorhandene Therapie bei Diabetes mellitus durch eine "entsprechende" Therapie sich wieder gibt. Das ist doch der allerletzte Blödsinn, den Sie da Patienten vermitteln wollen. Eine einmal vorhandene PNP bei einem Diabetiker ist irreversibel vorhanden und lässt sich nicht rückgängig machen. Sie kann lediglich auf dem Stand "eingefroren" werden, wenn ab Diagnosestellung Diabetes, der BZ optimal eingestellt ist und bleibt. Die Symptome können vielleicht durch eine entsprechende Therapie gelindert, aber niemals rückgängig gemacht werden. Außerdem fehlt in Ihrer Beschreibung die 2. häufigste Ursache für Polyneuropathien. Bitte korrigieren Sie das und verbreiten nicht so einen Blödsinn. Wenn sie so etwas behaupten, dann müssten Sie das mit wissenschaftlichen Arbeiten belegen - und die gibt es nicht! Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihr Schreiben.

Wir stimmen Ihnen absolut zu, dass Ihr Satz "...dass eine vorhandene Therapie bei Diabetes mellitus durch eine "entsprechende" Therapie sich wieder gibt" tatsächlich an einen "allerletzten Blödsinn" erinnert. In unserem Artikel finden Sie jedoch derart sinnentleerte Sätze nicht ;-)

Doch nun zum Ernst der Sache: Zunächst einmal wäre es traurig, wenn Massnahmen erst dann in die Praxis umgesetzt werden könnten, wenn es dazu wissenschaftliche Studien gibt. In Ihren Fachkreisen mag dies so sein. Daher sind Ihre Kollegen und Sie ja auch so eingeschränkt in Ihrer Therapiefreiheit.
 
Unsere Seite jedoch soll Menschen Tipps geben, die jeder Betroffene selbst für sich umsetzen kann und auf diese Weise in vielen Fällen auch eine deutliche Linderung der Symptome erlebt. (Abgesehen davon gibt es komplementärmedizinisch arbeitende Kliniken, die sich bereits auf die PNP spezialisiert haben und von hohen Erfolgsquoten sowie von einer laufenden Therapiestudie berichten. Nach Abschluss der Studie hoffen wir, darüber berichten zu dürfen.)
 
Sie selbst schreiben von einer Linderung der Symptome. Ob diese Entwicklung nun als "Linderung der Symptome" bezeichnet wird oder als "Rückbildung der Polyneuropathie", ist für den Patienten irrelevant. Für ihn ist das Allerwichtigste eine Verbesserung seines Befindens. Und wenn sich die Beschwerden in einem Mass lindern lassen, dass sie kaum noch oder gar nicht mehr fühlbar sind, dann genügt das den Betroffenen vollkommen.

Wir hoffen ferner, dass sich die Therapie der Ihnen bekannten Diabetiker nicht auf das "Einstellen des BZ" beschränkt. Das wäre sehr schade, würde es den Menschen doch die Chance auf eine gravierende Besserung ihres Zustandes nehmen.

So zeigen bereits antioxidative Wirkstoffe (die eine wichtige Komponente in unserem Massnahmenkatalog darstellen) leicht nachvollziehbare Wirkungen: Gerade Diabetiker leiden aufgrund der Hyperglykämie besonders stark unter oxidativem Stress, da ihre Abwehr gegen freie Radikale beeinträchtigt ist. Oxidativer Stress jedoch verstärkt noch zusätzlich die hyperglykämiebedingte Ischämie und damit die Gefahr sämtlicher Folgeerkrankungen des Diabetes. Wenn nun die Ernährung antioxidantienreich gestaltet wird, wenn ausserdem bisherige den oxidativen Stress noch zusätzlich verstärkende Ernährungs- und Lebensgewohnheiten abgeschafft werden und evtl. natürliche Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden, dann kann dies zu einem deutlichen Schutz vor weiteren Nervenschäden führen - selbstverständlich gemeinsam mit all den anderen Massnahmen und sicher nicht als Alleintherapie.
 
Falls Sie mit der zweithäufigsten Ursache der PNP auf den Alkoholmissbrauch aufmerksam machen möchten, so haben wir diesen Aspekt im Artikel erwähnt.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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