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Astaxanthin schützt zuverlässig vor Geschwüren

Astaxanthin schützt zuverlässig vor Geschwüren

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Behandlung von Magen- oder Darmgeschwüren ist häufig eine langwierige Geschichte, die den Betroffenen viel Geduld abverlangt. Ausgesprochen schwierig gestaltet sich der Heilungsprozess von Geschwüren jedoch bei Diabetikern, deren vielfältigen Begleiterkrankungen eine Heilung zuweilen unmöglich machen. Daher wollen wir Ihnen heute eine Substanz vorstellen, die die Entwicklung von Geschwüren verhindern und darüber hinaus eine bereits vorhandene Erkrankung deutlich schneller abheilen lassen kann. Ihr Name ist Astaxanthin - ein natürliches und ausgesprochen potentes Antioxidans.

Geschwüre verheilen sehr schlecht

Ein Geschwür, oder auch Ulcus (Mehrzahl Ulcera) genannt, ist ein tiefliegender Haut- oder Schleimhautdefekt, der eine fortdauernde Absonderung von Eiter hervorruft. Besonders Diabetiker wissen um die Problematik, die ein Geschwür mit sich bringt. Aber auch jene Menschen, die anfällig für Geschwüre im Verdauungssystem sind kennen die Komplikationen, die mit dieser Erkrankung einhergehen können. Auch wenn die Ursachen für die Entstehung von Geschwüren unterschiedlicher Natur sind haben sie eines gemein: Sie verheilen nur sehr schlecht und kehren häufig zurück.

Geschwüre versetzen Diabetiker in Angst

Die grosse Gefahr für Diabetiker besteht in der Entwicklung einer Polyneuropathie. Diese Nervenerkrankung ist eine gefährliche Folgeerkrankung des Diabetes mellitus, die sich zunächst mit einem unangenehmen Kribbeln in Händen und Füssen bemerkbar macht. Im weiteren Verlauf kann eine extreme Schmerzempfindlichkeit der Endgliedmassen, vorwiegend der Füsse, eintreten, die sich letztlich in ein Taubheitsgefühl verwandelt.

In dieser Situation geht das Schmerzempfinden völlig verloren, so dass Verletzungen der Füsse nicht mehr wahrgenommen werden. Es entstehen Infektionen, die eitrige Geschwüre hervorrufen. Aufgrund dessen, dass die Polyneuropathie immer auch mit einer sehr schlechten Durchblutung einhergeht, gestaltet sich die Wundheilung beim Diabetiker immer extrem schwierig. Wenn der Ulcus nicht abheilt, ist aufgrund des fortschreitenden Absterbens von Gewebe eine Amputation die letzte Möglichkeit, das Leben des Patienten zu retten.

Magen- und Darmgeschwüre können gefährlich werden

Ein Geschwür im Magen oder im Zwölffingerdarm (oberster Abschnitt des Dünndarms) tritt auf, wenn die Schleimhaut ihre schützende Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen kann. In diesem Fall wird der Magen oder der Zwölffingerdarm von der ätzenden Magensäure angegriffen. Es entstehen zunächst Entzündungen in den ungeschützten Schleimhautbereichen, die sich schnell zu hartnäckigen Geschwüren entwickeln können.

Zu den häufigsten Ursachen zählen eine erhöhte Magensäureproduktion sowie das Bakterium Helicobacter pylori. Aber auch Dauerstress, psychische Belastung, bestimmte Medikamente, Nikotin- und Alkoholmissbrauch können zur Entwicklung von Magen- und Darmgeschwüren beitragen. Die Ulcera sollten möglichst schnell abheilen, da sie einem Magen- oder Darmdurchbruch auslösen können. In deren Folge kann sich eine lebensbedrohliche Bauchfellentzündung entwickeln.

Geschwüre fordern das Immunsystem in besonderem Masse

Bei einer "normalen" Entzündung sind ausschliesslich die oberen Schleimhautschichten verletzt. Im Gegensatz dazu reichen die Verletzungen, die mit der Entwicklung von Geschwüren einhergehen, bis tief ins Gewebe hinein. Je grösser der verletzte Gewebebereich ist umso mehr ist die Immunabwehr des Körpers gefordert.

Das Immunsystem mobilisiert bei Entzündungsprozessen umgehend seine Leukozyten (weisse Blutkörperchen), die sofort mit den Aufräumungsarbeiten beginnen. Zu ihren Aufgaben zählen die Vernichtung eventuell vorhandener Fremdkörper sowie der Abbau von bereits zerstörtem Zellgewebe. Nach verrichteter Tätigkeit sterben die Leukozyten und bilden zusammen mit den Bakterien und dem abgestorbenen Gewebe den Eiter, der normalerweise zur Wiederherstellung einer gesunden Gewebestruktur beiträgt.

Je länger die Entzündung jedoch andauert, desto mehr Gewebe wird zerstört. Gleichzeitig müssen ständig neue Leukozyten für dessen Abbau bereitgestellt werden, die letztlich auch wieder absterben. Das führt natürlich zu einer übermässigen Eiterbildung, die schliesslich einen chronischen Verlauf annimmt. Wen wundert es da noch, dass Geschwüre so schlecht abheilen?

Freie Radikale können den Heilungsprozess verhindern

Zur Unterstützung seiner Abwehrkraft bildet der Körper vermehrt freie Radikale, die ebenfalls vorhandene Bakterien und andere Keime abtöten. Da im Körper jedoch ständig auch immens viele freie Radikale durch Umweltbelastungen, Pflanzenschutzmittel, Nikotin, Alkohol, Stress etc. entstehen, entwickelt sich schnell ein Übermass an diesen eigentlich hilfreichen Substanzen. Jetzt werden sie gefährlich, denn aufgrund ihrer Vielzahl zerstören sie nicht mehr ausschliesslich krankes Gewebe, sondern greifen auch gesunde Zellen an. In dieser Situation gestaltet sich die Abheilung eines Entzündungsprozesses, der jedem Geschwür vorausgeht, extrem problematisch.

Antioxidantien bekämpfen freie Radikale

Um das hohe Aufkommen der freien Radikale schnellstmöglich einzudämmen, benötigt der Körper die Unterstützung sogenannter Antioxidantien. Das sind Substanzen, die unsere Körperzellen vor den Auswirkungen freier Radikale schützen, indem sie diese unschädlich machen.

Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen die Vitamine C und E sowie die Carotinoide Beta-Carotin, Lycopin und Lutein. Sie werden im natürlichen Verbund mit allen anderen Nähr- und Vitalstoffen über die Nahrung aufgenommen und können so den Körper beim Kampf gegen die freien Radikale unterstützen.

Dies setzt allerdings voraus, dass die Nahrung auch ausreichende Mengen dieser Vitamine enthält. Der Vitamingehalt unsere Lebensmittel sinkt jedoch seit vielen Jahren in erschreckendem Masse und die Anzahl der Menschen, die sich generell ungesund und somit extrem vitaminarm ernähren steigt stetig an. Damit der Körper die dringend benötigte Unterstützung dennoch erhält ist es erforderlich, die fehlenden Antioxidantien über adäquate Nahrungsergänzungen aufzunehmen.

Natürliches Astaxanthin - das wirkungsvollste Antioxidans

Neben vitaminreichen Nahrungsergänzungen, die allerdings zur optimalen Entfaltung ihrer Wirkung unbedingt im natürlichen Verbund sämtlicher Nähr- und Vitalstoffe zugeführt werden sollten, können Sie Ihrem Körper noch ein ganz besonders wirkungsvolles Antioxidans zur Verfügung stellen. Sein Name ist Astaxanthin.

Astaxanthin wird aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen und gilt als das effektivste Antioxidans überhaupt. Wissenschaftliche Studien konnten den Beweis erbringen, dass es im Kampf gegen freie Radikale um ein Vielfaches wirkungsvoller ist, als die bereits erwähnten Vitamine. Aufgrund seiner Fähigkeit, besonders schnell überall dorthin zu gelangen, wo es gebraucht wird sowie seiner nachhaltig zellschützenden Eigenschaft ist es ein ausgezeichnetes Mittel um Entzündungen  jeder Art vorzubeugen sowie bestehende Entzündungsprozesse einzudämmen. Daher sollte Astaxanthin in Bezug auf Entzündungen und Geschwüre DAS Mittel Ihrer Wahl sein.

Studie belegt die Wirksamkeit von Astaxanthin bei Geschwüren

Am Central Food Technological Institute in Indien wurde Astaxanthin auf seine Wirksamkeit bei der Behandlung von Magengeschwüren eingehend überprüft. Das Ergebnis war absolut überzeugend.

Im Rahmen der Studie wurde den Versuchsratten zunächst Carotinoid- und Astaxanthin-Ester oral verabreicht. Um die präventive Wirkung der Substanzen genau festzustellen, erhielten die Tiere unterschiedliche Dosierungen von 100, 250 sowie 500 µg/ kg Körpergewicht.

Im Anschluss daran verabreichten die Wissenschaftler ihnen Ethanol, was die Bildung von Magengeschwüren induzieren sollte. Anhand eines so genannten Alzian-Blau-Bindungstests konnte festgestellt werden, dass die Gabe von 500 µg Astaxanthin-Ester das Magenmuzin (den Magenschleimstoff) ebenso wirkungsvoll vor der aggressiven Magensäure wie vor pathogenen (krankmachenden) Substanzen schützen konnte.

Astaxanthin erhöht die Anzahl körpereigener Antioxidantien

Darüber hinaus führte die Gabe dieser Astaxanthin-Menge zu einem signifikanten Anstieg körpereigener, stark antioxidativ wirkender Enzyme. Hierzu zählen beispielsweise das Superoxid-Dismutase, Katalase und Glutathion-Peroxidase. Diese positive Auswirkung macht deutlich, dass über die Einnahme von Astaxanthin dem Körper nicht "nur" viele zusätzliche Radikalfänger zur Verfügung stehen sondern auch, dass die körpereigenen Antioxidantien nun offensichtlich verstärkt gegen freie Radikale vorgehen können.

Im Verlauf ihrer Untersuchungen stellten die Wissenschaftler darüber hinaus fest, dass Astaxanthin das körpereigene Enzym Lipoxygenase in seiner Wirkung eindeutig hemmt. Dieses Enzym ist problematisch, weil es Entzündungsprozesse im Körper auslösen oder bestehende Entzündungen aufrecht erhalten kann. Daher ist die Hemmung dieses Enzyms in Bezug auf den Heilungsprozess von Geschwüren oder anderen Erkrankungen, denen eine Entzündung zugrunde liegt, von besonders grosser Bedeutung.

Astaxanthin und Ernährung - ein unschlagbares Team

Anhand dieser Studie konnte der generelle Nutzen, den Astaxanthin in Bezug auf Entzündungsprozesse für den Körper hat, beeindruckend belegt werden. Allerdings sollte hier nicht der Eindruck entstehen, dass alleine durch die Einnahme von Astaxanthin Geschwüre einfach so auf "Nimmerwiedersehen" verschwinden. Es bedarf natürlich auch hier etwas Geduld.

Sie können das Heilungsgeschehen allerdings immens beschleunigen, wenn Sie zusätzlich zur Astaxanthin-Einnahme auf eine entzündungshemmende Ernährung umsteigen. Auf diese Weise entlasten Sie Ihr Immunsystem erheblich und geben Ihrem Körper zugleich die Möglichkeit, schwelende Entzündungsherde einzudämmen, so dass er den Heilungsprozess der Schleimhaut - und somit auch den der Geschwüre - einleiten kann.

Jetzt sind Sie gefragt

Wissen Sie, dass es sehr viele Nahrungsmittel gibt, die bestehende Entzündungsherde immer wieder neu entfachen und auf diese Weise chronische Entzündungsprozesse auslösen? Und wissen Sie auch, dass die meisten Menschen diese Nahrungsmittel unbewusst tagtäglich verzehren? Wenn Sie diese Fragen mit "Ja" beantworten konnten ist Ihnen natürlich längst bewusst, welch grosse Rolle die Ernährung im Zusammenhang mit Erkrankungen spielt, denen eine Entzündung zugrunde liegt.

Falls Sie es aber noch nicht wussten, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei den entzündungsfördernden Nahrungsmitteln vor allem um industriell hergestellte Produkte handelt, also um jede Form von Fertigprodukten mit all ihren Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern  und sonstigen künstlichen Zusatzstoffen. Aber auch glutenhaltiges Getreide - insbesondere Weizenprodukte, Milchprodukte, Fleisch etc verhindern, dass der Körper die Entzündungen aus eigner Kraft stoppen kann.

So funktioniert die Heilung nicht

Stellen sie sich einmal vor, Sie leiden an einem Geschwür im Magen-Darmbereich. Sie werden zwar medikamentös behandelt, ernähren sich jedoch weiterhin wie gewohnt mit den oben erwähnten Nahrungsmitteln. Darüber hinaus füttern Sie Ihre pathogenen Darmbakterien grosszügig mit deren Lieblingsspeise, dem Zucker - auf dass sie prächtig gedeihen... Vielleicht ziehen Sie dem Trinken von stillem Wasser auf jeden Fall einen erfrischenden Softdrink vor und auch auf Ihren Kaffee verzichten Sie ebenso wenig wie auf das Gläschen Wein am Abend. Bei den erwähnten Genussmitteln handelt es sich ausnahmslos um stark reizende Säurebildner, die ein Abheilen der geschädigten Schleimhaut nahezu unmöglich machen.

Wenden Sie Ihr Wissen an

Sie können nicht wirklich glauben, dass Ihr Körper mit dieser Vielzahl an Belastungen auch noch über ausreichende Energie-Ressourcen verfügt, die es ihm ermöglichen, den bedrohlichen Entzündungsprozess zu stoppen, oder? Sicher ist Ihnen mittlerweile klar geworden, dass eine dauerhafte Heilung von Entzündungen und Geschwüren ohne eine bewusste Ernährungsweise nicht gelingen kann. Die Kombination von Astaxanthin und einer entzündungshemmenden Ernährung kann den Heilungsprozess jedoch schnell einleiten. Probieren Sie es aus und Sie werden nicht nur überzeugt, sondern auch begeistert sein wenn Sie spüren, was diese Kombination darüber hinaus noch so alles in Ihrem Körper bewirkt :-).

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Quellen:



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