Fasten

Basenfasten für Ihre Gesundheit

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 06.07.2018
  • 6 Kommentare
Basenfasten für Ihre Gesundheit
© istockphoto.com/DronG

Das Basenfasten ist eine Entschlackungsvariante, bei der man ausschliesslich Mahlzeiten aus rein basischen Lebensmitteln zu sich nimmt. Im Gegensatz zum Heilfasten – bei dem man nur Wasser oder auch Säfte zu sich nimmt – kann man sich beim Basenfasten also satt essen. Da man belastende und ungesunde Lebensmittel meidet und gleichzeitig sehr vitalstoffreich isst, kann der Organismus während des Basenfastens sehr gut Schlacken und Säuren abbauen sowie Heil- und Regenerationsprozesse einleiten

Basenfasten – eine milde Fastenform

Viele ungünstige Angewohnheiten führen zu Unwohlsein und Beschwerden. Meist ist es die Kombination aus ungesunder Ernährung, übermässigem Essen, zu schnellem Essen, mangelhafter Bewegung, Stress, Genussgiften (Zucker, Koffein, Alkohol) und Medikamenten, die über kurz oder lang zu einer Übersäuerung und anschliessend zu Gesundheitsproblemen führt.

Eine regelmässige Entsäuerung und Entschlackung ist daher in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Mit entschlackenden Massnahmen wird der Körper entlastet. Er kann eingelagerte Stoffwechselabbauprodukte, belastende Säuren oder toxische Substanzen (Schlacken) lösen und sich schliesslich wieder erholen und regenerieren.

Oft wird zu diesem Zweck das Heilfasten empfohlen. Das Fasten allein mit Säften, Brühe oder nur Wasser ist jedoch nicht für alle Menschen geeignet. Es erfordert hohe Willenskraft und einen starken Kreislauf. Auch sollte das Fasten – wenn es zu Heilzwecken eingesetzt wird – am besten nur in Begleitung eines Fastenarztes oder Fastenleiters durchgeführt werden.

Lesen Sie dazu auch: Wie Heilfasten Krebs bekämpft

Das Basenfasten hingegen ist viel leichter umzusetzen und kann auch bei chronischen Krankheiten ohne ärztliche Begleitung absolviert werden. Natürlich kann das Basenfasten noch mit anderen ganzheitlichen Massnahmen, wie z. B. einer leichten Darmreinigung kombiniert werden.

Was ist das Basenfasten?

Beim Basenfasten – das meist eine oder längstens zwei Wochen praktiziert wird – nimmt man nur rein basische Mahlzeiten zu sich, die also fast ausschliesslich aus basischen Lebensmitteln (Obst und Gemüse) bestehen. Man kann sich begleitend Massagen gönnen, basische Bäder oder Fussbäder, Leberwickel oder auch eine basische Körper- und Gesichtspflege. Natürlich sorgt man für ausreichend Bewegung. Wie beim echten Heilfasten sind auch hier Wanderungen in der Natur besonders empfehlenswert.

Für wen ist das Basenfasten geeignet?

Basenfasten ist grundsätzlich für jeden Menschen geeignet. Das Basenfasten kann einerseits von jedem Erwachsenen als reine Gesundheitsprävention durchgeführt werden.

Andererseits können natürlich auch ganz besonders chronisch kranke Menschen vom Basenfasten profitieren. Menschen mit chronischem Durchfall,mit Blähungen oderchronischer Verstopfung, mit Hautproblemen, Migräne, Rheuma oder vielen anderen Gesundheitsproblemen rerreichen durch das Basenfasten eine Entlastung und Entgiftung ihres Körpers. Die Zufuhr an Nährstoffen ist während der Basenfastenwoche ausreichend und der Stoffwechsel wird nicht strapaziert.

Entsäuerungskur

Basentherapie: Basenfasten plus Entsäuerungsprogramm

Um die Wirkung des Basenfastens zu verstärken, kann das Basenfasten mit einem Entsäuerungsprogramm ergänzt werden. Kombiniert man eine basische Ernährung (das Basenfasten) mit entsäuernden Massnahmen, spricht man von einer Basentherapie.

In welchem Umfang diese erforderlich ist, kann bei jedem Menschen unterschiedlich sein – abhängig vom Grad seiner Übersäuerung.

Mit Hilfe des sog. Säure-Basen-Tests nach Sander können Sie feststellen, wie stark Sie übersäuert sind. Wir haben den Test sowie mögliche Entsäuerungsprogramme hier vorgestellt: Die Basentherapie

Wie wirkt das Basenfasten?

Beim Basenfasten wird auf sämtliche Lebensmittel, die im Körper Säuren und Stoffwechselgifte bilden könnten, konsequent verzichtet. Die zugeführten Lebensmittel sind durchweg basisch bzw. basenbildend (Obst und Gemüse) oder sollten zumindest neutral reagieren (Fette, wie z. B. Butter und Sahne).

Durch den völligen Verzicht auf säurebildende Lebensmittel können die eingelagerten sauren Stoffwechselschlacken gelöst und ausgeschieden werden.

Viele Menschen leiden nicht nur unter einer Übersäuerung, sondern auch unter einem trägen Darm, der sich nicht mehr vollständig entleert oder unter chronischen Durchfällen. Diese Probleme führen im Laufe der Zeit zu einer Darmflorastörung und chronischen Entzündungsprozessen der Darmschleimhaut.

Beim Basenfasten wird nun der erste Schritt getan, damit sich der Darm erholen kann, Entzündungen sich zurückbilden und die Darmflora ihr Gleichgewicht wieder finden kann. Die übliche Basenfastenwoche reicht jedoch für eine Darmsanierung nicht aus. Dazu ist normalerweise eine Darmreinigung über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen nötig – je nach Ausgangszustand des Darmes.

Die Ernährung nach dem Basenfasten

Nach der Basenfastenwoche sollte in jedem Falle eine gesunde Ernährung beibehalten werden. Diese Ernährung muss nicht rein basisch sein. Sie sollte jedoch die Richtlinien der basenüberschüssigen Ernährung befolgen. Rezepte zu dieser Ernährungsform finden Sie in unserer Rezepterubrik.

Ein hervorragender Einstieg in die basenüberschüssige Ernährung bietet Ihnen unsere vierwöchige Entschlackungskur mit basenüberschüssigen und rein veganen äusserst köstlichen Rezepten. Nach Ablauf dieser vier Wochen sind Sie ein Profi in der Zubereitung basenüberschüssiger gesunder Mahlzeiten und können sich ab sofort eigenständig so ernähren, dass es künftig nicht mehr zu einem chronisch verschlackten oder übersäuerten Zustand kommt.

Basenfasten – Die Anleitung

Während also bei herkömmlichen Fastenkuren gänzlich auf feste Nahrung verzichtet wird, können Sie sich beim Basenfasten mit rein basischen Mahlzeiten satt essen. Vielleicht wäre diese Form des Fastens eine Alternative für Sie?

  • Zum Basenfasten gibt es zahlreiche Bücher mit der entsprechenden Anleitung. Sie finden die passende Literatur z. B. hier: Anleitung zum Basenfasten
  • Einen basischen Ernährungsplan für 7 Tage, mit dem Sie ein einwöchiges Basenfasten bei sich zu Hause durchführen können, finden Sie hier: Basischer Ernährungsplan zur Entschlackung
  • Eine Liste mit den basischen und säurebildenden Lebensmitteln finden Sie hier: Die Säure-Basen-Tabelle
  • Die besten basischen Lebensmittel stellen wir hier vor: Die Top neun der basischen Lebensmittel
  • Wenn Sie zu Hause einfach nicht die Kurve kriegen oder auch nicht doppelt kochen möchten (einerseits für sich basisch, andererseits für die Familie), dann gönnen Sie sich doch eine Basenfastenwoche in einem Basenfastenhotel. Sie finden hier eine entsprechende Hotelliste. Dort können sie sich normalerweise einfach zu einem Termin Ihrer Wahl anmelden und erhalten ein basisches Rundumprogramm.

Zubereitung einer basischen Fastensuppe

Fastensuppe - Vegan kochen

eine Minute

Zentrum der Gesundheit

Veröffentlicht 9. März 2017


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Zuletzt kommentiert

Krstyna schrieb am 10.04.2018

Liebes ZdG-Team
einige Basenfastenkuren empfehlen einen Mixdrink am Morgen mit Olivenöl (2 Esslöffel), 1 Knoblauchzehen, 1 Zitrone, 2.5 dl frisch gepressten Orangensaft. nicht diesen von Andreas Moritz sondern oben erwähnten Drink zum Frühstück, danach wird den ganzen Tag basisch gegessen, hauptsächlich Früchte und Gemüse. das sei auch gut zum reinigen. ist das so? und könnte man Basenfasten auch mit intermittierendem Fasten kombinieren? also nur zwischen 11h und 19h basische Nahrung zu sich nehmen und ansonsten Wasser und Tee trinken und den Olivenöldrink dann einfach um 11h zu sich nehmen, anstatt am Morgen?
Danke im Voraus für Euren Input!
Liebe Grüsse, Kristyna

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Kristyna

Es gibt endlos viele Kuren, Drinks, Detoxmischungen usw. usf. Wenn Ihnen der von Ihnen genannte Drink zusagt und Sie kein Problem damit haben, schon am Morgen einen öligen Knoblauchdrink zu sich zu nehmen, probieren Sie es aus! Der Drink selbst ist basisch. Das also ist sicher nicht das Problem, eher die Verträglichkeit.

Selbstverständlich kann man auch beim Intermittierenden Fasten basisch essen. Der Drink muss dann - wie von Ihnen vorgeschlagen - als eine Art Vorspeise genommen werden. Denn beim Intermittierenden Fasten gibt es weder Zwischenmahlzeiten noch eine dritte Mahlzeit.

Allerdings kommt es nun darauf an, wie die Einnahmeempfehlung von diesem Drink lautet. Wenn er mit zeitlichem Abstand zu den Mahlzeiten genommen werden muss, wird es schwierig. Es sei denn, man isst nur einmal täglich und nimmt den Drink statt der zweiten Mahlzeit.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit


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Quellen

  • Zentrum der Gesundheit