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Bentonit entgiftet und hilft bei Durchfall

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Mineralerde Bentonit ist eine vollkommen natürliche Substanz und hat sehr viele positive Eigenschaften. Zwei davon möchten wir heute besonders hervorheben: Die Wirkung des Bentonits bei Durchfall sowie seine stark entgiftende Kraft, die den gesamten Körper vor Toxinen und Schadstoffen aller Art zu schützen vermag.

Mineralerde Bentonit

Bentonit ist eine Mineralerde, die durch Verwitterung von Vulkanasche entstanden ist. Bentonit liegt sehr fein vermahlen vor, so dass seine Oberfläche enorm gross ist. Zusätzlich verfügen die Bentonit-Partikel über eine negative Ladung. Beide Eigenschaften führen zu einer ungewöhnlich hohen Adsorptionsfähigkeit dieser Mineralerde.

Entgiftung mit der Mineralerde Bentonit

Adsorption durch Mineralerden ist eine sehr effiziente Art der Entgiftung. Adsorption bedeutet nämlich, dass Bentonit Stoffe an sich binden kann. Geschieht dies im Verdauungssystem des Menschen, dann können diese Stoffe nicht mehr resorbiert werden.

Sie gelangen folglich nicht in die Blutbahn, sondern werden samt Bentonit mit dem Stuhl ausgeschieden. Daher verlaufen Programme zur Entgiftung oder Darmreinigung umso erfolgreicher, wenn die Mineralerde namens Bentonit beteiligt ist.

Bentonit kann also kurweise eingesetzt werden, dient aber auch hervorragend als naturheilkundliches Mittel zur täglichen Entgiftung, das vorbeugend in kleinen Mengen eingenommen werden kann, um die täglich eintreffenden Schadstoffe aus Umwelt und Nahrung zu binden und wieder auszuscheiden.

Mit Bentonit kann man auf diese Weise die Schadstoffbelastung des Körpers gering halten und damit einerseits die Ausleitungsorgane (Leber, Nieren, Darm) entlasten und andererseits die Gesamtgesundheit schützen und verbessern. Doch um welche Schadstoffe handelt es sich überhaupt, die von Bentonit gebunden und ausgeleitet werden?

Bentonit bindet schädliche Bakterien, Schwermetalle, Pestizidrückstände, Schimmelpilzgifte sowie radioaktive Partikel. Da Bentonit bevorzugt im Darm tätig ist, zeigt sich seine bakterienbindende Kraft besonders gut bei einem bakteriellen Darminfekt.

Bentonit gegen Durchfall

Kaum ist man im ersehnten Urlaubsdomizil gelandet, hat es einen auch schon erwischt – mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Dazu muss man nicht einmal weit reisen. Oft genügt schon das südliche Europa, um in den Genuss von Bakterien zu gelangen, die das eigene Verdauungssystem nicht kennt und nicht mag.

Selbst das einheimische Stadtfest kann bei entsprechender Kombination aus bestimmten Speisen und hohen Sommertemperaturen zu kräftigen Magen-Darm-Verstimmungen führen.

Man klebt also auf der Toilette fest, quält sich durch die sog. Darmgrippe und wünscht sich sehnsüchtig ein Mittel, das dem unerquicklichen Zustand ein Ende setzen könnte.

Relativ plötzlich kann das rezeptfreie Durchfallmittel mit dem Wirkstoff Loperamid den Durchfall stoppen. Warum? Es handelt sich um einen sog. Peristaltikhemmer. Das Mittel lähmt also die starken Darmbewegungen, die dazu führen, dass der Stuhl wässrig bleibt und schnell ausgeschieden wird.

Doch warum kam es überhaupt zu den starken Darmbewegungen? Ganz einfach: Der Darm möchte möglichst schnell die schädlichen Krankheitserreger ausscheiden, damit sie keine Chance haben, sich im Körper festzusetzen.

Wird der Darm jetzt medikamentös blockiert, dann bleibt der infizierte Stuhl natürlich vorerst im Körper. Im Dickdarm wird das Wasser aus dem Stuhl resorbiert und mit ihm auch die Bakterien. Jetzt ist das Immunsystem des Körpers erst richtig gefordert, was bei aggressiven Bakterien kritisch werden kann. Daher sollte bei bakteriellen Darminfektionen Loperamid besser nicht genommen werden – zumindest nicht als alleiniges Medikament in der Selbstbehandlung.

Bentonit: Das ideale Durchfallmittel

Das also, was man sich von einem Durchfallmittel wünschen würde, leistet Loperamid nicht. Wichtig wäre stattdessen ein Mittel, das den Darm nicht einfach nur lähmt, sondern das ihn in seiner Selbstheilungsaktivität unterstützt. Das ideale Durchfallmittel sollte hingegen besser die folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • die Bakterienanzahl durch Adsorption und Ausleitung der schädlichen Bakterien reduzieren
  • die Bakterientoxine adsorbieren und ausleiten
  • überschüssiges Wasser aufnehmen
  • zu geformtem Stuhl führen
  • Gase adsorbieren
  • den Aufbau einer gesunden Darmflora unterstützen
  • …und all das OHNE dabei die Darmperistaltik zu lähmen oder schädliche Nebenwirkungen zu haben.

Bentonit erfüllt aufgrund seiner grossen Oberfläche und starken Adsorptionskraft alle diese Kriterien. Die Mineralerde ist daher ein äusserst empfehlenswertes natürliches Erste-Hilfe-Mittel bei Durchfall und gehört in jede Haus- und Reiseapotheke.

Bentonit und Probiotika: Die ideale Kombination gegen Durchfall

Optimiert werden kann die Wirkung von Bentonit bei Durchfall mit einem hochwertigen Probiotikum. Die Mineralerde schafft quasi die schädlichen Bakterien und Toxine aus dem Körper hinaus und hinterlässt nun ein positives Darmmilieu, wo sich die freundlichen Darmbakterien wieder wohl fühlen können.

Da die Anzahl der freundlichen Darmbakterien nach einem ordentlichen Magen-Darm-Infekt meist drastisch reduziert ist, empfiehlt es sich, parallel zur Bentoniteinnahme auch freundliche Darmbakterien in magensaftresistenten Kapseln einzunehmen.

Der Neuaufbau der Darmflora gelingt auf diese Weise schnell und effizient. Das Ergebnis dieser zwei ganzheitlichen Massnahmen ist nicht nur das Verschwinden des Durchfalls, sondern auch ein oft besseres Befinden als vor der Erkrankung. Denn Bentonit adsorbiert ja nicht nur schädliche Bakterien und deren Toxine, sondern noch viele andere Schadstoffe, die Tag für Tag in den Körper gelangen und den Organismus oft stark belasten, wie z. B. Schwermetalle.

Bentonit entgiftet Schwermetalle

Schwermetalle befinden sich aufgrund der allgegenwärtigen Umweltverschmutzung in der Luft, im Wasser und der Nahrung. In manchem Fisch beispielsweise ist besonders viel Quecksilber enthalten. Aber auch aus Zahnfüllmaterialien lösen sich immer wieder Schwermetallpartikel und gelangen über den Darm in den Organismus. Nicht so, wenn Bentonit zugegen ist. Dann adsorbiert Bentonit die Schwermetalle und leitet sie aus.

Wenn in den Organismus giftige Schwermetalle gelangen, dann werden diese normalerweise aufgrund des sog. osmotischen Drucks im Körper verteilt. Das bedeutet: Die Schwermetalle werden möglichst gleichmässig in den verschiedenen Geweben verteilt. Aus Geweben mit hohen Schwermetallgehalten werden die Schwermetalle in Gewebe mit niedrigen Schwermetallgehalten verschoben. Auf diese Weise wandern die Schwermetalle durch den ganzen Körper.

Um dies zu verhindern, nimmt man Bentonit ein. Entweder täglich in kleinen Mengen oder aber kurweise (z. B. zweimal jährlich über jeweils eine Woche lang zwei- bis dreimal täglich). Bentonit fängt die Schwermetalle direkt im Verdauungstrakt ab und bewahrt den Körper somit vor weiteren schwermetallbedingten Schäden.

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Bentonit entgiftet Schimmelpilzgifte

Die Mineralerde Bentonit führt jedoch auch zu einer Entgiftung von radioaktiven Partikeln und Schimmelpilzgiften (Aflatoxine). Beides gilt als hochgradig krebserregend. Und weder gegen das eine noch das andere weiss die Schulmedizin Rat.  

Details zur Ausleitung radioaktiver Partikel mit Bentonit haben wir bereits hier ausführlich beschrieben: Bentonit schützt vor radioaktiver Strahlung

Aflatoxine nun werden von Schimmelpilzen produziert. Sie schaden dem menschlichen Körper schon in winzigen Mengen ganz extrem, vergiften die Leber und wirken nachweislich krebserregend, wenn man ihnen immer wieder ausgesetzt ist. Leider schmeckt man zwar Schimmel, aber erst dann, wenn er sich schon weit im Lebensmittel ausgebreitet hat. Schimmelpilzgifte aber, die auch bei geringstem Schimmelbefall schon vorhanden sind, schmeckt und riecht man nicht.

Lebensmittel, die Schimmelbefall zeigen, sollten daher am besten weggeworfen werden. Doch ist es so, dass sich der Schimmel schon lange im Innern des entsprechenden Lebensmittels aufhält und dort wächst und gedeiht, ehe er sich auf der Oberfläche des Lebensmittels zeigt. Auch Nüsse, besonders wenn sie geschält gekauft werden oder Getreide (und damit sämtliche Getreideprodukte) können mit Aflatoxinen belastet sein.

Es ist also alles andere als leicht, Schimmelpilzgifte zu meiden, ja, im Grunde ist es schlicht unmöglich. Die Mineralerde Bentonit jedoch bietet eine einfache Möglichkeit, sich vor Aflatoxinen zu schützen. Bentonit bindet die gefährlichen Toxine im Verdauungssystem und leitet sie aus.

Studien (z. B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18286403) wiesen diese Schutzfunktion von Mineralerden nach. Mineralerden wie Bentonit zeigten dabei eine hohe Affinität zu Aflatoxinen und führten in besagten Studien zu einer beachtlichen Reduzierung der vorhandenen Gifte im Verdauungstrakt – und zwar ohne dabei gleichzeitig nützliche Stoffe, wie etwa Vitamine oder Spurenelemente an sich zu binden.

Die beteiligten Wissenschaftler schlossen mit den Worten, dass die Adsorption von Giftstoffen im Verdauungssystem durch Mineralerden äusserst vielversprechend sei und eine sehr zukunftsträchtige Massnahme zur Förderung der allgemeinen Gesundheit darstelle. Der Einsatz von Mineralerde sei überdies preiswert und leicht anwendbar.

Wie grossartig der Einfluss einer regelmässigen Entgiftung auf die Gesundheit und Lebenszeit jeder einzelnen unserer Zellen sein kann, zeigt Ihnen folgendes Experiment:

Bentonit und das Jungbrunnen-Experiment

Anfang des neunzehnten Jahrhunderts wurde von Dr. Alexis Carrel ein erstaunliches Experiment durchgeführt. In einer Lösung konnte er embryonale Hühnerzellen am Leben erhalten, in dem er die Zellen einfach nur mit allen notwendigen Nährstoffen versorgte und täglich diese Lösung wechselte. Mit diesem Wechsel wurden automatisch auch die Stoffwechsel-Abbauprodukte der Zellen entfernt, die sich andernfalls in der Lösung angehäuft hätten.

Ein Huhn wird meist nicht sehr viel älter als sieben Jahre. Die Hühnerzellen von Dr. Carrel jedoch lebten neunundzwanzig(!) Jahre lang. Doch warum starben die Hühnerzellen nach 29 Jahren? Nein, sie starben nicht etwa an Altersschwäche, sondern infolge eines Versehens. Ein Assistent von Dr. Carrel vergass, die Lösung zu wechseln.

Dr. Carrel schloss aus dem Ergebnis seines Experiments, dass Zellen grundsätzlich unsterblich seien, wenn sie regelmässig mit ausreichend Nährstoffen versorgt und die Abbauprodukte ebenso regelmässig aus der Zwischenzellflüssigkeit entsorgt werden. Dr. Carrel vertrat die Auffassung, dass nicht die Zeit der eigentliche Auslöser des Alterungsprozesses sei, sondern die Ansammlung von Schadstoffen, die vom Körper nicht mehr ausgeschieden werden können.

Natürliches Anti-Aging mit Bentonit

Bentonit kann Sie zwar nicht mit Nährstoffen versorgen. Das müssen Sie mit einer gesunden und vitalstoffreichen Ernährung und ggf. dem einen oder anderen Nahrungsergänzungsmittel schon selbst erledigen. Bentonit kann aber dafür sorgen, dass sich in Ihrem Körper KEINE Schadstoffe ansammeln. Falls Sie daher je Massnahmen ergreifen wollen, die Ihren Alterungsprozess verlangsamen, dann sollte die Einnahme von Bentonit eine dieser Massnahmen sein J.

Bentonit gibt es übrigens für jeden Geschmack: Als Pulver oder Flüssigbentonit (das in Wasser gerührt wird) und als Kapseln, die mit Wasser geschluckt werden. Denken Sie immer daran, sehr viel stilles Wasser zu trinken, wenn Sie Bentonit einnehmen!

Weitere Anti-Aging-Massnahmen finden Sie hier: Der Alterungsprozess findet im Kopf statt

Wie Bentonit äusserlich zur Pflege der Haut angewandt werden kann – was besonders vorteilhaft bei Akne, Ekzemen oder anderen Hautproblemen sein kann – erfahren Sie hier: Bentonit für die Haut

Bentonit – Die Einnahme

Bentonit (oder auch Zeolith) sollte am besten auf leeren Magen eingenommen werden – etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten und nicht mit anderen Nahrungsergänzungen zusammen (Antioxidantien, Kräuterpräparate, Vitalstoffe, Aminosäuren etc.), sondern immer für sich allein.

Will man andere Nahrungsergänzungen einnehmen, so achtet man auf einen zeitlichen Abstand von idealerweise 1 bis 3 Stunden. Das Minimum sollte jedoch 30 Minuten betragen.

Muss man auch Medikamente einnehmen (inkl. Antibabypille, Schilddrüsenhormone etc.), so muss zwischen diesen und Bentonit vorsichtshalber ein zeitlicher Abstand von 3 Stunden eingehalten werden.

Ein alternativer Einnahmezeitpunkt für Bentonit ist 2 Stunden nach einer leichten Mahlzeit.

Im Notfall – wie z. B. bei akutem Durchfall oder einer angenommenen Vergiftung – kann man Bentonit natürlich jederzeit einnehmen.

Was die Dosierung betrifft, so nimmt man Bentonit im akuten Fall zwei- bis dreimal täglich 1 Teelöffel mit 400 ml Wasser.

Will man Bentonit vorbeugend oder im Rahmen einer Darmreinigung einnehmen, dann beginnt man mit kleinen Mengen – z. B. ½ Teelöffel (oder weniger) ein- bis zweimal täglich (mit jeweils 300 ml Wasser), um die persönliche passende Dosis herauszufinden und um etwaige Unverträglichkeiten zu vermeiden bzw. rechtzeitig zu erkennen.

Wenn erforderlich kann diese Dosis dann gesteigert werden, wobei Bentonit auch schon in kleinen Mengen eine sehr gute Wirkung erzielt.

Bentonit sollte immer nur mit Wasser eingenommen werden. Nicht mit Säften oder anderen Flüssigkeiten.

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Quellen:



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