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Krebs und seine Vorbeugung

Krebs und seine Vorbeugung

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(Nexus-Magazin) - Krebs war früher eine seltene Krankheit, die nur einen geringen Prozentsatz der Menschen betraf. Um die Jahrhundertwende starben nur wenige Menschen an Krebs. Doch heutzutage ist Krebs so weit verbreitet, dass fast jeder einen Verwandten hat, der an Krebs leidet. Krebserkrankungen stellen heute keine Ausnahme mehr dar; Krebs ist stattdessen zu einer der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit geworden.

Krebs entwickelt sich über einen langen Zeitraum

Entgegen der populären Ansicht benötigt Krebs mehrere Jahrzehnte, um sich im Menschen zu entwickeln. Bedingt durch diese lange Inkubationszeit ist es der Wissenschaft trotzdem nicht möglich, uns die Methoden der Zerstörung jeglicher Krebszellen im Frühstadium zu demonstrieren. Ferner kann sie uns nicht aufzeigen, wie die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verhindert werden kann.

Krebs ist nicht genetischen Ursprungs

Dr. Robert A. Weinberg, Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der führenden Krebsforscher und Entdecker des so genannten Krebs-Gens, widerrief seine früheren Ansichten, nachdem er entdeckt hatte, dass "weniger" als ein DNS-Hauptbestandteil von einer Million falsch kopiert wurde".

Das reicht nicht aus für einen Defekt! Seine genauen Worte: "Etwas stimmte nicht. Der Glaube an die fortlaufende Aktivierung einer Reihe von Krebs-Genen hat für die Erklärung der Krebsentstehung völlig an Bedeutung verloren." Er nannte die bis dahin gewonnenen genetischen Erkenntnisse "steril". Die Hauptursache für Krebs ist demnach nicht genetisch bedingt. Dies wurde 1998 bekannt gegeben. Diese Informationen wurden nicht verbreitet!.

Die Wissenschaft ist ratlos

Der Hauptgrund für Krebs nicht genetischer Natur. Sogar bei familiär bedingter Vorbelastung gibt es reale Hoffnung auf Heilung. Unglücklicherweise bewegen sich die Genforscher rückwärts, indem sie versuchen, die Fakten in ihre genbestimmten Theorien zu drängen, obwohl diese nicht passen. Denn wie Wissenschaftler viele Jahre zuvor bewiesen, ist Krebs genetisch nicht dominant. Zu welchen Schlussfolgerungen führt uns das? Wo finden wir Lösungen? Was ist mit den populären Ansichten bezüglich gesunder Ernährung, um sich gegen Krebs zu schützen?

Falsche Empfehlungen

Viele Menschen folgen den Ratschlägen der "Fachleute" in der Hoffnung, den Kampf gegen Krebs zu gewinnen. Leider gibt es für diese Empfehlungen keine wissenschaftliche Begründung. Sehen Sie sich einmal die folgende Liste der "Problemlösungen" an. Sie wurden in den weltweit besten medizinischen Zeitschriften publiziert. Viele von uns erfuhren niemals von einem Widerruf, und so richten wir uns weiterhin nach Methoden, die uns gar nicht vor Krebs schützen können.

  • Obst und Gemüse: Grüne Blattgemüse verhindern nicht den Ausbruch von Brustkrebs
  • Ballaststoffe: Sie unterstützen Darmkrebs eher, als dass sie ihn verhinderten
  • Mammographie: Samuel S. Epstein, MD (Vorsitzender der Krebspräventionsgruppe), Rosalie Bertell und Barbara Seaman veröffentlichten einen Artikel über Aspekte der Mammographie, die die meisten Frauen noch nie gehört hatten "Entgegen der populären Meinung und der Behauptung der amerikanischen Medien [...] ist die Mammographie keine Methode für die frühzeitige Diagnose. Im Allgemeinen existiert ein Brustkrebs bereits seit acht Jahren, bevor er letztlich entdeckt werden kann [...]"
  • Fischöl: Die meisten Zusätze von Fischöl sind wertlos bezüglich der Krebsvorbeugung und können sogar für Ihre Gesundheit riskant sein.
    Die internationale Gesellschaft zur Untersuchung von Fettsäuren und Lipiden (ISSFAL) stellte folgendes fest: "[...] Studien zeigen, dass Fischöl (bestehend aus Omega-3-Derivaten) im gegenwärtig gebräuchlichen Standard eine große Anzahl von Immunzellen-Reaktionen reduziert (natürliche Killerzellen)

Schadet Fischöl der Gesundheit?

Jeder Stoff, der die Bekämpfung von Tumorzellen einschränkt, ist wiederum krebsfördernd - gerade das Gegenteil von dem, was erwünscht ist. Könnte vielleicht der Grund für das Ansteigen der Krebsrate die Tatsache sein, dass so viele Leute Fischöl zu sich nehmen?

In Japan ist Krebs die häufigste Todesursache

Fischöl ist bei der Vorbeugung von Herzkrankheiten ebenfalls sinnlos. Bezüglich dessen warnte die Harvard Medical School die Amerikaner schon vor Jahren, aber kaum jemand schenkte dem Glauben. Auch der Verzehr von ganzem Fisch anstelle von Fischöl ist in diesem Zusammenhang wirkungslos.

Bei den Japanern gibt es eine höhere Anzahl an Krebs-und Herzkrankheiten als bei den Amerikanern. Seit 1981 ist in Japan der Krebs die häufigste Todesursache. Selten verbreiten die öffentlichen Medien diese erstaunlichen Erkenntnisse.

Im Januar 2006 wurde der Irrglaube bezüglich der krebsvorbeugenden Wirkung der Omega-3-Fettsäuren entlarvt (JAMA 2006; 295): " Umfangreiche Textmaterialien zahlreicher Autoren aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichem demographischem Hintergrund erbringen keinen Beweis dafür, dass Omega-3-Fettsäuren mit [einer verminderten] Krebs[rate] zusammenhängen. Eine Ernährungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren ist keine Garantie dafür, nicht an Krebs zu erkranken."

Dr. Otto Warburg fand die Ursachen von Krebs

Es gibt eine Möglichkeit der Krebsvorbeugung. Sie wurde 1925 durch Otto Warburg (MD, PhD) entdeckt. Dr. Warburg wurde als der größte Biochemiker des 20. Jahrhunderts angesehen; die immense Zahl und der Umfang seiner Entdeckungen qualifizieren ihn zum fähigsten Biochemiker aller Zeiten."

In den 1920er Jahren trieb Dr. Warburg die Forschung über Atmungsenzyme voran, sowie über bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper für die Verwertung von Sauerstoff in den Zellen benötigt. Dies brachte ihm schließlich 1931 den Nobelpreis ein. (Heutzutage werden diese Vitamine und Mineralstoffe "Co-Enzyme" genannt). Das Nobelpreis-Komitee erwartete von der medizinischen Welt, dass diese von Otto Warburgs wichtigen Krebs- Entdeckungen profitieren würde. Dies wurde jedoch verhindert, indem dieses Wissen - wie so oft - unterdrückt wurde.

Fehlender Sauerstoff in der Zelle verursacht Krebs

Trotz seiner frühen Ehrungen und Erfolge führte Dr. Warburg seine Forschung weiter und konnte somit auch noch in seinen späteren Lebensjahren weitere fundamentale Ergebnisse erzielen. Er durchlief eine erstaunlich erfolgreiche, 60-jährige Karriere in der Wissenschaft. Oft entwickelte Dr. Warburg zusätzlich noch neue Forschungsmethoden. Beispielsweise entdeckte er, wie man den Sauerstoffdruck in einer lebenden Zelle messen kann. Zu diesem Zweck entwickelte er ein spezielles Manometer - eine bedeutende Entwicklung, denn sie führte zu der Erkenntnis, dass eine geringe Sauerstoffkonzentration und geringer Druck in der Zelle immer die Entstehung von Krebs ankündigten.

Die tatsächlichen Krebsbedingungen seit langem bekannt

Die Bedeutung dieser Entdeckung besteht darin, dass sie den wichtigsten funktionellen Auslöser von Krebs isolierte. Anstatt auf einem theoretischen Niveau zu forschen, das viel zu weit entfernt von der physiologischen Realität des Krebses ist, um für praktische Therapien und Vorsorgeprogramme relevant zu sein, beschrieb Dr. Warburg die tatsächlichen Bedingungen in den Zellen, die Krebs verursachten. Dadurch konnten später andere Kollegen funktionelle, praxisorientierte Methoden entwickeln, um die Krebsentwicklung zu hemmen.

Erkenntnisse über Krebs werden unterdrückt

Es ist schockierend, dass kein einziges wichtiges Ergebnis seiner zahlreichen Erkenntnisse von der amerikanischen Forschungsgemeinde zur Vorbeugung, Behandlung und Rückbildung von Krebs eingesetzt wurde. Trotz kritischer Diskussion über die Richtung und die Validität von Warburgs Arbeiten hat niemals ein Wissenschaftler oder Forscher den Wahrheitsanspruch, die Genauigkeit oder Gültigkeit dieser wichtigen Entdeckungen zur Vorbeugung und Heilung von Krebs widerlegt. Sogar heutzutage hat medizinische Übereinstimmung oft wenig mit der Wissenschaft zu tun. Die Politik hat die Anstrengungen vieler Krebsforscher zunichte gemacht.

Hauptursache von Krebs seit sechs Jahrzehnten bekannt

Wir haben uns an die Aussage gewöhnt, "eines Tages" würden die Ursachen für die Krebsentstehung gefunden werden, und Krebs sei das vorrangige medizinische Rätsel unserer modernen Zeit. Daher ist das Folgende schwer zu glauben:

Dr. Otto Warburg entdeckte und erläuterte ausführlich, dass die vorrangige Ursache für Krebs die verminderte Sauerstoffkonzentration in der Zelle ist. "Wir fanden im Experiment, dass schon eine 35-prozentige Reduktion der Sauerstoffatmung ausreicht, um solch eine Umwandlung während des Zellwachstums hervorzurufen", bemerkte er 1966 auf einer Konferenz der Nobelpreis-Träger in Lindau."

Nur ein Drittel weniger Sauerstoff als es normalerweise nötig wäre, und der Mensch erkrankt an Krebs. Begründet auf sorgfältige Experimente, die Dr. Warburg und viele seiner Kollegen sehr oft verifiziert hatten, erläuterte er seine Entdeckung, dass die vorrangige Ursache von Krebs einfach in einer zu geringen Sauerstoffversorgung der Zelle (Hypoxie) besteht. Es kommt noch schlimmer, denn eine bereits kanzeröse Zelle kann nicht mehr in den normalen Zustand zurückfinden; sie muss zerstört werden.

Forscher suchten keine Problemlösung

Zum Erstaunen vieler Fachleute wurde diese Erkenntnis über den Zusammenhang von Krebs und Sauerstoff mehrfach in aktuellen Onkologie- Fachzeitschriften veröffentlicht, beispielsweise in Radiotherapy and Oncology. Jedoch haben es die Forscher vermieden, die praktische Problemlösung von Sauerstoffmangel zu suchen.

Industrielle Produkte helfen nicht

Mit der Einnahme von Fischöl-Zusätzen, großen Mengen an Omega-3-Fettsäuren oder Ozon kann man den zellulären Sauerstoffmangel nicht ausgleichen. Niemand konnte bis heute Dr. Warburgs Entdeckungen fortführen. Das erklärt viele der falsch verstandenen biochemischen Aktivitäten bezüglich Krebs, die nur wertvolle Zeit verschwenden und praktisch zu nichts führen. Nur Dr. Warburgs Erkenntnis über Krebs sagt viele der realen, bisher noch nicht realistisch erklärten Befunde voraus.

Eine geschädigte Zelle kann nicht repariert werden

Dr. Warburgs Entdeckungen wurden mehrfach in Versuchen überprüft, in denen sowohl normale Zellen zu kanzerösen umgewandelt wurden als auch durch den Beweis, dass sich Krebs nicht in Bereichen entwickelt, die stark mit Sauerstoff angereichert sind. Erstaunlicherweise waren es amerikanische Ärzte, die es 1952 überprüften und 1955 bestätigten!

Goldblatt und Cameron stellten fest(Journal Experimental Medicine), dass eine Zelle nicht mehr repariert werden kann, sobald der Schaden zu groß geworden ist. Auch eine erhöhte Sauerstoffmenge ist dann nicht mehr in der Lage, die Zelle zu normaler Atmung zurückzuführen: Sie bleibt endgültig vom Krebs befallen.

Frühzeitige Erhöhung der Sauerstoffzufuhr ist wichtig

Daher ist Vorbeugung die beste Lösung, um Krebs zu verhindern. Jedoch bestätigten die beiden Wissenschaftler die Möglichkeit, eine " atmungsaktive" präkanzeröse Zelle vor der endgültigen Entartung bewahren zu können, falls der Sauerstoffmangel frühzeitig unterbunden wird.

Sekundäre Ursachen von Krebs

Beinahe jede Ursache von Krebs, die heutzutage in den Gesundheits- und Ernährungszeitschriften hervorgehoben wird, ist sekundär. Gemeint sind damit Einflüsse der Umgebung, chemische Krebsauslöser, umweltbedingte und medizinische Strahlung, gesättigte Fettsäuren, Lebensmittelzusätze, Chemikalien im Tabakrauch, Viren und sogar genetische Veränderungen.
Es gibt unzählige sekundäre Krebsursachen, und sie zu minimieren kann zur Vorbeugung nützlich sein.

Populistische Entscheidungen helfen der Menschheit nicht

Das ständige Verfolgen von immer neuen nebensächlichen Ursachen jedoch, wie beispielsweise dem Rauchen, hat weder in der Vergangenheit geholfen noch wird es zukünftig für die wissenschaftliche Krebsheilung von Nutzen sein, denn meistens geschah es ohne genaue Erklärung der allgemeinen Wirkung auf die Zellen.

Dr. Warburg warnte uns immer wieder, keine wertvolle Zeit damit zu verschwenden, sekundäre Ursachen zu verfolgen. Täuschen Sie sich also nicht über die wichtigste Tatsache hinweg: Jede sekundäre Krebsursache hat mit einer anderen gemeinsam, dass sie beide, direkt oder indirekt, zu einem Sauerstoffmangel in den Zellen führen. Indem wir uns daher mit der Frage beschäftigen, wie ausreichend Sauerstoff in die Zellen gebracht werden kann, werden wir die Gefahr jeder Art von sekundären Ursachen minimieren.

Weitere Ursachen von Krebs

Neben einem chronischen Sauerstoffmangel begünstigen auch viele andere Faktoren Krebs. Dazu gehören etliche Einflüsse aus der Umwelt, wie Chemikalien und Abgase, Pestizidrückstände in Lebensmitteln, umweltbedingte und medizinische Strahlung, Lebensmittelzusatzstoffe, Chemikalien im Tabakrauch, Viren, WLAN (WIFI) und etliche Medikamente.

Häufige Krebsursache: Psychopharmaka

Zu den krebserregenden Medikamenten gehören beispielsweise Psychopharmaka – wie eine australische Studie vom April 2015 herausgestellt hat. Gemäss dieser Untersuchung sollen 90 Prozent der Antipsychotika und über 60 Prozent der Antidepressiva stark krebserregend sein.

Wenn man sich jetzt ansieht, wer derzeit diese Medikamente erhält, dann fällt auf, dass man keine Depressionen haben muss, um Antidepressiva verordnet zu bekommen. Es genügt schon, wenn man ein bisschen über Lethargie und Müdigkeit klagt. Auch wer sich vom Alltag überrollt fühlt, kommt schnell an eine Packung Citalopram. Noch schneller geht es, wenn man beim Arzt mal eben in Tränen ausbricht. Folglich nimmt derzeit Hinz und Kunz Psychopharmaka ein. In den Industrieländern soll es bereits jeder Zehnte sein. Über steigende Krebszahlen in der Zukunft muss sich also niemand mehr wundern.

Das Krebsförderungspotential dieser Medikamente war übrigens bereits vor deren Zulassungen bekannt – worüber wir bereits hier berichtet haben: Psychopharmaka sind krebserregend

Wer folglich die oben genannten zusätzlichen Risikofaktoren minimiert, kann sich effektiv – zumindest zu einem grossen Teil – vor Krebs schützen.

Sport ist nicht die Lösung, aber eine gute Idee

Viele Menschen meinen: "Ich treibe viel Sport, und deshalb bekommt mein Blut viel Sauerstoff. Ich bin also vor Krebs geschützt!" Sport ist zwar eine sehr gute Methode, um das Blut bis zu einem gewissen Grad, mit Sauerstoff anzureichern und dem Krebs vorzubeugen. Doch allein Sport ist dennoch keine Garantie für ein krebsfreies Leben. So konnte der Sport schon den Rad-Weltmeister Lance Armstrong nicht vor Krebs schützen. Sport kann also nicht gewährleisten, dass der Sauerstoff wirksam in jede Zelle der einzelnen Körperorgane übertragen wird.

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Viele Faktoren des Sauerstoffmangels

Dr. Warburg stellte deutlich heraus, dass Sauerstoff allein nicht ausreichend ist: "Ganz sicher findet die Krebsentwicklung sogar in der Gegenwart von freiem, atmosphärischem Sauerstoff statt. Doch dieser Sauerstoff kann die sich vermehrenden Körperzellen nicht ausreichend durchdringen; oder die atmungsaktiven Apoenzyme der sich vermehrenden Körperzellen werden nicht genügend von den aktiven (Sauerstoff)-Gruppen durchdrungen."

Es gibt viele Faktoren für das Vorhandensein eines zellulären Sauerstoffmangels, inklusive bestimmter Mangelzustände, von denen wir gleich noch sprechen werden. Sport selbst ist daher keine Lösung, um Krebs zu vermeiden. Viele Menschen, die regelmäßig Sport treiben, beispielsweise Athleten, bekommen dennoch Krebs. Außerdem atmet ein Mensch mindestens 17.000 mal am Tag (zwölf Atemzüge pro Minute). Glauben Sie wirklich, dass Sie mit 17.000 Atemzügen pro Tag mit Sauerstoff unterversorgt sind? Nein, diese Menge reicht aus. Das Problem liegt woanders.

Essentielle Fettsäuren und Öle

Der Körper benötigt unbedingt spezielle Fette und Öle, die neben anderen wichtigen Funktionen die Aufgabe haben, einer ausreichend vorhandenen Menge an Sauerstoff die Passage durch die Zellmembranen in die Zellen hindurch zu ermöglichen; dabei sind die Membranen wiederum der Schlüssel.

Diese speziellen Fette nehmen in hohem Maß Sauerstoff auf. Sie werden essentielle Fettsäuren genannt, oder EFAs (essential fatty acids). Diese speziellen Fette müssen dem Körper täglich von außen zugeführt werden, z. B. durch die Ernährung und durch bestimmte Öle, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Es gibt zwei ursprüngliche Formen der EFAs, die dem Körper ermöglichen, aus ihnen alle erforderlichen Stoffe herzustellen, d. h. verschiedene Typen von EFA-"Derivaten". Die ursprüngliche Form der Omega-6-Fettsäuren wird Linolsäure (LA) genannt, und die Ursprungsform der Omega-3-Fettsäuren heißt Alpha-Linolsäure (ALA).

Zum Olivenöl, um das viel öffentliches Aufheben gemacht wurde, kann gesagt werden, dass es hauptsächlich die Omega-9-Fettsäuren enthält, ein nicht essentielles Öl, das auch vom Körper selbst hergestellt wird. "Extra-virgin"-Olivenöl ist traditionell unbehandelt und daher nicht krebserzeugend, doch es ist trotzdem kein Schutz gegen Krebs.

Vermeiden Sie Margarine

Margarine verdirbt nicht, selbst wenn man sie nicht im Kühlschrank aufbewahrt. Das ist der Beweis dafür, dass sich hydriertes Öl nicht mit Sauerstoff anreichern kann. Wenn es sich auch beim Verzehr noch mit Sauerstoff anreichern könnte, würde sie ohne Kühlung ranzig werden - wie das bei Fisch der Fall ist.

Sesamöl und Sojaöl nicht für den menschlichen Verzehr geeignet

Speise-Öle sollten kalt verwendet oder allenfalls nur leicht erwärmt werden, um ihre wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Man sollte daran denken, dass einige Hersteller versäumen, auf den Etiketten genaue Angaben zu machen, die eine Differenzierung zwischen den ursprünglichen EFAs und ihren Derivaten erlauben. Damit ist es unmöglich herauszufinden, ob man nun die ursprünglichen EFAs zu sich nimmt oder die Derivate. Man sollte sich vorher informieren, bevor man etwas kauft. Vergewissern Sie sich, dass das Öl nicht erhitzt wurde, ohne Zusatzstoffe ist und aus biologisch angebauten Pflanzen gewonnen wurde. Außerdem sollte es kein Fischöl enthalten oder irgendwelche hydrierten Öle.

Das Verhältnis von Omega-6-Fettsauren zu Omega-3-Fettsäuren im Körper

Wir müssen uns die Substanz der Körperzellen ansehen, um zu entscheiden, welche Öle die besten krebsvorbeugenden Fettsäuren enthalten. Aus pathologischen Studien weiß man, dass das Gehirn und das Nervensystem ein Verhältnis von 1:1 besitzen, was den Anteil der Omega-6- zu Omega-3- Fettsäuren betrifft. Einige Ernährungswissenschaftler behaupten, dies sei die beste Dosis, aber sie liegen falsch. Und zwar aus folgendem Grund:

Die meisten Organe weisen ein Verhältnis von 4:1 an Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren auf. Jedoch machen das Gehirn, das Nervensystem und die Organe nur einen Anteil von zwölf Prozent am gesamten Körpergewicht aus.

Die Haut besteht zu einem großen Anteil aus ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren, ohne einen Anteil von Omega-3-Fettsäuren; sie bildet vier Prozent des Körpergewichts. Die Muskeln bilden mindestens 50 Prozent des gesamten Körpergewichts und sind dadurch der Hauptfaktor für die Bestimmung des erforderlichen Verhältnisses von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

Ein wichtiges Merkmal der Muskelstrukturen ist das Verhältnis der Fettsäuren, und zwar enthält der Muskel 5,5 bis 7,5 mal mehr Omega 6- als Omega-3-Fettsäuren, abhängig vom Grad der körperlichen Verfassung.

Es wurde vor einer "Überdosierung" an Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung gewarnt und dass wir zum Ausgleich Unmengen an Ölen mit Omega-3- Fettsäuren zu uns nehmen sollen. Es wurde uns weiterhin gesagt, dass wir mindestens 20 Mal zu viel Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen. Dies ist falsch, und es gibt wesentlich mehr zu dieser Analyse zu sagen.

Wissenschaftlich gesehen benötigt man eine Nahrungsergänzung mit Omega - 6- und Omega - 3 - Fettsäuren in einem Verhältnis von 1:1 bis zu 2,5: 1. Mit dieser stark wirksamen Dosis braucht man nur eine minimale Tagesmenge, nämlich 3-4 Gramm. Diese empfohlene Menge unterscheidet sich erheblich von den angegebenen Empfehlungen der Ärzte, Heilpraktiker und den Autoren in Gesundheitszeitschriften: Sie kennen oder verstehen die Grundlagen nicht wirklich. Ihre Analyse ist fehlerhaft, und wir empfehlen, den Artikel "The Scientific Calculation of the Optimum Omega 6/3 Ratio" zu lesen (gehen Sie auf "EFA Report"). Dann können Sie die Berechnung bezüglich der idealen Zusammensetzung von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren und die Wissenschaft, die dahinter steht, besser verstehen.

Omega-3-Fettsäuren können Krebs verursachen

Heutzutage denken viele Leute automatisch an Fisch- oder Leinöl, um den Ausbruch von Krebs zu verhindern. Das Befolgen dieser falschen Empfehlungen ist einer der signifikanten Faktoren, die dazu führen, dass die Krebsraten enorm angestiegen sind, obwohl Millionen von Menschen diese Öle zu sich nehmen. Fischöl enthält eine viel zu hohe Menge an Derivaten der Omega3-Fettsäuren und kann tatsächlich Krebs verursachen. Das wäre dann genau das Gegenteil von dem, was erwünscht ist. Auch Leinöl enthält viel zu viele ursprüngliche Omega-3-Fettsäuren.

Die meisten ursprünglichen Omega-Fettsäuren werden nicht zu Derivaten konvertiert. Sie bleiben weiterhin in den Zellmembranen und Geweben in ihrer ursprünglichen Form bestehen. Wenige Wissenschaftler verstehen dies und nur einige medizinische Artikel können diesen Zustand erklären. Außerdem zerstört die industrielle Lebensmittelproduktion einen erheblichen Teil dieser essentiellen Fettsäuren und damit auch ihre Fähigkeit zu Sauerstoffanreicherung.

Das Wunder der essentiellen Fettsäuren als "Sauerstoffmagneten"

Stellen Sie sich die mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren als "Sauerstoffmagneten" vor. Der Nachweis für diese Behauptung ist begründet in den weltweit führenden medizinischen Lexika und Zeitschriften wie Harper`s Illustrated Biochemistry, 26. Ausgabe, sowie Human Nutrition - Clinical Nutrition, Juli 1984. Essentielle Fettsäuren sind ein fester Bestandteil in der Struktur und Funktion der Zellatmung.

Fehlt eine effiziente Zellatmung, so folgt die Krebsentstehung auf dem Fuße. Diese Sauerstoffmagneten der essentiellen Fettsäuren, die sich in den Zellmembranen befinden, ziehen den Sauerstoff aus dem Blutstrom heraus und transportieren ihn in die Zellen, wie kleine Sauerstoffschwämme. Dieser Vorgang ereignet sich in jeder der 100 Billionen Körperzellen.

Fehlende Fettsäuren - fehlender Sauerstoff

Folglich ist es gleichgültig, wie oft Sie atmen oder Sport treiben. Wenn sich nicht die geeigneten essentiellen Fettsäuren an der entsprechenden Örtlichkeit in der jeweiligen Zelle befinden, dann können die Zellen nicht genügend Sauerstoff aus dem Blut herausziehen, und das wird Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, gewaltig steigern. Erinnern Sie sich, dass für den Krebsausbruch schon die Reduzierung des Sauerstoffs in der Zelle um 35 Prozent ausreichend ist.

Ohne die ständige Zufuhr von essentiellen Fettsäuren aus der Nahrung ist die zelluläre Sauerstoffübertragung erheblich gemindert. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn allen Ihren 100 Billionen Körperzellen wichtige Substanzen fehlen würden, die sie für die Sauerstoffaufnahme aber benötigen.

Essentielle Fette müssen täglich aufs erneut zugeführt werden

An folgendem Beispiel können Sie sehen, wie diese notwendigen Fettsäuren Sauerstoff absorbieren: Im Supermarkt verdirbt Fisch innerhalb weniger Tage, da das Fischöl, das die essentiellen Fettsäuren enthält, viel Sauerstoff aufnimmt - es reagiert sehr schnell mit dem Luftsauerstoff der Umgebung. Dieser chemische Prozess wird Oxidation genannt. Das gilt ebenso für andere Arten von essentiellen Fettsäuren. Diese nehmen ebenso Sauerstoff auf, doch dadurch bedingt haben sie eine begrenzte Haltbarkeit. Nach kurzer Zeit funktionieren sie einfach nicht mehr. Diese essentiellen Fettsäuren sind "verbraucht", sie werden ranzig. Daher müssen sie täglich aufs Neue durch die Ernährung aufgenommen werden - so hat uns die Natur konstruiert!

Es gibt viele Wege, um Sauerstoff ins Blut zu bekommen: durch Sport, indem man "sauerstoffangereichertes" Wasser trinkt oder reine Luft einatmet. Doch sind diese Teillösungen für bestmögliche Krebsvorsorge ungeeignet. Wenn das Problem mit dem Mangel an essentiellen Fettsäuren gelöst ist, wird jedes Organ zu seinem eigenen "Sauerstoffmagneten" - gerade so, wie es die Natur beabsichtigt hatte.

Brustkrebs durch Sauerstoffmangel

Brustkrebs ist weltweit die bei Frauen am meisten verbreitete Krebsform. Die steigende Zahl der Brustkrebsfälle kann mit der Entdeckung Dr. Warburgs über den Sauerstoffmangel der Zellen zum ersten Mal erklärt werden.

Die Brust besteht zu einem sehr hohen Anteil aus Fettgewebe. Eine typische Zellmembran im Muskelgewebe besteht zur Hälfte aus Fett und zu einem Drittel aus essentiellen Fettsäuren (Sauerstoff-Überträger). Dagegen enthält Fettgewebe, wie etwa in der Brust, Bereiche mit 8o-95 Prozent Fettkonzentration. Diese Fettbestandteile des Brustgewebes sollten einen hohen Anteil essentieller Fettsäuren besitzen. Doch dies ist nicht der Fall, da die meisten Lebensmittel heutzutage behandelt werden. Da wichtige Organe wie das Gehirn, Herz, Lungen und Nieren essentielle Fettsäuren noch dringender benötigen, bleibt manchmal nicht mehr genügend übrig, um die ausreichende Versorgung des Brustgewebes sicherzustellen. Daher ist Sauerstoffmangel im Brustgewebe sehr bedeutsam.

Unter dieser Voraussetzung würde man annehmen, dass das Brustgewebe der hauptsächliche Entstehungsort von Krebs bei Frauen weltweit darstellt, und genauso ist es auch. Diese Schlussfolgerung macht sehr viel Sinn, angesichts des immensen Anstiegs der Brustkrebs-Raten.

Nachhaltige Beweise

Der Beweis kommt von Dr. W.C. Willet, Harvard. In einer Studie mit 80.000 Krankenschwestern, die die ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren eingenommen hatten, konnte festgestellt werden, dass die Gruppe mit der geringsten Einnahme von Linolsäure (ursprüngliche Omega-6-Fettsäure) die höchste Brustkrebsrate aufwies. Hat Ihnen Ihr Gynäkologe gesagt, dass Sie diesen besonderen Nährstoff benötigen? Wahrscheinlich kennt er ihn gar nicht.

Fischöl kann keine Herzkrankheit verhindern

Erstaunlicherweise wurde 1979 festgestellt, dass die Ernährung die Zusammensetzung der essentiellen Fettsäuren in der Zellmembran beeinflusst. Diese Erkenntnis wurde in Cancer Research veröffentlicht. 1990 entdeckte William E. Lands einen Meilenstein der Forschung: Die Menge maßgeblicher, ursprünglicher Omega-6-Fettsäuren, die in den Geweben vorkommt, ist von der Ernährung abhängig.

Fischöl steigert das Krebsrisiko

2002 wurde in Shanghai, China, auf der ersten weltweit "Internationalen Konferenz für essentielle Fettsäuren, menschliche Ernährung und Gesundheit"bekannt, dass Fischöl die Immunabwehr reduziert! Eine überhöhte Einnahme von Fischöl-Zusätzen kann die Funktion des Immunsystems stark beeinträchtigen und damit das Krebsrisiko steigern. Die Internationale Gesellschaft zur Untersuchung von Fettsäuren und Lipiden (ISSFAL) hatte auf ihrem Kongress 2000 in Tsukuba, Japan, von dieser überraschenden Erkenntnis berichtet, wie schon vorhin erwähnt.

Fischöl beugt Herzkrankheiten nicht vor. Cardiovascular Research erwähnte in einer Studie, das sowohl die Gruppe, die Fischöl eingenommen hatte, als auch die Kontrollgruppe, eine fast gleichartige arteriosklerotische Entwicklung aufwiesen (die Arterien verstopften trotz der Einnahme von Fischöl-Zusätzen). Das Fischöl konnte auch nicht die Verhärtung der Arterien verhindern. Im Gegenteil, die Arterienwand wurde dicker (verschlechterte sich) durch den Verzehr von Fischöl! Nur 1,65 Gramm an Fischöl-Zusätzen pro Tag waren ausreichend, um die Immunität zu verschlechtern und übermäßige innere Blutungen zu verursachen.

Erkenntnisse werden weiterhin unterdrückt

Diese Erkenntnisse über die Wirkungslosigkeit von Fischöl wurden 2002 veröffentlicht. Vermochte das die "Experten" in ernährungswissenschaftlichen, medizinischen und sogar in Regierungsbereichen davon abzuhalten, Fischöl-Zusätze zu empfehlen? Nein! Die Harvard Medical School nahm an einer Untersuchung teil, die 2002 veröffentlicht wurde unter dem Titel "Kontrollierte Studie von Fischöl zum Rückgang von koronarer Arteriosklerose beim Menschen"

Die Tagesmenge an Fischöl war sechs Gramm gegenüber der gleichen Menge an Olivenöl in der Kontrollgruppe. Ihr Ergebnis? "Fischöl-Behandlung über zwei Jahre unterstützt keine wichtigen Veränderungen im Durchmesser der arteriosklerotischen Koronararterien" Das bedeutet, dass die Verstopfung der Arterien von Fischöl-Zusätzen nicht verhindert werden konnte.

Das Omega-B-Derivat AA [Arachidonsäure] verhindert das Zusammenklumpen von Blut

Dr. Warburg fand heraus, dass ein langsamer Blutstrom die Ausbreitung von Metastasen unterstützt. Später zeigten andere Forscher, dass bei einem örtlich begrenzt auftretenden Krebs, der an der Metastasierung gehindert wird, das Risiko, daran zu sterben, um das Zehnfache verringert werden konnte. Obwohl Sie vielleicht Krebs hätten, würden Sie nicht daran sterben. Die Blutstrom-Geschwindigkeit wie auch die Viskosität haben einen Einfluss auf die Ausbreitung von Krebs. Dies ist eine überraschende, kaum erwähnte Information, die von dem weltbekannten Molekularbiologen Robert Weinberg aufgezeigt wurde.

Was verursacht eine Metastasenbildung?

Was verhindert das "Verklumpen" des Blutes und ist außerdem ein natürliches Blutverdünnungsmittel? Nein, es sind nicht die Omega3-Fettsäuren, wie ständig behauptet wird. Die ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren sind wesentlich wirksamer. Arachidonsäure (AA) ist ein wichtiges Derivat der Omega-6-Fettsäuren und ein biochemischer Hauptbestandteil beinahe jeder unserer Zellen. Sie ist der Baustein des wichtigsten Stoffs, der das Verklumpen der Blutplättchen verhindert. Er ist bekannt als Prostacyclin. Die Arachidonsäure verhindert ebenso das Zusammenkleben der Plättchen, indem sie als natürlicher "Blutverdünner" wirkt. AA ist sogar imstande, Gefäßprobleme zu lösen, die nach Verletzungen auftreten.

Herzinfarkt-Patienten weisen oft einen erhöhten Mangel an essentiellen Fettsäuren auf, darunter besonders die EFA-Abkömmlinge Arachidonsäure der ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren und EPA (Eicosapentaensäure) der ursprünglichen Omega-3-Fettsäuren.
Man benötigt nur einen kleinen Teil an ursprünglichen Omega-3-Fettsäuren, da EPA eine ihrer wichtigen Derivate darstellt. Das Problem ist, dass die Fischöl-Zusätze einen zu hohen Anteil davon enthalten.

Was wirklich die Arterien verstopft

Entgegen der seit Jahrzehnten verbreiteten Meinung ist es nicht das tierische Fett, das die Arterien verstopft und den Blutfluss verhindert; es sind die entarteten ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren.

Ein bahnbrechender Lancet-Artikel berichtete von Untersuchungen an Arterienbelägen.

Felton et al erforschten die individuelle Zusammensetzung dieser Bestandteile. Sie fanden in einem Blutklumpen, der aus einer verstopften Aorta-Arterie stammte, zehn verschiedene Zusammensetzungen, aber kein tierisches Fett; es war eine gewisse Menge an Cholesterin darin enthalten. Dies erklärt sich durch die Tatsache, dass Cholesterin als Schutzstoff bei Verletzungen und Blutergüssen in der Arterie gebildet wird, ähnlich einer Blutkruste, die bei äußerlichen Schnittverletzungen entsteht.

Was ist der vorrangige Bestandteil eines Blutklumpens? Vielleicht haben Sie es bereits erraten: die entarteten Omega-6-Fettsäuren der mehrfach ungesättigten Öle; jene Öle, die zuerst gut funktionierende essentielle Fettsäuren beinhalten, die dann jedoch bei der industriellen Lebensmittelverarbeitung zerstört werden. Viele ähnliche Analysen von arteriellen Blutklumpen wurden ausgeführt und in medizinischen Zeitschriften veröffentlicht; sie zeigten die gleichen Ergebnisse. Doch es scheint, als hätten nur wenige Ärzte davon gelesen. Der Durchschnittsmensch hat wenig, wenn überhaupt, Chancen, jemals die Wahrheit zu hören.

Cholesterin ist für verstopfte Arterien nicht verantwortlich

Es ist nicht das Cholesterin selbst, das die Arterien verstopft. Falls ein Mangel an essentiellen Fettsäuren besteht, springt Cholesterin als ein "Gift-Transportsystem" ein. EFAs sind die wichtigste Komponente des Cholesterins. Wie das medizinische Lexikon " Molecular Biology of the Cell" darstellt, ist Cholesterin notwendig für die strukturelle Vollständigkeit der Lipid-Doppelschicht, die die Matrix für jede der 100 Billionen Zellmembranen bildet. JAMA publizierte einen Artikel, der besagte, dass Cholesterin senkende Medikamente keine wirklich vorbeugende Wirkung gegenüber Herzkrankheiten haben. Der Grund? Sie sind nicht imstande, die Menge an schädlichen, ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren ausreichend zu senken.

Wie in Current Atherosclerosis Reports (2004) festgestellt, ist dies der Grund, warum Cholesterin-Medikamente ungeeignet sind: "LDL enthält bis zu 80 Prozent Lipide [Fette und Öle], inklusive mehrfach ungesättigter Fettsäuren und Cholesterin, vorwiegend Ester. Linolsäure (LA), eine der häufigsten Fettsäuren im LDL [...]

Cholesterin ist ein wichtiger Transportstoff

Mit Hilfe dieser Information kann man erkennen, was das Cholesterin transportiert - die entarteten essentiellen Fettsäuren - und das ist das Problem. Ein Artikel in Human Nutrition - Clinical Nutrition (1984) bestätigt zusätzlich das Ergebnis, dass es die ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren sind, aus der die meisten der Fettsäuren in LDL- und lim.- Cholesterin bestehen.

Natürliche Fette sind nicht "schlecht". 100 Billionen Zellen benötigen eine große Menge an natürlichen Fetten, die essentielle Fettsäuren enthalten; insbesondere die ursprünglichen Omega-6-Fettsäuren. Falls nur ein geringer Teil dieser ursprünglichen Omega- 6-Fettsäuren nicht in Ordnung ist und damit seine Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme und für andere Zellfunktionen verloren hat, wird er zu einer direkten Ursache sowohl für Krebs als auch für Herzkrankheiten.

Quelle: Nexus-Magazin

Epilog

Wie kann es sein, dass Omega-3-Fettsäuren – von denen wir glaubten, sie seien so gesund - auch schädlich sein können?

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig! Sie sind aber nicht wichtiger als Omega-6-Fettsäuren, als Vitamin C, als Vitamin E, als Aminosäuren etc. Wir brauchen alle diese Stoffe. Da jedoch in der Ernährung von vielen Menschen Omega-3-Fettsäuren Mangelware sind, ist die Einnahme von Ölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, bei DIESEN Menschen empfehlenswert. Wer bereits eine Ernährung praktiziert, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, wer also regelmässig gemahlene Leinsaat isst, Hanfsaat, viele grüne Blattgemüse, Butter von Weidetieren und Hochseefisch aus Wildfang und gleichzeitig die Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren reduziert und damit auf das erwünschte Omega-3/Omega-6-Verhältnis von 1 : 3 bis 1 : 6 kommt, muss zusätzlich keine Omega-3-Fettsäuren mehr zu sich nehmen.

Es geht also um das richtige Verhältnis der Fettsäuren zu einander. Wenn nun manche Menschen glauben, Omega-3-Fettsäuren seien gut und alle anderen Fettsäuren schlecht und infolgedessen nur noch Öle zu sich nehmen, die hauptsächlich Omega-3-Fettsäuren enthalten oder auch zu viele Fischöl-Präparate einnehmen, dann kann diese Überdosis negative Auswirkungen haben.

Ganz besonders fatal kann es sein, wenn überlagertes, falsch gelagertes oder erhitztes Leinöl verwendet wird. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind jedoch äusserst empfindlich in Bezug auf Oxidationsprozesse, so dass sich daraus schnell die gesundheitsschädlichen Transfettsäuren und/oder freie Radikale entwickeln können.

Wenn Leinöl verwendet wird, dann darf also nur frisches Leinöl verwendet werden, das beim Händler im Kühlschrank und am besten auch dunkel gelagert wird (aber nur kurz). Das Leinöl muss ferner auch zu Hause im Kühlschrank aufbewahrt werden und es muss innerhalb weniger Wochen aufgebraucht werden. Nur dann können Leinöl und andere Omega-3-reichen Öle nützlich sein.



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