Haarpflegetipps

Preiswerte Haarpflege bei Haarausfall

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 04.10.2018
  • 1 Kommentar
Preiswerte Haarpflege bei Haarausfall
© istockphoto.com/artursfoto

Ein kleiner Spaziergang durch einen der vielen Supermärkte wird Ihnen schnell zeigen, dass es Dutzende beliebter Haarpflegeprodukte zu kaufen gibt. Leider sind aber die meisten Inhaltsstoffe in diesen Produkten giftige Chemikalien, die Ihre Haarfollikel schädigen und in Ihren Blutstrom gelangen, wo sie dann Ihrem Körper zusätzlich schädigen. Giftige Chemikalien verstärken einen schleichenden Haarausfall.

Inhaltsverzeichnis

Krebs durch herkömmliche Pflegeprodukte

Zu den giftigsten Inhaltsstoffen von Schönheits- und Pflegeprodukten gehören Natriumlaurylsulfat, Propylen und Polyethylenglykol sowie Parabene (Methylparabene). Natriumlaurylsulfat wird mit Ekzemen, trockener Haut und Hautirritationen, Haarausfall, Infektionen der Harnröhre und Krebs in Verbindung gebracht.

Polyethylenglykol ist ein auf Petroleum basierendes Produkt, welches ebenfalls mit Krebserkrankungen im Zusammenhang stehen soll. Parabene sind bekannte Östrogen-Nachahmer, die zu einer Östrogen-Dominanz führen können und Symptome hervorrufen wie PMS, Gebärmutterfibromen und Brustkrebs.

Kurzfristig schön - langfristig Falten

Viele Produkte werden als "natürlich" beworben, oder mit der Aussage, dass sie aus Kräuterextrakten bestehen würden. Aber ein genauer Blick auf die Inhaltliste zeigt, dass vor allem das toxische Trio, das oben vorgestellt wurde, neben Mineralölen, Phosphaten, Petroleumprodukten, Ammonium-Salzen und vielen anderen gefährlichen Chemikalien in diesen Produkten zu finden sind.

Viele dieser Chemikalien sorgen dafür, dass Haut und Haar kurzfristig schöner aussehen werden… Aber die Giftbelastung, die all diese Stoffe für Ihren Körper bedeuten, wird eines Tages dafür sorgen, dass Ihre Organe langsam verrotten, dass Ihre Haut Falten wirft und dass Ihr Haar ausfällt.

Haarausfall stoppen mit nugrow

Prüfen Sie die Inhaltsstoffe

Daher ist es so unglaublich wichtig, sich jeden einzelnen Inhaltsstoff genau anzuschauen. Wenn Sie nicht in der Lage dazu sind, den jeweiligen Stoff fehlerfrei aussprechen zu können oder Sie keinen Schimmer haben, was dieser Stoff eigentlich sein soll, dann stehen die Chancen gut, dass er schlecht für Ihren Körper ist. Seien Sie sehr vorsichtig!

Was auch immer Sie auf Ihre Haut oder Ihr Haar anwenden, wird irgendwann durch die Haut in Ihren Körper eindringen und im Blut landen. Eine Daumenregel ist es, dass alles, was Sie auf die Haut, den Körper und das Haar auftragen, etwas sein sollten, was Sie auch essen würden.

Gesunde Fette, Kräutertinkturen und ätherische Öle, die reich an Antioxidantien sind, sind besonders gut für die Kopfhaut und Ihr Haar. Diese Stoffe liefern der Kopfhaut und den Haarfollikeln viele Nährstoffe und schützen diese Regionen vor oxidativem Stress und das damit auch vor dem gefürchteten Haarausfall.

Was uns trockenes Haar sagen will

Trockenes Haar ist in der Regel das Resultat von lang anhaltender Dehydratation, schlechter Ernährung und dem übermässigen Gebrauch von giftigen Haarpflegeprodukten. Die besten Öle bei trockenem Haar sind Olivenöl sowie die ätherischen Öle des Basilikum und der Pfefferminze. Mischen Sie diese Öle und tragen Sie sie auf der Kopfhaut auf.

Was uns Schuppen sagen wollen

Schuppen entstehen normalerweise auf Grund von schlechter Ernährung, Dehydratation, extremen Temperaturen, Pilzbefall, Schuppenflechte, instabilen Blutzuckerwerten und Nahrungsmittelallergien.

Einige sehr hervorragende ätherische Öle, die Sie zur Behandlung von Schuppen auf den Kopf auftragen sollten, sind eine Mischung aus BIO-Olivenöl, Lorbeeröl und Teebaumöl. Auch diese Öle sollten Sie mischen und dann auf die betroffenen Stellen auftragen.

Lesen Sie auch: Rosmarin gegen Schuppen auf der Kopfhaut

Was uns der Haarausfall sagen will

Haarausfall ist ein häufig auftretendes Problem, welches auf hormonelle Unausgeglichenheit, Krankheiten, schlechter Ernährung, Giftstoffbelastung und chronischer Dehydratation zurückzuführen ist.

Einige sehr nützliche essentielle Öle können beim Haarwachstum sehr hilfreich sein, darunter Jojoba, Klettenöl und Rosmarinöl. Diese Öle verbessern den Blutfluss in der Kopfhaut und den Haarfollikeln. Dies wiederum steigert die Aufnahme von Nährstoffen in dieser Körperregion und hilft bei der Stärkung der Follikel.

Unsere Empfehlung gegen Haarausfall

Vielleicht das beste vielseitig einsetzbare Öl, welches auf der Kopfhaut und auf das Haar aufgetragen werden kann, ist ein BIO- Kokosöl. Kokosöl besteht vor allem aus mittelkettigen Triglyzerid-Fetten (MCT). Diese MCTs besitzen die perfekte molekulare Struktur um schnell in die Kopfhaut und die Haarfollikel einzudringen und dann effizient die Nährstoffzufuhr zu verbessern. Eines der wichtigsten Fette im Kokosöl ist die Laurinsäure.

Laurinsäure aus Kokosöl gegen Haarausfall

Die Mikroflora auf der Kopfhaut interagiert mit der Laurinsäure und bildet Monolaurin, welches sehr wirksame anti-fungale und antibakterielle Eigenschaften besitzt und so verschiedene Formen von Candida und anderen infektiösen Erregern, die die Bildung von Haarfollikel beeinträchtigen, zerstören kann. Diese stabilen MCTs wirken als natürlicher Antioxidant und beschützen die Follikel vor den Schädigungen durch Freie Radikale und damit vor Haarausfall.

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Zuletzt kommentiert

Lulu schrieb am 03.11.2013

Hallo, wie genau wird das Kokosöl denn angwendet(Menge/Häufigkeit)? LÄsst sich das mit normalem Bioshampoo wieder auspülen oder hat man dann fettige Haare? Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Lulu
Für die Anwendung von Kokosöl im Haar gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten und hängt sehr vom Haartyp und dem anvisierten Ziel ab.
Wer z. B. etwas gegen trockene Haarspitzen/Spliss tun möchte, massiert etwas Kokosöl (sparsam!) nach dem Waschen in die Haarspitzen oder die unteren zehn Zentimeter des noch feuchten, aber handtuchtrockenen Haares und kämmt und frisiert es wie gewohnt.

Wer die Gesamtgesundheit des Haares verbessern möchte, massiert das Kokosöl in das feuchte Haar, lässt es dort ein bis zwei Stunden (auch über Nacht) einwirken und wäscht es dann mit Shampoo. Auch naturkosmetische bzw. basische Shampoos eignen sich hier natürlich.
Wer stark unter trockenem Haar leidet, wendet das Kokosöl nach einer Haarkur an, z. B. einer basischen Haarkur und wäscht es dann.
Die Sache mit den Haarspitzen kann täglich angewandt werden. Alles andere ist aufwändiger. Wer jedoch Zeit hat, kann auch dies vor jeder Haarwäsche anwenden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit