Die Heilkraft von Kohl
Der Kohl ist reich an Vitaminen A, B, C und K. Auch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Phosphor, Eisen und Mangan sind in erhöhtem Maße enthalten.
Kohl ist reich an NährstoffenHeutzutage findet der Kohl, der vor allem im Herbst und Winter Saison hat, hauptsächlich in der Küche Verwendung. Deftige Eintöpfe, Kohlrouladen, Sauerkraut und Salate lassen sich aus diesem gesunden Gemüse herstellen.
Der Kohl zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen aus, die ein anhaltendes Sättigungsgefühl vermitteln, die Verdauung fördern und so vor Darmerkrankungen schützen.
Des Weiteren ist er reich an den Vitaminen A, B, C und K. Auch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Phosphor, Eisen und Mangan sind in erhöhtem Maße enthalten. Die ebenfalls enthaltenen Glukosinolate (schwefelhaltige Moleküle) im Kohl haben eine antibiotische Wirkung und unterstützen den Körper bei seiner Entgiftung.
Die gesundheitsfördernde Wirkung des Kohls liegt darin begründet, dass die enthaltenen Substanzen die körpereigenen Abwehrkräfte aktivieren, das Immunsystem stärken, Entzündungen im Körper abbauen und somit den gesamten Organismus in seinem Heilungsprozess unterstützen.
Kohl in roher Form als Saft getrunken wirkt besonders positiv im Verdauungsbereich. Er wirkt Beschwerden entgegen, die auf eine zu hohe Körpertemperatur zurückzuführen sind, wie beispielsweise Entzündungen.
Kohlsaft pflegt die Bauchspeicheldrüse, räumt den Magen auf und lindert abdominale Spasmen, Schmerzen und Geschwüre. Er reinigt das Blut und wird erfolgreich bei Gicht, Rheuma und verwandten Leiden eingesetzt.
Dass Kohl die Abheilung von Magengeschwüren deutlich fördert, wurde in den 50er Jahren von einem amerikanischen Professor der Stanford University School of Medicine namens Garnett Cheney, M.D, nachgewiesen. Seine Studie, an der 55 Patienten teilnahmen belegte, dass sowohl duodenale (Zwölffingerdarm), als auch gastrische Geschwüre durch den täglichen Verzehr frischen Kohlsaftes deutlich besser und schneller abheilten, als mit herkömmliche Behandlungsmethoden. Täglich einen Liter dieses Saftes – über den Tag verteilt getrunken – führt zu diesen bemerkenswerten Resultaten.
Neben dem Verdauungssystem profitiert letztlich der gesamte Organismus von Kohlmahlzeiten. Wissenschaftliche Studien haben sogar belegt, dass der regelmäßige Verzehr von Kohl und Sauerkraut Krebserkrankungen vorbeugen kann.
Die Kohlblätter werden äußerlich bei schlecht heilenden Wunden angewandt. Hierzu werden 2 bis 3 Kohlblätter benötigt – je nach Größe der Wunde. Die dicken Rippen der Blätter werden vor dem Waschen und Trocknen entfernt. Anschließend werden sie mit einem Nudelholz (oder Flasche) so lange gewalzt, bis sie weich sind. Die gewalzten Blätter werden dann auf die Wunde gelegt und mit einem Verband fixiert. Die Umschläge sollten 2 bis 3 x täglich gewechselt werden.
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Ich meine einfach, aus gewissen (einigen) Gründen wird da etwas in durchaus erheblichem Maße zu hoch bewertet. Kohl kann, wie Erzeugnisse aus bestimmtem in unseren Bereichen wachsendem Getreide, wie Ballaststoff \"positiv\" für die Verdauung sein, muß aber DESHALB nicht unbedingt. Daß diese Eigenschaft (bei einem bestimmten Gericht) zu denen gehört, die am DEUTLICHSTEN von allen Eigenschaften hervortritt, ist nur im einen od. anderen Ausnahmefall der Fall und selbst DANN nur bei AUSGEWÄHLTEN - nur bei bestimmten - Beschwerden.
Es ist ja schließlich auch so, daß hier in der BRD Kohl klassischerweise zusammen mit einer Art Fleisch gegessen wird, die FAKTISCH zu ungesünderen Fleischsorten gehört (Fett, Schwein). Zu der Behandlung bei Verstauchungen Et zettera: Kann schon sein, aber hier sind wir ja im Themenbereich \"Essen.\" Wird kaum jemand finden hier. Außer denen die schon mit dem rechnen, was hier steht - und das sind meist größte Anhänger der Homöopathie (Et zettera). Und damit schließt sich der Kreis: Hier haben wir quasi ein Bollwerk derer, die auf die (viel zu hoch eingeschätzten) Selbstheilungskräfte setzen... Irre ich?
MfG Rd.med pröotzig - KETTENOEL
Hallo BBBB B,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im betreffenden Artikel geht es um die Heilkraft des Kohls - und da sich diese sowohl bei innerlicher als auch bei äusserlicher Anwendung des Kohls bemerkbar macht, können auch beide Anwendungen erwähnt werden - zumal es sich hier nicht um eine Seite ausschliesslich für Rezeptesammlungen handelt, sondern um eine Seite, die sich ALLEN Themen der Gesundheit widmet.
Wenn Kohlgemüse in einem bestimmten Land "klassischerweise" auf die eine oder andere ungesunde Art gegessen wird, bedeutet das nicht, dass man dieses Gemüse nicht auch auf eine ganz andere, höchst gesunde Art essen kann - z. B. in Form von rohem Sauerkraut, in Form von Salaten, in Form von Kohlgemüse und in Form von grünen Smoothies. Es wird also - ob klassisch oder nicht - niemand zu Eisbein mit Sauerkraut gezwungen.
Falls wir Sie richtig verstanden haben und Sie der Meinung sind, dass man Kohl vorsichtshalber deshalb nicht essen sollte, weil er möglicherweise doch nicht die beschriebene Wirkung haben könnte, dann empfehlen wir, das Leben an sich in Frage zu stellen, weil das Risiko, dass etwas nicht so passiert, wie erwartet, jeden stets und überall begleitet.
Da wir ferner leider keinen Zusammenhang zwischen einem Kohlkopf und einem Homöopathen erkennen können und darüber hinaus leidenschaftlich die Ansicht vertreten, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers vollkommen unterschätzt werden, sind wir persönlich der Meinung: Ja, Sie irren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom