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Massnahmen gegen Arthritis

Massnahmen gegen Arthritis

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(Zentrum der Gesundheit) – Die rheumatoide Arthritis gilt in der Schulmedizin als unheilbare Autoimmunerkrankung. Massnahmen gegen Arthritis sind daher dünn gesät. Ursachen kennt man so gut wie keine. Eine entsprechende genetische Veranlagung – so ist belegt – muss in jedem Falle vorliegen. Das aber bedeutet nicht, dass die Krankheit ein unabwendbares Schicksal darstellt, nur weil man die Gene dafür in sich trägt. Man kennt inzwischen etliche Faktoren, die eine Arthritis begünstigen, wie z. B. das Rauchen. Doch kennt man genauso Massnahmen, die Arthritis verhindern können. Dazu gehört besonders eine bestimmte Ernährungsweise – wie zwei neue Studien bestätigen.

Welche Massnahmen helfen gegen Arthritis?

Eine Arthrose kann sehr gut mit der Ernährung beeinflusst werden, wie wir hier berichtet haben: Arthrose mit Ernährung heilen. Wie aber sieht es mit der Arthritis aus? Welche Massnahmen helfen gegen Arthritis?

Die Arthrose betrifft in Deutschland rund 8 Millionen Menschen. Sie zeichnet sich in erster Linie durch eine dünner werdende Knorpelschicht aus, die im Verlauf zu Entzündungen führt. Bei der Arthritis hingegen – die oft auch einfach nur als Rheuma bezeichnet wird – tritt zuerst die Entzündung auf und erst dann der Knorpelabbau. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft. In Deutschland gibt es rund 800.000 Betroffene.

Autoimmunerkrankungen gelten im Allgemeinen als sehr schlecht beeinflussbar. Wie also soll hier eine bestimmte Ernährung positiv einwirken können? Neben den Beschwerden, die das Gelenk betreffen (Schmerz, Bewegungseinschränkung etc.) kann die Arthritis auch von Kopfschmerzen, Depressionen, Magen-Darmstörungen und einigen anderen Erscheinungen begleitet sein. Diese Erscheinungen treten jedoch nicht nur bei Arthritis auf, sondern auch bei anderen Krankheitsbildern, die nachweislich mit einer Milieuveränderung im Körper einhergehen, also Folge einer Übersäuerung sein können.

Das Milieu jedoch kann problemlos über eine Veränderung des Lebens- und Ernährungsstils wieder in die gesunde Richtung gelenkt werden. Könnten entsprechende Massnahmen somit auch gegen Arthritis helfen oder die Krankheit vermeiden helfen?

Arthritis – Die richtige Ernährung

In der Schulmedizin lautet bei der Arthritis das vordergründige Ziel, die Schmerzsituation des Patienten zu verbessern. Man betäubt also mit verschiedene Arten von Schmerzmitteln den Schmerz, ohne mögliche Ursachen in Erwägung zu ziehen. Bei Bedarf werden auch Cortison oder sog. Basistherapeutika verordnet. Letztgenannte kommen dann zum Zug, wenn die bisherigen Schmerzmittel nicht den gewünschten Erfolg erzielten.

Basistherapeutika werden auch bei Krebs in höheren Dosen eingesetzt. Sie hemmen jedoch in sehr starker Art und Weise das Immunsystem, was den Patienten anfälliger für Infekte und andere Krankheitserreger macht. Und das zusätzlich zu den Nebenwirkungen der vorher konsumierten Schmerzmittel, die sich nicht selten in Bluthochdruck sowie Magen- und Leberleiden zeigen.

Es lohnt sich daher ausserordentlich, nach Alternativen Ausschau zu halten. Diese können auch problemlos mit der Schulmedizin kombiniert werden. Denn schliesslich wirkt die Naturheilkunde oft nur langsam – und als Übergangslösung können Schmerzmittel eine grosse Erleichterung darstellen.

Gesunde Ernährung als Massnahme gegen Arthritis

In zwei neuen Studien untersuchte man, ob eine bestimmte Ernährung als sinnvolle Massnahme gegen Arthritis eingesetzt werden sollte. Forscher des American College of Rheumatology haben für ihre Erhebungen Daten aus der zweiten Nurses Health Study herangezogen. Bei dieser amerikanischen Studie werden seit über 30 Jahren bis zu 120.000 Krankenschwestern regelmässig Untersuchungen und Befragungen unterzogen. Sie ist die wohl bedeutendste Längsschnittuntersuchung in Bezug auf Gesundheit, Ernährung und Krebsrisiko weltweit.

Versuchsleiter Dr. Lu und sein Team haben die bisherigen, wenig erfolgreichen Versuche, gegen Arthritis mit einzelnen Nahrungsergänzungen ans Ziel zu kommen, hinterfragt. Stattdessen haben sie untersucht, welche Auswirkungen bestimmte Ernährungsweisen auf die Entwicklung rheumatoider Arthritis haben. Innerhalb der ersten Studie wird vor allem zwischen der westlichen Ernährung und einer gesunden Ernährung unterschieden. Welche Ernährung eignet sich wohl besser als Massnahme gegen Arthritis?

Westliche Ernährung oder lieber gesunde Ernährung?

Die westliche Ernährung besteht aus viel rotem Fleisch, Getreide, Süssigkeiten, fettreichen Milchprodukten und raffinierten Lebensmitteln. Die gesunde Ernährung zeichnet sich dagegen durch viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn sowie Geflügel und Fisch aus. Es zeigte sich, dass letztere das Risiko an rheumatoider Arthritis zu erkranken deutlich senken kann. Dies würde die naturheilkundliche Sicht bestätigen, dass eine bewusste Lebensmittelauswahl und das Vermeiden von Säurebildnern Arthritis lindern oder gar nicht erst entstehen lassen kann.

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Drei ganzheitliche Massnahmen gegen Arthritis

In der zweiten Studie wählten die Forscher einen ähnlichen Ansatz. Diesmal überprüften sie, welche Probanden sich an die "diätetischen Richtlinien für Amerikaner" hielten. Diese Richtlinien umfassen offizielle Empfehlungen wie "weniger Kalorien zu sich zu nehmen, eine bewusstere Lebensmittelauswahl treffen und Sport treiben". Die Ergebnisse waren erstaunlich: Diejenigen Teilnehmerinnen, die diese Massnahmen gegen eine mögliche Arthritis umsetzten, konnten ihr Risiko, an rheumatoider Arthritis zu erkranken, um 33 Prozent reduzieren.

Zusätzliche Massnahmen gegen Arthritis

Diese beiden Studien bestätigen somit eindrucksvoll die gesundheitliche Wirkung einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise. Es bleibt zwar weiterhin schwierig, eine konkrete Anti-Arthritis-Diät zu benennen, aber mit den folgenden Massahmen gegen Arthritis lässt sich ein grosser Beitrag leisten, die (erschreckende) Diagnose "rheumatoide Arthritis" gar nicht erst hören zu müssen oder bei bestehender Arthritis die Krankheit zu lindern:

  • Ernähren Sie sich basenüberschüssig und vermeiden Sie möglichst säurebildende Lebensmittel

  • Vermeiden Sie Genussgifte wie Alkohol, Nikotin, Zucker und Koffein

  • Nutzen Sie bei Bedarf Nahrungsergänzungsmittel, um Ihren Körper beim Entsäuern und Entgiften zu helfen (Stichworte: Darmreinigung, Leberreinigung)

  • Achten Sie auf ihre Mundhygiene: Parodontitis erhöht das Risiko an Arthritis zu erkranken um ein Vielfaches. Mundspülungen mit Natron, das Nutzen von Zahnseide und auch Ölziehkuren helfen ein gesundes Milieu im Mund- und Zahnbereich herzustellen. In Kombination mit naturbelassener, basenreicher Ernährung ist dies besonders wirkungsvoll

  • Denken Sie an moderate Bewegung im Freien, sofern der Schmerz es zulässt.

  • Detaillierte Informationen zu Arthritis und den passenden ganzheitlichen Massnahmen und Ernährungsempfehlungen finden Sie hier: Arthritis – Heilung ist möglich

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Quellen:



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