Kurkuma

Kurkuma – Sechs Tipps zur richtigen Anwendung

  • Autor: Carina Rehberg
  • aktualisiert: 15.05.2019
Kurkuma – Sechs Tipps zur richtigen Anwendung
© akepong - Fotolia.com

Kurkuma ist mehr ein Heilmittel als ein Gewürz, denn Kurkuma hilft gegen Krebs, beugt Alzheimer vor, leitet Schwermetalle aus, schützt vor Fluoriden, heilt die Leber und ist gleichzeitig ein starkes Antioxidans. Diese Eigenschaften hat Kurkuma natürlich nicht in den gewürzüblichen Kleinstmengen. Die richtige Anwendung von Kurkuma zu Heilzwecken ist jedoch für viele ein Rätsel. Daher zeigen wir Ihnen, wie Sie Kurkuma täglich so in Ihren Speiseplan einbauen können, dass Sie die erforderliche Dosis für eine Heilwirkung auch tatsächlich erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Kurkuma – Die richtige Anwendung des wertvollen Heilers

Kurkuma ist eine Heilpflanze vom Feinsten. Doch ist ihre gelbe Wurzel eher als Gewürz und Lebensmittelfarbstoff bekannt und die eingesetzten Mengen sind entsprechend gering – so gering, dass die Heilwirkung der Pflanze kaum spürbar werden kann.

In Asien – der fernen Heimat Kurkumas – ist eine ganz andere Anwendung des gelben Pulvers üblich. Dort wird Kurkuma nämlich in deutlich höheren Mengen verwendet, so dass die Menschen auch tatsächlich von all den gesundheitlichen Vorteilen der Pflanze profitieren können.

Bevor wir zur richtigen Anwendung von Kurkuma kommen, fassen wir für Sie nachfolgend zusammen, wie Kurkuma konkret wirkt.

Wenn Sie sich für die einzelnen Details interessieren wofür Kurkuma gut ist, verfolgen Sie die nachstehenden Links:

  • Curcuma hilft gegen Krebs (z. B. gegen Prostatakrebs)
  • Curcuma für die Zahngesundheit und zur Ausleitung von Quecksilber
  • Curcuma schützt vor Fluoriden
  • Curcuma schützt das Gehirn vor Schäden durch Alkohol
  • Curcuma schützt Kinder vor Leukämie
  • Curcuma heilt die Leber
  • Curcuma beugt Gallensteinen vor
  • Curcuma gegen Nasennebenhöhlenentzündung
  • Curcuma gegen Herpes
  • Curcuma bei Diabetes
  • Curcuma als Antioxidans
  • Curcuma für die Zähne
  • Mit Curcuma kochen

Die Anwendung zu Heilzwecken sieht nun täglich mindestens 3 bis 5 Gramm Kurkuma vor. Nur dann können die beschriebenen Wirkungen auch erzielt werden.

Gerade auch in Zeiten erhöhter Infektgefahr (im Winter oder Frühjahr) ist Kurkuma ein kraftvoller Verstärker des Immunsystems. Seine entzündungshemmenden, antibakteriellen, antiviralen und antioxidativen Fähigkeiten helfen Ihnen, gesund und munter durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Die Anwendung von Kurkuma lohnt sich daher in jedem Fall!

6 Tipps, wie Sie Kurkuma in der erforderlichen Dosis einnehmen können

Nun schmeckt Kurkuma zwar in winzigen Mengen wunderbar, pur und in grösseren Dosen wird das Aroma jedoch bitter und immer weniger genussvoll.

Die Anwendung von hohen Dosen auf einmal ist daher nicht empfehlenswert.

Also setzt man Kurkuma einfach mehrmals täglich in nicht winzigen, aber immer noch recht kleinen Mengen ein, kombiniert ferner mit geschmacksmildernden Komponenten (z. B. Früchte, Ingwer etc.) und kommt auf diese Weise problemlos auf die gewünschte Dosis.

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Dazu aber sollte man unterschiedliche Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten kennen – die wir Ihnen heute vorstellen möchten:

Kurkuma-Tipp 1: Veganes Rührei

Für zwei Personen

Zutaten:

  • 250 g Bio-Tofu
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Ringe geschnitten
  • 1 rote Paprika in kleine Würfel geschnitten
  • ½ grüne Paprika in kleine Würfel geschnitten
  • ¼ TL Koriander gemahlen
  • ½ TL Cumin gemahlen
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Meer-, Stein- oder Kräutersalz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Kurkuma

Zubereitung:

Tofu aus der Packung nehmen und gut zwischen Küchenpapier abtrocknen. In einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, bis der Tofu in kleine Krümel verwandelt ist.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gemüse andünsten.

Alle Gewürze ausser das Kurkuma hinzugeben und alles gut vermischen.

Nach einer Minute den Tofu und zwei EL Wasser unterrühren.

Für 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.

Anschliessend Kurkuma einrühren, mit Pfeffer würzen und sofort servieren, z. B. als Füllung für mexikanische Tortillas oder Tacos mit einem feinen Avocado-Dip oder gemeinsam mit dem folgenden gelben Duftreis. Hier finden Sie ein weiteres Rezept für die Goldene Milch mit Film.

Kurkuma-Tipp 2: Gelber Duftreis

Für 2 bis 4 Personen

Zutaten:

  • Jasmin-Vollkornreis (Menge je nach Personenanzahl, Wassermenge wie auf der Verpackung angegeben)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 cm einer Zimtstange
  • 3 Nelken
  • ¾ TL Kurkuma
  • 1 TL Meer-, Stein- oder Kräutersalz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Reis waschen und mit Wasser sowie den Gewürzen (bis auf Kurkuma) in einen Topf gegeben. Zum Kochen bringen.

Dann Deckel auf den Topf legen und die Hitze stark reduzieren, anschliessend weiter köcheln lassen – wie auf der Verpackung angegeben. Nach der Garzeit von der heissen Herdplatte nehmen und 10 Minuten zugedeckt nachquellen lassen.

Das Lorbeerblatt, die Nelken und die Zimtstange entfernen, Kurkuma, Pfeffer und Öl hinzufügen und servieren – vielleicht zu den folgenden Blumenkohl-Steaks?

Kurkuma-Tipp 3: Blumenkohl-Schnitzel

Für 2 Personen

Zutaten:

Zutaten:

  • 1 Kopf Blumenkohl (der sich gut in drei Scheiben schneiden lässt)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ingwer gemahlen
  • 1 TL Cumin gemahlen
  • ½ TL Kurkuma
  • Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Blumenkohl längs in drei dicke Scheiben schneiden.

Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die „Steaks“ darin kurz anbraten, bis sie goldbraun sind.

Vorsichtig die Scheiben auf ein Backpapier legen.

Die Gewürze mit dem übrigen EL Öl verquirlen und damit die Blumenkohlscheiben einstreichen.

Im Backofen etwa 15 Minuten backen oder so lange, bis der Blumenkohl weich ist. Vor dem Servieren mit Pfeffer würzen.

Passt gut zu Reis, Couscous oder Quinoa. Hier finden Sie ein weiteres Rezept mit Film für leckere Blumenkohlschnitzel.

Kurkuma-Tipp 4: Guten-Morgen-Smoothie

Für 1 Person

Zutaten:

  • 1 grosse Hand voll grünes Blattgemüse wie z. B. Spinat oder Grünkohl
  • 1 geschälte gefrorene Banane in Stücke geschnitten
  • 1 Tasse Kokoswasser ungesüsst
  • 2 EL weisses Mandelmus
  • 1 EL Leinöl
  • 1/8 TL Zimt
  • ¼ TL Kurkuma

Zubereitung:

Alle Zutaten gemeinsam im Mixer zu einem feinen Smoothie mixen.

Kurkuma-Tipp 5: Kurkuma-Ingwer-Tee

Für 1 Person

Zutaten:

  • 1 Tasse Wasser (240 ml)
  • ¼ TL Curcuma
  • ¼ TL Ingwer
  • Eine Prise schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Hafermilch
  • Nach Wunsch Agavendicksaft, Reissirup, Yaconsirup oder Stevia zum Abschmecken

Zubereitung:

Wasser im Wasserkocher heiss machen.

Das heisse Wasser mit den Gewürzen in den Mixer geben und gut durchmixen.

Dann in die Tasse (oder 2 kleine Tassen) füllen, Hafermilch einrühren und nach Geschmack süssen.

Hier finden Sie ein Rezept mit Film für ein weiteres Kurkuma-Getränk.

Kurkuma-Tipp 6: Curcumin-Kapseln – Die leichteste Form der Anwendung

Wenn Sie nun also den Tag mit einem Kurkuma-Smoothie beginnen, am Nachmittag Kurkuma-Ingwer-Tee trinken und zwei Mahlzeiten oder zwei Gerichte mit Kurkuma würzen, dann sind Sie bereits bei einer schönen Kurkuma-Menge pro Tag.

Gelingt dies nicht jeden Tag oder mögen Sie den Curcuma-Geschmack nicht, dann können Sie auch Curcumin-Kapseln einnehmen, was die einfachste Methode der Curcuma-Anwendung darstellt.

Achten Sie darauf, dass die Kapseln mit Piperin versetzt sind, einem sekundären Pflanzenstoff aus schwarzem Pfeffer, der die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit des Curcumins verbessern soll. Ein solches Produkt finden Sie im Internet unter dem Suchbegriff "Curcuperin".

Curcumin ist fettlöslich – daher immer mit ein wenig Fett und nicht allein mit Wasser nehmen!

Denken Sie daran, dass Curcumin fettlöslich ist, also immer mit einer fetthaltigen Mahlzeit, einer fetthaltigen Zwischenmahlzeit oder einem fetthaltigen Getränk (daher die Hafermilch im o. g. Tee) eingenommen werden sollte – ganz gleich, ob Sie Kapseln nehmen oder Curcumapulver als Gewürz. Die Einnahme mit Wasser (oder heiss oder kalt) ist daher nicht besonders erfolgversprechend.

Da Curcumin nicht hitzeempfindlich ist, können Sie Curcuma sowohl in kalte als auch in heisse Mahlzeiten geben.

Mit der richtigen Anwendung von Curcuma werden Sie in Kürze die kraftvollen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften des Curcuma nicht mehr missen wollen.

Guten Appetit!

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