Sprossen

Broccoli und Brokkoli-Sprossen - Das ideale Team

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 09.10.2018
  • 1 Kommentar
Broccoli und Brokkoli-Sprossen - Das ideale Team
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Dass Broccoli und Brokkoli-Sprossen bei der Prävention und Behandlung von Krebs hilfreich sind, wissen wir bereits. Auch ist bekannt, dass Broccoli und Brokkoli-Sprossen vor Alzheimer schützen und gegen Arthritis wirksam sein können. Jetzt entdeckte man in neuen Studien, wie diese Wirkungen noch verdoppelt werden können - nämlich indem man Broccoli und Brokkoli-Sprossen GEMEINSAM verzehrt.

Inhaltsverzeichnis

Brokkoli gegen Krebs, Alzheimer und Arthritis

Brokkoli kann im Körper die Bildung eines Stoffes (Indol-3-Carbinol) anregen, der nicht nur Krebs vorbeugt, sondern auch bestehenden Krebs bekämpfen kann.

Brokkoli enthält ferner Sulforaphan, eine weitere Krebs bekämpfende Substanz, die außerdem bei der Behandlung von Alzheimer helfen kann und ganz nebenbei auch noch jene Enzyme blockiert, die Arthritis verursachen.

Brokkoli gemeinsam mit Brokkoli-Sprossen

Bei einer aktuellen Untersuchung fand ein Forscherteam der Universität von Illinois nun heraus, dass Broccoli in Kombination mit Brokkoli-Sprossen verzehrt, die Krebs bekämpfenden Effekte des Kreuzblütler-Gemüses fast verdoppelt.

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Richtige Broccoli-Zubereitung ist entscheidend

Brokkoli ist - wenn er richtig zubereitet wird - ein extrem wirksames Mittel gegen den Krebs. Drei bis fünf Portionen pro Woche sind bereits ausreichend, um eine Wirkung zu erzielen,

erklärte Elizabeth Jeffery, eine an der Studie mitwirkende Professorin der Universität von Illinois.

Um aus Brokkoli jedoch den erwünschten Nutzen ziehen zu können, muss er enzymschonend zubereitet werden. Das Enzym Myrosinase sorgt im Brokkoli dafür, dass die krebsvorbeugend und entzündungshemmend wirkende Substanz Sulforaphan vom Menschen überhaupt genutzt werden kann.

Kochen zerstört Sulforaphan

Bereits aus früheren Studien zu den Krebs bekämpfenden Eigenschaften des Brokkoli weiß man, dass das Verkochen des Gemüses bis zu 90 Prozent ausgerechnet jener Brokkoli-Bestandteile zerstört, die Krebszellen bekämpfen können. Wird Brokkoli aber nur leicht gedämpft, beispielsweise in einem Dampfkocher, kann sogar eine Steigerung der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe erreicht werden. Diese sollen daraufhin sogar in größerer Menge vorliegen als dies noch im rohen Gemüse der Fall ist.

Mikrowelle zerstört Antioxidantien

Da Sulforaphan zu den Antioxidantien gehört und bekannt ist, dass Mikrowellengeräte die Zahl der Antioxidantien in der Nahrung signifikant reduzieren, ist eine Zubereitung von Brokkoli in der Mikrowelle keinesfalls empfehlenswert - zumindest dann nicht, wenn man vom Brokkoli noch in irgendeiner Weise profitieren will.

Krebsschutz im Doppelpack

Prof. Elizabeth Jeffrey und ihre Kollegen verglichen die Sulforaphan-Blutwerte verschiedener Testgruppen von Männern, deren Mahlzeiten entweder ausschließlich Brokkoli-Sprossen, Brokkolipulver oder beides zusammen enthielten. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass nur drei Stunden nach Beendigung der Mahlzeit jene Versuchsteilnehmer, die sowohl das Pulver als auch die Brokkoli-Sprossen zu sich genommen haben, fast die doppelte Menge der Krebs bekämpfenden Substanz in ihrem Blut aufwiesen als die Mitglieder der beiden anderen Versuchsgruppen.

Wir konnten einen fast zweifachen Anstieg der Sulforaphan-Absorption feststellen, nachdem die Sprossen und das Pulver zusammen gegessen wurden,

sagte Jeffrey.

Die Kombination beider Lebensmittel führte zu einer schnelleren und besseren Aufnahme der Brokkoli-Inhaltsstoffe. Wir konnten bei den betreffenden Testpersonen viel früher und in einer viel höheren Konzentration die entsprechenden Stoffwechselprodukte sowohl im Blutplasma als auch im Urin feststellen, als bei jenen Männern, die entweder nur das Pulver oder nur die Sprossen zu essen bekamen.

Brokkoli-Präparate nur mit Enzym wirksam

Jeffrey und ihr Forscherteam erklärten, dass der Nutzen des Brokkolis sogar noch gesteigert werden könne, wenn das Gemüse mit anderen Lebensmitteln gegessen wird, die ebenfalls reich an Sulforaphan sind (beispielsweise Senf, Radieschen, Rucola und Wasabi). Wer statt frischem Brokkoli und frischen Brokkoli-Sprossen lieber zu einem entsprechenden Präparat greifen möchte, so die Wissenschaftler, solle darauf achten, dass diese auch das Enzym Myrosinase enthalten - andernfalls seien sie nicht sonderlich wirksam.

Dieses Enzym ist nur dann in Brokkoli- bzw. Sulforaphan-Kapseln vorhanden, wenn deren Inhalt bei Temperaturen unter 40 Grad hergestellt wurde - was beispielsweise beim Brokkoli-Sprossen-Produkt Broccoraphan der Fall ist. Aufgrund des äußerst schonenden Herstellungsverfahrens bei niedrigen Temperaturen (unter 40 Grad) ist das Enzym Myrosinase in Broccoraphan völlig unbeeinträchtigt, also höchst aktiv und lebendig.

Anmerkung:

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Zuletzt kommentiert

Brigitta Brosch schrieb am 23.05.2011

Darf ich die wissenschaftlichen Ergebnisse aus ihrer HP rauskopieren und auf unserer HP "zeit.is". zur Information reinstellen, danke für Ihre Bemühungen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Brigitta,
das dürfen Sie.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Quellen