Fructose oder Fruchtzucker


Fruchtzucker kann Ihrer Gesundheit schaden. Wo aber steckt die Fructose (Fruchtzucker)? Welche Auswirkungen hat Fructose? Und wie kann man sich vor zu viel Fructose schützen?


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Fructose (Fruchtzucker) - Die gefährlichste Form aller Zuckerarten

letzte Aktualisierung am 23.06.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Fructose steht für Fruchtzucker. Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Sie findet in vielen Fertigprodukten Verwendung und ist ausgesprochen gesundheitsgefährdend. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen dieser Fructoseart dar.

Fructose (Fruchtzucker) gefährlich © Rosabelverde - Shutterstock.com

Fructose ist nicht gleich Fructose

Wenn Fructose nichts anderes als Fruchtzucker ist, dann müsste sie ganz hervorragend für die Gesundheit sein – so könnte man meinen. Schliesslich sind Früchte sehr gesund, warum dann nicht auch ihr Zucker?

Fruchtzucker ist jedoch nicht gleich Fruchtzucker, und für den menschlichen Organismus macht es einen deutlichen Unterschied, ob der Fruchtzucker nun in Form einer Frucht im Körper landet oder als Bestandteil eines Schokoriegels, Fertigkuchens oder eines Getränks.

Denn ganz gleich ob Fruchtgummi, Eispralinen, Milchschnitten, Griessbreidesserts, Schokoriegel, Marmorkuchen, Mixed Pickles, Essiggürkchen, Ketchup, Dressings, Nussgebäck, Limonaden etc., sie alle werden immer häufiger mit Fructose gesüsst.

Wenn also von Fructose die Rede ist, geht es schon lange nicht mehr um den Fruchtzucker in der Kirsche, im Apfel oder in der Banane, sondern sehr viel häufiger um den hochkonzentrierten und industriell hergestellten Fruchtzucker bzw. Fruchtzuckersirup (Fructose-Sirup) in Fertigprodukten oder Getränken.

Was ist Fructose?

Fructose gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate und zählt ebenso wie Glucose (Traubenzucker) zu den sog. Einfachzuckern (Monosaccharide). Einfachzucker bestehen aus vielen einzelnen Zuckermolekülen.

Glucose ist der wichtigste Energielieferant des Körpers. Alle Körperzellen bevorzugen Glucose zur Energiegewinnung, daher gelangt sie auch weitaus schneller ins Blut als die Fructose, die erst über Umwege zur Energieproduktion genutzt werden kann.

Die Kombination aus Glucose und Fructose ist übrigens nichts anderes als unser altbekannter Haushaltszucker (Saccharose). Er ist ein Zweifachzucker und besteht zu jeweils 50 Prozent aus den beiden Einfachzuckern Fructose und Glucose.

Reine Fructose ist doppelt so süss wie reine Glucose. Daher wird sie von der Lebensmittelindustrie besonders geliebt und grosszügig in Fertigprodukten aller Art eingesetzt – und zwar meist in Form von Glucose-Fructose-Sirup (Glucose-Anteil ist hier höher als 50 %) oder Fructose-Glucose-Sirup (hier ist der Fructose-Anteil höher als 50 %).

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Worin ist Fructose enthalten?

Ursprünglich nutzten Pflanzen die Süsse der Fructose in ihren Früchten dazu, vermehrt Tiere anzulocken, so dass ihre Samen weiträumig verbreitet werden konnten. Daher ist Fructose in nahezu allen Obst- und Gemüsesorten in unterschiedlicher Konzentration enthalten.

Wilde Früchte enthalten in der Regel deutlich weniger Zucker und so auch weniger Fructose als gezüchtete Obstsorten. Da heutzutage die meisten Menschen den Geschmack besonders süsser Früchte bevorzugen, wird Obst folglich mit immer höherem Zuckergehalt gezüchtet.

Da in Fruchtsäften keine Ballaststoffe enthalten sind, ist ihr Fructosegehalt im Vergleich zu den Früchten meist noch etwas höher.

Trockenfrüchte und Honig sowie zahlreiche Dicksäfte und Sirupe weisen ebenfalls sehr hohe Fructoseanteile auf.

Obst, Gemüse und auch Honig liefern dem Körper allerdings die natürliche Form der Fructose, die stets gemeinsam mit allen anderen im Lebensmittel enthaltenen Nähr- und Vitalstoffen in den Organismus gelangt.

Diesen gesundheitlichen Vorteil kann natürlich weder der Haushaltszucker noch ein Zuckersirup aus Glucose und Fructose aufweisen.

Dass Haushaltszucker mit einem 50-prozentigen Fructosegehalt aufwartet, wissen Sie bereits. Doch die Fructosemenge im Fructose-Glucose-Sirup, der im US-amerikanischen Raum auch als High-Fructose Corn Syrup oder einfach HFCS bezeichnet wird, dürfte Sie erstaunen. Sie schwankt zwischen 60 und sagenhaften 90 Prozent.

High-Fructose Corn Syrup

Der High-Fructose Corn Syrup (HFCS) besteht aus einer Mischung aus Glucose und Fructose. Er wird grösstenteils aus gentechnisch veränderter Mais- oder Weizenstärke unter Zuhilfenahme von Enzymen, die ebenfalls aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden, hergestellt.

Bei der Herstellung des HFCS wird ein Grossteil der in der Mais- oder Weizenstärke enthaltenen Glucose durch Fermentierung in Fructose umgewandelt. Je höher der Fructoseanteil ist, umso stärker wird auch die Süsskraft des Sirups.

Zu finden ist diese Fructose-Art dann in etlichen oben genannten Fertigprodukten und Getränken, nicht selten sogar auch in Fertiggerichten wie Pizza, vorgegarten Nudelgerichten oder Tiefkühlgerichten.

Fructose: Die Vorteile

Es gibt gute Gründe für die vielfältige Verwendung von Fructose-Sirup in der Lebensmittelindustrie.

Einerseits hat Fructose von allen Zuckern die höchste Süsskraft und andererseits zeichnet sich der Fructose-Sirup gegenüber dem Zucker durch einige technologische Vorteile aus, die insbesondere den Herstellern zugute kommen.

So intensiviert Fructose-Sirup den Geschmack sowohl fruchtiger als auch würziger Speisen. Er erzeugt ein erhöhtes Volumen beim Gebäck und verstärkt dessen Bräunung, verhindert die schädliche Eiskristallbildung bei Tiefkühlkost, verfügt über eine ausgezeichnete Löslichkeit und kristallisiert nicht aus.

Darüber hinaus kann Fructosesirup äusserst kostengünstig hergestellt werden und ist zudem überaus sparsam im Verbrauch.

Diese Eigenschaften des Fructose-Sirups ermöglichen eine äussert vielseitige Verwendung, so dass es nicht mehr verwundert, wenn er in zahlreichen Fertigprodukten zu finden ist.

Die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Fructose interessieren die Lebensmittelindustrie dabei natürlich nicht.

Fructose: Die Nachteile

Glucose gelangt vom Dünndarm sehr schnell ins Blut. Gemeinsam mit Insulin, das die Bauchspeicheldrüse für den Transport der Glucose bereitstellt, gelangt die Glucose zu ihrer primären Anlaufstelle, der Leber.

Dort wird sie zu einem Teil in Glykogen (Speicherzucker) umgewandelt und gespeichert, während die restliche Glucose über das Blut an alle Körperzellen weitergeleitet wird.

Im Gegensatz zur Glucose, die zur Energiegewinnung in den Zellen unverzichtbar ist, ist der Körper auf die Zufuhr von Fructose nicht angewiesen. Daher gelangt sie auch nur sehr langsam vom Dünndarm ins Blut.

Insulin ist für die Aufnahme der Fructose nicht erforderlich. Man sagt daher: Fructose wird insulinunabhängig verstoffwechselt. Daher wurde sie lange Zeit Diabetikern als Süssungsmittel empfohlen, was jedoch ein schlechter Rat war, wie Sie weiter unten lesen werden…

Fructose überlastet den Darm

Für den Abbau normaler Fructosemengen (wie sie in Früchten und Gemüsen enthalten sind) ist ein gesunder Organismus bestens ausgerüstet. Gelangen jedoch grosse Mengen Fructose aus Getränken oder Süsswaren in den Körper, sind Probleme vorprogrammiert.

Der Dünndarm ist mit einem Übermass an Fructose schnell überfordert. Er kann die Fructose nicht vollständig ans Blut weiter geben. So gelangt ein Teil der Fructose in den Dickdarm.

Für einige der dort ansässigen Bakterien stellt die unerwartete Fructoseankunft ein regelrechtes Festmahl dar. Sie vermehren sich in Windeseile und produzieren gleichzeitig eine Menge Gase und Säuren. Viele Menschen bekommen dies in Form von Bauchweh, Blähungen oder Durchfall zu spüren.

Die Fructose-Malabsorption

Mittlerweile zählt der übermässige Fructoseverzehr zu einer der Hauptursachen für die Entstehung dieser Art von Verdauungsbeschwerden, die als Fructose-Malabsorption bezeichnet werden. Der Begriff "Malabsorption" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "schlechte Aufnahme".

Die Fructose-Malabsoption ist nicht zu verwechseln mit einer Fructose-Intoleranz (FI). Hierbei handelt es sich um eine Unverträglichkeit, bei der bereits kleine Fructosemengen aus Früchten oder Gemüsen zu Problemen führen. Alle weiteren Informationen zur Fructose-Intoleranz finden Sie hier.

Bei der Malabsorption hingegen handelt es sich um die totale Überforderung des Dünndarms aufgrund der einfach viel zu grossen Fructosemenge.

Fructose führt zum Leaky-Gut-Syndrom

Zusätzlich weiss man aus diversen Studien, dass Fructose in der Dünndarmschleimhaut zu Entzündungsprozessen führt sowie die Entstehung des sog. Leaky-Gut-Syndroms fördert.

Letzteres beschreibt eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, so dass auch Substanzen in die Blutbahn geraten, die dort gar nicht hingehören und eigentlich mit dem Stuhl hätten ausgeschieden werden müssen.

Derartige fremde Substanzen jedoch fördern nun wiederum die Entwicklung von Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Bei diesen beiden Problemen und auch bei Darmerkrankungen sollte Fructose daher nur in kleinen Mengen verzehrt werden.

Fructose zerstört das gesunde Darmmilieu

Die oben bereits genannten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall beschreiben jedoch nur EINE Auswirkung des erhöhten Fructose-Konsums.

Häufig unberücksichtigt bleibt dabei ein ganz anderes Problem, denn die veränderte Darmflora, auch Dysbakterie genannt, erzeugt ein giftiges Milieu, in dem die guten Bakterien kaum überleben können.

Den pathogenen Bakterien, Pilzen und Parasiten bietet dieses Milieu hingegen einen optimalen Lebensraum, in dem sie sich rasant vermehren. Diese Entwicklung schwächt das Immunsystem, was letztlich zu vielfältigen Erkrankungen führt.

Pilzinfektionen, chronische Entzündungsprozesse, Depressionen und sogar Krebserkrankungen können die Folge einer derart gestörten Darmflora sein.

Doch fördert Fructose eine Krebserkrankung nicht nur über die Schädigung der Darmflora. Fructose ist nämlich die bevorzugte Nahrung der Krebszellen – wie wir ausführlich hier erklärt haben: Krebs liebt Fructose

Fructose: Risikofaktor für Gicht und Nierensteine

Beim Fructose-Abbau in der Leber entstehen überdies grosse Mengen an Harnsäure. Studien belegen diese Wirkung, die bei keinem anderen Kohlenhydrat auftritt.

Erklärt wird dieses Phänomen durch eine sofortige Steigerung der körpereigenen Purin-Herstellung, die durch den Fructoseverzehr ausgelöst wird. Purine werden dann weiter zu Harnsäure abgebaut. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei Menschen, deren Harnsäurespiegel bereits deutlich erhöht ist.

Da ein erhöhter Harnsäurespiegel zu Gicht oder auch zu Nierensteinen (Harnsäuresteinen) führen kann, ist bei diesen beiden Beschwerden akribisch darauf zu achten, keine Produkte zu verzehren, die mit konzentrierter Fructose gesüsst sind.

Details zu dieser Thematik finden Sie hier: Fructose und Gicht

Fructose führt zu Diabetes

Ein hoher Harnsäurespiegel kann jedoch auch die Sensibilität der Zellen gegenüber Insulin beeinträchtigen. Damit Insulin nämlich an den Insulinrezeptoren der Zellen andocken kann, ist NO (Stickoxid) erforderlich.

Die Harnsäure jedoch mindert die Bioverfügbarkeit des Stickoxids und somit auch die Insulinsensitivität der Zelle.

Die Zellen verlieren dadurch allmählich ihre Fähigkeit, auf Insulin zu reagieren. Man spricht von einer Insulinresistenz.

Eine ausgeprägte Insulinresistenz ist jedoch bereits das Hauptsymptom eines Diabetes Typ 2.

Fettleber durch Fructosekonsum

Noch lange bevor es zum Diabetes kommt, führt bereits eine nur leichte Insulinresistenz beim regelmässigen Verzehr von zu grossen Fructosemengen zur Entstehung einer sog. Fettleber.

Schon eine schwache Insulinresistenz hat weitreichende Folgen. Die Muskulatur kann aus Glucose nur noch wenig Glykogen herstellen und einlagern. Dadurch fehlen dem Körper wichtige Energiereserven.

Da die Glykogenbildung offenbar nicht mehr gelingt, stellt der Körper aus allen eintreffenden Kohlenhydraten jetzt Fett her. Eine andere Alternative hat er nicht.

Da die Leberzellen nie so stark von einer Insulinresistenz betroffen sind wie die Muskelzellen, wird das Fett in der Leber eingelagert.

Auf diese Weise entwickelt sich schleichend eine Fettleber, die das Organ zunehmend grösser und schwerer werden lässt. Diese Entwicklung ist der Beginn weiterer gravierender Lebererkrankungen, wie z. B. Hepatitis, Leberzirrhose etc.

Aufgrund des seit Jahrzehnten ständig steigenden Fructosekonsums wundert es nicht, dass die Fettleber immer mehr zur Volkskrankheit wird. Bislang wurde die Fettleber meist nur mit einem hohen Alkoholkonsum in Verbindung gebracht, da Alkohol bekanntermassen ebenfalls in der Leber zu Fett umgewandelt wird.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass selbst die Leber von Kindern verfettet ist, wenn diese übergewichtig sind, wie die Veröffentlichung einer aktuellen Studie ergab.

Diese Tatsache machte die Wissenschaftler erst auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Entstehung einer Fettleber und dem steigenden Fructosekonsum aufmerksam.

Fructose fördert Herz-Kreislauferkrankungen

Das weiter oben genannte Stickoxid macht nicht nur die Zellen empfänglich für Insulin, sondern sorgt auch dafür, dass die Flexibilität der Blutgefässe gewährleistet ist.

Wenn nun die durch Fructose bedingte hohe Harnsäurekonzentration die Stickoxidproduktion beeinträchtigt, verlieren die Blutgefässe ihre Elastizität.

Es entwickelt sich ein Bluthochdruck, der das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich erhöht.

Dass Fructose dem Herzen schadet, hat auch eine in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie gezeigt. Das Forscherteam um Professor Wilhelm Krek von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) hat festgestellt, dass Fructose bei bestehendem Bluthochdruck auch noch eine Vergrösserung des Herzmuskels auslösen kann.

Doch Fructose schwächt nicht nur das Herz, sondern auch die Nieren und die Knochen.

Fructose schadet Nieren und Knochen

Die gesamte Harnsäuremenge, die im Körper durch viele verschiedene Stoffwechselprozesse anfällt – darunter auch die Verstoffwechslung der Fructose – muss über den Urin ausgeschieden werden. Demzufolge werden die Nieren durch ein grosses Harnsäureaufkommen ganz besonders belastet.

Bleibt der Harnsäurespiegel über eine längere Zeit erhöht, können sich nadelförmige Harnsäure-Kristalle bilden, die zur Schädigung der Nieren führen. Es kommt zu einer eingeschränkten Nierenfunktion, wodurch die unverzichtbare Entsäuerung und Entgiftung des Körpers über den Urin nicht mehr im erforderlichen Mass gewährleistet ist.

In den Nieren findet u. a. auch die Umwandlung des Vitamin-D in seine aktive Form (Calcitriol) statt. Eine zu hohe Harnsäuremenge in den Nieren blockiert jedoch diesen wichtigen Vorgang.

Es entsteht ein Vitamin-D-Mangel der u. a. auch verhindert, dass ausreichende Mengen Calcium in die Knochen gelangen können. Daher kann ein hoher Fructoseverzehr auch zur Entstehung von Osteoporose beitragen, wie Studien belegen.

Fructose macht dick

Wie Sie bereits wissen, wird Fructose in der Leber zu Fett abgebaut. Ein Grossteil des auf die Weise entstandenen Fettes gelangt zurück in den Blutkreislauf und erhöht hier nicht nur die Blutfett- und Cholesterinwerte, sondern wird zudem noch in den Fettdepots eingelagert.

Alleine diese Tatsache zeigt bereits, dass regelmässiger Fructoseverzehr das Gewicht ansteigen lässt. Aber es gibt noch weitere Faktoren im Zusammenhang mit dem Fructosekonsum, die unweigerlich zu einer Gewichtszunahme führen.

Hoher Insulinspiegel verhindert Fettabbau

Wie bereits geschildert, kann ein erhöhter Frcutoseverzehr zur Insulinresistenz führen. In dieser Situation reagieren die Körperzellen nicht mehr auf das Insulin, so dass grosse Mengen davon im Blut verbleiben.

Ein hoher Insulinanteil im Blut signalisiert dem Gehirn, dass gleichzeitig auch ausreichend Glucose zur Energieversorgung der Zellen bereit steht.

Das ist so weit auch richtig, doch leider gelangt die Glucose aufgrund der Insulinresistenz nicht in die Zellen. Diese Information hat das Gehirn jedoch nicht, daher wird auch die Fettverbrennung als alternative Energieversorgung nicht veranlasst.

Somit hemmt ein hoher Insulinspiegel den Fettabbau, was letztlich ebenso zur Gewichtszunahme führt wie die Tatsache, dass ein Übermass an untätigem Insulin im Blut die Leber veranlasst, Zucker in Fett umzuwandeln.

„Der Umfang dieser Lipogenese* wurde lange unterschätzt“, meint Andreas Pfeiffer, Stoffwechselexperte an der Charité in Berlin.

* Lipogenese: Der Aufbau von Depotfett in Form von Triglyceriden im Fettgewebe

Fructose blockiert das Sättigungsgefühl

Ein weiterer Mechanismus, den die Fructose in Gang wirft und der eine Gewichtsabnahme vereitelt, ist die blockierte Sättigung.

Leptin ist ein Hormon, das hauptsächlich in den Fettzellen produziert wird. Eine seiner Aufgaben ist es, als Signalmolekül dem Gehirn zu vermitteln, wie gut die Fettdepots gefüllt sind. Sind ausreichend Fettreserven vorhanden, hemmt Leptin das Hungergefühl.

Ein übermässiger Fructosekonsum kann nun auch zu einer Leptinresistenz führen. Das bedeutet, dass die Signalübertragung des Sättigungsgefühls nicht mehr funktioniert. Der Körper reagiert nicht mehr auf dieses Hormon, wodurch das Sättigungsgefühl ausbleibt. Das hat ein Forscherteam an der University of Florida in einer Studie aus dem Jahr 2008 herausgefunden.

„Die Studie hat gezeigt, inwieweit überdurchschnittlicher Fruchtzuckerkonsum in Verbindung mit der zunehmenden Fettleibigkeit steht“, erklärt Alexandra Shapiro, die Leiterin dieser Studie.

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2013 zeigte ebenfalls, dass die Probanden nach fructosereichen Mahlzeiten kein Sättigungsgefühl verspürten.

Damit konnte eindeutig belegt werden, dass Fructose in dreierlei Hinsicht dick macht:

  1. Fructose wird in Fett umgewandelt und in den Fettdepots gespeichert.
  2. Fructose verhindert die Fettverbrennung bei gleichzeitig vermehrtem Fettaufbau.
  3. Fructose blockiert das Sättigungsgefühl.

Fructose fördert die Entstehung des metabolischen Syndroms

Das metabolische Syndrom bezeichnet eine Kombination verschiedener Symptome, die gleichzeitig auftreten und zusammen ein enormes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen darstellen.

Zu diesen Symptomen zählen

Ein hoher Fructoseverzehr beschleunigt die Entstehung aller vier Faktoren und fördert so die Entstehung des metabolischen Syndroms.

Zu dieser Überzeugung gelangte auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), nachdem es sich eingehend mit dem Thema Fructose als alternatives Süssungsmittel für Diabetiker beschäftigt hatte.

Das BfR stellte fest, dass die Verwendung von Fructose für den Diabetiker gesundheitliche Nachteile bringt. So konnten zahlreiche Studien belegen, dass Fructose Adipositas fördert und die Entstehung des metabolischen Syndroms, das in engem Zusammenhang mit Diabetes mellitus Typ 2 zu sehen ist, begünstigt.

Diese "gesundheitlichen Nachteile" beschränken sich selbstverständlich nicht auf Diabetiker. Was also kann man tun, um Fructose nur in möglichst geringen Mengen zu verzehren?

Obst und Gemüse sind trotz enthaltener Fructose gesund!

Noch nie zuvor wurde so viel Fructose konsumiert wie heute und das liegt sicher nicht an einem übermässigen Verzehr von Obst und Gemüse.

Diese Lebensmittel zählen trotz der enthaltenen Fructose nach wie vor zu den gesündesten aller Lebensmittel. Daher sollten ausschliesslich Menschen mit einer Fructose-Intoleranz den Verzehr stark einschränken beziehungsweise – je nach persönlicher Fructose-Toleranz – auf Früchte vollständig verzichten.

Gesundheitliche Probleme bereitet die Fructose jedoch erst, seit sie in isolierter, konzentrierter Form Verwendung gefunden hat. Der Konsum immer grösserer Mengen raffinierten Haushaltszuckers sowie die unzähligen mit Fructose gesüssten Fertigprodukte machen uns Menschen krank.

Wie umgeht man Fructose?

Mit drei ganz einfachen und leicht umsetzbaren Massnahmen:

1. Fructose meiden

Haushaltszucker reduzieren: Schränken Sie Ihren Zuckerkonsum bewusst und konsequent ein. Denn auch der Haushaltszucker besteht bekanntlich zur Hälfte aus Fructose.

Fertigprodukte mit Fructose meiden: Lesen Sie überdies die Inhaltsangaben auf den Etiketten aller Fertigprodukte, die Sie kaufen. Meiden Sie daraufhin jene Fertigprodukte, die Fructose oder Fructosesirup enthalten.

Fruchtsäfte nur sparsam trinken: Trinken Sie von Obstsäften – auch wenn diese frisch gepresst sind – nur dann und wann ein Glas, aber nutzen Sie Fruchtsäfte nicht als Alleingetränk, auch nicht als Schorle. Denn über das Trinken von Fruchtsäften kann man schnell eine grosse Fructosemenge zu sich nehmen, die man allein über das Essen von Früchten nur schwer erreichen würde.

Ein Liter Fruchtsaft (oder mehr) ist schnell getrunken. Darin jedoch sind – je nach Saftgehalt des verwendeten Obstes – 2 bis 3 Kilogramm Früchte und natürlich auch deren Fructose enthalten.

Entsprechend fructosereich sind auch die im alternativen Handel oft als gesunde Süssungsmittel angebotenen Dicksäfte aus Äpfeln oder Birnen. Diese sollten besser durch jene Dicksäfte bzw. Sirupe ersetzt werden, die wir weiter unten aufführen.

Honig nur in kleinen Mengen verwenden: Honig enthält meist mehr Fructose als Glucose und sollte daher sparsam verwendet werden. Je flüssiger ein naturbelassener Honig überdies ist bzw. je länger er während der Lagerung flüssig bleibt, umso höher ist sein Fructosegehalt.

Agavendicksaft meiden: Agavendicksaft besteht zu über 80 Prozent aus Fruchtzucker, enthält also viel mehr Fruchtzucker als Honig und ist daher – wenn man Fructose meiden möchte – nicht so ideal oder sollte wirklich nur in kleinen Mengen, aber sicher nicht zum Backen oder als Brotaufstrich oder als Marmeladensüsse eingesetzt werden.

Fructosearme Sirupe sind hingegen beispielsweise Reissirup, Yaconsirup oder Gerstenmalzsirup.

Trockenfrüchte in gemässigten Mengen verzehren: Trockenfrüchte sind ebenfalls fructosereich, stellen in kleinen regelmässigen Mengen aber kein Problem dar. Wer jedoch täglich mehrere hundert Gramm Trockenfrüchte isst, nimmt mit Sicherheit zu viel Fructose zu sich.

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2. Fructose übersäuert den Körper – Entsäuern Sie ihn

Wie Sie wissen, trägt die durch den Abbau von Fructose anfallende Harnsäure zu vielen Krankheiten bei. Neben den von uns erwähnten gibt es noch zahlreiche weitere Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose, Arthritis und viele mehr, die aufgrund eines hohen Harnsäureaufkommens entstehen können.

Daher lautet unsere zweite Empfehlung: Helfen Sie Ihrem Körper dabei, dieses Übermass an Säuren schnellstmöglich auszuleiten, z. B. mit einer Entsäuerung, die einerseits die Säureausleitung forciert und andererseits das mit einer Übersäuerung einhergehende Basendefizit ausgleicht.

Eine solche Entsäuerungskur können Sie leicht in Ihren Alltag integrieren. Auch Berufstätige können diese Kur problemlos durchführen.

3. Fructose führt zur Dysbakterie – Bauen Sie Ihre Darmflora auf

Da ein übermässiger Fructoseverzehr den Darm schädigt und das Darmmilieu so verändert, dass die nützlichen Darmbakterien darin kaum überleben können, lautet unsere dritte Empfehlung:

Bauen Sie Ihre Darmflora auf, indem Sie Ihrem Darm die fehlenden nützlichen Bakterien zuführen. Auf diese Weise lässt sich innerhalb von drei bis sechs Monaten wieder ein gesundes Darmmilieu herstellen – natürlich nur, wenn gleichzeitig eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise praktiziert wird.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Wie es genau funktioniert können Sie hier nachlesen.

Und wenn Sie Lust auf weitere Informationen über alle anderen Zuckerarten haben, sollten Sie auch unser Zuckerlexikon lesen.

Viel Erfolg und alles Gute, Ihr Zentrum der Gesundheit

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Quellen:


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Barton
geschrieben am: samstag, 09. april, 16:35
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag Interessanter Artikel. Ich trinke zu Mittag gerne Zitronenwasser aus einer halben Zitrone und süsse es mit Apfelsüsse. Ist diese Apfelsüsse auch Fructose und somit schädlich, oder ist es in Kombination mit der Zitrone in Ordnung und kann vom Körper verwertet werden? So lautet die Beschreibung von der Apfelsüse: *** ist ein flüssiger Apfelzucker aus biologischem Anbau, der sich ideal zum Süßen von Getränken, zum Kochen und Backen eignet. *** enthält fast nur Fruchtzucker und überlagert andere Aromen nicht, sondern unterstreicht sie kunstvoll. Ich habe es auch mal mit Xylit versucht, aber das löst sch nur langsam auf und mein Darm verträgt es nicht so gut. Ich freue mich auf Ihre Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Barton
Um versteckte Werbung zu vermeiden, haben wir den Markennamen aus Ihrem Kommentar entfernt.
Jede Frucht enthält Fruchtzucker. Fruchtzucker aber ist in der natürlichen frischen Frucht nur in geringen Mengen enthalten. Im Apfel finden sich pro 100 g nur 6 g Fruchtzucker. In der konzentrierten Apfelsüsse jedoch sind pro 100 g 70 g Zucker enthalten, wovon etwa 53 g aus reinem Fruchtzucker bestehen. Nun kommt es darauf an, wie viel der Apfelsüsse Sie täglich verzehren. Bei einem Löffel ist es kein Problem. Würden Sie damit jedoch auch backen, Ihr Brot damit bestreichen, es in Desserts mischen etc., dann wäre diese Fruchtzuckermenge bedenklich.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: sonntag, 13. september 2015, 17:29
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, als Doktor der Naturwissenschaften und ehemaliger Leiter einer Nachwuchsgruppe mit stoffwechselphysiologischen Arbeitsschwerpunkt habe ihren Artikel über Fruchtzucker mit großem Interesse verfolgt. Allerdings sind mir einige Fragen bzw. Anmerkungen zu Ihrem Artikel aufgefallen die ich in dem angehängten pdf vermerkt habe. Ich würde mich sehr freuen wenn sie zu diesen Anmerkungen kurz Stellung nehmen könnten. Bitte betrachten sie meine Nachricht nicht als bloße Kritik sondern als einen Beitrag eines interessierten Lesers. Viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen :-)
Nachfolgend finden Sie unsere Antworten in kursiv:

- Warum macht es einen Unterschied ob die Fructose in Form einer Bananen oder eines Getränks zu mir nehme.

Zunächst einmal können Getränke sehr schnell verzehrt werden, womit auch sehr viel leichter sehr grosse Mengen Fructose und auch sehr viel grössere Mengen Fructose aufgenommen werden als dies mit frischen Früchten der Fall ist. In einem fructosegesüssten Getränk befinden sich Wasser, Fructose, Aromen, Säuren u. ä. – abgesehen vom Wasser nichts, das in irgendeiner Weise nützlich wäre. In einer Frucht aber liegt die Fructose im natürlichen Verbund mit vielen anderen wertvollen Substanzen vor (Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien, Aminosäuren etc.). Alle diese Substanzen fördern die Gesundheit und verhindern gemeinsam mit der geringen vorhandenen Fructosemenge eine Schädlichkeit derselben.

- Oder liegt es nur an dem absoluten Gehalt an Fructose? Dann würde ich Beispiele anführen wie hoch die Menge Fructose in einer Banane ist verglichen mit dem Fructose -Gehalt eines Softdrinks.

Eine 100-kcal-Portion eines mit Fructose gesüssten Softdrinks (250 ml) liefert etwa 15 g Fructose (und wie schnell ist ein halber oder gar ein ganzer Liter getrunken…), eine 100-kcal-Portion Banane (ca. 110 g geschälte Banane – entspricht etwa 1 mittelgrossen Banane) liefert ca. 3,7 g Fructose. Um also in Sachen Fructose mit Bananen an einen halben Liter Softdrink zu gelangen, müsste man 8 Bananen essen. Und selbst das wäre aufgrund der enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe nicht in jedem Fall ein Problem.

- Hier meinen sie bestimmt Kohlenstoffmoleküle. Aus mehreren Zucker bestehende Zuckerarten bezeichnet man nämlich als Mehrfachzucker bzw. Polysaccharide.

Wenn Sie Fructose – ein Einfachzucker – zu sich nehmen, dann nehmen Sie nicht nur ein einziges Fructose-Molekül zu sich, sondern sehr viele einzelne Fructose-Moleküle. Daher steht in unserem Artikel: „Einfachzucker bestehen aus vielen einzelnen Zuckermolekülen.“ Damit ist also z. B. gemeint: Ein Löffel des Einfachzuckers Fructose besteht aus vielen einzelnen Fructosemolekülen. Ein Polysaccharid hingegen besteht aus mehreren miteinander verbundenen Einfachzuckermolekülen. In der Fructose jedoch liegen die einzelnen Fructose-Moleküle frei/einzeln, also ohne glycosidische Verbindung vor.

- Was meinen sie mit der natürlichen Form der Fructose? Ist die biochemisch gesehen anders aufgebaut als industriell hergestellte?

Nein, wir meinen das, was wir bereits in der ersten Antwort oben erklärt haben.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Basti
geschrieben am: dienstag, 26. mai 2015, 09:57
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, der Bericht ist richtig klasse! Ich hatte keine Ahnung was Fructose anrichten kann, bis eine nichtalkoholische Fettleber diagnostiziert wurde. Der Grund woher die nichtalkoholische Fettleber kam, war lange nicht klar, bis mein Arzt feststellte, dass Fructose der Grund dafür war. Seitdem nehme ich das Enzym Xylose-Isomerase. Das Fructose eine solche Auswirkung haben kann war mir nicht bekannt und ich denke, dass es auch vielen anderen noch nicht bekannt ist.

4bsolute
geschrieben am: samstag, 14. april 2012, 15:52
eMail-Adresse hinterlegt

Wenn ich lese "...weißer Kristall- oder Haushaltszucker, vor allem in Verbindung mit Stärkenahrung (Brot, Kuchen und andere Mehlspeisen) zu Gärprozessen im Verdauungstrakt und behindert sowohl die Nährstoffaufnahme..." frage ich mich, wird die Nährstoffaufnahme komplett ausgesetzt oder verlangsamt oder die Nährstoffe die aus der Nahrung herausgezogen werden einfach nur "zurückgestellt" oder wie genau funktioniert das?

Ich würde mich freuen das gerne mehr im Detail zu erfahren. Desweiteren, welche Alternativen zum normalen Zucker gibt es denn zum Backen? Wenn ich so in meine Vergangenheit schaue als junger Mann der immer wieder neues Ausprobiert und gerne bäckt und vor allem reichlich mit normalen Zucker gebacken hat, seit einigen Monaten und Jahren aber alles natürlicher und gesünder gestalten will, wie denke ich da um? Was kann zum süßen benützt werden, das absolut nichts im Organismus blockiert oder sich gar ansammelt auf längre Dauer? Ich und sicher viele andre auch, wären für eine Antwort sehr dankbar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo 4bsolute,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Ein Übermass an Zucker hat vielfältige Auswirkungen auf den Organismus und stört die Verdauung und damit die Nährstoffaufnahme auf verschiedenen Ebenen. So verändert Zucker in erster Linie die Darmflora dahingehend, dass sich verstärkt Pilze und andere unerwünschte Bakterien vermehren. Wenn Sie sich jedoch die Aufgaben und Funktionen einer intakten Darmflora ansehen, dann wird klar, welche gravierenden Folgen eine gestörte Darmflora nach sich zieht.
 
So schützt die Darmflora die Darmschleimhaut vor der Ansiedlung pathogener Bakterien. Sie unterstützt die Verdauung, erhöht die Peristaltik und versorgt die Darmschleimhaut mit Energie. Wenn diese Funktionen aufgrund einer gestörten Darmflora nicht mehr optimal ausgeführt werden können, kommt es selbstverständlich nicht zu einer vollständig blockierten Nährstoffaufnahme (dadurch würde der Mensch recht schnell sterben), aber zu einer deutlich behinderten Nährstoffaufnahme.
 
Wenn Sie auf der Suche nach Alternativen zu Zucker sind, gibt es darauf keine pauschale Antwort. Es kommt darauf an, welchen Grad der Verbesserung Sie anstreben. Sie können natürlich statt weissem Haushaltszucker Vollrohrzucker verwenden. Dieser ist schon ein bisschen weniger schädlich als der gewöhnliche Zucker. Sie können auch Kokoszucker nehmen, der ebenfalls einige Vorteile gegenüber Kristallzucker zu bieten hat. Auch mit Steviaprodukten können Sie experimentieren.
 
Dann kommt es jedoch darauf an, ob man überhaupt backen "muss" oder ob man die Lust auf Kuchen und Süssigkeiten nicht auch auf andere Weise stillen kann, so dass man überhaupt keinen Zucker mehr braucht. So gibt es beispielsweise im Naturkostbereich eine reiche Auswahl an Nuss- und Fruchtschnitten, an Energiekugeln etc., die aus Nüssen, Früchten und Trockenfrüchten bestehen. Darüber hinaus bereiten wir gerade einen Informationstext mit vielen Rezepten zum "gesunden Naschen" vor. Wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an, dann erfahren Sie es schnellstmöglich, sobald der Artikel online ist: Newsletter anmelden
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

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Zuckerersatz: Die neun gesündesten Süssungsmittel

(Zentrum der Gesundheit) – (Zentrum der Gesundheit) – Ein gesunder Zuckersatz ist der Traum vieler Menschen. Es sollte ein pflanzlicher Zuckerersatz sein, also kein synthetischer Süssstoff aus dem Chemielabor. Die Auswahl an gesundem Zuckerersatz ist gar nicht so klein, wie man glauben könnte. Gesund bedeutet hier, dass die vorgestellten Süssungsmittel in gemässigten Mengen keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringen. Im Gegenteil: Viele unserer neun gesündesten Süssungsmittel sind ein echter gesunder Zuckerersatz pflanzlichen Ursprungs. Sie süssen nicht nur, sondern schenken Ihnen zusätzlich noch den einen oder anderen Gesundheitsvorteil.

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Was geschieht, wenn ich eine Cola trinke?

(Zentrum der Gesundheit) – Cola und andere Softdrinks sind beliebte Durstlöscher. Was aber geschieht in meinem Körper, wenn ich eine Cola trinke? Was geschieht, wenn Zucker, Koffein und die zugesetzten Säuren mein Verdauungssystem passieren? Was geschieht, wenn alle diese Stoffe in mein Blut gelangen? Ich wollte es wissen, was die Cola mit meinem Körper macht. Lest, was ich herausgefunden habe. Lest, was innerhalb von einer Stunde nach dem Trinken einer Cola im Körper geschieht.

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Gicht durch Fructose?

(Zentrum der Gesundheit) - Gicht ist eine Krankheit, die sich überwiegend an den Gelenken zeigt und dort zunächst schmerzhafte Schwellungen auslöst. Dieser Symptomatik liegen chronische Entzündungsprozesse zugrunde, die im Laufe der Zeit die Gelenke vollkommen versteifen können. Ursächlich sind zwei biochemische Prozesse an dieser Erkrankung beteiligt.

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Krebs liebt Zucker (Fructose)

(Zentrum der Gesundheit) - Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker.

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Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

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Zuckerersatz: Die neun gesündesten Süssungsmittel

(Zentrum der Gesundheit) – (Zentrum der Gesundheit) – Ein gesunder Zuckersatz ist der Traum vieler Menschen. Es sollte ein pflanzlicher Zuckerersatz sein, also kein synthetischer Süssstoff aus dem Chemielabor. Die Auswahl an gesundem Zuckerersatz ist gar nicht so klein, wie man glauben könnte. Gesund bedeutet hier, dass die vorgestellten Süssungsmittel in gemässigten Mengen keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringen. Im Gegenteil: Viele unserer neun gesündesten Süssungsmittel sind ein echter gesunder Zuckerersatz pflanzlichen Ursprungs. Sie süssen nicht nur, sondern schenken Ihnen zusätzlich noch den einen oder anderen Gesundheitsvorteil.

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Gerichtsurteil: Stevia in Joghurts erlaubt

(Zentrum der Gesundheit) - Der natürliche Süssstoff aus der Stevia-Pflanze war lange Zeit ein umstrittenes Thema. In einigen Ländern wie der Schweiz und den USA waren Stevia-Stüssstoffe längst zugelassen - nur in der EU war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln bis zum Dezember 2011 verboten. Doch dann gab es Hoffnung für Stevia-Fans: Im September 2011 hatte ein Gericht in Bayern entschieden, dass Stevia-Tee in Joghurts sehr wohl verwendet werden durfte. Das war der Anfang vom Ende des jahrzehntelangen Stevia-Verbots.

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Zucker ist Gift für den Körper

(Zentrum der Gesundheit) - In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen Sucht geworden. Zucker im Kaffee und Tee, süsse Aufstriche als Brotbelag, Kuchen, Kekse und andere Süssigkeiten für den kleinen Hunger zwischendurch und Süssgetränke gegen den Durst. In Kombination mit all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Saucen, Konserven, Milchprodukten etc. schafft es der europäische Durchschnittsbürger auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr. Diese Entwicklung führt nicht "nur" zur Fettleibigkeit, sondern trägt zu enormen gesundheitlichen Problemen bei.

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Milchzucker

(Zentrum der Gesundheit) - Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendem Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...

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Stevia - Süss geht auch gesund

(Zentrum der Gesundheit) - Stevia ist eine süss schmeckende Pflanze aus Südamerika, die in vielen Ländern weltweit zu einem gesunden Süssungsmittel verarbeitet wird. Sie enthält weder Kalorien noch Zucker, reguliert den Blutzuckerspiegel, schützt die Zähne vor Kariesbefall und ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken. In der EU war der Verkauf von Stevia als Süssstoff bis zum Dezember 2011 verboten. Der Grund für das jahrzehntelange Verbot war eine zweifelhafte Studie, die von Monsanto - einst Hersteller des Süssstoffes Aspartam - finanziert wurde und deren Ergebnisse sich schliesslich als falsch herausstellten.

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Traubenzucker

(Zentrum der Gesundheit) - Traubenzucker wird nicht etwa - wie man meinen sollte - aus süssen Trauben gewonnen, sondern aus Maisstärke, Kartoffeln oder Weizen. Stärke an sich besteht aus zahllosen aneinander-geketteten Traubenzuckermolekülen, die dann mit Hilfe von Enzymen in einzelne Teilchen gespalten werden.

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Xylit für eine perfekte Zahnpflege

(Zentrum der Gesundheit) - Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der in den meisten Ländern bis vor wenigen Jahren nahezu völlig unbekannt war. Dann wurden die faszinierenden Ergebnisse finnischer Studien veröffentlicht, die sich mit der kariesfeindlichen Wirkung des Xylits beschäftigt hatten. Die skandinavischen Forscher verkündeten, dass Xylit die Zahngesundheit enorm verbessern könne - und zwar auch dann (zur Freude aller Naschkatzen), wenn die Ernährung kaum geändert wurde. Wie Sie mit Xylit Ihre Zähne vor Karies schützen können, erfahren Sie jetzt.

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Xylit - Xylitol - Zuckerersatzstoff

(Zentrum der Gesundheit) - Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.

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Zucker - Auswirkungen auf den Körper

(Zentrum der Gesundheit) - Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

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Zucker - die unerkannte Droge

(Zentrum der Gesundheit) - Damit Sie möglichst viel Zucker essen, lässt sich die Lebensmittelindustrie einiges einfallen. Lassen Sie den (Zucker-)Köder am Haken! Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln in ausgewogener Menge und im Verbund mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist wichtig und gesund. Raffinierter Industriezucker jedoch, der nur noch vernachlässigbare Spuren von Vitalstoffen enthält, wird von der Lebensmittelindustrie mittlerweile in nahezu alle Fertigprodukte gemischt – aus nur einem Grund: um Käufer anzulocken.

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Ahornsirup – Ist er wirklich so gesund?

(Zentrum der Gesundheit) – Ahornsirup ist der eingedickte Saft kanadischer Ahornbäume. Er ist zuckersüss und für die Zähne nicht gerade eine Freude. Doch zeigen Studien immer wieder, dass der Ahornsirup gleichzeitig viele gesunde Stoffe enthalten soll. Sind diese aber auch in relevanten Mengen enthalten? Und wie sieht es mit den medizinischen Eigenschaften des Ahornsirups aus? Forscher stellten unlängst fest, dass der Ahornsirup die Wirkung von Antibiotika verstärken kann. Sollte man für den süssen Genuss tatsächlich Ahornsirup jedem anderen Süssungsmittel vorziehen?

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Fettleber fördert Herzkrankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Beim Begriff Fettleber denken viele, dass es eine Folge von zu viel Alkohol ist. Doch es ist nicht nur der Alkohol, der Lebererkrankungen wie die Fettleber hervorrufen kann. So wird die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber in erster Linie durch Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung verursacht. Sie kann im Laufe ihrer Entwicklung auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen – so zum Beispiel das Herz. Laut einer Studie, die kürzlich auf dem Internationalen Leberkongress 2015 thematisiert wurde, ist die Fettleber ein bedenklicher Risikofaktor für Herzkrankheiten.

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Nierenreinigung – ganzheitlich

(Zentrum der Gesundheit) – Eine regelmässige Nierenreinigung kann Ihr Leben retten. Denn die Nieren sind nicht annähernd so regenerationsfreudig wie die Leber. Einmal entstandene Nierenschäden können daher nur selten wieder vollständig behoben werden. Beugen Sie daher vor! Bauen Sie immer wieder natürliche Massnahmen für die Nieren in Ihren Alltag ein oder führen Sie eine Nierenreinigung durch. Wir stellen Ihnen ganzheitliche Möglichkeiten vor, wie Sie Ihre Nieren pflegen und reinigen, wie Sie ihnen bei der Entgiftung des Körpers helfen und wie sie geschwächte Nieren bei der Regeneration unterstützen können.

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Zucker macht Alzheimer

(Zentrum der Gesundheit) - Die Alzheimer Krankheit kann offenbar von zucker- und kohlenhydratreicher Ernährung begünstigt werden. Denn wenn der Insulinspiegel steigt, entstehen im Gehirn die für Alzheimer typischen Veränderungen. Alzheimer wird daher immer öfter als Diabetes Typ 3 bezeichnet. Den Insulinspiegel jedoch kann man beeinflussen – u. a. mit der Ernährung. Lässt sich sodann auch das Alzheimer-Risiko beeinflussen, indem man sich einfach so ernährt, dass der Insulinspiegel ausgeglichen bleibt?

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Zuckerfrei leben – Der Test

(Zentrum der Gesundheit) – Zuckerfrei leben kann hart sein, aber nur in der Umstellungsphase. Sacha Harland aus Den Haag wollte wissen, ob Zucker wirklich so schlimm ist, wie oft gesagt wird. Ein bisschen Zucker hie und da kann ja nicht so tragisch sein, oder? Also machte der junge Sportler den Test und ass 30 Tage lang nichts, das Zucker enthielt. Auch kein Junk Food, und Alkohol mied er ebenfalls. Er war gespannt. Wird es ihm anschliessend in irgendeiner Weise besser gehen? Wird er fitter sein? Oder wird er vielleicht überhaupt keinen Unterschied bemerken?

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Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

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Honig – Die Speise der Götter

(Zentrum der Gesundheit) – Im alten Ägypten war Honig ein elitäres Lebensmittel, das als Speise der Götter bezeichnet wurde. Später wurden auch seine heilenden Eigenschaften erkannt und in vielerlei Bereichen erfolgreich angewandt. Dennoch werden noch heute wissenschaftliche Studien erstellt, um die heilenden Eigenschaften des Honigs zu beweisen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind allerdings sehr widersprüchlich, denn längst nicht jeder Honig verfügt über eine heilende Wirkung. Und auch als Süssungsmittel ist Honig nicht immer die beste Wahl. Wir erklären Ihnen, woraus Sie beim Honigeinkauf achten sollten und wie sie ihn für Ihre Gesundheit nutzen können.

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Zuckersucht: Therapie wie bei Drogensucht

(Zentrum der Gesundheit) – Zuckersucht kann viele Auswirkungen haben. Zuckersucht kann zu Übergewicht und Karies führen. Zucker begünstigt aber auch Pilzerkrankungen, Krebs, Arthritis, Alzheimer und viele andere chronische Krankheiten. Eine Zuckersucht sollte daher nicht ignoriert, sondern behandelt werden. Noch immer wird behauptet, eine Zuckersucht gäbe es nicht. Aber es gibt sie. Und Neurowissenschaftler empfehlen jetzt, dass eine Zuckersucht sogar genauso therapiert werden sollte wie beispielsweise die Nikotinsucht. Denn ein Loskommen ist vom Zucker genauso schwierig wie vom Tabak oder einer anderen Droge.

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