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Alzheimer
Alzheimerrisiko senken

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 19.03.2018
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Alzheimerrisiko senken
© Dean Drobot - Shutterstock.com

Für viele ist eine Alzheimer Erkrankung eine besonders gefürchtete Krankheit - nicht nur wegen der auftretenden Symptome, sondern auch wegen der Tatsache, dass sie nahezu unheilbar ist. Es gibt aber einige gute Nachrichten, denn eine neue Forschung zeigt, dass bestimmte Faktoren das Alzheimerrisiko senken können. Es gibt Mittel und Wege, mit denen man den Ausbruch der Erkrankung auf natürliche Weise verhindern kann.

Folsäure schützt vor Alzheimer

Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigte, dass eine folsäurereiche Ernährung das Gehirn vor Schäden im Zusammenhang mit der Alzheimer Erkrankung schützen kann. Die Studie, durchgeführt vom National Institute of Aging, hat gezeigt, dass Folsäure die Reparatur von DNA-Schäden, die im Gehirn auftreten, unterstützt. Folsäure senkt ausserdem den Homocysteinspiegel im Blut. Ein zu hoher Wert an Homocystein kann das Risiko an Alzheimer zu erkranken verdoppeln. Folsäure gehört zu den B-Vitaminen, und findet sich z.B. in grünem Blattgemüse, Zitrusfrüchten, Weizenkeimen und Kleie.

Vitamin B12

Omega-3 Fettsäuren schützen

Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Mäuse, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichertes Futter bekamen, eine signifikant langsamere Entwicklung von Alzheimer aufwiesen. Omega-3-Fettsäuren werden vor allem von Gehirn und zentralem Nervensystem benötigt. Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind z.B. Lachs, Walnüsse und Leinöl.

Tätigkeiten, die das Gehirn anregen, wie z.B. lesen, spielen eines Musikinstrumentes, tanzen, Karten spielen und lösen von Puzzles, zeigten , dass sie das Auftreten von Alzheimer bei Menschen über 75 Jahren verringern.

Vorsicht vor Aluminium

Metallische Schadstoffe können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöhen. Das National Institute of Health hat herausgefunden, dass Aluminium neurologische Schäden verursachen kann, die mit Alzheimer in Zusammenhang stehen.

Deshalb empfiehlt es sich, eine übermässige Belastung mit Aluminium, z.B. durch Kochgeschirr, säurebindende Mittel oder Deodorantien zu vermeiden.

Das Fernstudium der ganzheitlichen Ernährungsberatung

Quecksilber fördert Alzheimer

Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Neuroreport veröffentlicht wurde, bringt auch Quecksilber mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung. Die Studie fand heraus, dass die Schäden, die Quecksilber im Nervensystem verursacht, denjenigen von Alzheimer sehr ähneln.

Man kann die Belastung mit Quecksilber dadurch verringern, indem man Impfstoffe mit dem Konservierungsmittel Thiomersal, Meeresfische und Amalgamfüllungen vermeidet bzw. eine entsprechende Ausleitung vornimmt.

Gesunder Lebensstil schützt vor Alzheimer

Durch die Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils, sowie das Beibehalten des empfohlenen Körpergewichts, kann das Alzheimerrisiko gesenkt werden. Informationen, die 2006 bei der Sitzung der American Academy of Neurology präsentiert wurden, zeigten, dass Menschen mit normalem Körpergewicht ein geringeres Risiko haben, in späteren Jahren an Alzheimer zu erkranken. Das Gegenteil war bei Menschen mit Übergewicht der Fall.

Regelmässige Bewegung hilft dabei, ein normales Körpergewicht aufrecht zu erhalten und wirkt ausserdem vorbeugend gegen Alzheimer. Dr. Ronald Petersen, Direktor des Alzheimer Forschungszentrums an der Mayo Clinic, empfiehlt Bewegung als einer der natürlichsten Wege, um Alzheimer vorzubeugen, denn Bewegung hilft, die Gehirnfunktionen im Alter aufrecht zu erhalten.

Zucker macht Alzheimer

Zu einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise gehört auch das möglichst konsequente Meiden von Haushaltszucker und Weissmehlprodukten. Beide gelten als Auslöser eines dauerhaft erhöhten Insulinspiegels. Ist der Insulinspiegel jedoch permanent zu hoch, dann schädigt dies die Insulinrezeptoren an der Blut-Hirn-Schranke. Infolgedessen kann kein Insulin mehr ins Gehirn transportiert werden. So kommt es im Gehirn jetzt zu einem Insulinmangel. Im Gehirn aber wird Insulin für das Lernen und sich Erinnern benötigt. Fehlt es, sind Gedächtnislücken, Vergesslichkeit und Alzheimer nicht mehr weit. Details zu diesem Aspekt lesen Sie hier: Zucker macht Alzheimer

Dass auch die Kombination eines zucker- UND fettreichen Lebensstils für das Gehirn nicht gerade ein „Zuckerschlecken“ ist, haben wir hier erklärt: Fett und Zucker rauben Ihre Intelligenz

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