Zöliakie


Bei einer Zöliakie kann durch eine eine konsequente Ernährungsumstellung eine positive Veränderung der Gesundheitssituation erreicht werden.


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letzte Aktualisierung am 25.01.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Zöliakie

Bei der Zöliakie liegt eine genetische Glutenunverträglichkeit vor. Mit den entsprechenden Informationen und der Bereitschaft einer konsequenten Ernährungsumstellung wird eine positive Veränderung der Gesundheitssituation erreicht.

Zöliakie

Zöliakie - Sprue

Die Zöliakie - Sprue - ist eine genetisch bedingte Autoimmunerkrankung, die oft auch erst im Erwachsenalter erkannt wird. Meist geht die Zöliakie oder auch Sprue mit einer Laktoseintoleranz bzw. Milchzuckerunverträglichkeit einher. Zöliakie und Sprue sind zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Erkrankung, im Kindesalter ist es die Zöliakie und im Erwachsenalter die Sprue.

Die Zöliakie bzw. Sprue ist eine Erkrankung des Dünndarms. Sie zeigt sich, wenn ein spezieller Eiweißbestandteil - das Klebereiweiß Gluten - aus Getreidesorten nicht vertragen wird.

Die Zöliakie/Sprue weist unterschiedliche Symptome auf, wie z.B. Verdauungsbeschwerden in Form von Durchfall, Verstopfung oder Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und verschiedene andere Mangelerscheinungen.

Vitalstoffdefizit verursacht weitere Beschwerden

Liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, reagiert der Darm auf diese Form der Eiweiße mit einer Entzündung auf der Dünndarmschleimhaut. Das führt dazu, dass die Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln nicht mehr an das Blut weitergeleitet werden können. Wird die Zöliakie nicht rasch erkannt, entwickelt sich mit der Zeit ein großes Defizit an allen Vitalstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen etc. Damit legt die Zöliakie den Grundstein für verschiedenste Erkrankungen, die aus dem Mangel dieser Stoffe herrühren.

Um den Vitalstoffmangel auszugleichen, ist es für Zöliakie-Betroffene besonders wichtig, die Ernährungsgewohnheiten zu analysieren , die Ernährung um- und wieder neu einzustellen und ggf. zu ergänzen.

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mini
geschrieben am: dienstag, 01. april 2014, 16:19
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Ich habe einen 14 Monate alten Sohn, als er 9 Monate alt war wurde eine Laktoseintoleranz diagnoistiziert. Er wird seither Laktosefrei ernährt. Seit einiger Zeit schläft er schlecht, erwacht ca. 10x pro Nacht, manchmal weint er in der Nacht 1.5 - 2h lässt sich nicht beruhigen, hat Blähungen, wahrscheinlich Bachweh, Bauch fühlt sich hart an, er ist dann auch total aufgedreht.

Er hat eigentlich immer dünnen Stuhlgang und meistens mehrmals täglich. Habe ihn dann mal Glutenfrei ernährt und schon nach einem Tag Glutenfrei, hat er viel besser geschlafen. Ist das überhaupt mögllich so schnell? Nach einer Woche Glutenfreier Ernährung wurde ein Bluttest gemacht, der war negativ. Ist das möglich das er trotzdem eine Glutenunverträglichkeit hat und das nach einer Woche schon nicht mehr anzeigt? Habe Ihm dann nach ca. 2 Wochen am Mittag ohne mein Wissen was mit Gluten gegeben, die Nacht war dann wieder schlimm. Habe am nächsten Tag beim Hersteller nachgefragt von dem Lebensmittel wo ich mir nicht ganz sicher war ob kein Gluten drin war, und die Antwort war kann Spuren von Gluten enthalten.

Ist es möglich das er so schnell auf das Gluten reagieren kann. Der Kinderarzt sagt nein und ich soll Ihm weiter Gluten geben, den der Bluttest war ja negativ. Was soll ich tun?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mini
Sie sollten mit Ihrem Sohn unbedingt einen Zöliakiespezialisten aufsuchen, der anhand weiterer Parameter eine eindeutigere Diagnose stellen kann. Insbesondere, wenn bereits eine Zeitlang glutenfrei gegessen wird, können sich ausserdem falschnegative Befunde einstellen.

Wenn Sie noch einen Selbstversuch machen möchten, können Sie nach einer weiteren glutenfreien Phase bewusst ein glutenhaltiges Lebensmittel geben und beobachten, wie es Ihrem Sohn geht. Zeigen sich erneut Symptome und war er in der glutenfreien Zeit symptomlos, können Sie einen Zufall ausschliessen.

Denken Sie jedoch auch daran, dass eine zöliakieunabhängige Glutenempfindlichkeit gibt. Das heisst, es gibt Menschen, die nach schulmedizinischer Diagnose keine Zöliakie haben, aber dennoch empfindlich auf Gluten oder womöglich andere Bestandteile des Weizens reagieren.
Informationen dazu finden Sie z. B. hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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