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Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

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(Zentrum der Gesundheit) – Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf das Superfood aus Mexiko aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Eisen und löslichen Ballaststoffen stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Wir möchten Ihnen diese nährstoffgeladenen Samen vorstellen und Ihnen einige kreative Rezepte an die Hand geben.

Chia-Samen – Energiequelle der Maya

Kennen Sie Chia? Die kleinen Samen aus Mexiko, Zentral- und Südamerika erobern derzeit den Gesundheitsmarkt. Als Superfood werden ihnen diverse Heilkräfte nachgesagt. Um eine neue Züchtung für Gesundheitsbewusste handelt es sich dabei jedoch nicht. Die Chia-Pflanze (Salvia Hispanica) aus der Familie der Lippenblütler war schon den Maya bekannt.

In jener alten Kultur galten die proteinreichen (und natürlich glutenfreien) Samen als Grundnahrungsmittel und dienten vor allem den Laufboten als energiespendende Begleiter. Übersetzt bedeutet die aus der Sprache der Maja stammende Bezeichnung Chia deshalb "Kraft". Glaubt man der mexikanischen Volksmedizin, soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen genügen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Power zu versorgen.

Chia-Samen – Die Nährstoffe des Superfoods

Chia-Samen werden als „Superfood“ bezeichnet. Warum? Weil diese Samen in vergleichbarer Menge anderen Nahrungsmitteln in ihrer nährstofflichen Zusammensetzung überlegen sind und überdies ganz besondere Eigenschaften aufweisen, die man bei herkömmlichen Lebensmitteln vergeblich sucht. Nachfolgend führen wir jene Nährstoffe auf, die sich in relevanten Mengen in einer Portion Chia-Samen (15 Gramm) befinden:

Omega-3-Fettsäuren: Mit der wichtigste Grund für den Verzehr von Chia-Samen ist ihr hoher Omega-3-Fettsäurengehalt. Chia-Samen bestehen zu 18 Prozent aus der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Damit enthalten Chia-Samen fast so viele Omega-3-Fettsäuren wie Leinsaat (ca. 22 Prozent) bei deutlich weniger Kalorien, da Chia-Samen insgesamt 10 g weniger Fett liefern als Leinsamen.

In einer amerikanischen Studie, die im Juli 2012 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde, konnten die Forscher zeigen, dass sich der Omega-3-Fettsäurenspiegel (Alpha-Linolen-Säure, aber genauso EPA) im Serum der menschlichen Probanden durch die Einnahme von Chia-Samen (gemahlen) merklich erhöhen liess.

Das ist aus folgendem Grund sehr interessant: Die pflanzliche Alpha-Linolen-Säure (ALA) muss im Körper erst zu den tatsächlich so wichtigen langkettigen Omega-3-Fettsäuren (z. B. EPA (Eicosapentaensäure) oder DHA (Docosahexaensäure)) umgewandelt werden. Diese Umwandlungsrate sei aber – so heisst es oft – so gering, dass sich der Verzehr von pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren nicht merklich auf den EPA- oder DHA-Spiegel im Blut auswirke.

Die vorliegende Studie aber zeigte, dass sich der ALA-Spiegel nach Chia-Einnahme um fast 60 Prozent erhöhte und der EPA-Spiegel um fast 40 Prozent. Allerdings nur in jener Versuchsgruppe, die die Chia-Samen gemahlen ass. Keine signifikante Änderung des Omega-3-Fettsäurespiegels stellte man hingegen in der Kontrollgruppe fest (sie ass keine Chia-Samen), aber genauso in der Gruppe, welche die ganzen Samen ass. Es lohnt sich also ganz deutlich, die Chia-Samen gemahlen zu verzehren. Denn wenn Chia-Samen den Fettsäurespiegel so gut beeinflussen können, dann kann man von ihnen auch die den Omega-3-Fettsäuren eigenen gesundheitlichen Auswirkungen erwarten, wie z. B. eine Entzündungshemmung, Stärkung von Herz und Gedächtnis, reduzierte Arthroseschmerzen, erhöhte Konzentrationsfähigkeit, bessere Augen und vieles mehr.

Proteine: Chia-Samen enthalten etwa doppelt so viel Eiweiss wie Getreide, nämlich über 20 Prozent bei einem Kohlenhydratgehalt von nicht einmal 5 Prozent. Das bedeutet nun zwar nicht, dass man künftig Chia statt Brot essen müsste, aber es zeigt, dass schon die üblicherweise verzehrten kleinen Chiamengen zur Proteinversorgung zumindest beitragen können. Interessant ist am Aminosäureprofil der Chia-Samen, dass sie hohe Anteile der Aminosäure Tryptophan enthält, die bekanntlich den Serotonin-Spiegel und somit die Laune anheben kann.

Calcium: Der Calcium-Gehalt von Chiasamen übertrifft den von Milch um das Fünffache und liegt bei 630 mg pro 100 g Chia. Isst man täglich 15 Gramm Chia, führt man sich mal eben 100 mg zusätzliches Calcium zu (und zwar ohne dazu auf Milchprodukte zurückgreifen zu müssen), was immerhin schon ein Zehntel des Tagesbedarfs von 1000 mg darstellt.

Eisen: Auch in puncto Eisen sind Chia-Samen eine interessante Quelle. Sie enthalten doppelt so viel Eisen wie Spinat. Natürlich kann man vom Spinat deutlich mehr essen als von Chia-Samen, doch liefern 15 Gramm Chia-Samen immerhin 1 mg Eisen, was immerhin 7 bis 10 Prozent des Tagesbedarfs ausmacht und was bei der kleinen Verzehrmenge doch sehr bedeutend ist. Wollte man diese Eisenmenge mit den üblichen Backwaren erreichen, müsste man dazu zwei grosse Scheiben Mischbrot essen (à 50 g). Doch schliesst das eine das andere ja nicht aus. Es geht nicht um ein Entweder-Oder, sondern darum, dass Chia einfach zusätzlich verzehrt wird – eben ganz wie ein Nahrungsergänzungsmittel, das in kleinen Mengen einen erheblichen Beitrag zur Nährstoffversorgung leisten kann.

Zink: Der Zinkgehalt in 15 Gramm Chiasamen liegt bei etwa 0,7 mg. Wieder gilt es, die winzige Verzehrmenge der Chiasamen zu berücksichtigen, die fast 10 Prozent des Zinkbedarfs liefern kann. Natürlich bekäme man auch mit 15 Gramm Leber oder einer Scheibe Käse diese Zinkmenge. Vielleicht mag man aber nicht jeden Tag Leber essen. Und was, wenn man Käse nicht verträgt (was mehr Menschen betrifft, als man vielleicht denken mag) oder man viel lieber vegan leben will? Dann sind Chia-Samen eine einfache Möglichkeit, mit wenig Aufwand die Zinkversorgung zu unterstützen.

Vitamin B3: Ungewöhnlich hoch sind die Vitamin-B3-Werte in den Chia-Samen. Sie liegen bei über 8 mg pro 100 g Chia-Samen und damit weit höher als in tierischen Lebensmitteln. Das Vitamin B3 ist an vielen Körperprozessen beteiligt: An der Entgiftung, dem Fettabbau, dem Kohlenhydratstoffwechsel, der Regeneration und vielem mehr. 15 Milligramm sollten Sie davon täglich einnehmen – und eine Portion Chia-Samen, ins Müsli gemischt oder nebenher aus der Hand genascht, liefert Ihnen schon 1,2 mg Vitamin B3. Denken Sie jedoch daran, pro Teelöffel Chia-Samen, die Sie uneingeweicht knabbern, unbedingt ein grosses Glas (mind. 200 ml) Wasser zu trinken.

Ballaststoffe: Die typisch westliche Ernährung enthält viel zu wenig Ballaststoffe. Daher sind Verdauungsprobleme – von Verstopfung bis hin zu Darmkrebs – an der Tagesordnung. Ballaststoffmangel führt aber auch zu einer gestörten Darmflora, und diese ist an der Entstehung nahezu jeder Krankheit beteiligt – ob akut oder chronisch. 34 Prozent Ballaststoffe stecken in den Chia-Samen.

Weicht man Chia-Samen ein, entsteht ein sog. Gel aus löslichen Ballaststoffen. Im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen, sind die löslichen viel bekömmlicher und auch wirkungsvoller. Sie pflegen die Darmflora, saugen im Verdauungstrakt Giftstoffe auf, regulieren den Blutzuckerspiegel sowie den Cholesterinspiegel und erhöhen die Darmperistaltik, was zu einer zügigen (aber nicht zu zügigen) Stuhlausleitung führt.

Chia-Samen sind gut lagerfähig

Im Gegensatz zu Leinsamen sind Chia-Samen zudem deutlich länger haltbar und eignen sich deshalb als Nahrungsmittel für den Vorrat. Chia-Samen lassen sich problemlos vier bis fünf Jahre lang aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüssen. Leinsamen hingegen wird meist innerhalb weniger Wochen ranzig und ist nicht mehr geniessbar.

Chia-Samen – Das optimale Lebensmittel?

Kein Wunder schwärmen viele Menschen und ganz besonders ganzheitlich orientierte Ernährungsberater von Chia-Samen. Die kleinen Nährstoffbomben sättigen anhaltend, helfen somit dabei, das Gewicht zu halten und wirken sich positiv auf die Gesamtgesundheit aus – wie wir schon oben gesehen haben.

Als Teil einer Mahlzeit regulieren sie den Blutzuckerspiegel, da sie eine Barriere zwischen den aufgenommenen Kohlenhydraten und den Verdauungsenzymen schaffen. Die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker wird verlangsamt, die Energie aus der Nahrung wird dadurch auch nur langsam im Körper freigesetzt und ermöglicht somit eine längere Ausdauer. Dieser Effekt ist nicht nur für Sportler von Interesse, sondern kommt natürlich auch Diabetikern oder Menschen mit Diabetes-Vorstufe (Insulinresistenz) zugute.

Weicht man Chia-Samen vor dem Verzehr ein, können sie zudem grössere Mengen Flüssigkeit speichern und somit den Wasserhaushalt im Körper insbesondere bei Anstrengungen aufrecht erhalten, ohne dabei schwer im Magen zu liegen – ebenfalls eine hilfreiche Eigenschaft für Sportler und aktive Menschen.

Chia-Samen – Die Heileigenschaften

Schon die alten Kulturen der Maya und Azteken erkannten die Heilkräfte der Chia-Samen und setzten sie bei vielen Beschwerden ein. Heute werden sie von naturheilkundlich orientierten Therapeuten begleitend bei den folgenden Gesundheitsproblemen empohlen:

  • Gelenkschmerzen: Chia-Samen wirken aufgrund ihres Antioxidantienreichtums und des hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend, was bei langfristiger Einnahme auch zu einer Schmerzlinderung führen kann. Die Antioxidantien in Chiasamen analysierte man schon in den 1980er Jahren. Es fanden sich insbesondere Flavonolglykoside, Kämpferol, Myricetin und Quercetin, die aus den Chia-Samen auch ein Mittel gegen oxidativen Stress machen.

  • Diabetes: Der Blutzuckerspiegel wird – wie oben beschrieben – von den gelartigen Ballaststoffen der Chia-Samen reguliert. Der glykämische Index der Samen selbst ist darüber hinaus natürlich sehr niedrig. Die Wirkung von Chia-Samen ist hier so gut, dass man am Institute of Biomedical Research in Mexiko bereits entsprechende naturheilkundliche Medikamente daraus entwickeln will – und zwar in der Kombination Chia-Samen, Kaktusblätter (Opuntia ficus-indica) und Sojaprotein, wie das Online-Magazin Science Daily am 27. Mai 2015 berichtete. Alle drei Zutaten wirken sich extrem gut auf den Blutzuckerspiegel aus – wie eine Studie aus 2012 an Menschen mit metabolischem Syndrom ergab.

    Im Journal of Nutrition wurde schon im Jahr 2008 eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass Chia-Samen bei Ratten, die zu 60 Prozent von Zucker ernährt wurden, also eine extrem kohlenhydratreiche und ungesunde Ernährung erhielten, nicht nur die einsetzende Fettstoffwechselstörung, sondern auch die Insulinresistenz besserte.

  • Gewichtsreduktion: Das nach dem Verzehr der Chia-Samen eintretende Sättigungsgefühl hilft bei der Gewichtsabnahme. In der unter „Diabetes“ genannten Studie zeigte sich sodann auch, dass insbesondere das so schwer abbaubare viszerale Fett (Bauchfett) mit Hilfe von Chia-Samen reduziert werden konnte.

  • Bluthochdruck: In Bezug auf hohen Blutdruck fand man im Jahr 2014 in einer brasilianischen Studie heraus, dass der Blutdruck nach einer 12-wöchigen Einnahme von Chia-Samen (gemahlen) den Blutdruck senken konnte, was in der Placebogruppe nicht der Fall war.

  • Reizdarmsyndrom: Ähnlich wie Flohsamen können die ganzen Chia-Samen als Chia-Gel einen irritierten Darm beruhigen, die Darmschleimhaut heilen helfen und zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen.

  • Senkung des Cholesterinspiegels: Sowohl Ballaststoffe als auch Omega-3-Fettsäuren können bekanntlich den Cholesterinspiegel senken, so er bislang zu hoch war. Beide Stoffe finden sich in grossen Mengen in den Chia-Samen.

  • Sodbrennen: Auch hier helfen die Ballaststoffe des Chia-Gels. Sie saugen überschüssige Säuren auf und wirken beruhigend auf die Schleimhäute von Magen und Darm.

Chia-Samen oder besser Leinsamen?

Chia-Samen können alternativ zu Leinsamen verwendet werden, ja, Chia-Samen haben im Vergleich zu Leinsamen einige Vorteile auf Lager: Abgesehen von der oben genannten besseren Lagerfähigkeit, enthalten Chia-Samen nicht die hohen Gehalte hormonell wirksamer Stoffe (Lignane) wie der Leinsamen. Zwar sind die Lignane wiederum in manchen Situationen äusserst erwünscht und können therapeutisch eingesetzt werden, z. B. bei der Prävention von Brustkrebs oder in der Therapie von Wechseljahresbeschwerden. Benötigt man aber keine Phytoöstrogene oder mag man den Leinsamen vom Geschmack her nicht so, sind hier die Chia-Samen die bessere Wahl. Zusätzlich ist der Leinsamen naturgemäss häufiger mit Cadmium belastet, einem gesundheitsschädlichen Schwermetall, das man in Chia-Samen bislang nicht nachweisen konnte.

Chia-Samen haben überdies einen viel milderen, ja fast neutralen Geschmack, so dass sie sich gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren lassen. Es gibt Chia-Rezepte für Smoothies, Puddings, Gebäck, Dressings und vieles mehr. Die rohen Samen können aber auch einfach aus der Hand geknabbert werden. Sie schmecken zart nussig mit cremiger Note. Auch lassen sie sich über Salate streuen oder in Müslimischungen integrieren.

Wie schon oben erklärt, bitte immer ausreichend Wasser dazu trinken, wenn Sie die Chia-Samen uneingeweicht essen, da es andernfalls zu Verdauungsbeschwerden, wie Verstopfung oder Bauchweh kommen kann.

Chia-Samen: Ganze Samen essen oder besser mahlen?

Isst man nun die ganzen Chia-Samen, dann profitiert man von den Ballaststoffen und ihren Vorteilen. Auch kommt man in den Genuss der Wasserspeicherfähigkeit und des Sättigungsvermögens (z. B. wenn man abnehmen möchte). An die vollständige Nährstoffpalette der Chia-Samen kommt man jedoch nicht, denn der Verdauungsapparat schafft es nicht, die Samen aufzubrechen, um an ihre Nährstoffe zu gelangen. Sie werden daher teilweise unverdaut ausgeschieden.

Will man also auch möglichst umfassend von den Spurenelementen, den Mineralstoffen, Vitaminen und insbesondere von den Omega-3-Fettsäuren in den Chiasamen profitieren, dann sollte man die Samen mahlen und erst dann verzehren.

Das Mahlen ist kein Problem und gelingt in Sekundenschnelle mit einem Mini-Mixer, wie z. B. dem Personal Blender oder natürlich auch mit einer Kaffeemühle oder anderen zum Mahlen geeigneten Küchengerätschaften. Getreidemühlen sollte man dazu eher nicht verwenden, da die Chia-Samen bekanntlich sehr ölreich sind und das Mahlwerk verkleben könnten.

Rezepte mit rohen Chia-Samen

Bei den nachfolgenden Rezepten handelt es sich um Kreationen aus der Rohkost-Küche. Rohe Chia-Samen in Kombination mit anderen rohen Lebensmitteln und Superfoods wie Lucuma, Maca, Goji-Beeren und Spirulina versorgen den Körper mit einer Fülle von Vitalstoffen.

Überzeugen Sie sich selbst von der vielfältigen Verwendbarkeit von Chia-Samen und lassen Sie sich von exotischen Mischungen nicht verunsichern. Die Rezepte basieren vorwiegend auf der Grundlage von gequollenen Chia-Samen (Einweichzeit: mindestens 10 Minuten). Es spricht aber nichts dagegen, die Samen vor dem Quellen zu mahlen. Alle Chia-Rezepte entsprechen einer Portion.

Chia-Basis-Gel

  • 1/3 Tasse Chia-Samen
  • 2 Tassen Wasser

Weichen Sie 1/3 Tasse Chia-Samen in 2 Tassen Wasser ein. Verrühren Sie die Masse gut und stellen Sie sie in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank. Innerhalb von zehn Minuten entsteht ein klebriges Gel. Nach einer Einweichzeit von mehreren Stunden sind die Nährstoffe noch leichter verwertbar. Sie können das Chia-Basis-Gel pur essen oder mit Gewürzen verfeinern und mit anderen Lebensmitteln Ihrer Wahl kombinieren. Im Kühlschrank hält es sich bis zu drei Wochen.

Chia-Gel-"Müsli"

  • 1 Tasse Chia-Basis-Gel
  • 2 Bananen, mit einer Gabel zerdrückt
  • 1 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse Rosinen
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Mischen Sie die Zutaten in einer Schüssel. Fertig zum Verzehr!

Fruchtiges Chia

  • 3 kleine oder 2 grosse Äpfel
  • 8 Datteln ohne Kerne
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren

Schneiden Sie die Äpfel und die Datteln in kleine Stücke, mischen Sie die Chia-Samen unter und geben Sie die Maulbeeren hinzu. Lassen Sie den energiereichen Chia-Frucht-Mix mindestens zehn Minuten lang stehen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden.

"Banapaya"-Chia

  • 1 Banane
  • ¾ Tasse Papaya-Fleisch
  • 6 getrocknete türkische Feigen
  • 4-5 TL gemahlenes Chia

Schneiden Sie die Banane in Scheiben und zerkleinern Sie die Feigen. Geben Sie das Papaya-Fleisch hinzu und rühren Sie die gemahlenen Chia-Samen unter. Bereiten Sie das „Banapaya“-Chia am besten abends zu und geniessen Sie es durchgezogen am Morgen zum Frühstück.

"Persinane"-Chia

  • 1-2 Persimonen (Kaki)
  • 1-2 Bananen
  • 4-5 TL Chia-Samen
  • eine Handvoll Goji-Beeren
  • eine Handvoll Kürbiskerne
  • 1 TL Maca
  • 1 TL Zimt

Schneiden Sie die Persimonen (Kaki) und die Bananen in kleine Stücke. Vermischen Sie das frische Obst mit den übrigen Zutaten und lassen Sie das „Persinane“-Chia vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten lang stehen.

Roher Chia-"Reis-Pudding"

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen Mandelmilch
  • Honig oder Agavensirup für den Geschmack
  • 1 Prise Vanille, Zimt oder Kardamom

Weichen Sie die Chia-Samen für etwa 10 Minuten in der Mandelmilch ein. Süssen Sie den rohen Chia-„Reis-Pudding“ nach Geschmack mit Honig oder Agavensirup und würzen Sie ihn nach Belieben mit Vanille, Zimt oder Kardamom.

Grünes Chia

  • 8 getrocknete Pflaumen, eingeweicht in 500 ml reinem Wasser
  • 1 TL Spirulina-Pulver
  • 1/3 Tasse Chia-Samen

Lassen Sie die Chia-Samen in dem Einweichwasser der getrockneten Pflaumen quellen. Damit nehmen die Samen den Geschmack des Pflaumensaftes an und keine Nährstoffe gehen verloren. Mischen Sie anschliessend die Pflaumen und das Spirulina-Pulver unter die eingeweichten Chia-Samen und lassen Sie die Mischung mindestens 10 Minuten lang stehen. Das geschmacksneutrale Spirulina-Pulver ergänzt den vitalstoffreichen Chia-Pflaumen-Mix um wertvolles Chlorophyll.

Chia-Shortbread

  • 4-5 TL Chia-Samen
  • 2 Tassen frischer Apfelsaft
  • 2 TL Lucuma-Pulver
  • ¼ Tasse getrocknete Maulbeeren
  • ¼ Tasse Kürbiskerne

Weichen Sie die Chia-Samen in Apfelsaft ein. Rühren Sie die übrigen Zutaten unter und lassen Sie die Masse vor dem Verzehr mindestens zehn Minuten lang stehen. Der Geschmack dieser ausgefallenen Mischung erinnert an den schottischen Keks-Klassiker Shortbread.

Chia "Fresca"

  • 2 TL Chia-Samen
  • 280 ml reines Wasser
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • Agavensirup oder Honig

Dieses gesunde Erfrischungsgetränk ist beliebt in Mexiko. Es erinnert an den Geschmack von Softdrinks, kommt jedoch vollkommen ohne Chemie aus!

Weitere Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: 9 Rezepte für Chia-Samen

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Quellen:



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