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Kommentare zu «Die Cholesterin-Lüge»

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Smiley schrieb am 05.05.2017

Hallo liebes ZdG-Team, Ihre Antworten auf meine Fragen waren bisher immer hilfreich, deshalb heute eine neue Frage: Was ist aus Ihrer Sicht davon zu halten, wenn ein Arzt eine Patientin mit einem LDL-Wert von 179 zu einem Cholesterin-Senker drängt? Kann man generell einen LDL-Wert von 179 als zu hoch einstufen, auch wenn kein Gesamtcholesterin-Wert bestimmt wurde? Ist nicht das Verhältnis von HDL zu LDL ausschlaggebend? Ab welchem Wert gilt überhaupt der LDL-Wert als zu hoch? Die Patientin hat außerdem Diabetes, Bluthochdruck und einen BMI von 27. Kann in diesem (!) Fall ein Cholesterin-Senker doch sinnvoll oder sogar notwendig sein? Herzlichen Dank im Voraus Smiley

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Smiley

Sie haben vollkommen Recht, dass ein einziger Wert nicht genügt, um hier einen Therapierat zu geben. Es kommt auf das Verhältnis an, aber auch auf die Ernährungsweise des Patienten, seinen Lebensstil (Bewegung?), ob also noch andere Risikofaktoren vorliegen. Wie hoch der Bluthochdruck ist, wie stark der Diabetes. Auch andere Werte wären interessant, z. B. Vitamin-D-Wert, Homocystein, Lipoprotein etc. Gab es ferner bereits Herzinfarkt oder Schlaganfall? Liegt eine Herzerkrankung vor? All das kann allein mit dem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden. Aus unserer ganzheitlichen Sicht liegt eindeutig ein Ungleichgewicht vor, da ja nicht nur der Cholesterinspiegel hoch ist, sondern auch der Diabetes, der Blutdruck und der BMI für eine nicht ideale Lebensweise sprechen. Wir empfehlen hier jene ganzheitlichen Massnahmen, die dem Körper bestmöglich helfen, sein gesundes Gleichgewicht wieder zu finden: Gesunde Ernährung, Bewegung, Vitalstoffdefizite beheben, ausreichend Schlaf, Normalgewicht anstreben, Darmflora sanieren, Entschlackungsmassnahmen etc. Ob Cholesterinsenker notwendig sind, bis die beschriebenen Massnahmen greifen, kann jedoch nur der Therapeut entscheiden – natürlich gemeinsam mit dem Patienten.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 03.02.2017

Hallo Im neuen Newsletter haben Sie einen interessanten Bericht über Herzinfakt usw. bin selber betroffen und möchte dazu sagen das die Cholesterin-These eine große Verasche der Pharmaindustrie ist. Denn wie kann es sein das meine Frau mit Cholesterinwerten von 345 - 210 - 95 bis jetzt noch nicht einmal eine Tablette nimmt und ich mit normalen Cholesterinwerten seit 10 Jahren mit Stents reichlich gesegnet bin. Wenn Cholesterin die Ursache für Verengungen sind müßte die ganzen Arterien sich langsam verengen und nicht nur punktuel eng werden – ist doch eigentlich logisch??? oder? Prof. Dr. Haverich hat da auch eine interessante Studie zu veröffentlicht. Ich wundere mich eigentlich bei Ihrer Berichterstattung über Statine und Nebenwirkungen usw. daß dieser Unsinn der Cholesterin-Lüge weiter ein Hauptbestandteil Ihrer Seiten ist. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Gerade im vorliegenden Erfahrungsbericht erklären wir, warum man sich eben NICHT auf den Cholesterinspiegel fokussieren sollte und nennen Massnahmen, die sich um die Entzündungshemmung und die Gefässgesundheit kümmern.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Niedermayer schrieb am 05.03.2016

Der letzte Satz in meinem ersten Beitrag war nicht komplett. So ist er richtig: Das Cholesterin hat beim arteriosklerotischen Prozess nur insofern Bedeutung, als damit Bindegewebsschäden, die infolge mangelhafter Ernährung (Vitamin C!) entstanden sind, ausgebessert werden.

Niedermayer schrieb am 04.03.2016

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich beziehe mich auf Ihren Kommentar zu meiner Leserzuschrift zu dem Artikel "Arteriosklerose vorbeugen". In diesem wenden Sie ein, dass die Rolle des Vitamin C für die Gefäßgesundheit ohnehin erwähnt worden sei. Allerdings "unter ferner liefen", was der herausragenden Bedeutung des Vitamin C für die Erhaltung der Funktionsfähigkeit des arteriellen Bindegewebes nicht Rechnung trägt. Es wäre doch endlich an der Zeit, dass die Menschen von der herausragenden Bedeutung des Vitamin C für die Gefäßgesundheit erfahren. Am meisten stört mich jedoch, dass dem Cholesterin weiter Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich würde meinen, jeder, der das Wort Cholesterin in den Mund nimmt, arbeitet der Pharmaindustrie in die Hände. Das Cholesterin hat beim arteriosklerotischen Prozess nur insofern Bedeutung, als damit Bindegewebsschäden, die infolge mangelhafter Ernährung (Vitamin C!) entstanden sind. Mit freundlichen Grüßen Johann Niedermayer

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Niedermayer
Vielen Dank für Ihren Comment.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Motto1203 schrieb am 16.01.2016

Liebes Team, vor 3 Jahren wurde bei mir im rechten Bein eine PAVK mit 2 Verengungen der Arterie im Bereich des Knies und der Leiste festgestellt. Ich hörte damals sofort auf zu rauchen und bald ging es mir besser. Eigentlich hatte ich bald nur noch Schwierigkeiten beim Treppensteigen ab der 4. Etage, oder bergigen Straßen. Aber ich konnte ohne weiteres lange Spaziergänge machen, 1 km Schwimmen, oder 40 Minuten auf einem Ergometer mit bis zu mittlerem Widerstand fahren, was ich auch alles mehrmals die Woche tat. Jetzt ist aber seit 1 Woche die Arterie in der Leistengegend komplett zu und ich komme keine 300 m mehr weit.

Nächste Woche werde ich operiert und bekomme einen Stent eingesetzt. Außerdem muss ich ASS 100 und Atorvastatin (20mg) nehmen. Ich ernähre mich vegetarisch, mit viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten, wenig Molkereiprodukte, aber nicht vegan, also ausgewogen und nährstoffreich.

Meine aktuellen Blutwerte sind auch alle gut, außer dem Gesamtcholesterin (230 mg/dl) und dem LDL-Wert (164 mg/dl). HDL liegt bei 49 mg/dl, Triglyceride 84mg/dl. Auch habe ich kein Übergewicht. Das betrübt mich und ich verstehe es nicht. Um die OP komme ich nicht herum, aber es gefällt mir nicht, jetzt bis an mein Lebensende Statine nehmen zu müssen. Ach so, ich werde im März 56 Jahre alt. Deshalb meine Frage an sie und die Leser, wie ich mich weiter verhalten soll. Selbstverständlich habe ich schon alle relevanten Artikel hier auf der Seite gelesen, was mich aber letztendlich aufgrund der Fülle an Fakten noch weiter verunsichert hat ;-) Liebe Grüße, Michael

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Michael
Ja, das ist mehr als verständlich, dass Sie enttäuscht sind, da sich der Verschluss eingestellt hat, obwohl Sie so konsequent aktiv waren und alles so gut aussah.

Wir empfehlen Ihnen jedoch zu einem orthomolekularmedizinisch und ganzheitlich agierenden Therapeuten Kontakt aufzunehmen, der Ihre Gesamtsituation vor Ort sichten und einschätzen kann, was uns aus der Ferne nicht möglich ist. So weiss man beispielsweise, dass ein Vitamin-D-Mangel das PAVK-Risiko massiv erhöhen kann. Auch die für die Senkung des Homocysteins relevanten Vitalstoffen könnten überprüft werden. Wie sieht es mit Ihrem Antioxidantien-, wie mit Ihrem Fettsäurestatus aus? Schliesslich geht die Problematik mit chronischen Entzündungen einher, die mit diesen Nährstoffen eingedämmt werden könnten. Wie steht es um Ihre Lebergesundheit? Die Leber reguliert den Cholesterinspiegel.

Was macht Ihre Vitamin K2-Versorgung? Vitamin K kümmert sich darum, dass Calcium nicht in den Gefässen abgelagert, sondern in die Knochen transportiert wird. Es gäbe also einiges, was man überprüfen könnte, um zu sehen, was noch zu verbessern und umzusetzen ist bzw. wo die Ursachen verborgen liegen könnten.

Zur Senkung des Cholesterinspiegels können auch naturheilkundliche Möglichkeiten probiert werden, wie z. B. Artischockenextrakt. Auch gibt es natürliche Massnahmen für die Verbesserung der Gefässgesundheit - natürlich in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker.

Bleiben Sie aktiv und holen sich - möglichst noch vor der OP - weitere Meinungen auch von alternativen Therapeuten ein, um nach der OP genau zu wissen, was zu tun ist.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andreas Hellwig schrieb am 29.10.2011

Hallo, Ihr Artikel ist sehr interessant. Nach vielen negativen Nachrichten von Freunden und von der Presse über die Nebenwirkungen von Cholesterinsenkern bin ich sehr skeptisch gegenüber diesen Medikamenten und habe Sie bisher gemieden. Als Alternative zu den Medikamenten nutze ich seit einem Jahr das Nahrungsergänzungsmittel Roter Reis, das meinen Cholesterinwert gesenkt hat.

Dieses Mittel soll Nebenwirkungsfrei sein. Können Sie mir etwas hierüber sagen - Ich möchte keinem Irrtum unterliegen - Vielleicht braucht mein Körper den hohen Cholesterinwert von über 320? Folgende Inhaltsstoffe hat dieser Rote Reis: Der errechnete Gehalt pro Kapsel ist: Roter Reis (Monascus purpureus)= 600 mg, Natürliches Monacolin-K = 2,4 mg. Das Produkt ist recht teuer und soll keine Pestizide enthalten.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Roter Reis wird mit Hilfe eines Pilzes fermentiert. Dieser Pilz (Monascus) enthält Monacolin. Dieses Monacolin ist chemisch absolut identisch mit Statinen - daher wirkt es auch so "gut". In den 70ern isolierte man erstmals Lovastatin aus dem Pilz Aspergillus und Monacolin aus dem Pilz Monascus. Problem: Da Monacolin identisch ist mit Statinen, kann es auch zu denselben Nebenwirkungen führen.
 
Allerdings ist die Dosierung Ihres Präparates deutlich niedriger als die typischen Statine (von denen man täglich 20 bis 80 mg einnehmen soll), so dass die Entwicklung von Nebenwirkungen dann letztendlich (falls überhaupt welche auftreten) von der von Ihnen eingenommenen Dosis abhängen wird.
 
Da wir der Meinung sind, dass sich eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise auch auf den Cholesterinspiegel positiv auswirkt - wie auch etliche Studien beweisen - möchten wir Sie auf die folgenden Informationstexte aufmerksam machen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/heidelbeeren.html

Alles über Mandeln

Krillöl

Kurkuma
 
Der letzte Link führt zum Thema Kurkuma und weist damit u. a. darauf hin, dass bei einem erhöhten Cholesterinspiegel nicht zuletzt die Gesundheit der Leber in jeder Hinsicht unterstützt und gestärkt werden sollte.
 
Diese Informationen stellen jedoch lediglich eine kleine Auswahl all der - auch in Bezug auf einen erhöhten Cholesterinspiegel - nützlichen Tipps dar, die Sie auf unseren Seiten finden können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit