Akne


Akne betrifft nicht nur Jugendliche in der Pubertät. Sie kann bei jedem in jedem Alter auftreten.Akne kann mit einer speziellen Ernährung und ganzheitlichen Massnahmen gelindert, wenn nicht gar geheilt werden.


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letzte Aktualisierung am 08.06.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Akne natürlich behandeln

(Zentrum der Gesundheit) - Akne betrifft nicht nur Jugendliche in der Pubertät. Akne kann bei jedem in jedem Alter auftreten. Meist verkünden Fachleute, dass die Ernährung so gut wie keinen Einfluss auf eine Akne habe. Gleichzeitig wissen sie offenbar nichts von der direkten Verbindung zwischen Darmgesundheit und Akne. Und so werden bei Akne Medikamente verschrieben, die schädliche Nebenwirkungen haben können – und dabei die Akne in vielen Fällen nicht einmal verbessern. Bei Akne gibt es jedoch ganzheitliche Massnahmen, die nicht nur helfen, die Akne zu lindern, sondern gleichzeitig ausschliesslich positive Nebenwirkungen haben.

Akne natürlich behandeln © gpointstudio - Shutterstock.com

Akne – Eine Frage des Hauttyps?

Manche Menschen haben in der Tat eine Haut, die für Akne anfällig ist. "Anfällig" bedeutet jedoch nicht, dass bei diesem Hauttyp die Akne in jedem Fall auftreten muss, sondern nur, dass die Akne dann auftritt, wenn bestimmte auslösende Faktoren zusammenkommen.

Doch genau diese möglichen Auslöser lassen sich mit speziellen ganzheitlichen Massnahmen und einer bewussten Ernährungs- und Lebensweise so beeinflussen, dass die Akne eben NICHT erscheint, auch nicht bei "anfälliger" Haut. Und so sind viele Menschen ganz ohne Medikamente ihre Akne losgeworden, indem sie lediglich eine bestimmte Ernährungs- und Lebensweise praktiziert haben.

Akne – Folge von Hormonüberproduktion

Als eine der Hauptursachen für Akne wird immer wieder eine Überproduktion von Androgenen ins Feld geführt. Androgene sind männliche Hormone, die den Körper zu einer erhöhten Talgproduktion anregen. Wenn die Haut zu viel Talg produziert, können sich die Poren infizieren. Sie entzünden sich.

Dies passiert, weil Fremdkörper und Bakterien durch die Talgüberproduktion in den Poren eingeschlossen werden und jetzt die typischen Aknezysten oder sogar schmerzhafte Furunkel entstehen. Eine Überproduktion von Androgenen geschieht jedoch nicht einfach so, sondern hat eine Ursache – und zwar eine Ursache, die in den meisten Fällen jeder selbständig kontrollieren kann.

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Akne und der Einfluss des Blutzuckerspiegels

Das empfindliche Gleichgewicht der Hormone wird vom Blutzuckerspiegel beeinflusst. Wenn der Blutzuckerspiegel steigt, dann führt dies zu einem plötzlichen Insulinausstoss und dieser führt wiederum zu einer erhöhten Androgen-Produktion.

Wenn der Blutzuckerspiegel sehr stark steigt und dies mehrmals täglich geschieht, dann wird auch mehrmals täglich sehr viel Insulin ins Blut abgegeben, was wiederum in einer regelrechten Androgen-Massenproduktion resultieren kann.

Bei Akne hohen Insulinspiegel vermeiden

Insulin erhöht jedoch nicht nur die Androgen-Produktion und damit die Talgproduktion, sondern hat gleich an mehreren Fronten einen gravierenden Einfluss auf die Entstehung von Akne. Die Bildung von Akne beginnt in den Haarfollikeln durch die gesteigerte Zellteilung von sog. Keratinozyten, das sind die Zellen der Oberhaut (Epidermis).

Wie aber kommt es zu dieser GESTEIGERTEN Zellteilung? Insulin fördert die Freisetzung spezieller Stoffe, die man Wachstumsfaktoren nennt. Gerade diese Wachstumsfaktoren aber sind es, die für die übermässige Vermehrung der Keratinozyten verantwortlich sind. Insulin hemmt darüber hinaus gleichzeitig jene Stoffe, welche die gesteigerte Zellteilung hemmen würden.

Insulin wird ferner mit der Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen – die bei Akne ebenfalls sehr stark vorhanden sind – in Verbindung gebracht.

Fazit: Bei Akne sollten in jedem Fall starke Blutzuckerschwankungen konsequent vermieden werden.

Dazu muss man natürlich zuerst einmal wissen, wie es überhaupt zu den unerwünschten starken Blutzuckerschwankungen kommt. Der Blutzuckerspiegel steigt nur dann stark an, wenn ihn eine bestimmte Ernährungs- und Lebensweise dazu zwingt.

Die Wahl der Lebensmittel steht also ganz am Anfang einer Kettenreaktion, die letztendlich zum Ausbruch von Akne führen kann.

Akne und die glykämische Last

Um einer Akne sinnvoll vorzubeugen oder eine Akne wirksam zu bekämpfen, müssen also jene Lebensmittel vermieden werden, die den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen.

Das sind praktischerweise zum grossen Teil auch gleichzeitig die wenig empfehlenswerten und ungesunden Lebensmittel, nämlich zumeist kohlenhydrat- bzw. zuckerreiche Lebensmittel. Man nennt sie Lebensmittel mit einer hohen glykämischem Last (GL).

Die glykämische Last ist ein Wert, mit dem der Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel und auf den darauf folgenden Insulinausstoss angegeben wird, wobei auch der Kohlenhydratgehalt des Lebensmittels mitberücksichtigt wird. Letzteres ist dann auch der Unterschied zum weniger praxisnahen glykämischen Index (GI).

Während beispielsweise sowohl Weissbrot wie auch gekochte Möhren einen GI von 70 aufweisen (wobei klar sein dürfte, dass gekochte Möhren weitaus gesünder sind als Weissbrot), unterscheidet sich die GL der beiden Nahrungsmittel beträchtlich – Weissbrot 38,5 und Karotten 3,5 – was sehr viel einleuchtender klingt.

Glykämische Last oder glykämischer Index?

Warum unterscheiden sich die GL und der GI derart? Bei der Berechnung des GI ging man von einer Kohlenhydratmenge von 50 Gramm aus. Das heisst, die Testpersonen mussten von jedem Lebensmittel so viel essen, bis sie mit diesem Lebensmittel 50 Gramm Kohlenhydrate gegessen hatten.

Das ist bei Weissbrot kein Problem, da hier bereits 90 Gramm genügen, um 50 Gramm Kohlenhydrate intus zu haben. Von gekochten Karotten jedoch mussten sie dazu mehr als ein Kilogramm essen.

Folglich hilft das Wissen um die Höhe des GIs nichts, wenn man nicht auch die Menge des Lebensmittels kennt, in der 50 Gramm Kohlenhydrate enthalten sind.

Die GL hingegen gibt den Einfluss des Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel immer pro 100 Gramm dieses Lebensmittels an, so dass man die Angaben zur GL sehr gut zur Umgestaltung oder Anpassung des Speiseplans nutzen kann. Wenn Sie nur eine GI-Tabelle besitzen, dann können Sie den GI ganz leicht in die GL umrechnen. Die Formel dazu heisst folgendermassen:

GL = GI geteilt durch 100

multipliziert mit der Kohlenhydratmenge pro 100 Gramm eines Lebensmittels

Bei Akne: Eine GL bis 20 ist gut, eine GL über 20 ist schlecht

GL-Werte, die unter 10 liegen, bezeichnet man als gut, da Lebensmittel mit solch niedrigen Werten den Blutzuckerspiegel nur wenig bis gar nicht beeinflussen.

Werte zwischen 10 und 20 gelten als mittelmässig und Werte, die höher als 20 angesiedelt sind, werden als schlecht eingestuft, da sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe jagen und einen hohen Insulinausstoss provozieren. Liegt nun eine Akne vor, dann sollten solche Lebensmittel gewählt werden, die niedrige GL-Werte aufweisen.

Zu den Lebensmitteln mit hohen GL-Werten gehören beispielsweise weisser Reis, Frühstücksflocken, Kuchen, Back- und Teigwaren, zuckerhaltige Softdrinks, Eis, Obstkonserven und zuckerreiche Süssigkeiten aller Art.

Lebensmittel mit einer niedrigen GL halten den Blutzuckerspiegel stabil. Zu ihnen gehören in erster Linie Gemüse, die meisten Früchte (ausser Trockenfrüchte), Nüsse, Mandeln, Salate, Sprossen, Algen und Eier.

Auch Produkte aus Vollkorngetreide beeinflussen aufgrund ihres Ballaststoffgehaltes den Blutzuckerspiegel deutlich weniger als Gebäck und Teigwaren aus Weissmehl.

Akne – Gesunde Süssigkeiten sind erlaubt

Wer also eine Haut hat, die anfällig für Akne ist und gleichzeitig Lebensmittel mit hoher GL zu sich nimmt, erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, eine Akne zu entwickeln bzw. verstärkt eine bereits bestehende Akne. Das soll nicht heissen, dass Sie nie wieder etwas Süsses oder nie wieder ein Frühstücksbrötchen zu sich nehmen dürfen.

Es bedeutet lediglich, dass Sie Ihre Mahlzeiten bis zu einer sichtbaren Verbesserung Ihrer Akne nur aus Lebensmitteln mit einer niedrigen GL zusammenstellen sollten.

Süssigkeiten gibt es darüber hinaus auch aus Zutaten, die grösstenteils eine relativ niedrige GL aufweisen, wie z. B. aus Nüssen, Mandeln, Bananen und Trockenfrüchten (Feigen, Äpfel, Trockenaprikosen etc.).

Akne – Zwei Tipps, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten

Darüber hinaus gibt es noch zwei Tipps, wie der Blutzuckerspiegel – wenn ausnahmsweise Lebensmittel mit hoher GL verzehrt wurden – möglichst schnell wieder in seine Balance gebracht werden kann. Dazu soll die Einnahme von einem oder zwei Teelöffeln Apfelessig (in einem Glas Wasser) gehören.

Ein anderer Trick ist dieser: Nehmen Sie einen Teelöffel voll Ballaststoffe (z. B. Kokosmehl oder Psyllium (Flohsamenschalenpulver)) ein. Ballaststoffe können die glykämische Wirkung mindern und so bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels helfen.

Akne – Ist die Antibabypille eine Lösung?

Akne weist auf ein Ungleichgewicht im Körper hin, nicht aber auf einen Mangel an synthetischen Hormonen – wie so viele Gynäkologen den Eindruck erwecken möchten.

Und so verordnen sie bei Erscheinen des ersten Pickels schon Mädchen im frühen Teenageralter von 12, 13 und 14 Jahren die Antibabypille, um ihnen das sich ankündigende unreine Hautbild zu ersparen. Diese Mädchen schlucken jetzt brav die Pille und die Haut wird wieder schön.

Mit Anfang, Mitte oder spätestens Ende Zwanzig landen dieselben Mädchen nicht selten erneut mit einem Problem beim Gynäkologen. Diesmal sind es die chronischen Kopfschmerzen, die sexuelle Unlust, die Zwischenblutungen, die unerklärlichen Stimmungsschwankungen etc. Die Pille wird probeweise abgesetzt.

Die Kopfschmerzen gehen, die sexuelle Lust kommt und die Stimmungsschwankungen verfliegen. Alles könnte perfekt sein. Doch dann erscheint plötzlich die Akne wieder, an die längst keiner mehr gedacht hat. Und so fühlen sich die Frauen, als kehre die Pubertät zu ihnen zurück – zumindest, was das Hautbild betrifft.

Gynäkologen empfehlen in solchen Fällen umgehend die Wiedereinnahme der Pille. Diese aber heilt die Akne nicht. Sie unterdrückt sie nur.

Akne und die Scheinwelt der Pille

Der Körper befindet sich während der Pubertät in sehr vielen Bereichen in einer Phase der Veränderung. Auch der Hormonspiegel ändert sich und muss sein neues Gleichgewicht finden – was ihm normalerweise auch im Laufe weniger Jahre gelingt.

Wem dazu jedoch die Geduld fehlt und mit synthetischen Hormonen nachhilft, der findet sein hormonelles Gleichgewicht so lange nicht, so lange das Hormonpräparat eingenommen wird. Die Pille gaukelt eine heile Scheinwelt vor.

Wird die Pille dann abgesetzt, findet man sich in der Realität wieder und der Organismus fällt zurück in das hormonelle Ungleichgewicht, das vor der Pilleneinnahme bestand. Der Körper wird zwar jetzt einen neuen Anlauf nehmen, um dieses Ungleichgewicht aus eigener Kraft zu überwinden.

Ob er es jedoch auch schaffen kann, hängt von der Geduld der Betroffenen ab. Eines aber sollte klar sein: Eine jahrelang hormonell unterdrückte Akne verschwindet ganz sicher nicht innerhalb weniger Wochen, sondern kann – abhängig von der Lebens- und Ernährungsweise – viele Monate bis hin zu Jahren dauern.

Ist das hormonelle Gleichgewicht dann erst einmal hergestellt, ist frau beides los: die Akne UND die synthetischen Hormone mit all ihren Nebenwirkungen.

Akne durch Progesteronmangel?

Sollte sich die Akne trotz aller Bemühungen nicht bessern, könnte – dies gilt nur für Frauen (nicht für Männer) und hier ganz besonders für Frauen in den Wechseljahren – natürliches Progesteron eine überlegenswerte Alternative sein.

Dr. John R. Lee erklärt in seinem Buch "What your Doctor May Not Tell You About Menopause" (zu Deutsch: "Was Ihnen Ihr Arzt über die Wechseljahre NICHT erzählt"), warum manche Frauen im Alter von 30 oder 40 Jahren plötzlich an Akne leiden.

Die bei diesen Frauen vorliegende Androgenüberproduktion komme – laut Dr. Lee – von einem Progesteronmangel aufgrund einer eingeschränkten Eierstockfunktion, was dann in einer gesteigerten Androgenproduktion resultiere.

Werde Progesteron (natürliches Progesteron in Form von Cremes oder Ölen) supplementiert, dann reduziere dies automatisch den Androgenspiegel und die Haut werde wieder rein und glatt. Bevor jedoch mit natürlichem Progesteron experimentiert wird, lohnt es sich allemal, einen ausführlichen Blick auf das Verdauungssystem zu werfen.

Akne – Zeichen von überlasteten Ausleitungsorganen

Da die Haut zu einem unserer grössten Entgiftungsorgane gehört, ist sie zur Stelle, wenn andere Ausleitungsorgane wie die Nieren, die Leber und der Darm überfordert sind.

Bei schlechter Ernährung, reichlich Zucker, Tabak und/oder Alkohol, wenig Bewegung und kaum Sonnenlicht, fallen mehr Toxine, Säuren und Stoffwechselendprodukte an, als die Ausleitungsorgane ausscheiden können.

Gleichzeitig fehlen die Voraussetzungen für ein kraftvolles Entgiftungsgeschehen (intakte Darmflora, Vitalstoffe, ausreichend Wasser, Sport etc.). Der Körper sucht nach einer Lösung und leitet jetzt die anfallenden Schlackenstoffe über die Notausgänge – die Follikel in der Haut – aus. Pickel, Mitesser, Pusteln und Zysten entstehen.

Dieser Prozess kann umgekehrt werden: Mit einer gründlichen Entsäuerung und Entschlackung sowie einer umfassenden Ernährungsumstellung. Informationen zur Entsäuerung und Entschlackung finden Sie hier: Übersäuerung und Entschlackungskur

Akne – Warum der Darm Akne auslösen kann

Schon vor über siebzig Jahren sprachen die Dermatologen John H. Stokes und Donald M. Pillsbury vom Einfluss des Verdauungssystems auf andere Bereiche des Körpers.

Sie prägten den Begriff "Darm-Gehirn-Haut-Achse" und erklärten dies folgendermassen: Emotionaler Stress und ungesunde Ernährung veränderten die gesunde Darmflora, reduzierten die Darmmotilität, erhöhten die krankhafte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut und führten zu einer Überhandnahme von Toxinen, was chronische Entzündungen sowie eine erhöhte Insulinresistenz und dies wiederum eine Akne zur Folge haben könnte.

Stokes und Pillsbury empfahlen schon seinerzeit die Einnahme von Darmbakterien, um über den Darm die Hautgesundheit wieder herzustellen.

Siebzig Jahre ist eine lange Zeit. Doch erst im Jahre 2011 wurden die Thesen von Stokes und Pillsbury offiziell bestätigt.

Bowe und Logan schrieben im Fachmagazin Gut Pathogens: Da die Darmflora und Darmbakterienpräparate chronische Entzündungen positiv beeinflussten, da sie ferner oxidativen Stress reduzierten, zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und des Fettgehalts der Haut beitrugen und sogar die Stimmungslage heben konnten.

Alle diese Faktoren bei der Entstehung der Akne eine herausragende Rolle spielen, habe der Zustand der Darmflora und des Darmes ausserordentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Haut und damit auf die Heilung einer Akne.1

Folglich gehört die Darmsanierung zu den allerersten Schritten einer umfassenden Akne-Therapie. Informationen dazu finden Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung

Akne – Eine Allergie auf Jod?

Eine Akne kann sich auch aufgrund einer Allergie oder einer Nahrungsmittelunverträglichkeit entwickeln.

Manche Menschen reagieren beispielsweise sehr empfindlich auf das Spurenelement Jod, das aufgrund der flächendeckenden Jodierung von Speisesalz und Viehfutter heute in sehr viel grösseren Mengen aufgenommen wird, als dies früher der Fall war. Eine solche Jodempfindlichkeit kann sich in einer sog. Jodakne äussern.

Keine Milch bei Akne

Obwohl ihre negativen Auswirkungen nach wie vor weithin unterschätzt werden, können auch Milch- und Milchprodukte eine Akne zumindest verstärken bzw. deren Abheilung verhindern. Milch ist die Säuglingsnahrung für ein Kalb, das möglichst schnell wachsen soll.

Infolgedessen enthält Milch naturgemäss neben Hormonen auch Wachstumsfaktoren, und zwar genau jene, die beim Menschen – wie wir weiter oben bereits erwähnt haben – zur übermässigen Zellteilung der Keratinozyten, aber auch zur übermässigen Talgproduktion sowie (bei Frauen) zur verstärkten Androgenproduktion in den Eierstöcken führen.2-6

Akne? – Bloss kein Koffein

Kaffee und andere stark koffeinhaltige Getränke können das hormonelle Gleichgewicht stören bzw. ein bestehendes Hormonungleichgewicht verstärken und infolgedessen eine Akne noch verschlimmern. Es ist daher – falls machbar – am allerbesten, jegliche Aufputschmittel, die das zentrale Nervensystem stimulieren, zu vermeiden.

Akne – Wenn die Haut keine Hefe mag

Bierhefepräparate werden oft als DER Schlüssel zu schönem Haar, festen Nägeln und glatter Haut gefeiert. Leider erleben nicht wenige Menschen, dass schon nach wenigen Bierhefe-Tagen die Pickel zu spriessen beginnen.

Wenn Sie also unter Akne leiden oder zu unreiner Haut neigen und gleichzeitig Hefepräparate einnehmen, dann setzen Sie diese zunächst ab und beobachten Sie, ob sich eine Besserung im Hautbild ergibt.

Die in Hefe enthaltenen Mikronährstoffe können Sie auch sehr gut über eine gesunde und basische Ernährung zu sich nehmen.

Akne in der Schulmedizin: Antibiotika und "Meister Propper"

Bei Akne werden von schulmedizinischen Hautärzten oft Antibiotika verordnet. Damit sollen die bei Akne erscheinenden Bakterien vertrieben werden. Natürlich weiss man, dass die Bakterien nicht die Ursache für Akne sind, sondern dass sie lediglich zum Symptombild von Akne gehören.

Da man jedoch keine andere Idee hat, was man sonst machen könnte, werden eben – wie so oft – auch hier Antibiotika verschrieben.

Mit viel Glück lässt sich die Akne damit in die Flucht schlagen – meist jedoch (wenn überhaupt) nur kurzfristig und in jedem Fall mit den antibiotikatypischen Nebenwirkungen, nämlich möglichen Verdauungsstörungen und der Beeinträchtigung der Darmflora.

Da jedoch gerade eine intakte Darmflora ganz besonders mit der Hautgesundheit in enger Verbindung steht, darf die Sinnhaftigkeit einer solchen Therapie in Frage gestellt werden.

Herkömmliche Akneprodukte, die äusserlich angewendet werden sollen, sind dagegen oft so stark, dass man sie sicherlich hervorragend zum Schrubben eines Garagenbodens einsetzen könnte, nicht aber für die Pflege einer stark irritierten und empfindlichen Haut.

Das ganzheitliche Akne-Konzept dagegen ist sanft und wirksam zugleich. Es lohnt sich! Suchen Sie sich die für Sie passenden Elemente aus und starten Sie durch :-)

Akne – Die ganzheitliche Therapie

Die ganzheitliche Akne-Therapie besteht aus mehreren Bereichen:

  • Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts mit Hilfe der nachfolgenden Massnahmen
  • Aufbau der Darmflora und Sanierung des Verdauungssystem
  • Entlastung des Körpers mit Hilfe einer Entsäuerung bzw. Entschlackung

Natürliche Massnahmen für die innerliche Akne-Behandlung

  • Darmsanierung und Aufbau der Darmflora

  • Einläufe: Im Rahmen der Darmsanierung können auch Einläufe mit einem handlichen Irrigator durchgeführt werden.

    Probieren Sie es aus! Betroffene berichten von einer Verbesserung der Akne, wenn über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen täglich ein Darm-Einlauf mit zwei Durchgängen durchgeführt wird.

  • Ernährungsumstellung auf eine basenüberschüssige und entzündungshemmende Ernährung aus Lebensmitteln mit niedriger GL.

  • Details dazu wurden oben ("Akne und die glykämische Last") besprochen. Reduzieren Sie sämtliche hochglykämischen Lebensmittel, ganz besonders Lebensmittel, die Zucker und isolierte Kohlenhydrate enthalten.

  • Meiden Sie stark gewürzte Lebensmittel, Fertigprodukte mit Glutamat und reduzieren Sie Ihren Salz-Verbrauch. Verwenden Sie statt gewöhnlichem Kochsalz künftig Kräutersalz oder Gewürzmischungen aus Kräutern und Brennnesselsamen.

  • Erhöhen Sie den Anteil an frischen Lebensmitteln (Früchte, Gemüse, Salate). Achten Sie auf Lebensmittel mit Beta-Carotin, da ein Vitamin-A-Mangel gemeinsam mit einem Zinkmangel von manchen Fachleuten in Verbindung mit Akne gesehen wird. Vitamin A wird im Körper aus Beta-Carotin hergestellt. Beta-Carotin ist in vielen kräftig gefärbten natürlichen Lebensmitteln enthalten, wie z. B. in Karotten, in Kürbis, in grünem Blattgemüse, in Beeren etc.

  • Integrieren Sie grüne Smoothies in Ihren Speiseplan (Grüne Smoothies).

  • Achten Sie auf hochwertige Fette und Öle, bevorzugen Sie dabei die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren in Form von Leinöl oder Hanföl für den Salat oder – als Nahrungsergänzung - auch Chiasaat und Krillöl.
    Meiden Sie raffinierte Öle, aber auch Sonnenblumenöl und/oder Distelöl.

    Meiden Sie ferner minderwertige tierische Fette aus Milch- und Wurstprodukten, Transfette aus Margarine sowie Fleisch von Tieren, die mit Getreide (und nicht mit Gras/Heu) gefüttert wurden.
    Verwenden Sie Kokosöl zum Braten.

  • Trinken Sie täglich 2,5 Liter reines Quellwasser und/oder Kräutertee, weil das die Ausscheidung von Schlacken über die Nieren und den Darm fördern kann und somit nicht über die Haut entgiftet werden muss.
  • Überprüfen Sie eine mögliche Kuhmilch- oder Jod-Unverträglichkeit.
  • Steigern Sie Ihre Schlafqualität und –quantität: Mangelnder Schlaf führt nämlich vermehrt zu Entzündungen und einer erhöhten Cortisolproduktion. Cortisol wiederum kann zu Akneausbrüchen führen, indem es den Blutzuckerspiegel anhebt und die Talgdrüsen stimuliert.
  • Reduzieren Sie Stress: Negative Emotionen und Stress sind mit einer erhöhten Produktion von entzündlichen Zytokinen verbunden.
    Stress vermehrt ebenfalls die Produktion von Cortisol in den Nebennieren.

    Chronischer Stress belastet die Nebennieren im Laufe der Zeit und kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.
    Eine Schilddrüsenunterfunktion führt jedoch wieder zu einer verstärkten Freisetzung von Androgenen und damit zu Akne.
  • Erhöhen Sie Ihre Antioxidantienzufuhr: Um Stress und Schlafmangel besser managen zu können, sollten Sie Ihre Antioxidantienzufuhr erhöhen. Auch die bei Akne auftretenden pathogenen Bakterien erzeugen oxidativen Stress (freie Radikale), woraus sich Entzündungen entwickeln können.

    Freie Radikale können Hautzellen schädigen und ein gesundes neues Gewebewachstum behindern, was zu einer längeren Heilungsdauer nach einem Akneausbruch mit Papeln, Zysten und Pusteln führt. Hochwertige und natürliche Antioxidantien reduzieren oxidativen Stress und eliminieren die schädlichen Radikale. Wertvolle Antioxidantien sind: Astaxanthin, Glutathion und OPC.
  • Fettige Haut und ungeeignete Kosmetika gelten als Risikofaktoren für Akne. Sowohl das natürliche Hautfett als auch Kosmetika können die Poren der Haut verstopfen und auf diese Weise eine Akne verstärken. Möglichkeiten zur Hautpflege bei Akne finden Sie weiter unten („Natürliche Massnahmen für die äusserliche Akne-Behandlung”).

    Berücksichtigen Sie bei Akne, dass hier weniger oft mehr ist. Achten Sie in jedem Fall darauf, keine Seifen oder Hautpflegemittel zu verwenden, die schädliche Chemikalien enthalten, die dann selbst wieder zu Hautproblemen führen bzw. diese verschärfen können.
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Natürliche Massnahmen für die äusserliche Akne-Behandlung

Akne ist eine Krankheit, die von innen kommt. Sie spiegelt im Aussen das Ungleichgewicht im Innern. Eine Behandlung, die sich nur auf das Aussen konzentriert KANN infolgedessen nicht zu einem nachhaltigen Erfolg führen.

Die nachfolgenden natürlichen Massnahmen bei Akne sind daher nicht als Alleinmassnahmen zu betrachten. Stattdessen ergänzen sie die ganzheitliche Akne-Therapie höchst sinnvoll.

Teebaumöl bei Akne

Eines der besten und effektivsten antibakteriell wirksamen Naturheilmittel ist Teebaumöl. Da bei Akne bekanntlich auch Bakterien beteiligt sind, ist eine antibakterielle Komponente für eine wirksame Therapie sehr nützlich.

Ein Tropfen Teebaumöl wird mit einem Teelöffel Wasser verdünnt und auf die Haut aufgetupft. Die Akneläsionen kommen nicht mehr im üblichen Mass zum Ausbruch und die Zahl der infektiösen und schmerzhaften Zysten verringert sich.

Bentonit bei Akne

Die gift- und eiteradsorbierende Funktion des Bentonits kann hervorragend bei Akne zum Einsatz kommen. Mehrmals wöchentlich kann eine Maske mit Bentonit aufgetragen werden. Dazu mischt man Bentonit mit Wasser und einigen Tropfen Teebaumöl zu einem Brei, der nicht zu flüssig sein darf.

Die Maske sollte möglichst dick auf die befallenen Hautpartien gestrichen werden und wird nach mindestens 30 Minuten bis 2 Stunden wieder abgewaschen. Die Maske darf keinesfalls auf der Haut trocknen.

Zitronensaft und Rosenwasser gegen Akne

Zitronensaft und Rosenwasser sollten direkt auf die Haut aufgetragen und nach etwa 10 Minuten mit kaltem Wasser wieder abgespült werden. Zitronensaft ist ein natürliches Adstringens (ein zusammenziehendes, heilendes Mittel) und ein mild antibakteriell wirkender Naturstoff.

Das Rosenwasser fungiert als erfrischender und erneuernder Hauttoner und lindert zugleich die Säure des Zitronenwassers.

Pfefferminze gegen Akne

Eine weitere natürliche Strategie gegen Akne ist zerstossene Minze. Mörsern Sie frische Pfefferminz-Blätter, tragen Sie sie direkt auf die Haut auf und waschen Sie sie nach ungefähr zehn Minuten mit kaltem Wasser ab.

Pfefferminze reduziert die Akne, da sie Menthol enthält, das auf natürliche Weise Schmerz lindert und Entzündungen hemmt.

Silizium bei Akne

Siliziumgel ist ein Hauttonikum, das die Strapazierfähigkeit und die Elastizität der Haut gegen alle Arten negativer Einflüsse wappnet. Siliziumgel kann innerlich UND äusserlich angewandt werden.

Es hat folglich eine Doppelwirkung auf beschädigte Haut, da es die Gesundheit der Haut von innen und aussen wiederherstellt.

Siliziumgel gilt als wirksam bei Abszessen, Pickeln, Ekzemen, Ausschlägen, infiltrierenden Furunkeln und vielen weiteren Problemen, die sich auf der Haut abspielen, weil es die Wiederstandsfähigkeit der Haut gegen Infektionen erhöht und den Aufbau des Hautgewebes fördert.

Lesen Sie hier: Was Siliziummangel bewirken kann

Kokosöl bei Akne

Natives Bio-Kokosöl gilt als hervorragendes Körperpflegeöl. Mit seinen pflegenden, feuchtigkeitsspendenden und dazu noch antimikrobiellen Eigenschaften macht es auch so manche Problemhaut zart, glatt und geschmeidig. Selbst bei Akne kann das Kokosöl in die Therapie mit eingebaut werden, da seine antibakteriell wirksamen Fettsäuren nachweislich Aknebakterien bekämpfen können.

Doch ist nicht jeder Hauttyp auch für die Pflege mit Kokosöl geeignet. Wir haben im nachfolgenden Link beschrieben, welcher Hauttyp wie geschaffen ist für die Gesichtspflege mit Kokosöl und bei welchem Hauttyp Sie zunächst bestimmte Massnahmen ergreifen müssen, um das Kokosö für die Gesichtspflege verwenden zu können: Kokosöl in der Gesichtspflege  

Akne-Narben entfernen

Ihre Akne ist mit Hilfe der ganzheitlichen Therapie verschwunden? Dann geht es Ihnen jetzt vielleicht nur noch darum, die manchmal zurückbleibenden Erinnerungen an die Akne – die Akne-Narben – zu entfernen.

Chemische und auch natürliche Mittel zur Narbenentfernung gibt es viele – doch wirken sie alle mehr schlecht als recht. Die Entfernung gerade von älteren Narben ist äusserst schwierig.

Die besten Erfahrungen scheint es jedoch mit Schwedenkräutern zu geben. Einen sog. Schwedenbitter kann man sich in der Apotheke kaufen oder – mit den entsprechenden Schwedenkräutern (ebenfalls Apotheke oder Heilkräuter-Shop) – selbst herstellen. Der Schwedenbitter wird mehrmals täglich auf die Narben getupft.

Bei empfindlicher Haut ist es empfehlenswert, die betreffenden Stellen zuvor mit einer fetthaltigen Creme zu bestreichen. Die Behandlung ist langwierig, aber oft von Erfolg gekrönt. Manchmal werden die Narben nur glatt, verschwinden aber nicht ganz. Je länger man jedoch die Therapie durchsteht, umso unscheinbarer sollten die Narben werden.

Fazit: Akne mag zwar eine genetische Komponente besitzen, doch wie bei den meisten anderen Krankheiten wird der Verlauf vom Lebensstil beeinflusst, der sich praktischerweise in hohem Mass unter Ihrer Kontrolle befindet. Warten Sie nicht, bis Dermatologen das Potenzial für natürliche, ganzheitliche Lösungen erkennen. Tun Sie es selbst!

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Nutritionist Training

Quellen:


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Vielen Dank, Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(22)

toni
geschrieben am: samstag, 03. oktober 2015, 22:51
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hallo, möchte mich für die nützlichen informationen bedanken. seit ich meine ernährung auf vegan und entzündungshemmend umgestellt habe, hat sich meine haut sehr gebessert. aber am allerentscheidendsten war - auf zucker zu verzichten, ja selbst honig! obst esse ich nur noch selten, ab und zu eine mango, die mag ich am liebsten, und sonst achte ich darauf, so wenig wie möglich kohlenhydrate zu essen, damit der blutzucker schön unten bleibt, und möglichst viel rohkost... ich kann es nicht glauben, aber die schmerzhaften entzündlichen unterlagerungen sind verschwunden! kürzlich, als ich muttis selbstgemachte marmelade probierte, hatte ich wieder was, eine beginnende entzündung, aber die ist schnell wieder abgeklungen ohne folgen, weil ich danach nicht mehr gesündigt habe. ich bin nur überrscht, wie schnell man den effekt beobachten kann... danke nochmals!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Toni
Vielen Dank für die Mitteilung Ihrer Erfahrungen. Wir freuen uns sehr, dass Ihnen unsere Tipps helfen konnten und es Ihnen besser geht :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

nicnec
geschrieben am: mittwoch, 25. juni 2014, 22:54
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes Team, ihr schreibt: "Meiden Sie ferner minderwertige tierische Fette aus Milch- und Wurstprodukten, Transfette aus Margarine" Demnach sind Butter als auch rein pflanzliche Bio-Margarine böse. Welche gesunde Alternative bleibt mir da für mein Dinkelbrot? Danke und Gruß, Nicnec




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nicnec
Wir schrieben "Meiden Sie ferner MINDERWERTIGE tierische Fette aus Milch- und Wurstprodukten, Transfette aus Margarine"
Dazu gehört eine HOCHWERTIGE Butter, z. B. eine Bio-Rohmilchbutter nicht. Auch eine hochwertige Margarine aus dem Biohandel, die ohne gehärtete Fette auskommt, kann verwendet werden. Darüber hinaus kann auch Olivenöl"butter" verwendet werden (Olivenöl in ein Schälchen giessen, ins Gefrierfach stellen für 1 h und sofort verwenden), Kokosöl, Mandelmus, Erdnussmus, Avocadocreme etc.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

diszima
geschrieben am: dienstag, 06. mai 2014, 20:08
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Ich leide seit ca. 10 Jahren an Akne, habe zuerst auch ein paar typisch schulmedizinische Behandlungsmethoden durchgemacht (Antibiotikum, Cremes) und bin mittlerweile davon total abgerückt. Ich bin seit einiger Zeit auch in homöopathischer Behandlung und versuche, meine Ernährung auch insofern umzustellen, dass ich kein Weizen, keine Milchprodukte und keinen Zucker mehr zu mir nehme.

Euer Artikel hier hat mir auch sehr anregende Ideen geboten, was ich noch so alles für meine Haut tun kann. Allerdings habe ich da noch eine Frage: Ich nehme seit ca. 4 Jahren die Antibabypille. Beim ersten Versuch mit einer Pille, die laut Gynäkologin auch gegen unreine Haut helfen sollte, wurden die Pickel so schlimm wie noch nie zuvor und nach 3 Monaten habe ich die Pille gewechselt. Da es mit der Neuen wieder besser wurde, bin ich bei dieser Pille bis heute geblieben. Meine Frauenärztin meinte auch, die Pille sei sicherlich kein Grund für meine Hautprobleme.

Ich bin da aber skeptisch, vor allem wenn ich an die Zeit vor der Pille zurückdenke, meine ich, damals waren die auftretenden Pickel nicht so sehr entzündet und hartnäckig wie heute. Ich frage mich also, ob es nicht ein sinnvoller Versuch wäre, die Pille abzusetzen und auf ein anderes Verhütungsmittel umzusteigen! Was meint ihr dazu? Und wenn ihr meine Vermutung bestätigt, welches Verhütungsmittel ist denn besser geeignet bei zu Unreinheiten neigender Haut? Vielen Dank für die Antwort im Voraus, diszima




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Diszima
Ob in Ihrem Fall nun die Pille zu mehr oder weniger Hautunreinheiten führt, können wir aus der Ferne natürlich nicht sagen. Möglicherweise werden Sie es auch nur dann herausfinden, wenn Sie den Versuch einfach einmal wagen. Allerdings nützt es wenig, die Pille nur für einen oder zwei Zyklen abzusetzen.

Hierzu sollten Sie einen Zeitraum von mindestens 6 bis 12 Monate anberaumen. Nur dann erhält Ihr Körper und Ihr Hormonspiegel die Möglichkeit, wieder in eine gesunde Harmonie zurück zu finden.

Bleibt Ihre Haut schlecht, dann könnten Sie Ihren Hormonspiegel überprüfen lassen und entsprechende Massnahmen ergreifen (z. B. natürliche Hormone supplementieren).
Als Verhütungsmethoden statt der Pille kommen natürlich nur hormonfreie Verhütungsmethoden in Frage. Hormonspiralen oder der Nuvaring beispielsweise wären also keine Lösung.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Benn
geschrieben am: samstag, 03. mai 2014, 22:15
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Hallo, Aufgrund meiner Hautprobleme (Unreine Haut Bzw. Akne) habe ich vor eine Entgiftung/Darmreinigung durchzuführen. Zudem würde ich gerne gegen den Candida Pilz vorgehen.

Ich habe mir das ganze folgendermaßen vorgestellt: Bentonit/ Flohsamenschalenpulver/ Probiotikum MSM Pulver/ Vitamin C Pulver Traubenkernextrakt (OPC) Oregano Öl Kapseln Jetzt wollte ich hier mal nachfragen, was Sie dazu sagen und ob es eventuell Verbesserungsvorschläge gibt.

Zudem würde ich gerne wissen, ob sie eine begleitende Wöchentliche Entgiftung mittels Rizinusöl für ratsam halten? Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Benn
Ihre geplanten Massnahmen sind allesamt sehr gut für eine ganzheitliche Vorgehensweise bei Akne sowie gegen Candida-Infektionen geeignet.
Die Entgiftung mit Rizinusöl ist jedoch nicht jedermanns Sache. Es folgen mehr oder weniger starke Durchfälle den ganzen Tag über inkl. der entsprechenden Elektrolytverluste. Eine Entgiftung ist daher im Grunde mit einer Darmreinigung, wie Sie sie ja bereits planen, in jedem Fall angenehmer und verträglicher gestaltbar.
Weitere Tipps gegen Candida finden Sie hier.

Doch empfehlen wir Ihnen, zunächst einmal, Ihr anvisiertes Programm durchzuführen und dessen Ergebnisse abzuwarten. Was natürlich das A und O jeder ganzheitlichen Vorgehensweise ist, ist die Ernährung.

Denn nur in Kombination mit einer basenüberschüssigen, entzündungshemmenden Ernährung aus Lebensmitteln mit niedriger glykämischer Last sind die Erfolge dann auch von Dauer.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 31. mã¤rz 2014, 14:46
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Seit langer Zeit informiere ich mich über das Thema Darm, Entschlackung bzw. Entgiftung und pflanzliche Stoffe. Ich habe eine 'Akne-Therapie' hinter mir (ich musste 2 Jahre hochdosierte Tabletten schlucken) und die Pickeln am Gesicht sind auch merklich zurückgegangen. Aber übrig geblieben sind Flecken bzw. Narben die ein unreines/ ungesundes Hautbild vermitteln.

Kann es sein das diese Medikamenten-Rückstände (falls es sie gibt) in Verbindung mit einer jahrelangen ungesunden (keine Bio-Produkte, teilw. mit wenig Bewegung) Lebensweise dazu geführt hat dass sich Schlacken angehäuft haben und ich die notwendigen Nährstoffe nicht verwerten kann? Können diese Abfallprodukte der Grund sein dass ich fast kein Bartwachstum habe? (was im Alter von 25 nicht normal ist). Zudem bin ich, obwohl ich sehr viel esse, untergewichtig. Müdigkeit usw ist bei mir auch in der Tagesordnung. Meine Blutwerte (vor 1-2 Jahren kontrolliert) sind im normalen Bereich. Ich wäre ihnen dankbar wenn sie mir einen Leitfaden geben können. MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo
Ihre Blutwerte von vor 1 bis 2 Jahren sind für den Zeitpunkt von vor 1 bis 2 Jahren gültig, aber nicht für heute. Lassen Sie daher bitte ein neues Blutbild anfertigen und überdies Ihren Hormonstatus inkl. Schilddrüse abklären.
Ob Schlacken nun konkret an mangelhaftem Bartwuchs beteiligt sind oder nicht, kann aus der Ferne nicht festgestellt werden. Zweifellos jedoch irritieren Schlacken sowie eine ungünstige Ernährungs- und Lebensweise sowie eine Belastung mit starken Medikamenten die Darmgesundheit und die Darmflora, was wiederum die Nährstoffverwertung, das Immunsystem und damit die Allgemeingesundheit verschlechtern kann.
Sie könnten sich also zunächst um eine Verbesserung Ihrer Darmsituation (Darmsanierung und Darmfloraaufbau) sowie um eine Entschlackung in Kombination mit einer Ernährungsumstellung kümmern. Damit verhelfen Sie Ihrem Körper zur Ausscheidung der Gifte und Schlacken und versetzen ihn in eine bessere Ausgangslage, so dass er mögliche Ungleichgewichte (auch im Hinblick auf das Hormonsystem) leichter ausgleichen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grünling
geschrieben am: donnerstag, 20. februar 2014, 20:36
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Liebes ZdG, Ist die Anwendung von Bentonit als Gesichtsmaske auch für nicht unter Akne Leidende so zu empfehlen, wie Sie sie hier beschreiben? Wieso darf sie nicht auf der Haut trocknen? Ich habe einmal, allerdings mit Bezug auf Heilerde, gehört, dass ein Teil der reinigenden Wirkung auf dem Trocknungsprozess beruht, bei dem der Talg sozusagen aus der Haut gezogen wird.. Ich habe lediglich eine fettige, großporige Haut und manchmal Pickel. Was müsste ich bei der Anwendung beachten? Vielen Dank und Viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Die Betonitmaske kann auch bei aknefreier, jedoch fettiger Haut Anwendung finden. Doch sollte die Maske nie gänzlich austrocknen. Dies entfernt nämlich nicht nur Fett, sondern auch wertvolle Feuchtigkeit und würde eine gestresste und gespannte Haut hinterlassen. Daher lässt man die Maske zwar ANtrocknen, aber nie AUStrocknen und entfernt sie, solange sie sich nocht gut mit einem Tuch abnehmen lässt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Walking
geschrieben am: sonntag, 02. februar 2014, 08:49
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Um meine Erwachsenenakne endlich in den Griff zu bekommen, möchte ich meine Ernährung auf den Wert Glykämische Last umstellen. In welcher Datenbank oder Nährwerttabelle finde ich schnell, übersichtlich und vollständig den Wert GL?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Walking
Wenn Sie den Begriff googeln finden Sie bereits unter den ersten beiden Ergebnissen das Gesuchte :)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

crazy_friend
geschrieben am: dienstag, 29. oktober 2013, 13:19
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Liebes ZDG-Team, erstmal: ich finde euch einfach klasse! Seit ich eure Seite entdeckt habe, schaue ich bei jeder Frage die mir aufkommt nach euren Texten. Sie sind unabhängig und ich fühl mich einfach gut aufgehoben bei euch. Die letzten 2 Stunden habe ich mich durch eure Artikel "Darmreinigung" und "Akne" und "Einläufe" gelesen.

Mein Problem ganz kurz: Vor über einem Jahr habe ich die Pille abgesetzt und bin einfach nur glücklich damit. Mit meiner schlimmen Akne aber natürlich nicht. Dazu quält mich schlimme Schuppenflechte auf der Kopfhaut und dem Rücken. Nun habe ich momentan immer ein komisches Gefühl in der Magen- und Darmgegend, häufig Blähungen. Ich ernähre mich sonst relativ gesund und vegan. In letzter Zeit esse ich vermehrt (was für andere noch minimal ist) Süßigkeiten, weil ich leider Heißhunger drauf habe. Eine lange Zeit davor habe ich fast nichts süßes gegessen. Seitdem ist das auch mit Magen/Darm schlechter geworden. Die Akne nicht wirklich, die bleibt relativ gleich schlimm. Noch dazu kommt, dass ich immer extrem stark schwitze.

Ach ja, eine Schilddrüsenunterfunktion habe ich auch noch. Gerade fühlt sich mein Körper an, wie eine Dauerbaustelle, ich fühle mich ganz schrecklich. Nun überlege ich eine Darmsanierung zu machen. Sollte ich es mit Einläufen machen? (Ich weiß gar nicht recht, wie ich das machen soll, ein bisschen schäme ich mich, wenn mein Freund es mitkriegen würde. Obwohl es an sich nichts schlimmes ist :-/ )

Leider ist mein Geld sehr sehr knapp, dennoch möchte ich das bestmöglichste für meinen Körper tun. Können sie mir nach meiner Schilderung irgendwelche individuellen Tipps geben oder wissen sie sonst etwas, was mir helfen könnte? Ihre Entschlackungskur habe ich bereits gemacht, bin leider wieder davon abgekommen, das wird sich die nächste Zeit aber auf jeden Fall wieder ändern. Macht es außerdem Sinn die Darmreinigung vor Weihnachten zu machen, da es im Dezember mit Weihnachtsmärkten und sowas sonst wieder alles umsonst ist, oder? Oder kann ich jetzt nur einen „kleine“ Darmreinigung und mit Beginn des neuen Jahres dann richtig?
Ich danke Ihnen herzlichst.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Crazy_friend
Die wichtigsten Tipps für Akne finden Sie ja bereits im obigen Text. In Ihrem Fall sollten Sie berücksichtigen, dass auch eine Schilddrüsenunterfunktion noch zusätzlich eine Akne verstärken kann oder dafür sorgen kann, dass sie nicht mehr verschwindet. Eine Schilddrüsenunterfunktion im Zusammenhang mit Schwitzen kann auch auf eine Hashimoto (chron. Schilddrüsenentzündung) hinweisen.

Wenn Sie zusätzlich Magen-Darm-Probleme haben, könnten Sie zunächst einmal versuchen, sich glutenfrei zu ernähren sowie tatsächlich eine Darmreinigung durchführen. Schliesslich liegt ein Grossteil des Immunsystems im Darm verborgen und schon allein die Schuppenflechte zeigt, dass hier eine Irritation vorliegt.

Informationen zur glutenfreien Ernährung und Hashimoto finden Sie hier.

Die genannten möglichen Zusammenhänge müssen jedoch auf Sie persönlich nicht zutreffen und sind Spekulationen aus der Ferne. Besprechen Sie also Ihre Situation mit Ihrem ganzheitlichen Arzt oder Heilpraktiker.

Falls Sie sich für eine Darmreinigung entscheiden, so gibt es hier auch sehr preisgünstige Programme. Einläufe können begleitende (2 bis 4 mal pro Woche) durchgeführt werden. Warum sollten Sie sich deshalb schämen? Am besten erzählen Sie Ihrem Freund gleich im Vorfeld von Ihrem Vorhaben und geben ihm einen informativen Artikel dazu zu lesen, damit er versteht, warum Sie Einläufe machen möchten.

Selbstverständlich können Sie jedoch eine Darmsanierung auch ganz ohne Einläufe machen. Sehr wichtig ist, dass das Darmreinigungsprogramm ein hochwertiges Probiotikum enthält, z. B. Combi Flora.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anwer
geschrieben am: samstag, 26. oktober 2013, 12:43
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Liebes ZDG-Team, eine kurze Zusammenfassung meiner Situation: Vor ca. 1 1/2 Jahren begann ich, die Antibabypille zu nehmen (ich bin 22 Jahre alt), welche ich ein halbes Jahr lang einnahm und sie dann absetzte, weil sie bei mir trotz Testen verschiedener Pillen Akne verursachte. Die Akne hielt dann noch einige Monate an, verschwand dann jedoch wieder (Zuvor hatte ich immer ein normales Hautbild).

Jetzt habe ich vor drei Monaten meine Ernährung umgestellt: Ich verzichte gänzlich auf Zucker, Milchprodukte, Obst und kurzkettige Kohlenhydrate (Backwaren, Nudeln etc.) und ernähre mich stattdessen proteinreich (viele Eier, Fleisch, Fisch) ausgewogen mit Kohlenhydraten in Form von Hülsenfrüchten sowie viel Gemüse, hin und wieder Nüssen, sehr viel Wasser. Um meinen Stoffwechsel anzuregen (ich möchte abnehmen, strebe diese Ernährung aber trotzdem dauerhaft an), lege ich einen Tag in der Woche ein - immer den gleichen -, an dem ich jene Lebensmittel zu mir nehme, die ich sonst nicht konsumiere, jedoch in Maßen (diese Vorgehensweise stellte für mich psychisch viele Vorteile dar, da man so bewusst nicht für immer auf einige Dinge verzichten muss, auch wenn man mit diesem Verzicht 6 Tage die Woche blendend leben kann und auch will).

Das Problem: Ich entwickelte seit Beginn dieser Umstellung eine schwere Akne im Gesicht mit wirklich starken und großen Entzündungen. Zudem fiel mir auf, dass ich immer nach jenem einen Tag in der Woche Magen- und Darmprobleme entwickelte sowie Kopfschmerzen. Es wirkte tatsächlich so, als ob diese Symptome jedes Mal nach diesem Tag aufkamen und im Laufe der Woche wieder abklangen. Ich ging zum Hautarzt, der auf mein Anfragen auf einen Zusammenhang zwischen Akne und Ernährung verneinte und mir stattdessen Antibiotika anbot, welches ich nicht nehmen wollte. Dann ließ ich probeweise jenen einen Tag in der Woche weg und ernährte mich dauerhaft wie beschrieben (dies war vor drei Wochen) - die Produktion von Aknepusteln stoppte über Nacht, seit dem ist nichts mehr hinzu gekommen und alles ist vollständig ausgeheilt (Narben sind natürlich noch da).

Dann recherchierte ich im Internet und stieß auf diesen Artikel, seitdem ist für mich eigentlich als Auslöser meiner Akne der rasant steigende Insulinspiegel an einem Tag in der Woche klar. Das Problem ist jedoch, dass ich damit nicht zu händeln weiß, wenn ich bereits am nächsten Tag erneut Akne entwickel, nachdem ich ein Marmeladenbrötchen gegessen habe? Würden Sie mir evtl. empfehlen, mich auf Lebensmittelunverträglichkeiten (Gluten, Lactose, Fructose, Glukose) testen zu lassen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anwer
Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

Mit der von Ihnen praktizierten Ernährung geht es Ihnen also gut. Das Problem ist, dass Sie das, was Sie an sechs Tagen meiden, nicht gänzlich aufgeben können - obwohl Sie wissen, dass es Ihnen nicht nur nicht gut tut, sondern generell als nicht gesund gilt.

Selbstverständlich könnten Sie sich auf Unverträglichkeiten testen lassen. Sie können jedoch auch schon allein durch Beobachtung an sich selbst die Möglichkeit einer Intoleranz eingrenzen. Lassen Sie einfach auch am 7. Tag alle Milchprodukte weg, essen aber Früchte und Brot. Treten die Beschwerden dennoch auf, können Sie eine Lactoseintoleranz mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ausschliessen. Genauso können Sie mit der Fructoseintoleranz vorgehen. Sie meiden Obst sowieso. Wenn Sie nun am 7. Tag einmal keine Marmelade und auch sonst keine fructosehaltigen Produkte essen (auch kein Honig etc.), aber Milchprodukte und Backwaren, dann sehen Sie, ob Beschwerden auftreten oder nicht.

Wenn Sie allerdings der Meinung sind, dass der hohe Insulinspiegel Ihr Problem ist, dann sind daran die Intoleranzen ja nicht unbedingt beteiligt. Das wären zwei verschiedene Baustellen.

Ihr Insulinspiegel pendelt sich über die Woche ein und wird dann aus seinem Gleichgewicht gerissen, wenn Sie derartige mit Zucker überladene und für Ihren Körper dann völlig ungewohnte Speisen zu sich nehmen wie Brot mit Marmelade. Unwohlsein ist hier vorprogrammiert.

Wir raten daher mit unserer Empfehlung der basenüberschüssigen Ernährung zu einer harmonischen Ernährung, die auch gesunde Naschereien einbezieht, den Körper aber vor dem massiven Auf und Ab Ihrer aktuellen Vorgehensweise schützt. Vielleicht probieren Sie einmal diese Methode aus?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Argon123
geschrieben am: sonntag, 20. oktober 2013, 16:23
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Liebes ZDG-Team, ich werde demnächst das 19. Lebensjahr (Schüler) erreichen, leide aber seit dem ich 13. bin an Akne. Die Darmreinigung/-sanierung klingt interessant. Denn ich leide seit meine Geburt an mehr oder weniger großen Darmproblemen und habe eine Laktoseintoleranz. Meine Frage dies bezüglich ist, ob ich mich an einen Heilpraktiker (wohne in München) wenden soll oder auf eigene Faust, mir die Produkte kaufen, die Infos dazu lesen und die schließlich die Ausführung selber durchziehen soll. Was würden sie mir raten? herzliche Grüße :) Argon




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Argon
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ein ganzheitlicher Therapeut würde bei Ihnen eine gründliche Anamnese durchführen und Ihnen dann Ihrem Befinden, Ihrer Konstitution und seinen Fachgebieten gemäss eine Therapie vorschlagen. Wenn Sie also unsicher sind, ob Sie selbständig aktiv werden sollen und lieber einen Therapeuten an Ihrer Seite wissen, den Sie auch bei auftauchenden Fragen oder Problemen kontaktieren können, dann sollten Sie Ihren ganzheitlichen Plan in Begleitung eines Heilpraktikers oder naturheilkundlich orientierten Arztes durchführen.

Wenn Sie sich jedoch für die auf unserer Seite beschriebene Darmsanierung entscheiden, dann brauchen Sie dafür im Prinzip keinen Therapeuten. Die Durchführung ist einfach und auch im Alltag zu bewerkstelligen. Doch handelt es sich dabei ja zunächst "nur" um eine Darmsanierung. Weitere Aspekte einer ganzheitlichen Akne-Therapie fehlen dann noch, wie z. B. eine gründliche Ernährungsberatung, die richtige Hautpflege etc. Achten Sie bei der Wahl Ihres Heilpraktikers also auf einen Therapeuten, der in der ganzheitlichen Akne-Therapie auch bewandert ist.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

cidsmile
geschrieben am: sonntag, 20. oktober 2013, 14:35
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Hallo liebes ZDG-Team! Welche alternative Behandlung gibt es statt dem Medikament Isotretinoinum bei der Hauterkrankung Rosazea? Vielen Dank für Ihre Information und freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cidsmile
Wie bei jeder Erkrankung gilt es auch bei Rosacea, möglichen Ursachen, Auslösern und Triggern auf den Grund zu gehen. Da Rosacea darüber hinaus eine entzündliche Krankheit ist, gelten die Richtlinien einer entzündungshemmenden Ernährung.

Auch sollte sorgfältig beobachtet werden, wann sich die Rosacea besonders stark zeigt, um den persönlichen Triggern auf die Spur zu kommen: Trigger können Kaffee, Alkohol, histaminreiche Lebensmittel, Stress uvm. sein. Gerade Nahrungsmittelintoleranzen, wie z. B. eine Histaminintoleranz können ebenfalls zu Rosacea-Symptomen führen.

Genauso kann Gluten eine Rosacea fördern. Infos dazu finden Sie z. B. hier.

Auch wird ein möglicher Zusammenhang zwischen der Magen-Darm-Gesundheit (Helicobacter-Infektionen? Gallenprobleme?) und Rosacea diskutiert, so dass natürlich auch hier die ganzheitlichen Massnahmen einer Darmsanierung angezeigt sein können.

Sie sehen bereits, wie schwierig es ist, bei Rosacea konkrete Empfehlungen zu geben, da die Krankheit bei jedem Betroffenen wirklich ganz unterschiedliche Hintergründe und Verläufe haben kann. Erkennbar ist jedoch auch, wie viel man selbst für eine Besserung des Befindens auch bei diesem Problem tun kann :-)

Möglicherweise interessiert Sie auch die Vorgehensweise der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Hauterkrankungen wie Rosacea.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Koblume
geschrieben am: freitag, 19. juli 2013, 18:51
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Hi, ein kurze Frage. Bei Akne Narben = Schwedenbitter. Frage: Spielt es eine Rolle ob mit oder ohne Alkohol? Besten Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koblume
Vielen Dank für Ihre Frage.
Bei empfindlicher Haut sollten Sie die alkoholfreie Variante wählen. Auf die Wirksamkeit hat der Alkoholgehalt keinen Einfluss.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

pinklady94
geschrieben am: montag, 17. juni 2013, 20:21
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Hallo! Ich (18) hab bereits 2 Behandlungen mit Isotretinoin hinter mir. Seit ich 14 bin, hab ich sehr fettige Haut und viele Pickel. Bei der Behandlungen verschwanden die Pickel jedes Mal fast vollständig und meine Haut war auch nicht mehr so schlimm fettig, aber sobald ich das Medikament absetze, fängt die haut wieder heftig an zu fetten und Pickel sprießen. Ich habe schon seit längerem meine Ernährung umgestellt, kein Fleisch, keine Milch und Eier, so wenig Zucker und Weißmehl, wie es geht. Auf Fette und Öle verzichte ich auch weitestgehend. Rauchen und Alkohol sowieso nicht und selten mal Kaffee, sonst nur Wasser und ungesüßten Tee zu trinken. Ich bin viel draußen an der frischen Luft und betätige mich 3mal die Woche sportlich. Es ist wenn überhaupt seitdem ein bisschen besser geworden, aber ich habe immer noch sehr viele Pickel und selbst wenn ich mein Gesicht wasche (seifenfreie, milde Waschlotion) und danach mit fettfreier Feuchtigkeitscreme eincreme (sonst spannt meine Haut) ist nach spät. einer Stunde meine Haut besonders um die Nase wieder extrem fettig, dass ich damit schon fast ne Tür ölen könnte. Ich finde das richtig ekelhaft und leide sehr darunter, besonders unter den Pickeln. Ich weiß echt nicht, was ich noch machen könnte...meine Eltern haben auch sehr unreine Haut, früher noch schlimmer, aber jetzt immer noch. Was kann ich noch tun? Sollte ich die Haut lieber "offen" lassen oder kann ich auch Puder auftragen, dass "angeblich" den Pickeln vorbeugt? Viele Grüße Christina




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Pinklady,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Rückfallquoten nach Isotretinoin sind hoch (über 60 Prozent), so dass viele Isotretinoin-Anwender nach der Behandlung wieder mit demselben Problemen zu kämpfen haben wie zuvor.
Aufenthalte in der Sonne bzw. an der frischen Luft sowie Sport sind super. Zur Ernährung haben wir noch ein paar Anregungen:

Sie schreiben, was Sie nicht essen. Viel interessanter wäre jedoch, wie Ihr Speiseplan nun zusammengestellt ist.

So sind beispielsweise geringe Fleisch- und/oder Eiermengen nicht ausschlaggebend für Ihre Hautgesundheit - sofern sie gemeinsam mit Gemüse, Salaten etc. verzehrt werden.

Auch Öle und Fette sollten Sie nicht meiden. Stattdessen geht es darum, die falschen Öle/Fette wegzulassen und stattdessen die richtigen Öle und Fette in der richtigen Kombination zu wählen (Olivenöl für Rohkost, Kokosfett zum Braten und Kochen, Olivenbutter (Olivenöl etwas salzen, verrühren und 1 h ins Tiefkühlfach stellen) oder Mandelbutter (weisses Mandelmus mit ein paar Tropfen Zitronensaft und etwas Salz verrühren) fürs Brot sowie Lein- und/oder Hanföl in kleinen Mengen über Rohkost träufeln zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren).

Wichtig ist ferner, dass Sie insbesondere Gemüse, Salate, Früchte, Sprossen, Nüsse, Saaten und vollwertige Beilagen (Quinoa, Buchweizen, Vollkornreis etc.) sowie gelegentlich hochwertigen Fisch zu sich nehmen. Meiden sollten Sie in jedem Fall konsequent Milchprodukte, Weizenprodukte und Zuckerhaltiges, also sämtliche Nahrungsmittel, die den Blutzuckerspiegel hochtreiben sowie Fertigprodukte.

Da die Hautgesundheit darüber hinaus eng mit dem Zustand des Verdauungssystems zusammenhängt, sollten Sie auch an diesen Punkt denken und eine Sanierung der Darmflora mit einem hochwertigen Probiotikum in Betracht ziehen.

Zusätzlich wäre ein Check Ihrer Hormonwerte hilfreich, da Ihr Problem auch mit einem hormonellen Ungleichgewicht in Verbindung stehen könnte. Relevante Hormone sind Testosteron, Östradiol, Östriol, Progesteron sowie die Schilddrüsenhormone. Hormonchecks werden anhand einer Speichelprobe durchgeführt (z. B. bei www.censa.de). Dort hilft man auch bei der Auswertung.

Als Hautpflege empfehlen wir eine basische Hautpflegeserie, damit die Haut auch von aussen in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt wird.

Wir sind uns sicher, dass es bei Ihnen bald aufwärts gehen wird und Sie eine Besserung Ihres Hautbildes beobachten werden können :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

sabsel
geschrieben am: donnerstag, 06. juni 2013, 13:26
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Liebes ZDG Team, was ist mit Honig z.b. im Tee? Sollte man das auch vermeiden?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sabsel,
Honig irritiert den Blutzuckerspiegel nicht so stark, wie man ob seiner Süsse annehmen könnte. Probieren Sie auch einmal Manukahonig, der nicht nur süsst, sondern auch sehr hilfreiche Wirkungen hat.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: samstag, 04. mai 2013, 18:07
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Liebes ZDG Team, in meiner Schilderung gerade habe ich bezüglich der möglichen hormonellen Urache meiner Hautprobleme etwas wichtiges noch vergessen zu erwähnen. Die Pille nahm ich nämlich auch viele Jahre lang und aufgrund von einer immer schlimmer werdenden Migräne habe ich diese vor etwa einem dreiviertel Jahr abgesetzt. Obwohl es eine Pille war, die gegen Akne wirken soll, habe ich durch das Absetzen keine große Verschlechterung bisher erlebt. Nur die Migräne ist verschwunden :-). Sprechen diese Dinge auch für den Einsatz von Wild Yam?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
die Antibabypille wirkt besonders gut, wenn die Akne aufgrund eines zu hohen Androgenspiegels entsteht. Wenn andere Ursachen grösseren Einfluss haben, bleibt die Wirkung der Pille und ähnlich wirksamer Massnahmen verständlicherweise im Rahmen.
Wild Yam hingegen wirkt - wie in unserer anderen Mail erklärt - nicht wie die Pille, sondern vielmehr insgesamt regulierend auf den Hormonhaushalt. Die Akne kann ja u. U. auch aus einer Östrogendominanz resultieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: samstag, 04. mai 2013, 17:58
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Hallo ZDG Team, vielen Dank für diesen informativen Artikel. Vieles von dem was sie empfehlen, habe ich schon umgesetzt, die Erfolge halten sich jedoch leider in Grenzen. Ich bin 31 und habe seit etwa 5 Jahren Probleme mit meiner Haut. Anfangs vor allem auch vermehrt im Mundbereich. Eine Darmreinigung habe ich deshalb schon 2x gemacht und auch meine Ernährung radikal umgestellt (auf vegan und vollwertig). Andere Dinge sind noch im laufen (Amalgamsanierung, Behebung eines extremen Vitamin D Mangel, auch B 12 scheint noch ein Problem zu sein). Derzeit nehme ich immer noch 3x tägl. 15 Tropfen GKE gegen Candida (die 2. 100ml Falsche jetzt), trinke seit etwa 3 Wochen jeden früh Bentonit, nehme tägl. 3g Chlorella zu mir sowie 2 Kapseln Probiotika. Alle 2-3 Tage kommt noch ein Einlauf dazu, da ich immer noch Verdauungsprobleme habe. Als ich jetzt einen Versuch wagte meine Creme vom Hautarzt (Skinoren) abzusetzen, und mein Waschgel für Problemhaut gegen ein Naturkosmetik Waschgel für normale Haut einzutauschen, haben sich nach nur 4-5 Tagen schon mehrere kleine Pickel, nun auch auf der Stirn entwickelt.

Meinen Sie, dass es deswegen angebracht ist, wieder zu der Skinorencreme und dem alten Waschgel zu greifen? Manchmal vermutete ich nämlich auch, dass diese ganzen Anti-Pickel Mittel erst recht die Talgproduktion anregen und eine Heilung irgendwie verhindern, weil meine Haut so nie ihr Gleichgewicht findet. Was ich ansonsten noch probieren könnte wäre natürliches Progesteron in Form von Wild Yam. Ist es hier unbedenklich so etwas einzunehmen auch ohne so einen teuren Hormontest gemacht zu haben? Da ich seit meinem 16. Lebensjahr schwer essgestört war und dies bis heute sich zwar sehr gebessert hat, aber immer noch nicht ganz überstanden ist (ich habe noch relativ starkes Untergewicht, dafür aber seit meiner Ernährungsumstellung keine Bulimie mehr!) kann ich hinsichtlich eines hormonellen Ungleichgewichtes bei mir wohl relativ sicher sein. Ansonsten fällt mir nur noch ein, meine Ernährung noch mehr nach der Glykämischen Last auszurichten. Haben Sie hierfür vielleicht einen Tipp wo ich gute Lebensmitteltabellen mit solchen Angaben finden kann? Die ich bisher fand, waren leider alle sehr rar, vor allem was gesunde vollwertige Lebensmittel betrifft und auch die Angaben dazu, ob die Werte für rohe oder gekochte Lebensmittel gelten. Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe, liebe Grüße, Anne




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine Akne bzw. Hautprobleme können aufgrund sehr vieler unterschiedlicher Faktoren auftreten, die in Kombination und Art wieder bei jedem Betroffenen anders sein können. Aus der Ferne ist es daher so gut wie unmöglich, konkrete Tipps geben zu können, die in Ihrem speziellen Fall dann auch tatsächlich die entscheidenden sind. Dazu sind wirklich Anamnese und Untersuchungen durch einen ganzheitlichen Therapeuten nötig.

Genauso würden wir ohne entsprechenden Test nicht zur Einnahme von natürlichem Progesteron raten. Wild Yam ist kein natürliches Progesteron. Es enthält als sekundären Pflanzenstoff Diosgenin, der sich regulierend auf den Hormonhaushalt auswirken soll. Wild Yam wirkt daher anders als Progesteron und enthält keine Hormone. Ob es für Sie jedoch das passende Präparat ist, können wir leider nicht beurteilen.
Ihre ärztlich verordnete Akne-Creme wirkt direkt gegen die an Akne beteiligten Bakterien, also antibakteriell. Infolgedessen ist es nur natürlich, dass die Akne nach Absetzen der Creme wieder auftritt. Ob es Ihrem Organismus gelingen würde und - wenn ja - in welcher Zeit es ihm gelingen würde, ohne medikamentöse Cremes sein gesundes Gleichgewicht zu erreichen, ist natürlich nicht vorherzusagen.

Bei der glykämischen Last ist es - anders als beim glykämischen Index - nicht so ausschlaggebend, ob ein Lebensmittel nun gekocht oder roh verzehrt wird. Wenn Sie sich ferner an gesunde Lebensmittel halten, dann ist die GL Ihrer Ernährung automatisch niedrig bzw. im Rahmen.
Eine GL-Tabelle finden Sie im Netz schon dann, wenn Sie nur "Glykämische Last" in die Suchmaschine eingeben.

Wir sind in jedem Fall der Meinung, dass Sie auf dem besten Weg sind, langsam aber sicher, Ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Vieles haben Sie ja auch schon erreicht. Seien Sie bitte geduldig. Ihre bisherige Geschichte zeugt von vielen "Baustellen". Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er benötigt, um wieder in sein Gleichgewicht zu finden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

max1987
geschrieben am: freitag, 03. mai 2013, 15:32
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Guten Tag liebes ZDG-Team, vielen Dank für diesen Artikel. Ich lese mich bereits seit ein paar Wochen hier ein und bin von der Seite begeistert. Ich habe seitdem ich 16 bin Akne und bin mittlerweile fast 26 Jahre alt. Nachdem ich viele positive Erfahrungen über eine Darmsanierung gelesen habe wollte ich es jetzt auch mal ausprobieren. Zudem war mein Wasserglas-Speicheltest positiv und ich gehe daher davon aus, dass mein Darm auch vom Candida Pilz heimgesucht wird. Meine Frage ist, ob folgende Therapie wohl ausreichend ist oder ob ich etwas grundsätzliches vergessen habe: Ich mache seit ca 2 Wochen jeden Tag einen ein Liter Einlauf mit GKE (10 Tropfen auf 1 Liter stilles Wasser) Ich trinke mindestens drei Liter stilles Wasser am Tag (sonst nichts, kein Kaffee, keine Cola oder sonstiges). Außerdem morgens und abends jeweils einen Becher Wasser mit Flohsamenschalenpulver und Betonit Heilerde. Auch habe ich meine Ernährung stark umgestellt. Ich esse so gut wie kein Fleisch mehr und auch kein Weißbrot mehr. Zur Zeit esse ich ausschließlich Vollkornbrot mit selbst gemachter Kräuterbutter (Bio Butter, Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch), Kartoffeln und viel Gemüse wie Pilze, Zwiebeln, Paprika, Lauch, Blumenkohl, Brokkoli etc. Was halten Sie von meinen ersten Maßnahmen? Wie gesagt ich konnte bereits einer relativ große Verbesserung meines Hautzustandes verzeichnen. Allerdings bin ich mir bei zwei Sachen auch noch sehr unsicher. Erstens: Wie schlimm ist es, wenn ich zum Beispiel mal nicht auf Alkohol oder einen Döner verzichten kann? Auf einem Geburtstag oder bei einem Fussballspiel zum Beispiel. Muss ich dann quasi wieder von vorne Anfangen? Zweitens: Macht es Sinn auch schon Probiotika (Combi Flora) einzunehmen oder werden diese durch das GKE wieder zerstört und ich sollte warten bis ich (alle) Candida Pilze getötet habe? Vielen Danke für Ihre Hilfe Gruß Max




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Max,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Massnahmen klingen hervorragend :-)
Wenn es bei Ausnahmen (mit Bier o. ä.) bleibt, dann machen Sie sich darüber keine Gedanken und gehen am nächsten Tag einfach zum gesunden Alltag über. Einen Rückschlag werden einzelne Ausnahmen sicher nicht mit sich bringen, wenn das Gesamtkonzept bestehen bleibt.
Sie können das Probiotikum auch zusammen mit GKE einnehmen, da der GKE offenbar probiotische Bakterien weniger angreift als schädliche Bakterien, was mit deren Ladung zusammenhängen soll.
Mit den Einläufen sollten Sie langsam aber sicher aufhören. Den GKE nehmen Sie besser oral, mit Wasser verdünnt, ein, damit er im gesamten Verdauungstrakt wirken kann. Über Einläufe kann er nur im Dickdarm wirken.
Weiterhin alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhei

mw87
geschrieben am: mittwoch, 09. januar 2013, 15:01
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Hallo und danke für den auschlussreichen Artikel und diese wunderbare Seite, welche mich zur fleischlosen Ernährung bewegt hat. Ich bin 25, männlich, schlank und es treten bei mir vermehrt Pickel rund um meinen Mundbereich auf. Besonders oft sehr große unterirdische unter den beiden Mundwinkeln. Hauptsächlich kann man sagen, dass ich wirklich nur Probleme mit Pickeln um den Mund herum habe und vereinzelt welche am Po. Ich konsumiere seit 3 Jahren keine Milchprodukte mehr, da diese extreme Pickelausbrücke bei mir provozieren und ernähre mich seit einem halben Jahr vegetarisch und abwechslungsreich. In meiner Jugend hatte ich keine Probleme mit Akne. Sie ist bei mir erst im Alter von ca. 22 Jahren gekommen. Durch die Ernährungsumstellung konnte ich eine gewisse Besserung erzielen, jedoch ist es leider keine endgültige Lösung. Daher frage ich Sie, liebes ZDG Team, ob die Pickel, welche nur an dieser besonderen Stelle auftreten ein bestimmtes Symptom darstellen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Auskunft! Mit freundlichen Grüßen!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mw87,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hautunreinheiten im Mundbereich könnten auf eine Dysbiose, also auf eine Irritation der Darmflora hinweisen. Eine Sanierung der Darmflora mit einem hochwertigen Probiotikum evtl. im Rahmen eines effektiven Darmreinigungsprogrammes wäre hier vielleicht eine Möglichkeit, um eine weitere Verbesserung Ihres Hautbildes zu erreichen. Wie eine Darmsanierung durchgeführt wird, erfahren Sie hier:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wie-funktioniert-eine-darmreinigung.html
Achten Sie zusätzlich in jedem Fall darauf, eine Ernährung zu verhindern, die zu starken Blutzuckerschwankungen führen kann.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

HastDuEis
geschrieben am: freitag, 02. november 2012, 02:16
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Hey, vielen Dank für diesen Artikel!! Ich bin 24 und habe schon eine Aknenormin Therapie hinter mir, die Pickel kamen aber wieder zurück. Statt erneut diese Therapie zu machen, habe ich mich entschieden meine Ernährung umzustellen. Ich verzichte seit dem komplett auf Alkohol,Zigaretten Süßigkeiten, Milchprodukte und auf Getreide. Ich habe mich seit dem von Reis, Fisch Gemüse und Obst ernährt, meine Umstellung wird von einer Heilpraktikerin begleitet, die mir Schüsslersalze 9 und 1 verschrieben hat.

Obwohl ich nun meine Ernährung seit fast 3 Monaten umgestellt hab, habe ich immer noch kleine Pickel und selten Knoten, die flächendeckende Akne ist bei mir allerdings weggegangen. Auf dieser Seite habe ich nun gelesen, ich soll auch auf Reis verzichten, da Reis einen hohen GL hat. Ich selber spiele 4 mal die Woche Basketball und will auch an Muskelmasse zunehmen. Dazu kommt, dass ich ein schlanker Mann bin, ich kann essen soviel ich will ich nehme kaum zu und ich habe ständig großen Hunger. Was kann ich tun um meiner Haut zu helfen und dabei satt zu sein? Würdet ihr mir von Kartoffeln abraten? Die haben ja zumindest einen niedrigen GL.

Wie sieht es aus, wenn ich Pommes in Kokusnussöl frittiere :D? Was denkt ihr über Sojabohnen? Ich habe im Internet sehr viel negatives über Sojabohnen gefunden. Andere sättigende Lebensmittel (außer Weizen und Reis) fallen mir leider nicht ein :(. Ich esse für eine Person wirklich sehr viel. Früher habe ich 250gr Nudeln alleine gegessen oder vor kurzen 300gramm Reis mit Ratatui. Danach habe ich sofort einen riesigen Pickel bekommen (der war so groß wie mein Ohr ungefähr). Deswegen wollte ich nochmal weiter auf die Suche gehen, ob meine bisherige Umstellung eventuell nicht korrekt ist und bin auf diese Seite gestoßen.

Heute habe ich mir das Blumenkohlrezept mit Kurkuma gemacht. Vielen Dank für eure Seite. Ich hoffe ich werde mit euren Ratschlägen mein Wunsch nach einer reinen Haut irgendwann erreichen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo HastDuEis,
vielen Dank für Ihre Mail. Wir freuen uns, dass Sie mit der Ernährungstherapie bereits erste Erfolge verbuchen konnten :-)

Nur weisser Reis hat eine besonders hohe GL, Vollkornreis hat deutlich niedrigere Werte und kann gelegentlich gegessen werden.

Statt Vollkornreis können Sie ausserdem Quinoa, Pellkartoffeln, Süsskartoffeln, Roggenvollkornbrot oder Kamutvollkornbrot und auch andere Vollkornprodukte essen.

Gegen selbst gemachte Pommes mit Kokosfett spricht nichts, so lange es diese nicht gerade täglich gibt.

Ideal ist es jedoch, wenn die Kohlenhydrate eine Beilage bleiben und die Mahlzeiten nicht dominieren. Achten Sie also immer darauf, dass Sie zunächst Salat, Sprossen und/oder Gemüse (mit Fisch) essen und erst dann - wenn der erste Heisshunger vorbei ist - die Kohlenhydrate zum Essen geben.

Satt machen ausserdem Gerichte aus Ölsaaten, Mandeln und Nüsse. Rezeptideen finden Sie z. B. hier: Basisch frühstücken.

Sie können sich auch ab und zu einen Weightgainer aus Mandelmilch, Vollkornhaferflocken und Bananen (evtl. mit etwas Vanille oder Zimt) zubereiten. Wenn Sie möchten, können Sie diesen Shake zusätzlich mit einem hochwertigen Proteinpulver (z. B. Reis- oder Hanfprotein) anreichern.

Wir wünschen Ihnen weiterhin Fortschritte bei der Besserung Ihres Hautbildes und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annelie
geschrieben am: montag, 17. september 2012, 08:38
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Vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Vieles davon habe ich schon umgesetzt bzw. bin noch dabei. Eine Frage hätte ich noch zu Ihrem Rat kein Sonnenblumenöl oder Distelöl zu verwenden. Was ist hier der Grund dafür? Diese beiden Öle sind ja auch die Öle, die von allen am geschmacksneutralsten sind und da ich einige Dinge selbst zubereiten möchte wie z.B. Mandelmus oder Mayonnaise, wären diese eben sehr gut geeignet dafür. Und was das Leinöl betrifft, so muss ich hier sagen, im Salat schmeckt es mir wirklich nicht, da bin ich nun doch wieder auf Olivenöl oder Rapsöl umgestiegen. haben sie noch andere Tipps wo man Leinöl gut verwenden kann? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Annelie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sonnenblumenöl und Distelöl weisen ein eher ungünstiges Fettsäuremuster auf, das heisst, der Omega-6-Gehalt ist sehr viel höher als der Omega-3-Gehalt. Aus diesem Grunde könnten diese Öle Entzündungen fördern, was bei Akne nicht erwünscht ist.

Leinöl kann auch in Form von frisch geschrotetem Leinsamen z. B. im Müsli gegessen werden. Allerdings sollte ein hochwertiges, frisches und richtig gelagertes Leinöl einen sehr guten und gleichzeitig milden Geschmack haben. Lediglich überlagerte oder falsch gelagerte Leinöle schmecken bitter oder anderweitig unangenehm.
Für Ihre Rezepte könnten Sie auch ein besonders mildes Olivenöl wählen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tatjana
geschrieben am: freitag, 01. juni 2012, 16:03
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Guten Tag liebes ZDG-Team, vielen Dank für die Info bzw. den Verweis auf die Fernausbildung zur Holistischen Gesundheitsberaterin, die ich nach meiner aktuellen Ausbildung zur Gesundheitsberaterin (IHK) anstreben werde!! :-) Heute habe ich eine Frage zu meiner unreinen Haut. Vielleicht haben Sie eine Idee, woran es liegen könnte, das meine Haut auf einmal so unrein geworden ist. Unrein bedeutet, dass sich um den Mund herum permanent kleine Pickelchen gebildet haben und im restlichen Gesicht sich immer wieder tiefere dicke Pickel bilden, die nicht wirklich raus kommen, jedoch sehr schmerzen. Zu meiner Vorgeschichte ist zu sagen, dass ich mich seit Februar diesen Jahres von meinem "alten Leben" verabschiedet habe. Heisst das ich mich komplett von meiner ungesunden Lebensweise getrennt habe.

Ich habe mich von Kaffee, Zigaretten, Fertigprodukten, Fleisch- und Milchprodukten, Zucker und dem ein- oder anderen Gläschen Wein am Abend verabschiedet. Selbst auf Natur-Schminke von Alverde bin ich umgestiegen. Seifen, Zahnpasta, Deo?s, etc. nutze ich ausschließlich von Ihnen. Seitdem ernähre ich mich ausschliesslich von Smoothies, Salaten, Gemüse, wenig Vollkorngetreide, stillem Wasser, Nüssen, Sprossen, Kräuter-Tee und Obst. Mit einem Rohkostanteil von 30-40%. Ich fühle ich mich toll seit der Umstellung. Nur plagen mich wie gesagt diese Pickel, die ich einfach nicht los werde. Hat das hier vielleicht mit Entgiftungsprozessen zu tun? In einem Buch habe ich gelesen, dass Pickelchen um den Mund herum verstärkt auftreten können, wenn die Geschlechtsorgane verschleimt sind?! Wäre das möglich? Kann es evtl. durch die Natur-Schminke kommen? Würde mich sehr freuen, Ihre Meinung bzw. Ihre Sicht der Dinge zu hören. Ich bedanke mich vielmals und warte schon gespannt auf Ihre Antwort. Ganz liebe Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tatjana, vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Ihr Hautproblem vor der Umstellung Ihrer neuen Ernährungs- und Lebensweise nicht vorhanden war, dann würden wir in jedem Fall zu einem Experiment im Hinblick auf Ihre neue Kosmetik raten und diese vorerst für mindestens zwei Wochen zu meiden (natürlich mit Ausnahme der Körperpflegeprodukte wie Deo, Zahncreme etc.). Auch Naturkosmetik kann Inhaltsstoffe enthalten, die zu einer individuellen Unverträglichkeit führen. Naturkosmetik (dekorative Kosmetik oder spezielle Pflegeprodukte) kann ausserdem im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetik deutlich fetthaltiger sein, was für manche Hauttypen gewöhnungsbedürftig oder sogar ungeeignet ist. Kosmetische Produkte sollten daher sehr sorgfältig und ganz individuell ausgewählt werden.
 
Auch ein hormonelles Problem ist denkbar, wenn Sie z. B. die Pille gewechselt oder abgesetzt haben.
 
Ein Zusammenhang zwischen "verschleimten" Geschlechtsorganen und Hautunreinheiten könnte natürlich existieren. Falls jedoch Geschlechtsorgane mit Stoffwechselrückständen bzw. Schlacken belastet sind, dann beschränkt sich eine solche "Verschleimung" sicher nicht nur auf die Geschlechtsorgane, sondern ist auch in anderen Organen und hier ganz besonders im Verdauungssystem ebenfalls vorhanden. Übrigens kann eine - aus welchen Gründen auch immer - irritierte Darmflora, evtl. auch mit Darmpilzbefall, geradewegs zu Hautproblemen führen.
 
Falls sich also in den nächsten Wochen keine Besserung ergibt (obwohl Sie Ihre Kosmetik wegliessen), wäre eine ausführliche Darmsanierung eine Option, die mehrere positive Auswirkungen gleichzeitig haben kann.
 
Sollte "Schleim" vorhanden sein, würde dieser abgebaut werden - nicht nur im Darm, sondern in anderen Organen ebenfalls. Darüber hinaus könnte eine mögliche Entgiftung beschleunigt werden. Das Darmmilieu würde optimiert, Pilze würden verdrängt und die Darmflora würde aufgebaut werden.
 
Details zur Durchführung einer Darmsanierung finden Sie hier.

Regelmässige Masken mit Bentonit können begleitend hervorragende Dienste bei der Regulierung des hauteigenen Gleichgewichts leisten:

Bentonit zur Hautpflege

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marco
geschrieben am: sonntag, 22. april 2012, 17:20
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Hallo, erst einmal Vielen Dank für den Artikel. Auch ich finde eine gesunde Ernährung am wichtigsten für eine problematische Haut. Sehr interessant waren die Informationen mit den Schwedenkräutern bzw. Schwedenbitter. Aber nach weiterer Recherche ist das Schwedenbitter ein Mittel gegen Obstipation!? und besteht oft zu einem Großteil aus Sennesblättern. Auf welche Wirkstoffe der Schwedenkräuter muß man achten / sind empfehlenswert? Vielen Dank im Vorraus Marco




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Marco,
vielen Dank für Ihre Mail.
Schwedenbitter ist ein alkoholischer Auszug vieler verschiedener Kräuter und mit sehr vielen Einsatzgebieten. Wird der Schwedenbitter mit abführenden Kräutern (Sennesblätter, Rhabarber, Aloe) hergestellt, dann handelt es sich um ein Abführmittel gegen Verstopfung. Der traditionelle Schwedenbitter ist jedoch im allgemeinen ohne diese stark abführenden Kräuter und kann sowohl innerlich wie auch äusserlich bei vielen Gesundheitsproblemen eingesetzt werden. Die Hauptanwendungsbereiche des traditionellen Schwedenbitters sind: Magen-Darm-Beschwerden, Hautprobleme, Muskel- und Gelenkschmerzen, Leber- und Galleerkrankungen, Kopfschmerzen, Rheuma, Hämorrhoiden, Schwindel und neben Akne sowie Narben, die zum Verschwinden gebracht werden sollen, noch vieles weitere mehr.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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