Tomaten schützen


Tomaten schützen wie ein Sonnenschutzmittel mit niedrigem Lichtschutzfaktor

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Tomaten sind gesund und schützen unsere Haut

letzte Aktualisierung am 11.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Eine Studie zum Thema Gesundheitswert von Tomaten, wurde von den englischen Universitäten in Manchester und Newcastle durchgeführt. Das Ergebnis: Eine Ernährung, die einen hohen Anteil an gekochten Tomaten enthält, unterstützt den Körper, die UV-Strahlung der Sonne abzuwehren und somit Hautschäden, sowie die Auswirkungen des Alterns aufzuschieben.

Tomaten schützen vor Sonnenbrand © denio109 - Fotolia.com

Tomaten schützen vor Sonnenbrand

10 Studien-Teilnehmer bekamen täglich ergänzend zur normalen Ernährung 10 Gramm Olivenöl und 55 Gramm Tomatenmark, während die anderen 10 Teilnehmer lediglich das Olivenöl erhielten. Nach 3 Monaten wurden allen 20 Teilnehmern Hautproben entnommen und untersucht.

Die Teilnehmer, die die gekochten Tomaten in Form von Tomatenmark gegessen hatten, wiesen gegenüber denen, die nur Olivenöl bekommen hatten, einen um 33% erhöhten Schutz gegen Sonnenbrand auf. Außerdem zeigten sie höhere Werte von Prokollagen, einem Protein, das eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Hautstruktur spielt.

Hautalterung wird aufgehalten

Die Ernährung mit den Tomaten hat die Spiegel von Prokollagenen in der Haut deutlich erhöht. Diese erhöhten Werte lassen eine mögliche Umkehr des Hautalterungsprozesses vermuten.

Gekochte Tomaten sind wirksamer

Die Untersuchungen haben belegt, dass der beobachtete Schutz durch das in Tomaten grundsätzliche vorhandene Antioxidans Lycopen zu Stande kommt. Das Lycopen in rohen Tomaten liegt allerdings in einer gebundenen Form vor, so dass es vom Körper nur sehr schwer verwertet werden kann. Durch den Kochvorgang wird die Bioverfügbarkeit von Lycopen in den Tomaten stark erhöht. Aus diesem Grund wurde in der Studie Tomatenmark verwendet.

Die Wissenschaftler sind der Meinung, daß Lycopen freie Radikale, die durch UV-Strahlung auf der Haut gebildet werden, neutralisiert. Diese freien Radikale werden mit den Auswirkungen des Alterns und Krebs in Verbindung gebracht.

Die Forscher weisen jedoch darauf hin, daß der Sonnenschutz, der durch den Verzehr gekochter Tomaten erreicht werden kann, lediglich dem eines Sonnenschutzmittels mit niedrigem Lichtschutzfaktor entspricht.

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Geschlossen...

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(4)

Muhammet
geschrieben am: donnerstag, 07. november 2013, 20:17
eMail-Adresse hinterlegt

Schimpansen essen ja auch keine gekochten Tomaten und erleiden wahrscheinlich auch kein Hautkrebs




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Muhammet
Im Artikel wird eine Studie beschrieben, nach der gekochte Tomatenprodukte vor Hautkrebs schützten. Ob Schimpansen gekochte Tomatenprodukte verzehren, war bei diesem Versuchsaufbau nicht relevant.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Muhammet
geschrieben am: donnerstag, 07. november 2013, 20:16
eMail-Adresse hinterlegt

Die gekochte Tomate ist mit Zitronensäure gesättigt. Sie ist ein mildes Gift, keine Nahrung mehr! Die gekochte Tomatensäure zerstört die roten Blutkörperchen und macht so den Weg für Anämie frei! Dr. Otto Carquè




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Muhammet
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ihre Aussage mag zutreffen, wenn gekochte Tomatenprodukte in grossen Mengen - etwa als Grundnahrungsmittel - verzehrt werden, nicht jedoch, wenn sie in den üblichen Mengen verzehrt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Galina
geschrieben am: donnerstag, 15. september 2011, 17:01
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, ich hätte eine Frage bezüglich der Arten von Salz.Ich denke Himalaja Salz ist gleich Kristallsalz,und was ist mit dem Totes Meer Salz?Kann man zubeispiel mit dem Totes Meer Salz auch Gurken und Tomaten einkochen?Oder darf man dieses Salz nur für Bäder benutzen?
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen G.Baida.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Galina,
vielen Dank für Ihre Mail.
Vom Salz aus dem Toten Meer gibt es auch Speisesalz. Möglicherweise sind die als Badesalz deklarierten Totes-Meer-Salze grobkörniger oder weniger intensiv gereinigt. Wenn Sie jedoch auf die Deklaration "Speisesalz aus dem Toten Meer" achten, dann können Sie das Salz selbstverständlich auch für die Küche und so auch zum Einkochen verwenden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tomasz
geschrieben am: donnerstag, 09. juni 2011, 09:57
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
ich trinke sehr gerne Bio-Tomatensaft aus dem Supermarkt. Soweit ich weiß wirkt er nicht basisch, so dass ich ihn abgestellt habe. Nach dem ich jetzt den Artikel über Tomaten gelesen habe frage ich mich ob es eine Fehler ist oder nicht auf den Tomatensaft zu verzichten?

Antwort:

Hallo Tomasz,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Wenn ein Lebensmittel säurebildend ist, dann bedeutet das nicht gleichzeitig, dass es für den Organismus schlecht ist. Es geht um das richtige Verhältnis, in dem säurebildende (20 Prozent) und basische (80 Prozent) Lebensmittel gegessen werden. Wenn Sie Tomatensaft in Ihre Ernährung integrieren möchten, dann können Sie das jederzeit tun - so lange Sie (falls Sie sich konsequent basenüberschüssig ernähren möchten) den Tomatensaft zur Menge der von Ihnen täglich verzehrten säurebildenden Lebensmitteln rechnen und insgesamt die (ca.) 20 Prozent nicht überschreiten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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