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Brustkrebs - Pharma-Mythen unter der Lupe

In der Schulmedizin spricht man selten oder nie über den Stellenwert einer gesunden Ernährung - schon gar nicht in Sachen Krebs. Vor einigen Jahren erschien jedoch bereits der Bericht des World Cancer Research Fund, einem globalen Netzwerk aus hochkarätigen Wissenschaftlern, in dem es hiess: Richtige Ernährung reduziert das Krebsrisiko erheblich. Herkömmliche Krebsspezialisten ignorieren diese Botschaft nach wie vor und reden in Sachen Brustkrebs lieber über Früherkennung bis hin zur vorsorglichen Amputation.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 19 März 2026
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Brustkrebs-Monat: Eine Idee der Pharmaindustrie

Der Brustkrebs-Monat ist immer der Oktober. Organisiert wird die jährliche PR-Veranstaltung in den USA von den grossen Krebs-Stiftungen. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 1985 von der US-Pharmafirma AstraZeneca, die das Krebsmittel und Antiöstrogen Tamoxifen® vertreibt.

Eine Kopie der Aktion existiert auch in Deutschland und heisst "Pinktober", weil das Schleifchen-Logo rosa ist, das auch Symbol für die Veranstaltungen in den USA ist, ähnlich der roten AIDS-Schleife. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu gewinnen und Spenden für Hilfsorganisationen zu sammeln.

Die Mythen rund um Brustkrebs

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken daran jedes Jahr etwa 55.000 Frauen. Meist heisst es: Vorbeugen kann man nicht, Früherkennung ist wichtig und wenn man erkrankt, sind Chemotherapie und Bestrahlung die einzigen Lösungen. Nicht immer treffen diese Aussagen zu.

Prävention ist nicht möglich

Falsch! Richtig ist: Brustkrebs ist in vielen Fällen vermeidbar. Längst ist bekannt, dass es für die Krankheit Risikofaktoren gibt, z. B. Übergewicht und eine ungünstige Ernährung. Gleichzeitig gibt es naturheilkundliche Massnahmen, die das Krebsrisiko reduzieren, z. B. das Intervallfasten und eine gute Vitalstoffversorgung, z. B. Vitamin D. Auch ist Bewegung wichtig und der gezielte Abbau von Stress.

Pink-Ribbon-Produkte: Erlös unterstützt Opfer

Falsch! Richtig ist: In Amerika werden fast alle Erlöse aus dem Verkauf dieser Produkte dazu verwendet, um immer mehr Frauen für Mammografie-Untersuchungen anzuwerben. Falsche Diagnosen bzw. Überdiagnosen sind bei der Mammografie keine Seltenheit.

Es liegt im finanziellen Interesse der Pharmaindustrie, bei Frauen Brustkrebs zu diagnostizieren und sie dann so zu ängstigen, dass sie den für die Industrie hochprofitablen Methoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und/oder Operation zustimmen.

Bei Brustkrebs helfen nur Chemotherapie und Bestrahlung

Falsch! Richtig ist: Zwar werden viele Frauen mit diesen Therapien gesund. Aber viele sterben auch abei. Chemotherapie und Bestrahlung sind also sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, zumal beide Therapien massive Nebenwirkungen haben können, z. B. im späteren Leben zu einem neuen Krebs beitragen.

Keine dauerhaften gesundheitlichen Schäden durch Chemotherapie

Falsch! Richtig ist: Chemotherapie verursacht gesundheitliche Schäden wie Erbrechen, Haarausfall, Gehirnschäden, Muskelabbau, Herzschädigungen sowie Nieren- und Leberschäden. Nicht alle, aber manche dieser Schädigungen sind dauerhaft.

Aus einer Studie über Chemotherapien, die von Forschern der University of Rochester durchgeführt und im Journal of Biology veröffentlicht wurde, geht hervor, dass ein häufig verwendetes Chemotherapeutikum Gehirnschäden verursacht, die noch Jahre nach dem Ende der Therapie anhalten können.

Oft werden Chemotherapien verharmlost, denn man bekomme Antiemetika (Mittel gegen die Übelkeit), so dass alles nur noch halb so schlimm sei.

Antiemetika können einerseits selbst wieder Nebenwirkungen haben, z. B. Kopfschmerzen, Verstopfung/Durchfall, Müdigkeit, Verschlechterung der Leberwerte, Schlafstörungen und innere Unruhe. Andererseits wirken die Mittel nicht immer vollständig und nicht bei jeder Patientin (bei bis zu einem Drittel der Frauen nicht). Man spricht dann von "therapieresistenter Übelkeit" oder "Durchbruchübelkeit".

Mammographien sind harmlos

Falsch! Richtig ist: Eine neue Studie vom Nordic Cochrane Center in Dänemark belegt, dass Mammografien den Frauen zehnmal mehr schaden als helfen (3). Die Forscher haben die positiven und negativen Auswirkungen von sieben Brustkrebs-Screening-Programmen an 500.000 Frauen in den USA, Kanada, Schottland und Schweden untersucht.

Es stellte sich heraus, dass von 2.000 Frauen, die sich einer Mammografie unterzogen hatten, zehn Frauen unnötige und möglicherweise schädliche Behandlungen wie Chemotherapie, Bestrahlung oder Mastektomie durchmachen mussten und dass es bei nur einer Frau zur Lebensverlängerung beitrug. Mammografie-Untersuchungen werden Frauen förmlich aufgedrängt.

Es wird angestrengt nach einer Heilung für Krebs gesucht

Falsch! Richtig ist: Die noch immer vergebliche Suche nach Heilungsmethoden für Krebs währt bereits seit den 1960er Jahren. Gleichzeitig wurden und werden Therapeuten, die eine alternative Krebstherapie angeboten haben, als Quacksalber verspottet, teilweise verhaftet, eingesperrt oder des Landes verwiesen.

Heute bestehen sogar schon Zweifel an einem echten Interesse der an diesem "Kampf" beteiligten Industrien, den Krebs wirklich "besiegen" zu wollen. Es gibt einfach zu viele Beispiele dafür, dass der Profit über alle anderen Interessen gestellt werden muss, auch wenn es um die Gefährdung von Menschenleben geht.

Es gibt kein Heilmittel für Brustkrebs

Falsch! Richtig ist: Es gibt zahlreiche natürliche Mittel und Methoden, den Körper bei der Ausheilung von Brustkrebs zu unterstützen. In naturheilkundlichen Therapien gehören dazu basenüberschüssige Ernährung, Vitalstoffe, Bewegung, Entgiftung, Darmsanierung, ein gutes Stressmanagement und erholsamen Schlaf, um nur eine Auswahl zu nennen. Leider wird im Bereich der ganzheitlichen Therapien und ihrem Heilpotenzial nicht viel geforscht.

Brustkrebs ist erblich

Falsch! Richtig ist: Zwar gibt es Frauen mit dem sog. Brustkrebsgen. Doch auch diese erkranken nicht in jedem Fall. Ein deutlich erhöhtes Risiko besteht, doch kann man auch hier mit engmaschigen Checks und entsprechendem Lebensstil gegensteuern.

Die meisten Frauen (90 - 95 %) haben das Brustkrebsgen NICHT. Es sind also immer auch noch viele andere Faktoren an der Entstehung beteiligt.

Sonnenlicht verursacht Krebs

Falsch! Richtig ist: Sonnenlicht bildet Vitamin D im Körper. Vitamin D ist massgeblich an der Abwehr von Krebserkrankungen beteiligt. Die Pharmaindustrie und "angeschlossene" Dermatologen fördern durch diese Desinformation einen Vitamin-D-Mangel im Körper, der dann erst recht zu Erkrankungen beitragen kann.

Zu viel UV-Strahlung kann zwar das Hautkrebsrisiko erhöhen, eine individuell passende Sonneneinstrahlung aber hat dermassen viele gesundheitliche Vorteile, dass Sonnenbäder zu jedem Vorsorgeprogramm gehören sollten.

Mythen über Brustkrebs sind weit verbreitet

Diese Mythen sind weit verbreitet und sorgen dafür, viele Menschen glauben, nur die Pharmaindustrie sei im Besitz einer Lösung, wenn es um Krankheiten geht.

Ja, es gilt sogar als verpönt, nach Ursachen zu suchen, die in der Ernährungs- und Lebensweise der Frauen verborgen liegen könnten. Man würde den Opfern damit auch noch Schuldgefühle einreden.

Das aber ist nicht der Fall. Denn Ursachenforschung lässt gar keinen Raum für Schuldgefühle. Ihr Sinn und Zweck ist hingegen, dass die betreffenden Frauen selbst aktiv werden können, um ihre Lebens- und Ernährungsweise zu optimieren und damit ihre Chancen auf Genesung massiv zu erhöhen - ganz gleich, ob sie zusätzlich eine schulmedizinische Therapie machen möchten oder nicht.

Nach wie vor ist es daher sehr schade, dass in der herkömmlichen Medizin nicht über ein Konzept nachgedacht wird, in dem man - je nach Bedarf - beide Richtungen miteinander kombinieren könnte.

Lesen Sie auf unserer Seite einen Erfahrungsbericht zum Thema Selbstheilung

Update 10.11.2022 - Korrektur

Wir hatten irrtümlicherweise angegeben, dass die Erlöse der Aktion "Pinktober" dem Verein Brustkrebs Deutschland e. V. zugute kommen. Dies haben wir heute korrigiert.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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