Die wichtigsten Fettsäuren

Die wichtigsten Vertreter essentieller Fettsäuren sind die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und die Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Essentielle Fettsäuren sind am Aufbau der Zellmembranen beteiligt und steuern mit den aus ihnen entstehenden Produkten, wie z. B. den Prostaglandinen, viele lebenswichtige Prozesse im Organismus.

Fehlende Fettsäuren verursachen Störungen

Fehlen dem Körper essentielle Fettsäuren, so kann es u.a. zu Hautveränderungen, Haarausfall Infektionsanfälligkeit und Wachstumsstörungen kommen.

Die bekanntesten Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Kaltwasserfische, wie Hering, Makrele, Thunfisch oder Lachs sowie Leinöl.

Unraffiniertes, biologisch angebautes Leinöl enthält mit ca. 55% den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren überhaupt. Leinsamen ist sehr vielseitig und wird sowohl industriell als auch kulinarisch genutzt. Die Faser der äußeren Pflanze wird für Textilien und Seile verwendet.

Leinöl sollte nicht zum Kochen verwendet werden

Leinsamen kann als Öl, als ganzer Samen oder gemahlen bezogen werden. Leinöl hat einen nussigen Geschmack, wobei das Öl nicht zum Kochen verwendet werden darf, da dabei sein gesundheitlicher Nutzen verloren geht.

Am besten wird Leinöl in einer dunklen Fasche im Kühlschrank aufbewahrt, um eine Oxidation zu vermeiden. Leinsamen enthält neben Omega-3-Fettsäuren auch Ballaststoffe, Mangan, Vitamin B 6, Folsäure sowie die Mineralstoffe Magnesium, Phosphor und Kupfer.

Leinsamen ist die bekannteste und reichhaltigste Quelle für pflanzliche Lignane. Lignane sind Phytonährstoffe, die auch antioxidative Eigenschaften haben. Lignane werden im Körper zu hormonähnlichen Substanzen umgebaut.

Es wurde nachgewiesen, dass diese Moleküle einen gewissen Schutz gegen Brustkrebs bieten. Besonders Frauen bieten diese Substanzen weitere Vorteile, indem sie helfen, Hitzewallungen zu reduzieren, den Eisprung unterstützen und den Hormonhaushalt ausgleichen.

Zu hoher Verbrauch an Omega 6 Fettsäuren

Im Allgemeinen enthält die typische Ernährung in den westlichen Ländern ca. 10 mal mehr Omega-6- als Omega-3-Fettsäuren. Omega-6-Fettsäuren befinden sich in vielen Pflanzenölen, wie Sonnenblumen oder Sesamöl, in mehrfach ungesättigten Margarinen oder Aufstrichen, in Milchprodukten und fetthaltigem Fleisch.

Gleichen Sie einen eventuellen Mangel aus

Deshalb empfehlen medizinische Institutionen, die Mengen an Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung zu erhöhen, um ein für den Körper optimales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren (ca.1:4) zu erhalten.

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Quellen

Zentrum der Gesundheit