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Chronisch lymphatische Leukämie – Die Selbstheilung

Chronisch lymphatische Leukämie – Die Selbstheilung

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(Zentrum der Gesundheit) – Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) betrifft insbesondere ältere Menschen ab etwa 50 Jahre. Bei dieser Leukämieform vermehren sich die Lymphozyten – eine Variante der weissen Blutzellen – besonders stark. Allerdings sind die Zellen nicht gesund, sondern klein und können überdies ihre Funktionen nicht mehr wahrnehmen. Bei der chronisch lymphatischen Leukämie schwellen die Lymphknoten an und oft kommt es zu Hautproblemen wie Juckreiz oder Ekzemen. Überdies ist das Immunsystem geschwächt, so dass der Betroffene anfällig für Infektionen aller Art ist. David Lingle erzählt von seiner Selbstheilung mit natürlichen Methoden, denn er hatte chronisch lymphatische Leukämie.

Selbstheilung von chronisch lymphatischer Leukämie

Die chronisch lymphatische Leukämie CLL gehört zu den bösartigen Erkrankungen und gilt als unheilbar. Umso erstaunlicher, dass es Menschen wie David Lingle gibt, der sich trotz der Panikmache seiner Ärzte gegen die Schulmedizin und für natürliche Wege der Leukämie-Behandlung entschied. Viele Monate nach diesem Entschluss kann er heute von seiner Selbstheilung von chronisch lymphatischer Leukämie berichten.

Da es sich bei der CLL um eine chronische Krankheit handelt, kann sie – im Gegensatz zu akuten Krebserkrankungen – über Jahre hinweg relativ symptomlos verlaufen und ist damit nicht sofort tödlich. Oft wird die chronisch lymphatische Leukämie zufällig bei einer Blutanalyse entdeckt. Aktiv werden Ärzte aber erst dann, wenn sich die Blutwerte merklich verschlechtern – so wie es bei David Lingle der Fall war.

Chronisch lymphatische Leukämie – Schulmedizinische Therapie

Ist es soweit, kommt meist eine Chemotherapie zum Einsatz, immer häufiger in Kombination mit sog. monoklonalen Antikörpern (auch als Biologicals oder Biologika oder "Immuntherapie" bekannt), wie z. B. Rituximab.

Monoklonale Antikörper sind schwer im Kommen und werden bei vielen bislang als unheilbar eingeschätzten Krankheiten eingesetzt – ob das nun Krebs, Osteoporose, Arthritis, Psoriasis oder andere Autoimmunerkrankungen sind. Ihre Nebenwirkungen sind wie immer sehr individuell und treten nicht bei jedem auf.

Allerdings lässt sich unter der Behandlung mit Antikörpern beobachten, dass die entsprechenden Patienten häufiger von schweren Infektionen betroffen sind als Patienten, die keine Antikörper oder ein Plazebo-Präparat erhalten. Dabei handelt es sich um schwerwiegende Harnwegsinfektionen, Hautinfektionen, Ohrinfektionen, infektiöse Gelenkbeschwerden, Herzinnenhautentzündungen (Endokarditiden) sowie Bauchspeicheldrüsenentzündungen mit teils tödlichen Folgen.

David Lingle – ein US-Amerikaner mit 61 Jahren aus der Nähe von Atlanta – erhielt nach einem Gesundheitscheck im Oktober 2011 die Diagnose: Chronische lymphatische Leukämie (CLL). Sein Onkologe teilte ihm nach einer darauf folgenden Knochenmarksbiopsie mit, er habe noch allerhöchstens 10 Jahre zu leben. David teilte dem Arzt daraufhin mit, dass er nur zur Diagnose hier sei, dass der Arzt ihn also nicht behandeln werde und er sich auf natürlichem Wege selbst heilen wolle.

Im August 2013 war es soweit! Ein erneuter Test ergab: Die chronisch lymphatische Leukämie war nicht länger chronisch, sie hatte sich in Luft aufgelöst. David war geheilt!

Wie aber kam es dazu? Was tat David, um gegen seine Leukämie vorzugehen? David erzählt:

"Ich startete die Reise zu meiner Heilung genau an jenem Tag, an dem ich meine Leukämie-Diagnose erhalten hatte. Da ich seit meinem 23. Lebensjahr an Diabetes Typ 1 leide und mich gemeinsam mit meiner Frau bereits viel mit Gesundheitsthemen beschäftigt hatte, fühlte ich mich bereit dazu.

Das erste, was ich tat, war beten. Ich hatte nie Angst vor Krebs gehabt und sagte zu Gott, dass ich nun seit 38 Jahren Diabetiker bin und mich sicher nicht von einem Krebs vernichten lasse. Ich bat Gott, mir Kraft zu geben und mir die richtige Richtung zu weisen – auf meiner Reise hin zur Heilung meines Körpers.

Ich stand jeden Morgen auf und dankte Gott für diesen Tag. Ich bat um Heilung, da der Krebs nicht in meinen Körper gehörte. Nie hatte ich Zweifel, den Krebs nicht schlagen zu können.

Am Tag der Diagnose ging ich vom Arzt nach Hause und warf alles aus der Küche, was nicht zu meiner neuen Ernährung passte. Fortan ernährte ich mich annähernd vegan (ausser Hüttenkäse) und nahm 70 Prozent meiner Nahrung in Form von Rohkost zu mir. Ich nahm kaum noch industriell verarbeitete Produkte zu mir. All das gelang mir nur deshalb so gut, weil mich meine Frau bei allem, was ich tat, unterstützte und ebenfalls ihre Ernährung umstellte, so dass wir alles gemeinsam zubereiten und essen konnten."

Davids Tagesablauf

Dann beschreibt David, wie sein ganz persönliches Anti-Leukämie-Protokoll aussieht:

1. Entsäuerung

Ein typischer Tag beginnt damit, dass ich meinen Urin-pH-Wert messe. Die meisten Krebspatienten haben sehr niedrige pH-Werte. Daher nahm ich ab sofort morgens und abends (vor dem Zubettgehen) einen Teelöffel Natron.

2. Heilpilz

Auch nehme ich am Morgen zwei Kapseln mit dem Heilpilz Maitake, um mein Immunsystem zu stärken. Bis zu vier Stück kann man davon täglich einnehmen.

3. Frühstück nach Budwig

Zum Frühstück richte ich mich nach dem Protokoll von Dr. Johanna Budwig und esse Hüttenkäse (oder Quark) mit Leinöl, gemahlenen Leinsamen und Bio-Blaubeeren.

4. Grüner Drink

Dazu oder anschliessend trinke ich einen grünen Drink, der aus den folgenden Zutaten besteht:

5. Grüntee & Grünteeextrakt

Ich trinke am Morgen eine Tasse Bio-Grüntee und nehme dazu zwei Kapseln mit Grünteeextrakt.

6. Löwenzahnwurzeltee

Im ersten Jahr trank ich ausserdem täglich biologischen Löwenzahnwurzeltee. Da dieser Tee aber entwässernde Wirkung hat und ich immer weiter Gewicht abnahm, setzte ich den Tee wieder ab.

7. Frisch gepresste Säfte und Gerstengras

Wir haben die Green Star Saftpresse und ich presse einmal die Woche frische Säfte. Im Kühlschrank halten sie sich drei Tage lang. Den Rest friere ich ein, damit ich die ganze Woche über frischen Saft habe. Zwei Jahre lang trank ich sechs Gläser Gemüsesaft pro Tag (à 250 ml) und ebenfalls sechs Gläser mit einem Drink aus Gerstengraspulver. Dabei wechselte ich stets ab, also ein Glas Gemüsesaft, eine Stunde später einen Gerstengrasdrink, dann wieder eine Stunde später ein Glas Gemüsesaft und so weiter.

Mein Gemüsesaft besteht aus Bio-Gemüse, wie z. B. Karotten, Rote Bete (inkl. Blätter), Sellerie, Gurken, Petersilie, Koriander, Zitrone, Ingwer und Mangold. Ich probierte zwar auch Brokkoli und grüne Blätter zu saften, doch gelang mir das nicht so gut und es entstand so viel Schaum dabei, dass ich es wieder sein liess.

8. Mittagessen nach Budwig

Zu Mittag gibt es erneut die Budwig-Speise aus Hüttenkäse, Leinöl, gemahlener Leinsaat und Blaubeeren.

9. Grüne Smoothies

Der zweite Gang ist ein grüner Smoothie, den ich mit dem Vitamix zubereite (einem Hochleistungsmixer). Der Smoothie besteht aus Blattsalat, Gurke, Zucchini, Apfel, Chiasaat und flüssigem Stevia zum Süssen. Meist füge ich noch eine Avocado dazu und Haferflocken – beides soll dabei helfen, damit ich mein Gewicht halten kann.

Anschliessend trinke ich eine Tasse Bio-Grüntee – kalt oder heiss.

10. Salat zum Abendessen

Zum Abendessen gibt es einen grossen Salat aus Blattsalaten (meist aus dem eigenen Garten), Brokkoli, Knoblauch, Zwiebeln, Gurken, Nüssen und Zucchini. Manchmal machen wir auch einen Kohlsalat, marinieren diesen mit Tamari und essen ihn nach etwa einer Stunde.

Gelegentlich essen meine Frau und ich auch Bio-Nudeln mit verschiedenen gekochten Gemüsen. Unsere Lieblingsnudeln sind aus Mungbohnen hergestellt (kohlenhydratarm). Auch essen wir braunen Reis und Hülsenfrüchte.

11. Sauerkraut & Kombucha

Ich mache ausserdem selbst Sauerkraut und Kombucha. (Wie Sie Sauerkraut selbst herstellen, lesen Sie hier und hier). Kombucha trinke ich täglich und das Sauerkraut geben wir mehrmals wöchentlich zu unseren Mahlzeiten.

12. Gesunde Snacks

Wenn ich Lust auf einen Snack habe, esse ich Paranüsse, Mandeln und Macadamia-Nüsse. Die Mandeln weiche ich über Nacht ein (um sie verdaulicher zu machen) und lasse sie wieder trocknen, bevor ich sie esse.

Manchmal esse ich auch Hummus (Kichererbsenpüree) und Bio-Reis-Chips.

13. Bittere Aprikosenkerne bzw. Vitamin B17

Täglich esse ich ausserdem 8 bittere Aprikosenkerne, die krebshemmend wirken sollen.

14. Täglich Bewegung

Ich bin viel draussen und arbeite im Garten. Dann gehe ich jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Hund spazieren – und an Regentagen jogge ich 30 Minuten auf unserem Minitrampolin (Rebounder).

15. Infrarot-Sauna & Vitamin C zur Entgiftung

Wir haben eine Fern-Infrarot-Sauna (FIR). (Die FIR fördert u. a. die Entgiftung – so heisst es. Mit Hilfe der FIR soll ein Vielfaches mehr an fettlöslichen Giften ausgeschwitzt werden als in der gewöhnlichen Sauna – Anm. ZDG-Redaktion). Ich setze mich zwei bis drei Mal die Woche in die Sauna. Im Winter öfter.

Bevor ich in die Sauna sitze, nehme ich 2 sog. Heavy Metal Support-Kapseln. Diese unterstützen den Entgiftungsprozess, helfen bei der Ausleitung von Schwermetallen und schützen die Nieren vor Schäden. Die Kapseln enthalten: Magnesium, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Kalium, Bärentraubenblätter, L-Methionin, Alphaliponsäure (ALA), Eibischwurzel.

Während ich in der Sauna bin, trinke ich viel Wasser (ca. 600 ml). Nach der Sauna nehme ich eine Kapsel mit 1000 mg Vitamin C.

Unmittelbar nach der Sauna dusche ich 20 Minuten lang - abwechselnd kalt und heiss, und zwar jeweils einige Minuten lang. Ich beginne mit der kalten Dusche, dann heiss, dann kalt und so weiter.

16. Schwermetallausleitung

Etwa 1,5 Jahre nach meiner Diagnose hatte ich das Gefühl, keine Fortschritte mehr zu machen. Ich suchte einen ganzheitlich tätigen Arzt in Nordcarolina auf. Er ermutigte mich und sagte, dass ich schon mehr als die Hälfte meines Weges hin zur Heilung geschafft hätte. Er optimierte mein Heilprogramm insofern, als dass ich jetzt zusätzlich an der Schwermetallausleitung arbeitete. Ich liess meine Amalgamzahnfüllungen entfernen und erhielt eine Chelattherapie, um Quecksilber und Blei zu entfernen.

Meine Bedenken

Bedenken hatte ich lediglich, dass ich mit meiner neuen Ernährung vielleicht noch häufiger Unterzucker haben würde, was für mich als Typ-1-Diabetiker nicht erstrebenswert ist. Denn mein Blutzucker fiel (vor meiner Ernährungsumstellung) immer wieder sehr schnell und sehr tief in den Keller. Wenn ich also anfangs das Gefühl hatte, jetzt ist es wieder soweit, trank ich einfach etwas Reisdrink (der leicht verdauliche Kohlenhydrate enthält) und mein Blutzucker war gerettet.

Ebenfalls machte ich mir Sorgen wegen meines Gewichts. Bei Diagnosestellung wog ich 76 Kilogramm. Dann verlor ich 6 Kilogramm während der nächsten 18 Monate mit meinem Anti-Leukämie-Protokoll. Wie oben beschrieben, nahm ich dann jedoch täglich zwei Messlöffel Proteinpulver in meinen grünen Drink. Damit konnte ich wieder auf 73,5 Kilogramm zunehmen.

Noch immer bin ich bei meiner Ernährung, noch immer presse ich Säfte und ich möchte nie wieder zurück zu meinem alten Lebensstil. Überraschenderweise hat sich mit meiner neuen Ernährung auch mein Blutzuckerspiegel ganz dramatisch verbessert und stabilisiert.

Glaube an dich! Nur dann kannst du dich heilen!

Die wichtigsten Dinge auf meiner Reise zur Heilung waren für mich mein Glaube an Gott und meine besondere Ernährung aus Säften und viel frischem Gemüse, wovon ich das meiste roh verzehrte.

Sie müssen jedoch auch an sich selbst glauben – und genau das wird Sie heilen. Andernfalls können Sie tun, was Sie wollen, Sie werden nicht die Ergebnisse erzielen, die Sie sich wünschen."

David hat nahezu auf alle Punkte geachtet, die auf dem Weg zur Heilung wichtig sind:

Zusätzliche Komponenten wären:

Gleichzeitig gibt es schon erste wissenschaftliche Hinweise für ganzheitliche Massnahmen, die bei der chronischen lymphatischen Leukämie Wirkung zeigen können. Der Grünteeextrakt, den David bereits in sein Programm integriert hatte, gehört genauso dazu wie auch Curcumin, das in nahezu allen Fällen hilfreich sein kann sowie der Traubenkernextrakt (OPC).

Sollten Sie also ein eigenes Programm zusammenstellen wollen, könnten Sie diese Komponenten hinzufügen. Denken Sie in jedem Falle auch an Vitamin D!

Chronisch lymphatische Leukämie – Individuelle Selbstheilung, aber keine pauschale Empfehlung!

Zur Erinnerung: Obige Geschichte ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. David hat sein Programm eigenständig zusammengestellt. Sein Protokoll muss nicht für jeden Menschen gleichermassen passend sein. Seine Geschichte sollte daher auch nicht exakt kopiert werden. Stattdessen sollte jeder einzelne Betroffene sein eigenes Programm zusammenstellen – gerne mit Hilfe eines Therapeuten.

Ein Programm, das genau auf seine persönlichen Bedürfnisse und auf seine individuelle Situation abgestimmt ist. Ein Programm, mit dem er sich wohl fühlt, an das er glauben kann und das ihn mit allem versorgt, was er braucht. Ein Programm, das ihm dabei hilft, in einigen Monaten ebenfalls einen Bericht schreiben zu können mit dem Titel: Chronisch lymphatische Leukämie – Die Selbstheilung.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

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Quellen:



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