Naturheilkunde


Die Naturheilkunde unterscheidet sich bereits im Ansatz deutlich von der herkömmlichen Medizin: Sämtliche Symptome werden als Sprache des Körpers verstanden, entsprechend hinterfragt und mit Mitteln, die uns die Natur zur Verfügung stellt, behandelt.



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letzte Aktualisierung am 18.01.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Die Darmschleimhaut

(Zentrum der Gesundheit) - Eine gesunde Darmflora besteht aus etwa 400 verschiedenen Bakterien-Stämmen. Diese bilden in Symbiose mit uns unser Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche.

Die Darmschleimhaut © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Entwicklung der Darmschleimhaut

Wenn ein Baby zur Welt kommt, ist sein Darm allerdings noch steril. Erst mit der Geburt beginnt dessen Besiedlung mit Darmbakterien, deren Menge letztendlich das Zehnfache der eigenen Körperzellen beträgt.

Im Laufe des Lebens verändert sich die optimale Zusammensetzung der Darmflora zu unseren Ungunsten. Ursachen hierfür sind Fehlernährung sowie Antibiotika. Neben einer falschen Wahl der verwendeten Lebensmittel führen in ihnen in Nahrungsmittel enthaltene Zusätze und Konservierungsstoffe zu einem zunehmenden Missverhältnis zwischen gesunden und den Menschen krank machenden Bakterien, bei dem letztere das Übergewicht erhalten. Diese vermehren sich in übermässiger Zahl, wenn aufgrund unverdauter Nahrungsmittel Gärungen entstehen, die wiederum saure Giftstoffe freisetzen.

Darmschleimhaut wird durchlässig

Diese Schadstoffe gelangen über die Darmschleimhaut in unser Blut. Wenn eine Dysbiose, dass ist die medizinische Fachbezeichnung für eine geschädigte Darmflora, über einen längeren Zeitraum besteht, führt sie zu einer Veränderung von Darmschleimhaut und Darmwänden. Letztere werden zu stark durchlässig. Erkennbar ist dieser Prozess durch eine einfache Stuhl-Untersuchung.

Eine gesunde Darmschleimhaut kann mit einem Maschennetz verglichen werden, welches dicht genug ist, um grosse Giftmoleküle abzufangen. Bei einer Dysbiose werden die Maschen jedoch grösser, sodass Gift- und Schadstoffe die Darmschleimhaut passieren können.

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Der Körper übersäuert

Die Folge der zu durchlässigen Darmwände und der beschädigten Darmschleimhaut ist eine Übersäuerung des gesamten Körpers, die ihrerseits Entzündungszustände auslöst. Zusätzlich führt eine Erkrankung im Darm zu einer Schwächung des gesamten Immunsystems, für dessen Wirksamkeit der Darm zu nicht weniger als 80 % verantwortlich ist.
Jede zehnte Zelle im Darm ist eine lymphatische Immunzelle.

Bei einer Dysbiose werden diese zerstört, sodass eine latente Immunschwäche entsteht. Daraus folgen als Konsequenzen, dass die Darmschleimhaut sich nicht mehr ausreichend gegen Krankheitserreger sowie gegen Parasiten und gegen Pilze wehren kann und dass die für den Körper wichtigen Immunzellen nicht mehr in einem ausreichenden Mass produziert werden können.

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