Viele Augenkrankheiten sind heilbar
Verbessern Sie Ihre Sehkraft und die Gesundheit Ihrer Augen – aber auf natürliche Weise! Eine Sehschwäche kann mit natürlichen Mitteln behoben werden.
Veröffentlichung am 07.10.2011 um 12:46 Uhr / Aktualisierung am 17.04.2012 um 17:49 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Viele verschiedene Leiden bedrohen unsere Augen und unsere Sehkraft. Nicht nur ältere Menschen haben Probleme mit den Augen. Auch junge Menschen, ja alle Altersklassen können gleichermassen von Augenkrankheiten oder einer Sehschwäche betroffen sein. Dennoch kann diesen Leiden – entgegen der gängigen augenärztlichen Meinung – auf natürliche Weise vorgebeugt werden, und nicht selten können bereits bestehende Augenprobleme mit natürlichen Methoden auch geheilt oder zumindest gelindert werden.
Mit natürlichen Mitteln eine Sehschwäche behandelnDie Mehrheit aller deutschen Erwachsenen (62 Prozent) trägt heute eine Brille oder Kontaktlinsen. Vor sechzig Jahren waren es „erst“ 40 Prozent. [Quelle] Wenn es in dieser Geschwindigkeit weiter geht, werden Nicht-Brillenträger in nur wenigen Jahrzehnten eine Kuriosität darstellen. Brillen oder anderweitige Sehhilfen werden zur Standardausrüstung eines jeden Säuglings gehören und ohne Brille wird man sich unvollständig und minderwertig fühlen. Kein Mensch wird mehr daran denken, dass eine Brille nichts weiter als eine Krücke für kranke Augen ist.
Während kindliche Brillenträger also aufgrund ihrer Ausnahmeerscheinung vor einigen Jahrzehnten noch hämisch Brillenschlange gerufen wurden, sind Brillen auch an Schulen inzwischen so weit verbreitet, dass keiner mehr ans Hänseln denkt. Hat sich der Anteil der Brillenträger nun deshalb so stark erhöht, weil die Augen der Menschen tatsächlich so sehr viel schlechter und kränker sind, als das in der Vergangenheit der Fall war? Oder nur darum, weil die heutigen Diagnosemethoden erstens öfter eingesetzt werden und zweitens einfach genauer messen als die früheren? Immerhin wird heute bereits dann eine Sehschwäche festgestellt (was zu einer Brille führen kann), wenn dem Patienten das angebliche Problem noch gar nicht bewusst war.
Beides trifft zu. Einerseits trägt die industriell verarbeitete Ernährung gemeinsam mit der modernen Lebensweise (Computer, mangelnde Bewegung, Rauchen, Alkohol etc.) zu einer verminderten Augengesundheit bei. Andererseits werden die Menschen zu regelmässigen Sehtests gedrängt oder (wie im Falle der Führerscheinprüfung) dazu verpflichtet, so dass bei dieser Gelegenheit auch solche Sehschwächen ans Tageslicht kommen, die dem Betroffenen möglicherweise völlig neu sind.
Sicher nicht gerade unbeteiligt an der rasanten Entwicklung der Brillenträgerzahl ist ausserdem die Geschäftstüchtigkeit der Brillenglasunternehmen, der Augenoptiker und der Augenärzte. Eigentlich geht es wirklich nur ganz nebenbei darum, dem einen oder anderen die Sehfähigkeit zu verbessern. Die Grundmotivation der Brillenbranche liegt natürlich in der Gewinnmaximierung. Das zeigte sich besonders schön im letzten Jahr (2010), als das Bundeskartellamt den so genannte „Arbeitskreis Preisstrukturen“ aufdeckte.
Dabei handelte es sich um verbotene Preisabsprachen der fünf führenden Brillenglashersteller (Carl Zeiss Vision, Rodenstock, Essilor, Rupp & Hubrach Optik und Hoya Lens) und dem Zentralverband der Augenoptiker ZVA.
Seit dem Jahr 2000 hatten die Ertappten dafür gesorgt, dass der Wettbewerb im Brillenmarkt nahezu zum Erliegen gekommen war. Die Brillenglashersteller fuhren riesige Gewinne ein und die Optiker freuten sich über lohnende Boni und Rabatte – finanziert wurde die Party von Verbrauchern, die sich das Brillengestell oft genug vom Mund absparen mussten.
Doch im Grunde lohnt es sich gar nicht, sich die Augen (oder die Laune) mit dem Lesen solcher Nachrichten verderben zu lassen. Viel besser ist es, sich mit jenen Informationen zu beschäftigen, welche die Sehkraft auf natürliche Weise fördern und verbessern können. Dann können Brillen nämlich so teuer sein, wie sie wollen. Wir brauchen einfach keine mehr oder wenigstens nicht mehr alle paar Jahre eine neue.
Augenprobleme treten bekanntlich gerne mit zunehmendem Alter auf. Das jedoch sollte nicht zur Schlussfolgerung verleiten, das Alter führe zwangsläufig zu Sehschwächen. Eine Sehschwäche ist in diesem Fall vielmehr die Langzeitfolge der Lebens- und Ernährungsweise des betreffenden Menschen und all seiner (schlechten) Angewohnheiten. Das wiederum bedeutet, dass ein anderer Lebensstil und die Änderung der Angewohnheiten die sog. altersbedingten Sehprobleme verhindern oder in ihrer Ausprägung deutlich mildern kann.
Wenn Augenprobleme bereits in jüngeren Jahren auftreten, sind an deren Entstehung natürlich auch der heute verstärkte Gebrauch von Computern, Laptops, Game Boys und Handys sowie stundenlanges Fernsehen mitbeteiligt. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten, die zu einem rascheren Verlust der Augenelastizität führen können. Durch das Starren auf immer denselben Punkt in immer derselben Entfernung pendelt sich der Fokussierungsmuskel im Auge auf diese Entfernung ein. Die Folge davon ist, dass Objekte, die weiter entfernt als der gewohnte Bildschirm oder sehr viel näher am Auge sind als dieser, mit der Zeit nur noch verschwommen wahrgenommen werden. Doch auch das lässt sich wieder beheben.
Wer sehr viel vor dem Bildschirm sitzt bzw. sitzen muss, kann sich daher folgende Übung angewöhnen: Lassen Sie in regelmässigen Abständen die Augen immer mal wieder in die Ferne schweifen (z.B. zum Fenster hinaus), halten Sie sich dann sofort im Anschluss daran irgendein Objekt direkt vor die Augen, um es genau zu betrachten, schauen Sie dann wieder in die Ferne, wieder in die Nähe und so weiter. Wenn Sie dies konsequent praktizieren, trainieren Sie die Elastizität Ihres Augenmuskels, was sogar dabei helfen kann, eine bereits verminderte Sehkraft wieder herzustellen.
Doch auch kleine Kinder, die sicher noch wenig Computerkontakt hatten, sind in der Neuzeit keinesfalls von Augenkrankheiten verschont. Als im letzten Jahre (2010) die bayerischen Betriebskrankenkassen rund 850 Kindergartenkinder untersuchen liessen, stellte man bei jedem dritten Kind den Verdacht auf Fehlsichtigkeit fest. Da eine Fehlsichtigkeit die gesunde Entwicklung der Kleinen hemmt, werden Eltern nun zu mindestens zwei Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt gedrängt. Die erste solle im ersten Lebensjahr erfolgen (insbesondere dann, wenn in der Familie bereits Augenkrankheiten vorkamen), die zweite kurz vor der Einschulung.
Vorsorgeuntersuchungen sind jedoch nur dann sinnvoll und für den betreffenden Patienten – ob gross oder klein – nur dann hilfreich, wenn bei einer festgestellten Sehschwäche nicht nur eine Brille verordnet wird, sondern darüber hinaus auch Informationen und Empfehlungen vermittelt werden, die dem Patienten das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg geben, mit dem er sich selbst für seine Augen stark machen kann. Das aber geschieht normalerweise nicht. Der Patient wird mit einer reinen Symptombekämpfung abgespeist – denn nichts anderes ist die Brille. Nützliche Empfehlungen für Ihre Augengesundheit finden Sie weiter unten.
Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass das Auge, wie jedes andere Organ in unserem Körper, natürlichen Schwankungen unterliegt. Ist der Mensch müde, gestresst, angespannt oder in seelische Konflikte verstrickt (was auch bereits bei Kindern der Fall sein kann), geht es auch den Augen nicht so gut. Sie leiden – wie der Rest des Körpers – an Energiemangel. Erholt sich der betreffende Mensch, dann verbessert sich auch die Sehkraft wieder.
Der spanische Arzt Jordi Campos sagt:
„Schlechtes Sehen ist kein Dauerzustand, es kommt und geht wie eine Grippe.“
Seinen Aussagen zufolge können diese natürlichen Schwankungen bis zu zwei Dioptrien* an einem Tag ausmachen, so dass eine Diagnose aufgrund eines einmaligen Messergebnisses keinesfalls als Enddiagnose angesehen werden sollte, sondern eher zu einer erneuten Überprüfung an einem anderen Tag führen muss.
*Dioptrie: Masseinheit, welche die Vergrösserungs- bzw. Verkleinerungswirkung einer Linse angibt.
Die Schulmedizin sieht das anders und scheint ausserdem der Ansicht zu sein (diesen Eindruck vermittelt sie zumindest), dass das Auge vom übrigen Körper völlig isoliert ist. Das Auge wird wie eine kleine nicht-organische und reparaturbedürftige Apparatur inmitten eines organischen Körpers behandelt. Seine Funktionstüchtigkeit wird selten im Zusammenhang mit den Vorgängen in all den anderen Organen und Körperteilen betrachtet, sondern getrennt davon.
Zwar weiss man natürlich, dass in der Gefolgschaft mancher Krankheiten auch ein Augenproblem entstehen kann, z. B. die Retinopathie* bei Diabetes. Trotzdem weigert man sich, eine Verbindung zwischen der Entstehung vieler anderer Augenkrankheiten (z.B. grauer Star, Glaukom (grüner Star), trockenes Auge, Bindehautentzündung, Makula-Degeneration etc.) und dem Gesamtzustand des Körpers zu sehen.
*Retinopathie: Die diabetische Retinopathie kann als Folgeerkrankung von Diabetes auftreten. Es handelt sich dabei um eine Schädigung der Blutgefässe in der Netzhaut der Augen, da ein hoher Blutzuckerspiegel die Blutgefässwände beschädigt, was im Laufe der Erkrankung zur Erblindung führen kann.
So glaubt man beispielsweise nicht daran, dass der Zustand der Wirbelsäule, der Nacken- oder der Kiefermuskulatur einen besonderen Einfluss auf das Auge haben könnte. Auch berücksichtigt man nicht den Zustand des Bindegewebes oder der Leber. Genau so wenig kümmert man sich um die Vitalstoffversorgung eines Augenpatienten, um sein Immunsystem, das Wohlergehen seiner Darmflora oder gar um seine seelische Verfassung. Wie so oft, wird der Mensch in Einzelteilen betrachtet und nicht als die Einheit, die er doch in Wirklichkeit ist.
Wie oft also hat Ihr Augenarzt oder Augenoptiker mit Ihnen Ihre Ernährung besprochen und wie oft hat er Ihnen Tipps gegeben, wie Sie diese zugunsten Ihrer Augengesundheit optimieren könnten? Wie oft hat er Sie zu einem Augentraining motiviert und Ihnen wichtige Augenübungen gezeigt? Wie oft hat er Ihnen Heilpflanzen genannt, die Sie auf dem Weg zu einer besseren Sehkraft unterstützen könnten? Wie oft hat er Ihnen diejenigen bioaktiven Pflanzenstoffe (sowie die Lebensmittel, die diese Pflanzenstoffe enthalten) aufgezählt, die sich besonders positiv auf die Gesundheit der Augen auswirken? Wie oft hat er sich nach ihrem Rücken erkundigt? Wie oft nach Ihrem seelischen Wohlbefinden? Und wie oft hat er Ihnen Entspannungsübungen oder Meditationsmusik „verordnet“?
Niemand sagt, dass die rein symptomatische Behandlung des Augenarztes unangemessen wäre. Unangemessen ist jedoch sein Schweigen in Bezug auf die vielen Massnahmen, die der Patient zur Förderung seiner Augengesundheit selbst ergreifen könnte.
Viele Augenkranke sind allerdings vollauf zufrieden mit ihrem Patientenstatus und möchten diesen um nichts auf der Welt aufgeben – natürlich würden sie es nie zugeben, aber es scheint so. Doch gibt es auch Menschen, die sehr gerne selbst aktiv werden würden, die keinesfalls glücklich darüber sind, wenn ihre Brille in regelmässigen Abständen mit stärkeren Gläsern ausgestattet werden muss und die sich auch nicht sonderlich zu Laserbehandlungen oder anderen operativen Eingriffen hingezogen fühlen. Für genau diese Menschen sind die folgenden Informationen gedacht.
Nach Dr. Campos verfügen die Augen über drei Ebenen, die es bei der Therapie zur Verbesserung der Sehkraft zu berücksichtigen gilt:
Punkt drei erklärt, warum nicht alle Menschen dasselbe sehen. Das heisst, natürlich schauen sie alle dasselbe an, doch ist das, was sie sehen, für jeden etwas anderes. Ein Botaniker sieht einen Baum mit ganz anderen Augen, als das ein Automechaniker tut. Während der Kfz-Experte einen Baum sieht, der mehr oder weniger so aussieht wie eben alle Bäume, erkennt der Botaniker auf den ersten Blick jedes Detail in der Borke, in der Kronenform, im Blatt, in der Blüte oder der Frucht. Er kann in Sekundenschnelle sagen, um welche Baumart es sich handelt, ob der Baum heimisch ist oder ob es sich um ein exotisches Exemplar handelt, ob er gesund wirkt oder ob er von Schädlingen heimgesucht wurde.
Ein anderer Mensch, der vielleicht in früher Kindheit von einem Baum gefallen war und sich dabei übel verletzt hat, betrachtet Bäume mit einem gewissen Misstrauen und will dem Gewächs nicht zu nahe kommen. Ein Holzfäller schätzt beim Anblick eines Baumes sofort dessen Holzausbeute in Kubikmetern ab. Und wenn ein Baum in die Sichtnähe eines Umweltschützers gerät, der sich wegen des Waldsterbens Sorgen macht, so kann es durchaus sein, dass der Naturverbundene in Tränen ausbricht – vor Glück und Rührung, dass es überhaupt noch einen Baum gibt.
Campos bezeichnet daher das Sehen als „mentale und seelische Aktivität“ und keinesfalls als rein mechanischen Vorgang - wie es die Schulmedizin tut. Daher reagieren die Augen auch auf jedes unserer Gefühle. Sie reagieren auf Stress, auf Sorgen, auf Müdigkeit, auf Trauer, auf Wut und auf jedwede andere nervliche Anspannung. Nicht umsonst heisst es, unsere Augen seien die Spiegel unserer Seele. Das ist auch der Grund, warum nicht selten behauptet wird, das schwindende Augenlicht käme daher, dass der Betreffende etwas in seinem Leben nicht sehen wolle. Hier heisst es also - im wahrsten Sinne des Wortes - genau hinschauen und das eigene Leben unter die Lupe nehmen.
Die Augen sind aber nicht nur mit unserer Seele, sondern mit dem ganzen Körper verbunden. Sie stehen mit ihm in permanentem Austausch. Die Augen werden - wie alle anderen Organe auch - über das Blut mit Nährstoffen aus unserer täglichen Nahrung versorgt und können daher auch nur so gesund sein, wie diese Nahrung es ihnen erlaubt.
Neben wichtigen Nähr- und Vitalstoffen gelangen jedoch auch Schlacken (Stoffwechselabfallprodukte), die im täglichen Stoffwechselgeschehen anfallen, in den Blutkreislauf und in das Bindegewebe. Normalerweise werden Sie wieder aus dem Körper ausgeschieden. Bei der heute üblichen ungesunden Ernährungs- und Lebensweise entstehen jedoch so viele solcher Schlacken, dass die Ausscheidungsorgane (Darm, Leber, Nieren) mit deren Ausleitung überfordert sind. Folglich zirkulieren diese Schlacken überall im Körper und gelangen irgendwann auch ins Auge. Sie lagern sich dort in der Linse ab, in der Netzhaut, in den Muskeln oder verstopfen die feinen Blutgefässe, die das Auge ernähren sollen. Auf diese Weise kommt es zu den von den Augenärzten viel zitierten Durchblutungsstörungen, die als Hauptursache der häufigsten Augenerkrankungen gelten.
Beim grauen Star (auch Katarakt genannt) trübt sich die Linse ein, was zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens führt. In fortgeschrittenen Fällen ist nur noch ein Hell-Dunkel-Sehen möglich. Die Linsentrübung des grauen Stars erscheint dann, wenn sich die eben genannten Schlacken in der Linse ablagern. Dabei handelt es sich meist um einen langjährigen Prozess, dessen Ergebnis (die Krankheit) schliesslich als Alterserscheinung bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber nichts anderes ist als die Folge einer jahrzehntelangen ungünstigen, säureüberschüssigen und vitalstoffarmen Ernährung und einer modernen bewegungsarmen Lebensweise.
Abgesehen davon kann der graue Star auch als relativ spontane Nebenwirkung mancher Medikamente, wie z.B. hochdosierter Cortisontherapien in Erscheinung treten. Als weitere Ursache kann ein chronischer Calciummangel für die Entwicklung dieser Augenkrankheit verantwortlich sein. Ferner kann bei Diabetikern ein höheres Risiko für grauen Star beobachtet werden, so dass offenbar also auch eine erhöhte Glucosekonzentration im Glaskörper zu ernsten Augenproblemen führen kann.
Schulmedizinisch wird bei grauem Star kurzerhand die beschädigte Linse mit einer Kunstlinse vertauscht. Wer sich beim Augenarzt hier beraten lässt, bekommt nicht selten besonders jene Linsen ans Herz gelegt, die eine saftige Zuzahlung erfordern. Meist umfasst der Kostenvoranschlag gleich beide Linsen. Und wenn Sie vorsichtig bemerken, dass doch erst eines Ihrer Augen befallen sei, dann wird Ihnen mit bemerkenswerter Direktheit mitgeteilt, dass meist das zweite Auge dem ersten in die Krankheit folge, Sie also schon jetzt mit zwei befallenen Augen rechnen könnten.
Man verschweigt also vorbeugende Massnahmen, stellt gleichzeitig die vorgeschlagene Therapie als einzige Lösung dar, manövriert den Patienten damit in ein Abhängigkeitsverhältnis und schockiert ihn zur Krönung auch noch mit negativen und gleichzeitig kostspieligen Prognosen.
Beim Glaukom, dem grünen Star, wird der Sehnerv zerstört. Als Ursache nimmt man einen erhöhten Augeninnendruck an, der zu Durchblutungsstörungen führt. Diese wiederum schädigen die Nerven- und Netzhautzellen und können zu deren Absterben führen. Regenbogenfarbensehen, Kopfschmerzen und Spannungsschmerz über den Augen sind die typischen Symptome eines chronischen Glaukoms.
Allerdings gibt es eine grosse Anzahl von Menschen mit Glaukom und einem völlig normalen Augeninnendruck, weshalb man sich auf die Suche nach weiteren ursächlichen Faktoren machte. Einerseits vermutet man nun Durchblutungsstörungen (ohne gleichzeitig erhöhten Augeninnendruck) als mögliche Ursache, andererseits glaubt man das Problem in einer fehlerhaften Zusammensetzung der Augenflüssigkeit begründet. Diese - so heisst es - enthalte beim Glaukom Entzündungsstoffe. Doch handelt es sich bei diesen Ursachen keineswegs um die wirklichen Ursachen. Denn man muss natürlich weiter fragen: Was ist die Ursache des erhöhten Augeninnendrucks? Und woher stammen die Entzündungsstoffe?
Dieselben Faktoren, die beim grauen Star beschrieben wurden, können auch beim Glaukom zu einer schlechteren Durchblutung des Sehnervs und schliesslich zu dessen (schleichendem) Tode führen.
Der Augeninnendruck hingegen könnte durch eine ganz ähnliche Situation steigen, nämlich dann, wenn die Abflusswege des Kammerwassers von Schlacken verstopft sind.
Bleibt noch die Klärung, wie es zu den entzündlichen Eigenschaften der Augenflüssigkeit kommen kann. Fremdkörper im Blut oder in der Zwischenzellflüssigkeit führen zu Immunreaktionen und diese lösen Entzündungen aus. Als „Fremdkörper“ können wiederum die bereits mehrfach erwähnten Stoffwechselschlacken in Frage kommen. Allerdings können Entzündungen auch die Folge vieler anderer Faktoren sein, wie etwa die von Magnesiummangel oder von Stress, so dass eine magnesiumarme Ernährungsweise oder ein aufregendes Leben voller Hast, Sorgen und Nöte langfristig ebenfalls zum Glaukom führen oder dessen Voranschreiten beschleunigen können. Des Weiteren kommt auch beim Glaukom eine Cortison-Therapie als Ursache in Frage.
Der Begriff Makula bezeichnet die Stelle im Zentrum der Netzhaut. In der Mitte der Makula wiederum liegt der so genannte Gelbe Fleck und damit der Ort des schärfsten Sehens beim menschlichen Auge. Etwa 6 Prozent der deutschen Bevölkerung sind derzeit von der Makula-Degeneration betroffen. Das sind dramatische 4,5 Millionen Menschen. Damit ist diese Erkrankung bei den über 50jährigen die häufigste Sehstörung. Bei der Makula-Degeneration sterben die Netzhautzellen ab, was sich teilweise in merkwürdigen Sehstörungen äussert. Man schaut z.B. einen gegenüber stehenden Menschen an, sieht jedoch dessen Gesicht nicht. Oder es fehlen beim Lesen plötzlich Bu staben in einem Wort.
Auch hier führt die Ansammlung von Stoffwechselabfallprodukten (in diesem Falle unter der Netzhaut) zu Problemen. Der „Müll“ verhindert eine ordnungsgemässe Versorgung der Netzhaut, so dass deren Leistungsvermögen und die Sehkraft nachlassen. Gleichzeitig stellte man fest, dass Menschen mit Makula-Degeneration mangelhaft mit den weiter unten beschriebenen Vitalstoffen Lutein und Zeaxanthin versorgt sind. Auch sollen Energiesparlampen bzw. deren Licht eine negative Auswirkung auf die Augen haben und zu den Risikofaktoren bei der Entwicklung der Makula-Degeneration gehören.
Wiederum scheinen Diabetiker für diese Art Augenkrankheit besonders empfänglich zu sein. Darüber hinaus ist jeder gefährdet, der einen Lebensstil pflegt, welcher ganz generell eine Drosselung des Stoffwechsels begünstigt. Dazu gehören das Rauchen (Raucher haben ein sechsfach erhöhtes Risiko, eine Makula-Degeneration zu entwickeln), ein hoher Blutdruck (und ganz allgemein Herz-Kreislauferkrankungen) sowie ein Vitalstoff- und Antioxidantienmangel.
Die Schulmedizin hat bereits eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten der Makula-Degeneration durchprobiert, die aber allesamt zu keinem befriedigenden Ergebnis führen konnten. Cortison, das gegen die Makula-Degeneration eingesetzt wurde, schien ganz nebenbei ein Glaukom oder auch den grauen Star auszulösen, so dass man wieder davon abkam. Auch Netzhautoperationen und Lasertherapien führten in der Vergangenheit zu keinen grossartigen Erfolgen, so dass diese Methoden zwischenzeitlich kaum noch oder nur noch in speziellen Fällen zum Einsatz kommen.
Bei einer selteneren Form der Makula-Degeneration (der sog. feuchten Makula-Degeneration) bilden sich unkontrolliert neue Blutgefässe an Stellen, wo sie gar nichts zu suchen haben. Hier wendet man gerne bestimmte Medikamente an, die diesem Blutgefässwachstum Einhalt bieten sollen. Dabei handelt es sich um Medikamente, die eigentlich nur für schwere Krebsfälle (z. B. Darm- und Lungenkrebs im Endstadium) zugelassen sind und am Auge daher off-label (also ohne offizielle Zulassung) verordnet werden. Eine Verbesserung der Sehkraft wird damit nicht erreicht, man erklärt dem Patienten, er könne schon froh sein, wenn die Krankheit nicht weiter voran schreitet.
Da man erstaunlicherweise ganz nebenbei noch der Meinung ist, dass der Gewebeabbau auch mit einer Minderversorgung an Nähr- und Vitalstoffen zusammen hängen könnte, verabreicht so mancher Augenspezialist gelegentlich Vitamin- und Mineralstoffgaben. Da dies aber nicht selten getreu dem Motto „Viel hilft viel“ geschieht, bestehen bereits wieder Zweifel, ob die hohen verabreichten Dosen dieser synthetischen Einzelstoffe nicht auch zu negativen Nebenwirkungen führen könnten.
Diese Überlegungen kann man sich getrost sparen, wenn man synthetische und isolierte Vitaminpräparate meidet und stattdessen eine naturbelassene, lebendige und basische Ernährungsweise praktiziert, die man gegebenenfalls mit ganzheitlichen und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln vervollständigt.
So ergab eine Untersuchung aus dem Jahre 2009 (im Fachmagazin Ophtamology veröffentlicht), dass eine vielseitige Ernährung, die vor allem einen niedrigen glykämischen Wert aufweise (also arm an konzentrierten kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln ist), sehr hilfreich dabei war, altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) sowie andere die Sehkraft raubende Augenkrankheiten zu verhindern. Bei dieser Art der Ernährung wurde besonders auf Lebensmittel geachtet, die reich waren an Vitamin C, Vitamin E, Zink, Lutein, Zeaxanthin und wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Details zu diesen Vitalstoffen finden Sie weiter unten unter „Basische Ernährung für die Augen“ und „10 Ernährungstipps für gesunde Augen“.
Was recht harmlos klingt, hat sich inzwischen zu einer Art chronischen Volkskrankheit gemausert, die bereits 10 Prozent der Deutschen dauerhaft begleitet und äusserst unangenehm ist. Das Auge leidet hier unter einem Mangel an Tränenflüssigkeit. Diese hält das Auge normalerweise feucht und schützt es. Fehlt die Tränenflüssigkeit röten sich die Augen und verleihen ein störendes Trockenheits- oder manchmal auch Fremdkörpergefühl (als befände sich Staub im Auge).
Die Schulmedizin verordnet beim trockenen Auge Tropfen oder blockiert kurzerhand die Tränengänge mit einem implantierten „Stöpsel“, so dass die vorhandene Flüssigkeit nicht wieder „ablaufen“ kann. Diese Tränengang-Implantate sind in verschiedenen Variationen erhältlich. Manche halten drei Monate lang, andere ein Jahr. Entsprechend unterschiedlich sind die Preise.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Organismus dagegen als Ganzes betrachtet. Bei Erscheinen eines trockenen Auges solle daher besonders – neben einer wirksamen Stressbewältigung – auch der Leber erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie ist nämlich das Organ mit dem grössten Einfluss auf das Auge und sorgt u.a. für eine ausreichende Ernährung und Befeuchtung desselben. Ist die Leber jedoch angeschlagen, kann die Versorgung des Auges nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Des Weiteren könne eine schwächelnde „Nierenenergie“ oder auch eine unzureichende „Dünndarmenergie“ zu etlichen chronischen Augenerkrankungen (den meisten der hier genannten zuzüglich chronischer Bindehautentzündungen) führen.
Damit macht die TCM auf die ausschlaggebenden Zusammenhänge zwischen einer Überlastung der Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm) und den geläufigen Augenkrankheiten aufmerksam. Eine Heilung von Augenkrankheiten – ob es sich nun um das trockene Auge oder um eine andere handelt – ist daher nur dann möglich, wenn die genannten Ausscheidungsorgane einerseits entlastet und andererseits in ihrer Funktionsfähigkeit unterstützt werden. Dies gelingt mit Hilfe einer Entsäuerung, einer Darmsanierung, dem Trinken von ausreichend Wasser sowie speziellen Heilpflanzen für die einzelnen Organe wie z.B. bitterstoffhaltige Pflanzen für die Leber bzw. leberstärkende Heilpflanzen (z.B. Löwenzahn, Mariendistel, Schafgarbe, Wegwarte) und durchspülende Heilkräuter für die Nieren (z. B. Birkenblättertee, Ackerschachtelhalmtee, Brennnesseltee, Goldrutentee etc.)
Trockene Augen können ausserdem von Verspannungen in der Muskulatur und im Bindegewebe rund um die Augen herrühren. Solche Verspannungen beeinträchtigen die Funktion der Tränendrüse, so dass sie nicht mehr die gewohnte Menge an Augenflüssigkeit produzieren bzw. abgeben kann. Es ist also ausserordentlich wichtig, genügend Entspannungsmomente in den Alltag zu integrieren.
Darüber hinaus kann sich auch eine Histaminintoleranz in Symptomen äussern, die jenen des trockenen Auges ähneln. Allerdings können hier weder die üblichen Tropfen noch „Stöpsel“ Abhilfe schaffen. Der Auslöser ist in diesem Fall die Unfähigkeit des Körpers, Histamin abzubauen.
Histamin ist in manchen Lebensmitteln enthalten bzw. entsteht im Organismus bei der Verstoffwechslung mancher Lebensmittel. Normalerweise werden anfallende Histamine vom Körper selbst mit Hilfe eines bestimmten Enzyms abgebaut. Dieses Enzym wird im Darm gebildet. Und hier schliesst sich erneut der Kreis. Wenn der Darm bzw. die Darmflora nämlich durch eine ungesunde überwiegend säurebildende und stark verarbeitete vitalstoffarme Ernährung, durch Medikamente oder durch andere Auslöser geschwächt bzw. geschädigt ist, dann wird das entsprechende Enzym nur noch unzureichend hergestellt und der Organismus reagiert auf das nun im Übermass vorliegende Histamin mit den unterschiedlichsten Symptomen, wie z.B. Herzklopfen, Übelkeit, Atemproblemen oder eben auch juckenden, brennenden Augen bis hin zu einer Beeinträchtigung der Sehstärke.
Die Diagnose „trockenes Auge“ sollte also nicht getroffen werden, ohne eine mögliche Histaminintoleranz in Betracht zu ziehen – insbesondere dann, wenn neben einem trockenen Auge auch noch andere eindeutige Symptome vorliegen. Beachten Sie hier, dass nicht jeder Arzt die Histaminintoleranz (oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten) in seine Diagnostik mit einbezieht.
Die wirklichen Ursachen der häufigsten Augenkrankheiten sind - noch einmal zusammengefasst - die folgenden:
Weitere Faktoren, die ganz gravierend die Entstehung von Augenkrankheiten fördern können, sind:
Eine ganzheitliche Therapie bei Augenkrankheiten konzentriert sich nicht ausschliesslich auf die Augen, sondern schafft für die Augen ein Umfeld, in dem es ihnen überhaupt erst möglich ist, wieder gesund zu werden. Die erforderlichen Massnahmen einer ganzheitlichen Therapie bei Augenkrankheiten bestehen daher aus den folgenden zehn Schritten:
Gehen Sie langsam und Schritt für Schritt vor! Beginnen Sie mit den Punkten 1 bis 3 in Verbindung mit den Punkten 7 (Augentraining), 8 (Bewegung), 9 (Stressabbau und Entspannung) und 10 (Wirbelsäulengesundheit). Und führen Sie dann ganz nach Befinden, Lust und Laune weitere Punkte in Ihr persönliches Augen-Heilprogramm ein.
Im Folgenden werden die Schritte 1, 2, 6 und 7 näher erklärt:
Bevor Sie also hochmotiviert mit einem Augentraining beginnen und bevor Sie blindlings Nahrungsergänzungsmittel schlucken, nur um dann vom nur mässigen Erfolg dieser Massnahmen enttäuscht zu werden, sollten Sie in Ihrem Körper erst einmal die Grundvoraussetzungen für eine dauerhafte Stärkung der Sehkraft und damit für eine Heilung schaffen. Das bedeutet, die alles blockierenden eingelagerten Schlacken müssen raus, während der Organismus gleichzeitig vor weiteren Schlacken geschützt werden muss. Erst dann kann die Durchblutung wieder fliessen, erst dann sind die Abflusskanäle wieder frei, erst dann schöpft der Sehnerv wieder Kraft und erst dann kann sich der Augenmuskel wieder ungestört und wohlgenährt bewegen.
Schlacken entstehen unter anderem als Folge einer säureüberschüssigen Ernährungs- und Lebensweise. Bei der Verstoffwechslung von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln auf der Basis von isolierten Kohlenhydraten (Back- und Teigwaren und Zucker), minderwertigen Fetten und einem Eiweissüberschuss in Form von tierischen Eiweissen (Milch- und Wurstprodukte) entstehen im Körper die verschiedensten Abbauprodukte, insbesondere Säuren. Normalerweise werden diese schnellstmöglich wieder ausgeschieden (über den Urin, den Stuhl oder auch über die Monatsblutung).
Beim heute üblichen erhöhten Säureaufkommen und einer Lebensweise mit chronischem Bewegungsmangel, mit Stress, mit Medikamenten und mit Wassermangel sind die Ausscheidungsorgane jedoch überlastet. Sie können den anfallenden „Müll“ nie vollständig entsorgen. Im Körper aber können die Säuren aufgrund ihrer ätzenden Eigenschaften auch nicht bleiben. Sie würden zu schwerwiegenden Schäden im Organismus führen. Daher werden sie vorerst neutralisiert. Dies geschieht mit Hilfe von basischen Mineralien (z.B. Calcium, Magnesium, Natrium etc.). Neutralisierte Säuren sind Salze, die auch „Schlacken“ genannt werden. Diese Salze können jetzt – wenn es sein muss auch langfristig – im Körper eingelagert werden, z.B. in den Gelenken, den Bandscheiben, im Bindegewebe oder eben zur Not auch im Auge.
Eine folgenschwere Begleiterscheinung dieser chronischen Übersäuerung ist ein Mangel an basischen Mineralstoffen, da diese ja ständig für die Neutralisierung der im Übermass in den Körper herein strömenden Säuren verbraucht werden. Zu diesem Zweck werden Mineralstoffe eingesetzt, die mit der Nahrung im Organismus eintreffen. Wenn aber die Nahrung nicht genügend Mineralstoffe enthält, dann werden die Mineralien den körpereigenen Mineralstoffdepots entwendet, z.B. den Knochen, dem Haarboden, dem Bindegewebe etc. Langfristig kann daher eine chronische Übersäuerung zu Osteoporose, zu Haarausfall, zu Cellulite und anderen Problemen führen. Magnesiummangel kann ausserdem die Entstehung von Diabetes begünstigen, Calciummangel die Entwicklung des grauen Stars fördern. Allererste Anzeichen eines Calcium- oder Magnesiummangels sind beispielsweise Kribbeln in den Gliedmassen oder nervöses Augenzucken.
Ein wirksames Entsäuerungsprogramm umfasst daher nicht nur schlackenausleitende Massnahmen, sondern ausserdem ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat, um einen bestehenden Mangel an basischen Mineralien zu beheben.
Da die herkömmliche Ernährung ausserordentlich arm an gerade jenen Vitalstoffen ist, die sich um das Auge kümmern können (z.B. Carotinoide) und gleichzeitig wie eben erwähnt für eine Schlackenflut im Körper sorgt, ist eine naturbelassene basenüberschüssige Ernährung für das Auge Erleichterung und Wohltat in einem. Eine solche vitalstoffreiche und basenliefernde Ernährungsweise basiert auf frischen Gemüsearten, Salaten, Kräutern, Nüssen, Ölsaaten und Früchten und ist gleichzeitig arm an industriell verarbeiteten Lebensmitteln (besonders an Back- und Teigwaren, Süsswaren, Fertigprodukten) und tierischen Proteinen.
Die basische Ernährung entlastet den Körper, da sie keine weiteren Schlacken in den Organismus einbringt (bzw. nicht mehr als der Körper auch wieder ausscheiden kann) und da sie ihm darüber hinaus organische Mineralstoffe in Bestqualität liefert. Sie wird ferner ganz gezielt mit solchen Lebensmitteln ergänzt und angereichert, die Substanzen (Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe – siehe nächstes Kapitel) enthalten, die einerseits explizit das Auge nähren und andererseits in Form von Antioxidantien für einen Rundumschutz der empfindlichen Netzhaut sorgen.
Basische Rezepte finden Sie hier.
Vitamin A:
Vitamin A gilt nach wie vor als das ultimative Augen-Vitamin:
Vitamin A bzw. Beta-Carotin (die Vorstufe des Vitamin A) ist besonders reichhaltig in Süsskartoffeln, Karotten, Mangos, Spinat, Honigmelonen, Trockenaprikosen und grünem Blattgemüse (Grünkohl, Brennnessel, Löwenzahn, etc.) zu finden.
Vitamin B:
Die Vitamine des B-Komplexes sind zwingend notwendig für die gesunde Funktion der Nerven und so auch des Sehnervs. Vor allem Menschen mit Glaukom sollten pingelig auf eine ausreichende Vitamin-B-Zufuhr achten.
B-Vitamine befinden sich in grossen Mengen vor allem in Nüssen und Ölsaaten (z.B. Sesamsamen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, etc.), aber auch in Hülsenfrüchten, Gemüse und manchen Früchten. Zur Deckung des Vitamin B12-Bedarfes können unerhitzte fermentierte Gemüse (Sauerkraut), Meeresgemüse, Vitamin-B-Komplex-Präparate oder gelegentlich ein Bio-Ei verzehrt werden. Wer zu diesem Zweck Fleisch oder Fisch verzehren will, sollte dieses nur aus extensiver Freilandhaltung bzw. aus Wildfang oder Bio-Fisch-Zuchtfarmen beziehen und den Fleisch/Fischverzehr auf zwei Portionen pro Woche beschränken.
Vitamin C:
Vitamin C ist in nahezu allen Früchten und Gemüsearten enthalten, besonders in Zitrusfrüchten, Sanddorn, Hagebutten, schwarzen Johannisbeeren, roter Paprika und grünem Blattgemüse.
Vitamin E:
Vitamin E ist ein wunderbarer antioxidativ wirksamer Stoff. Er inaktiviert freie Radikale, wo auch immer sie in Erscheinung treten und arbeitet eng mit Vitamin C zusammen, da sich beide gegenseitig wieder reaktivieren können.
Vitamin E ist besonders in Mandeln, Sonnenblumenkernen, Pinienkernen, Haselnüssen sowie in hochwertigen biologischen Pflanzenölen wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sesamöl enthalten. Zum Braten können Sie rotes Palmöl oder biologisches Kokosöl verwenden. Ersteres liefert gleichzeitig eine extrem hohe Menge des Augen-Vitamins A.
Calcium:
Calciummangel kann – wie bereits erwähnt – ein auslösender Faktor für grauen Star sein und darüber hinaus in Folge einer chronischen Übersäuerung eintreten. Daneben ist Calcium an derart vielen Vorgängen im Körper beteiligt, dass sich niemand ein Mangel an diesem wichtigen Mineralstoff leisten kann. Calcium ist besonders reichhaltig in Nüssen und Ölsaaten und auch in manchem grünem Blattgemüse (in großen Mengen in Wildgemüse wie z.B. Brennnesseln) enthalten, genauso aber in Trockenfrüchten, Amaranthprodukten, Oliven und Hülsenfrüchten.
Magnesium:
Magnesium ist der Antistress-Mineralstoff schlechthin. Es ist – neben unzähligen Reaktionen im ganzen Körper – besonders an der An- und Entspannung von Muskeln und somit auch der Augenmuskeln beteiligt. Magnesium nimmt ausserdem direkt an der Energieproduktion in der Zelle teil. Magnesium ist also ein hervorragender Mineralstoff für ein angestrengtes und müdes Auge. Darüber hinaus kann Magnesium bei bestimmten Formen des Glaukoms (primär chronisches Offenwinkelglaukom) zur Verbesserung der Sehnervdurchblutung führen, was daraufhin eine Verbesserung der Symptome bringt. Ausserordentlich magnesiumreiche Lebensmittel sind: Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln. Gleichzeitig sollten Lebensmittel vermieden werden, die selbst magnesiumarm sind (Kristallzucker und damit gesüsste Produkte, Teig- und Backwaren), da diese in vielen Fällen meist säurebildend sind und damit zu einem zusätzlichen Magnesiumverschleiss beitragen können.
Selen:
Selen ist ein Spurenelement, das die körpereigene Abwehrkraft erhöht und den Organismus vor Infektionen schützen kann. Da man bei Studien bei Patienten mit grauem Star nur geringe Selen-Mengen feststellte, geht man davon aus, dass ein niedriger Selen-Spiegel diese Krankheit begünstigen kann. Selen ist besonders üppig in Paranüssen enthalten.
Zink:
Zink ist notwendig für die Umwandlung von Beta-Carotin zu Vitamin A. Unsere Augen enthalten die höchste Konzentration an Zink in unserem Körper. Das liegt daran, dass Zink für die Aktivierung von Enzymen in der Netzhaut zuständig ist und bei der Vorbeugung von grauem Star sowie der Makula-Degeneration helfen soll. Folglich ist die ausreichende Versorgung mit diesem Spurenelement für die Augengesundheit von grosser Wichtigkeit.
Nüsse und Samen sind hervorragende Zinklieferanten. Auch Hülsenfrüchte, Buchweizen, Hirse, Avocados, Kräuter, grüne Wildgemüse und viele Kulturgemüsearten liefern ebenfalls hilfreiche Zinkmengen.
Karotten-Sellerie-Endivien-Petersilien-Saft aus:
250 g Karotten
150 g Staudensellerie
50 g Endiviensalat
50 g Petersilie
Karotten-Spinat-Saft aus:
300 g Karotten
200 g Spinat
Täglich sollten mindestens 0,5 bis höchstens 2 Liter dieser Säfte getrunken werden. Eine Wirkung stellt sich langsam ein und – je nach Zustand der Augen – kann es bis zu einem Jahr dauern, bis konkrete Verbesserungen beobachtet werden können.
Entzündungsprozesse gelten als (Mit-) Auslöser für grünen Star (Glaukom). Astaxanthin ist ein Carotinoid, das von bestimmten Algen gebildet wird und – da Meerestiere Algen fressen – auch in manchen Fischen und Meeresfrüchten enthalten ist. Die rote Substanz ist das derzeit stärkste bekannte Antioxidans der Welt, was bedeutet, dass es oxidativen Stress im Körper besser als jeder andere Vitalstoff reduzieren kann. Gleichzeitig vermag Astaxanthin die Entzündungsbotenstoffe im Organismus zu hemmen, so dass es bei sämtlichen Erkrankungen eingesetzt werden kann, die im Zusammenhang mit chronischen Entzündungsvorgängen stehen. Dazu gehören neben Glaukom auch arthritische Beschwerden oder die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Erfahrungsberichte zeigten jedoch bereits, dass Astaxanthin nicht nur bei entzündlichen Augenproblemen hilfreich einschreitet, sondern beispielsweise auch bei Kurzsichtigkeit innerhalb weniger Wochen zu einer klareren Sicht in die Ferne verhelfen kann.
Um die Augengesundheit zu erhalten, genügen (in Verbindung mit einer basenüberschüssigen, vitalstoffreichen Ernährung) 4 Milligramm Astaxanthin. Bei bestehenden Augenproblemen kann die Dosis auf bis zu 12 Milligramm pro Tag erhöht werden, insbesondere dann, wenn es sich um eine entzündliche Augenerkrankung handelt. Weitere Informationen zu Astaxanthin und seinen Wirkungen finden Sie hier.
Studien zeigten, dass die tägliche Einnahme von 300mg Traubenkernextrakt die Auswirkungen permanenter Augenbelastung durch stundenlange Computerarbeit in nur 60 Tagen reduzieren könne. Traubenkernextrakt wird ausserdem empfohlen, um Makula-Degeneration und Grauen Star zu bekämpfen und auch um die Sehfähigkeit bei Nacht zu verbessern. Weitere Informationen zu OPC finden Sie hier.
Eine der weiter oben genannten Grundursachen von schlechten oder kranken Augen ist der Mangel an Antioxidantien. Antioxidantien sind in der heute üblichen Ernährung eher dünn gesät, so dass die Augen aufgrund der gleichzeitig immer höheren Belastung durch freie Radikale über keinen ausreichenden Schutz mehr verfügen. Aus diesem Grunde gibt es bereits einige Präparate auf dem Markt, die einzelne Antioxidantien in hoher Dosierung enthalten, wie z.B. Lutein oder Beta-Carotin. Gerade letzteres kam jedoch in einer Studie in Verruf, in der es Raucher vor Lungenkrebs hätte schützen sollen. Letztendlich hatte sich heraus gestellt, dass jene Raucher, die hochdosiertes synthetisches Beta-Carotin eingenommen hatten, ein höheres Krebsrisiko hatten als jene, die kein Beta-Carotin einnahmen.
Folglich sollten antioxidativ wirksame Substanzen nur so eingenommen werden, wie sie auch – wenigstens annähernd – in der Natur vorkommen, nämlich im natürlichen Verbund und in der natürlichen Konzentration, wie das z.B. bei Mount Shasta Augenfreude der Fall ist. Augenfreude enthält das komplette Spektrum jener antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffe, die für einen Rundumschutz des Auges erforderlich sind: Carotine, Lutein, Zeaxanthin, Anthocyane, Chlorophyll, Phytocyanin und viele andere. Dabei sind diese Substanzen nicht einzeln zusammengefügt. Stattdessen besteht Augenfreude aus jenen Früchten, Algen und Heilpflanzen, welche die erwähnten Antioxidantien in natürlicher Form und in natürlicher Konzentration enthalten, wie Heidel- und Holunderbeeren, Afa-Algen, Chlorella-Algen und Spirulina-Algen sowie Ringelblumen und opc-reiches Traubenkernmehl.
L-Glutathion wurde in mehreren Studien mit einer deutlich vorbeugenden Wirkung in Bezug auf grauen Star, Glaukomen, Netzhauterkrankungen und diabetischer Erblindung in Verbindung gebracht. Neben Selen ist das Tripeptid* Glutathion Hauptbestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase, einem der wichtigsten Schutzmechanismen vor freien Radikalen. Auch stellte man fest, dass der Glutathion-Spiegel bei Patienten mit grauem Star und Makula-Degeneration oft deutlich erniedrigt ist.
*Tripeptid: Ein Protein, das aus drei Aminosäuren besteht
Superoxid-Dismutase (SOD) ist ein Enzym, das – gemeinsam mit der Glutathionperoxidase (siehe oben) - zum Kern des körpereigenen Abwehr- und Entgiftungssystems gehört. SOD ist ein äusserst starkes Antioxidans und kann somit natürlich auch das Auge vor schädlichen äusseren Einflüssen schützen. SOD findet sich z. B. im Gerstengras.
MSM ist eine organische Schwefelverbindung, die den menschlichen Körper mit wertvollem natürlichem Schwefel versorgen kann. Schwefel schützt die Augenlinse vor der Entstehung von grauem Star. Schwefel ist ausserdem notwendig für die Produktion von Glutathion.
Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist – wie bereits weiter oben erklärt – nicht nur für die Augen essentiell. Magnesiummangel kann sehr einfach und schnell mit Hilfe einer transdermalen Magnesiumtherapie (z.B. mit Magol) behoben werden. Dabei wird transdermales Magnesiumchlorid auf die Haut gesprüht und einmassiert. Es erhöht den Magnesiumspiegel schneller als oral einzunehmende Präparate, da es sich den Umweg über den Magen-Darm-Trakt sparen kann. Magnesium kann auch in Form der Sango Meereskoralle eingenommen werden – einem natürlichen und leicht verwertbaren Calcium-Magnesium-Komplex, der nachfolgend beschrieben wird.
Calcium ist wohl einer der bekanntesten Mineralstoffe und viele Menschen machen sich bereits über eine ausreichende Calciumversorgung Gedanken. Leider wird darüber hinaus vergessen, dass Calcium allein noch lange keine besondere Hilfe darstellen muss, da der menschliche Organismus Calcium nur im Zusammenspiel mit anderen Mineralstoffen und Spurenelementen optimal nutzen kann.
Reine Calciumpräparate sind daher wenig sinnvoll und sollten entweder mit gezielt ausgewählten mineralstoffreichen Lebensmitteln oder einem ganzheitlichen Mineralstoffpräparat, wie z. B. der Sango Meeres Koralle ersetzt werden. Die Sango Meeres Koralle weist das für eine beste Verwertung notwendige richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 auf.
Vitamin C ist nicht in jedem Körperteil gleich aktiv. Im Auge jedoch scheint es in einer besonders hohen Dichte vorzukommen, was darauf hinweist, dass es dort auch sehr häufig gebraucht wird. Wenn Sie befürchten, zwecks Vitamin-C-Versorgung nicht ausreichend frische Früchte und Gemüse zu sich zu nehmen und damit spekulieren, Ihren Vitamin-C-Bedarf mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu decken, dann achten Sie auf ein ganzheitliches Produkt, das nicht aus synthetischer Ascorbinsäure besteht, sondern aus beispielsweise pulverisierten besonders Vitamin-C-reichen Früchten (z.B. der Acerola-Kirsche). Nur hier sind neben dem Vitamin C auch jene natürlichen Begleitstoffe enthalten, die das Vitamin C zum optimalen Wirken benötigt.
Zweimal am Tag sollten Sie Ihre Augen in einer einprozentigen Solelösung baden. Verdünnen Sie dazu eine gesättigte, 26prozentige Solelösung mit Wasser (dazu nimmt man 4 Milliliter der 26prozentigen Sole und gibt sie in 100 Milliliter lauwarmes chlorfreies Wasser), füllen Sie damit eine Augen-Badewanne (aus der Apotheke), beugen Sie Ihren Kopf nach vorn, halten Sie die Badewanne fest auf Ihr Auge gedrückt und legen Sie dann den Kopf nach hinten in den Nacken.
Öffnen Sie jetzt das Auge und lassen Sie es kreisen, schliessen und öffnen Sie das Auge ein paar Mal und beenden Sie das Bad nach etwa fünf Minuten. Legen Sie sich vor dem Augenbad ein kleines Handtuch oder Küchentücher bereit, da die Augenbadewanne nicht hundertprozentig dicht ist und immer etwas Sole heraus fliessen kann.
Die indische Buntnessel (Plectranthus barbatus), die Weinraute (Ruta graveolens) und Triphala (eine ayurvedische Pulvermischung aus drei verschiedenen indischen Früchten) werden im Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst, zur Senkung des Augeninnendrucks eingesetzt. Dies gelingt, da die Heilpflanzen den Parasympathikus entspannen.
Der Parasympathikus ist jener Teil unseres Nervensystems, der für Ruhe, Entspannung, Regeneration und Erholung zuständig ist. Während Triphala eingenommen wird, bereitet man aus der Weinraute einen Tee oder Augenbäder und die Buntnessel träufelt man in Form von Extrakten (verdünnt) direkt in die Augen.
Das Auge ist kein starrer, unbelebter Gegenstand. Es ist ein Organ aus lebendigem Gewebe, aus Blutgefässen, aus Nerven und aus Muskeln. Wir wissen heute sehr genau, dass Muskeln, die nie oder nur einseitig beansprucht werden, verkümmern oder sich verkürzen können. Letzteres führt zu permanenter Anspannung. Anspannung wiederum bringt eine Menge neuer Beschwerden mit sich.
Wenn wir nun beispielsweise den Bizeps-Muskel am Oberarm nicht so häufig nutzen wie ein Gewichtheber, dann ist das langfristig nicht so sehr tragisch, weil unser Überleben heute nicht mehr – so wie in der Steinzeit etwa – von unserer Körperkraft abhängig ist. Unser Augenlicht jedoch brauchen wir heute noch genau so dringend wie einst. Wenn wir also unsere Augenmuskulatur nicht trainieren oder einseitig belasten, indem wir immerzu auf den Bildschirm starren, dann ist ein Augenproblem vorprogrammiert. Es ist daher äusserst wichtig, die vorhandenen Augenmuskeln regelmässig und vielseitig zu nutzen und zu trainieren.
Mit Hilfe gezielter Augenübungen können nicht nur Kurz- und Weitsichtigkeit verbessert werden. Es gab bereits Menschen, die auf diese Weise ihren Glaukom besiegten. Ein Augentraining kann ausserdem die allgemeine Gesundheit des Auges stabilisieren und optimieren und folglich Augenproblemen vorbeugen. Zu diesem Thema gibt es bereits zahlreiche Bücher, die ausführlich auf viele verschiedene Übungen eingehen, weshalb wir nachfolgend nur eine kleine Auswahl vorstellen möchten. Das Training sollte ohne Brille und ohne Kontaktlinsen durchgeführt werden.
Schauen Sie dann nach links oben und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie jetzt nach links unten und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie nach rechts oben und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie nach rechts unten und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie direkt nach rechts und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie direkt auf Ihre Nasenspitze und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie nach unten auf Ihre ausgestreckte Zunge und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
Schauen Sie nach mittig oben zu dem Bereich zwischen Ihren beiden Augenbrauen. Halten Sie auch diese Position für 15 Sekunden. Entspannen Sie sich und Ihre Augen.
Vergessen Sie nicht, dass viele Augenprobleme das Ergebnis einer oft über Jahrzehnte hinweg währenden ungünstigen Ernährungs- und Lebensweise sind und daher nicht von heute auf morgen verschwinden können. Lassen Sie Ihrem Organismus Zeit, sich zu reinigen und zu regenerieren. Unterstützen Sie ihn dabei mit den genannten Massnahmen, aber auch mit einer grossen Portion Geduld, Ausdauer und Zuversicht. Der Durchblick kommt – früher oder später J.
Die Irisdiagnose gibt einem versierten Therapeuten Aufschluss über die vergangene, die gegenwärtige und die zukünftige gesundheitliche Situation. Bei der Irisdiagnose geben die Augen nicht nur Aufschluss über den Zustand des Körpers, sondern auch über die der Seele sowie über den energetischen Zustand eines Menschen.
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Die Schädigung der Makula des Auges wird allgemein als Makula-Degeneration bezeichnet. Im hinteren Teil des Auges befindet sich ein kleiner Bereich, der es ermöglicht, feine Einzelheiten aufnehmen und erkennen zu können. Ist die Funktionstüchtigkeit der Makula eingeschränkt, ist die Sehfähigkeit durch Schleier oder Dunkelheit in der Mitte des Blickfeldes stark beeinträchtigt.
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Die Irisdiagnose gibt einem versierten Therapeuten Aufschluss über die vergangene, die gegenwärtige und die zukünftige gesundheitliche Situation.
Die Schädigung der Makula des Auges wird allgemein als Makula-Degeneration bezeichnet. Im hinteren Teil des Auges befindet sich ein kleiner Bereich, der es ermöglicht, feine Einzelheiten aufnehmen und erkennen zu können.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
In diesem Artikel stehen viele gute nützliche Hinweise, wie man das Sehen durch richtige Ernährung positiv beeinflussen kann. Ich als Augenoptiker habe meinen Kunden auch entsprechende Hinweise gegeben, wenn ich denn selber davon Kenntnis hatte, obwohl dies gar nicht mein Aufgabenbereich ist. Aber von der Anatomie des Auges scheint der Autor nicht wirklich viel zu verstehen. Eine Fehlsichtigkeit entsteht dadurch, dass das Auge entweder zu lang (Kurzsichtigkeit) oder zu kurz (Weitsichtigkeit) ist und der Brennpunkt der Augenlinse nicht genau auf der Netzhaut liegt. Korrigiert wird dies durch Gläser, die das Licht auf die Netzhaut legen. Sie bündeln (bei Weitsichtigkeit) oder streuen (bei Kurzsichtigkeit) das Licht. Das Auge ist also nicht korrekt gebaut und eine Brille korrigiert die Fehlsichtigkeit.
Das ist also anatomisch so vorgegeben und kann am besten mit einer Fehlstellung des Fußes verglichen werden, die durch Training genauso gut verändert werden kann, wie das Auge, nämlich gar nicht. Das Training kann dazu führen, dass man die Informationen die im Gehirn ankommen besser interpretiert und so subjektiv das Gefühl hat besser zu sehen. Wer sich den Stress des Augentrainings antun will, soll es machen, schaden tuts nicht. Entstanden sind diese falsch gebauten Augen meiner Theorie nach durch unsere Menschlichkeit. Stellen Sie sich ein Tier vor, dass nicht richtig sehen kann. Es würde bei erster Gelegenheit das Raubtier nicht rechtzeitig sehen und würde gefressen, könnte also die Erbinformationen nicht weitergeben.
Durch unser soziales Verhalten konnten wir das falsche Sehen einzelner Individuen kompensieren und so diese Informationen in der DNA weitergeben. Aber dies ist nur meine persönliche, komplett unwissenschaftliche, Meinung. Zum Argument Heute brauchen viel mehr Menschen eine Brille, nun dies hat den gleichen Grund wie die Anzahl der Autos auf unseren Straßen: Heute können sich einfach mehr Menschen ein Auto respektive eine Brille leisten. Das im übrigen dazu, dass Augenoptiker nur ans Geldverdienen denken, wir sind also viel günstiger als früher.
Ich möchte im Übrigen nicht mehr als Augenoptiker arbeiten, da die Arbeitszeiten nicht im Einklang mit der Bezahlung stehen, die wirklich von kaum einem anderen Beruf unterboten wird. Mal abgesehen von den Kunden, die ja durch ein bisschen surfen im Netz viel mehr wissen als ich, was ich durch meine dreijährige Ausbildung gelernt habe.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Coldar,
vielen Dank für Ihre Mail.
In unserem Text geht es hauptsächlich um die häufigsten Augenerkrankungen wie grauer Star, Glaukom, trockenes Auge und Makula-Degeneration, die allesamt mit den beschriebenen Massnahmen äusserst vorteilhaft beeinflusst werden können. Lediglich im Kapitel Augentraining gingen wir auf Kurz- und Weitsichtigkeit ein. Die von Ihnen erwähnten anatomischen Veränderungen, die zu einer Kurzsichtigkeit führen, können zwar von Geburt an bestehen oder sich aus genetischen Gründen im Jugendalter entwickeln, allerdings weiss man inzwischen, dass sich eine Kurzsichtigkeit trotz genetischer Prädisposition nicht entwickeln muss, wenn die entsprechenden auslösenden Faktoren fehlen. Da unsere Massnahmen genau hier ansetzen, können sie auch bei Augenproblemen, die auf anatomischen Veränderungen infolge einer genetischen Prädisposition beruhen, (abhängig vom Beginn der Umsetzung der ganzheitlichen Massnahmen) zumindest für ein Progressionsstopp sorgen.
Aus der Kurzsichtigkeitsforschung weiss man interessanterweise, dass das Auftreten der Kurzsichtigkeit mit dem Industrialisierungsgrad eines Landes korreliert. Dabei ist tatsächlich die Kurzsichtigkeit gemeint und nicht - wie Ihre Vermutung nahelegte - die Vermögenssituation eines Volkes, die dazu führen würde, dass man sich vermehrt Brillen leisten kann. So zeigte sich beispielsweise, dass der regelmässige Aufenthalt im Freien das Risiko, eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln, reduzierte (auch wenn beide Elternteile kurzsichtig waren). Einerseits ist hier der Einfluss des Sonnenlichtes (Sonnenlicht aktiviert Dopaminfreisetzung aus der Retina und retinales Dopamin hemmt Augenlängenwachstum) und andererseits das Fehlen der Naharbeit von Bedeutung.
Ein Augentraining und die entsprechenden Erklärungsmodelle mögen umstritten und in manchen Teilen widerlegt sein. Doch ist eine Verbesserung der Sehsituation durch Augentraining dennoch aus verschiedenen Gründen (höhere Entspannung, Aktivierung des Sehzentrums im Gehirn, Verbesserung der Akkomodationsfähigkeit) möglich - auch wenn das postive Ergebnis "nur" subjektiv zu sein scheint.
Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Veränderung alles Gute und senden
liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
DANKE für diese wichtige Nachricht!!!! Ich bin richtig froh und glücklich, darüber mal ganzheitliches Wissen zu erfahren!!!! Alles Liebe Ihnen!
Selten habe ich einen solch guten Beitrag gelesen. Wenn alle Menschen danach handeln und ihre Lebensweise darauf einstellen, brauchte es nur noch in Ausnahmefällen einer Brille. Ich selbst habe es mit Augenbädern mit Kristallsalzsole probiert, ich kann wieder lesen ohne Brille und das Weitsehen bessert sich auch allmählich. Mit freundlichen Grüßen Dieter(73 Jahre alt)