Nebenwirkungen von Antibiotika

Antibiotika schaden der Gesundheit

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 20.11.2018
  • 4 Kommentare
Antibiotika schaden der Gesundheit
© Dmitry Lobanov - Shutterstock.com

Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass viele Gesundheitsprobleme mit einem Mangel an diesen nützlichen Bakterien einhergehen. Sie kontrollieren die Aktivität der schädlichen Bakterien, sorgen auf diese Weise für eine Entlastung des Verdauungs- und Immunsystems und tragen somit bedeutend zu einer guten Gesundheit bei.

Inhaltsverzeichnis

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Antibiotika verursachen eine Dysbakterie

Jedes Medikament belastet die Ausgewogenheit der nützlichen und schädlichen Bakterien zueinander. Antibiotika hingegen ist weitaus aggressiver in diesem Bereich: Es zerstört die Darmflora, so dass das Gleichgewicht der im Körper befindlichen Bakterien erheblich gestört wird. In diesem Fall spricht man von einer Dysbakterie. Diese Situation führt dann zu vorzeitigen Alterungsprozessen sowie zu den unterschiedlichsten Krankheiten.

Tierische Produkte stark mit Antibiotika belastet

Pro Jahr werden alleine in den USA ca. 2,25 Millionen kg Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Dem Tierfutter werden dort noch einmal ca. 12,3 Millionen kg Antibiotika zugesetzt. In Deutschland und allen anderen westlichen Ländern sieht es definitiv nicht anders aus…

Deshalb erscheint es grundsätzlich sinnvoll, den Verzehr von Fleisch - und Milchprodukten stark einzuschränken. Abgesehen davon, dass über den Verzehr von tierischen Produkten immer ein bestimmter Anteil an Antibiotika aufgenommen wird, gelangt dieses Medikament zudem über Gülle und Mist in den Boden, und dann über das Sickerwasser ins Grundwasser.

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Missbrauch von Antibiotika und Hormonen

Experten vermuten, dass der Übergebrauch von Antibiotika im Tierfutter - man könnte an dieser Stelle durchaus auch von Missbrauch sprechen - mit ein Grund für die immer häufiger auftretende Antibiotikaresistenz beim Menschen sein kann. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Problem ist die Entwicklung von Antibiotika resistenten Bakterien...

Zu allem Überfluss werden bei den Tieren auch Unmengen an Hormonen eingesetzt. Hormone erhöhen die Ausbildung von magerem Muskelfleisch. Durch den Einsatz von Östrogenen, Progesteronen und Testosteronen wird die Ausbeute an Kalb- und Rindfleisch um ca. 15% erhöht.

Das gentechnisch veränderte Wachstumshormon rbGH (recombinated bovine growth hormone) der Fa. Monsanto®, wird beispielsweise eingesetzt, um die Milchleistung der Kühe um ca. 10% zu erhöhen.

Verzichten Sie auf Fleisch- und Milchprodukte

Bereits kleine Mengen eines einzigen Hormons können massive Veränderungen im Körper der Tiere bewirken. Und niemand weiss bislang, welche Auswirkungen der ständige Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten, die mit Hormonen behandelt wurden, auf den Menschen haben wird.

Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, ausschliesslich Fleisch- und Milchprodukte aus biologischem Anbau zu sich zu nehmen, um die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen und Hormonen zu vermeiden.

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Zuletzt kommentiert

anonym schrieb am 29.07.2018

Guten Tag,
ich nehme gerade ein Antibiotikum und möchte die Darmflora anschließend wieder aufbauen. Ich habe etwas Probleme mit zuviel Fruktose, weshab ich überlege, ob Ihre Produkte Darmaufbau light hier geeignet sind (Inulin). Über eine Nachricht per email freue ich mich,
viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

In einer Kapsel ist ja sehr wenig Inulin enthalten. Es kommt daher auf die Ausprägung Ihrer Fructoseintoleranz an, ob Sie bereits auf so geringe Inulinmengen reagieren, zumal Inulin im Normalfall nicht verstoffwechselt wird (also nicht in Fructose aufgespalten wird), aber natürlich bei empfindlichem Verdauungstrakt ab gewissen individuellen Mengen dennoch zu Beschwerden führen kann. Dies ist besonders bei inulinreichen Lebensmitteln der Fall, wie etwa Topinambur oder Schwarzwurzeln.

Denken Sie daran, dass Probiotika im Idealfall schon während der Antibiotikaeinnahme eingenommen werden, damit sie die Darmflora schützen und vor antibiotikabedingten Nebenwirkungen schützen können.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

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