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Gesundheit
Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 18.04.2017
Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie
© Nitr - Shutterstock.com

Warum Chlorophyll und damit grüne Pflanzen Krebs heilen können. Neueste Forschungen des Linus-Pauling-Insituts der Oregon State University lassen vermuten, dass natürliche Substanzen wie etwa der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll oder Selen aus Knoblauch und der Paranuss im Kampf gegen Krebserkrankungen eine möglicherweise viel bedeutendere Rolle spielen könnten, als man bislang angenommen hatte.

Chlorophyll tötet Darmkrebs nachhaltiger als Chemotherapie

Eine Studie – veröffentlicht im International Journal of Cancer – untersuchte die Aktivität von Chlorophyllin, einem Chlorophyll-Derivat. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass es im Vernichten von Darmkrebszellen zehnmal wirksamer war als das chemotherapeutische Medikament Hydroxyurea, das normalerweise während der Krebsbehandlung eingesetzt wird.

Beide Substanzen – die chemische und die natürliche – töteten die Krebszellen, indem sie ein und dieselbe Zellteilungsphase blockierten, und zwar durch die Reduzierung des für die Zellteilung unverzichtbaren Enzyms Ribonukleotidreduktase (RNR). Professor Rod Dashwood, Direktor des Cancer Chemoprotection Program am Linus-Pauling-Insitut sagt:

„Mit den Chlorophyllin-Dosen, die wir in unseren Versuchen benutzten, war das Chlorophyllin in der Lage, die Aktivität dieser Enzyme nahezu vollständig zu stoppen.“

Chlorophyll bildet Blut

Chlorophyllin ist ein wasserlösliches Derivat des Chlorophylls, dem grünen Farbstoff der in allen grünen Pflanzenteilen vorhanden ist. Dieser Farbstoff ist für den Photosyntheseprozess und damit für das Pflanzenwachstum mit Hilfe von Sonnenenergie verantwortlich. Chlorophyll ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin.

Wenn Sie also Ihre Chlorophyll-Aufnahme mit Hilfe grüner Blattgemüse und grüner Getränke wie etwa grüner Smoothies erhöhen, dann verbessern Sie direkt die Qualität und auch die Quantität Ihrer roten Blutkörperchen.

Gesundes Blut jedoch ist gleichbedeutend mit gesunden Organen und gesunden Körperfunktionen und somit die Basis für allumfassende Gesundheit – und nur erreichbar, wenn grüne Pflanzen wieder ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung werden.

Chlorophyll wirkt wie Chemotherapeutika – ohne toxische Nebenwirkungen

Natürlich empfehlen die Forscher nun nicht, Grünzeug zu essen, Grassaft oder gar grüne Smoothies zu trinken. Stattdessen planen sie, ihre konventionellen Chemotherapeutika mit natürlichen Mitteln zu kombinieren und zwar, um angebliche synergistische Effekte auszunutzen oder aber – und das ist weitaus wahrscheinlicher – um die toxischen Nebenwirkungen der Chemomittel reduzieren zu können (durch Reduktion der Chemodosis) und um gleichzeitig durch die natürlichen Wirkstoffe des Chlorophylls überhaupt erst eine echte Wirkung zu erzielen.

Und so berichteten die Forscher dann auch:

„Chlorophyllin besitzt das Potential, effektiv im klinischen Alltag eingesetzt zu werden, entweder in Verbindung mit herkömmlichen Krebsmitteln oder auch alleine.“

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Grüne Pflanzen: Grundnahrungsmittel Nr. 1

Tierversuche sowie klinische Tests mit Freiwilligen ließen außerdem vermuten, dass relativ hohe Mengen Chlorophyll aufgenommen werden können, ohne dass es zu toxischen Nebenwirkungen komme.

Die Erklärung dafür ist den über die Wunderwirkungen des Chlorophylls so erstaunten Wissenschaftlern vielleicht nicht bekannt, wir erwähnen sie hier am Rande trotzdem: Chlorophyll ist deshalb für den Menschen so heilsam und in großen Mengen unschädlich, weil nicht Getreide, nicht Milchprodukte und auch nicht Fleisch, sondern grüne Pflanzen von Natur aus DAS Grundnahrungsmittel des Menschen sind.

Forscher entdecken immer mehr natürliche Substanzen mit krebsbekämpfender Wirkung

Die Idee, schulmedizinische Krebstherapien in Kombination mit natürlichen Mitteln einzusetzen, sei äußerst vielversprechend, meinte Professor Dashwood. Man finde immer mehr natürliche Substanzen, die genau wie Chemotherapeutika wirkten. Auch seien entsprechende Ernährungszusätze denkbar, die zu einer höheren Effektivität von Krebstherapien führen könnten.

Vielleicht sollte man Professor Dashwood und Kollegen bei Gelegenheit auf Ann Wigmore aufmerksam machen, die schon in den 60er Jahren von der heilenden Wirkung des Chlorophylls, etwa in Form von Weizengrassaft sprach und damit höchst erfolgreich erst sich selbst und dann schwerst erkrankte Patienten therapierte.

Selen aus Knoblauch und Paranüssen gegen Prostata- und Darmkrebs

Wer in seine Ernährung nicht nur grüne Gemüse, grüne Säfte und grüne Smoothies einbaut, sondern auch Knoblauch und Paranüsse, erreicht eine noch größere Heil- und Schutzwirkung.

Eine weitere neue Studie des Linus Pauling Instituts – veröffentlicht in den Zeitschriften Carcinogenesis und Cancer Prevention Research – untersuchte die Wirkung von organischen Selenverbindungen aus Knoblauch und Paranüssen im Kampf gegen menschliche Prostata- und Darmkrebszellen. Das Selen reaktivierte offenbar stillgelegte Tumor-Unterdrückungs-Gene, was das Absterben von Krebszellen verursachte.

Chlorophyll und Selen in der Ernährung

Paranüsse und Knoblauch in die Ernährung mit einzubeziehen, ist nicht schwer. Täglich große Mengen Chlorophyll aufzunehmen, kann dagegen schon eher zum Problem werden – aber nur, wenn man grüne Smoothies nicht kennt. Mit grünen Smoothies ist es so einfach, flüssiges Chlorophyll zu trinken und seinem Körper Kraft, Vitalität und Gesundheit zu schenken. Lesen Sie dazu „Grüne Smoothies – die perfekte Mahlzeit“.

Chlorophyll in Pulverform

Eine weitere Möglichkeit, Chlorophyll auf sehr einfache Weise zu sich zu nehmen, ist biologisches Weizengras-, Dinkelgraspulver, Gerstengraspulver oder besser Gerstengrassaftpulver. In Früchte-Shakes oder Säfte gemixt versorgt man sich auf diese Weise nicht nur mit den Vorteilen frischer Früchte, sondern mit allen Vorzügen, die der grüne Pflanzenfarbstoff zu bieten hat.

Wer außerdem vorhat, sich mit hochwertigen Antioxidantien einzudecken, seine Hormonbalance mit Nachtkerzenöl zu stärken, die Darmflora zu pflegen und seinem Säure-Basen-Haushalt in ein gesundes Gleichgewicht zu verhelfen, wählt ein pflanzliches Basenpulver auf Basis antioxidantienreicher Zutaten (z. B. Traubenkernmehl, Granatapfelpulver, Bockshornkleepulver etc.) in Kombination mit chlorophyllreichem Dinkelgras- und Gerstengraspulver. Lesen Sie hier auch mehr über: Gerstengrassaft - Der Powerdrink

Anmerkung:

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Anonym schrieb am 07.10.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, ich lese immer Ihre sehr wichtigen Informationen und heute den im Betreff angeführten über Chlorophyll sowie auch über Cannabis. Ich habe eine Tochter die seit mehr als 30 Jahren in Lugano lebt, schweizer Staatsangehörigkeit hat und beruflich immer! im Gesundheitsbereich tätig war bis jetzt zu einer mehr als schweren Krebserkrankung. Zuerst war es nur!! der Darm, der erfolgreich meinte man in Lugano operiert wurde. Das ging wenige Monate auch relativ gut bis man plötzlich feststellte, dass sich im Bauchfell Metastasen gebildet hatten. Die wurden dann in Lausanne in einer 10-stündigen OP entfernt. Nach wenigen Monaten stellte man dann fest, dass sich wieder neue Metastasen gebildet hatten. Also ging die Kliniktour bis jetzt weiter von Hirslanden in Zürich, wieder nach Lugano wo zuletzt der künstl. Darmausgang zurückverlegt wurde und der Darm auch gut gearbeitet hat. Und nun in der Onkologie in Bellinzona. Hier wird sie mit einer Immuntherapie seit gestern behandelt. Das fast noch größere Problem, was vor ca. 4 - 5 Wochen aufgetreten war, ist, dass der Darm zugemacht hat. Es mußte nun künstl. ernährt werden. Bisher sind alle Versuche den Darm wieder zum Arbeiten anzuregen erfolglos gewesen. Gerne würde ich ihr den Rat mit dem Chlorophyll geben, aber da sie nichts schlucken kann müßte man ein Spray haben, aber wie??? Könnten Sie mir einen Rat geben, wie ich meiner Tochter helfen könnte. Sie ist mein ganzes Glück neben meinem Sohn und ich habe seit Monaten nichts anderes gemacht, als versucht, Hinweise aus der Naturapotheke zu geben. Cannabis gibt es m.E. nach auch als Spray, aber ich bin nicht sicher, ob die Regierung in Bern das schon genehmigt hat. Ich wäre Ihnen so unendlich dankbar, für einen hilfreichen Rat.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ein Chlorophyllspray gibt es von verschiedenen Anbietern. Sie finden es bei Google, wenn Sie das Wort eingeben. Auch flüssige Chlorophylle sind erhältlich. Allerdings ging es in unserem Text darum, dass Chlorophyllin - ein Derivat aus Chlorophyll - in Reagenzglasversuchen gut gegen Krebszellen wirkte und man daraus nun Arzneimittel herstellen möchte. Allein die Anwendung als Spray wird hier vermutlich nicht ausreichen, wobei es natürlich auch nicht schaden wird.

Die Essenz unseres Artikels ist, so viel wie möglich chlorophyllreiche Lebensmittel zu verzehren, z. B. grüne Smoothies, Weizen- oder Gerstengrassaft (gibt es frisch zu bestellen), grüne Blattgemüse und Wildpflanzen.

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, eine Klink zu kontaktieren, in der naturheilkundlich therapiert wird. Denn Ihre Tochter braucht keine einzelnen Mittel, sondern eine genau auf ihre Belange und ihren Zustand abgestimmte Therapie - gerne kombiniert mit schulmedizinischen Vorgehensweisen.

Alles Gute und möglichst schnelle Besserung!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit