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Naturheilverfahren Überblick
Die Akupunktur - Eine leicht verständliche Zusammenfassung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 08.02.2017
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Die Akupunktur - Eine leicht verständliche Zusammenfassung
© Kzenon- Fotolia.com

Sie wollen wissen, auf welcher Grundlage die Akupunktur wirkt, haben jedoch keine Lust sich durch die komplexen Zusammenhänge der Traditionellen Chinesischen Medizin zu arbeiten? Kein Problem! Wir beschreiben diese effektive Therapie in Kurzform und erklären Ihnen, warum die Akupunktur bei vielen unterschiedlichen Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden kann.

Akupunktur - Ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Form der Heilkunde, die in China vor mehr als 2000 Jahren ihren Ursprung fand. Ein Bestandteil dieser naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieform ist die Akupunktur.

Es ist schon seltsam, dass eine Therapie, die seit Jahrtausenden Bestand hat, in der westlichen Kultur immer noch nicht vorbehaltlos akzeptiert werden kann. Wissenschaftliche Studien müssen her, die das uralte Wissen überprüfen und bestenfalls bestätigen können.

Doch würde man nur das Prinzip, auf dem die Akupunktur beruht, als solches hinterfragen, würde man automatisch zu dem Ergebnis gelangen, dass die Akupunktur bei vielen Erkrankungen hilfreich sein muss.

Ohne auf die tatsächlich ausserordentlich komplexen Zusammenhänge zwischen Yin und Yang, Qui und Xue, der einzelnen Funktionskreise etc. einzugehen, kann das Prinzip der Akupunktur auch ganz einfach beschrieben werden.

Die Lebensenergie fliesst durch Meridiane

Die TCM geht davon aus, dass die meisten Erkrankungen auf einen gestörten Energiefluss zurückzuführen sind. Fliesst das sogenannte Qi (die Lebensenergie) harmonisch, ist der Mensch gesund. Schmerz und Krankheit lassen hingegen auf eine Disharmonie im Qi-Fluss schliessen.

Der Energiefluss findet in einem unter der Haut liegenden, dichten Netzsystem statt, das den ganzen Körper durchzieht und alle Bereiche mit Energie versorgt. Und genau auf diese energieführenden Leitbahnen, die auch als Meridiane bezeichnet werden, nimmt die Akupunktur Einfluss.

Entlang der Meridiane gibt es etwa 360 genau definierte Akupunktur-Punkte, von denen aus der Akupunkteur in das energetische System eingreifen kann. Das punktgenaue Setzen der feinen Akupunktur-Nadeln sendet stimulierende Impulse aus, die den gestörten Energiefluss korrigieren können.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Akupunktur

Voraussetzung für eine erfolgreiche Akupunktur ist die genaue Diagnose der Energieverhältnisse im Körper. Da die Akupunktur in der Diagnose und Therapie eine unzertrennliche Einheit darstellt, unterliegt die Diagnostik auch alleine dem Akupunkteur.

Aufgrund einer nach westlichen Kenntnissen erstellten Diagnose kann keine Akupunktur stattfinden. In dieser Kombination sind Misserfolge in der Akupunktur vorprogrammiert, da beide Diagnostiken einer vollkommen unterschiedlichen Denkweise unterliegen.

In China dauert die Ausbildung in TCM etwa 6 Jahre. Nur wenn der Therapeut eine qualifizierte Ausbildung genossen hat und bereits über eine entsprechende Berufserfahrung verfüg, kann er dem hohen Anspruch der TCM gerecht werden.

Der versierte Akupunkteur ist in der Lage, einen gestörten Energiefluss, der für unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen verantwortlich ist, zu korrigieren. Das lässt schon erahnen, wie vielfältig die Akupunktur-Therapie eingesetzt werden kann.

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Die Akupunktur ist bei vielen Erkrankungen hilfreich

Nachstehend einige Beispiele für Beschwerden, die auf eine Akupunktur-Behandlung sehr gut ansprechen. So beispielsweise bei:

Diese Aufzählung ist nicht vollständig, denn es gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Akupunktur zum Wohle der Patienten einzusetzen - sowohl als alleinige Therapie als auch begleitend zur schulmedizinischen Behandlung.

Allen Studien-Liebhabern stellen wir noch eine klinische Harvard-Studie vor, in der ein so häufig vermuteter Placebo-Effekt bei der Akupunktur in Bezug auf Schmerzerkrankungen ausgeschlossen wurde. Darüber hinaus existieren noch viele weitere Studien (siehe Wikipedia), die die Wirksamkeit der Akupunktur bestätigen.

Auswirkungen der Akupunktur

Die Harvard-Studie wurde im November 2008 in der Fachzeitschrift Behavioural Brain Research veröffentlicht. Darin wurde die Auswirkung der Akupunktur in Bezug auf Schmerzlinderung mittels der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) und der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) untersucht.

An der Studie nahmen 12 erwachsene, gesunde Probanden teil (je 6 Männer und Frauen), die vorher noch nie akupunktiert wurden. Anhand von fMRT-Aufnahmen des Gehirns sowie von [11C]-Diprenorphin-PET wurde die Ausschüttung endogener (körpereigener) Opioide gemessen. Diese endogenen Opioide haben im Körper eine ähnliche Wirkung wie Morphium.

Randomisierte Studie

In der randomisierten Studie wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen unterteilt: in der einen Gruppe wurde tatsächlich akupunktiert, während in der anderen Gruppe nur so getan wurde. Bei der Placebo-Gruppe wurde eine anerkannte Schein-Akupunkturnadel verwendet (Streitberger Placebo), die der Empfindung bei der echten Akupunktur so nahe wie möglich kommt.

Im Verlauf von 4 Sitzungen wurde bei den Teilnehmern Schmerz durch Hitze in unterschiedlicher Intensität am rechten Unterarm erzeugt. Dieser Hitzeschmerz wurde sowohl vor als auch nach einer 29-minütigen Behandlung mit echter bzw. Placebo-Akupunktur durchgeführt.

Das fMRT wurde dazu benutzt, um Veränderungen in der neuronalen Aktivität festzustellen, indem der Blutfluss im Gehirn gemessen wurde. Die [11C]-Diprenorphin-PET-Scans halten nach einer Abnahme von Bindungen Ausschau, die mit einer verstärkten Freisetzung von Opioiden in Zusammenhang gebracht werden.

Schmerzreduktion bei Akupunktur höher

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine Reduktion der Schmerzen vor und nach der Behandlung in der Akupunkturgruppe signifikant größer war, als in der Placebogruppe.

Dabei wurden deutlich mehr Veränderungen im Gehirn bei der echten Akupunktur festgestellt, als bei der Placebobehandlung. Im fMRT konnten Veränderungen im orbitofrontalen Kortex, Pons und Inselrinde bei der echten Akupunktur festgestellt werden.

In den PET-Scans wurden [11C]-Diprenorphin-Bindungsveränderungen während der echten Akupunktur erfasst, die sehr unterschiedlich waren im Vergleich zu denen bei der Placebo-Behandlung.

Diese Studie weist darauf hin, dass sich die echte Akupunktur anders auf das Gehirn auswirkt, als die Placebobehandlung. Außerdem ist die echte Akupunktur wirkungsvoller bei der Verminderung von Schmerzzuständen.

Quelle:

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