Darmreinigung sanft


Eine Darmreinigung ist eine wichtige vorbeugende Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge. Allerdings besteht ein auffallender Unterschied zwischen einer Darmreinigung beispielsweise mit Rizinusöl und einer sanften Darmreinigung.

Die sanfte Darmreinigung

Manch einer denkt beim Wort „Darmreinigung“ an stark wirksame Abführmittel, die einen stundenlang nicht mehr von der Toilette weichen lassen. Andere glauben, bei einer Darmreinigung müsse man zwingend fasten und sich zwecks Einlauf ein mehr oder weniger langes Rohr in den Allerwertesten stecken oder – noch schlimmer – es sich von einem Therapeuten dorthin stecken lassen. Das alles ist zwar bei einer Darmreinigung durchaus denkbar, jedoch nicht bei einer ganzheitlichen Darmreinigung und schon gar nicht bei einer sanften Darmreinigung.

Darmreinigung sanft

Die sanfte Darmreinigung zu Hause

Die sanfte Darmreinigung kann jeder zu Hause ganz einfach, ohne großen Aufwand und ohne unangenehme Begleitumstände durchführen. Auch Berufstätige können von der positiven Wirkung einer Darmreinigung profitieren, da die sanfte Darmreinigung problemlos in den Berufsalltag integriert werden kann.

Natürliche Nahrung bei Naturvölkern

Naturvölker ernähren sich von einfacher Kost mit reichlich pflanzlichen Ballaststoffen, ohne raffinierte Kohlenhydrate und eher wenig tierischen Produkten. Diejenigen tierischen Produkte, die sie zu sich nehmen, sind meist von hervorragender Qualität, das heißt sie stammen von wildlebenden oder natürlich ernährten Tieren und werden frisch verzehrt oder allerhöchstens mit Hilfe traditioneller Methoden (Räuchern, Einsalzen oder Säuern) verarbeitet.

Viele unserer Krankheiten sind bei Naturvölkern unbekannt

Bei diesen Völkern kommen viele Krankheiten, die bei uns gang und gäbe sind, überhaupt nicht vor. Darmträgheit beispielsweise, Divertikel (Ausstülpungen der Darmwand) und Krebserkrankungen des Darmes sind bei vielen dieser natürlich lebenden Völker so gut wie unbekannt.

Da die genannten Krankheiten in den westlichen Ländern aber immer häufiger werden, müssen sie – so liegt der Verdacht nahe – etwas mit unserer Lebensweise zu tun haben. Stress ist zwar ebenfalls maßgeblich an unserem Gesundheitszustand beteiligt, doch beeinflusst kaum ein Faktor unser Wohlbefinden so stark wie die Ernährung – insbesondere deshalb, weil sie sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter von unserer ursprünglichen Ernährungsweise entfernt hat.

Darmträgheit aufgrund falscher Ernährung und falscher Essgewohnheiten

Eine Ernährung vornehmlich aus industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln (Fertiggerichte, Wurst, Käse, Dosengerichte, Tiefkühlkost usw.) liefert dem Darm erstens nicht das, was er für eine optimale Funktionsweise bräuchte und zweitens viele Dinge, die er nicht nur nicht bräuchte, sondern die ihn langfristig krank machen.

Die Kardinalfehler unserer heutigen Ernährung mit direkter negativer Auswirkung auf das Verdauungssystem sind die folgenden:

  • Wir essen zu viel
  • Wir essen zu schnell und kauen zu wenig
  • Wir essen zu wenig frische Lebensmittel, dafür um so mehr stark verarbeitete Nahrungsmittel
  • Wir essen zu viele tierische Eiweiße und (isolierte/raffinierte) Kohlenhydrate
  • Wir essen zu wenig Ballaststoffe aus grünem Blattgemüse, Sprossen oder Nüssen

Gerade die Ballaststoffe, die als „Darmbesen“ wenigstens für eine regelmäßige Darmentleerung sorgen könnten, fehlen im Speiseplan vieler Menschen fast vollständig. Die Entstehung einer chronischen Darmträgheit ist also kein Wunder.

Selbstvergiftung des Körpers

Eine chronische Darmträgheit jedoch führt zu einer schleichenden Selbstvergiftung im ganzen Körper, die leider nicht einmal bewusst wahrgenommen wird. Verhärteter Kot und Schleim sowie die schädlichen Abbauprodukte der darin lebenden negativen Darmbakterien halten sich folglich viel zu lange im Darm auf.

Es kommt zu einer Reizung der Darmschleimhaut, die Darmflora wird immer weiter geschädigt, die Darmwände können durchlässiger werden und es können sich Divertikel entwickeln. Als Divertikel werden Wandausstülpungen der Dickdarmschleimhaut bezeichnet, die sich oft entzündlich verändern und Übelkeit, Darmkrämpfe oder Durchfälle nach sich ziehen können.

Wie die Selbstvergiftung über den Darm der Leber schadet

Wenn diese Art der Selbstvergiftung über viele Jahre hinweg besteht, dann belastet das nicht nur die Darmgesundheit, sondern den ganzen Organismus, in ganz erheblichem Maße aber die Leber.

Die Leber jedoch hat annähernd 500 Aufgaben in unserem Körper. So ist sie am Immunsystem, an der Fettverdauung, der Blutreinigung, der Regulierung des Blutzuckerspiegels, der Produktion lebenswichtiger Enzyme und vielen anderen Aufgabenbereichen beteiligt.

Daher wird jeder einsehen, dass eine Leber, die in ihrer Vitalität beeinträchtigt ist und ihre Aufgaben nur noch mit halber Kraft erfüllen kann, spürbaren Einfluss auf unser Wohlergehen haben muss. Wir spüren es praktisch an allen Ecken und Enden, wenn dieses unser wichtigstes Entgiftungsorgan derart leidet.

Wie Ablagerungen entstehen

Abgesehen von einer Selbstvergiftung und Leberschwächung durch Darmträgheit, sorgen gewisse Ablagerungen im Verdauungssystem für eine zusätzliche Verschärfung der Problematik. Sie verstärken die Darmträgheit und damit Selbstvergiftung und Leberschwäche.

Ablagerungen entstehen dann, wenn Substanzen im Körper eintreffen, die der menschliche Organismus als Gift einstuft. Als Reaktion auf Gifte produziert das Verdauungssystem als erstes Schleim. Haben Sie beispielsweise in dichten Staubwolken schon einmal den Dachboden entrümpelt?

Noch während Sie den Staubwedel schwingen, erleben Sie, wie sich Ihre Nase verstopft. Es bildet sich Schleim in den Atemwegen. Schleim, der die Dachbodenstaubpartikel eingefangen, sie verpackt und zur Ausscheidung vorbereitet hat.

Derselbe natürliche Schutzmechanismus findet auch im Verdauungstrakt statt. Er soll verhindern, dass der Mensch unmittelbar nach dem Verzehr unwillkommener Stoffe an akuten Vergiftungserscheinungen zu leiden hat.

Zu den „unwillkommenen Stoffen“ zählen viele Dinge, die wir heute als ganz normale Nahrungsmittel betrachten wie beispielsweise Zucker, Süßstoffe, Konservierungsmittel oder Fertigprodukte mit ihren vielen Lebensmittelzusatzstoffen.

Normalerweise spülen die Säfte der Bauschspeicheldrüse diese daraufhin entstehenden Schleimschichten in wenigen Tagen wieder ab, damit sie nach und nach ausgeschieden werden können.

Ungesunde Nahrung erzeugt Ablagerungen im Verdauungssystem

Wenn aber zu jeder Mahlzeit, also mehrmals am Tag, mit der Nahrung solche giftigen Substanzen im Körper eintreffen, kann die Schleimschicht nicht mehr einfach abgespült werden, weil ständig neuer Schleim gebildet wird.

Diese Schleimschichten verhärten mit der Zeit so extrem, dass man selbst mit einem scharfen Messer Schwierigkeiten hätte, sie zu durchtrennen – wie Versuche bei Autopsien gezeigt haben sollen.

Der Beginn der Darmträgheit

Die verhärteten Schleimschichten lagern sich im gesamten Verdauungskanal – vom Magen bis hin zum Enddarm – Schicht um Schicht übereinander an. Das Gebilde wird immer dicker. Durch diesen verhärteten Darmwandüberzug wird die natürliche Beweglichkeit des Darmes (Peristaltik) verständlicherweise extrem eingeschränkt. Es kommt zur erwähnten Darmträgheit und einer äußerst beschwerlichen Darmentleerung.

Sanfte Darmreinigung mit Flohsamen und Bentonit gegen Darmträgheit

Amerikanische Untersuchungen ergaben, dass Flohsamenschalen (Psyllium) in Verbindung mit Bentonit (Mineralerde vulkanischen Ursprungs) negative Stoffwechsel-Endprodukte binden und den an den Wänden des Dickdarms angesammelten Schleim entfernen können.

In Wasser aufgelöst entwickeln sich Flohsamenschalen sehr schnell zu kleinen schwammartigen Gebilden. Diese kleinen weichen Schwämme üben einen sanften Druck auf die Darmwand aus und regen die Peristaltik (Darmbewegung) erheblich an. Auf diese Weise beschleunigen sie die Passage des Darminhaltes.

Sanfte Darmreinigung verhindert Selbstvergiftung

Weil der Darminhalt sich nun schneller bewegen kann, hat er auch eine kürzere Kontaktzeit zur Darmwand. Schädliche Inhaltsstoffe in der Nahrung können dadurch der sehr empfindlichen Schleimhaut weniger schaden.

Die Gefahr einer Selbstvergiftung und einer durchlässiger werdenden Darmwand besteht nicht mehr und die in den zahlreichen Taschen und Falten des Darmes seit Jahren abgelagerte Fäkalmasse einschließlich der dort ansässigen schädlichen Fäulnisbakterien kann nach einer längeren Anwendungszeit der Flohsamen-Bentonit-Mischung ebenfalls gelockert und schließlich ausgeschieden werden.

Sanfte Darmreinigung und Aufbau der Darmflora

Da ein über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit ungeeigneter Nahrung belasteter Darm kaum mehr über eine ausgeglichene, gesunde und aktive Darmflora verfügt, ist die Besiedlung des Darmes mit nützlichen Darmbakterien eine sinnvolle zusätzliche Maßnahme und gehört zum Programm der sanften Darmreinigung mit dazu.

Die gesunden Darmbakterien sollten mehrmals im Jahr zugeführt werden bzw. immer dann, wenn sie durch den Gebrauch von Antibiotika und/oder durch die für den Darm schädliche Industrienahrung dezimiert werden.

Aufbau der Darmflora mit vielfältigen positiven Folgen

Die Aufgaben der Darmflora sind vielfältig. Sie sind an einer starken körpereigenen Abwehrkraft beteiligt, an der optimalen Verdauung und Verwertung der Nahrung, an der Bildung von Verdauungsenzymen und Vitaminen (z. B. Vitamin B12), an der Aufnahme von Vitaminen (z. B. Vitamin K) und Aminosäuren und vielem mehr.

Eine fehlbesiedelte Darmflora können wir uns also bei den heutigen Umweltbedingungen und Ernährungsgewohnheiten eigentlich nicht mehr leisten. Die Darmflora lässt sich in Kombination mit einer basischen Ernährung sehr leicht aufbauen.

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Marco J.
geschrieben am: Donnerstag, 21. Juni 2007, 09:33
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Ich führe zur Zeit die 3-Monate-Darmreinigung durch und schon 3 Tage später sind meine Pickel im Gesicht fast vollständig zurückgegangen, fast keine neuen Irritationen bilden sich. Allerdings schmeckt der
Bentonit-Psyllium-Shake eher herb und daher rühre ich ihn mit etwas Honig an, damit er goutierbarer wird. Das sollte doch keine negativen Auswirkungen haben, oder?

Danke & Grüsse,

Marco J.