Weinallergie?


Sind Sie allergisch auf Wein? Unwohlsein nach Weingenuss ist gar nicht so selten. Das liegt jedoch nicht unbedingt am Alkohol. Möglicherweise ist auch nicht der Wein daran schuld, sondern vielmehr ein Darmproblem.  



Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 22.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Histaminintoleranz

(Zentrum der Gesundheit) - Die Histaminintoleranz ist noch recht unbekannt – und viele, die darunter leiden, wissen es nicht. Menschen mit Histaminintoleranz leiden – z. B. nach dem Genuss von Rotwein – an Hautausschlag, Kopfschmerzen, Durchfall, Fliessschnupfen, Herzklopfen, Brechreiz oder vielen anderen Problemen. An der Alkoholdosis kann es nicht liegen, da die Beschwerden schon nach einem einzigen Gläschen Wein auftreten. Doch ist es nicht nur der Wein, der die Symptome einer Histaminintoleranz verursacht, sondern auch Käse, Schokolade und sogar manche Früchte. Was steckt hinter der "Weinallergie" bzw. der Histaminintoleranz?

Histaminintoleranz oder Weinallergie? © Photographee.eu - Fotolia.com

Histaminintoleranz – Die Symptome

Ein Glas guter Rotwein am Abend ist für den einen der Inbegriff von Gemütlichkeit, für den anderen jedoch die Garantie für die typischen Beschwerden einer Histaminintoleranz: Hautausschlag, Durchfall, Erbrechen, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Magenkrämpfe, eine laufende Nase und geschwollene Augen – und zwar fast unmittelbar nach Weingenuss.

Bei manchen Menschen kann eine Histaminintoleranz gar zu Langzeit-Symptomen führen wie zum Beispiel Ekzemen, Kopfschmerzen und Migräne sowie chronischer Erschöpfung und Stimmungsschwankungen. Was ist der Grund? Ist es wirklich eine Histaminintoleranz oder doch nur eine Art Weinallergie?

Histaminintoleranz oder Weinallergie?

Eine echte Weinallergie ist im Vergleich zur Histaminintoleranz eher selten. In diesem Fall würde das Immunsystem Antikörper etwa gegen Traubenbestandteile oder manche Hefepilze im Wein bilden. Käme der Körper in Berührung mit Wein, würde sofort Histamin ausgeschüttet werden, ein Botenstoff, der die typischen Allergiesymptome wie tränende Augen, Schnupfen, Hautreaktionen etc. auslösen kann.

Sehr viel häufiger kommt hingegen eine Art "Weinintoleranz" vor. Antikörper bildet der Organismus hier nicht. Die "Weinintoleranz" kann eine der drei folgenden Ursachen haben:

Anzeige:

1. Alkohol-Unverträglichkeit

Zunächst einmal kann der Alkohol bei entsprechend empfindlichen Menschen zu allergieähnlichen Reaktionen führen. In diesem Fall tritt das Problem natürlich nicht nur nach Weingenuss auf, sondern nach jedwedem alkoholischen Getränk. Personen mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Alkoholintoleranz verfügen nur begrenzt über jene Leberenzyme, die Alkohol abbauen können.

2. Schwefel im Wein

Auch dem Wein zugesetzte Chemikalien können zu allergieähnlichen Symptomen führen – allen voran der Schwefel (Sulfit), der einerseits zu einem gewissen Teil direkt bei der Weinherstellung entsteht, aber auch zusätzlich fast jedem Wein als eine Art Konservierungsstoff untergemischt wird. Der Schwefel soll hier Fehlgärungen verhindern und den gewünschten Geschmack stabilisieren.

Besonders Asthmatiker können auf Sulfit im Wein mit Atembeschwerden reagieren. Über verschiedene Umwege führen die Schwefelverbindungen des Weins, die im Magen zu Schwefeldioxid werden, zu einer Verkrampfung der Bronchien und somit zu asthmatypischen Symptomen.

Schwefelverbindungen sind jedoch nicht allein im Wein. Auch Bier, Trockenfrüchte und etliche andere Lebensmittel können damit versetzt sein. Die amerikanische Gesundheits- und Lebensmittelbehörde FDA schätzt, dass einer von 100 Menschen empfindlich auf Schwefelverbindungen reagiert, die zum Zwecke der Konservierung eingesetzt werden.

Da aber nun diese Substanzen in vielen verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind, kann hinter der "Weinallergie" nicht in jedem Fall eine Schwefelunverträglichkeit oder Schwefelallergie stecken. Denn Menschen mit einem Schwefelproblem würden sicher nicht vergnügt geschwefelte Trockenfrüchte essen können, aber nach dem Genuss eines Gläschens Rotwein krank darniedersinken.

Die Betonung liegt auf Rotwein. Denn Weisswein – auch wenn dieser geschwefelt ist – führt bei vielen "Weinallergikern" so gut wie nie zu Symptomen.

Es muss also noch ein anderer Aspekt ausschliesslich im Rotwein schlummern, der zur heute immer häufiger auftretenden Weinunverträglichkeit führt.  

3. Histamintoleranz

Wer auffälligerweise kurz nach dem Genuss von Rotwein – nicht aber von Weisswein! – die oben beschriebenen Symptome an sich beobachtet, könnte an einer Histaminintoleranz leiden. Betroffene reagieren in diesem Fall empfindlich auf Histamine, die überreichlich gerade im Rotwein im Laufe der alkoholischen Gärung entstehen.

Histamine sind im Grunde völlig natürliche Substanzen, die sich in vielen Lebensmitteln befinden. Gleichzeitig werden sie auch im menschlichen Organismus selbst gebildet und erfüllen dort viele verschiedene Aufgaben, vor allem als Botenstoffe. Besonders bekannt ist ihre Beteiligung an entzündlichen oder allergischen Immunreaktionen.

Bei Entzündungen sorgen die Histamine beispielsweise für die örtliche Schwellung des Gewebes, für eine Erweiterung der Blutgefässe und eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefässwände. Der entzündete Bereich kann auf diese Weise besser durchblutet werden und die Abwehrzellen können dort leichter einwandern. Bei Allergien werden überdurchschnittlich viele Histamine ausgeschüttet, so dass dieser Histaminüberschuss für die typischen Beschwerden einer Allergie verantwortlich ist.

Ganz anders verhält es sich bei einer Histaminintoleranz. Hier wird vom Körper nicht zu viel Histamin ausgeschüttet. Stattdessen kann der Organismus das mit der Nahrung eintreffende Histamin nicht ordnungsgemäss abbauen. Seine Histamin-Abbaumechanismen funktionieren nicht mehr richtig, so dass Menschen mit Histaminintoleranz – wenn sie bestimmte Lebensmittel essen oder trinken – unter einem Histamin-Überschuss leiden und sich dann den oben genannten Symptomen gegenüber sehen.

Normalerweise werden Histamine im menschlichen Organismus vom körpereigenen Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. DAO wird bevorzugt in dem Zellen der Darmschleimhaut gebildet. Bei Menschen mit Histaminintoleranz können nun unterschiedliche Probleme vorliegen:

Genetische Ursachen für Histaminintoleranz

Die Histaminintoleranz kann in seltenen Fällen genetisch bedingt, also von Geburt an vorhanden sein. Die DAO-Produktion ist hier aufgrund einer entsprechenden genetischen Veranlagung eingeschränkt.

Darm-Probleme verursachen Histaminintoleranz

Sehr viel häufiger tritt die Histaminintoleranz infolge eines Darmproblems auf. Die DAO-Produktion ist hier aufgrund einer Darmschleimhautstörung reduziert, so dass einfach nicht genügend DAO vorhanden ist, um Histamine ordnungsgemäss abzubauen. Wie aber kommt es zu Darmschleimhautstörungen?

Neben der typisch modernen Ernährungsweise mit ihrem extrem hohen Konsum isolierter Kohlenhydrate (Weissmehl- und Zuckerprodukte) sowie tierischer Proteine können sich Darminfekte oder Antibiotikabehandlungen ausserordentlich schädlich auf die Darmgesundheit auswirken. Die Histaminintoleranz taucht daher häufig nach einer Antibiotikatherapie auf.

Die Darmflora – als einer der natürlichen Schutzmechanismen der Darmschleimhaut – wird von all den genannten Faktoren gestört. Es kommt infolgedessen zu Schäden in der Darmschleimhaut, wovon natürlich auch die DAO produzierenden Zellen betroffen sind.

Ist ein solches Darmproblem die Ursache der Histaminintoleranz, sorgt unseren Erfahrungen nach nicht selten eine umfassende Darmsanierung für eine Regeneration der Darmschleimhaut, wodurch sich auch die DAO produzierenden Zellen erholen und alsbald ihre Aufgaben wieder problemlos ausführen können.

Vitalstoffmängel verursachen Histaminintoleranz

Die Histaminintoleranz steht auch in engem Zusammenhang mit der Versorgung bestimmter Mikronährstoffe, die an der Synthese und Aktivität der DAO sowie am Histaminabbau beteiligt sind. Liegen Vitalstoffmängel vor, kann es bei entsprechend vorbelasteten Menschen zu Histaminintoleranz-Symptomen kommen.

Bei bestehender Histaminintoleranz führt der entsprechende Mangel zu einer Verstärkung des Problems bzw. verhindert die Heilung. Welche Vitalstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente bei einer Histaminintoleranz wichtig sind, erfahren Sie weiter unten bei den ganzheitlichen Massnahmen.

Hemmung der DAO-Aktivität verursacht Histaminintoleranz

Eine Histaminintoleranz kann auch dann entstehen, wenn die DAO-Aktivität und/oder die DAO-Produktion von bestimmten Faktoren gehemmt oder gemindert werden. An erster Stelle stehen hier verschiedene Medikamente.

Medikamente verstärken Histaminintoleranz

Aus der wirklich sehr langen Liste aller Arzneimittel, die DAO hemmen oder sogar im Körper zu einer verstärkten Histaminausschüttung führen können, möchten wir an dieser Stelle nur drei herauspicken:

  1. Diazepam (auch unter der Bezeichnung Valium bekannt, also ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, das auch bei Epilepsie eingesetzt wird)
  2. Metronidazol (ein Antibiotikum mit immunsuppressiver und entzündungshemmender Wirkung, das häufig bei chronischen Darmentzündungen sowie bei Hauterkrankungen wie Rosacea verordnet wird)
  3. Lorcainid (ein Medikament gegen Herzrhythmusstörungen)


Wenn Sie also Medikamente einnehmen und gleichzeitig von den typischen Symptomen der Histaminintoleranz geplagt werden, so fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob Ihre Arzneimittel zu jenen gehören, die DAO hemmen bzw. die Histaminausschüttung fördern können.

Entsprechende Arzneimittellisten finden Sie darüber hinaus in der passenden Literatur für Histaminintoleranz (siehe unter Quellen) sowie im Netz unter "Liste unverträglicher Medikamentenwirkstoffe bei Histaminintoleranz".

Alkohol triggert Histaminintoleranz

Ein weiterer Faktor, der die Aktivität von DAO hemmt, ist Alkohol (bzw. dessen Abbauprodukt Acetaldehyd), so dass der genannte Rotwein gleich auf doppeltem Wege die Symptome einer Histaminintoleranz verstärken kann.

Zusätzlich erhöht Alkohol die Durchlässigkeit der Darmwand, so dass unter Alkoholeinfluss noch mehr Histamine in die Blutbahn gelangen können, als dies beim histaminintoleranten Anti-Alkoholiker der Fall ist.

Menschen mit Histaminintoleranz sollten daher alkoholische Getränke besser vollständig meiden – zumal auch Weizenbier und sogar der gute alte Champagner gut mit Histaminen ausgestattet sind und daher ebenfalls nicht in Frage kommen.

Bei Histaminintoleranz problematische Lebensmittel

Bei Histaminintoleranz muss leider nicht nur der Rotwein gemieden werden. Weitere starke Histaminquellen sind neben dem Rotwein insbesondere lang gereifte Käsesorten, Fischkonserven, geräucherter Fisch, fermentierte Gemüse (Sauerkraut), fermentierte Sojaprodukte (Miso, Tempeh), Hefepasten, viele Wurstsorten sowie Essig (besonders Balsamico, weniger Apfelessig) und in Essig Eingelegtes – also sämtliche Lebensmittel, die einen bakteriellen Reifeprozess durchmachten. Ein abendlicher Snack aus Käsewürfelchen, Essiggürkchen und einem Glas Rotwein ist für Histaminintolerante daher ein absolutes No-Go.

Histaminintoleranz und Histaminliberatoren

Nun gibt es aber auch noch andere Stoffe, die – genau wie Histamin – zur Gruppe der biogenen Amine gehören und bei Histaminintoleranz ebenfalls zu unerwünschten Reaktionen führen können.

Diese biogenen Amine heissen Tyramin, Putrescin, Phenylethylamin, Cadaverin, Serotonin, Spermin etc. Auch sie können das Ergebnis mikrobieller Aktivität sein und kommen daher meist gemeinsam mit Histaminen in ein und denselben Lebensmitteln vor.

Kein Histamin, dafür einige der anderen biogenen Amine sind in Schokolade bzw. im Kakao enthalten, nämlich Tyramin und Phenylethylamin sowie in Zitrusfrüchten, deren biogenes Amin Putrescin heisst.

Putrescin beispielsweise hemmt den Histaminabbau und Tyramin wirkt – genau wie Histamin – auf die Blutgefässe ein. Schokolade, Orangen und Zitronen sind daher bei Histaminintoleranz besser zu meiden.

Darüber hinaus gibt es noch sog. Histaminliberatoren, die nicht unbedingt biogene Amine enthalten, aber bei manchen Menschen mit Histaminintoleranz die Histaminfreisetzung aus histaminhaltigen Zellen triggern können und somit zum Anstieg der Histaminkonzentration im Blut führen.

Zu diesen Histaminliberatoren können beispielsweise Erdbeeren, Tomaten und Meeresfrüchte gehören, so dass diese Lebensmittel bei Histaminintoleranz vorsichtig probiert werden sollten, um die persönliche Verträglichkeit zu testen.

Ganzheitliche Massnahmen bei Histaminintoleranz

Vermuten Sie bei sich eine Histaminintoleranz? Dann helfen Ihnen die folgenden Tipps weiter:

1. Histaminarme Ernährung bei Histaminintoleranz

Wie bei den meisten Intoleranzen so gilt auch bei der Histaminintoleranz, dass jeder Betroffene ganz individuell seine eigene Toleranzgrenze austesten muss, um herauszufinden, welche Lebensmittel er in welchen Dosen noch vertragen kann.

Anfangs ist eine konsequente histaminarme Ernährung jedoch unumgänglich. Kochbücher für Menschen mit Histaminintoleranz sind längst auf dem Markt und helfen Ihnen mit Tricks und leckeren histaminarmen sowie gleichzeitig gesunden Rezepten durch die Anfangsphase hindurch.

2. Darmsanierung bei Histaminintoleranz

Wenn ferner andere Ursachen für die Histaminintoleranz ausgeschlossen werden können (wie z. B. bestimmte Medikamente), dann empfiehlt sich eine umfassende Darmsanierung. Das Ziel einer Darmsanierung ist u. a. sowohl der Aufbau einer gesunden Darmflora (zum Schutz der Darmschleimhaut) als auch die Regeneration der DAO produzierenden Zellen.

Eine Darmsanierung kann auf einfache Weise durchgeführt werden. Die Anleitung dazu finden Sie hier: Wie funktioniert eine Darmsanierung

3. Magnesium, Zink und Kupfer bei Histaminintoleranz

Da DAO nur gemeinsam mit ausreichend Magnesium, Zink und Kupfer ordnungsgemäss arbeiten kann, überprüfen Sie bitte bei Verdacht auf Histaminintoleranz Ihre Versorgung mit diesen drei Mineralstoffen.

In erster Linie sollten die genannten Mineralstoffe und Spurenelemente auch mit einer Histaminintoleranz über die Ernährung aufgenommen werden. Magnesium ist beispielsweise reichlich in Amaranth und Quinoa enthalten und Zink findet sich meist gemeinsam mit Kupfer in Trockenfrüchten, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und verträglichen Hülsenfrüchten (vor dem Kochen über Nacht einweichen).

Wenn Sie bei Histaminintoleranz Magnesium zusätzlich einnehmen möchten, dann kann es in bester und natürlichster Form mit der Sango Meeres Koralle eingenommen werden. Darin liegen Calcium und Magnesium im optimalen Verhältnis vor und können wunderbar resorbiert werden.

Zink sollte als Monopräparat mit Vorsicht eingenommen werden, da es sich negativ auf den Kupfer- und Eisenhaushalt auswirken kann. So kann beispielsweise ein Zinküberschuss die Kupferaufnahme hemmen. Die DAO jedoch ist ein kupferhaltiges Enzym und daher auf eine gesunde Kupferversorgung angewiesen.

Zinkpräparate sollten daher bei Histaminintoleranz immer je nach individuellem Spurenelemente-Status oder sicherheitshalber kombiniert mit Kupfer eingenommen werden.

4. Vitamin B6 bei Histaminintoleranz

Ferner steht ein Vitamin-B6-Mangel im engen Zusammenhang mit der Histaminintoleranz. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass viele Histaminintolerante einen verminderten Vitamin-B6-Spiegel aufweisen.

Vitamin B6 jedoch wird laut manchen Quellen zur Synthese der DAO benötigt. Andere Quellen bezeichnen Vitamin B6 als DAO-Coenzym, das der DAO also beim Histaminabbau helfen kann.

Fehlt B6, kann auch nicht ausreichend DAO produziert werden bzw. die vorhandene DAO kann nicht aktiv werden. Somit kann ein Vitamin-B6-Mangel der Histaminintoleranz Vorschub leisten und ihre Heilung vereiteln.

Liegt bei der Histaminintoleranz nun ein Vitamin-B6-Mangel vor, sollten verstärkt Vitamin-B6-reiche Lebensmittel verzehrt werden. Hier jedoch muss man Acht geben, da manche Lebensmittel zwar sehr viel Vitamin B6 enthalten, der Körper aber letztendlich nicht davon profitieren kann, wenn diese Lebensmittel gleichzeitig sehr eiweissreich sind, da zum Eiweissabbau wiederum Vitamin B6 benötigt wird.

Eine negative Vitamin-B6-Bilanz weisen z. B. Käse, Wurst, Gelatine und Erdnüsse auf. Das bedeutet, zur Verstoffwechslung von deren Eiweiss wird mehr Vitamin B6 benötigt, als im Lebensmittel enthalten ist.

Eine positive Vitamin-B6-Bilanz findet sich hingegen beispielsweise bei Süsskartoffeln, Hirse, Lauch, Paprika und Trockenfrüchten. Diese Lebensmittel enthalten vielleicht nicht ganz so viel Vitamin B6 wie die oben genannten. Doch bleibt dem Körper hier dennoch reichlich Vitamin B6 übrig, da der Eiweissgehalt von Süsskartoffeln, Hirse & Co eher gemässigt ist.

Bei nachgewiesenem Vitamin-B6-Mangel kann zusätzlich ein Vitamin-B-Komplex eingenommen werden. Manche Experten für Histaminintoleranz raten zu gar 0,5 mg Vitamin B6 pro Kilogramm Körpergewicht.

5. Vitamin C bei Histaminintoleranz

Ein weiteres Vitamin, das der Histaminintoleranz entgegen wirken kann, ist das Vitamin C. Es soll den Histaminabbau fördern können und daher täglich in höheren Dosen eingenommen werden, idealerweise mit frischen Lebensmitteln oder auch mit ganzheitlichen Vitamin-C-reichen Nahrungsergänzungsmitteln, wie z. B. aus der Acerolakirsche oder dem Sanddorn.

Von der reinen Ascorbinsäure aus der Apotheke raten wir hingegen ab. Details dazu erfahren Sie hier: Ascorbinsäure schadet Ihrer Gesundheit

Denken Sie auch daran, dass sich Zitrusfrüchte aufgrund ihres Gehalts an biogenen Aminen zur Vitamin-C-Versorgung bei Histaminintoleranz ebenfalls nicht eignen.

6. OPC bei Histaminintoleranz

Bei OPC (Oligomere Polyanthocyanidine) handelt es sich um hochwirksame Antioxidantien, die sich zumeist in der Schale vieler Gemüse und Früchte, aber auch in Baumrinden und der Erdnusshaut sowie in Traubenkernen befinden.

Einige Untersuchungen und auch einzelne Fallstudien weisen darauf hin, dass OPC die körpereigene Histaminsynthese (bzw. das dafür nötige Enzym Histidin-Decarboxylase) hemmen kann und daher bei Histaminintoleranz zumindest die Wirkung der Histaminliberatoren kompensieren und auf diese Weise zu einer Minderung der Symptome führen könnte.

Darüber hinaus wirkt OPC im gesamten Organismus entzündungshemmend und dem allgegenwärtigen oxidativen Stress entgegen. 

Anzeige:

7. DAO-Kapseln bei Histaminintoleranz

Bei Histaminintoleranz kann das fehlende Enzym DAO auch in Kapselform kurz vor den Mahlzeiten eingenommen werden. DAO aus Kapseln wirkt jedoch nur im Darm und kann daher nur jene biogenen Amine abbauen, die mit der Nahrung in den Darm gelangen. Histamin oder andere biogenen Amine, die bereits im Blut sind, erreicht diese DAO nicht mehr. Auch sind DAO-Kapseln natürlich unwirksam im Hinblick auf Histamin, das im Körper – aufgrund allergischer Reaktionen oder infolge des Verzehrs von Histaminliberatoren – selbst gebildet bzw. ausgeschüttet wird.

DAO-Kapseln können also das Leben von Menschen mit Histaminintoleranz erleichtern, erlauben jedoch dennoch nicht den gedankenlosen Verzehr aller Lebensmittel. DAO-Kapseln sollten daher gemeinsam mit einer histaminarmen Ernährung zum Einsatz kommen.

Histaminintoleranz – Die Diagnose

Sollten Sie vermuten, an einer Histaminintoleranz zu leiden, dann können Sie anhand unserer Hinweise Ihren Verdacht erhärten, indem Sie zunächst konsequent histaminarm leben und Ihren Zustand beobachten.

Im Netz finden Sie dazu hilfreiche Lebensmittellisten, die nahezu alle Lebensmittel und deren Verträglichkeit bei Histaminintoleranz aufführen.

Bessert sich Ihr Befinden dann bereits binnen weniger Tage und verschlechtert es sich wieder innerhalb eines Tages, wenn sie einmal ungeeignete Lebensmittel (histaminhaltige Lebensmittel oder Histaminliberatoren) zu sich nehmen, dann können Sie – gerne in Zusammenarbeit mit einem naturheilkundlich tätigten Therapeuten – die genannten ganzheitlichen Massnahmen umsetzen.

Möchten Sie Ihre Selbstdiagnose ärztlich bestätigen lassen, dann ist auch das mit einer Blutuntersuchung u. U. in Kombination mit einer Urin- oder Stuhlprobe möglich. Im Blut kann der DAO-Spiegel, im Blut und Stuhl der Histaminpegel und im Urin das Abbauprodukt von Histamin (Methylhistamin) nachgewiesen werden.

Ihr Ziel sollte in jedem Fall nicht nur heissen, die Histaminintoleranz in Schach zu halten, sondern sie vielmehr vollständig auszuheilen.

Ihre Fernausbildung zur Ernähruzngsberaterin

Interessieren Sie sich für ganzheitliche Methoden zur Selbsthilfe, wie z. B. für Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung, Darmsanierung und Leberreinigung? Lieben Sie eine gesunde Ernährung? Und möchten Sie vielleicht auch andere Menschen zu allen Themen rund um Gesundheit und Ernährung beraten können?

Dann machen Sie jetzt Nägel mit Köpfen! Lassen Sie sich in der Akademie der Naturheilkunde im Fernstudium zum/zur Fachberater/in für holistische Gesundheit ausbilden und geben Sie Ihrer Zukunft damit ganz neue Erfolgschancen!

Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Rückmeldungen von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Nutritionist Training

Quellen:

  • u. a. Jarisch, R., Histaminintoleranz – Histamin und Seekrankheit, 2. Auflage, Thieme-Verlag

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Alkohol | Ernährung | Gesundheit | Vitamin B |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion nur an 2 Tagen der Woche zu öffnen, nämlich jeweils am Freitag von 18:00 bis Samstags um 24:00 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(5)

Birgit
geschrieben am: samstag, 28. november 2015, 09:44
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Zentrum der Gesundheit Team, mein Patenkind ist erst 1,5 Jahre und leidet schon an histamin-Unverträglichkeit (nachdem er Antibiotika nehmen musste) und starkem juckenden Ausschlag. Wie kann die Diät und Darmsanierung für ein Kleinkind aussehen? Er bekommt unter anderem Wurst-Brot und keine Tomaten, reifen Käse, Banane, Aubergine etc... Vielen Dank für Ihre Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Birgit
Da eine Histaminintoleranz wie jede andere Unverträglichkeit auch sehr individuell verläuft und ausgeprägt ist, sollte der Ernährungsplan und alle anderen Massnahmen mit einem ganzheitlichen Ernährungsberater oder Heilpraktiker besprochen werden. Da die Ursache auf Antibiotika zurückgeführt werden kann, wird sich die Intoleranz nach einer Darmsanierung sicher wieder nach und nach zurückentwickeln. Besonders wichtig ist bei Kindern hier die Einnahme eines Probiotikums wie z. B. Combi Flora oder Bactoflor.

Die Ernährung muss sehr individuell gestaltet werden - je nachdem, was das Kind verträgt und natürlich auch mag. Dies kann sehr gut mit dem Ernährungsberater geregelt werden. Normalerweise aber können Kinder mit HIT Hirse, Hafer, Reis und Kartoffeln sehr gut essen. Werden diese Lebensmittel mit Brokkoli, Karotten, Kürbis und anderen verträglichen Gemüsen kombiniert plus - je nach Ernährungsweise der Familie - ganz frisches Geflügelfleisch oder fangfrischer bzw. tiefgekühter Fisch oder Eigelb (nicht das Eiklar) oder Mandelmus, dann ergibt sich eine sehr gesunde und vollwertige Ernährung.

Als Obstmahlzeit eignen sich Äpfel, Mangos und andere in HIT-Listen aufgeführte verträgliche Obstsorten. Als Fettquellen eignen sich Butter oder Olivenöl.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

xaver
geschrieben am: samstag, 04. juli 2015, 16:07
eMail-Adresse hinterlegt

Leide selbst an einer Histaminintoleranz (Diagnose vor 2 Jahren) und finde euren Artikel sehr gelungen mit wirklich sinnvollen Nahrungsergänzungen. Das was einem die Schulmediziner zur HIT mit auf den Weg geben ist ja oftmals nur ein Witz. Da das histaminabbauende DAO-Enzym im Darm gebildet wird, sollte meiner Meinung nach der Hauptfokus bei einer HIT auf die Regeneration des Darmes gelegt werden. Unterstützend beim Leaky-Gut-Syndrom hilft auch die Aminsosäure L-Glutamin. Jedoch sollte Leaky-gut ganzheitlich betrachtet werden. Allein mit dem Supplementieren von L-Glutamin ist es nicht getan. Meistens liegt die L-G Ursache an einer Glutensensitivität und da hilft eben nur der Verzicht auf das Gluten. Weiter oben wurde gefragt ob gekeimte Hülsenfrüchte weniger Histamin enthalten. Gekeimte Erbsen, also Erbsensprossen, beinhalten sogar das histaminabbauende DAO-Enzym. Die Hülse darf wegen der Antinährstoffe aber nicht mitgegessen werden. Was es bei der Aufzucht der Erbsenkeimlinge zu beachten gibt, habe ich auf meinem Blog beschrieben.

Grübchen
geschrieben am: mittwoch, 20. august 2014, 21:54
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich habe eine Histaminintoleranz und versuche schon eine Weile mit Hilfe der tollen Informationen, die ich hier bekomme, meine Ernährung umzustellen. Mein Ziel ist eigentlich eine basische Ernährung, was sich aufgrund der HIT allerdings als schwierig gestaltet. Ich bekomme immer wieder starke Migräne und traue mich kaum noch, etwas auszuprobieren. Mandelmilch und Mandelmus vertrage ich zum Beispiel gar nicht. Wie verhält es sich denn mit Ghee ? Butter vertrage ich gut, bei Ghee hab ich Zweifel. Und wie sieht es mit Keimbrot aus? Bildet sich durch den Keimprozess Histamin? Und dann würde mich noch interessieren, ob man zu Süßlupine eine Aussage treffen kann. Als Hülsenfrucht wäre es ja grundsätzlich nicht verträglich bei HIT... Vielen Dank! Und danke, dass es euch gibt! :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grübchen
Bei vorliegender Unverträglichkeit richtet man sich grundsätzlich nach jenen Nahrungsmitteln, die der Organismus signalisiert zu vertragen und nicht nach einer bestimmten Ernährungsweise. Gerade bei einer Intoleranz ist eine basische Ernährung fast nicht realistisch. Zudem sollte die basische Ernährung nur zur Entschlackung, aber nicht dauerhaft praktiziert werden. Allenfalls die basenüberschüssige Ernährung käme u. U. in Frage. Aber auch hier sollten Sie von jedem Dogmatismus Abstand halten und auf Ihren Körper hören.

Der Unterschied zwischen basischer und basenüberschüssiger Ernährung wird hier erklärt.

Da Unverträglichkeiten ferner äusserst individuell verlaufen, lässt sich nur grob sagen, was verträglich ist und was nicht. So vertragen z. B. viele HIler Mandeln gut. Als Protein käme z. B. das Hanfprotein in Frage (die Süsslupine ist definitiv eine Hülsenfrucht) und wenn Sie Butter vertragen, dann bleiben Sie dabei. Ghee dürfte zwar ebenfalls verträglich sein, aber wozu den ohnehin schon irritierten Organismus ständig mit neuem belasten?
Keimbrot durchläuft oft Fermentationsprozesse, was bei HI zu Problemen führen könnte. Daher besser auf ein hefearmes Brot, Knäckebrot oder andere verträgliche Brotsorten umsteigen.

Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

klaro
geschrieben am: montag, 14. juli 2014, 20:33
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Zentrum-der-Gesundheit-Team, erst einmal ein großes Lob an die so informative Homepage! Ich lese sie sehr oft... Ich habe ernährungsmäßig in meinen jungen Jahren schon einiges ausprobiert und so z.B. ein Jahr lang nur Rohkost gegessen etc. Die Vorgeschichte ist zu lang und würde den Rahmen sprengen. Jedenfalls litt ich seit 1,5 Jahren an ständig geblähtem Bauch, Wassereinlagerungen, starken Krämpfen, erst Durchfall, dann Verstopfung und vertrug keine Rohkost mehr etc.

Dann war ich vor einiger Zeit in einer sehr guten Klinik. Dort wurde die Diagnose: Reizdarm mit Sibo und Eisenresorptionsstörung (durch leaky gut) festgestellt. Außerdem ist meine Diaminoxidase grenzwertig. Ich nehme jetzt Daosin, musste eine Antibiotika-Therapie machen und baue den Darm jetzt mit Mutaflor auf. Da ich eigentlich nur begrenzt Fisch gegessen habe und viel Nüsse, Hülsenfrüchte etc., was ja wegen Histamin nicht mehr geht) frage ich mich, wie ich mich ausgewogen vegan ernähren kann? Ich mache mir morgens immer gerne einen Wildkräutershake, da Salat für mich ´derzeit auch schwer verdaulich ist. Außerdem würd ich gerne wissen, ob das Reisprotein von Sun Warrior oder Kokosmehl und Erdmandelmehl histaminarm sind?

Und ob gekeimte Hülsenfrüchte histaminärmer sind als Gekochte? Da ich viel Sport machen, brauche ich dringend etwas Eiweiß- und Zink- und Eisenhaltiges. Derzeit esse ich viel Zwerghirse und Kohl, rohe getrocknete Oliven und Sesammus...Das vertrage ich immer gut, aber auf Dauer fehlt mir was, das spüre ich. Und die letzte Frage;-):

Ist es Ihrer Meinung nach unsinnig, abends noch Kohlenhydrate (komplexe wie Buchweizen etc.) zu essen? Auch wenn ich nicht viel von den typischen low-carb Diäten halte, denke ich, dass man doch abends den Zucker nicht mehr braucht und man somit eher zunimmt (oder hängt es von der Gesamtbilanz des Tages ab?) Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen ;-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Klaro
Da sich Unverträglichkeiten bei jedem Menschen anders äussern (und selten alleine auftreten, sondern oft kombiniert mit anderen Beschwerden, wie ja auch bei Ihnen), können - ohne gründliche Anamnese, wie das ein ganzheitlicher Ernährungsberater tun würde - keine konkreten Tipps gegeben werden.
So werden auch Hanf- und Reisprotein ganz unterschiedlich vertragen. Manch ein HI-Betroffener verträgt beides problemlos, der nächste nur das eine und der dritte keines davon. Erkundigen Sie sich in jedem Falle beim Hersteller/Lieferanten nach dem Histamingehalt der einzelnen Produkte. Zwar sind sowohl Reis als auch Hanf bei HI normalerweise bestens geeignet. Doch verhält es sich ja bei den Reis-Proteinen oft so, dass diese aus fermentiertem Reis hergestellt werden. Bei der Fermentation jedoch entstehen wieder Histamine.

Kokosprodukte und Erdmandeln (ungeröstet!) sind im Allgemeinen bei HI sehr gut verträglich.

Wenn Histamin beim Keimen abgebaut wird, so nur geringfügig, also nicht so, dass Hülsenfrüchte nun plötzlich wunderbar verträglich werden würden.

Ob Sie sich mit einer veganen Ernährung UND einer HI UND einem Reizdarm ausgewogen ernähren können, hängt sehr von all jenen Lebensmitteln ab, die noch übrig bleiben. Sind die Einschränkungen zu gross, dann gilt es evtl. Eigelb sowie sehr frischen Fisch (auch tiefgefroren) einzubauen oder Milchprodukte vom Schaf/von der Ziege - natürlich nur falls verträglich.

Gerade Eigelb ist reich an Zink und enthält immerhin etwa halb so viel Eisen wie Fleisch. Liegt jedoch eine Eisenresorptionsstörung vor, dann ist das Problem ja ein anderes und nicht die möglicherweise eisenarme Ernährung.

Hier gilt es, das LGS zu besänftigen. Mutaflor enthält ja nur ein bestimmtes Bakterium. Vielleicht überlegen Sie, zusätzlich eine Darmsanierung durchzuführen - mit einem Probiotikum, das viele verschiedene Darmbakterienstämme enthält.

Nein, Zucker braucht man abends nicht, aber auch morgens nicht ;-) Sie brauchen Nährstoffe - ganz besonders, wenn die Ernährung aufgrund von Unverträglichkeiten besonders eingeschränkt ist. Auch nachts benötigt der Organismus überdies Energie, die er aus Kohlenhydraten ziehen kann, z. B. zu Regenerations- und Reparaturprozessen.

Achten Sie also zunächst darauf, dass Ihr Organismus wieder zur Ruhe kommt, bevor Sie sich darum Sorgen machen, ob Kohlenhydrate am Abend womöglich suboptimal sind. Bedenken Sie, dass Buchweizen ausserdem ebenfalls Eiweiss enthält. Quinoa, das bei HI meist sehr gut verträglich ist, liefert dabei mehr Eiweiss als Buchweizen, vier Mal so viel Eisen und deutlich weniger Kohlenhydrate, so dass vielleicht auch dies eine Alternative wäre.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SissiKa
geschrieben am: mittwoch, 29. januar 2014, 11:43
eMail-Adresse hinterlegt

Leider ist die Histamin-Intoleranz noch relativ unbekannt bzw. wird oft als Einbildung abgetan. "Du verträgst keine Aubergine, Tomate, Essig und Brot? Das kann nicht sein, wo ist denn da der Zusammenhang?" Auch dass eine Histaminintoleranz weit über "ein wenig Bauchweh" hinausgeht (besonders wenn man stark auf Histaminliberatoren reagiert - so wie ich), wird ebenfalls oft ignoriert (auch von Ärzten).

Alle Organsysteme des Körpers sind dann betroffen, der Körper reagiert mit Wasseransammlungen, Migräne, Schlafstörungen, Juckreiz, Blutdruckabfall, Haarausfall... die Liste ist endlos. Ein Histaminproblem zu haben bedeutet, dass entzündliche Prozesse im Körper viel leichter losgetreten werden als bei gesunden Menschen. Der Körper muss all seine Kräfte mobilisieren um dem entgegenzuwirken - das ist bei allen Unverträglichkeiten so.

Aus diesem Grund kann ich auch diejenigen nicht verstehen, die nicht nur die Unverträglichkeiten von anderen runterspielen sondern auch ihre eigenen, weil sie "nicht verzichten" möchten. Ich muss sagen, das ist es mir nicht wert, ich verzichte lieber darauf meinen Körper auszubeuten.

Weitere themenrelevante Artikel:

Fernausbildung Ernährungsberater/In

(Anzeige) Die Fernausbildung zum Ernährungsberater ist eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsausbildung für alle naturheilkundlich interessierten Menschen. Die Ernährungsberater-Ausbildung vermittelt Ihnen ein fundiertes und umfangreiches Wissen, so dass Sie anschliessend in der Lage sind, als ganzheitlich praktizierender Ernährungsberater und/oder Gesundheitsberater eine individuelle, ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau zu tätigen.

weiterlesen

 

Sehschwäche behandeln - Ganz natürlich

(Zentrum der Gesundheit) - Sehschwäche kann viele Gründe haben. Dabei haben nicht nur ältere Menschen Probleme mit den Augen. Auch junge Menschen, ja alle Altersklassen können gleichermassen von Augenkrankheiten oder einer Sehschwäche betroffen sein. Dennoch kann diesen Leiden – entgegen der gängigen augenärztlichen Meinung – auf natürliche Weise vorgebeugt werden. Nicht selten können bereits bestehende Augenprobleme mit natürlichen Methoden auch geheilt oder zumindest gelindert werden, und zwar ganz besonders wenn es sich um die sog. altersbedingte Sehschwäche handelt.

weiterlesen

 

Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

weiterlesen

 

Dehydratation - Wassermangel

(Zentrum der Gesundheit) - Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der Abfallstoffe und für sämtliche anderen Aktivitäten, die im Körper vor sich gehen. Das macht den Stellenwert des Wassers deutlich.

weiterlesen

 

10 Lebensmittel gegen Heuschnupfen

(Zentrum der Gesundheit) - Heuschnupfen ist im Frühjahr Ihr ständiger Begleiter? Schütteln Sie ihn ab, indem Sie die richtigen Lebensmittel essen! So lindern beispielsweise Lebensmittel mit reichlich Vitamin C und Folsäure die allergiebedingten Entzündungsreaktionen. Bestimmte Kräuter sind darüber hinaus ähnlich wirksam wie die typischen Allergie-Medikamente. Lernen Sie jetzt die zehn besten Anti-Heuschnupfen-Lebensmittel kennen!

weiterlesen

 

Verdauungsprobleme natürlich beheben

(Zentrum der Gesundheit) – Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.

weiterlesen

 

Welche Gefahren bergen Schlafmittel?

(Zentrum der Gesundheit) - Der Schlaf dient sowohl der körperlichen als auch der geistigen Entspannung und Erholung. Daher ist ein gesundes Schlafverhalten für unsere physische und psychische Gesundheit ausserordentlich wichtig. Den meisten Menschen ist dieser Fakt bekannt. Doch was tun, wenn Sorgen, Ängste und andere Umstände diese für uns so wichtige Ruhephase boykottieren? In diesem Fall hilft scheinbar nur eines: ein wirkungsvolles Schlafmittel muss her. Doch wie hoch der Preis für den künstlich erzeugten Schlaf letztlich ist, wissen die meisten Betroffenen nicht.

weiterlesen

 

Wein ist nur für Sportler gesund!

(Zentrum der Gesundheit) – Den Mythos vom gesunden Glas Rotwein am Abend gibt es schon lange. Bisherige Studienergebnisse gaben meist den Weinliebhabern Recht und vermittelten das erleichternde Gefühl, das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden zu können. So einfach ist es leider nicht! Die randomisierte Pilotstudie "In Vino Veritas" schränkt die Zuträglichkeit des Rebsaftes nun gehörig ein. Der tschechische Professor Milos Taborsky erklärte kürzlich auf dem europäischen Kardiologenkongress in Barcelona: "Wein schützt nur dann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn mindestens zwei Mal pro Woche Sport getrieben wird."

weiterlesen

 

Folsäure: Wie Sie einen Mangel beheben

(Zentrum der Gesundheit) - Möchten Sie einer der häufigsten Todesursachen – dem Schlaganfall – möglichst lange aus dem Wege gehen? Dann gibt es dafür eine sehr einfache Lösung: Beheben Sie Ihren Folsäuremangel – entweder über eine Nahrungsergänzung oder noch besser: Mit einer gesunden und gleichzeitig folsäurereichen Ernährung. Da Folsäure natürlich nicht nur Schlaganfällen vorbeugt, sondern noch viele andere gesundheitliche Vorteile mehr mit sich bringt, lohnt sich eine derartige Ernährungsumstellung gleich mehrfach. Wie eine folsäurereiche Ernährung aussehen kann, stellen wir Ihnen hier vor.

weiterlesen

 

Wie Sie Allergien vermeiden

(Zentrum der Gesundheit) - Natürliche Heilmittel sind in der Lage, Allergien zu lindern oder sie bestenfalls ganz zum Verschwinden zu bringen. Normalerweise werden bei allergischen Reaktionen Antihistaminika verschrieben. Diese Medikamente verursachen jedoch häufig unerwünschte Nebenwirkungen und die Allergie heilen können sie – nebenbei bemerkt – noch lange nicht. Mit traditionellen Naturheilmitteln und einer gesünderen Ernährungsweise kann man Allergien nebenwirkungsfrei lindern.

weiterlesen

 

Ein Drink pro Tag kann Leberzirrhose verursachen

(Zentrum der Gesundheit) – Mittags ein prickelnder Prosecco, zum Abendessen ein schöner Bordeaux und zum Ausklang das Feierabendbierchen? Viele Menschen glauben immer noch, dass ein oder zwei alkoholische Getränke pro Tag der Leber nichts anhaben können oder gar gesundheitsfördernd seien. Doch braucht es nicht erst den täglichen Rausch, um eine Leberzirrhose zu riskieren. Neuen Forschungsergebnissen zufolge kann auch schon das „Gläschen in Ehren“ auf Dauer schwerwiegende Folgen haben.

weiterlesen

 

Alkohol – Wie schädlich ist das Nervengift?

(Zentrum der Gesundheit) – Alkohol ist gleichzeitig Nervengift und Droge, aber dennoch überall problemlos erhältlich. Alkohol ist zudem absolut gesellschaftsfähig. Ja, nicht selten wird derjenige schräg angesehen, der keinen Alkohol trinken möchte. Das Suchtpotential von Alkohol aber ist derart stark, dass er viele Millionen Menschen fest im Griff hat. Alkohol geht überdies mit zahlreichen Gesundheitsrisiken einher. Aggressivität, Gewalt und die Zerstörung des Familien- und Berufslebens sind weitere alkoholbedingte Folgen. Kaum eine Entscheidung ist daher so weise wie diejenige, ab sofort keinen Alkohol mehr zu trinken.

weiterlesen

 

Fibromyalgie – Ganzheitliche Massnahmen

(Zentrum der Gesundheit) – Die Fibromyalgie kann mit vielen unterschiedlichen Symptomen einhergehen und zeigt sich bei jedem Betroffenen etwas anders. Chronische Schmerzen treten jedoch immer auf. Oft kommen Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden hinzu. Eine konkrete Diagnose kann allein mit schulmedizinischen Messwerten nicht gestellt werden. Auch eine hilfreiche Therapie fehlt der Schulmedizin. Die Naturheilkunde jedoch hält viele Möglichkeiten bereit, die zu einer konkreten Besserung der vielfältigen Beschwerden führen können.

weiterlesen

 

Wie Sie eine Allergie natürlich behandeln

(Zentrum der Gesundheit) – Immer mehr Menschen reagieren auf eigentlich harmlose Umwelteinflüsse mit einer Allergie. Pollen, Hausstaub, Tierhaare – plötzlich wird alles zur Bedrohung. Warum ist das so? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in einem ausser Kontrolle geratenen Immunsystem. Wodurch gerät dieses wichtige Abwehrsystem aus dem Gleichgewicht? Was passiert im Körper bei einer Allergie? Und welche ganzheitlichen Massnahmen bieten sich bei Allergien an? Was kann man selbst bei Allergien tun? Wie kann man Allergien natürlich behandeln – damit man bald wieder mit der Katze schmusen und die Natur unbeschwert geniessen kann.

weiterlesen

 

Nahrungsmittelallergie


 

Rotweinextrakt: Heilen ohne Alkohol

(Zentrum der Gesundheit) – Die Mär vom gesunden Glas Rotwein ist noch immer in aller Munde. Es ist zwar unumstritten, dass Rotwein zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe enthält, doch der Alkohol gehört bestimmt nicht dazu. Rotweinextrakt bietet die Möglichkeit, völlig alkoholfrei in den Genuss der heilsamen Wirkstoffe des Rotweins zu gelangen. Können mit Rotweinextrakt wirklich Krankheiten wie Arteriosklerose und Alzheimer verhindert oder gar geheilt werden? Und was sollte bei der Dosierung und Anwendung von Rotweinextrakt beachtet werden?

weiterlesen

 

Alkohol in kleinen Mengen: Nicht gesund

(Zentrum der Gesundheit) – Alkohol in kleinen Mengen – wie das tägliche Gläschen Rotwein – soll ja so gesund sein. Jahrzehntelang glaubte man: Durch täglichen moderaten Alkoholgenuss lebe man länger und schütze insbesondere sein Herz-Kreislauf-System. Denn schliesslich trinken auch die Franzosen täglich ihren Wein und erleiden viel seltener einen Herzinfarkt als die Deutschen oder die Amerikaner. Jetzt zeigte sich, dass viele Studien, die dem Genuss von kleinen Mengen Alkohol gesundheitliche Vorteile bescheinigt hatten, kaum glaubwürdig und von schlechter Qualität waren.

weiterlesen

 

Wie Sie eine Allergie natürlich behandeln

(Zentrum der Gesundheit) – Immer mehr Menschen reagieren auf eigentlich harmlose Umwelteinflüsse mit einer Allergie. Pollen, Hausstaub, Tierhaare – plötzlich wird alles zur Bedrohung. Warum ist das so? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in einem ausser Kontrolle geratenen Immunsystem. Wodurch gerät dieses wichtige Abwehrsystem aus dem Gleichgewicht? Was passiert im Körper bei einer Allergie? Und welche ganzheitlichen Massnahmen bieten sich bei Allergien an? Was kann man selbst bei Allergien tun? Wie kann man Allergien natürlich behandeln – damit man bald wieder mit der Katze schmusen und die Natur unbeschwert geniessen kann.

weiterlesen

 





Classic Clean - Darmreinigung 1
Classic Clean - Darmreinigung 1
statt EUR 68,70
EUR 59,90 Classic Clean - Darmreinigung 1
























B-Vitamin MIX
B-Vitamin MIX
EUR 17,90 B-Vitamin MIX
























Konjac Gesichtsschwamm - Bambuskohle
Konjac Gesichtsschwamm - Bambuskohle
statt EUR 11,99
EUR 10,79 Konjac Gesichtsschwamm - Bambuskohle












Basische Konjak-Nudeln Probierpaket
Basische Konjak-Nudeln Probierpaket
statt EUR 17,94
EUR 14,90 Basische Konjak-Nudeln Probierpaket








Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
statt EUR 32,90
EUR 22,90 Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln