Karotten


Karotten enthalten eine Vielzahl an Nährstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Darunter fallen Substanzen, welche die Entwicklung von Tumoren hemmen.

Karotten

Karotten können bis zu 25% mehr Krebs bekämpfender Substanzen enthalten wenn sie am Stück gekocht und erst dann zerkleinert werden, anstatt sie erst zu zerkleinern und dann zu kochen. Dies besagt eine Studie, die von Forschern der Newcastle University durchgeführt wurde.

Karotte

Karotten hemmen die Entwicklung von Tumoren

Karotten sind bekannt dafür, eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe zu enthalten. Hierzu zählen beispielsweise Beta-Karotin, andere Vitamine und Ballaststoffe. Frühere Studien haben außerdem gezeigt, dass sie hohe Mengen an Falcarinol enthalten. Dieser Substanz wird die Fähigkeit bescheinigt, das Risiko von Tumor-Bildung bei Ratten signifikant zu senken. Falcarinol ist in großen Mengen giftig. Allerdings müsste man einige hundert Kilo Möhren essen, um eine solch giftige Wirkung zu erzielen.

Dänische und englische Wissenschaftler konnten im Tierversuch nachweisen, dass Falcarinol die Entwicklung bösartiger Tumore im Dickdarm hemmt. Die Ergebnisse erschienen im Jahr 2005 in der Fachzeitschrift Journal of Agriculture and Food Chemistry. Bei den Karotten ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Anteil des Falcarinol während des Kochvorgangs sinkt.

Karotten sollten als Ganzes gekocht werden

In der durchgeführten Studie verglichen die Forscher den Falcarinol-Wert der Karotten, die zuerst zerkleinert und dann gekocht wurden mit den Karotten, die zuerst gekocht, und dann zerkleinert wurden. So fanden sie heraus, dass die am Stück gekochten Karotten ein um 25% höheren Anteil Falcarinol besaßen.

Darüber hinaus sind sie der Ansicht, dass der natürliche Zuckeranteil der Karotten ebenso vollständiger in der am Stück belassenen Karotte verbleibt, da sie eine geringere Oberfläche aufweist, an der die Substanzen austreten könnten.

Die Karotte im Ganzen schmecken besser

Geschmackstest, die an fast 100 Teilnehmer durchgeführt wurden, belegten, dass 80% der Probanden den Geschmack der Karotten bevorzugten, die am Stück gekocht wurden.

“Das großartige an dieser Studie ist, dass es sich um einen einfaches Lebensmittel handelt, dass es den Menschen erlaubt, die Einnahme einer Substanz zu erhöhen, von der wir wissen, dass sie eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus hat,“ erklärte die Forscherin Kirsten Brandt.

Die Ernährungswissenschaftlerin Carrie Ruxton begrüßte die Studie ebenfalls, wenn sie auch darauf hinweist, dass Karotten wahrscheinlich im rohen Zustand der Gesundheit am zuträglichsten sind.

Fazit

Das Kochen der Karotten am Stück führt dem Körper einen messbar höheren Anteil an Nährstoffe zu. Das Gleiche dürfte demnach auch für alle anderen Gemüsesorten gelten.




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hedwig
geschrieben am: Samstag, 06. August 2011, 09:20
eMail-Adresse hinterlegt
Blumenkohlsuppe:
Den Wert dieser enzymlosen Nahrung muss man aber tiefer setzen, als nur basenbildend. Ob so eine Suppe oder gekochte Karotten, mein Vater (70) ohne Nahrungsmittelallergie reagierte sehr "bös" negativ auf gekochtes Gemüse. Roh überhaupt kein Problem.

Für den, der ernsthaft in seiner Gesundheit etwas erreichen will/muss (!), ist selbst dies "vermeintlich" Gesunde diskussionslos abzulehnen.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Hedwig,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ganz gleich, wie wertvoll eine Rohkosternährung auch immer sein mag, würde das alleinige Propagieren einer solchen das Ziel unserer Seite vollkommen verfehlen, welches das folgende ist: so viele Menschen wie möglich dazu zu motivieren, sich auf den Weg in Richtung einer gesunden Ernährung aufzumachen. Das jedoch ist nur möglich, wenn jedem die Gelegenheit dazu gegeben wird, dies in seinem eigenen und individuellen Rhythmus zu tun, was bedeutet, dass auch kleine Schritte in die richtige Richtung als positiv zu werten sind und deutliche Besserungen im Befinden nach sich ziehen können. Auch ist das Reagieren einer einzelnen Person sicher nicht als Maßstab für alle andere Menschen zu betrachten.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Boris Wisotzki
geschrieben am: Donnerstag, 07. Oktober 2010, 16:16
eMail-Adresse hinterlegt
Wie sieht es mit Karottenrohkost aus? Darauf wird hier nicht eingegangen. Ich esse Karotten sehr gerne roh, schmecken mir gekocht allerdings überhaupt nicht. Gibt es da etwas zu beachten?

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Wisotzki,
vielen Dank für Ihre Frage, die wir gerne beantworten. Im betreffenden Text wurde untersucht, ob Karotten gesünder sind, wenn man sie am Stück kocht oder wenn man sie vor dem Kochen in Stücke schneidet. Die am Stück gekochten Karotten gewannen das Rennen. Karottenrohkost wurde in dieser Studie nicht näher untersucht, weil bereits bekannt ist, dass Karotten in roher Form für den Organismus die meisten Vorteile mit sich bringen. Im Text steht dazu: "Bei den Karotten ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Anteil des Falcarinol während des Kochvorgangs sinkt" und "Die Ernährungswissenschaftlerin Carrie Ruxton begrüßte die Studie ebenfalls, wenn sie auch darauf hinweist, dass Karotten wahrscheinlich im rohen Zustand der Gesundheit am zuträglichsten sind."
Wenn Sie also Karotten am liebsten roh essen, dann können Sie nichts mehr besser machen :-) Bislang hieß es immer, man solle Karotten mit ein wenig Öl zu sich nehmen, damit auch die fettlöslichen Vitamine optimal verwertet werden können. Doch auch das ist nicht mehr nötig, da man herausfand, dass der zwar niedrige, aber durchaus vorhandene Fettgehalt in rohem Obst und Gemüse für die Assimilation der fettlöslichen Mikronährstoffe vollkommen ausreichend ist.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team