Kommentare zu «Ausstieg aus der Zuckersucht»

Den Artikel aufrufen

einfachnatuerli.ch schrieb am 02.07.2018

Ich habs schon immer lustig behauptet, dass ich zuckersüchtig bin, aber nun weiss ich, dass ich es wirklich bin. Den Austieg sehe ich als nicht so schwierig, habe ich schon oft für einige Wochen geschafft um abzunehmen. Aber bei dem ersten Kontakt grad wieder ins suchtverhalten gerutscht. Was ist aber danach? Es ist ja leider unrealistisch, nie wieder Zucker zu sich zu nehmen, auch wenn man versucht ihn zu meiden.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo

Es bringt nichts, sich vorzunehmen, NIE WIEDER Zucker zu essen. Damit setzt man sich unter einen Druck, der nicht gesundheitsfördernd ist. Sie wissen, wie man der Zuckersucht entrinnt. Sehen Sie es daher einfach als Aufgabe an, die zuckerfreien Phasen immer weiter auszudehnen. Irgendwann werden Sie soweit sein und keine Lust mehr haben, Ihrem Körper etwas anzutun, was ihm offensichtlich schadet.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Oasenhoheit schrieb am 13.03.2018

Allen, denen es auch schwer fällt, von heute auf morgen sämtliche Zucker- und Weißmehlprodukte aus ihrer Ernährung zu streichen, kann ich nur von Herzen zu einer Heilfastenkur (ob daheim unter Betreuung eines Arztes oder Heilpraktikers, oder im Urlaub, weit weg vom Alltagstrott, muss jeder für sich entscheiden; hab schon beides ausprobiert) raten. Informationen zu den verschiedenen Formen gibt es hier auf der Seite reichlich. (Das Team des ZdG kann sicher Links zu vielen hilfreichen Artikeln zur Verfügung stellen. :))

Ich persönlich habe bisher Erfahrung mit Fastenperioden von 7-14 Tagen (inklusive Fastenbrechen), in denen nur Tee, Brühe, Saft und natürlich Wasser (ohne Kohlensäure) zu sich genommen wird, gegebenenfalls noch mit Einnahme von Dingen wie Basenpulver, Gerstengraspulver, Bitterstoffen, Schüsslersalzen und ähnlichem unterstützt, gesammelt:

Ich habe nach jedem Fasten sämtlichen Heißhunger auf Industrienahrung (Süßigkeiten, Fastfood, Junkfood) verloren!
Dies erleichtert den Einstieg in eine veränderte Ernährung mit Verzicht auf die Droge Zucker enorm!

Allerdings weiß ich auch aus Erfahrung, dass dieser Heißhunger schnell wiederkommen kann, wenn man sich dazu hinreißen lässt, doch wieder dieses Zeug zu essen. Sei es aus Bequemlichkeit (keine Lust einzukaufen und/oder zu kochen), Zeitmangel (keine Zeit einzukaufen und/oder zu kochen), "Gruppenzwang" (andere überreden einen zum konventionellen Essen oder sehen einen komisch an, wenn man ihnen sagt, dass man ihre konventionelle Nahrung nicht mit isst) oder "Mal ein Auge zudrücken" ("einmal ist keinmal", was aber wie beim Alkoholiker auch ein Trugschluss und gefährlich ist!)

Ich habe kürzlich bei mir selbst endlich den Schalter umlegen können und will langfristig meine neu erlernte gesunde Ernährung (basenüberschüssig, vollwertig, überwiegend vegan (evtl. mit wenigen tierischen Produkten nur für besondere Anlässe), überwiegend glutenfrei oder zumindest glutenarm und soweit möglich bio, ohne dabei unter Heißhunger oder dem Gefühl schmerzlichen Verzichts zu leiden!) beibehalten, da ich merke, wie gut es mir tut! (deutlich bessere Verdauung, Gewichtsreduktion, mehr Energie und Fitness, gesteigerte Lebensfreude, Spaß am Einkaufen und Kochen)

Allen anderen, die auch dieses Ziel haben, wünsche ich viel Erfolg und das Durchhaltevermögen, um nicht schwach zu werden, verbunden mit der Hoffnung, aber auch der Überzeugung, dass ich selbst dieses Mal nicht wieder schwach werde! :-)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Oasenhoheit

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht, der sicher viele Betroffenen motivieren wird :-) Informationen zum Heilfasten findet man hier: Heilfasten und hier: Die wichtigsten Fastenmethoden

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Sina S. schrieb am 25.06.2014

Liebes ZDG-Team, Es heißt ja, dass bei Trockenfrüchten der Nährstoffgehalt gegenüber der frischen Frucht steigt. Ist das wörtlich zu nehmen und durch irgendwelche Prozesse "vermehren" sich die Mineralstoffe etc., oder bezieht sich das nur auf das Verhältnis zum Gewicht? Würde mich mal brennend interessieren:) Viele Grüße und danke von Sina

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sina
Früchte und Gemüse bestehen zu grossen Teilen aus Wasser. Aprikosen beispielsweise enthalten 85 % Wasser. Beim Trocknungsprozess wird dieses Wasser grösstenteils entfernt. Die Trockenaprikose enthält daher nur noch 15 % Wasser. Verständlich, dass jetzt all die anderen Stoffe viel konzentrierter vorliegen als zuvor. Und ja, natürlich bezieht sich die Mineralstoffmenge stets auf das Gewicht und wird pro 100 Gramm angegeben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SissiKa schrieb am 22.01.2014

Gott sei Dank hatte ich gar keine Probleme beim Weglassen von Zucker. Meine Überzeugung war einfach so stark, dass ich nicht in Versuchung kam und auch nicht mehr kommen werde. Ich habe so viel positives erlebt und gespürt wie es meinem Körper jeden Tag ein bisschen besser ging, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann jemals wieder zu denm Zuckersüchtigen zu gehören. Vor allem bin ich begeistert wie schnell sich mein Geschmacksinn angepasst hat: Ich nehme alles viel intensiver wahr als vorher, selbst ein saurer Apfel reicht mir schon als "Süßigkeit" aus.

Yasmina schrieb am 29.10.2013

Ich war wirklich extrem zuckersüchtig. Beim Entzug bin ich aggressiv geworden und fast durchgedreht und das endete immer mit einem riesen Fressanfall. Dann habe ich mir Datteln bestellt (in Rohkostqualität) und seither lasse ich alles links liegen für meine cremigen, süßen Medjool Datteln. Ich habe beim naschen von Datteln richtige Glücksgefühle :) Es gibt für mich nichts besseres mehr, Schokolade interessiert mich nicht mehr. Hätte nicht gedacht dass es so einfach ist!

knus schrieb am 30.12.2012

Liebes Team, gibt es in Deutschland eine Organisation, die für die Verbreitung solcher Tatsachen über den Zucker und die damit verbundene Sucht einsteht? Aktiv gegen Zucker vorgeht, Aufklärung betreibt o.ä.?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Knus,
vielen Dank für Ihre Mail. Uns ist bislang keine Organisation bekannt, die sich im deutschsprachigen Raum konkret der Aufklärung zum Thema Zucker und Zuckersucht verschrieben hätte. Aufklärung erfolgt bislang nur von Privatpersonen, manchen Ärzten, Heilpraktikern, Fachbüchern, LowCarb-Foren, einzelnen Medienbeiträgen oder - wie in unserem Falle - von Informationsportalen zur Gesundheitsaufklärung.  
Es wäre also höchste Zeit für eine solche Organisation :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Linny schrieb am 18.10.2012

Hallo liebes Zentrum-der-Gesundheit-Team, ich komme einfach nicht von der Zuckersucht ab. Ein oder maximal zwei Tage schaffe ich es, rauche dann aber... Was soll ich tun? Verzweifelte Grüße Linny

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Linny,
bitte beschreiben Sie konkret Ihre Situation: wie äussert sich Ihre Zuckersucht? Wie lange besteht sie bereits? Wie ist Ihre sonstige Ernährung? Und welche der genannten Massnahmen führten Sie in welcher Konsequenz durch?
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nina P. schrieb am 16.10.2012

Hallo! Gerne möchte ich an dieser Stelle noch einen persönlichen Tip hinzufügen. Mir persönlich hat Obst am Morgen beim Zuckerausstieg geholfen. Morgens die Lieblingsfrüchte pur und als volle Mahlzeit essen. Am liebsten habe ich sie früh jedoch in Form eines leckeren Obstsmoothies oder "Dessert". Mein momentanes Lieblingsrezept: 2-3 Bananen 3 getrocknete Datteln 1 Esslöffel Tahin (Sesammuß) 3 Esslöffel gemahlene Mandeln 1 Teelöffel Carob Wer es mag und verträgt noch eine Prise frisch gemahlenes Kakaopulver aus rohen(!) Kakaobohen. Wasser nach Geschmack. Wer es trinken möchte gibt etwas mehr Wasser hinzu, wer es mehr als Creme oder Pudding wünscht, entsprechend weniger. Mit so einem Frühstück erhalte ich genug Energie und habe mit Sicherheit den ganzen Tag keinen Hunger mehr auf Süß! Liebe Grüße, Nina