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Gesunde Knochen mit basischer Ernährung
Gesunde Knochen mit basischer Ernährung

Gesunde Knochen mit basischer Ernährung

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(Zentrum der Gesundheit) – Basische Ernährung kann zu einer höheren Knochendichte führen. Obwohl von der Wissenschaft lange bestritten, mehren sich mittlerweile die Beweise, dass die heute weit verbreitete chronische Übersäuerung aufgrund einer säurebildenden Ernährung ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Osteoporose darstellt. Eine basenreiche Ernährung ist – nach einer umfassenden Entsäuerung – für gesunde Knochen folglich unverzichtbar.

Osteoporose vorbeugen mit basischer Ernährung

Einer Osteoporose möchte jeder gerne vorbeugen. Sinnvolle Tipps, wie das zu bewerkstelligen sein könnte, sind echte Mangelware – zumindest von Seiten der Schulmedizin.

Sehr viel mehr als Calcium und Östrogene steht leider nicht auf deren Plan.

Melden sich dann die ersten Osteoporose-Anzeichen, gibt es Medikamente, die mit paradoxen Nebenwirkungen wie z. B. einer verstärkten Knochenbrüchigkeit behaftet sein können.

Gleichzeitig belächelt die Schulmedizin die sog. basische Ernährung. Denn wozu soll man sich basisch ernähren, wenn es – nach Ansicht der Schulmedizin – gar kein Säureproblem gibt?

Zwar spürt jeder, der sich basischer ernährt, fast umgehend die segensreiche Wirkung einer solchen Ernährung. Doch was zählen schon persönliche Erfahrungen in der Bevölkerung? Nichts.

Wissenschaftliche Beweise werden verlangt.

Und genau diese gibt es jetzt! Nicht nur für die Existenz der allgegenwärtigen Übersäuerung und ihren schädlichen Einfluss auf die Knochengesundheit, sondern auch für die bitter nötige Entsäuerung und infolgedessen auch für die basische Ernährung.

Basische Mineralien stärken die Knochen

Ein Forscherteam unter Leitung von Professor Reto Krapf von der Universität Basel führte eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie an 201 Männern und Frauen durch.

Die Teilnehmer/innen waren alle mindestens 65 Jahre alt. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, ob Kaliumcitrat (eine basische Mineralstoffverbindung) hilfreiche Auswirkungen auf die Knochen haben könnte.

Sie vermuteten, dass die basischen Mineralien die Säurebelastung, die mit der typischen westlichen Ernährungsweise einhergeht, neutralisieren und daraufhin zu einer Erhöhung der Knochendichte führen könnten.

Um diesen Verdacht zu erhärten, erhielten die Studienteilnehmer zusätzlich zu Calcium- und Vitamin-D-Präparaten entweder basisches Kaliumcitrat oder ein Placebo. Die Ergebnisse nach 24 Monaten zeigten, dass die Personen, die das basische Kaliumpräparat erhalten hatten, an vielen Bereichen des Skeletts (darunter auch die Lendenwirbel) signifikant stärkere Knochen mit einer besseren Mineralstoffdichte aufwiesen.

Basische Mineralien beugen Osteoporose vor

In dieser Studie – die im November 2012 im Magazin The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurde – kamen Krapf und sein Team zu dem Schluss, dass zukünftige Knochenbrüche durch die Einnahme von basischem Kalium verhindert werden könnten.

Kaliumcitrat in Kombination mit der Einnahme guter Vitamin-D- und Calciumpräparate ist für den Körper sehr verträglich und stellt eine kostengünstige Therapie dar, um die Mineralstoffdichte der Knochen zu steigern. (…) Ausserdem kann bei älteren Menschen auf diese Weise die Mikroarchitektur der Knochen verbessert werden,

gaben die Forscher an.

Auch in einer anderen Forschungsstudie – welche im Fachmagazin Journal of Bone and Mineral Research veröffentlicht und von Wissenschaftlern der John Hopkins University in Baltimore/USA durchgeführt wurde – kam man zu dem Ergebnis, dass basisches Kaliumcitrat das Potenzial dazu habe, die „Knochengesundheit zu verbessern“.

Die Forscher merkten an, dass die Säurebelastung durch die Nahrungsaufnahme in westlichen Gesellschaften den gegenteiligen Effekt habe und durch die daraus resultierende Hemmung des Calciumeinbaus in die Knochen eine Osteoporose wahrscheinlicher werden könnte. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass basische Mineralien die übermässige Säure im Körper neutralisieren können.

Eine Metaanalyse (der University of Surrey) vom Januar 2015 bestätigt diese Ergebnisse. Sie wurde im Fachmagazin Osteoporosis International veröffentlicht und bezieht sich auf 14 Studien, in deren Verlauf die Wirkung von basischen Kaliumverbindungen auf den Calciumstoffwechsel untersucht wurde.

Insgesamt konnte zusammengefasst werden, dass eine Nahrungsergänzung mit basischen Kaliumverbindungen (die z. B. während einer Entsäuerung eingenommen werden) zu einer signifikanten Reduzierung der Calciumausscheidung über die Nieren führt und daher automatisch eine verbesserte Knochengesundheit mit sich bringt.

„Übermässige Säureansammlungen im Körper, die das Ergebnis einer typisch westlichen Ernährung aus reichlich tierischen Proteinen und Getreideprodukten sind, begünstigen die Entstehung schwacher und brüchiger Knochen.

Unsere Untersuchung zeigte, dass Kaliumverbindungen einer Osteoporose vorbeugen können, wobei der Verzehr von mehr Früchten und Gemüsen ebenfalls ein sehr guter Weg darstellt, um die Knochenstärke zu verbessern und einer Knochenbrüchigkeit präventiv zu begegnen“, so Studienleiterin Dr. Helen Lambert.

Basische Mineralien entsäuern

Diese Studien beweisen also einmal mehr, dass die heute übliche säurebildende Ernährung zu einer chronischen Übersäuerung und damit unter anderem zu kranken Knochen führen kann. Fehlen nämlich basische Mineralien, dann entnimmt der Organismus basisches Calcium aus seinen Knochen, um sich damit vor den ständig neu entstehenden, stark ätzenden Säuren zu schützen. Der Knochen wird währenddessen immer brüchiger.

Entsäuerung schützt Knochen

Entsäuerungsprogramme sind folglich wichtiger denn je und erhalten nun auch von wissenschaftlicher Seite aus immer mehr Unterstützung. Sie leiten vorhandene Säuren aus, sorgen auf diese Weise dafür, dass der Knochen sein wertvolles Calcium behalten kann und liefern überdies basische Mineralstoffe, die der Körper zur Remineralisierung nutzen kann, also zur Auffüllung seiner Mineralstoffvorräte, die während der jahrelangen Übersäuerung geplündert wurden.

Basische Ernährung liefert basische Mineralien

Behält man jedoch die bisherige säurebildende Ernährung mit vielen Back- und Teigwaren aus weissem Mehl, mit viel Zucker, viel Wurst und viel Käse weiterhin bei, dann gerät man – trotz regelmässiger Entsäuerungen – immer wieder in ein Mineralstoffdefizit und einen Säureüberschuss. Also sollte auch die Ernährung umgestaltet werden.

Eine kurzzeitig basische und auf Dauer basenüberschüssige Ernährung liefert nämlich ganz automatisch basische Mineralien, und zwar besonders das so hilfreiche Kalium. Kalium ist in grossen Mengen in nahezu allen Früchten und Gemüsen enthalten. Diese sollten zu einem gewissen Teil ausserdem als Rohkost verzehrt werden.

Zu den kaliumreichsten Lebensmitteln gehören u. a.:

  • Quinoa
  • Mandeln und Nüsse
  • Trockenfrüchte (besonders Trockenaprikosen und Trockenpfirsiche, aber auch Trockenfeigen, getrocknete Bananen, Datteln und Rosinen)
  • grüne Blattgemüse und Kräuter
  • Süsskartoffeln
  • Topinambur
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen)
  • Sprossen
  • Wurzelgemüse wie Pastinaken und Petersilienwurzeln

Was tun?

Was also ist zu tun, um die Knochen dauerhaft zu schützen?

Hochwertiges Calcium (immer in Verbindung mit Magnesium, z. B. über die Sango Meeres Koralle) und Vitamin D3 gemeinsam mit Vitamin K2 gehören zum ganzheitlichen Präventionsprogramm natürlich dazu.

Mindestens genauso wichtig aber sind eine umfassende Entsäuerung sowie die Umstellung der Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung, die mit basischen Mineralien in ihrer natürlichsten und besten Form versorgt.

Weitere Infos und Details zur ganzheitlichen Osteoporose-Prävention finden Sie hier:

Osteoporose-Prävention mit ganzheitlichen Massnahmen

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Quellen:



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