Arthrose - was tun?


Eine Arthrose wird oft von Schmerzen in den Fingern oder der Schulter begleitet. Arthrose kann durch veränderte Ernährung gestoppt werden. Lesen Sie was wirklich gegen Athrose hilft.

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letzte Aktualisierung am 11.08.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Arthrose - Was wirklich gegen Arthrose hilft

(Zentrum der Gesundheit) - Wer die Diagnose Arthrose erhält und Informationen zu Ursache und Heilung seiner Gelenkserkrankung wünscht, wird bitter enttäuscht. Die deprimierende Antwort lautet: Unheilbar und Ursache unbekannt! Diese Informationen sind allerdings schlicht falsch. Wir erklären Ihnen, was zu tun ist.

Arthrose Leben Sie schmerzfrei bis ins hohe Alter mit Hilfe einer gesunden Ernährung

Arthrose ist durch Ernährung beeinflussbar

Die Schulmedizin bietet trotzdem zahlreiche Therapien und kostspielige Operationen. Keine kann Arthrose heilen. Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Arthrose zum Anlass nahmen, ihr Leben und ihre Ernährung zu ändern, zeigen jedoch: Arthrose ist – je nach Stadium – durchaus so beeinflussbar, dass die Symptome – ganz ohne Medikamente und Operationen – durch eine Ernährungsumstellung auf eine gesunde Ernährung komplett verschwinden können.

Arthrose ist...

Arthrose ist die häufigste Form aller Gelenkerkrankungen. Allein in Deutschland sind 5 bis 8 Millionen Menschen von Arthrose betroffen. Andere Quellen sprechen gar von 15 Millionen. Das entspricht mindestens 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland. Darunter sind viele, die nicht nur an einem, sondern an bis zu sechs Gelenken gleichzeitig unter Arthrosebeschwerden leiden. Im Jahr 2004 wurden etwa 7 Milliarden Euro allein für die Behandlung der Arthrose in Deutschland aufgewandt – mit steigender Tendenz.(1)

Kennzeichen der Arthrose ist die immer dünner werdende Knorpelschicht eines oder mehrerer Gelenke. Der Knorpel ist jene schützende und elastische Schicht, die sich auf den beiden Knochenenden befindet, die das entsprechende Gelenk bilden. Eine gesunde Knorpelschicht fungiert als Stossdämpfer bei plötzlichen und harten Bewegungen und ermöglicht einen reibungslosen Bewegungsablauf.

Wenn sich der Knorpel bei fortschreitender Arthrose immer weiter und schliesslich ganz auflöst, dann reiben die beiden Knochenenden irgendwann ungeschützt aneinander. Im Knochengewebe kommt es infolgedessen zu krankhaften Veränderungen und Verhärtungen. Bewegungen werden immer eingeschränkter und letzten Endes nur noch unter Schmerzen möglich.

Arthrose kann von Schwellungen und schmerzhaften Entzündungen im Gelenk begleitet werden, tritt aber auch oft ohne Entzündungsprozess auf und beginnt mit Steifheitsgefühlen im betroffenen Gelenk. Im weiteren Verlauf kommt es zu Belastungsschmerz, später zu Dauerschmerz mit Bewegungseinschränkung. Arthrosen kommen besonders häufig am Knie- und Hüftgelenk sowie in den Hand- und Fingergelenken vor, können alle anderen Gelenke aber genauso befallen.

Arthrose – unheilbar für die Schulmedizin

Manchmal ist Arthrose die Folge eines Unfalls, einer angeborenen Fehlstellung der Gelenke (z. B. O-Beine) oder auch einer übermässigen Belastung bei bestimmten Leistungssportarten. Doch hat die Mehrzahl der Betroffenen weder einen angeborenen Gelenkstellungsfehler noch eine Leistungsportart betrieben und auch keinen Unfall gehabt. In solchen Fällen kennt die Schulmedizin die Ursache der Arthrose zwar nicht, therapiert aber dennoch munter drauflos.

Viele Vermutungen ohne Wissen

Stellen Sie sich vor, Ihr defektes Fahrzeug ist in der Werkstatt. Nach einem ausführlichen Check erklärt man Ihnen, man habe nun zwar die Ursache nicht gefunden, werde aber den Anlasser mal rasch austauschen. Mit einer grossen Portion Glück war das Problem tatsächlich der Anlasser und Ihr Auto springt jetzt wieder an. Was aber, wenn der Motor defekt ist? Wenn also die Ursache eines Defektes oder einer Krankheit unbekannt ist, dann werden „Auf-gut-Glück-Reparaturen“ selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt sein und echte Heilung wird gar vollkommen unmöglich.

Das hat die Schulmedizin ebenfalls erkannt. Statt jedoch die wirkliche Ursache zu ergründen, wird Arthrose als erblich bedingte Alterserscheinung klassifiziert und daher ganz klipp und klar als unheilbar bezeichnet. Widerrede zwecklos. Im Grunde bedeutet das aber nur, dass die Schulmedizin diese Krankheit nicht heilen kann, sie aber unter Umständen sehr wohl geheilt oder zumindest gestoppt werden könnte, wenn die tatsächliche Ursache gefunden würde.

Nun kann der menschliche Organismus natürlich nicht immer und ausnahmslos mit einem Haufen motorbetriebenen Blechs verglichen werden. Im Falle der Arthrose ist es sogar so, dass ein Auto sich zwar keinen neuen Motor wachsen lassen kann, ein menschlicher Körper aber sehr wohl neue Knorpelmasse aufbauen kann – und zwar ganz ohne verflüssigte Hahnenkämme, die mit Hilfe mehrfacher Injektionen direkt ins Gelenk platziert werden(2).

Die Ursache von Arthrose

Die Schulmedizin sucht nicht nach der wirklichen Ursache von Arthrose bzw. ignoriert diese. Der Patient klagt über Schmerzen im Gelenk, also ist die Ursache im Gelenk zu suchen. Wenn man dieses nun schulmedizinisch untersucht, dann stellt man fest: „Oh, da ist ja gar kein Knorpel mehr vorhanden (oder nur sehr wenig)!“ Die Ursache des Schmerzes ist also der nicht vorhandene Knorpel. Was will man mehr? Wo kein Knorpel, da Arthrose und deshalb Schmerz.

Und so konzentriert sich die Schulmedizin auf den nicht vorhandenen Knorpel und sonst auf nichts. Möchte man von den behandelnden Fachärzten nun wissen, warum denn der Knorpel verschwunden ist, dann wird man mit den unbefriedigenden Worten „altersbedingte Abnutzung“ ruhiggestellt.

Abgesehen von den schmerzhaften oder einschränkenden Beschwerden und der ohnehin schon wenig erheiternden Diagnose Arthrose schwächen diese Worte jeden Patienten noch zusätzlich, drücken sie doch eine gewisse Geringschätzung des Alters aus in Kombination mit dem Hinweis auf eine totale Ausweglosigkeit. Schliesslich weiss jeder, die Chance, in absehbarer Zeit jünger zu werden, ist gering. Und so bereitet sich die Mehrheit der Arthrosekranken bereits seelisch auf die Implantierung eines künstlichen Gelenks vor.

Wer die Diagnose Arthrose bereits in jüngeren Jahren zu hören bekommt, hat ganz besonderes Pech, weil derjenige – nach Meinung der Schulmedizin – praktisch frühzeitig am Altern ist (wenn nicht gerade ein Unfall der Auslöser war), gleichzeitig aber für ein künstliches Gelenk noch viel zu jung ist. Die Lebensdauer eines solchen beträgt in etwa 15 Jahre. Wenn Ihr Arzt Ihnen also freudestrahlend verkündet. Sie hätten endlich das passende Alter für ein künstliches Gelenk erreicht, dann wissen Sie, er gibt Ihnen noch höchstens 15 Jahre.

Obwohl die Prognose bei Arthrose gleichmütig als „insgesamt eher ungünstig“ bezeichnet wird, soll man – so heisst es – auf jeden Fall die therapeutischen Möglichkeiten voll ausschöpfen. Das erinnert an einen Aufruf im Sinne von „Leute, euch ist sowieso nicht mehr zu helfen, aber stellt euch doch bitte als Testkandidat für all unsere schönen (aber relativ erfolglosen) Therapien zur Verfügung.“

Die schulmedizinische Therapie

Die schulmedizinische Therapie von Arthrose konzentriert sich mangels echter Ursache auf die Symptome. Zuerst muss der Schmerz ausgeschaltet und die Entzündung unterdrückt werden. Dann richtet sie ihren Fokus auf den Knorpelaufbau mittels Injektionen (mit eher verhaltenen Erfolgen) und Operationen. Zuletzt wird ein künstliches Gelenk eingesetzt.

Herkömmliche Arthrose-Medikamente

Arthrose-Medikamente müssen dauerhaft eingenommen werden. Sobald sie abgesetzt werden, kommen Schmerz und Entzündung wieder. Zu den sog. Basistherapeutika bei Arthrose – das ist praktisch die medikamentöse Grundausstattung bei ausgeprägten Arthrosen – gehören sehr starke Mittel wie z. B. Immunsuppressiva und Zytostatika.

Immunsuppressiva sind Medikamente, die auch dann verabreicht werden, wenn jemand eine Organtransplantation hinter sich hat. In diesem Fall sollen sie das Immunsystem des Betroffenen so weit drosseln, dass sein neues Organ vom eigenen Körper nicht abgestossen wird. Das Immunsystem von Arthrosekranken arbeitet ebenfalls auf Hochtouren, was sich in den bekannten schmerzhaften Entzündungen äussert.

Nun initiiert der Körper eine Entzündung nicht aus purer Langeweile, sondern weil er einen Grund dafür hat! Dieser Grund aber wird ignoriert. Würden Sie auch die rote Warnlampe in Ihrem Auto ignorieren, die aufleuchtet, wenn das Benzin knapp wird? Ja, mehr noch, würden Sie sie mit Klebeband überkleben, weil Ihnen das ständige Aufblinken auf die Nerven geht? Nein, Sie geben Ihrem Auto, was es braucht: Benzin.

Ihrem Körper aber geben Sie nicht, was er braucht. Seine Warnlampe wird überklebt – mit Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und Immunsuppressiva. Was geschieht, wenn Arthrosekranke Immunsuppressiva einnehmen? Die Entzündung geht vorerst zurück. Prima! Was aber geschieht noch? Das Immunsystem und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers werden medikamentös betäubt und unterdrückt. Der Körper wird für sämtliche Infektionen immer anfälliger und insgesamt immer schwächer. Es wird nicht lange dauern und ein Zipperlein jagt das nächste.

Zytostatika

Zytostatika sind jene Medikamente, die man Krebskranken unter der Bezeichnung „Chemotherapie“ angedeihen lässt. Wer an besonders schwerer Arthrose leidet und diese Mittel erhält, wird alsbald auch die üblichen Nebenwirkungen einer jeden Chemotherapie am eigenen Leibe erleben: Übelkeit, Haarausfall, Fieber, erhöhtes Infektionsrisiko, Nierenfunktionsstörungen, Leberwerterhöhung und Blutbildungsstörung.

Blut aber ist unser Lebenssaft. Wenn unser Blut nicht in Ordnung ist, dann sind wir nicht in Ordnung. Medikamente, die Blut zerstören, zerstören Leben, können also gewiss nicht nützlich sein oder gar heilen. Die Entstehung bösartiger Tumore steht ebenfalls auf der langen Liste der möglichen Nebenwirkungen. Falls sich der Patient noch im gebär- bzw. zeugungsfähigen Alter befindet, dann kann es nach der Einnahme von Zytostatika ausserdem für die Familienplanung zu spät sein. Diese Medikamente können Frauen dauerhaft steril und Männer zeugungsunfähig machen.

Biologische Medikamente

Seit wenigen Jahren werden zur Entzündungshemmung auch sog. Biologicals verordnet, was häufig mit "Biologische Medikamente" übersetzt wird und ausserordentlich naturbelassen klingt. In Wirklichkeit handelt es sich um das genaue Gegenteil von Natur.

Biologicals sind gentechnologisch hergestellte Medikamente. Über mögliche gefährliche Langzeitwirkungen weiss man weniger als nichts, und so werden sie nur bei solchen Patienten eingesetzt, die sich bisher als therapieresistent erwiesen haben. Mit anderen Worten: Wenn andere Medikamente nicht mehr anschlagen und der Patient sich vor Schmerz windet, wird er automatisch Teilnehmer an der Biological-Langzeitstudie.

Cortisonfreie Schmerzmittel

Nun erhält nicht gleich jeder Arthrosegepeinigte solche schweren Geschütze. Die medikamentöse Therapie beginnt gewöhnlich mit den sog. cortisonfreien Schmerzmitteln (NSAP für nichtsteroidale Antiphlogistika). Der Wirkstoff dieser Schmerzmittel ist oft Diclofenac oder die berühmte Acetyl-Salicyl-Säure (z. B. jenes Mittel, dass gemäss seines Werbeslogans „immer für Sie da“ ist). Sie werden weltweit gegen Schmerzen aller Art eingesetzt.

Es handelt sich also nicht um spezielle Arthrose-Medikamente, sondern um ganz gewöhnliche Schmerzmittel, die allgemein Schmerzen betäuben, Entzündungen hemmen, folglich Schwellungen zurückgehen lassen und Fieber senken. Ganz nebenbei verdünnen sie das Blut. Solche Medikamente werden auch beispielsweise gegen Kopfschmerzen und zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall verordnet.

Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen

Auch wenn Schmerzmittel mit Acetyl-Salicyl-Säure als Wirkstoff ein recht harmloses Image haben, so haben sie dieses völlig zu Unrecht. Gerade bei dauerhafter Einnahme treten sehr häufig die typischen Nebenwirkungen, nämlich Magen- und Darmprobleme auf. Allein in den USA werden jährlich 16.500 Menschen aufgrund von Magenblutungen nach der Einnahme von Acetyl-Salicyl-Säure Richtung Friedhof abtransportiert(3).

Magengeschwüre und Komplikationen wie Magen-Darmdurchbrüche, Blutdruckerhöhung, Leberschäden und Nierenfunktionsstörungen sind ebenfalls im Gefolge dieser „harmlosen“ Schmerzmittel zu finden. Falls jemand neben seiner Arthrose auch an Asthma leiden sollte, können sie Asthmaanfalle verschlechtern oder gar auslösen.

Die oft als Alternative angebotenen sog. COX-2-Hemmer verschonen zwar den Magen und lösen auch kein Asthma aus, bringen dafür aber Herzinfarkt und Schlaganfall in erreichbare Nähe. Aus diesem Grunde wurden manche dieser Mittel kurze Zeit nach ihrer Zulassung und einige bedauernswerte Todesfälle später wieder aus dem Verkehr gezogen.

Cortison

Bei akuten Entzündungsschüben wird ausserdem Cortison verordnet, meistens per Injektion direkt ins Gelenk. Es ist bekannt, dass Cortison langfristig Arthrose fördert und beschleunigt. Dennoch wird es routinemässig eingesetzt.

Fazit

Hier werden also Mittel verordnet, die vordergründig zwar kurzfristig Beschwerden lindern können, langfristig aber zweifellos im GANZEN Körper zu NOCH mehr Krankheit und NOCH mehr Siechtum führen. Und hat man sich einmal in den medikamentösen Teufelskreis begeben, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Regelmässige ärztliche Untersuchungen – teilweise alle zwei Wochen – werden zur Pflichtübung. Blutwerte müssen ständig kontrolliert werden, um zu sehen, inwieweit die verordneten Medikamente die Leber oder die Nieren schon zerstört haben.

Arthrose als Chance?

Alles in allem ist diese Situation für den Arthrose-Patienten mehr als unbefriedigend, um nicht zu sagen deprimierend. Starke Schmerzen, grosse Einschränkungen, permanente Arztbesuche und ständige Medikamenteneinnahme über viele Jahre hinweg (oder gar lebenslang) dämpfen die Lebensqualität beträchtlich. Der Patient fühlt sich hilflos und ohnmächtig.

Er wird im Glauben gelassen, selbst keinerlei Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu haben. Das aber ist ein Irrglaube! Arthrose kann von jedem Patienten persönlich und aus eigener Kraft positiv beeinflusst werden. Arthrose ist – wie jede Krankheit – ein willkommener Anlass, seinen bisherigen Lebensstil zu überdenken und sich in Startposition für den längst fälligen Lebenswandel zu begeben.

Alternative Therapien?

Natürlich kann man sich nun einer von vielen hundert sog. „Alternativer Therapien“ unterziehen. Da werden zum Beispiel die Knochen im Gelenk so lange angefräst, bis sie bluten, womit die körpereigenen Reparaturvorgänge angeregt werden sollen (Abrasionsarthroplastik).

Auch werden häufig transplantierte bzw. extra zu diesem Zweck gezüchtete Knorpelteile in das kranke Gelenk verbracht oder die erwähnte Hyaluronsäure in das Gelenk injiziert. Letzteres soll die Gelenkflüssigkeit und die Gleitfähigkeit des Knorpels verbessern. Der Erfolg, wenn er denn überhaupt eintrifft, ist jedoch nur von vorübergehender Natur.

Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel wie Chondroitinsulfat, Glucosamin, Kollagen-Hydrolysat, Methylsulfonylmethan (MSM) und viele weitere sollen einerseits den Knorpel zur Regeneration motivieren, andererseits Material zur Knorpelneubildung liefern.

Was aber kann all das nutzen, wenn die wirkliche Ursache der Arthrose nicht geklärt ist? Wie kann all das nützlich sein, wenn sich keiner darum kümmert, warum sich die Knorpelmasse in den Gelenken nach und nach verabschiedet? Sie verschwindet nicht, weil der Patient an einem Chondroitinsulfat-Mangel oder an einem Glucosamin-Mangel leidet. Letztendlich können Chrondroitinsulfat und Glucosamine beim Knorpelaufbau eventuell hilfreich sein, aber erst, wenn die Grundursache des Knorpelabbaus aus der Welt geschafft ist.

Die tatsächliche Ursache von Arthrose

Arthrose ist keine altersbedingte Abnutzungserscheinung, sondern eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit. Sie tritt nur deshalb bevorzugt in höherem Alter in Erscheinung, weil Arthrose nichts anderes ist als die Folge von jahrzehntelanger falscher Ernährung und ungesunder Lebensweise. Sie ist eine der vielen möglichen Erscheinungen, die eintreten, wenn das sprichwörtliche Fass endgültig am Überlaufen ist.

Das Fass – der Körper – wurde jahrzehntelang mit den Schlacken und Giften aus einer nährstoffarmen und säurebildenden Ernährungsweise gefüllt. Jetzt ist es voll. Schmerz und Krankheit brechen aus. Welche Krankheit letztendlich ausbricht – ob Diabetes, Krebs, Arteriosklerose oder eben Arthrose, das hängt von den jeweiligen Lebensumständen und tatsächlich auch von den Erbanlagen ab.

Wem eine körperliche Schwachstelle in den Gelenken vererbt wurde, der wird – sobald das Fass voll ist – Beschwerden in den Gelenken bemerken. Wer jedoch sein Leben im Griff hat, bewusst und gesund lebt, der wird – weil sein Fass gepflegt wird und daher sauber bleibt – von der vererbten Schwachstelle in den Gelenken nichts bemerken – auch nicht, wenn er gerade hundertfünf geworden ist.

Arthrose – eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit

Wenn Arthrose eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit ist, dann ist das eine wundervolle Nachricht! Es bedeutet: Sie kann mit der richtigen Ernährung und Lebensweise aufgehalten oder – je nach Stadium – geheilt werden. Und genau das haben bereits viele hundert Menschen bewiesen, die sich mit den üblichen Worten „Das ist Verschleiss, da kann man nichts machen, damit müssen Sie sich abfinden“ keinesfalls abgefunden haben.

Sie suchten weiter nach einer Lösung, wurden fündig und stellten schliesslich ihre Ernährung um. Das sind Menschen, die jahrelange Odysseen durch Arztpraxen hinter sich hatten, zahlreiche meist erfolglose Operationen über sich ergehen liessen und vor Schmerzen täglich bittere Tränen vergossen. Menschen, die ohne Schmerzmittel nicht mehr leben konnten und im Teufelskreis der schweren Nebenwirkungen gefangen waren. Menschen, denen jede Hoffnung auf Besserung genommen war, die ihre Lebensfreude verloren haben und nicht selten in tiefen Depressionen versanken. Diese Menschen nahmen ihr Leben in die eigenen Hände und änderten konsequent ihre Ernährungsweise. Was geschah?

Schmerzfreiheit

Viele verspürten die erste Erleichterung nur eine Woche nach der Ernährungsumstellung. Nach drei bis sechs Wochen war der Schmerz bei den meisten deutlich geringer und nach drei Monaten war er verschwunden. In schwereren Fällen dauerte es sechs bis zwölf Monate, doch auch hier war der Schmerz schliesslich besiegt. Diese Menschen brauchen keine Schmerzmittel mehr, sie spüren keinerlei Einschränkungen mehr im Alltag und die Sportskanonen unter ihnen laufen wieder ihren Halbmarathon als sei nichts gewesen, als habe es die Jahre voller Schmerz und Leid nicht gegeben. Ja, Tränen vergiessen sie immer noch – vor Glück und Freude über ihr neues schmerzfreies und wieder aktives Leben.

"Wenn es so einfach wäre, dann hätte doch keiner mehr Arthrose"

sagen Sie jetzt. Das Arthrose-Ernährungsprogramm ist keineswegs einfach. Ein gesunder Lebensstil, der Arthrose vertreiben oder aufhalten kann, erfordert nicht nur die Begeisterung am Prinzip der Selbstheilung und den Wunsch nach Gesundheit, sondern auch Disziplin, einen starken Willen, Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Freude am Lernen. Wer all diese Voraussetzungen mitbringt, kann es schaffen und nicht nur seine Arthrose besiegen, sondern sämtliche anderen Zivilisationskrankheiten ebenfalls. Die Ursache ist bekanntlich allen gleich: Ungesunde Lebensweise. Was bedeutet das konkret?

Arthrose entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg als Folge einer Kombination von:

In manchen Ernährungstherapien, die den Patienten gelegentlich bei Arthrose nahegelegt werden, stehen Schweinefleisch, Schweinefett und Wurst auf der Abschussliste ganz oben, dicht gefolgt von Nikotin, Alkohol, Weissmehlprodukten und Zucker. Diese Produkte sollen weitgehend gemieden werden, heisst es. Die Wahrheit aber ist, dass nicht einmal die komplette Meidung dieser Nahrungs- und Genussmittel besonders hilfreich ist, wenn man ansonsten alles beim Alten belässt.

Eine wirksame Ernährungstherapie bei Arthrose umfasst vielmehr und muss vor allem konsequent und ausnahmslos durchgeführt werden. Anfangs mag das Verzicht bedeuten und die Überwindung von Gewohnheiten und Süchten kostet viel Energie, der langfristige Gewinn aber ist ungleich grösser: Schmerzfreiheit, Unabhängigkeit von Medikamenten, umfassende Gesundheit und neues Lebensglück.

Übersäuerung zerstört den Knorpel und Ablagerungen verursachen die Entzündung

Bei der Verstoffwechslung von ungesunder Ernährung und insbesondere auch von den erwähnten Arthrose-Medikamenten entstehen im Blut und im Gewebe giftige Säuren. Gesundes Blut aber ist leicht basisch (also das Gegenteil von sauer) und muss auch immer leicht basisch bleiben. Andernfalls stirbt der Mensch. Also legt der Körper alle Anstrengung an den Tag, um die entstehenden Säuren mit Hilfe von basischen Mineralien wie z. B. Calcium zu neutralisieren. Erst dann kann er sie – wenn der Körper gesund ist – über die Ausscheidungsorgane wieder hinaus befördern.

Wenn mit der Nahrung jedoch zu wenige Mineralien im Organismus eintreffen – was mit der heute üblichen vitalstoffarmen Ernährung meistens der Fall ist – muss der Körper Mineralien z. B. aus den Knochen verwenden, um der Säureflut Herr zu werden. Wenn die Ausscheidungsorgane aufgrund der übermässigen Säuremenge überlastet sind, können die neutralisierten Säuren (sog. Schlacken) nicht mehr ausgeschieden werden. Sie werden im Körper eingelagert.

Als Lagerstätte dienen das Bindegewebe, die Blutgefässe und mit schöner Regelmässigkeit die Gelenke. Die Schlacken stören den Stoffwechsel im Gelenk und der Körper versucht sie auszuscheiden. Das macht er mit Hilfe von Entzündungen. Leider wird er bei der Masse der vorhandenen und immer wieder neu eintreffenden Schlacken nie wieder Herr der Lage. Eine chronische Unterversorgung mit lebenswichtigen Mineralstoffen verhindert ferner den Neuaufbau des Knorpels. Die Gelenkknorpelmasse wird weniger und weniger.

Nach einer gründlichen Entsäuerung und bei anschliessender säurearmer, also konsequent basischer Ernährung, die ausserordentlich reich an Mineralstoffen ist, kann sich der Gelenkknorpel – entgegen sämtlicher Behauptungen – wieder regenerieren! Wie sieht das in der Praxis aus?

Die Praxis

Gleichzeitig mit dem Beginn der Ernährungsumstellung führt man eine grundlegende Entsäuerung durch, um die im Gelenk eingelagerten Schlacken und Stoffwechselgifte rasch auszuscheiden und den Organismus mit den zur Knorpelregeneration nötigen Mineralstoffen zu versorgen. Das Praxisprogramm bei Arthrose besteht also aus zwei Hauptpunkten:

  1. Entsäuerung
  2. Basische Ernährung

1. Die Entsäuerung bei Arthrose

Die Entsäuerung ist bei einer Arthrose der allererste Schritt. Sie packt das Übel bei der Wurzel, schafft also die ursächliche Problematik aus der Welt.

Nicht nur die Gelenke werden mit Hilfe einer Entsäuerung von Stoffwechselrückständen und möglichen eingelagerten Giftstoffen befreit, sondern der gesamte Körper.

Da die Arthrose das Ergebnis einer jahrelangen Übersäuerung und Überlastung des Organismus ist, wundert es nicht, wenn allein ein Basenpulver kaum zu einer wirklichen Entsäuerung beitragen kann.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose muss spezielle Kriterien erfüllen, um das anvisierte Ziel – die effektive Entsäuerung und erfolgreiche Entschlackung – auch tatsächlich zu erreichen.

Die Kriterien für eine erfolgreiche Entsäuerung bei Arthrose

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose darf nicht nur den Extrazellularraum entsäuern, sondern muss auch das Zellinnere entsäuern können – und zwar auch dann, wenn die Zelle aufgrund starker Übersäuerung nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu entsäuern und basische Mineralstoffe aufzunehmen.

Bei einem solchen Zustand spricht man von der Reaktionsstarre der Zelle. Ein hochwertiges Entsäuerungsprogramm muss Komponenten enthalten (z. B. Aktiv Basen), die diese Reaktionsstarre aufheben können und die Zelle wieder in einen gesunden selbstregulativen Zustand versetzen.

Entsäuerung auf mehreren Ebenen

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte den Organismus zu einer Entsäuerung auf verschiedenen Ebenen motivieren. Nur auf eine derart vielfältige Weise kann effektiv und umfassend entsäuert werden:

  1. Entsäuerung über die Haut mit Hilfe von Basenbädern.
  2. Entsäuerung mit Hilfe von Bitterstoffen. Bitterstoffhaltige Kräuter sind erstens basisch. Zweitens regen sie die körpereigene Basenproduktion an und drittens fördern sie die Verdauung, wodurch Säuren schneller ausgeschieden werden können.
  3. Entsäuerung im Verdauungssystem mit Hilfe von Bentonit. Bentonit ist ein hervorragender Entgifter. Die Mineralerde adsorbiert im Darm Säuren, Toxine, Gase, Stoffwechselrückstände und schädliche Bakterien.

Nicht nur Entsäuerung bei Arthrose – Auch Remineralisierung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose soll jedoch nicht nur entsäuern, sondern auch ausreichend leicht verwertbare basische Mineralstoffe liefern (wie z. B. die Sango Meeres Koralle).

Auf diese Weise können die körpereigenen Mineralstoffreserven wieder leicht aufgefüllt werden. Jede einzelne Zelle kann sich sodann mit allen Mikronährstoffen versorgen, die sie benötigt, um ihren wiedergewonnenen basischen Zustand auch langfristig aufrechterhalten zu können.

Basenpulver hilft beim Einstieg in die basische Ernährung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose wird bekanntlich von einer basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung begleitet. Wer neu in die basische Ernährung einsteigt, muss sich oft langsam an die so ganz andere Ernährungsweise gewöhnen.

Bei dieser langsamen Ernährungsumstellung ist ein natürliches Basenpulver eine grosse Hilfe. Es kann das Basenpotential von Mahlzeiten, die vielleicht noch nicht ganz so basisch sind, wie es wünschenswert wäre, schnell und einfach erhöhen.

Dazu wird die Basenquelle einfach über das Essen gestreut. Die Basenquelle kann aber auch separat eingenommen und z. B. in eine Mandelmilch oder Sesammilch gemixt werden. Die Rezepte für Sesammilch und für Mandelmilch finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank.

Nach Entsäuerung und Remineralisierung: Zellschutz

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose entsäuert nicht nur, es entgiftet nicht nur und es versorgt auch nicht nur mit basischen Mineralstoffen. Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose kümmert sich auch um den Zellschutz, damit die lange Zeit übersäuerte und infolgedessen gestresste Zelle vor freien Radikalen geschützt bleibt.

Antioxidantien, wie z. B. Astaxanthin erfüllen diesen Job mit Bravour. Ihre Lebensaufgabe ist die Eliminierung von schädlichen freien Radikalen. Je mehr Antioxidantien im Organismus eintreffen, umso besser geschützt sind die Zelle, das Gelenk und der Knorpel.

Allerdings sollten Antioxidantien ausschliesslich über eine gesunde Nahrung oder über ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel und nie in Form von künstlich hergestellten und isolierten Vitaminen aufgenommen werden.

Entsäuerungsprogramm bei Arthrose liefert Zellnahrung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte sich als letztes Kriterium auch um die vollwertige Ernährung der Zelle kümmern. Eine Entsäuerung kostet die Zelle viel Energie und Vitalstoffe. Infolgedessen schafft nur eine optimal ernährte Zelle den Kraftakt der Entsäuerung.

Eine optimale Zellnahrung liefert beispielsweise die Mikroalge Spirulina. Spirulina ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen, Chlorophyll und hochwertigen Proteinen. Spirulina sorgt daher für rundum wohlgenährte Zellen.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte mindestens 4 Wochen lang durchgeführt werden und könnte aus den folgenden Komponenten bestehen:

Intensive 4-Wochen-Entsäuerungskur bei Arthrose

  • Aktiv Basen zur extra- und intrazellularen Entsäuerung und zur Aufhebung einer etwaigen Reaktionsstarre der Zelle
  • Basenbad
  • Bitterstoffe in Form eines Bitter-Basenpulvers
  • Bentonit
  • Sango Meeres Koralle
  • ein natürliches Basenpulver 
  • Astaxanthin
  • Spirulina

2. Basische Ernährungstipps bei Arthrose

Beispiel-Tagesplan

  • Erstes Frühstück: Trinken Sie ein Glas Wasser oder Basentee
  • Zweites Frühstück: Frische Früchte so viel Sie mögen, je nach Appetit auch alle zwei Stunden eine weitere Obstmahlzeit bis zum Mittagessen.
  • Mittagessen: Essen Sie sich an Salaten satt. Diese sollten bevorzugt aus grünem Blattgemüse, Kräutern und selbst gezogenen Sprossen bestehen. (Mit Salaten sind hier ausschliesslich frische Rohkostsalate gemeint, also keinesfalls Kartoffel-, Nudel-, Reis- oder gar Wurstsalate.)

Auch Wurzel- oder Knollengemüse können verwendet werden. Die Salate werden mit einem Dressing aus Zitronensaft, kalt gepressten hochwertigen Ölen (Hanföl, Leinöl oder Olivenöl) und Meer- oder Kristallsalz verfeinert.

Gehaltvoller und sättigender werden Salate, wenn Sie sie mit reifen Avocados und/oder Nüssen, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen ergänzen.

Auch ein köstlicher „Nusskäse“ oder Sprossenbrot können als Beilage in Frage kommen. Was ein „Nusskäse“ ist und wie er hergestellt wird, erfahren Sie im Informationstext zum Thema Milchersatz. Alle wichtigen Informationen über das Sprossenbrot finden Sie hingegen hier: Brot aus Keimlingen

  • Zwischenmahlzeit: eine Handvoll Mandeln oder eine Mandelmilch (in den Vitamix-Mixer Wasser, Mandeln oder Mandelmus und entsteinte Datteln geben, kräftig mixen, bei Bedarf abseihen, evtl. mit Zimt oder Vanille würzen und geniessen)
  • Abendessen: Kurz gedünstetes buntes Gemüse mit einer glutenfreien Beilage wie z. B. Hirse, Buchweizen, Quinoa und seltener auch Kartoffeln.
  • Vergessen Sie nicht das Trinken von reichlich kohlensäurefreiem Quellwasser (1,5 bis 2 Liter pro Tag), Basentees und ab und zu einem frisch gepressten Gemüsesaft.

Basische Praxistipps bei Arthrose

Hirse

Hirse ist ausserordentlich reich an Silicium und fördert daher die Regeneration der Knorpelmasse ganz besonders.

Hirse kann gekocht als Beilage verzehrt werden. Hirse kann jedoch auch in besonders lebendiger und enzymatisch aktiver Form als Sprossen z. B. im Salat oder im Sprossenmüsli gegessen werden.

Hirse-Sprossen können selbst aus BIO Keimsaaten gezogen und frisch verzehrt werden. Hirse-Keimlinge gibt es jedoch auch getrocknet (z. B. gekeimte Goldhirse oder Bio Braunhirse Keimlinge), so dass sie direkt aus der Packung über Salate, Müslis oder auch in (selbst gepresste) Säfte gestreut werden können.

Amaranth und Quinoa

Auch Amaranth ist ein hervorragendes Lebensmittel bei Arthrose. Amaranth liefert so viel Magnesium wie kaum ein anderes natürliches Lebensmittel. Gleichzeitig liefert der Amaranth mehr Calcium als Kuhmilch und die doppelte Eisenmenge eines Steaks.

Amaranth kann man wie Reis kochen und als Beilage verzehren. Besonders gut schmeckt Amaranth, wenn man aus ihm zusammen mit Dinkel ein Vollkornbrot backt. Fragen Sie Ihren Bio-Bäcker oder in Ihrem Bioladen nach Amaranthbrot.

Amaranth kann aber auch in Form von Pops oder Flakes über Müslis und Obstsalate gestreut werden.

Ähnlich wertvoll und gleichzeitig lecker ist Quinoa, das Gold der Inka. Es ist leicht zuzubereiten und schmeckt überdies besonders köstlich. Quinoa wird ebenfalls wie Reis zubereitet. Vor dem Kochen wird es – genau wie Amaranth – unter heissem Wasser gründlich abgespült.

Mineralstoffpräparate

Bevor man also Präparate mit isoliertem Calcium einnimmt, welche oft eine Verschlimmerung der Situation herbeiführen, sollte man sich besser auf die richtige Lebensmittelwahl konzentrieren oder aber ganzheitliche Mineralstoffpräparate (z. B. die Sango Meeres Koralle) wählen.

Hier liegen die Mineralstoffe im natürlichen Verbund und im richtigen Verhältnis zueinander vor, so dass sie vom Organismus optimal verwertet und genutzt werden können. Auch wird auf diese Weise verhindert, dass plötzlich ein einzelner Mineralstoff im Überschuss vorliegt.

Antioxidantien

Bei Arthrose muss unbedingt der Antioxidantien-Status des Organismus optimiert werden. Antioxidantien schützen die Gelenke, indem sie freie Radikale neutralisieren, die andernfalls den Knorpel schädigen können.

Eine starke antioxidative Kraft liegt in vielen Vitaminen und auch manchen Spurenelementen verborgen. Die Meister unter den Antioxidantien sind jedoch die sekundären Pflanzenstoffe, wie z. B. Polyphenole (Flavonoide, Anthocyanide), Carotinoide (z. B. Astaxanthin) und die Isothiocyanate (z. B. Sulforaphan). Wie nimmt man diese Stoffe am besten in ausreichender Menge zu sich?

  1. Mit grünen Smoothies. Diese wunderbar vitalisierenden Mixgetränke bestehen aus grünem Blattgemüse, Früchte und Wasser – sonst nichts.

Sie werden täglich frisch zubereitet und schenken uns eine nahezu unfassbare Vielfalt an gesundheitlichen Vorteilen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde.

Für die Zubereitung von grünen Smoothies benötigt man lediglich einen leistungsstarken Mixer. Mit einem herkömmlichen Mixer können Sie ebenfalls grüne Smoothies herstellen, allerdings ist die Smoothie-Konsistenz dann oft sehr faserig, was nicht jedermanns Geschmack trifft und was häufig dazu führt, dass man den Verzehr der so segensreichen Smoothies nur allzu bald wieder einstellt.

Der Revobland-Mixer oder ganz besonders auch der Bianco Puro-Mixer hingegen sorgen dafür, dass dies nicht geschieht. Sie zaubern in Sekundenschnelle aromatische, zarte und faserfreie grüne Smoothies. Der Vitamix oder der Bianco Puro sind Anschaffungen fürs Leben, für ein Leben voller Gesundheit und Power. Lesen Sie hier alles über grüne Smoothies.

  1. Mit hochwertigen und ganzheitlichen Nahrungsergänzungsmitteln. Manchmal schafft man es nicht, sich täglich mit genügend Antioxidantien aus frischen grünen Smoothies, Salaten, Früchten und Gemüsen zu versorgen.

Für solche Fälle kann man sich hochwertige und ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel bereithalten, wie z. B. Sulforaphan (Broccoraphan) oder Astaxanthin.

Gerade Sulforaphan hat sich bereits als wichtige Komponente in der ganzheitlichen Arthritis-Therapie einen Namen gemacht. Wenn Sie also besonders unter entzündlichen Gelenkproblemen leiden, dann sollten Sie Sulforaphan in Ihr Repertoire aufnehmen. Lesen Sie hier, wie Sulforaphan gegen arthritische Beschwerden vorgeht.

Algen

Im Arthrose-Ernährungsplan können ferner Algen (z. B. Hijiki, Arame) verwendet werden. Sie sind aussergewöhnlich reich an Mineralien und Spurenelementen, sind schnell zubereitet und verleihen den Speisen eine wunderbar aromatische Note. Achten Sie bitte auf europäische Herkunft der Algen!

Zubereitung des Gemüses

Gemüse wird nur in etwas Wasser gedünstet, also nicht gebraten. Anschliessend kann das Gemüse mit den o. g. pflanzlichen Ölen oder etwas Bio-Butter oder auch Ghee, Kräutersalz, Stein- oder Kristallsalz und frischen Kräutern abgeschmeckt werden.

Brot

Im Ernährungsplan der Arthrose-Selbsthilfe(4) hat auch ein hochwertiges Vollkornbrot (am besten selbst gebacken) mit pflanzlichen Brotaufstrichen seinen Platz. Ein bis zwei Scheiben können davon zum Mittag- oder Abendessen verzehrt werden.

Achten Sie jedoch darauf, möglichst weizenfreie Brote zu wählen, also Brote z. B. aus Dinkel, Roggen, Kamut oder auch – falls bei Ihrem Bio-Bäcker erhältlich – Emmer, einem Urgetreide.

Noch besser wäre jedoch ein glutenfreies Brot, z. B. aus Hirse oder Buchweizen.

Eine Alternative zu Vollkornbrot ist das basische Sprossenbrot. Dabei handelt es sich um knäckebrotähnliche Fladen, die man sich aus Getreidesprossen oder auch aus Sonnenblumenkernen und Leinsaat selbst zubereitet und die in einem Dörrgerät getrocknet werden.

Teigwaren

Teigwaren sollten zumindest in den ersten Wochen der Arthrose-Ernährungstherapie weitgehend gemieden werden. Wenn der Wunsch nach Teigwaren übermächtig wird, empfehlen wir glutenfreie Teigwaren, z. B. BIO Hirse Vollkorn Nudeln.

Naschen bei Arthrose

Bei Heisshunger auf Süsses stehen kleine Mengen an Trockenfrüchten oder gelegentlich ein zucker- und milchfreier Energieriegel bereit (z. B. Brennnessel-Müsliriegel, Algenriegel o. a.). Und was tun am Sonntag zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit? Basische Kuchen verwandeln das ursprünglich ungesunde fett-, mehl- und zuckerreiche Kaffeekränzchen in einen köstlich-gesunden Genussmoment.

Basenquelle

Wenn Sie das Basenpotential Ihrer Ernährung weiter erhöhen möchten oder wenn Sie gelegentliche Ausrutscher kompensieren möchten, dann denken Sie an die oben beschriebene Basenquelle – ein ganzheitliches basisches Pulver aus vielen verschiedenen basischen Samen, Wurzeln und Kräutern. Streuen Sie es einfach über Ihre Mahlzeiten oder rühren Sie es in einen Früchteshake.

Konsequent und vollständig gemieden werden:

Alle tierischen Eiweisse und Fette

Tierische Eiweisse und Fette (Fleisch, Fisch, Wurst, Eier, Käse und alle anderen Milchprodukte ausser evtl. etwas Butter oder Ghee) sollten während der ganzheitlichen Arthrosetherapie gemieden werden.

Sobald es Ihnen deutlich besser geht, können Sie – wenn sie möchten - kleine Mengen hochwertiger tierischer Produkte in Ihren Speiseplan integrieren, wie z. B. Bio-Fleisch von Weidetieren, Fisch aus Bio-Aquakultur oder Bio-Eier aus Freilandhaltung.

Möglicherweise können auch Rohmilchprodukte von der Ziege oder dem Schaf vertragen werden. Beginnen Sie mit tierischen Lebensmitteln jedoch sehr langsam und beobachten Sie sich genau. Sobald es zu einer Verschlechterung kommen sollte, reduzieren Sie die tierischen Lebensmittel sofort.

Alle herkömmlichen Fette und Öle

Verwenden Sie ab sofort keine stark verarbeiteten Fette und Öle mehr. Wählen Sie statt dessen hochwertige Öle, wie z. B. kalt gepresstes Olivenöl nativ extra, Lein- und Hanföl sowie Bio-Kokosöl.

Back- und Teigwaren aus glutenhaltigen Getreidearten

Back- und Teigwaren aus Weizen sollten in jedem Fall gemieden werden. Ideal wäre es, wenn Sie glutenfreie Getreide und Pseudogetreide oder auch Nussmehle wählen würden (Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Teff, Kastanienmehl, Kokosmehl etc.).

Wenn Sie ab und zu glutenhaltige Produkte verzehren, dann sollten sie nicht aus Weizen, sondern aus Dinkel oder Roggen sein. Auch Kamut und Gerste sind dann eher möglich.

Alle Fertiggerichte und Konserven aller Art

Herkömmlichen Fertiggerichten und Konserven sollten Sie konsequent aus dem Wege gehen.

Zucker und Süssstoffe und damit gesüsste Produkte

Statt Zucker und Süssstoffen können Sie für Getränke Steviaprodukte verwenden und – in kleinen Mengen – auch Kokosblütenzucker, Melasse, Ahornsirup oder Reissirup.

Süssigkeiten, Schokolade, Trinkschokolade

Wie Sie in Windeseile Schokolade und Trinkschokolade selbst herstellen können, erfahren Sie hier: Schokolade ist eine Versuchung wert. Herkömmliche Süsswaren sollten Sie jedoch grundsätzlich nicht mehr zu sich nehmen.

Kaffee und Schwarztee

Kaffee und Schwarztee sind nicht besonders hilfreich während eines Heilprozesses. Während der Entwöhnung kann Getreide- oder Lupinenkaffee hilfreich sein, auch Hanfkaffee, der zwar immer noch einen Teil, aber immerhin weniger Bohnenkaffee enthält als herkömmlicher Kaffee, kann beim Entzug helfen ;-)

Als Süssmittel eignen sich Steviaprodukte oder Xylit. Hier finden Sie Rezepte, wie Sie Ihren Kaffee schonend zubereiten können.

Nikotin und Alkohol

Nikotin und Alkohol sollten Sie nicht nur während der Arthrosetherapie, sondern am besten grundsätzlich meiden. Beides birgt eine nicht zu unterschätzende Suchtgefahr und die möglicherweise im Rotwein enthaltenen Antioxidantien können Sie auch anderweitig zu sich nehmen.

Sojaprodukte

In den ersten Wochen und Monaten sollten auch Tofuprodukte gemieden werden. Später kann man kleine Mengen Tofu-Aufschnitt oder Tofu-Würstchen oder auch gebratene Tofuscheiben verwenden.

Idealgewicht – Mit Leichtigkeit

Im Laufe der Ernährungstherapie werden Sie Übergewicht automatisch abbauen und mit Leichtigkeit Ihr Idealgewicht erreichen.

Selbstverständlich können Sie sich nun parallel zur Ernährungstherapie physikalische Therapien (z. B. Massagen) oder Bewegungstherapien gönnen. Sie stärken die Muskulatur, verbessern die Beweglichkeit und stützen dadurch die Gelenke.

Zuvor empfiehlt sich eine Dorn-Therapie, damit die Lage aller Wirbel überprüft und optimiert sowie ein möglicher Hüftschiefstand ausgeglichen werden kann. Auch ist es jetzt möglich, spezielle Aufbauprodukte für den Knorpel einzunehmen.

Die Grünlipp-Muschel zum Beispiel hat neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auch einen hohen Gehalt an Glucosaminen, die als wichtige Bausteine der Gelenkschmiere gelten. Sie können die Gleitfähigkeit der Gelenke erhalten und deren Nährstoffversorgung unterstützen.

Ein neuer Mensch

Vielleicht ist hier der Begriff "Ernährungstherapie" missverständlich gewählt, denn im Grunde handelt es sich nicht um eine zeitlich begrenzte Aktion, sondern um eine neue Lebensanschauung.

Wenn Sie im Laufe der Arthrose-Ernährungstherapie spüren, wie der ganze Organismus förmlich aufatmet, wie er ungeahnte Kräfte mobilisiert, um wieder gesund zu werden, dann lehnen Sie irgendwann automatisch all jene Produkte und Gerichte ab, die nach einem kurzen Gaumenkitzel Ihrem Körper direkten und tiefgreifenden Schaden zufügen.

Die Arthrose-Ernährungstherapie macht aus Ihnen einen vollkommen neuen und rundum bewussten Menschen. Beginnen Sie am besten noch heute!

Weitere Infos unter gesunde Ernährung, Basische Rezepte

Hilfe und Tipps erhalten Sie auch bei der Arthrose Selbsthilfe.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?

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(109)

Friedel
geschrieben am: dienstag, 24. juni, 08:10
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Guten Abend liebes ZdG Team! Ich habe eine frage bezüglich der Basischen Ernährung bei Arthrose. Ich bin 17 Jahre alt und hatte vor einem Jahr ein Unfall mit meinen Snowboard mit der Folge dass Operativ 2/3 des Innenmeniskus herausgenommen wurden.

Nun erklärt mir mein Arzt dass ich Arthrose gefährdet bin und es mit 30 wahrscheinlich bei mir losgehen wird. Ich merke noch nichts und betreibe auch noch Leistungsport von aller feinsten. Muss ich jetzt die Basische Ernährung vollkommen und ohne Ausnahme durchführen so das ich später keine Arthrose bekomme??

Ich Versuche mich gerade Basisch zu Ernähren aber es ist sehr schwierig z.b habe ich noch viele Ausnahmen eingebaut z.b jeden Sonntag gibt es Fleisch bei uns und ich esse jeden Tag Vollkorngetreide (In Maßen). aber sonst viel Gemüse und Obst! Kann ich die Ernährung so weiterführen oder soll ich etwas ändern? Übersäuert bin ich denke mal bei meinem Alter noch nicht (War auch noch nie richtig Krank, nur mal kurz Schnupfen und mal Husten sonst nichts!) Bitte um eine Schnelle Antwort danke.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Friedel
Zunächst einmal sollten Sie sich von weit in der Zukunft liegenden Prophezeiungen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Niemand kennt die Selbstregulationsfähigkeiten Ihres Körpers und niemand kann somit wissen, wie es Ihnen mit 30 gehen wird! Und selbst wenn man es wüsste, ist es nicht sehr taktvoll, dies zu sagen.

Eine rein basische Ernährung ist in Ihrem Fall nicht sinnvoll. Jedoch wäre eine basenüberschüssige Ernährung sehr vorteilhaft! Das bedeutet, dass Sie ca. 70 Prozent basische Lebensmittel zu sich nehmen und 30 Prozent gesunde säurebildende, wozu auch Fisch, Fleisch und Eier aus hochwertiger Tierhaltung sowie hochwertige Vollkornprodukte gehören können.
Lesen Sie hier, was sich hinter der basenüberschüssigen Ernährung verbirgt.

Denken Sie auch an die zur Arthrosevorbeugung wichtigen Vitalstoffe, wie z. B. Silicium (75 mg täglich) und OPC (dieses verhindert entzündliche Prozesse im Knorpel und verhindert dessen Abbau bzw. hilft bei seinem Aufbau).

Das Allerwichtigste ist jedoch, dass Sie die typisch ungesunden Dinge meiden (Zucker, Weissmehl, Fast Food, Softdrinks etc.), da diese sowohl den Knorpelabbau als auch entzündliche Prozesse fördern.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fatimaus
geschrieben am: samstag, 17. mai, 12:33
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Guten Tag, ich finde Ihre Seite sehr spannend und würde gerne eine Ernnährungsumstellung probieren. Ich habe eine sehr schmerzhafte Hüftarthrose und stehe vor eine Hüft-TEP. Leider habe ich mehrfache Medikamenten, Nahrungsmittel und Latex, Bäume und Gräser Allergien, wie kann ich mich da am besten Ernährungsmäßig verhalten außer mich Glutenfrei zu ernähren? Gerne würde ich Ihre Ernährungsempfehlung Testen und wäre überglücklich wenn ich die OP umgehen könnte. Mit freundlichen Grüßen Fatima Jung




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fatimaus
Da wir Ihre Unverträglichkeiten/Allergien nicht kennen, können wir Ihnen auch keine konkreten Tipps zur Vorgehensweise geben. Ideal wäre es, wenn Sie einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufsuchen könnten, der Ihnen bei der Zusammenstellung einer für Sie persönlich passenden Ernährungsweise behilflich sein kann.
Wenn dies nicht möglich ist, dann müssten Sie gemäss unseren Angaben einen Speiseplan für sich zusammenstellen und eben jene Nahrungsmittel daraus streichen, gegen die Sie allergisch sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andy
geschrieben am: freitag, 16. mai, 14:25
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Hallo, ist eine Entsäuerung auch ohne Obst bei Diabetis Typ I möglich? Mittlerweise habe ich sehr ausgeprägte Arthrose in beiden Schultern. Auslöser für eine Schulter war ein unterzuckerungsbedingter Sturz. Ich esse bis jetzt kein oder kaum Obst, weil ich es überhaupt nicht mag.

Des Weiteren würde mich interessieren, ob es Ihrer Erfahrung nach bei einer Entsäuerung und einer basischen Ernährungsumstellung tatsächlich zu einer Neubildung von Knorpel und Rückbildung von bereits vorhandenen Osteophyten kommt, so dass die dadurch bedingten Bewegungs- und Belastungseinschränkungen aufgehoben werden oder werden lediglich die schmerzenden Entzündungen gehemmt? Viele Grüße Andy




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Andy
Unseren Erfahrungen zufolge kann das vollständige ganzheitliche Konzept gegen Arthrose den Heilprozess sehr stark fördern. Inwieweit es zu Rückbildungen von Osteophyten kommen kann, hängt von der Ausprägung der Arthrose ab, vom Gesamtzustand des Patienten, seinem Alter, seinen Ausleitungskapazitäten etc.
Es sind in jedem Fall nicht nur eine Entsäuerung und eine Ernährungsumstellung nötig, sondern auch die richtige Bewegung, Entgiftung, Bitterstoffe, Antioxidantien, Silicium, Superfoods etc. (siehe Artikel).
Vielleicht wenden Sie sich mit Ihrer Frage auch an die Selbsthilfegruppe Arthrose e. V., die Ihnen mit mannigfaltiger Erfahrung und vielen Berichten Betroffener weiter helfen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

maritake
geschrieben am: donnerstag, 08. mai, 19:50
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Hallo zusammen, ich finde Ihre Seite einfach super und habe schon viel Neues und Interessantes erfahren. Mein Mann leidet seit einigen Jahren an einer Hüftarthrose, nimmt aber noch keine Medikamente und hatte vor zwei Jahren Sodbrennen und Geschwüre in der Speiseröhre, da er auch einen Reflux hat. Er nimmt momentan täglich 1 Rabeprazol TDA vor dem Frühstück.

Er möchte jetzt seine Ernährung nach Ihren Empfehlungen umstellen und auch eine Entsaeuerung und eine Darmsanierung durchführen. Meine Frage: Ist es besser, zuerst die Entsäuerung und dann die Darmsanierung oder das Ganze umgekehrt durchzuführen? Wir trinken seit 4 Monaten täglich grüne Smoothies. Ich freue mich auf Ihre Antwort. Viele Grüße Rita




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Maritake
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage. Wunderbar, dass Ihr Mann für seine Gesundheit aktiv werden möchte und Ihnen die grünen Smoothies schmecken :-)
Ideal wäre es, wenn Ihr Mann die genaue Vorgehensweise mit einem ganzheitlichen Therapeuten besprechen könnte, da ein Rat aus der Ferne kaum möglich ist. Aufgrund seiner Protonenpumpenhemmereinnahme wäre es jedoch zunächst besser, mit einer Darmreinigung zu beginnen - und zwar mit niedrigen Dosen, die er seinem Befinden entsprechend langsam steigern kann.

Wenn er eine Darmreinigung mit einer Mineralisierung (z. B. Sango Meeres Koralle) und einer basenüberschüssigen Ernährung kombiniert, reinigt diese nicht nur den Darm, sondern entsäuert auch zu einem gewissen Grad und mineralisiert gleichzeitig. In diesem Fall kann eine anschliessende Entsäuerung u. U. wegfallen - was man aber einfach nach abgeschlossener Darmreinigung entscheidet.

Wir wünschen Ihrem Mann und Ihnen alles Gute und viel Erfolg!
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

polilla
geschrieben am: mittwoch, 30. april, 17:00
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Hallo, ich kämpfe seit Wochen mit entzündeten leicht geschwollenen Mittelfingern und fürchte, dass ich evtl. Arthrose haben könnte. Das habe ich zum Anlass genommen, meine sehr schlechte Ernährung umzustellen. Ich habe mit einer Darmreinigung begonnen, mir das Buch der Arthrose Selbsthilfegruppe gekauft und bin ratlos, da ich seit meiner Geburt kein Obst und rohes Gemüse esse. Es hat mir seit jeher Brechreiz verursacht. Ich frage mich nun, wie ich mich ausgewogen nach dem vorgegebenen Plan basisch ernähren soll, wenn ich kein Obst und keinen Salat hinunterbringe? Gibt es Alternativen? Gekochtes Gemüse esse ich im Prinzip und alles andere (Algen, Nüsse, etc.) auch.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Polilla
Machen Sie sich keine Sorgen! Auch ohne Obst und ohne Salat können Sie Erfolge verbuchen und sich basisch ernähren. Sie können ja reichlich Gemüse, Sprossen, Saaten und Nüsse in all ihren Variationen essen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gaby
geschrieben am: samstag, 26. april, 13:25
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Hallo, ich finde ihre Seite toll. Leider bin ich eher ein Typ der am Anfang Anleitung braucht . Mir ist nicht ganz klar wie ich mich mit meinen neuen zusätzlichen Erkrankungen (Hypertonus, Hyperparathyreoidismus) ganz adäquat ernähren soll, da für Hyperparathyyreoidismus Fisch lt. Ernährungsberatung angesagt ist, den man ja laut ihrer Seite meiden soll.

Also wie komme ich adäquat zu Calcium. Haben eigentlich Hochdruckmedikamente Ramipril. Außerdem habe ich laut Labor kein Vit D im Körper, nehme laut meiner Ärztin Vit D3, da Sonne und Gemüse, oBst nicht reichen. Es ist noch zu sagen, daß ich 49 Jahre bin und in der Pflege arbeite, Relevant wegen Gelenksbelastung. Können Sie mir Tips geben zwecks Anleitung und MEdis und Zusatzerkrankungen, denn meine Knie machen teils grosse Probleme und Lendenwirbel (3) Beweglichkeit stark eingeschränkt. Seit 15 Jahren bin ich stark übergewichtig (40 kg), vorher normal (1,70; 70 kg)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gaby
Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung hat ja den Vorteil, dass sie den Körper mit allem versorgt, was er braucht, ohne ihn zusätzlich zu belasten. Eine solche Ernährung ist folglich in jeder Situation die beste - ganz gleich, ob Sie nun an Bluthochdruck, Schilddrüsenproblemen, Zahnbeschwerden oder Hormonschwankungen leiden.

Sie haben jedoch Recht, dass auch die basenüberschüssige Ernährung für jeden Menschen individuell angepasst werden muss/kann - je nach dessen Vorlieben, Möglichkeiten, Erwartungen etc.

Über die Kommentarfunktion können wir eine solche Ernährungsberatung jedoch nicht anbieten. Daher empfehlen wir Ihnen, sich mit einem ganzheitlichen Ernährungsberater zusammen zu setzen, der mit Ihnen gemeinsam einen für Sie persönlich passenden Ernährungsplan zusammen stellen wird.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 31. mã¤rz, 14:48
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Hallo zusammen, Warum schreiben Sie unten, Hirse sei basisch, aber unter, dass sie sauer ist? Analog bei Amaranth und Quinoa!? Was stimmt nun? Danke. Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Alle genannten Lebensmittel gehören zu den guten und überdies schwachen Säurebildnern, die nach unseren Kriterien (die hier erklärt werden) hervorragend zu einer gesunden und basenüberschüssigen Ernährung passen.

Wenn Sie die Saaten überdies keimen lassen, erhöht sich deren Basenpotential.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Radieschen
geschrieben am: donnerstag, 13. mã¤rz, 20:45
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Hallo, liebes Team, bei mir wurde schon mit knapp 20 Jahren das erste Mal Arthrose diagnostiziert (Jahrzehntelange falsche Ernährung?), damals in den Füßen. Vor ca. 8 Jahren mußte ich meinen Job in der Pflege aufgeben, da es mir damals sehr starke Schmerzen in der Schulter unmöglich machten, auch nur meinen Arm zu heben. Leider sind die Schmerzen mittlerweile auch in den Ellbogen, Handgelenken, Händen und Fingern :-( Der Orthopäde sagt, man kann nichts tun.... ich bin am verzweifeln.

Nun habe ich mir Ihren Artikel durchgelesen und habe ein dickes Problem: Ich habe eine Fruktoseintoleranz. Da steht: "Frische Früchte so viel Sie mögen, je nach Appetit auch alle zwei Stunden eine weitere Obstmahlzeit bis zum Mittagessen." Wenn ich kein Frühstück bekomme, kriege ich spätestens am Vormittag das zittern und mir zieht es die Füße weg.

Ich bin einer der Menschen, die unmöglich mit leerem Magen aus dem Haus gehen können - wenn ich lese, was ich sonst noch alles nicht essen darf - Fleisch, Fisch, Eier, Käse, alle Michprodukte und Teigwaren... dann frage ich mich ernsthaft, wie ich satt werden soll... :-( Teure Spezialprodukte wie Algen, Astaxanthin oder Korallenpulver... kann ich schlicht nicht finanzieren und ich muß noch einen heranwachsenden Jugendlichen mit ernähren, der sicher nicht auf sein gewohntes Essen verzichten will und kann - Irgendwie habe ich jetzt noch mehr das Gefühl, dieser Krankheit hoffnungslos ausgeliefert zu sein... :-(




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Radieschen
Liegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten vor, dann richtet man die Ernährung natürlich nach der Intoleranz, integriert aber auch Massnahmen, die eine Intoleranz lindern können, die ja - insbesondere bei der FI - meist auf einem Darmproblem beruht.
Zusätzlich sind unsere Ernährungsvorschläge wirklich nur Vorschläge. Jeder passt diese seinem persönlichen Gusto an. Vielleicht wäre es für Sie gut, wenn Sie einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufsuchten, der Ihnen einen individuellen Ernährungsplan für Ihre Situation zusammenstellt und dabei natürlich auch Ihre Bedürfnisse (z. B. reichhaltigeres Frühstück) berücksichtigen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alina
geschrieben am: montag, 03. mã¤rz, 12:48
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Guten Tag, ich bin erst 26 und werde diesen Frühling 27. Ich leide unter Arthrose wegen schwerer Hüftdysplasie, bin aber schon operiert und mein Arthrose-Gelenk ziept immernoch. Ich bin viel zu jung für Gelenkersatz und habe mich deswegen einer Gelenkumstellung unterzogen, natürlich schmerzt die Arthrose immernoch. Verschleiß ist ja nach wie vor da. Ich bekomme im April auch meine zweite Hüfte in eine korrekte Gelenkstellung operiert und möchte dann meine Ernährung umstellen. Halten Sie auch bei einer fehlstellungsbedingten Arhtrose eine Basische Ernährung für sinnvoll ? Eine Entsäuerung und Entgiftung mache ich nach der zweiten OP. Ich denke das ist sinnvoller, was meinen Sie ? Liebe Grüße Alina




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alina
Eine gesunde vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung ist IMMER sinnvoll. Ihr Körper besteht ja auch nicht nur aus Ihrer Hüfte, der Sie Gutes tun wollen. Auch Ihr Blut, Ihre Knochen, Ihre Haut, Ihr Verdauungssystem, Ihre Leber, Ihre Nieren usw. werden von einer gesunden Ernährung entlastet, gepflegt und gesund erhalten bzw. von einer suboptimalen Ernährung belastet und unterversorgt.
Es lohnt sich also immer und ganz ausserordentlich, die Ernährung so gesund wie möglich zu gestalten :-)

Natürlich können Sie auch schon vor der OP entgiften/entsäuern. Schliesslich übersteht ein starker und entgifteter Organismus eine OP mit Sicherheit besser und verfügt anschliessend auch über eine höhere Regenerationskraft.
Wenn Sie hingegen erst nach der OP loslegen, dann ist Ihr Körper ja voll und ganz noch damit beschäftigt, sich zu erholen und OP-Wunden zu heilen. Eine zusätzliche Entgiftung würde ihn da eher belasten.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jürgen
geschrieben am: dienstag, 18. februar, 11:20
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Hallo liebes Team, habe eine Frage zum Alkoholkonsum. Wg. fortgeschrittener Kniegelenk-Arthrose habe ca. 4 Monate die Selbsttherapie mit leidlich gutem Erfolg gemacht und bin inzwischen auf eine basenüberschüssige Ernährung umgestiegen und trinke auch wieder ab und zu Wein.

Meine Frage ist nun, welcher Alkohol besser zu verkraften ist, Weizenbier, Weiß-oder Rotwein oder vielleicht sogar Grappa. Für eine Beantwortung oder einen Hinweis wo man Listen über den Grad der Säureproduktion bei bestimmten Alkoholsorten findet wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen J. Schneider Mit freundlichen
Grüßen Jürgen




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Jürgen
Eine Liste, die verschiedene Alkoholika ihrem Säuregrad entsprechend kategorisiert, ist uns leider nicht bekannt. Oft wird in Säure-Basen-Listen der Grappa als am wenigsten sauer klassifiziert, während helles Bier und Pils als sauer gilt. Beim Wein, der dazwischen liegt, gilt Rotwein als deutlich weniger säurebildend als Weisswein.

Fakt ist jedoch, dass Alkohol in jedem Fall den Organismus belastet und man daher auch die vermeintlichen Vorteile des Rotweins immer mit einem Nachteil bezahlt. Auch geht es nicht um den Säuregehalt der Alkoholika an sich, sondern darum, was das Getränk im Körper anrichtet. Ein hochprozentiges Getränk wie Grappa ist daher auch - trotz akzeptablen pH-Werts - schädlicher als ein Gläschen Rotwein.

Wir hoffen, Ihnen etwas weiter geholfen zu haben und senden
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

AlexVSH
geschrieben am: donnerstag, 06. februar, 18:26
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Hallo liebes Team von Zentrum der Gesundheit :) Zunächst mal danke ich euch für die ausführlichen und interessanten Beiträge zu den verschiedensten Themen auf eurer Homepage, sie sind sehr informativ und hilfreich. Nun zu meiner Frage, und ich bin mir nicht 100% sicher, ob ich hier bei dem Thema Arthrose richtig bin, hoffe jedoch schon.

Ich habe mir leider vor ca. vier Wochen eine Trainingsverletzung an beiden Handgelenken zugezogen, und die erste Diagnose meines Hausarztes und Chirurgen war eine Sehnenscheidenentzündung an beiden Handgelenken. Anfangs konnte ich beide Hände nichtmal bewegen, so stark war die Entzündung. Nach vier Wochen(gestern), wurde bei mir ein MRT am linken Handgelenk durchgeführt, bei dem festgestellt wurde, dass der "Diskus" gerissen ist. Fakt ist, dass die Entzündung von Tag zu Tag immer besser abklingt, allerdings schockierte mich die Diagnose "Diskusriss", wo ich auch schon bei der eigentlichen Frage angelangt bin:

Ist es nötig, sich deshalb operieren zu lassen(der Radiologe sagte, dass man das machen könnte, es aber nicht so ist, dass es jetzt unbedingt gemacht werden muss), oder kann man trotz Diskusriss auch wieder eine so gute Regenration erreichen, dass man problemlos wieder körperlich schwerere Arbeit verrichten kann? :-) Über eine hilfreiche Antwort wäre ich sehr dankbar. Schönen Gruß, Alex




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.

Bei einer nur leichten Verletzung des Diskus genügt wohl oft schon eine Ruhigstellung und Schonung über eine gewisse Zeit hinweg. Doch oft sieht man in den Untersuchungen nicht "alles", was im Handgelenk nun tatsächlich los ist. Das zeigt sich dann häufig erst während der OP.

Da wir jedoch aus der Ferne das Ausmass Ihrer Verletzung nicht einschätzen können, empfehlen wir Ihnen, mindestens zwei Spezialisten aufzusuchen und anhand von deren Meinungen zu entscheiden, was getan werden muss.

Viele Grüsse und alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jürgen
geschrieben am: dienstag, 21. januar, 15:14
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, habe mit der Selbsttherapie in 3 Monaten einiges an Schmerzlinderung im Knieglenk erreicht, leider auch ca. 8 Kilo abgenommen obwohl ich mit 80 Kilo bei 1.80 m Größe eigentlich Normalgewicht hatte. Da beim Abnehmen auch meine Beinmuskeln trotz Training reduziert wurden und ich neuerdings ständig kalte Hände habe möchte ich Sie fragen was ich an basischer Kost in Mengen essen kann um das Abnehmen zu stoppen. Es ist jetzt schon so dass ich täglich erstaunlich große Mengen an Salat, Obst und Gemüse verzehre. Mit freundlichen Grüßen Jürgen




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Schneider
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns, dass es Ihnen schon besser geht :-)
Bitte steigen Sie langsam aber sicher auf die basenüberschüssige Ernährung um. Konkrete Informationen dazu finden Sie hier.

Sie sollten also - nachdem die Entschlackungsphase nun abgeschlossen ist - unbedingt wieder auf eine ausreichende Energiemenge mit ausreichend Nährstoffen sorgen. Integrieren Sie also gezielt gesunde Fette, hochwertige Proteine und gemässigte Kohlenhydratmengen in Ihre Ernährung.

Gesunde Fette sind: Olivenöl extra vergine, Oliven, Hanföl, Hanfsaat, Leinöl, Kokosöl, Kokosmus, Nüsse und Saaten
Hochwertige Proteine sind: Nüsse, Saaten, Quinoa, Hülsenfrüchte, ab und zu Fisch und Bio-Eier

Weiterhin alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SvenF87
geschrieben am: dienstag, 19. november 2013, 08:16
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Liebes Team, vor ca. 5 Jahren habe ich mich bei einem Fußballspiel verletzt. Dort ist ein Teil von meinem Knorpel im oberen Sprunggelenk gerissen. Im Dezember 2009 wurde ich dann endlich operiert und es wurde eine Anbohrung durchgeführt. Habe danach wieder gespielt bis letztes Jahr und musste dann aufgrund mangelnder Zeit pausieren. Wollte dann in diesem Jahr noch einmal anfangen und wollte meine Fitness unter anderem durch Treppenlauf wieder auf alten Stand bringen.

Dieser Versuch ist allerdings ordentlich schief gegangen: An der Stelle, an der der Knorpel fehlt, hat sich ein Knochenödem gebildet. Im Zuge dieser Untersuchung wurde eine beginnende Arthrose in diesem Gelenk festgestellt. Nun meine Frage: Ist ein solcher Schaden, wenn ein ganzer Teil des Knorpels an einer relativ großen Fläche nicht mehr existent ist, durch eine Ernährungsumstellung noch einmal reparierbar? Über den Zustand anderer Gelenke kann ich nichts sagen. Allerdings erkennt man in meinem anderen Sprunggelenk keine beginnende Arthrose, laut meinem Orthopäden. Vielen Dank schon einmal für Ihre Hilfe.
Gruß Sven




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sven
Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn eine Arthrose ernährungsbedingt ist, dann kann eine Ernährungsumstellung natürlich zu enormen Besserungen des Zustandes und langfristig zur Heilung führen.

Ist die Arthrose jedoch - wie in Ihrem Fall - sport- bzw. unfallbedingt, dann kann eine Ernährungsumstellung und die damit verbundene bessere Vitalstoffversorgung sowie die geringere Schlackenbelastung zwar in jedem Fall positive Auswirkungen auf den Heilprozess haben (das Immunsystem wird gestärkt, die Regulationsfähigkeiten des Organismus werden aktiviert, die Entgiftung wird gefördert und Entzündungen werden reduziert), wird jedoch sicher nicht zu einer kurzfristigen Spontanheilung führen.

Wir empfehlen Ihnen daher in jedem Fall auf eine hochwertige Ernährung aus möglichst frischen Zutaten zu achten sowie - wenn erwünscht - gezielt jene Nahrungsergänzungsmittel anzuwenden, die sich besonders auf die Gelenk- und Knochenregeneration vorteilhaft auswirken, wie z. B. Silicium, Vitamin D3 und K2, Calcium und Magnesium sowie Chondroitin und Glucosamin und natürlich hochwertige Omega-3-Fettsäuren (z. B. Krillöl).
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

sigi
geschrieben am: freitag, 01. november 2013, 09:44
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Liebes Team, Ich habe jetzt seit 4Wochen meine Ernährung umgestellt. Besserung habe ich noch nicht, die Schmerzen in meinen Daumengelenken sind immer noch gleich.Habe 5kg abgenommen und mir ist immer kalt, Wohnungstem. 25Grad meine Hände und Füsse sind Eiskalt. Habe mir Testsreifen in der Apotheke geholt in den 4Wochen hat sich der ph wert auch nicht geändert. Was mache ich falsch? Liebe Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sigi
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn es sich bei der Arthrose-Ernährung um eine Rohkosternährung, um eine niederkalorische Diät (Diät mit eingeschränkter Kalorienzahl) oder eine fettarme Diät handeln würde, könnten wir verstehen, dass es Ihnen kalt ist.

Sie dürfen jedoch bei der Arthrose-Ernährung sowohl so viel essen, bis Sie satt sind als auch schöne heisse Suppen und andere wärmende Speisen zu sich nehmen. Sie dürfen ferner gesunde Fette zu sich nehmen wie z. B. Kokosöl, Olivenöl nativ extra, Hanföl, Leinöl sowie die dazu gehörenden Früchte/Samen, also Oliven, Hanfsaat, Leinsamen, Nüsse etc. Auch Avocados können Sie essen, Kartoffeln, Quinoa, Hirse und vieles mehr.

Sie können am Nachmittag auch einen basischen Kuchen und eine heisse Schokolade dazu trinken. Informationen dazu finden Sie hier:

Basischer Kuchen

Schokolade

Sie sehen, die Arthrose-Diät ist beileibe keine Diät, bei der man hungern oder sich kasteien müsste :-)

Welchen Fehler Sie persönlich machen, können wir Ihnen jedoch selbstverständlich nicht sagen, da wir ja Ihren persönlichen Speiseplan nicht kennen und Sie nicht schrieben, ob und wie lange Sie ein Entsäuerungsprogramm durchführten. Vielleicht besuchen Sie einmal einen ganzheitlichen Ernährungsberater und besprechen mit diesem Ihre weitere Vorgehensweise? Auch können Sie mit diesem ganz konkret Ihre pH-Werte besprechen. Er kann Ihnen ferner genau erklären, ob Sie Speichel oder Urin messen sollten, wann Sie am besten messen, wie oft Sie messen, wie viele Tage etc.

Informationen und eine Anleitung zum richtigen Messen finden Sie hier.

Alles Gute und viele liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ute
geschrieben am: mittwoch, 09. oktober 2013, 16:47
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Hallo, vielen Dank für diese tolle Seite. Seit 2 Wochen halte ich mich jetzt schon an Basenernährung und finde mich langsam in dieser Lebensumstellung wieder. Meine Beweglichkeit ist bereits leichter und mein Befinden ebenso. Nur.....der Basentee schlägt mir auf die Zähne. Ich habe in diesen 2 Wochen ca. 2 - 3 Liter Tee getrunken: Basentee und Grüner Tee. Meine Zähne sind stark verfärbt. Kann ich auf das Tee trinken komplett verzichten? Freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ute
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir freuen uns, dass Sie schon erste Besserungen Ihres Befindens beobachten können :-)
Eine basische Ernährung ist natürlich auch ohne Tee möglich. So könnten Sie stattdessen basisches Wasser trinken oder verdünnte Gemüsesäfte. Basisches Wasser ist Quellwasser mit einem pH-Wert von über 7 oder Leitungswasser, das z. B. mit Hilfe des EVA-Filters basisch wurde.
Weiterhin viel Erfolg und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Amarena
geschrieben am: mittwoch, 09. oktober 2013, 14:29
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Hallo zusammen Meine Mutter ist 70ig und hat schon einige Jahre mit Arthrose zu kämpfen. Die Schmerzen stagnierten viele Jahre und sind jetzt plötzlich schlimmer geworden und jetzt sind neben den Händen auch die Hüften/Beine/Knie betroffen. Die Schulmedizin kann und will nicht richtig helfen und will meine Mutter mit Kortisonsspritzen und neuen Schmerzmitteln abspeisen!

Meine Mutter ist schlank und sportlich und isst gesund, jedoch nicht ausschliesslich basisch. Ich würde meiner Mutter gerne eine Klinik/Hotel empfehlen, wo sich sich für eine spezielle basische Entschlakungskur vorallem speziallisert auf Arthrose anmelden kann, um hier eine ein-zweiwöchige Kur zu machen. Im Internet gibt es diverse Angebote aber keines, welches auch auf Arthrose in Zusammenhang mit basischer Ernährung spezialisert ist. Ausserdem kostet das ganze manachmal extrem viel bis zu 4000 Euro für 2 Wochen, das könnte sie nicht zahlen. Könnt Ihr mir bitte helfen und mir Links angeben oder Adressen nennen, die bitte auch für Renter zahlbar sind, evtl. würde die Zusatzversicherung für Komplementrämedizin etwas an die Kosten Zahlen? Vielen herzlichen Dank für eure Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Amarena
Vielen Dank für Ihre Frage.
Leider ist es alles andere als einfach, wenn nicht gar - dank unseres "Gesundheitssystems" - unmöglich, Einrichtungen zu finden, die perfekt ganzheitlich therapieren und gleichzeitig von den Kassen unterstützt oder mit einer durchschnittlichen Rente bezahlbar wären.

Die Praxis Naturion (Schwarzwald) mit angegliedertem Biohotel arbeitet teilweise mit der u. a. bei uns beschriebenen Anti-Arthrose-Ernährung. Vielleicht wäre für Ihre Mutter auch eine ayurvedische Kur eine Option, deren Ernährungskonzepte ebenfalls basenüberschüssig sind, die für eine grundlegende Entgiftung sorgen und die es in ganz unterschiedlichen Preiskategorien gibt.

Hier wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als sich das für Ihre Mutter passende (auch in der gewünschten Region befindliche) Kurhaus durch sorgfältige Recherche im Netz selbst auszusuchen. Wir sind jedoch sicher, dass Sie fündig werden und Ihre Mutter sich bald wieder vital und beweglich fühlen wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Suzanna
geschrieben am: samstag, 28. september 2013, 09:17
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Liebes Team, Ich habe jetzt seid 2 Wochen meine Ernährung umgestellt entsäuer meinen Körper und ernähre mich vegan. Bereits nach einer Woche haben sich meine Knieschmerzen mindestens um die hälfte reduziert! Ich bin viel beweglicher und fühle mich sehr wohl! Hätte niemals gedacht das mir die Umstellung so leicht fällt! Habe auch schon 4, 5 kg abgenommen. Bekomme zur Zeit noch Akupunktur und Krankengymnastik was mir beides auch sehr gut tut. Ich bin euch so dankbar für eure wertvollen Informationen zum Thema Arthrose-Ernährungstherapie. Und hoffe das es mir auch weiterhin soooo leicht fällt mich nach diesem Prinzip zu Ernähren. Lg Suzanna




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suzanna
Vielen Dank für Ihren schönen Erfahrungsbericht.
Wir freuen uns sehr, dass es Ihnen bereits besser geht und wünschen Ihnen weiterhin alles Liebe und Gute.
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Suzanna La Civetta
geschrieben am: mittwoch, 11. september 2013, 11:30
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Liebes Team, Ich möchte mich zuerst einmal für die detaillierten Informationen bedanken! Habe jedoch viele Fragen! Ich bin 47 Jahre alt und habe Arthrose in beiden Knien 3 Grades! Ich möchte meinen Körper entsäuern und mit einer basischen Ernährungsumstellung beginnen! Gibt es inzwischen eine Kurklinik die dieses Programm anbietet und ich so einsteigen könnte? Freue mich auf eine baldige Anrwort! Lg Suzanna




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suzanna
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
Wenn Sie in Ihre Suchmaschine "Arthrose ganzheitliche Klinik" eingeben, werden Sie sofort fündig und gelangen zu Einrichtungen, die zumindest das Konzept der Arthrose-Selbsthilfe nach Herrn Fisseler umsetzen. Natürlich integrieren die Kliniken zusätzlich ihre eigenen Methoden. Hilfe bei der Auswahl der richtigen Klinik können Ihnen sicher auch Betroffene geben, die in der Arthrose Selbsthilfe aktiv sind. Wir raten Ihnen zur Kontaktaufnahme mit dieser Selbsthilfegruppe. Den passenden Link finden Sie am Ende unseres Arthrose-Berichtes.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Veggimaus
geschrieben am: montag, 15. juli 2013, 18:24
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Liebes Team, so unglaublich und super ich auch diesen Artikel finde aber ich glaube wenn ich jemanden genau das erzähle um ihn zu helfen, würden die meisten lieber Tabletten essen als Ihre Ernährung umzustellen. Es würde mir keiner glauben da alle lieber Ärzte glauben die ihr Geld an uns verdienen. Der Mensch ist sehr egoistisch und dumm wenn es darum geht sein geliebtes (ungesundes) Essen zu reduzieren. Lieber auf das süchtige Gehirn hören anstatt der Gesundheit eine Freude zu machen. Lg und toll das es Leute wie euch gibt.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Veggimaus
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Er klingt allerdings so, als sei es völlig abwegig, sich bei Krankheit für eine Ernährungsumstellung zu entscheiden, wo doch Pillen so zuverlässig wirken.
Das Problem vieler schulmedizinischer Medikamente ist jedoch, dass sie oft eben nicht wirken oder alsbald immer höhere Dosen erforderlich sind und dass sie Nebenwirkungen haben, so dass es nicht bei der einen ursprünglichen Krankheit bleibt, sondern plötzlich noch weitere auftauchen. Und all das soll man nur deshalb in Kauf nehmen, weil man sich einbildet, man werde furchtbar unglücklich, wenn man ab sofort keine Pizza, kein Würstchen und kein Speiseeis mehr isst?
Unsere Seite dient selbstverständlich nur solchen Menschen, die noch eigenverantwortlich denken und handeln können. Alle anderen mögen den gewohnten Weg gehen und weiterhin ihre Freizeit in den Wartezimmern der Ärzte verbringen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Silvia
geschrieben am: montag, 10. juni 2013, 20:24
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Liebes Team, mein Arzt hat mir vor kurzem gesagt dass ich Arthrose im Anfangsstadium habe. Mein großer Zeh ist sehr lang und mein Zehengelenk wohl nicht so flexibel, worauf der vordere Zehenteil viel mehr leisten muss und daher schon eine Abnutzung auf dem Röntgenbild sichtbar ist. Mein Artz empfiehlt mir Gesundheitsschuhe mit abgerundeter Sohle um den Fuß zu schonen. Mein Mann interessiert sich für barefoot-Schuhe die zumindest für einen gesunden Fuß vorteilhaft seien. Würden diese Schuhe mir Schaden oder mir möglicherweise sogar helfen, da der Fuß mehr leisten und somit stärker wird? Es widerspräche natürlich genau der Empfehlung meines Artzes, aber ich vertraue Ihnen mehr, daher würde ich mich über eine Antwort sehr freuen. Herzliche Grüße, Silvia




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Silvia,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Vertrauen in uns :-)
Ob Ihnen persönlich die Barfuss-Schuhe gut tun werden oder nicht, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bei den Barfuss-Schuhen ist jedoch die Sohle vorn und hinten ebenfalls abgerundet, was die Abrollbewegung erleichtert. Wir sehen hier also keinen Widerspruch zur ärztlichen Empfehlung. Testen Sie die Barfuss-Schuhe einfach einmal und nutzen Sie sie zunächst eher als "Sportgerät", das man anfangs nach kurzer Zeit wieder ablegt, dann aber immer länger trägt.
Viel Erfolg und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fritte
geschrieben am: montag, 05. november 2012, 11:21
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Hallo, ich bin 36 und leide seit ca. 2 Jahren an Psoiaris Athriris. Ich nehme seit ca 30 Monaten Arcoxia gegen die Schmerzen. Jetzt habe ich die Tabletten (1 pro Tag) mal 3 Tage weggelassen und kann meine Finge und Handgelenke kaum bewegen. Zusätzlich habe ich seit fast 30 Jahren die Psoiraris. Ich bin begeisterter Griller, Fleischesser, trinke ab und zu gerne mal ein Bier (in Maßen), liebe Käse und frisches Gemüse. Ich bewege mich 2 x die Woche regelmäßig beim Fussball und im Fitnessstudio. Aber trotzdem habe ich Angst, mich in 3 - 4 Jahren nicht mehr bewegen zu können. Wie gesagt, ich bin 36! Inwiefern lassen sich meine Vorlieben mit den Vorgaben bei der Ernährung kombinieren? Wie beeinflussend ist der Faktor Stress und Unzufriedenheit? Vielleicht können Sie mir ein paar Tipps geben...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fritte,
vielen Dank für Ihre Mail.
Konkrete Hinweise zu Arthritis und möglichen ganzheitlichen Massnahmen finden Sie in unserem Arthritis-Info-Text: Arthritis - Heilung ist möglich
Überprüfen Sie dort, ob eine oder mehrere der aufgeführten Ursachen bei Ihnen zutreffen könnten und ergreifen Sie die passenden Massnahmen. Unter Punkt 9. der möglichen Ursachen finden Sie auch Stress und die Erklärung, warum dieser eine Arthritis begünstigen kann.
In welchem Ausmass Sie persönlich Ihre Ernährung ändern müssten, um eine Besserung zu erzielen, finden Sie nur dann heraus, wenn Sie einen Versuch starten. Dazu sollten Sie die im oben genannten Link angegebenen Ernährungshinweise zunächst einige Wochen lang konsequent umsetzen. Wenn es Ihnen dann auch ohne Medikamente gut geht, können Sie Schritt für Schritt die von Ihnen geliebten Lebensmittel wieder in Ihren Speiseplan einführen. Zunächst das Fleisch. Wenn es Ihnen daraufhin nach wie vor gut geht, können Sie nach einigen Wochen das Bier testen. Warten Sie wiederum einige Wochen und beobachten Sie, wie es Ihnen geht. Probieren Sie zuletzt Milchprodukte. Sollte es Ihnen jedoch nach einem der eigentlich bei Arthritis nicht so idealen Lebensmittel (Fleisch, Bier, Milchprodukte) wieder schlechter gehen, dann kennen Sie den Knackpunkt :-)
Das Problem dürfte dabei möglicherweise weniger das Fleisch an sich sein, sondern eher die Menge. Ferner sind Wurstprodukte zu meiden.
Besonders wichtig ist, dass Sie Ihren Salat- und Gemüsekonsum enorm erhöhen. Wenn Sie Back- und Teigwaren essen, dann meiden Sie Weizenprodukte. Wählen Sie besser Dinkel- oder Roggenprodukte.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und gute Besserung.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lex1
geschrieben am: donnerstag, 12. april 2012, 09:59
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Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Info`s. Dann werde ich das mal umsetzen:-) Ich mache im Fitnessstudio training mit ganz ganz leichten Gewichten. Um etwas stabilität wieder zu bekommen. Um Muskelaufbau zu betreiben brauch der Körper auch genügend Eiweiß, was kann ich da in meinem Fall am Besten zu mir nehmen? Sollte ich die Eiweißshakes im Fitnessstudio meiden? Können Sie mir zusätzlich vieleicht ein Buch zur Ernährung emfpehlen? Vielen lieben Dank im Voraus.:-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo lex1,
vielen Dank für Ihr Feedback :-)
 
Richtig, der Körper braucht genügend Eiweiss. Nun sind die essentiellen Aminosäuren ja nicht nur in jenen Lebensmitteln enthalten, die man bei der Anti-Arthrose-Ernährung meidet, sondern in vielen anderen Lebensmitteln ebenfalls. Dazu gehören Nüsse, Mandeln, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Ölsaaten wie z. B. Kürbiskerne, Sesam etc. und natürlich auch - in gewissem Mass - Gemüse. Wenn Sie der Meinung sind, dass die von diesen Proteinquellen gelieferten Eiweissmengen für Sie nicht ausreichend sind, dann können Sie Proteine in Form von hochwertigen Eiweissshakes zu sich nehmen - mit Betonung auf "hochwertig".
 
Für Sportler empfehlen wir zu diesem Zweck das Reisprotein von Sunwarrior, welches in schonender Verarbeitung aus gekeimtem und fermentiertem Reis hergestellt wird und ohne Emulgatoren auf Gensojabasis, ohne künstliche Aromen, ohne synthetische Süssstoffe und ohne künstliche Farbstoffe auskommt.
 
Bücher über Ernährung gibt es bekanntlich viele. Bislang haben wir noch keines gefunden, das unsere Philosophie zufriedenstellend wiedergibt, so dass wir in Kürze ein eigenes Werk herausgeben werden. Auch kommt es darauf an, welche Schwerpunkte Sie setzen. Legen Sie besonders auf die Anti-Arthrose-Ernährung Wert, dann hilft Ihnen evtl. das Buch der Arthrose-Selbsthilfe (Link im Artikel) weiter.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lex1
geschrieben am: dienstag, 10. april 2012, 18:40
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Sehr geehrtes Team vom Zentrum der Gesundheit, augrund von falscher sowie Überbelastung der Gelenke durch Kraftsport vor ein paar Jahren, bestehen immer noch Jahre später (mitte 20) immer noch Probleme bei Belastung (z.B. Wasserkiste tragen), ein Knacken entsteht und Schmerzen kommen am nächsten Tag hinzu...Ärzte konnten nichts feststellen (Ortho`s, Rheumaloge, Physio etc.) Denken Sie ich könnte es mir Ihrerer Ernähurng in meinem Fall mal ausprobieren?Die Konzentratkapseln sowie Hirse nehme ich schon etwas, ist aber noch keine Besserung entstanden...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo lex1,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine Ernährungsumstellung hat in jedem Fall positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Das Immunsystem wird gestärkt, die Regulationsfähigkeiten des Organismus werden aktiviert, die Entgiftung wird gefördert und Entzündungen werden reduziert. Alle diese Faktoren wirken sich - früher oder später - auch vorteilhaft auf Gelenkbeschwerden aus, so dass ein Versuch absolut lohnenswert ist.

Obwohl sich Verbesserungen schon früher ergeben können, kann es auch 6 bis 8 Monaten dauern, bis Sie Auswirkungen verspüren werden. Gleichzeitig sollten Sie in jedem Fall - falls noch nicht geschehen - physiotherapeutisch unterstützend tätig werden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kayela
geschrieben am: dienstag, 10. april 2012, 09:38
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Zu den Ernährungsvorschlägen stellen sich bei mir einige Fragen. Ich bin Mitte 20 und habe eine Kniearthrose durch eine ständig herausrutschende Kniescheibe. Ich mache bereits Sport (vor allem Fahrradfahren), doch die Ernährung so wie hier vorgeschlagen umzustellen, erscheint mir bei mir ein wenig problematisch. Ich bin 1.65 m groß und wiege momentan um die 53 kg und wenn ich meine Ernährung wie vorgeschlagen umstelle, bei meinem doch recht aktiven Lebensstil, werde ich auf jeden Fall abnehmen. Wäre das bei meinem Gewicht und meiner Größe noch wünschenswert, dass ich noch so um die 5 kg verliere? Selbst dann müsste ich aber, spätestens wenn ich meine 5 bis 7 kg verloren hätte (falls das überhaupt noch wünschenswert wäre) irgendwie mein Gewicht halten können und bei dem oben angeführten Ernährungsplan wüsste ich nicht, wie ich das schaffen sollte. Oder ist meine Annahme bzgl. meines Gewichts falsch und ich könnte gut um die 10 kg verlieren?




Zentrum der Gesundheit:


Hallo Kayela,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Frage war schon häufig Thema von Anfragen anderer Leser, weshalb wir Sie bitten möchten, sich die Kommentare im Anschluss an unseren Arthrose-Artikel durchzulesen. Hier besonders jene vom 4.10., 26.10, 2.11., 13.11.2011 und 7.4.2012.
Sie sollen also keinesfalls Gewicht verlieren, zumindest nicht dauerhaft. Der Grund, warum viele Menschen glauben, man nehme mit den genannten Ernährungstipps ab, ist der, dass man sich gemeinhin unter einem Salat einige grüne Blätter und unter einem Gemüse einige Brokkoliröschen vorstellt. Auch weiss man heute nicht mehr, wie ein gesundes Frühstück aussehen kann. Interessante Rezeptvorschläge zu Letzterem finden Sie hier:

Basisches Frühstück

Salate können so gestaltet werden, dass sie satt machen und gleichzeitig gesunde Proteine und Fette liefern. Anregungen dazu nannten wir im vorigen Kommentar.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Arthrosefrei
geschrieben am: samstag, 07. april 2012, 13:41
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Guten Tag, sind Sie wirklich sicher, dass Sie den Ernährungsplan vollständig dargelegt haben? Also, wenn ich mir überlege, dass ich morgens Obs esse und zu Mittag dann "nur" einen Salat bekomme, dann kann der so groß sein, wie er will, spätestens um 15 Uhr habe ich einen Schwächeanfall und die Gefahr besteht, dass ich nicht nur ein paar Mandeln esse (wie vorgeschlagen und erlaubt), sondern gleich die ganze Tüte. Und abens gibt es dann ein Brot.

Bitte "nur" ein Brot bzw. Gemüse plus Vollkorn. Ich habe hier das Buch von Bettina Kupetz  "Adieu, Gelenkschmerz". Frau Kupetz bezieht sich in ihrem Ernährungsplan auf Herrn Fisseler von der arthrose-selbsthilfe. de. Herr F. hat in ihrem Buch auch ein Vorwort geschrieben. Und das isst sie: Morgens Obst Mittags als erstes einen Salat. Anschließend warmes Gemüse plus glutenfreies Getreide (z. B. Hirse etc.). Das hört sich doch schon mal ganz anders an! Nachmittags: Mandeln, Banane, Rosinen etc. plus 2 Esslöffel eines bestimmten (vorgekeimten) Vollkornmüslis ... Abends: Brote, die mit BioAufstrich und rohem Gemüse wie z. B. Salatgurke, Radieschen, Tomaten belegt sind. Dazu soll man kein warmes Gemüse essen.

Aus irgendwelchen Gründen, sollen Stärke und warmes Gemüse sich nicht so günstig zusammen auswirken. In dem Buch gibt es auch Fotos. Und da liegen vier Brote auf dem Teller! Also, mit diesem Pklan komme ich klar. Mit Ihrem kann ich nur verhungern.
Herzliche Grüße Af




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Arthrosefrei,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Bei unseren Ernährungstipps handelt es sich um "Tipps" und nicht um einen "Ernährungsplan". Wir weisen an mehreren Stellen auf die Arthrose Selbsthilfe hin, damit sich jeder weiter informieren kann, da ein Artikel niemals den Informationsumfang eines Buches haben kann und daher auch nur Anregungen liefert bzw. richtungsweisend sein soll.
 
Abgesehen davon, kann ein Salat natürlich nur dann langfristig sattmachen, wenn er entsprechend gestaltet wird. Und mit einem Salat aus verschiedenen Wurzelgemüsen, Blattgemüsen, Avocado, Sprossen, Algen, Ölsaaten und weiteren Zutaten, die in einen Salat passen können (z. B. Brennnesselsamen, Wildkräuter, Pinienkerne etc.) werden eigentlich die meisten Menschen satt - und zwar so, dass sie anschliessend ganz sicher nicht auch noch Gemüse und glutenfreie Beilagen essen können. Auch Mandeln oder Mandelmilch und das erwähnte Sprossenbrot sorgen wunderbar für eine nachhaltige Sättigung.
 
Doch kann man das glücklicherweise halten, wie man will. Und so können Sie natürlich auch nur einen kleinen Salat essen und hinterher Gemüse/Hirse. Es geht ja auch nicht um eine Mengenbegrenzung, sondern "nur" um die richtige Auswahl der Lebensmittel.
 
Da jedoch viele Menschen auch ein empfindliches Verdauungssystem haben und gerade die Kombination Salat/Kochkost nicht vertragen, trennten wir in unseren Tipps die rohe und die gekochte Mahlzeit des Tages. Aber auch das kann jeder halten, wie es ihm am besten bekommt.
 
Letztendlich sollte man darüber hinaus auch differenzieren lernen zwischen dem üblichen Sättigungsgefühl, das wir von Back- und Teigwaren kennen und dem tatsächlich deutlich leichteren postprandialen Gefühl nach einem vollwertigen Salat, an das man sich sehr schnell gewöhnt.
 
Wir freuen uns jedenfalls, dass Sie eine für sich passende Anti-Arthrose-Ernährung gefunden haben :-)
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

raupe
geschrieben am: freitag, 23. mã¤rz 2012, 08:58
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Hallo, nachdem ich morgens meine Hände \"kneten\" mußte, um sie beweglich zu machen und das Aufstehen mit sehr großen Schmerzen in Hüften und Knien verbunden war, bin ich dann ja auch zum Arzt. "Sie haben Arthrose - das ist nichts ungewöhnliches in Ihrem Alter und ich gebe Ihnen jetzt eine Cortisonspritze, das wird Ihnen helfen." Ich bin 60 und habe Übergewicht aber ich bin nicht blöd!

So hab ich dankend abgelehnt unf mich mal im Internet umgeschaut und Ihre Seite gefunden. Das gefällt mir! Ich glaube, eine Ernährungsumstellung könnte mir helfen. Denn ich habe an mir schon seit längerem bemerkt, daß es mir besser geht, wenn ich kein, bzw. ganz wenig Fleisch esse. Ich werde auf jeden Fall eine Ernährungsumstellung probieren, denn so geht´s nicht weiter.
lg Raupe




Zentrum der Gesundheit:

Hallo raupe,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Wenn Sie bereits bei leichten Änderungen Ihrer Ernährungsgewohnheiten eine Besserung verspürten, dann wird ein Erfolg nicht lange auf sich warten lassen, wenn Sie unsere Tipps in die Tat umsetzen. Wir wünschen Ihnen viel Spass und viel Gesundheit dabei, und freuen uns über Ihren Erfolgsbericht.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: dienstag, 06. mã¤rz 2012, 10:57
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Bin von Ihren Berichten absolut angetan und habe meine Ernährung seit ca.1 Monat komplett umgestellt.Ihre Gerichte haben mir dabei sehr geholfen,mich inspiriert und ich bin begeistert,habe jedoch immer wieder einige Zweifel,ob ich alles richtig mache und keine Mangelerscheinungen in meinem Körper auftreten können.Leide seit langer Zeit an Arthrose,habe Hüftprobleme und im allgemeinen ist mein Körper teilweise wie versteinert,vor allem morgens,die erste Stunde nach dem Aufstehen.Rheumauntersuchungen werden gerade gemacht.Bin 49 Jahre alt,treibe sehr viel Sport,Pilates,Schwimmen....

Seit meiner Ernährungsumstellung fühle ich mich im allgemeinen wesentlich beweglicher,stehe morgens mit Leichtigkeit auf,meine Hüftschmerzen sind aber noch nicht viel besser geworden.Bin aber überzeugt,dass ich das auch noch in den Griff bekomme.Nun jedoch zu meiner Frage:Ich frühstücke morgens ausschliesslich Obst,trinke Grapefruitsaft,Kräutertee.....Als Zwischenmahlzeit esse ich gerne trockenobst,Datteln,Rosinen,Mandeln...mittags dann Salat mit Sprossen,Kürbiskernen,Sojakeimen....nun mein Problem,gegen 17 Uhr treten bei mir fast täglich unangenehme Blähungen auf,habe es mit Fencheltee versucht,aber ohne grossen Erfolg.Abends esse ich entweder eine Scheibe Vollkornbrot mit etwas Butter,oder gedünstetes Gemüse mit Hirse oder Quinoabeilage.Wo liegt der Fehler.

In meinem Reformhaus hat man mir probiotische Tropfen empfohlen,Basis ist ein Konzentrat aus Grapefruitkernen.Wäre für einen Tip dankbar.Ausserdem hätte ich gerne gewusst ob ein Gläschen Rotwein am abend erlaubt ist und was sie von frischem Ziegenkäse halten,ich lebe auf Lanzarote und da ist Ziegenkäse wirklich sehr frisch zu bekommen.Sojamilch sollte ich nicht zu mir nehmen,wenn ich ihre Berichte richtig verstanden haben,dafür lieber Mandelmilch.Nun gut,ich lese und lerne täglich etwas dazu und hoffe,dass ich auf Dauer wirklich schmerzfrei werden kann,ohne schädliche Tabletten und ständig,frustrierenden Arztbesuche und würde mich auf eine Antwort von Ihnen freuen.
vielen Dank im Voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn Sie vor Ihrer Ernährungsumstellung keine Blähungen hatten, dann vergleichen Sie bitte Ihren vorigen Speiseplan mit dem jetzigen. Haben Sie zuvor vielleicht weniger Früchte/Trockenfrüchte gegessen? Oder generell weniger Rohkost? Wie sieht es mit Ihrer Essgeschwindigkeit aus? Gerade Trockenfrüchte, auch Nüsse/Mandeln und Salate müssen in jedem Fall ausführlich gekaut werden. Möglicherweise vertragen Sie die Kombination Trockenfrüchte/Nüsse als Zwischenmahlzeit nicht? Essen Sie als Snack lieber etwas leichter Verdauliches, wie z. B. eine Avokado oder eine Banane, bis Sie sich an den erhöhten Rohkostanteil gewöhnt haben. Variieren Sie in Ihrer Kost etwas. Probieren Sie verschiedene Kombinationen oder lassen Sie den einen oder anderen Bestandteil einmal einige Tage weg, um zu sehen, wo das Problem liegen könnte.
 
Ob ein hochwertiger Ziegenkäse oder auch ob Rotwein in Ordnung ist, hängt natürlich in erster Linie von Ihnen persönlich ab. Viele Menschen haben - meist unbewusst - eine Milcheiweissunverträglichkeit (zeigt sich meist in häufigen Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit, Hautproblemen, aber auch in Autoimmunerkrankungen und Allergien), die sich natürlich dann auch nicht gerade förderlich auf die Gelenkgesundheit auswirkt. Ähnlich ist es mit alkoholischen Getränken. Manch einer steckt deren Auswirkungen problemlos weg, beim anderen ergeben sich Probleme. Es bleibt Ihnen hier also nichts anderes übrig, als im Selbstversuch auszutesten, wie es sich bei Ihnen verhält.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Suse67
geschrieben am: montag, 05. mã¤rz 2012, 16:44
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Liebes ZdG-Team, es liegt mir fern, die Rohkosternährung pauschal zu verurteilen. Letztendlich muss jeder die für sich passende Ernährung finden, indem er auf die Signale seines Körpers hört, was auch ich erst lernen musste. Mich ärgert halt nur die allzu oft zu erlebende Einteilung in Vegetarierer/Veganer und die restliche, ungesund lebende Welt. Die meisten Vegetarierer und Veganer neigen leider zu dieser Pauschalierung. In meinem Ärger darüber schieße ich vielleicht manchmal übers Ziel hinaus ;) Beste Grüße Suse




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suse,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Vermutlich findet man den Hang zur Pauschalisierung in allen Gruppierungen - leider. Wir freuen uns jedenfalls sehr darüber, dass es Ihnen - dank der für Sie richtigen Ernährung - so gut geht und wünschen Ihnen auch weiterhin das Allerbeste :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Suse67
geschrieben am: sonntag, 04. mã¤rz 2012, 11:19
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Vor gut 3 Jahren habe ich meine Ernährung umgestellt: vorher leidenschaftlicher Brot-, Kuchen- und Keksesser verzichte ich seither völlig auf Getreide (gegen VK-Getreide hat sich mein Verdauungstrakt schon immer heftig gewehrt), esse dafür viel Gemüse und auch Obst. Meine beginnende Arthrose hat sich vollständig \"in Wohlgefallen\" aufgelöst und viele weitere kleine und größere Gesundheitsprobleme ebenfalls. Seit ich nun auch bei den Milchprodukten Zurückhaltung übe, verschwinden auch allmählich die vielen Fibroadenome im Brustdrüsengewebe. Abweichend zu Ihren Ernährungsvorschlägen verzichte ich jedoch nicht auf Fleisch, sondern achte hier auf Qualität. Außerdem esse ich viele Eier.

Der Blick auf die Evolutionsbiologie, meine persönlichen Erfahrungen und die vieler anderer Menschen in meiner Umgebung bestätigen mich darin, dass das \"Herumhacken\" auf den tierischen Eiweißen überzogen ist. Immer wieder wird in Schwarz-Weiß-Malerei unterschieden zwischen gesunder Ernährung (= viel Gemüse und Obst, keine oder kaum tierische Produkte, Vollkornbrot oder kein Brot) und ungesunder Ernährung (= viel Weißmehlprodukte, Zucker, wenig oder kein Obst und Gemüse, viel Fleisch, viel Fett, Fastfood, Fertigprodukte). Selten findet man die Überlegung, dass es zwischen diesen beiden Extremen auch noch viele Abstufungen gibt. Für mich liegt die Wahrheit, also die gesunde, menschengerechte Ernährung, wie so oft im Leben auch hier irgendwo dazwischen: viel Gemüse und Obst, wenig oder kein Brot sowie Eier, Fisch und Fleisch in guter Qualität (z.B. Fleisch nur von Weidetieren).

Dass diese Ernährung nicht ungesund sein kann, ist spür- und messbar: alle messbaren Werte sind optimal. Und ich habe mich noch nie so wohl gefühlt und so deutlich jünger ausgesehen! Ich habe jedoch in der Verwandtschaft zwei Rohköstlerinnen (gehabt), von denen ich all dies nicht behaupten kann. Beide haben mittlerweile wieder tierisches Eiweiß in ihre Ernährung aufgenommen. Mein Fazit: nicht das tierische Eiweiß ist das Problem, sondern 1. zuwenig Gemüse und 2. zuviel Getreide und Zucker sowie minderwertige Fleisch- und Wurstwaren.
Beste Grüße Suse




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suse,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die Arthrose-Ernährungs-Therapie, die wir hier vorstellen, ist die GAT von der Arthrose-Selbsthilfe, die schon vielen Menschen zu einem arthrosefreien Leben verholfen hat. Selbstverständlich kann diese - ganz nach persönlicher Erfahrung - auch variiert werden.
 
Unserer Erfahrung nach ist wenigstens am Anfang der Arthrose-Ernährungstherapie der Verzicht auf tierische Produkte in jedem Falle ratsam. Diese Phase kann einerseits für die Entgiftung/Entschlackung und andererseits - wenn man Fleisch/Fisch/Eier essen möchte - für die Suche nach einer Bezugsquelle für hochwertige tierische Produkte genutzt werden.
 
Auf die dringend notwendige qualitative Unterscheidung tierischer Produkte machen wir stets aufmerksam, u. a. in unserem Artikel "Gesunde Ernährung", aber auch in unseren Antworten auf entsprechende Leseranfragen.
 
Genau wie bei der Kochkost, gibt es auch bei der Rohkost verschiedene Variationen (u. a. gibt es durchaus nicht wenige Rohköstler, die auch Fleisch/Fisch/Eier essen), so dass die pauschale Verurteilung der Rohkost niemandem dient.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Julia3
geschrieben am: freitag, 24. februar 2012, 14:49
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Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die Arthrose ist nicht unfallbedingt, also habe ich noch Hoffnung auf eine Besserung. Was ist denn sinnvoller, zuerst Darmsanierung, dann Entsäuerungskur, oder umgekehrt? Jeweils 3 Monate? Wenn ich Sango Meereskoralle einnehme, ist es überflüssig, auch noch Lippmuschel-Extrakt zu nehmen? Macht es Sinn, auch noch Magnesiumchlorid zu verwenden? Es gibt ja auch Hinweise, daß Arthrose u.a. auf einen Magnesiummangel zurückzuführen ist. Wie sie merken, möchte ich alle Möglichkeiten nutzen, wenigstens eine Verschlimmerung zu verhindern. Bin noch keine 40 Jahre. Herzliche Grüße, Julia




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Julia,
vielen Dank für Ihre Mail.
In Ihrem Fall können Sie sicher bereits mit der Darmsanierung beginnen. Planen Sie nicht zu weit in die Zukunft, sondern starten Sie z. B. ein 6- bis 8-Wochen-Programm mit der entsprechenden Ernährung. Verlängern können Sie immer noch, wenn Sie das Gefühl haben, dass es nötig ist. Oft ist es überdies sinnvoller lieber zweimal jährlich eine 6- bis 8-wöchige Darmsanierung durchzuführen statt einer einzigen dreimonatigen. Wenn Sie gleichzeitig die Sango Meeres Koralle nehmen, wird ausserdem der Remineralisierungsprozess in Gang gesetzt.

Die Lippmuschel zielt dagegen konkret auf den Knorpel- und Bindegewebeaufbau, so dass das eine das andere nicht ausschliesst. Die Sango Meeres Koralle enthält bereits Magnesium. Das Magnesiumchlorid dagegen sorgt für das noch schnellere Auffüllen der Magnesiumspeicher, so dass Sie sich hier für das eine ODER das andere entscheiden sollten.
Infos dazu finden Sie ganz unten im folgenden Info-Text:

Magnesiummangel

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Julia3
geschrieben am: mittwoch, 22. februar 2012, 21:00
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Wegen Rhizarthrose habe ich vor 3 Monaten meine Ernährung nach GAT umgestellt, allerdings noch recht viel Brot/Getreide gegessen. Vielleicht daher noch keine Verbesserung?! Nun werde ich die von ihnen empfohlene Ernährung noch konsequenter durchführen und gleichzeitig die Entsäuerungskur machen. Kann ich GLEICHZEITIG auch noch die Darmsanierung (mit ColonActiv und CombiFlora) machen?

Bzgl. der Smoothies/Salate: Wodurch kann ich im Winter Wildkräuter usw. ersetzen? Um diese Jahreszeit wächst ja nun mal nicht so viel grünes. Sind Tiefkühlspinat, -Kräuter u.a. auch möglich? Oder bleibt doch nur die Möglichkeit auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen (Gerstengraspulver usw.), um optimal versorgt zu sein? Bei in der Natur gepflückten Kräutern besteht ja immer auch die Gefahr der Kontamination mit Wurmeiern. Gibt es davor einen Schutz? (Hilft der von ihnen empfohlene Gemüsereiniger auch dagegen?)
Vielen Dank für ihre Hilfe. Julia




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Julia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ob die GAT anschlägt, hängt natürlich nicht zuletzt von der Ursache Ihrer Arthrose ab. Falls es sich beispielsweise um die Folge eines Unfalls handelt, dann lässt sich eine Arthrose von einer Ernährungsumstellung oft nur wenig beeinflussen. Da Getreideprodukte jedoch zu denjenigen Nahrungsmitteln gehören, die besonders säurebildend sind und sich daher auch besonders negativ auf eine bestehende Arthrose auswirken, könnte die bisherige Erfolglosigkeit sehr wahrscheinlich auch an diesem Punkt liegen.
 
Kuren zur Entsäuerung und Darmsanierung empfehlen wir grundsätzlich nacheinander durchzuführen, da der Organismus nicht im Hauruckverfahren entgiftet und entsäuert werden kann. Gehen Sie lieber langsam, dafür konsequent vor.
 
Im Winter können Smoothies mit Feldsalat, Endiviensalat oder anderen Wintersalaten zubereitet werden, die Sie - wenn Sie möchten - mit einem Graspulver ergänzen können. Im Frühjahr können Sie dann wieder Wildpflanzen verwenden. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen aufgrund des Fuchsbandwurmes beträgt übrigens nur 13 bis 23 (lt. Robert-Koch-Institut). Im Fachblatt "Münchner Medizinische Wochenschrift" (2007, Nr. 29–30, S. 18) war zu lesen, dass es keinerlei Belege dafür gäbe, sich beim Verzehr von Wildpflanzen/-beeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren (lt. Infektionsmediziner Peter Kern vom Uniklinikum Ulm). Als Hauptinfektionsquelle der wenigen jährlichen Fälle gelten bislang enge Kontakte zu Haus - bzw. Nutztieren.
 
Bedenken Sie hier, dass (im Sommer) auch Gemüse und Salate auf dem freien Feld wachsen und hier meist ebenfalls Füchse Zugang hätten. Bestünde hier wirklich eine Gefahr, befänden sich die Zahlen der Betroffenen bereits in schwindelerregenden Höhen. Um mögliche Kontaminationen zu vermeiden, ist das Pflücken von ausschliesslich optisch sauberen Kräutern ratsam. Füchse wählen zum Koten (im Urin befinden sich keine Wurmeier) gerne Plätze in exponierten Lagen, also eher Baumstümpfe oder Wegränder, aber weniger die freie Wiese. Die von uns vorgeschlagenen Gemüsereiniger können die ohnehin geringe Gefahr - wie generell die sorgfältige Säuberung von Obst und Gemüse - noch weiter reduzieren.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: sonntag, 12. februar 2012, 10:49
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Vielen Dank für Ihre tolle informative Website und die vielen Tipps. Können Sie mir einen Ansprechpartner oder/und Lektüre emfpehlen, die dieses Thema tiergerecht aufgreift? Mein Hund hat Arthrose und ich möchte ihm die bestmögliche Versorgung zukommen lassen. Vielen Dank für Ihre Mühe




Zentrum der Gesundheit:

vielen Dank für Ihre Mail.
 
Auf eine andere Anfrage zum Thema "Hund mit Arthrose" haben wir schon einmal die uns bekannten wichtigsten Massnahmen zusammengestellt. Sie finden sie bei den Kommentaren dieses Textes:

Entzündungen
 
Zusätzlich ist die Calciumversorgung zu optimieren. Manche Hunde sprechen ausserdem sehr gut auf eine getreidefreie Kost an bzw. eine Kost, bei der herkömmliche Getreideflocken durch Hirse ausgetauscht werden (aber nicht mehr als 20 Prozent von der Futtermenge).
 
Ein oft sehr hilfreicher Austausch mit ebenfalls betroffenen Hundehaltern im Gesunde-Hunde-Forum kann Ihnen möglicherweise noch weitere Tipps liefern:

Forum gesunde Hunde
 
Alles Gute für Ihren Vierbeiner.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jutta
geschrieben am: samstag, 28. januar 2012, 15:48
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Hallo, ich habe seit Sommer die Diagnose beginnende Arthrose und mal mehr mal weniger Schmerzen im Knie. Hinzu kommt eine Gelenkschleimhautentzündung in einem Knie, also ein dickes Knie. Nun habe ich seit Anfang November meine Ernährung nach den hier genannten Kriterien umgestellt. Seitdem fühle ich mich meistens gut, bin leistungsfähiger und habe bereits 11 kg abgenommen. Eine Erkältung hatte ich diesen Winter auch noch nicht. Nur leider reagiert das Knie überhaupt nicht. Es bleibt wie es ist, dick und schmerzt mal mehr, mal weniger. Deshalb habe ich noch einige Fragen zur Ernährung, bin nicht sicher, ob ich alles richtig mache oder zu viele Ausnahmen mache. Zuerst zu den Ausnahmen: Ein mal in der Woche trinke ich in Gesellschaft ein Glas Sekt, und manchmal - vielleicht zwei mal in der Woche - werde ich beim Kochen für meine Kids schwach und nasche etwas Fleisch oder Fisch. Muss man die Ernährung wirklich ausnahmslos durchziehen, damit eine Wirkung eintritt oder dauert es dann einfach länger? Manchmal esse ich nach dem Salat noch ein Vollkornbrot mit pflanzlichem Aufstrich. Und ich nasche zwischendurch Oliven und getrocknete Tomaten. Wie sieht es mit Erdnüssen aus. Die nasche ich auch gerne zwischendurch. Ansonsten richte ich mich nach den Angaben, morgens nur Obst, mittags Salat und abends gekochtes Gemüse mit Kartoffeln, Hirse, Quinoa oder Brot. Lieben Gruß, Jutta




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Jutta,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Ihr Speiseplan klingt vorbildlich und die genannten Ausnahmen sind absolut im Rahmen.
 
Lediglich im Bereich Zucker und industriell verarbeitete Nahrungsmittel (Fertigsaucen, Fertigsuppen, Fertigdesserts etc.) sollten wirklich keine Ausnahmen stattfinden - aber das ist bei Ihnen ja auch nicht der Fall.
 
Erdnüsse sind meist geröstet und gesalzen. Falls Sie Erdnüsse in der Schale nehmen, sind diese in jedem Fall besser. Idealer wären jedoch ungeröstete Nüsse oder Saaten wie z. B. Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pistazien, Paranüsse, Hanfsaat etc. Als Zwischenmahlzeit eignet sich ferner eine frische Mandelmilch (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandel-milch-ia.html).
 
Nun fällt es uns natürlich schwer, Ihre Ernährung ins Detail zu beurteilen. So ist ein Salat ja nicht gleich Salat. Achten Sie hier auf Abwechslung und sorgen Sie dafür, dass Ihre Salate aus vielen verschiedenen Blattsalat- und Wurzelgemüse bestehen, um ein möglichst breites Spektrum an Vitalstoffen abzudecken. Auch Sprossen, Nüsse, Saaten (die oben genannten), Brennnesselsamen, getrocknete Algen etc. können den Salat aufwerten. Ferner ist das Dressing, insbesondere das verwendete Öl sehr wichtig. Wählen Sie ein hochwertiges Olivenöl oder aber die Omega-3-Fettsäurenreichen Öle wie z. B. Leinöl oder Hanföl. Letztere sollten Sie jedoch ausschliesslich in frischer und hoher Qualität wählen (und zu Hause dunkel und kühl lagern). Bei Entzündungen ist das richtige Omega-3-Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis sehr wichtig (1:5).
 
Um Ihren Vitalstoff- und Antioxidantienbedarf zu decken empfehlen wir ferner grüne Smoothies, grüne Säfte  und/oder zusätzliche Antioxidantien in Form z. B. von Astaxanthin.
 
Zu einer ganzheitlichen Arthrose-Therapie gehören natürlich auch noch andere Punkte, wie z. B. - falls erforderlich - eine Darmsanierung, da nur ein gesunder Darm, wo immerhin 80 Prozent des Immunsystems beheimatet ist, Entzündungen lindern kann. Auch regelmässige Sonnenbäder bzw. Aufenthalte im Freien sind extrem wichtig. Letztere helfen Ihrem Körper bei der Vitamin-D-Produktion. Dieses Vitamin ist u. a. notwendig, um Entzündungen zu lindern. Bei Menschen mit Rheuma werden meist zu niedrige Vitamin-D-Pegel gemessen.
 
Allerdings braucht man mit der natürlichen Methode Geduld. Wie wir in unserem Arthrose-Text bereits geschrieben hatten, kann es bis zu einem Jahr dauern, bis sich eine Besserung bemerkbar macht.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ronja2609
geschrieben am: mittwoch, 04. januar 2012, 14:08
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Hallo ! Habe heute die Diaknose erhalten: Heberden Arthrose an beiden Händen/Fingern ! Naja bin 42 und habe schon Anzeichen an den Fingern und wollte mich mal erkundigen welche Bücher Ihr empfehlen könnt und was ich bei meiner Ernährung beachten muß. Es sieht nicht schick aus,aber man kann den Verlauf wohl verringern habe ich gelesen. Wäre für jeden Tip und Hinweis dankbar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ronja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im obigenText finden Sie relativ weit unten ab Abschnitt "Arthrose entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg als Folge einer Kombination von:..." eine Vielzahl von Praxistipps, die Sie sofort ohne grossen Aufwand in Ihren Alltag integrieren können. Konkrete Ernährungshinweise finden Sie im übernächsten Absatz. Dessen Überschrift lautet "Die Praxis". Ganz am Ende des Textes finden Sie einen Link zur "Arthrose Selbsthilfe", wo es auch ein hilfreiches Buch zum Thema gibt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen der Arthrose-Ernährungstherapie und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tobi
geschrieben am: dienstag, 03. januar 2012, 18:41
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Hallo, ich finde den Artikel über Arthrose sehr gut. Kein Gerede über nicht heilbar oder über Abnutzung der Gelenke. Arthrose kann gestoppt und die Symptome verbessert werden. 


Ingrid
geschrieben am: dienstag, 15. november 2011, 22:35
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Sehr geehrte Damen und Herren, heute vor 4 Wochen habe ich mit der Ernährungsumstellung begonnen. Davor hatte ich einen Gesamtcholesterinwert von 230 und jetzt einen unglaublichen von 113 ! Auch hatte ich zuvor hohe Leberwerte (Gamma) - und jetzt liegen sie im mittleren Normbereich. Bei den Gelenken merke ich noch nicht allzuviel. Viele Grüße!


Franz
geschrieben am: montag, 14. november 2011, 10:35
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Sehr geehrtes Team, Danke für Eure Aufklärung! Ich stellte vor Monaten meine Nahrung auf basisch um. Zuerst nicht radikal. Einmal am Tag ergänzte ich mit einer tierischen Eiweisart, eventuell mit Kohlenhydraten. Innerhalb kürzester Zeit ging es mir extrem gut, ich hatte viel zusätzliche Energie. Ich nahm mittlerweile 16 kg ab. Viele Wehwechen verschwanden. Meine Hüftgelenks-Arthrose wurde besser. Sogar meine weissen Haare nehmen immer mehr Farbe an... Um meine Arthrose zu heilen stellte ich nun ziemlich radikal und wie von Euch beschrieben um...Allerdings bin ich zuletzt immer ziemlich müde. Kann das mit der übermäßigen Ausscheidung von Giftstoffen zu tun haben und was könnte ich dagegen tun....




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Franz,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren schönen Erfolgsbericht.
Müdigkeit ist oft ein Zeichen dafür, dass Entgiftungsprozesse im Gange sind. Achten Sie besonders auf Mahlzeiten mit einer hohen Nährstoff- und Vitalstoffdichte, wie z. B. grüne Smoothies, Gräserdrinks, Mandelmilch etc. Diese liefern einerseits hochwertige Nährstoffe und andererseits die zur Beschleunigung der Entgiftung nötigen Antioxidantien. Informationen dazu finden Sie z. B. hier:

Mehr über Antioxidantien

Mehr über grüne Smoothies

Der Basendrink

Milchersatz

Alles Gute weiterhin und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anscha
geschrieben am: sonntag, 13. november 2011, 14:31
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Liebes Team. Der größte Teil aller Personen, die über eine erfolgreiche Ernährungsumstellung berichten, berichten auch über einen, teils drastischen ,Gewichtsverlust. Ich habe mich für meine Schwiegermutter mal nach Alternativen zu einer Hüft-Op wg. diagnostizierter Athrose umgesehen und bin schnell beim Thema Ernährungsumstellung gelandet. Das Problem ist hierbei, dass meine Schwiegermutter sehr dünn ist (ca. 165cm / 49 kg) und eine Geschmacks-Störung hat (Geschmack der Lebensmittel ist stark u. unangenehm verfälscht). Daher ist sie eh ungerne. Ich habe sie überredet diese Ernährungsumstellung mal auszuprobieren, aber dwir haben doch Angst, dass sie uns vom Fleische fällt. Haben sie hierzu ein paar Tipps, wie man das Konzept auf extreme Leichtgewichte ummodelt? Freue mich über ein paar Hinweise Viele Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anscha,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte lesen Sie auch unsere Antworten auf die Fragen anderer Leser, die Sie im Anschluss an den Artikel finden. Die Frage nach einer möglichen Gewichtszunahme wurde in ähnlicher Form bereits einige Male gestellt.

Bei der Arthrose-Ernährungs-Therapie geht es nicht darum, besonders wenig oder besonders kalorienarm zu essen. Es geht darum, hochwertige und gesunde Lebensmittel zu essen. Dazu gehören neben Gemüse und Früchten auch Kartoffeln, glutenarme Getreide (Hirse, Buchweizen, Quinoa etc.), Hülsenfrüchte, Nüsse, Mandeln (z. B. in Form von Mandelmilch o. ä.), Ölsaaten und hochwertige Öle. Ihre Schwiegermutter kann dabei so viel essen, wie es ihr möglich ist. Allerdings sollte sie auch darauf achten, ausgiebig zu kauen, damit die Nahrung vollumfänglich genutzt werden kann. Möglicherweise verliert Ihre Schwiegermutter nach der Umstellung etwas an Gewicht, legt aber dann wieder zu, sobald der Organismus Schlacken abgebaut hat und beginnt, neues Gewebe aufzubauen.

Rezepte für Mandelmilch und andere Gerichte aus Mandeln finden Sie z. B. hier:

Rezepte für Mandel-Milch

und hier:

Rezepte für Milch-Ersatz

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Coco
geschrieben am: donnerstag, 03. november 2011, 15:54
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Guten Tag Habe den Artikel gelesen da ich mich auch mit dem Thema Arthrose beschäftigen muss(Sattelgelenkarthrose). Soweit ist alles einleuchtend, aber bei dieser Diät wie ich es finde hab ich ein großes Problem mit der mir dringend benötigten Eisenzufuhr!

Ich leide unter Hashimoto und dieses greift stark meinen Eisen- bzw. Feritinhaushalt an so das ich oft Fleisch in meinen Essensplan einfügen muss da ich durch Mangelernährung in diese Falle geraten bin. Wenn ich aber nun auf Fleisch verzichten muss, wie erreiche ich dann noch die für mich wichtige Eisenportion? Da ich nicht jedes Gemüse mag stehe ich da ziemlich auf den Schlauch...
Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Coco,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Eisen ist nicht nur in Fleisch enthalten. Ausführliche Details zur Eisenversorgung mit pflanzlichen Lebensmitteln finden Sie in den folgenden Informationen:

Grünes Blattgemüse

Eisenmangel

Grüne Smoothies
 
Da die Arthrose-Ernährungs-Therapie alles andere als eine Mangelernährung ist, ja, ganz im Gegenteil hauptsächlich aus Lebensmitteln mit aussergewöhnlich hoher Vitalstoffdichte besteht, sind Mangelerscheinungen ausgeschlossen.
 
Nichtsdestotrotz ist die Arthrose-Ernährungs-Therapie natürlich nicht für jeden geeignet, da eine gewisse Bereitschaft vorhanden sein muss, im breiten Angebot der geeigneten Lebensmitteln auch etwas für sich Passendes zu finden. Wenn die Arthrose-Ernährungs-Therapie nun insbesondere darin besteht, tierisches Eiweiss zu meiden und in erhöhtem Mass Gemüse zu essen, Sie aber von vornherein sagen, Fleisch muss sein und Gemüse mögen Sie nur sehr eingeschränkt, dann ist hier eine Entscheidung fällig: Sind Sie skeptisch und misstrauisch? Befürchten Sie (unbegründet) einen Eisenmangel? Dann ist die ganzheitliche Arthrose-Therapie vielleicht für SIE nicht das Richtige. Sagt Ihnen das Gelesene über die Arthrose-Ernährungs-Therapie jedoch zu? Leuchtet Ihnen die These, die dahinter steckt ein? Sind Sie motiviert, einen mehrwöchigen Versuch zu unternehmen? Dann tun Sie es!
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marion Berg
geschrieben am: mittwoch, 02. november 2011, 11:30
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Wie bekomme ich eine Arthrose-Ernährungsumstellung und ambitionierten Sport zusammen? Ich bin weiblich, 56 Jahre alt u. wiege 55 kg. Ich laufe regelmäßig 3-4 mal in der Woche (Wochenumfang ca. 50-60 km) und nehme auch an Wettkämpfen teil. Bei der Ernährung habe ich, bei Leistung im Sport, eher ein Problem der Unterversorgung. Ich muss immer darauf achten genug Energie zu mir genommen zu haben um keine Leistungseinbrüche zu bekommen.

Gerade dabei spielen die Kohlenhydrate und das Eiweiß eine große Rolle. Bei nicht genug Energiezufuhr, regelmäßig über den Tag verteilt, bekomme ich sehr schnell den bekannten Hungerast. Gibt es für mich eine Möglichkeit beides, Ernährungsumstellung wegen Arthrose und Sport, unter einen Hut zu bringen? Ich habe ja nun wirklich alles andere als ein Gewichts- oder Bewegungsproblem. Vielen Dank für Ihre Hilfe.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Berg,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei den Ernährungsempfehlungen der ganzheitlichen Arthrose-Therapie gibt es keine Mengenbeschränkungen. Sie können sich also von den empfohlenen Lebensmitteln - ganz wie es Ihren Bedürfnissen entspricht - so oft Sie mögen Mahlzeiten zubereiten. Kohlenhydrate finden Sie in allen Früchten, vielen Gemüsearten, Nüssen sowie in Hirse, Quinoa und glutenfreien Teigwaren.

Der Eiweissbedarf wird bei der ganzheitlichen Arthrose-Therapie - zumindest bis zum Eintreten einer deutlichen Besserung der Beschwerden - ausschliesslich aus Pflanzen gedeckt, da gerade die Arthrose oft als Folgeerscheinung einer Ernährung beobachtet wird, die reich an tierischen Eiweissen war.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Vera Ammon
geschrieben am: dienstag, 01. november 2011, 19:38
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Suche Hilfe gegen Arthrose




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Ammon,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie im obigen Text weiter nach unten bis zum Abschnitt "Arthrose - eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit" scrollen, dann finden Sie dort eine Vielzahl von Tipps zu Massnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um Ihrer Arthrose wirksam zu begegnen. Alles Gute und
liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Miriam
geschrieben am: mittwoch, 26. oktober 2011, 11:02
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Ein paar Fragen noch: Darf man Pilze essen (Champignon, Austernpilze usw.)? Wie sieht es mit Waldpilzen aus? Zählen zu Kräutertees alle Tees, die Kräuter beinhalten, wie z.B. auch Grüner Tee, Chai, Rotbusch usw.?? Wenn abends (oder auch zwischendurch tagsüber) der "kleine Hunger" ;-) kommt, darf man Mandeln oder Oliven z.B. als Snack auch zwischendurch essen? Auf was muss man achten, dass man nicht abnimmt? Ich habe Untergewicht und möchte eher zunehmen. Ich habe jetzt schon 3 kg abgenommen durch diese Ernährung :-( Vielen Dank u. viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail.
Pilze können sehr gut in eine basenüberschüssige Ernährungsweise integriert werden - sowohl roh als auch gekocht. Zu den Kräutertees gehören nach allgemeinem Verständnis tatsächlich nur Tees aus koffeinfreien Kräutern und Pflanzenteilen. Rotbuschtee oder auch Lapachotee kann jedoch getrunken werden.
Selbstverständlich können Sie Mandeln oder andere Nüsse oder auch einmal Oliven als Snack zwischendurch essen. Zu einer Gewichtsabnahme kommt es gewöhnlich nur so lange, bis sich der Körper auf die neue Ernährung eingestellt hat und bis er sämtliche Schlacken abgebaut hat. Dann beginnt die Gewichtszunahme bis zum Normalgewicht - allerdings natürlich nur, wenn Sie tatsächlich auch ausreichende Mengen essen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

S.B.
geschrieben am: montag, 24. oktober 2011, 00:09
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Arthrose-Ernährung: alles schön und gut....aber was mache ich da.....denn ich habe eine Fructose-Intoleranz. Kann fast gar kein Obst und auch nur sehr wenig Gemüse verdauen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo S. B.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Da uns bereits mehrere LeserInnen eine ähnliche Fragestellung sandten und wir darauf ausführlich antworteten, möchten wir Sie auf die Kommentare der betreffenden LeserInnen sowie auf unsere entsprechenden Antworten verweisen. Diese finden Sie im Anschluss unseres Arthrose-Artikels bei den Kommentaren. Bitte lesen Sie insbesondere die Kommentare vom 19. Juli 2010 und vom 10. Juni 2011.
Darüber hinaus empfehlen wir - falls noch nicht geschehen - die persönliche Fructose-Toleranz auszutesten. Dies gelingt mit Hilfe eines Ernährungstagebuches. Nach einer konsequenten, streng fructosearmen Phase von zwei bis vier Wochen (während der gleichzeitig die Darmflora mit hochwertigen Probiotika harmonisiert wird), integrieren Sie vorsichtig einzelne fructosehaltige Lebensmittel und notieren Sie genau, welche dieser Lebensmittel in welcher Menge vertragen werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Brigitte Salomon
geschrieben am: samstag, 22. oktober 2011, 18:48
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich ernähre mich seit einigen Tagen nach Ihrem "Arthrose"-Ernährungsplan und mir geht es gut! Ich hätte nur gerne gewusst, ob ich meine Speisen mit reinem Bienenhonig essen darf? Vielen Dank für Ihre Information! Herzliche Grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Salomon,
vielen Dank für Ihre Mail. Wir freuen uns, dass es Ihnen mit der neuen Ernährungsweise gut geht :-)

Honig hat - wie die meisten Süssungsmittel - den Nachteil, dass er (abgesehen von seiner Zahnfeindlichkeit) im Verdauungssystem Gärprozesse begünstigen kann und dies wiederum zur Übersäuerung führen und die Darmflora aus dem Gleichgewicht werfen kann. Honig tut also genau das, was u. a. verhindert werden soll. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Honig gemeinsam mit konzentrierten Kohlenhydraten (Getreideprodukten) gegessen wird, also beispielsweise in Form von Honigbrot, Kuchen mit Honig gebacken, Hirseauflauf mit Honig gesüsst, Müsli mit Honig etc.
 
Sie könnten jedoch beispielsweise Macadamia-Joghurt oder Mandelmilch mit etwas Honig geniessen. Die Rezepturen für beide Gerichte finden Sie hier:

Wie ersetze ich Milch

Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg und alles Gute.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Miriam
geschrieben am: dienstag, 18. oktober 2011, 23:06
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Seit einer Woche ernähre ich mich nun nach Ihrer Arthrose "Diät". Es fordert schon ganz schön viel Disziplin :-O.

Meine Frage ist nun, was ist mit "Sünden"? Was ist wenn man auf eine Feier eingeladen ist? Man kann doch nicht alles, was einem angeboten wird abschlagen! (Mit großen Erklärungen stößt man nur auf Ablehnung und Unverständnis). Was ist wenn ich mal ein Glas Sekt trinke? Ist es wirklich schlimm, wenn ich wieder mal meine heißgeliebte (vegetarische) Pizza esse? Man kann doch nicht auf alles - auf Dauer - verzichten! Irgendwie geht da ein Stück Lebensqualität flöten!

Was ist im Urlaub, man könnte ja z.B. nie wieder Halbpension buchen? Frühstück mit Obst wäre ja noch durchzuhalten, Salatteller zu Mittag evtl. auch, aber abends "kurz" gedünstetes Gemüse und Hirse (!) das ist sicher ein Problem. Das geht nicht, auf keinen Fall täglich. Außerdem muss ich sagen - auch wenn es viel Obst- und Gemüsearten gibt - auf Dauer ist es doch etwas eintönig immer nur Salate und Gemüse zu essen. Wie hält man das durch? Ich würde ja gerne, bin aber schon etwas frustriert.

Ich war am Wochenende auf einem Fest, gegessen hab ich gar nichts - zum Leidwesen aller Anwesenden - (hatte schon daheim gegessen) getrunken - den ganzen Abend nur Wasser und 1 alkoholfreies Bier(?). Schön war das aber nicht :-(

Haben Sie einen Rat oder Tipp für mich, wie ich mit den "Sünden" umgehen kann? Ich habe auch leider nicht die Zeit Großartiges zu kochen. Bei mir muss es meistens schnell gehen. Manchmal bin ich auch beruflich den ganzen Tag unterwegs und habe keine Möglichkeit den Ernährungsplan einzuhalten. (Heute z.B. nur Obstfrühstück und Salat - mitgenommenen - zwischendurch). Für mehr blieb keine Zeit. Nach 21 Uhr ist es mir auch zu spät noch Gemüse zuzubereiten. Wenn man das so durchhält müsste man ja immer nur zuhause hocken?

Vielen Dank für Ihre Mühe.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Zunächst wäre es wichtig, dass Sie sich entscheiden, was Sie selbst derzeit möchten, was Ihnen wichtig ist und was Ihnen weniger wichtig ist. Setzen Sie Prioritäten.
 
Möchten Sie mit für Ihre aktuelle Situation verständnislosen Menschen feiern? Möchten Sie Urlaub mit Halbpension buchen? Bevorzugen Sie die Schnelle Küche? Möchten Sie beim vermeintlichen Abwechslungsreichtum Ihrer einstigen Ernährungsweise bleiben? Möchten Sie die "Genehmigung" für 2,75 Ausnahmen pro Woche? Oder möchten Sie vielleicht das Experiment "Ganzheitliche Arthrose-Therapie" wagen, dafür vollen Einsatz bringen und möglicherweise gesund werden?

Natürlich können wir zu jedem Ihrer Sätze Vorschläge und Ideen bringen, doch handelt es sich dabei um nichts, das nicht auch Ihnen bei der Lektüre unserer Informationen oder beim tieferen Einsteigen in die Thematik in den Sinn kommen könnte. Finden Sie Lösungen, um Ihr Experiment erfolgreich durchzuführen und verbringen Sie weniger Zeit mit dem Argumentieren, warum Sie es NICHT schaffen können.

Selbstverständlich gibt es solche und solche Gastgeber. Normalerweise jedoch hat jeder für die Diät eines Diabetikers, eines Gichtkranken oder eines an der Gallenblase Operierten Verständnis. Ein Gastgeber sollte darum bemüht sein, für jeden seiner Gäste etwas bereit zu halten. Falls ihm das nicht möglich sein sollte, dann bringen Sie Ihr Essen mit, zeigen es dem Gastgeber und lassen Sie es sich servieren, während die anderen Gäste das "normale" Menü bekommen. In den allermeisten Fällen sieht eine basische Mahlzeit - für sehr viele Menschen - deutlich appetitlicher (da frischer und farbenfroher) aus als die üblichen Speisen und oft ist letztendlich der Neid grösser als das ursprüngliche Mitleid.
 
Ein wunderbares Getränk für Feste ist beispielsweise ein frisch gepresster Ananassaft, ein Smoothie oder auch einmal ein Fläschchen Chi (ein naturbelassenes, nicht pasteurisiertes Fermentgetränk, das basisch verstoffwechselt wird). Und wenn es unbedingt Urlaub mit Halbpension sein muss, warum halten Sie nicht nach einem Hotel Ausschau, das Vollwertkost anbietet? Dort sind die bei der ganzheitlichen Arthrose-Therapie empfohlenen Gerichte tägliche Routine und man ist es gewohnt, auf die Spezialwünsche der Gäste einzugehen.

Wie wir Ihnen bereits in einer früheren Mail geschrieben hatten, bleibt es darüber hinaus jedem selbst überlassen, auszutesten, inwiefern der Körper Ausnahmen billigt, ohne dass es zu einer Verschlechterung kommen muss. Hier reagiert wirklich jeder Organismus ganz individuell :-). Notfalls könnte Ihnen bei Extrem-Ausnahmen Punkt 10 aus diesem Artikel helfen: Gesunde Ernährung
 
Wir wünschen Ihnen viel Spass und grossartigen Erfolg mit der ganzheitlichen Arthrose-Therapie.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Laufsemmel
geschrieben am: dienstag, 18. oktober 2011, 19:47
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Liebes Team,
ich bin es gewohnt in der Früh ein Frühstück bestehend aus: gekeimtem Korn mit Obst, meist Apfel, goldenem Leinsamen und Naturjoghurt zu essen. Ist das in der Ernährungsumstellung für Arthrose in Ordnung?

Viele Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Laufsemmel,
vielen Dank für Ihre Mail.

Gemäss den Richtlinien der ganzheitlichen Arthrose-Therapie sollten - zumindest in den ersten Wochen bis zu einer deutlichen Besserung der Symptome - sämtliche tierischen Eiweisse und damit auch Joghurt gemieden werden. Ferner wird geraten, vorerst bis zum Mittag ausschliesslich Früchte zu essen, um die Entgiftung des Organismus am Vormittag zu fördern. Sprossen und Leinsaat könnten gut in das Mittagessen integriert werden.

Wenn sich Ihre Symptome gebessert haben, können Sie selbstverständlich nach und nach wieder zu Ihrem ursprünglichen Frühstück zurückkehren. Doch sollten Sie stets beobachten, wie und ob sich Ihr Befinden damit unter Umständen wieder verschlechtert.

Falls Sie Joghurt aus Kuhmilch verwenden, könnten Sie Joghurt aus Ziegen- oder Schafmilch probieren. Oder Sie testen ein rein pflanzliches Joghurt aus Leinsaat und Nüssen bzw. Mandeln. Das Rezept finden Sie hier: Milch Ersatz

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hansjörg Klopper
geschrieben am: samstag, 15. oktober 2011, 15:25
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Eine Übersäuerung ist die Hauptursache von Arthrose! Auch kein saueres Obst! Diese Obstsäure, auch Essig usw, machen das Blut sauer und entziehen daher dem Körper (Gelenkflächen-Knorpel) die Mineralien um das Blut basisch zu halten.

Diese Basen erscheinen dann im Urin und geben den Trugschluss, dass Obst basisch macht - - "Saueres Obst macht einen basischen Urin auf Kosten des Körpers"!!!!!




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Klopper,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne möchten wir zu Ihrer Aussage drei Dinge bemerken:

Erstens bestehen Früchte nicht ausschliesslich aus "Obstsäure", sondern enthalten darüber hinaus noch sehr viele äusserst nützliche und bei Arthrose hilfreiche Mikronährstoffe und Enzyme.

Zweitens basiert die ganzheitliche Arthrose-Therapie auf einer basenÜBERSCHÜSSIGEN Ernährungsweise. Das bedeutet, dass die Ernährung durchaus Säuren enthalten darf, insbesondere wenn es sich um organische Säuren handelt. Es wird also nirgends empfohlen, sich ausschliesslich von Früchten zu ernähren. Gleichzeitig wirkt sich die empfohlene Früchtemenge äusserst positiv aus.

Drittens ist die Folge der beschriebenen Ernährungsweise keinesfalls ein "basischer Urin", da dies - wie Sie ebenfalls betonen - nicht erstrebenswert ist. Vielmehr führt die beschriebene Ernährungsweise dazu, dass der pH-Wert des Urins wieder in seinen natürlichen Rhythmus findet, was bedeutet, dass er sich morgens im sauren pH-Bereich aufhält, am Abend leicht sauer bis leicht basisch ist und ferner im Tagesverlauf deutliche Schwankungen zu beobachten sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Henri Koller
geschrieben am: dienstag, 11. oktober 2011, 17:48
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Besten Dank für die interessanten Informatonen. Habe heute erfahren, das ich wohl nicht um eine Operation meines linken Knies herumkomme. Der Grund: starke Arthrose. Vor 30 Jahren habe ich die Kniescheibe beim Fussballspielen gebrochen. Daraus hat sich eine Arthrose entwickelt.

Ich habe mich bis anhin nur mit biologischen Produkten ernährt (Vollkorngetreide, Vollkornbrot, biologischer Kaffee und Wein usw. und viel Obst und Gemüse, Joghurt.) Muss ich meine Ernährung, Ihren Ausführungen zufolge, noch konsequenter umstellen, um eine Operation (küstliches Gelenk) zu vermeiden?
Mit freundlichem Gruss und bestem Dank H.Koller (61jährig)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Koller,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine Arthrose, die sich aufgrund einer Verletzung bzw. eines Unfalls entwickelt, lässt sich meist nicht in dem Mass von der Ernährung beeindrucken wie eine Arthrose, die "einfach so" entstand. Allerdings kann eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise den Körper natürlich insoweit stärken, als dass sich das Fortschreiten der Arthrose im Rahmen hält.
 
Machen Sie doch einfach einen Test mit der ganzheitlichen Arthrose Therapie (z. B. ein Viertel Jahr lang): Beginnen Sie den Tag mit einem basischen Tee und Früchten, reduzieren Sie Vollkornprodukte und wählen Sie statt dessen Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa als Beilagen, konzentrieren Sie sich auf eine sehr gemüsereiche Ernährung, integrieren Sie Nüsse, Ölsaaten und Mandeln, trinken Sie viel Wasser, meiden Sie Kaffee, Zucker und Alkohol, etc. und beobachten Sie dann Ihr Befinden.
 
Alles Gute und
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Krystin
geschrieben am: dienstag, 11. oktober 2011, 13:56
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ich bin 28 Jahre und hab bereits Arthrose ... mit 12 Jahren fingen die Probleme in den Knie'n an (Arzt meinte damals "zu schnell gewachsen"). Dauerte auch nicht lange und ich durfte meine sportlichen Aktivitäten einstellen. Ich hab immer ausgewogen gegessen und tue es heute noch! Euer Ernährungstipp ist eine Diät und nichts anderes ...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Krystin,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wenn Sie möchten, können Sie die hier erklärte Ernährungsweise als Diät bezeichnen, da man den Begriff "Diät" gerne für eine Ernährungsweise verwendet, die Gesundheitsbeschwerden lindert. Allerdings umschreibt "Diät" im allgemein üblichen Sprachgebrauch auch sehr oft eine Ernährungsweise, die nur kurzfristig eingesetzt werden kann, sich aber meist nicht als dauerhafte Ernährungsweise eignet. Dies ist hier nicht der Fall. Die von uns empfohlene Ernährungsweise ist eine natürliche und basenüberschüssige Ernährungsweise, die hervorragend - besser als die heute geläufige Ernährungsweise - mit allen erforderlichen Nähr- und Vitalstoffen versorgt und gleichzeitig den Organismus nicht belastet.
 
Wenn Sie unsere Ernährungstipps gelesen haben, dann können Sie sicher selbst einschätzen, ob Ihre bisherige "ausgewogene" Ernährungsweise damit übereinstimmt oder ob es noch Möglichkeiten zu positiven Veränderungen geben kann.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Miriam
geschrieben am: dienstag, 11. oktober 2011, 10:58
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Sehr guter Artikel, vielen Dank. Ich bin Vegetarierin und esse u.a. sehr viele Sojaprodukte. Habe leider auch beginnende Arthrose (Knie, Hände, Füße) und öfter Schmerzen. Nehme aber keine Medikamente (lehne ich auch strikt ab) - solange die Schmerzen noch erträglich sind. Würde also gerne die Arthrose Diät beginnen. Was ist also mit Sojaprodukten? Kann man Reismilch weiter verwenden? Wie ist es mit vegetarischer Wurst, Getreidetaler usw.? Nüsse aller Art (oder wirklich NUR Mandeln?) Darf man nicht mal Reis essen?

Es ist sehr wenig, was man noch essen dürfte! Und Obst enthält doch auch sehr viel Zucker (wie Sie auch in einer Antwort hier bestätigen). Trotzdem darf man so viel essen, wie man möchte? Und wirklich JEDE Obstsorte? Bekommt man auch ohne Zusatzprodukte wie Algen usw. wirklich alle Nährstoffe, die der Körper braucht (Ich kann mir leider diese teueren Produkte nicht leisten).
Wäre Ihnen für eine Antwort dankbar.
Viele Grüße - Miriam




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Bei der ganzheitlichen Arthrose-Therapie geht es zunächst darum, den Körper vollkommen zu entlasten und ihm die Gelegenheit zu geben, eingelagerte Stoffwechselabfallprodukte auszuscheiden. Dies gelingt am besten, wenn man zunächst (einige Wochen bis Monate lang) konsequent vorgeht, bzw. so lange, bis sich eine deutliche Besserung einstellt. Anschliessend können Sie austesten, inwieweit Sie die strengen Regeln lockern können, ohne dass sich eine Verschlechterung Ihres Befindens ergibt.
 
Früchte auf nüchternen Magen am Vormittag fördern die Entgiftung und Ausscheidung von Schlacken. Natürlich können Sie nur solche Früchte wählen, die zuckerarm sind. Würden wir darauf bestehen, dass nur noch zuckerarme Beeren oder Exoten verzehrt werden sollen, dann wäre das "Entsetzen" vieler Leser noch grösser ;-)
 
Sojaprodukte sind stark verarbeitete Produkte, die schleimbildend wirken, die den Organismus übersäuern und Heilvorgänge blockieren können - insbesondere dann, wenn sie reichlich verzehrt werden.
 
Mandeln werden deshalb empfohlen, weil sie basisch verstoffwechselt werden. Wenn Sie jedoch Nüsse bevorzugen, dann sind selbstverständlich auch diese erlaubt. Statt Reis werden Hirse oder Quinoa empfohlen und statt industriell gefertigter Reismilch ist eine selbst gemachte "Milch" aus Mandeln bedeutend vorteilhafter. Das Rezept und viele andere interessante Rezepte aus Mandeln und Nüssen finden Sie hier:

Mandel-Milch

Milch-Ersatz
 
Welche Nährstoffe sollten in einer derart lebendigen und vitalstoffreichen Ernährungsweise fehlen? Die beschriebene Ernährungsweise liefert deutlich mehr Vitalstoffe als die herkömmliche Ernährung sowie hochwertige Nährstoffe in bester Qualität. Nahrungsergänzungsmittel können den Erfolg gelegentlich beschleunigen oder kleine Sünden ausbügeln. Bleibt man jedoch konsequent, dann sind Zusätze nicht nötig.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gerda Führer
geschrieben am: dienstag, 11. oktober 2011, 10:49
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Habe ihre Seite sehr aufmerksam gelesen und im Prinzip leuchtet mir das mit der Ernährungsumstellung auch ein. Was macht man aber wenn man an Diabetes II sowie Laktose - und Fructoseunverträglichkeit leitet, da ist die Ernährung schon ein Problem. Da gibt es verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Fleischund Wurstwaren die von vornerein wegfallen.

Ich muß auch ehrlich zugeben dass mir das manchmal zum Halse raushängt und ich dann trotz der " Nebenwirkungen" sündige und dann leide. Habe noch keine Ernährungsberaterin gefunden die mir einen konkreten Essensplan erstellen konnte.Würde mich ja darauf einlassen wenn ich merke dass es was bringt aber bis jetzt habe ich mir alles erlesen was nicht das gleiche ist wie praktische Hinweise. Vielleicht haben Sie ja eine Idee was ich machen soll.

Übrigens der Stoffwechsel ist auch nicht am Arbeiten sprich ich sollte abnehmen was aber nicht geht warum auch immer. So nun genug gejammert, wäre aber trotzdem über eine Nachricht erfreut. Mit freundlichem Gruß
Gerda Führer




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Führer,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Offenbar machen Sie bereits die Erfahrung, dass "Sündigen" zu immer mehr "Leid" führt. Wenn Sie eine Umstellung Ihrer Ernährung in Erwägung ziehen, dann nehmen Sie sich im ersten Schritt vor, die neue Ernährungsweise nur 4 Wochen durchzuhalten. Planen Sie nicht bis zu Ihrem Lebensende ;-) Sind die 4 Wochen um, dann beobachten Sie Ihr Befinden und entscheiden Sie erst dann, wie Sie sich in den weiteren 2 oder 3 oder 4 Wochen ernähren möchten. Setzen Sie sich Ziele, die Sie auch erreichen können. Der Erfolg wird Sie motivieren, weiter zu machen :-)

Da Milchprodukte in der von uns beschriebenen Ernährungsweise nicht vorkommen, wird es keine Probleme mit Ihrer Lactoseintoleranz geben. Die Thematik Fructoseintoleranz wurde an dieser Stelle von anderen Lesern schon mehrfach erwähnt und wir antworteten darauf wie folgt:
 
Bei Fructoseintoleranz ist es wichtig - falls noch nicht geschehen - mögliche Ursachen abzuklären. Oft sind eine Störung der Darmflora und irritierte Darmschleimhäute daran nicht unbeteiligt, so dass eine Darmsanierung hier zu einer Linderung führen kann. Ferner sollten Sie Ihre persönliche Fructose-Toleranz austesten, also die Menge jener Fructose herausfinden, die Ihr Darm vertragen kann. So können nämlich von sehr vielen fructoseintoleranten Menschen gewisse Mengen an Früchten, insbesondere an fructosearmen Früchten, durchaus vertragen werden. Darüber hinaus kann man auch ohne Früchte sehr gesund leben, ganz besonders im Hinblick darauf, dass Gemüse - es gibt unzählige fructosearme Gemüsearten - sowieso deutlich mineralstoffreicher sind als Früchte.
 
Diabetes Typ 2 ist gerade eine jener Gesundheitsbeschwerden, die sogar von Schulmedizinern als äußerst positiv auf eine Ernährungsumstellung reagierend beschrieben werden, so dass eine basenüberschüssige Ernährungsweise (selbstverständlich in Kombination mit täglicher Bewegung und einer insgesamt gesunden Lebensweise) auch hier hilfreich sein kann.
 
Bei Interesse können Sie sich - wie im Text erwähnt - jederzeit mit der Arthrose-Selbsthilfe in Verbindung setzen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Joseph
geschrieben am: mittwoch, 05. oktober 2011, 20:45
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Ach du meine Güte, wenn ich mir diese albernen Ernährungsratschläge wieder durchlese, dann will ich gleich in die Kiste hüpfen. Ich habe auch mal so einen Kaffee und Weisbrot verteufelnden Heilpraktiker gekannt; trotz seiner Ernährungspredigten ist der selbst mit 60 Jahren an Krebs gestorben. Mein Onkel ist bald 82, hat keine Arthrose, weil er nicht zum Arzt geht (oder sehr selten) und deshalb auch nicht gesagt bekommt, er habe es.

Er trinkt auch Kaffee, isst Fleisch und Konserven und Fertiggerichte und Eiweiß und all das, was man angeblich nicht essen soll. Ich sag mal so, wer unbedingt eine Krankheit haben will, der bekommt sie auch vom Arzt bescheinigt. Wer zur Krebsvorsorge geht, der bekommt den Krebs auch, den er haben will.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Joseph,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wie wir niemals müde werden zu erklären, gibt es selbstverständlich viele Menschen, die mit einer als ungesund definierten Ernährungs- und Lebensweise steinalt werden. Neben anderen Faktoren, sind es Ihre starken Erbanlagen und das enorme Potential ihrer Entgiftungsfähigkeit, die sie schützen. Allerdings werden diese Menschen nie erfahren, zu welch grossartigen Taten und Werken sie in der Lage gewesen wären und welch phänomenales Wohlbefinden Sie hätten erleben können, wenn sie gleichzeitig Spass an einer gesunden Lebensweise gehabt hätten. Denn nur die Abwesenheit von Krankheit ist noch lange kein Garant für ein wirklich ausgefülltes und in allen Bereichen gesundes Leben ;-) Und genau aus u. a. demselben Grunde wird man allein vom Weglassen von Kaffee und Weissbrot noch keine 150.
 
Ihre positive Lebenseinstellung im Hinblick auf Krankheiten ist löblich, allerdings ist Krankheit in manchen Fällen ;-) durchaus existent und real und basiert leider nicht nur auf die Wunschvorstellung des Ihrer Meinung nach eingebildeten Kranken. Zwar hat Krankheit auch seelische Hintergründe, manifestiert sich jedoch meist im körperlichen Bereich. (Kleine Frage am Rande: Wie kam es doch gleich wieder, dass Sie sich auf eine Seite zum Thema Arthrose verirrten und diese dann auch noch lasen?)
 
Selbstverständlich sind unsere Tipps nichts für Menschen, die glauben, Lebensfreude und Hochgenuss seien nur dann möglich, wenn man völlig gedanken- und kritiklos alles in sich hinein stopfen darf, was der Markt so bietet und bereits dann Selbstmordgedanken hegen, wenn sie vom Nachschub an Kaffee und Weissbrot abgeschnitten wären. Unsere Plattform wird hingegen von solchen Menschen genutzt und geschätzt, in deren Leben es andere Prioritäten gibt, die sich nicht selten in einer tatsächlichen Krankheit befinden, die die Hilflosigkeit und Ignoranz vieler Ärzte erleben und die sich entschlossen haben, ihr Leben und ihre Gesundheit selbstverantwortlich in die eigenen Hände zu nehmen.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Barbara Verdianz
geschrieben am: dienstag, 04. oktober 2011, 22:23
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Liebes Team, ich bin 35 und bekam vor kurzem an 2 Stellen im Körper Arthrose diagnostiziert (Rhizarthrose und Hüftgelenke). Es frustriert mich sehr und ich kann mich auch nur schwer damit abfinden. Ich bin auf Ihre Ernährungsempfehlungen gestoßen, habe diese sofort befolgt und auch elativ rasch Schmerzreduktion erfahren. Dann kam der Urlaub (2 Wochen "alte" Ernährung) und jetzt klappt es mit der Ernährungsumstellung nicht mehr so ganz. DER GRUND: ich wiege sowieso schon recht wenig und die Ernährungsumstellung hat nochmals 2 kg gefordert.

Mein Umfeld sieht schon eine Magersüchtige in mir. Weiters stille ich mein Kind noch (Langzeitstillen) und brauche schon aus diesem Grund mehr Kalorien. Ich möchte also nicht abnehmen, sondern eher zunehmen! Ihre Ernährungsempfehlung ist im Prinzip "vegan" und darum habe ich mich auf die Suche nach veganen Rezepten gemacht. Entspricht es Ihren Ernährungsvorschlägen, wenn ich beispielsweise Hirsekroketten oder Quinoabratlinge esse?

Ich esse auch am Morgen jede Menge Brot (ich backe selbst Vollkornbrot) und mit wenig Butter, Marmelade und Honig. Ansonsten würde ich den Tag nicht mal bis zum Mittagessen überstehen... Ich bitte um Ihre Meinung zu meiner Situation.
Herzlichen Dank im Voraus!
Barbara Verdianz




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Barbara,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wir freuen uns sehr, dass es Ihnen bereits besser geht :-)
 
Die Arthrose-Ernährungstherapie ist keine Ernährungsweise, bei der man automatisch abnimmt, auch die GewichtsZUnahme gelingt damit. Allerdings wird Brot, auch Vollkornbrot nur in sehr kleinen Mengen (höchstens eine Scheibe am Abend) empfohlen. Beobachten Sie sich diesbezüglich. Wenn es Ihnen schlechter gehen sollte, dann reduzieren Sie das Brot.
 
Die Arthrose-Ernährungstherapie sieht ferner vor, am Vormittag nur Früchte zu essen, um die Ausscheidung von Schlacken zu fördern. Sie können dabei so viele Früchte essen, wie Sie möchten. Wenn Sie dennoch immerzu hungrig sind, probieren Sie es mit einem basischen Müsli in vielerlei Variationen und/oder einer Mandelmilch:

Alles über Mandelmilch
 
Sie können auch Hirse mit Bio-Butter oder Ghee essen. Ihre Ernährung muss nicht fettarm sein! Sie sollte lediglich arm an minderwertigen Fetten sein, hochwertige Fette aus Mandeln, Nüssen, Ölsaaten, Leinöl, Hanföl, Kokosöl, Ghee etc. können sehr wohl reichlich verzehrt werden.
 
Bratlinge oder ähnliches können als Beilage gegessen werden. Zusätzlich möchten wir Ihnen die äusserst vitalstoffreichen grünen Smoothies ans Herz legen.

Alles über grünes Smoothies

Deren Lebendigkeit und Vitalstoffreichtum wird auch Ihrem Baby zugute kommen :-)
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym2
geschrieben am: dienstag, 27. september 2011, 12:32
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Liebes Team Ich habe gemäss meinem Arzt familiäre Fingerpolyarthrose bzw. könnte es das werden. Einige Finger sind in den Mittelgelenken und Endgelenken verdickt und vor allem zwei davon sind im Mittelgelenk sichtbar verdickt. Nach einer MRI Untersuchung kamen wir zum Schluss, dass der Knorpel seine vollständige Breite hat, keine Entzündung vorliegt und dass der Knochen selbst breiter geworden ist. Das ist seit etwa einem Jahr so und hat sich seither nicht verschlimmert.

Da ich Krafttraining mache, schaue ich auf eine ausreichende Eiweisszufuhr, wobei ich selten mehr als 1.6g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht zu mir nehme (empfohlen sind ja mehr als 2g/Kg Körpergew.). Dabei nehme ich fast täglich eine Portion Eiweisspulver zu mir (30g Pulver) und einige Portionen Magerquark. Sonst ernähre ich mich abwechslungsreich und gesund. Ich erinnere mich, dass ich zu der Zeit als die Gelenke breiter wurden, relativ viel Sojaflocken zu mir nahm (fast 1 Kilo pro Woche). Die Freude an Soja ist mir so nach 2 Monaten vergangen.

Gibt es da eventuell einen Zusammenhang zwischen meinen breiteren Gelenken und der aktuellen bzw. damaligen Ernährung?

Besten Dank und liebe Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Liebe,r Anonym2,
vielen Dank für Ihre Mail.
Arthrose wird u. a. im Zusammenhang mit einem konkreten Eiweissüberschuss gesehen. Dabei geht man von der offiziellen Empfehlung von 0,8 g Eiweiss/kg Körpergewicht aus. Mit 1,6 g/kg sind Sie bereits bei der doppelten Menge, wobei es sich bei Sojaflocken, Quark und herkömmlichen Eiweisspulvern um allesamt stark verarbeitete Produkte handelt. Wir raten zu einer Reduktion der Eiweissmenge und einer Deckung des Eiweissbedarfes von 0,8 g/kg mit vorerst ausschliesslich natürlichen, möglichst pflanzlichen Lebensmitteln über mehrere Monate hinweg, da sich Veränderungen im Knochen nur langsam wieder zurückbilden. In unserem Artikel über Arthrose sind im Abschnitt "Die Praxis" die wichtigsten Hinweise zu einer empfehlenswerten Ernährung bei Arthrose aufgeführt.

Falls Sie nach Besserung Ihrer Symptome Ihre Eiweisszufuhr mit Hilfe eines konzentrierten Eiweisspulvers wieder erhöhen wollen, empfehlen wir ein möglichst natürliches Eiweissprodukt, wie z. B. das Reisprotein von Sunwarrior (Infos dazu finden Sie hier:

Muskelaufbau mit Reisprotein

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

grenigloh gabriele
geschrieben am: montag, 26. september 2011, 19:44
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bei anfänglicher arthrose soll man alles was rot ist, z.b.tomaten erbeeren rotwein, meiden. Stimmt dies? meine gewicht ist ok, 52 kg, bei 165 und 64 jahren, esse seit 22 jahren kein fleisch doch es schleicht sich was ein was halten Sie von tägl. einnahme der Teufelskralle? (in kapseln) soll auch ziegenkäse wegbleiben? schadet etwas fisch? DInkelbrot ist doch gut, oder? .
herzlichst gabriele g aus spanien




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriele,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Nicht die Farbe Rot ist dafür verantwortlich, dass laut manchen Informationen bei Arthrose manche Lebensmittel gemieden werden sollen, sondern die Tatsache, dass zufällig viele rote Lebensmittel von den Herausgebern dieser Informationen als gleichzeitig säurebildend betitelt werden. Unserer Meinung nach ist nicht die Farbe für die ungünstige Wirkung auf die Gesundheit ausschlaggebend, sondern die Qualität und der Verarbeitungsgrad dieser Lebensmittel.
 
Falls Ihre Arthrose also nicht gerade mit einer Histaminintoleranz kombiniert auftritt, dann sind die von Ihnen genannten roten Lebensmittel durchaus erlaubt, wenn sie in reifem und möglichst biologischem Zustand verspeist werden. Von alkoholhaltigen Getränken raten wir jedoch generell ab - insbesondere, wenn bereits Beschwerden vorliegen.
 
Wie Ihre Ernährung bei Arthrose gestaltet werden soll, erfahren Sie im obigen Text unter "Die Praxis". So finden Sie beispielsweise im Abschnitt "Konsequent und vollständig gemieden werden" eine Auflistung der - zumindest in der Anfangszeit (bis eine deutliche Besserung eintritt) - verbotenen Lebensmittel, wozu u. a. ALLE tierischen Eiweisse gehören. Auch wird darauf hingewiesen, dass Backwaren gemieden werden sollten und dass lediglich ETWAS Vollkornbrot erlaubt ist, wozu natürlich auch Dinkelbrot gehört. Allerdings sind Alternativen in Form von Hirse, Quinoa o. ä. dem Brot vorzuziehen. In welchem Umfang Sie unsere Tipps umsetzen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.
 
Die Teufelskralle können Sie selbstverständlich begleitend nehmen. Ihre entzündungshemmende, abschwellende und leicht schmerzstillende Wirkung setzt jedoch erst nach einigen Wochen ein.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

claudia lodders
geschrieben am: sonntag, 25. september 2011, 17:25
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liebes team vom zdg,seid nov.10 ernähre ich mich nach der gat der arthroseselbsthilfe mit grossen erfolg,ich war schmerzpatientin mit viel medikamenteneinnahme hohem blutdruck und schmerzen bei jedem schritt,jetzt brauche ich kein medikament mehr und bin belastbar.

meine frage: seit einem halben jahr nehme ich trotz gleichbleibender nahrungsmenge nicht mehr ab.ich wiege bei einer grösse von 168 ,90kg .habe 20kg abgenommen seit nov.ich hoffe das soviel gewicht auf dauer nicht wieder probleme macht.im moment bin ich sehr beweglich.grüsse c.lodders




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Claudia,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren wundervollen Erfahrungsbericht :-) Wir freuen uns sehr, dass Sie derart grosse Fortschritte machten und Sie sich aus eigener Kraft von Ihren Medikamenten lossagen konnten!

Möglicherweise ist Ihr Stoffwechselgrundumsatz soweit gesunken, dass er mit den jetzt zugeführten Kalorien sein Gewicht halten kann, das heisst, Ihr Stoffwechsel arbeitet auf Sparflamme. Versuchen Sie also, Ihren Stoffwechsel gezielt anzuregen. Tipps dazu finden Sie u. a. hier:

Wie Sie den Stoffwechsel anregen

und auch hier:

Gesund abnehmen

Auch in dieser Information finden Sie etliche Tipps, die dabei helfen, mögliche eingelagerte Stoffwechselabfallprodukte abzubauen und dadurch weiter Gewicht zu verlieren.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ingeborg J.
geschrieben am: sonntag, 25. september 2011, 14:30
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Hallo
ich bin 73 Jahre alt - habe 20 Jahre in Hongkong gelebt. Ich habe also chinesische Küche bevorzugt. Auch hier in Deutschland habe ich bis zum Jahr 2000 chinesisch gekocht. Dann gründete ich mit meinen Geschwistern eine Wohnungsgemeinschaft. Sie bevorzugen alle viel, viel Fleisch, Kuchen und Weißbrot, nur wenig Gemüse und Obst. Von da an ging es mir von Woche zu Woche gesundheitlich schlechter.

Seit Januar 2011 plagt mich Arthrose im Lendenbereich (leichte Skoliose) - am 2.9.2011 bekam ich starken Ischias, der bis in die Beine ausstrahlt - die Schmerzen sind mörderisch. Vor 8 Wochen hatte ich sogar einen leichten Schlaganfall. Mit Fangokissen und Physiotherapie und Tabletten versuchen wir, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Ich werde ab sofort wieder Chinesisch kochen und mich an Ihre Rezepte halten. Viel Wasser trinken und Gemüse und Obst essen.

Glauben Sie, daß ich das Ruder noch herumreißen kann?

Herzliche Grüße - Ihre Ingeborg J




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ingeborg,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Aus der Ferne können wir leider nicht genau beurteilen, wie Ihre gesundheitliche Situation aussieht. Aber es ist nie falsch sich gesund zu ernähren und es ist auch nie zu spät damit anzufangen. Sie werden mit Sicherheit eine Besserung merken. Wir finden es toll, dass Sie Ihre Ernährung umstellen möchten und hoffen, dass Sie auf unserer Seite einige hilfreiche Tipps dabei finden.

Wir wünschen Ihnen alles, alles Gute.

Beste Grüsse,
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ute Feldmann
geschrieben am: samstag, 24. september 2011, 12:59
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Liebes Team,

interessante Seite, interessante Texte....stelle heute meine Ernährung um...werde berichten..Euch auch eine gute Zeit.

Liebe Grüße


zeyneb Radwan
geschrieben am: mittwoch, 21. september 2011, 12:11
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Hallo!
Als Mutter (46)von 6 Kindern, die vom Jobcenter leben muss, habe ich effektiv nicht das Geld, um diese Ernährungstipps zu realisieren. Meine Artrose befindet sich am Anfang, dennoch schränkt sie mich schon manchmal ein. Ich bin nicht übergewichtig, rauche nicht, trinke nicht, esse kein Schwein, keine Fertiggerichte. Mein einziges Laster ist Kaffee und Kuchen. Was kann ich tun, ohne die Finanzen zu ruinieren?




Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.

Sie schreiben nur, was Sie nicht essen, aber nicht, woraus Ihre momentane Ernährung besteht (ausser Kuchen, was jedoch nicht Ihr Grundnahrungsmittel sein wird ;-)). Folglich können wir uns nur auf allgemeine Tipps beschränken und nicht konkret auf Ihre persönliche Situation eingehen. Die Lebensmittel, die im Rahmen der Arthrose-Ernährungstherapie bevorzugt verzehrt werden, sind keine Luxusprodukte. Es handelt sich um ganz normales Gemüse, um Salate und um Obst. Getreide oder Linsen (um daraus Sprossen zu bereiten) gehören zu den preisgünstigsten Lebensmitteln überhaupt. Hirse ist äusserst ergiebig, so dass sie von einem Päckchen (500 g) mindestens drei Beilagen bereiten können. Falls Ihnen auch die Hirse zu teuer ist, dann nehmen Sie Kartoffeln. Ferner empfehlen wir Ihnen, Ihr "Laster" (Kuchen) mindestens drei Monate lang "an den Nagel zu hängen" und dabei Ihr Befinden zu beobachten. Als Getränk wird in der Arthrose-Ernährungstherapie das preisgünstigste weit und breit genossen, nämlich Wasser :-)

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

uge
geschrieben am: gestern, 19:44
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Mich irritiert die Aussage "Tabletten mit isoliertem Calcium hingegen bewirken oft eine Verschlimmerung der Situation". Für mich steht seit jeher fest, nicht über isolierte Nahrungsergänzungsmittel (Spurenelemente, Mineralien), die sicherlich meist auch rein chemisch hergestellt (also künstlich dem natürlichem Stoff nachgeahmt) wurden, Defizite in meinem Ernährungshaushalt auszugleichen.

Wenn ich nun eine Basenkur machen möchte, werden mir aber auch von Ihrer Seite solche Packungen empfohlen. Von einer Bekannten habe ich jetzt "Basica Vital, Basisches Granulat nach Ragna Berg" in die Hände bekommen und bin verunsichert, ob mir so etwas ehrlich bei einer Basenkur helfen kann.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Uge,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wenn eine chronische Übersäuerung möglichst rasch und nachhaltig beseitigt werden soll, können zur Ausleitung überschüssiger Säuren basische Mineralstoffe eingenommen werden, die in dieser Art, Menge und Zusammensetzung natürlicherweise nicht im Organismus vorhanden sind. Eine Übersäuerung ist bereits ein äusserst unnatürlicher Zustand. Diesen allein mit natürlichen Methoden, also der Ernährungs- und Lebensweise zu verändern, ist möglich, dauert jedoch seine Zeit und erfordert Disziplin und Konsequenz.
 
Zur Remineralisierung des Organismus jedoch empfehlen wir diese Mineralstoffe, wie sie in Basenkuren enthalten sind, nicht. Für diesen Zweck raten wir zu ganzheitlichen Mineralstoffmischungen, wie z. B. die Sango Meeres Koralle, Basenquelle o. ä.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 12. september 2011, 18:58
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Liebes Team des Zentrums der Gesundheit, Kann man bei der Ernährungsumstellung einen koffeinfreien Kaffee trinken?

Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie alle anderen Richtlinien konsequent einhalten, dann dürfte eine gelegentliche Tasse koffeinfreier Kaffee pro Tag einen Erfolg nicht verhindern. Allerdings reagiert jeder Mensch auf die Arthrose-Ernährungstherapie anders. Beim einen genügen bereits geringfügige Änderungen der bisherigen Lebensweise, um eine Besserung herbeizuführen, beim anderen hemmt schon die Tasse Kaffee (koffeinfrei oder koffeinhaltig) den Heilprozess.

Sie müssten also einfach einen Versuch wagen und bei nur schleppenden Erfolgen einige Wochen lang den Kaffee weglassen und mit einem anderen Getränk ersetzen (z. B. basischer Kräutertee, Lapachotee, Lupinenkaffee o. ä.).

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anonym
geschrieben am: dienstag, 30. august 2011, 09:03
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Hallo, nach einem Knochenbruch hat sich am Fersenbein Arthrose gebildet. KÖnnten Sie mir bitte mitteilen, ob die Ernährungsumstellung auch bei diese Arten von Arthrose hilft? Vielen Dank und herzliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Frage.
Die posttraumatische Arthrose hat ihre Ursache in der vorangegangenen Verletzung, also in einem möglicherweise nicht ideal verheilten Bruch und einer darauf folgenden Fehlstellung und einseitigen Belastung. Eine falsche Ernährungs- und Lebensweise ist hier also nicht ursächlich an der Entstehung der Arthrose beteiligt. Dennoch kann eine gesunde Ernährung, die ja den Körper in jedem Bereich stärkt und aktiviert, auch bei einer posttraumatischen Arthrose hilfreich sein, da sie entzündungshemmend, entsäuernd und immunsystemmotivierend wirkt, Übergewicht abbaut oder gar nicht erst entstehen lässt und außerdem oxidativen Stress lindert.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

von Schlichtegroll
geschrieben am: sonntag, 28. august 2011, 14:50
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Guten Tag,
ich habe Arthrose 3. und 4. Grades im rechten Knie. Mir leuchtet es schon ein, dass eine Ernährungsumstellung viel bringen würde, weiß aber nicht wie ich das mit dem Kantinenessen vereinbaren kann, weil es täglich Fleisch gibt, fast täglich Fisch, Salat gibt es zwar auch, aber täglich Salat essen kann ich mir schwer vorstellen. Die Kohlenhydrate und Weißbrot lasse ich schon weg. Könnten Sie mir da einen Rat geben?

Freundliche Grüße
Michaela von Schlichtegroll




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau von Schlichtegroll,
vielen Dank für Ihre Mail.

Anfangs wäre es tatsächlich ratsam, in der Kantine "nur" Salat zu essen. Möglicherweise erklärt man sich auch bereit, Ihnen statt des Fleisches eine doppelte Portion Gemüse zu servieren. Statt dessen könnten Sie sich gesunde Zwischenmahlzeiten von Zuhause mit zur Arbeit nehmen und am Abend zu Hause eine gesunde warme Mahlzeit genießen. Wenn Sie eine deutliche Besserung verspüren, könnten Sie wieder gelegentlich Fleisch/Fisch zum Salat essen. Sollte sich daraufhin wieder eine Verschlechterung einstellen, reduzieren Sie die tierischen Eiweisse wieder. Es geht also nicht um einen starren Ernährungsplan, sondern um eine individuelle Anpassung an die persönliche Situation und an die jeweilige Regenerationsfähigkeit des Organismus.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karin Göcken
geschrieben am: samstag, 27. august 2011, 19:22
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wie viele andere bin auch ich zufällig auf Ihre Seite gestoßen. Nachdem ich viele Ihrer Zuschriften gelesen habe, möchte ich auch gerne ein paar Fragen stellen. Ich habe gestern die Diagnose von meiner Ärztin bekommen. Arthrose 4. Stufe. Jetzt komme ich warscheinlich um eine OP nicht mehr herum. Sie meinte allerdings solange ich es so noch für lebenswert halten würde, solle ich noch warten. Halten sie es für möglich, daß ich durch eine Ernährungsumstellung noch etwas retten könnte? Bin 64 Jahre, 167 groß und wiege 85 kg. Habe nie aktiven Sport getrieben. I Ich weiß, daß ich mindestens 10 kg abnehmen muß - u. da liegt auch schon mein Problem. Ansonsten bin ich ein positiv denkender Mensch ;-)).

Mein Mann würde bestimmt einem Teil dieser Ernährungsumstellung auch zustimmen, aber er ist sehr magenempfindlich und wird daher auf nüchternen Magen bei soviel Obst Probleme bekommen. Da eine Ernährungsumstellung zu zweit einfacher ist, hätte ich gerne Ihren Rat. Bei ihm fangen die Knochenprobleme auch an. Wenn auch nicht - Noch nicht - so stark wie bei mir.

Ich möchte mich im Vorraus für Ihre Antwort bedanken.

Freundliche Grüße
Karin




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Karin,
vielen Dank für Ihre Mail.

Generell ist es nie zu spät, die Ernährung umzustellen und mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Wir finden es toll, dass Sie mit Ihrem Mann zusammen etwas ändern wollen.

Wenn sich über viele Jahre hinweg Schlacken im Körper angesammelt haben, können diese jedoch nur über eine langfristige und strikte Ernährungsumstellung wieder ausgeschwemmt werden. Eine teilweise Umstellung ist zwar besser als gar keine, doch reicht diese nicht aus, um den Körper vollständig von Schlacken zu befreien und Krankheiten wie Arthrose im fortgeschrittenen Stadium umzukehren. Eine strikte Ernährungsumstellung fordert eine gewisse Disziplin und Ausdauer, doch mit der Zeit wird der Körper sich mehr und mehr dafür bedanken.

Viele Menschen glauben, sie vertragen keine Früchte - doch das Gegenteil ist oft der Fall. Obst wird im Grunde sehr schnell verdaut, wenn es auf leeren Magen und keinesfalls als Nachtisch gegessen wird. Ist jedoch die Verdauung durch andere Lebensmittel blockiert, fängt das Obst an zu gären, was zu Magenschmerzen, Blähungen oder Sodbrennen führen kann. Hierzu empfehlen wir Ihnen auch unseren Artikel über eine gesunde Verdauung zu lesen.

Früchte werden während der Arthrose-Ernährungs-Therapie deshalb am Vormittag gegessen, um die morgendliche Ausscheidungsphase des Organismus zu unterstützen und sie nicht mit reichhaltigem Essen zu blockieren. Früchte fördern die Entgiftung und Schlackenausscheidung und versorgen den Organismus mit wichtigen Vitalstoffen und hochwertigem Wasser. Sollte Ihr Mann jedoch trotz der oben genannten Massnahmen keine Früchte vertragen, dann könnte er entweder beim gewohnten Frühstück bleiben oder auch gedünstetes Gemüse frühstücken, während Sie Ihre Früchte geniessen. Das Mittag- und Abendessen können Sie dann wieder beide zusammen essen.

Sie werden mit Sicherheit einen positiven Effekt sehen, wenn Sie sich an die beschriebenen Arthrose-Ernährungsregeln halten, wobei der Körper nicht nur von Schlacken, sondern auch von überflüssigen Pfunden befreit werden wird. Probieren Sie es aus.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass wir Ihnen weiter helfen konnten.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Monika
geschrieben am: dienstag, 23. august 2011, 21:44
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Hallo Team Zentrum der Gesundheit,
ich bin ein begeisterter Fan von Euch und war sehr über Euren Arthrose Bericht begeistert. Ich habe jetzt seit einigen Tagen meine Ernährung komplett umgestellt (was für mich zum Glück nicht schwer war) und mir fällt momentan nur auf, dass ich mich sehr müde, erschöpft und schlapp fühle. Werden event. bereits Schlacken abgebaut? Oder ist es weil ich auch Kohlenhydrate ausschütte?

Vielen Dank und viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Monika,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wir freuen uns, dass Sie Nägel mit Köpfen machen und Ihre Ernährung ab sofort gesünder gestalten :-)

Nach einer umfassenden Ernährungsumstellung sind gewisse Körperreaktionen keinesfalls selten. Der Organismus nutzt die Gelegenheit, um Toxine und Stoffwechselabfallprodukte zu mobilisieren, die sich im Gewebe über die Jahre hinweg eingelagert haben. Dabei kann es zu den von Ihnen beschriebenen Symptomen und sehr oft auch zu Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen kommen. Sie können die Entschlackung mit Bentonit unterstützen.

Denken Sie in jedem Fall daran, mindestens 2,5 Liter reines Quellwasser täglich zu trinken, da dies ebenfalls die Ausscheidung von Toxinen beschleunigt. Kohlenhydrate werden Sie jedoch kaum ausschütten. Kohlenhydrate werden im Organismus zu Glucose umgebaut. Glucose wiederum dient den Zellen als Brennstoff. Überschüssige Glucose wird in Form von Glykogen in der Leber oder in Form von Fett gespeichert.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und wunderbare Erfolge,
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dr. Jörg E.H. Kessler
geschrieben am: mittwoch, 17. august 2011, 10:31
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Sehr geehrtes Team vom Zentrum der Gesundheit, unter Hinweis auf meine email von gestern -siehe unten- habe ich noch eine wichtige Frage... wie bereits erwähnt, habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich esse seit 6 Tagen keine tierischen Produkte mehr. Meine Schmerzen haben bereits nachgelassen. Da ich Fitness-Sport betreibe, hier insbesondere Muskeltraining, war ich bisher der Auffassung, daß man den Muskel mit Eiweißzusatz unterstützen soll (bisher tierisches Protein). Darf ich trotz Arthrose Befund künftig ein pflanzliches Protein einnehmen um beim Training Leistung zu bringen und den Muskel aufzubauen bzw. zu erhalten ? Ich denke, diese Frage beschäftigt viele Arthrose-Betroffene Sportler. Vielen Dank für eine baldige Antwort. Freundliche Grüße Dr. Jörg E.H. Kessler




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jörg,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bis zu einer merklichen Verbesserung der Beschwerden sollte während der Arthrose-Ernährungstherapie neben der Ernährung keine zusätzliche Proteinzufuhr erfolgen, auch keine pflanzliche. Sobald eine Besserung eintritt, können Sie - wenn Sie der Meinung sind, zusätzliches Eiweiß zu benötigen - mit kleinen Dosen pflanzlichen Proteins beginnen. Beobachten Sie dabei Ihr Befinden. Sollte sich eine Verschlechterung ergeben, reduzieren Sie das Protein umgehend. Normalerweise steht bei der Arthrose-Ernährungstherapie jedoch zuerst einmal die Proteinreduktion im Vordergrund, da eine eiweißüberschüssige Ernährung mit zu den Ursachen der Arthrose gezählt wird. Gleichzeitig jedoch ist die Arthrose-Ernährungstherapie keine Eiweißmangel-Diät. Sie versorgt mit mindestens jener Eiweißmenge, die offiziell für gesunde Menschen (und auch für Sportler) als ausreichend gilt (0,8 g/kg Körpergewicht).
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Anonym
geschrieben am: mittwoch, 17. august 2011, 09:57
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 43 Jahre alt und leide unter starker Arthrose in den Knien Stadium 3 und seit 3 Jahren habe ich in verschiedenen Fingergelenken Arthrose. Ich interessiere mich sehr für ihre Ernährungsempfehlung und würde sie natürlich so handhaben, dass sie auch erfolgreich ist.

Ich bin 1,81 cm groß und schlank und habe einen Blutdruck v0n 100/70. Wenn ich in der früh nicht frühstücke, kippe ich manchmal um.

Jetzt bin ich etwas ängstlich, wenn ich morgens nur Obst esse, da ich davon nicht satt werde.

Wäre es total schlecht und für den Erfolg schädlich, wenn ich morgens z.B. einen Hirsebrei mit Obst essen würde? Damit fühle ich mich für den Tag gestärkt.
Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Zentrum der Gesundheit:

Hallo,
vielen Dank für Ihre Mail.

Falls es sich in Ihrem vormittäglichen Ablauf einrichten lässt, könnten Sie immer wieder - z. B. alle 1 bis 2 Stunden - Früchte essen. Sie müssen also nicht mit einer einzigen Früchtemahlzeit am Morgen bis zum Mittag durchhalten. Sinn der reinen Früchtemahlzeit(en) ist, dass der Organismus entlastet wird und den Vormittag zur Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten nutzen kann, was kaum möglich ist, wenn konzentrierte Kohlenhydrate (z. B. Backwaren) oder eiweißreiche Mahlzeiten (Wurst, Eier, Milchprodukte) verzehrt werden.

Zwar ist Hirse sehr wasserhaltig und von allen Getreidesorten am empfehlenswertesten, doch gehört auch sie zu den konzentrierten Kohlenhydraten und verlangsamt den erwünschten Ausleitungsprozess.

Wenn jedoch mehrere Obstmahlzeiten aus organisatorischen Gründen nicht möglich sind und Sie darüber hinaus ein besseres Gefühl haben, wenn Sie morgens eine sättigende Mahlzeit zu sich nehmen, dann gehört Ihr Vorschlag immer noch zu den besseren Frühstücksmöglichkeiten. Beobachten Sie dabei Ihr Befinden. Stellt sich eine Besserung ein - sehr gut. Wenn nicht, probieren Sie es - wie oben beschrieben - mit mehreren reinen Obstmahlzeiten am Morgen.

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Dr. Jörg E.H. Kessler
geschrieben am: dienstag, 16. august 2011, 19:19
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Danke vielmals für die aufschlußreichen Informationen. Vor 1 Woche war ich wegen länger anhaltender Schmerzen im Schritt beim Facharzt und habe die Diagnose Arthrose im linken Hüftgelenk erfahren müssen. Zunächst war ich deprimiert. Insbesondere deshalb, weil mir eine "Ausweglosigkeit" prophezeit wurde. Ich war und bin schon immer ein starker, selbstbewußter und positiv denkender Mensch. Doch die Ausformulierung der Diagnose hat mich geschockt. Die angesagte Therapie, Medikament nehmen und Krankengymnastik, hatte ich zunächst akzeptiert. Doch als ich den Beipackzettel des Medikamentes gelesen habe (Nebenwirkungen) ist mir Angst und Bange geworden.

Ich lebe schon immer gesund (gutes, wertvolles Essen, Nichtraucher, selten Alkohol, Fitness-Sport) und ich habe keine Lust auf diese Nebenwirkungen. Und so habe ich die "Schulmedizin" zurückgestellt und im Internet über das Thema Arthrose meine Recherche gestartet. Gleich zu Beginn bin ich auf Ihre Ausführungen gestoßen und habe diese Wort für Wort studiert. Und siehe da: Alle Ihre Ausführungen bezüglich der Schulmedizin treffen bei mir zu. Da ich meinen Kopf nicht nur zum haareschneiden habe :-)) , stelle ich jetzt meine eigenen Überlegungen an. Und meine erste Reaktion: Ich habe sofort -seit letzten Freitag- meine Ernährung umgestellt (bisher habe ich viel zu viel tiersiche Produkte gegessen).

So, jetzt gehe ich das absolut positiv an. Für mich ist die Umstellung keine Belastung, schon eher eine Herausforderung. Wenn ich dadurch meine Schmerzen lindern oder sogar komplett beseitigen kann, ist das für mich Ansporn ohne Ende (salopp ausgedrückt). Außerdem werde ich der Schulmedizin beweisen, daß es auch anders geht (am liebsten sehe ich Arztpraxen und Krankenhäuser von außen im vorbeifahren). An Ihre Adresse darf ich noch einmal sagen: Vielen Dank für die offenen, sachkundigen und ehrlichen Ausführungen. Diese sind sehr sehr hilfreich. Ich für meine Person habe daraus viel gelernt. Bitte weiter so.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jörg E.H. Kessler (kein Arzt)
Manuela
geschrieben am: freitag, 05. august 2011, 15:08
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Liebes Team vom Zentrum der Gesundheit

Da bei mir mittlerweile ein grosser Verdacht auf Arthrose besteht, habe ich mit Interesse Ihre Ernährungsempfehlung gelesen und habe dazu einige Fragen:

1) Gemäss Expertenempfehlung sollten 0.8 g Proteine / kg Körpergewicht täglich gegessen werden. Da bedeutet für mich mehr als 50 g täglich, was mit der beschriebenen "Diät" nur durch Unmengen von Hirse u.ä. sowie Unmengen von Gemüse erreicht werden kann, was eher unrealistisch ist. Läuft man somit nicht Gefahr mit dieser Diät in einen Proteinmangel reinzurutschen und dadurch andere gesundheitliche Probleme zu bekommen?

2) Ich vertrage keine Mandeln. Könnte ich diese durch (ungesalzene) Pistazien und die Mandelmilch durch Kokosmilch (ohne Zusatzstoffe) ersetzen ohne die positive Wirkung der Arthrose-Diät zu vermindern?

3) Ist es für einen positive Heilungswirkung wichtig, die Reihenfolge der Mahlzeiten einzuhalten? Oder könnte auch die Hirse-Gemüse-Mahlzeit zum Mittagessen und die Salate zum Abendessen genommen werden?

4) Ist mit der empfohlenen Arthrose-Ernährung sichergestellt, dass ausreichend essentielle Amino- und Fettsäuren sowie fettlösliche Vitamine aufgenommen werden?

5) Wenn ich mit 38 Jahren relativ jung bin und die Arthrose zwar über den ganzen Köper verstreut, aber nicht stark fortgeschritten ist und ich wirklich versuche die empfohlene Arthrose-Diät als "Lebensernährung" einzuhalten, sind dann gelegentliche "Sünden" von Zucker (z.B. auch in Form von Agavendicksaft oder Ahornsirup), Kaffee, Sojamilch, Tofu, Fisch, glutenfreie Teigwaren und Vollreis sehr kontraproduktiv?

Vielen Dank für Ihre Antwort und auch für den umfassenden und auch wieder Mut machenden Artikel!


Freundliche Grüsse
Manuela


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Manuela,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zu Ihrer ersten Frage bitten wir Sie, unsere Antwort auf eine ähnliche Leserfrage vom 28. Februar 2011 (von G. Schulz) zu lesen (bei den Kommentaren im Anschluss an diesen Artikel).

Zu 2. Selbstverständlich müssen Sie keine Mandeln essen, um gesund zu werden/bleiben. Essen Sie einfach jene Nüsse/Saaten, die Sie vertragen. Pistazien sind hervorragend und - da Sie sich Gedanken um die Deckung Ihres Eiweißbedarfes machen - enthalten sogar mehr Proteine als Mandeln. Sie können aus jeder Nuss oder auch aus Sesam eine pflanzliche "Milch" herstellen. Kokosmilch kann gelegentlich genommen werden (achten Sie auf ungeschwefelte Qualität), allerdings ist die Kokosnuss deutlich mineralstoff- und vitalstoffärmer als die übrigen bei uns bekannten Nüsse bzw. Kerne.

Zu 3. Die gedünstete Mahlzeit wird deshalb für den Abend empfohlen, weil viele Menschen Rohkost so kurz vor der Nacht nicht vertragen. Darüber hinaus gibt es gelegentlich Verdauungsprobleme, wenn Rohkost nach einer gekochten Mahlzeit gegessen wird, auch dann, wenn diese Mahlzeit schon vor einigen Stunden verzehrt wurde. Falls Sie damit kein Problem haben und Ihr Verdauungssystem Rohkost auch am Abend noch verdauen kann, spricht nichts dagegen, die Mahlzeiten zu tauschen. Beobachten Sie einfach Ihr Befinden und falls Sie Unverträglichkeiten wahrnehmen, dann nehmen Sie einfach die entsprechenden Änderungen vor.

Zu 4. Die empfohlene Ernährungsweise wirkt deshalb bei Arthrose, weil endlich die für den Organismus belastenden Lebensmittel weggelassen werden und statt dessen Lebensmittel gewählt werden, die dem Organismus die Gelegenheit geben, sich auf sich und seine Heilung zu konzentrieren. Warum also sollten wir mit etwas minderversorgt sein, nur weil wir Schädliches aus der Ernährung streichen? Die Arthrose-Ernährung liefert alle essentiellen Aminosäuren, die der Organismus braucht. Essentielle Fettsäuren und Vitamine sind eher in der üblichen Ernährung, die reich an verarbeiteten Fleisch-, Milch- und Getreideprodukten ist, Mangelware, jedoch nicht bei einer naturbelassenen basenüberschüssigen Ernährungsweise aus frischen Zutaten.

Zu 5. Testen Sie es selbst aus! Jeder reagiert hier anders. Der eine Mensch muss sich akribisch an die Ernährungsregeln halten, um beschwerdefrei zu bleiben, beim anderen genügt schon der eine oder andere Obsttag pro Woche. Dazwischen sind alle Abstufungen möglich.

Wir wünschen Ihnen großartige Erfolge mit der Arthrose-Ernährung und senden
herzliche Grüße

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mikkel
geschrieben am: mittwoch, 03. august 2011, 21:43
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Hallo,
bin Däne (deswegen mein Deutch nur mittelgut) Bin ein paar Marathons gelaufen und hab Zeit 1,5 Jahr schmerzen in meine Hüfte. Diagnose: Arthrose (und Hüftedysplasi). Alter 34. Nach 5 Orthopäden in München und 1 in Dänemark die alle sofort spritzen oder OP machen würde war ich ganz schön traurig. Konnte kein Sport und war in Alltag relativ eingeschränkt. Lebensqualität blöd. War immer sehr gesund unterwegs aber hab gerne Kaffee, Fleisch und Pasta (Weizen) gegessen. Heute und Zeit fast 5 Wochen genieße ich nur Gemüse, Obst, Juice (viel und fresh), double weizengras Shots (wirklich super!), Wasser (3-4 Liter an Tag), alkoholfreies Weißbier und also NULL Fleisch....und Molkerei Produkte. Ich bin 2 Woche mit Krücken gelaufen und komplett ein stressloses Hüfte zuhaben. Ergebnisse, heute Zeit fast 5 Woche bin fast ohne Schmerzen, hab extrem viel Energie und fühle mich sehr wohl. Ich schwimme viel, radeln und mach extra Muskelaufbau um meine Hüfte. Zusätzlich eine paar Osteopathie Behandlungen. Also insgesamt: ich bin sicher dass man durch seine Ernährung viele machen kann. Hüftedysplasi werde ich immer haben (bis eine OP natürlich) aber die Entzündung und den Arthrose kann ganz schön viel gestoppt und stabilisiert werden. Für Leute die sonst alles probiert haben, was hat ihr zu verlieren. Fleisch, Zucker, Weizen, Koffein, Alkohol, Laktose und Ei-frei bleiben. Halt durch, Minimum 4 Woche und schau wie es geht. Ich werde mich immer zu ernähren wie oben genannt. Klar mit die paar Ausnahmen die man gerne manchen. Ab und an, ein Bier, ein Weißwurst oder ein Pizza. Aber Fleisch brauche ich echt nicht mehr.

Viel Erfolg und Spaß euch alle.
Grüße, Mikkel
Annette Wenger
geschrieben am: dienstag, 02. august 2011, 23:32
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Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin von Ihren Therapieempfehlungen beeindruckt und werde alles unternehmen um meine Beschwerden zu lindern. Die Umstellung ist radikal aber wenn sie mich beschwerdenfrei macht, bin ich bereit dazu. Ich habe folgende Fragen:

Deckt die Therapie den Bedarf an sämtlichen Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen ab?

Was sind die Nebenwirkungen bei der "drastischen " Umstellung der Ernährugsgeswohnheit: Beispiel Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Mangel an Energie.

Wie wird der Calciumbedarf abgedeckt? - ich leide unter Osteoporose und ich nehme auf Empfehlung des Arztes Calcium Tabletten

Wie wird der Bedarf an Omega Oel abgedeckt

Ich habe auf einer amerikanischen Webseite mit Ernährungstips für Arthrose-Patienten gelesen, dass Gemüse aus der Beladonna Familie u.a. Kartoffeln, Tomaten Peperoni, Aubergine besonders schädlich sind für Arthrose-Patienten. Was meinen Sie dazu?

Wie stelle ich mich ein, wenn ich eingeladen werde, mich unterwegs verpflege, im Restaurant esse. Wie organisiere ich meinen Urlaub?

Es fällt mir auf, dass ich mich am Meer besser fühle - weniger Schmerzen, die Gelenke weniger entzündet. Was meinen Sie dazu.

Ich weiss, das sind viele Fragen und ich schätze deshalb Ihre Bemühungen sehr.

Mit besten Grüssen

Annette Wenger


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Wenger,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir freuen uns sehr über Ihre Motivation und beantworten gerne Ihre Fragen:

Deckt die Therapie den Bedarf an sämtlichen Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen ab?

Die Arthrose-Ernährungstherapie ist derart reich an frischen und unverfälschten Lebensmitteln, dass diese Ihnen deutlich mehr Vitalstoffe liefert als die herkömmliche Ernährungsweise.

Was sind die Nebenwirkungen bei der \"drastischen \" Umstellung der Ernährugsgeswohnheit: Beispiel Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Mangel an Energie.

Die von Ihnen genannten "Nebenwirkungen" könnten höchstens als vorübergehende Folge einer am Anfang der Therapie einsetzenden verstärkten Entgiftung in Erscheinung treten, also lediglich in Form einer sog. "Heilkrise".

Wie wird der Calciumbedarf abgedeckt? - ich leide unter Osteoporose und ich nehme auf Empfehlung des Arztes Calcium Tabletten.

Wenn Sie bereits Calciumpräparate einnehmen, machen Sie das natürlich weiterhin. Die bei der Arthrose-Ernährungstherapie empfohlenen Lebensmittel enthalten selbstverständlich auch Calcium (z. B. Mandeln, Ölsaaten, Trockenfrüchte, grüne Blattgemüse). Im Gegensatz zur herkömmlichen Ernährungsweise jedoch, enthalten diese Lebensmittel gleichzeitig sehr viel Magnesium - und nur mit ausreichend Magnesium kann das Calcium erst tatsächlich in die Knochen eingebaut werden. Außerdem enthält die herkömmliche Ernährungsweise sehr viele säurebildende Nahrungsmittel, die zu einem Calciumverschleiß führen. Diese säurebildenden Nahrungsmittel fehlen in der Arthrose-Ernährungstherapie. Mehr Infos dazu hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/starke-knochen-ia.html

Wie wird der Bedarf an Omega Oel abgedeckt?

Z. B. mit Leinöl oder Hanföl, aber auch mit grünem Blattgemüse und Nüssen und Saaten. Mehr Informationen zum Leinöl finden Sie hier.

Ich habe auf einer amerikanischen Webseite mit Ernährungstips für Arthrose-Patienten gelesen, dass Gemüse aus der Beladonna Familie u.a. Kartoffeln, Tomaten Peperoni, Aubergine besonders schädlich sind für Arthrose-Patienten. Was meinen Sie dazu?

Wenn Sie diese Lebensmittel (Nachtschattengewächse) nicht zu Ihren Grundnahrungsmitteln werden lassen, sondern nur dann essen, wenn diese Saison haben und wenn es sie (die oberirdisch wachsenden) in sonnengereifter Qualität gibt, dann werden diese Lebensmittel kaum Ihre Arthrose beeinflussen, schon gar nicht negativ.

Wie stelle ich mich ein, wenn ich eingeladen werde, mich unterwegs verpflege, im Restaurant esse. Wie organisiere ich meinen Urlaub?

Ausnahmen sind natürlich möglich, wenn es wirklich bei Ausnahmen bleibt. Sind die Gastgeber gute Freunde, stellen sie sich bestimmt gerne auf Sie ein. Im Restaurant wählen Sie Gerichte ohne Soßen, ohne Milchprodukte und ohne isolierte Kohlenhydrate (Nudeln, Reis etc.). Nehmen Sie beispielsweise Salat, Fisch und Gemüse - doch sollte auch der Fisch eine Ausnahme bleiben. Der Urlaub lässt sich natürlich am besten in einem Hotel mit gesunder Küche genießen, z. B. mit ayurvedischer Verpflegung. Oder Sie verpflegen sich im Ferienhäuschen selbst.

Es fällt mir auf, dass ich mich am Meer besser fühle - weniger Schmerzen, die Gelenke weniger entzündet. Was meinen Sie dazu.

Das Klima am Meer fördert u. a. die Bildung von Antikörpern und aktiviert die körpereigene Cortisonausschüttung. Gleichzeitig hält man sich gewöhnlich am Meer häufiger an der frischen Luft auf, so dass auch die Haut mehr Sonne und damit der Körper mehr Vitamin D bilden kann.

Nehmen Sie in jedem Fall Kontakt auf mit der Arthrose-Selbsthilfe, um sich mit anderen Betroffenen und Praktizierenden der Arthrose-Ernährungstherapie auszutauschen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute.
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hedwig
geschrieben am: dienstag, 26. juli 2011, 22:50
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CARIN
Wenn Kaffee, dann immer ohne Zucker, ohne Sahne und immer doppelte Menge Wasser nachspülen!

TOM STEINER
Das zeigt, dass auch bei veganer Ernährung eine zu geringe essentielle Nährstoffdichte vorhanden ist.
Mit einem "Scheit" kann kein Ofen warm werden ...

Die Abdeckung mit natürlichem, gentech- und allergiefreiem Sojaeiweiss ist bestens möglich.

REGINA
Wenn rauchen — dann mindestens den "HARMO"-Ring kennenlernen (Google). Es gibt auch ein Pflanzenpulver, das zu 100% alle Geschmacksporen schliesst. Wo ein Wille, da ein Weg!

Rauchen hat noch nie etwas zu tun gehabt mit Nikotinmangel. Mein Arbeitgeber hat von einem Tag auf den andern "freiwillig" aufgehört nach 3 Päckchen pro Tag. Kaffee siehe Carin.

Die meisten Selbsthilfegruppen sind da, um zu lernen, wie man sich mit den Symptomen arrangiert, nicht wie Heilung erreicht werden kann.

GREGOR
Wenn du nicht mehr gehen kannst und deinen Rollstuhl nicht selbst bewegen kannst — ist das Lebensqualität ...???
Wer je gelernt hat Gesundheit zu geniessen, kann nie verstehen, dass er sich einmal dem ungesunden Geniessen hingegeben hat.

HASE
Mit Krankheit kann man ein Vermögen verlieren. Mit Gesundheit kann man sich ein Vermögen erarbeiten.

EVA KLOSE
Homöopathische Mittel sind keine essentiellen Stoffe im Umfang der benötigten Dosierung für einen Körper!

MISTER R
Rohkost schont die "Börse". Für meine Frau und mich betragen die Ernährungskosten pro Monat weniger als 300 Euro.

Gesund werden ist eigentlich sehr einfach. Dabei kann jeder zum Künstler werden. Nebst dem Verstand und der Vernunft darf man sogar den Willen mit aller Konsequenz einsetzen.
Krank werden ist keine Kunst; man braucht all diese Qualitäten nicht!
Sepp Vogt
geschrieben am: samstag, 23. juli 2011, 10:57
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Ihre Informationen sind hilfreich u.sachlich
Neef, Winfried
geschrieben am: donnerstag, 21. juli 2011, 12:08
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Liebe Bearbeiter,

da ich im rechten Knie unter leichter Arthrose leide, las ich intensiv Ihre vorgeschlagenen Ernährungsvorschläge. Das ist ja eine richtige Arbeit bei meinen 72 Jahren, doch recht einleuchtend. - Es wäre schön, wenn Sie mir die nachfolgenden Fragen beantworten könnten.
1. Gibt es Arthrose - Selbsthilfegruppen und wenn ja, wie kann ich mich mit ihnen in Verbindung setzen?
2. Gibt es einen Ort wo man sich speziell mit Arthrose beschäftigt und eventuell sogar eine Kur beantragen kann?

Bereits jetzt meinen herzlichsten Dank für eine kurze Rückantwort.
Mit freundlichen, herzlichen Grüßen aus dem Vogtland
Winfried Neef

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Neef,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hervorragend, dass Sie dazu motiviert sind, Ihrer Arthrose bald den Marsch zu blasen!
Bitte setzen Sie sich mit der Arthrose-Selbsthilfe in Verbindung. Dort erfahren Sie sowohl, wo derzeit Selbsthilfe-Treffen veranstaltet werden und ob es inzwischen eine Einrichtung gibt, die die Arthrose-Ernährungstherapie anbietet (uns ist derzeit leider noch keine bekannt):
Arthrose-Selbsthilfe, Sprecher: Burkhard Wurst, Telefon 05662-408851, Internet: Arthrose Selbsthilfe
Wir wünschen Ihnen das Allerbeste und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Chris Kraus
geschrieben am: donnerstag, 30. juni 2011, 10:00
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guten Tag,
wie gerne würde ich nach der
Arthrose-Diät leben. So viel Obst wie ich möchte, Mandeln, Datteln, kein Weißmehl usw usw. Auch Hirse geht nicht wegen des hohen Saccharosegehaltes. Nur wie ernährt man sich, wenn an gleichzeitig eine Fruktosintoleranz hat? Da ist ein guter Rat gefragt. Jedenfalls kann ich die genannten Tipps unmöglich umsetzen.Und von irgend etwas muß ich leben und satt werden.
Ratlose Grüße
Christa Kraus

Liebe Frau Kraus,
vielen Dank für Ihre Mail.
Auch mit einer Fructoseintoleranz ist eine gesunde Ernährung möglich, die bei Arthrose Linderung bringt. Da diese Thematik bereits von anderen Lesern zweimal angesprochen wurde, erlauben wir uns, Sie auf unsere ausführlichen Antworten auf die entsprechenden Anfragen zu verweisen. Bitte scrollen Sie im Anschluss an diesen Kommentar weiter nach unten. Sie gelangen dann zu den Kommentaren anderer Leser. Bitte gehen Sie daraufhin zu den Kommentaren vom 10.6.2011 und 19.7.2010, die beide FIT zum Thema haben und unsere Tipps zu dieser besonderen Situation beinhalten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Madeleine-J.
geschrieben am: mittwoch, 22. juni 2011, 16:36
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Hallo,

ich bin erst 21 und bei mir wurde Arthrose im Rücken festgestellt, was mich sehr schockiert hat.
Zusätzlich zu dem Ernährungsplan wollte ich Sport treiben habt ihr einen Vorschlag was am besten ist bzw. am Gelenk schonendsten?!

Liebe Grüße
Madeleine-J.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Madeleine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Welchen Sport bzw. welche Übungen Sie praktizieren können, um einen positiven Effekt zu erzielen, müssten Sie unbedingt mit einem kompetenten Physiotherapeuten besprechen, der Ihnen ein Bewegungsprogramm genau auf Sie persönlich und Ihre individuellen Bedürfnisse "zuschneidern" kann.

Alles Liebe
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Doris D.
geschrieben am: freitag, 10. juni 2011, 20:27
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Guten Abend!

Gerne würde ich mich nach Ihrem aufgestelltem Ernährungsplan ernähren. Das Dumme ist nur, dass ich unter Laktoseintolleranz, Fructoseintollerantz und Glutenunverträglichkeit leide.
Ich kann also weder Obst, noch Gemüse essen. Vielleicht können Sie mir sagen, ob es zu Ihrem Ernährungsplan irgend eine Alternative gibt? Ich würde wirklich so gut, wie alles machen, wenn ich diese Schmerzen nicht mehr fühlen müsste.

Alles Liebe und ein schönes Pfingstwochenende wünscht Ihnen,

Doris D.

Antwort:

Liebe Doris,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Die beschriebene Arthrose-Ernährungstherapie passt sehr gut zu einer Gluten- und Laktoseintoleranz, da weder Milchprodukte noch grosse Mengen an Getreideprodukten enthalten sind. Die geringen Getreidemengen können problemlos mit glutenfreien Produkten ersetzt werden. Bei Fructoseintoleranz ist wichtig - falls noch nicht geschehen - mögliche Ursachen abzuklären. Oft sind eine Störung der Darmflora und irritierte Darmschleimhäute daran nicht unbeteiligt.

Wie wir bereits einer anderen Leserin mit einem ähnlichen Problem schrieben (siehe Kommentare zum betreffenden Text), kann die Arthrose-Ernährungstherapie - je nach Ausprägung - auch mit Fructoseintoleranz praktiziert werden. "Ohne Früchte kann man weitaus gesünder leben als ohne Gemüse. Viele Früchte enthalten bereits so viel Zucker (gezüchtete Hybridsorten), dass dieser auch gesunden Menschen langfristig Schaden zufügt. Auch enthalten Früchte nicht annähernd so viele lebenswichtige Mineralstoffe wie Gemüse. Es ist also - von der Vitalstoffversorgung her gesehen - nicht tragisch, wenn Sie Früchte meiden müssen."

Wie konkret Sie eine gesunde Ernährung praktizieren, also mit welchen Lebensmitteln, hängt von Ihrer Fructosetoleranz ab. Verträgt Ihr Darm absolut keine Fructose oder können Sie z. B. Gemüse mit sehr niedrigem Fructosegehalt durchaus problemlos vertragen? Oft können zumindest geringe Mengen Fructose nach einer Darmsanierung wieder gegessen werden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kobler C. Sus.
geschrieben am: montag, 06. juni 2011, 20:35
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Vollkorn irritiert den Stoffwechsel und macht ihn träge, wie Weizen und andere Getreide.
Hingegen sollten Sie Urdinkel, Buchweizen, Amarant, Naturreis stark betont vervorheben. Auch helfen Ziegenprodukte, Ziegenfleisch, Ziegenfrischkäse, Ziegenmilch mehr als man heute weiss und annimmt, denn noch immer weiss man darüber wenig. Dabei ist die Ziege so genügsam, gesund und putzmunter und so ist auch die von ihr gelieferte Nahrung für uns. Bei Magen-/ Sodbrennen und dergleichen ist das schnellste und naturnahste Mittel tatsächlich einfach etwas Kaffeerahm. Sonst sind die Tipps super. Namas te. C. S. Kobler

Antwort:

Liebe,r Frau/Herr Kobler,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre teilweise wertvollen Tipps für unsere Leser.

Urgetreide werden von uns - wann immer möglich - erwähnt. Naturreis dagegen ist sicher nicht empfehlenswerter als Vollkorngetreide, da im selben Masse überzüchtet, stärkereich und säurebildend. Wir hielten uns im Text an die Ernährungstherapie der Arthrose-Selbsthilfe, die phänomenale Erfolge zu verbuchen hat und gleichzeitig äusserst praktikabel ist, während die fremdartigen Urgetreide und die oft problematische Beschaffung auf viele Menschen eher abschreckend wirken.

Ziegenprodukte mögen in vieler Hinsicht positiver sein als die üblichen Milch- und Fleischprodukte, doch möchten wir unbedingt darauf hinweisen, dass auch die Qualität dieser Produkte miserabel sein kann, denn Ziegenmassentierhaltungen gibt es längst. Gerade die Ziege wird oftmals - was ihre Ansprüche betrifft - vollkommen unterschätzt. Man glaubt, sie wäre mit etwas Gras oder Heu zufrieden, dabei ist die Ziege eben KEIN Grasfresser. Sie frisst bevorzugt Laub, Rinden, Zweige und Kräuter (Wildpflanzen) und klettert für ihr Leben gern. Diese Ansprüche werden jedoch von vielen Haltern nicht erfüllt und entsprechend verbesserungswürdig ist die Qualität der betreffenden Produkte. Wer also Ziegenprodukte probieren möchte, achte auf erstklassige Haltung der Tiere.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
DaBa
geschrieben am: samstag, 21. mai 2011, 00:36
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Hallo :-)

meine Frage mag an dieser Stelle etwas ungewöhnlich erscheinen,aber läßt sich diese Form der Ernährungsumstellung auch bei einem Hund anwenden ?? Ich meine,von Natur aus ist ein Hund doch eigentlich im Gegensatz zu uns Menschen ein Carnivore,der diese Form von tierischen Eiweissen doch ganz anders verarbeitet und verdaut...
Auch ist seine Arthrose (Schultergelenk)eine posttraumatische ! (Alle anderen Gelenke weisen laut Röntgenuntersuchung nicht den leisesten Hauch von Verschleiß auf)
Würde diese gesamte Therapie auch dabei helfen ? Wenn ja,würde ich mich sehr über entsprechende Tips und ggf. vielleicht eine Buchempfehlung bezgl. Nahrungszubereitung freuen...
Freundliche Grüße !

Antwort:

Hallo DaBa,
vielen Dank für Ihre Mail.

Da beim Hund in der Tat ganz andere physiologische Voraussetzungen als beim Menschen gegeben sind, ist die in unserem Arthrose-Text beschriebene Ernährungsweise zwar wunderbar für Menschen geeignet (ob gesund oder krank), für Hunde jedoch nicht unbedingt.
Je nachdem, wie Sie Ihren Hund derzeit ernähren, kann ihm jedoch bereits eine naturbelassene Ernährung helfen, mit seinem Problem besser zurecht zu kommen. Mehr Infos finden Sie hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-tiernahrung-ia.html. Auch könnten Sie nach entsprechenden Erfahrungen anderer Hundebesitzer im Gesunde-Hunde-Forum fragen (www.gesundehunde.com).

Alles Gute für Ihren Vierbeiner und
liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

heinz bierfreund
geschrieben am: montag, 16. mai 2011, 20:25
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einen wunderschönen guten abend an alle die es lesen! ich möchte gerne eine mehrere wochen dauernde "arthrosegerechte-ernährungskur" machen!!! aber wo???ist eine adresse bekannt die so etwas anbieten?
vielen dank für eure bemühungen,mit freundlichen grüssen,heinz bierfreund

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Heinz,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Falls Sie eine Art Kur-Einrichtung meinen, welche die in unserem Text beschriebene Anschauungsweise teilt und die entsprechende Ernährungsweise bei Arthrose anbietet, so ist uns eine solche derzeit noch nicht bekannt.

Mit Hilfe der im Text erklärten Ernährungsrichtlinien und des im Anschluss des Textes genannten Buches (hier erhältlich: www.arthroseselbsthilfe.de) kann jedoch jeder selbst für sich zu Hause loslegen und dabei erleben, wie es täglich aufwärts geht :-)

Falls Sie dennoch gerne eine konkrete Anleitung möchten, dann bietet sich eine Entschlackungskur wie die der ZDG GmbH an. Sie enthält konkrete Anleitungen für alle Mahlzeiten des Tages und liefert außerdem pro Tag ein leicht nachzukochendes Rezept für eine Hauptmahlzeit. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Carin
geschrieben am: mittwoch, 20. april 2011, 12:58
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihnen bereits über die Kommentarmöglichkeit bei Athrose geschrieben, bin jedoch nicht sicher, ob ich da alles richtig gemacht habe und sie meine Mail erhalten haben.
So versuche ich es lieber hier.
Ich bin 41 Jahre alt. Vorgestern wurde bei mir aufgrund eines Röntgenbildes Arthrose diagnostiziert. Ihren Verweis, dass diese einer ungesunden Ernährung zugrunde liegt teile ich absolut. Ich tat dies und möchte es nun ändern. Schmerzen habe ich nur ab und an, also nicht anhaltend, doch leider auch im rechten Bein eine Baker-Zyste.
Mir fällt es schwer mich nach genauen Vorschriften zu halten. So kann ich teilweise gar nicht so viel, wie in ihrer Umstellung steht (REzept auf der Arthrose Seite) zu mir nehmen. Ab und an benötige ich auch einen Kaffee. Wenn ich jedoch ansonsten auf Fisch, Fleisch, Milchprodukte (ausser gelegentlich 1 Tasse Kaffee) verzichte, habe ich dann noch recht gute Chancen sozusagen geheilt zu werden. Diese Frage stelle ich vor allem, da ich irgendwann, ab und an, schon hoffe, mal wieder ein Glas Wein, ein Stückchen Fleisch oder auch einen Käse essen zu dürfen, ohne dies jedoch wieder zur Gewohnheit werden zu lassen. Auch fand ich leider in meinem Bioladen kein Basisches Müsli. Kann man dies bei Ihnen bestellen? Ein basisches Bad habe mich mir besort, kann jedoch keine (wie vorgeschrieben) 30 Minuten darin aushalten. Ist es dann somit wirkungslos? Dank meiner Liebe zu ungezuckerten Kräutertees hat der Basentee, so mein Empfinden, bereits eine Linderung des derzeit auftretenden Schmerzes bewirkt. Auch erscheint mir die Haut straffer :-)!
Bewirkt das von Ihnen genannte Korallenpulver eine zusätzliche Verstärkung und eventuellen Knorpelaufbau? Kann man einen leicht abgenutzten Knorpel überhaupt wieder aufbauen?
Ich bin noch recht jung und möchte somit kein Risiko eingehen in ca. 10 Jahren ein künstliches Kniegelenk zu erhalten, wie mir der Orthopäde recht schonungslos prognostizierte. Auch sehe ich meine Mutter, die sich leider im Endstadium der Arthrose befindet (bereits Morphium erhält und in 1,5 Monaten ihr zweites künstliches Kniegelenk bekommen soll) und habe daher furchtbar Angst auch so zu enden. Habe ich eine realisische Chance geheilt bzw. ohne Schmerzen und Beweglichkeitsverluste noch alt zu werden? Kann meine Mutter in diesem weit fortgeschrittenen Stadium noch eine Schmerzlinderung bewirken ohne ein zweites künstliches Kniegelenk? Wenn ja, welche Produkte von Ihnen benötigt sie hierbei am dringendsten (unser Haushalt ist leider nicht reich, somit wäre ich um eine möglichst reduzierte Aufzählung dankbar).
Kennen Sie vielleicht in München einen Orthopäden, den sie mir empfehlen können? Dem meinigen vertraue ich nicht mehr.

Eine lange Mail, bitte verzeihen Sie mir, doch bin ich ein wenig panisch und extrem traurig ob der Diagnose.
Eines noch, ist es ratsam zur Umstellung Gelatine oder biologisches Basica (hilft lt. Beschreibung den Basenhaushalt günstig zu beeinflussen, Säure zu reduzieren), mit zu einzunehmen?

Über eine baldige Rückmeldung wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Carin,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zu allererst das Wichtigste: Keine Panik! Die Regenerationsfähigkeit des Körpers wird im Allgemeinen sehr unterschätzt. Es kann also mit Hilfe der entsprechenden Maßnahmen nur noch aufwärts gehen :-) Das tut es ja bereits, wie Sie berichten!

Sie müssen sich außerdem nicht nach genauen Vorschriften halten. Es genügt, wenn Sie mit echtem Willen, mit Freude und Begeisterung Ihrem Körper das Beste angedeihen lassen wollen, das er verdient hat. Besorgen Sie sich Literatur, lesen und lernen Sie. Sobald Sie verinnerlicht haben, dass Ihre bisherige Lebensweise zu Ihrem jetzigen Zustand geführt hat und dass eine neue Lebensweise daran einiges ändern kann, werden Sie auch entsprechend aktiv und motiviert vorgehen. Erkennen Sie insbesondere, dass es dabei nicht nur um Verzicht geht, sondern fast ausschließlich um Gewinne. Eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise hält so viele Genüsse für Sie bereit, an die Sie jetzt noch gar nicht denken - einfach, weil Sie sie noch nicht kennen!

Gehen Sie Schritt für Schritt vor. Verändern Sie Ihre Ernährungsweise als erstes dahingehend, dass Sie bis zum Mittag nur frische Früchte essen und trinken Sie über den Tag verteilt 3 Liter stilles Wasser bzw. Kräutertees. Reduzieren Sie ferner tierische Produkte und erhöhen Sie statt dessen Ihren Konsum an Salaten und Gemüse.

Entsäuern Sie parallel dazu. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html

Das basische Müsli können Sie beispielsweise als Mittag- oder Abendessen genießen. Sie können es z. B. bei der ZDG GmbH bestellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basisches-muesli-400.html

Basische Bäder sollten nicht zu heiß genommen werden (idealerweise bei Körpertemperatur, also höchstens 38 Grad), so dass auch die erforderlichen 30 bis 60 Minuten kein Problem darstellen sollten. Unter 30 Minuten findet nur eine geringfügige Säureausleitung statt.

Die Sango Meeres Koralle harmonisiert das innere Körpermilieu. Infolgedessen können u. a. die knorbelabbauenden Folgen einer Übersäuerung reduziert werden. Ein Knorpelaufbau findet dann statt, wenn der Organismus entgiftet ist, die laufende Übersäuerung gestoppt wird und dem Körper ferner mit einer basischen naturbelassenen Ernährung wieder alle notwendigen Nähr- und Vitalstoffe zur Verfügung gestellt werden. Einen einfachen Einstieg in eine basische Ernährungsweise inkl. Anleitung und Betreuung bietet eine Entschlackungskur, z. B. von der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html

Alle hier und im betreffenden Arthrose-Text erwähnten Maßnahmen sind genauso für Ihre Mutter empfehlenswert. Inwiefern sich der Zustand Ihrer Mutter noch ändern lässt, kann aus der Ferne leider nicht beurteilt werden. In Bezug auf einen kompetenten Orthopäden kann Ihnen evtl. die Arthrose Selbsthilfe weiterhelfen (siehe Link im Arthrosetext), wo es ferner ein empfehlenswerten Buch zum Thema gibt.

Gelatine wird zum Großteil aus Schweineschwarten und -häuten hergestellt. Es handelt sich um ein tierisches Eiweiß mit säurebildenden Eigenschaften, so dass eine knorpelaufbauende Wirkung bezweifelt werden darf. Wenn Sie ferner bereits die Sango Meeres Koralle sowie Basenbäder in Ihrem Haushalt haben, ist Basica überflüssig.

Wir wünschen Ihrer Mutter und Ihnen alles Gute und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nathalie S.
geschrieben am: mittwoch, 13. april 2011, 07:23
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Gestern habe ich eine Seite über Arthrose im Netz gesucht und bin auf diese hier gestoßen.
Kurz zu meiner Diaknose. Ich habe schon seit ca.3-4Jahren Schmerzen in der HWS und LWS, mit Hilfe der Verdrängungstheorie und dem ständigen einreden meinerseits: Das wird schon nichts sein habe ich mich mit Paracetamol und Ibuprophen immer um einen Arztbesuch gedrückt.
Bis gestern kurze Rede langer Sinn: Diagnose Arthrose in der LWS betroffen 3 Wirbel und in der HWS. S-Förmige Wirbelsäule und Beckenschiefstand. Na super denke ich also lässt Du dich am besten erschießen.
Doch das ist zu einfach. Was kann ich machen: Ernährung umstellen? Sport? Was ist mit der Arbeit? All diese Fragen Quälen mich seit gestern. Vorallem wo soll ich anfangen.
Die Ernährung die hier vorgeschlagen wird ist das komplette Gegenteil von meiner jetzigen. Kann ich das und wie? Wo setzt man an.
Sport? Vor 20Jahren habe ich Sport gemacht sogar recht viel, danach nicht mehr. Was mach man am besten welchen Sport?
Wissen Sie einen Ratgeber für Menschen die ganz am Anfang mit Ihrer Diaknose stehen?
LG

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nathalie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Erste Ernährungstipps zur Ernährungstherapie bei Arthrose haben Sie ja bereits in unserem Artikel zum Thema "Arthrose" gefunden. Dort wird außerdem auf die Arthrose Selbsthilfe hingewiesen. Dort wiederum können Sie ein Buch für Arthrose-"Anfänger" bestellen.

Einen Einstieg in eine gesunde basische Ernährung bietet ferner eine Entschlackungskur mit konkreten Anleitungen und Rezepten. Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html

Grundsätzliche Hinweise und Grundregeln zu einer basischen Ernährung finden Sie auch hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html

Die Ausscheidung von Säureschlacken, die über Jahrzehnte hinweg Mitverursacher von Arthrose sind, kann mit Hilfe einer Entsäuerungskur unterstützt werden. Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html

Ein kompetenter Physiotherapeut sollte Ihnen ferner ein exaktes Übungsprogramm zusammenstellen und dieses regelmäßig Ihren Fortschritten anpassen. Denn Fortschritte werden Sie mit einer Kombination aus gesunder Ernährung, richtiger Bewegung und dem Trinken von ausreichend stillem Wasser bald in jedem Falle beobachten können.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Petra B.
geschrieben am: mittwoch, 06. april 2011, 21:22
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Hab diese Seite heute durch Zufall gefunden und sehr interessiert durchgelesen. Ich habe auch vor nicht all zu langer Zeit die Diagnose Arthrose in beiden Sprunggelenken bekommen. Ich glaubte bisher nie daran, dass die Ernährung eine soooo große Rolle spielt. Seit ein paar Wochen versuche ich, meine Ernährung umzustellen. Meistens halte ich durch, nur in seltenen Fällen werde ich schwach. Allerdings merke ich eine zunehmende Schmerzfreiheit, wenn ich mich an die Umstellung halte, was mir sehr hilft, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ihre Tipps und Informationen finde ich sehr gut. Vielen Dank dafür.
Tom Steiner
geschrieben am: mittwoch, 16. mã¤rz 2011, 08:11
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Hallo, liebe Arthrose Geplagte.
Kurz zu meiner Person bin männlich, 49, schlank, und habe coxarthrose, etwas Sport mache ich auch zb. Nordic walking , Radfahren, Fitnessstudio.
Ich habe schon viele viele Bücher über Arthrose gelesen, auch das hier beworbene Buch „Der Weg zur Selbstheilung“ habe ich gelesen, damals dachte ich du hast ja nichts zu verlieren und stellst mal deinen Ernährung auf Veganer um und lebst mal nach diesem Buch. Ich wills kurz machen, meiner Arthrose hat es nichts gebracht obwohl ich fast zwei Jahre durch gehalten habe, ich baute körperlich völlig ab hatte keinen vernünftigen Stuhlgang mehr, war gereizt und hatte einfach keine Power mehr. Zum Schluss hing mir dieser ganze Ernährungsplan zum Hals raus. Wenn man Berufstätig ist und vielleicht noch Schichtarbeit hat und in seiner Freizeit noch etwas Sport treibt ist so eine Ernährung wie es in diesem Buch beschrieben wird nicht auf Dauer durch zu halten und dann muss man sich ständig bei Freunden, Arbeitskollegen und Verwandtschaft rechtfertigen warum dieses oder jenes nicht essen darf, da wird man auf jedem Fest zur Spaßbremse und wird zum Außenseiter. Mir ist ist auch noch kein Arzt über den Weg gelaufen der etwas von der Entsäuerungs Theorie etwas hält und ich habe schon viele Ärzte gefragt.
Nun zu meiner Frage kennen sie jemand bei dem die Arthrose wirklich geheilt wurde und dies auch auf einem Röntgenbild belegt wurde??????????????

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Steiner,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht.

Das ist wirklich sehr schade, dass eine Ernährungsumstellung bei Ihnen keine Wirkung zeigte. Allerdings können wir aus der Ferne nicht beurteilen, wo evtl. die Fehler in der Umsetzung liegen könnten. Die meisten Betroffenen berichten - wenn die Ernährungstherapie konsequent durchgeführt wird - von einem überwältigenden Wohlbefinden auf allen Ebenen und MÖCHTEN oft gar nicht mehr die einstige Ernährungsweise praktizieren, da sich meistens nicht nur die Arthrose besserte, sondern viele andere Beschwerden ebenfalls. In nahezu allen Fällen jedoch sind die Menschen mit der neuen Ernährung deutlich leistungsfähiger und sportlich aktiver als je zuvor. Eine inzwischen unüberlickbare Anzahl von vegan lebenden erfolgreichen Sportlern zeigt außerdem, dass eine vegane Ernährung sicher nicht der Grund für Leistungseinbrüche ist.

Wird diese Ernährungsweise jedoch als Belastung und persönliche Einschränkung empfunden, quält man sich außerdem durch die Mahlzeiten und lässt sich von Mitmenschen negativ beeinflussen, dann ist die Macht des Geistes natürlich nicht zu unterschätzen. Viele Betroffene erzählen übrigens davon, dass deren Freunde und Bekannte durchaus ernsthaftes Interesse an der für sie neuen Ernährung zeigten, neugierig waren und teilweise ebenfalls ihre Ernährung umstellten. Das hängt natürlich immer vom Umfeld ab und wie man selbst damit umgeht. Wer sich pudelwohl fühlt und seine neue Ernährungsweise nicht mit Verzicht, sondern mit neuen Genüssen in Verbindung bringt, wird den lieben Mitmenschen vielleicht erst einmal erklären müssen, dass Spaß nicht zwingend nur dann erlebt werden kann, wenn man zuvor eine Schweinshaxe mit zwei Litern Bier hinunter gespült hat.

Der Arthrose Selbsthilfe liegt eine Vielzahl von wunderbaren Erfolgsberichten vor. Doch hat bis jetzt noch niemand - wenn er/sie endlich schmerzfrei war - ein Beweisstück gefordert, warum er/sie schmerzfrei ist. Die Praktiker der ganzheitlichen Arthrosetherapie leben schlicht nach dem Motto: Lieber unwissenschaftlich gesund als wissenschaftlich krank.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
KLAUS BALUSCHEK
geschrieben am: samstag, 12. mã¤rz 2011, 19:44
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Ich bin 59 Jahre im Ruhestand habe Arthrose im rechten Knie,im Anfangsstadieum.Mein linkes Sprunggelenk ist schon kaputt,bekomme im Mai eins aus Kunststoff ersetzt!!Wenn ich alles so lese was man nicht so essen darf,dann weiß ich wirklich nicht wie ich es so überstehen soll.Ich möchte auch keine schmerzmittel nehmen!! Ich esse halt gerne Süsses,Kuchen, Weisbrot und Graubrot,Vollkorn natürlich auch.Viel Kaffee und Tee!!!Wenig Wurst,aber viel Käse und Magerqark.Wie soll ich mich bei der richtigen ernährung verhalten ohne auf diese Sachen zuverzichten!!Bin gerne bereit mich einwenig umzustellen,wenn ich die Arthrose lindern kann und Schmerzfrei werde!!!!Wie soll ich mich verhalten und wo kann ich mich bezüglich der ernährung informieren????Freue gerne über eine info!!!gruß Klaus Baluschek

Zentrum der Gesundheit:


Lieber Herr Baluschek,
vielen Dank für Ihre Mail!

Vermutlich sind gerade jene Lebensmittel, auf die Sie keinesfalls verzichten möchten (Zucker, Auszugsmehle, Milchprodukte und Kombinationen daraus), für die Entstehung Ihrer Arthrose verantwortlich oder zumindest an deren Entstehung mit beteiligt.

Wir empfehlen Ihnen das Buch der Arthrose-Selbsthilfe "Arthrose - Der Weg zur Selbstheilung" von E. Fisseler. Dort finden Sie viele Erfahrungsberichte, die Sie zu einer Umstellung Ihrer Ernährung motivieren können. Wichtig ist, dass Sie erkennen, dass das Nicht-Essen der erwähnten Lebensmittel im Rahmen einer gesunden Ernährung kein Verzicht darstellt, sondern eher einer Befreiung gleichkommt. Denn, warum sollten Sie Dinge essen WOLLEN, die Ihnen möglicherweise gar nicht gut tun? Es gibt keinen Grund dafür. Gleichzeitig werden Sie eine Menge köstlicher neuer Gerichte kennen lernen, die Ihnen Genuss bringen, ohne zu schaden und ohne zu schmerzen.
Wenn Sie den Link zur Arthrose Selbsthilfe am Ende unseres Arthrose-Textes

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html

betätigen, können Sie dort einerseits das genannte Buch bestellen oder auch einfach nur Kontakt zu anderen Betroffenen aufnehmen, insbesondere zu Betroffenen, die bereits über Erfahrungen mit der u. a. von uns vorgestellten Ernährungstherapie verfügen.
Alles Gute und viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gudrun Delißen
geschrieben am: freitag, 11. mã¤rz 2011, 09:02
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gibt es Literatur zu Erährung bei Arthrose?

Gruß

Liebe Frau Delißen,
vielen Dank für Ihre Mail.
Am Ende unseres Arthrose-Textes (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html) finden Sie einen Link zur Arthrose-Selbsthilfe. Dort finden Sie eine Rubrik "Literatur".
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
G.Schulz
geschrieben am: montag, 28. februar 2011, 13:52
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Ich ernähre mich seit einiger Zeit nach den Empfehlungen bei Arthrose.Mir ist aber leider nicht klar wie ich meinen Eiweisbedarf abdecke.Über einen Rat diesbezüglich würde ich mich sehr freuen.Vielen Dank im Vorraus.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Schulz,
vielen Dank für Ihre Mail.

Arthrose gehört zu jenen Zivilisationskrankheiten, die u. a. durch einen zu hohen Verzehr tierischer Eiweiße verursacht werden. Diese Eiweiße führen durch eine mögliche unvollständige Verdauung sowie durch die bei ihrer Verstoffwechslung entstehenden Säuren zu Ablagerungen im Gewebe. Ein wesentlicher Bestandteil der Arthrose-Ernährungs-Therapie ist daher der ABBAU der eingelagerten (Eiweiß-)Stoffwechselschlacken. Das bedeutet, in den ersten Monaten wird absichtlich eine eiweißarme und basische Ernährungsweise praktiziert.

Die optimale Eiweißzufuhr wird heute offiziell mit 0,8 g/kg Körpergewicht (ausgehend vom Normalgewicht) angegeben und gilt auch für Sportler als ausreichend. Vor wenigen Jahren wurden Sportlern beispielsweise noch bis zu 4 g Eiweiß pro kg Körpergewicht empfohlen, was sich schließlich für die Gesundheit der Sportler als nicht so vorteilhaft herausgestellt hat. Es ist also keinesfalls auszuschließen, dass unsere Ernährungswissenschaftler in naher Zukunft herausfinden werden, dass auch die 0,8 g - vor allem für Menschen, die keinen Leistungssport betreiben - noch äußerst reichlich bemessen sind. Wenn wir nun aber einmal davon ausgehen, dass die aktuelle Zahl der Gesundheit des Menschen auch tatsächlich förderlich ist und nicht ebenfalls zu einem Eiweißüberschuss führt, dann wären das bei einem 60 kg schweren Menschen 48 Gramm Eiweiß.

Mit 1 kg Obst und Gemüse täglich nehmen Sie durchschnittlich 15 bis 20 Gramm Eiweiß zu sich. 100 Gramm Hirse oder Quinoa liefern weitere 10 Gramm, 60 Gramm Mandeln in Form einer Mandelmilch bringen ebenfalls 10 Gramm- Rezept für Mandelmilch Vanille finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandeln.html

50 Gramm Kürbiskerne im Salat versorgen Sie mit 12 Gramm Eiweiß, zwischendurch knabbern Sie 30 Gramm Hanfsamen, die 7 Gramm Eiweiß enthalten. Mit dieser Beispielaufstellung wären Sie bereits bei mindestens 54 Gramm Eiweiß.

Eine andere Möglichkeit ist ein Drink mit hochwertigem und basischem Lupinen- oder Reisprotein z. B. hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/reisprotein-sunwarrior-natural.html, der - in Form eines Smoothies - eine Zwischen- oder sogar Hauptmahlzeit ersetzen kann- mehr Infos dazu:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html

An Eiweißmangel zu leiden, ist also deutlich schwieriger, als an den Folgen eines Eiweißüberschusses zu erkranken. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Regina
geschrieben am: dienstag, 22. februar 2011, 20:36
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Hallo,

beschäftige mich nun seit Wochen mit dem Thema Arthrose. Habe diese diagnostiziert in beiden Knien und nun auch noch in der HWS. Die Schmerzen sind tageweise ziemlich unerträglich und ich kann mich mit den Methoden der Medizin in Form von Injektionen und Tabletten nicht so ganz anfreuden, da es nicht heilt sondern lediglich Schmerz- und Entzündungsprozesse für einen gewissen Zeitraum eindämmt. Daher suche ich nach Möglichkeiten, die Arthrose auch ohne diese Hilfsmittel in den Griff zu bekommen. Bin im übrigen erst 44, wobei mein biologisches Alter wahrscheinlich bei 20 Jahren mehr liegt, wenn ich denn an die altersbedingten Verschleißerscheinungen glauben soll. Ihre Ernährungstipss finde ich toll und werde sie ausprobieren. Denke ich kann mich gut damit anrangieren, Problem nur der Verzicht auf Nikotin, da ich leider Raucher bin. Macht das den Plan kaputt, oder funktioniert die Umstellung trotz Rauchen? Ich habe ebenso eine Achsfehlstellung (X-Bein) in beiden Beinen, somit werden meine Gelenke grundsätzlich fehlbelastet.
Chron. Synovalitis habe ich ebenfalls
Macht es da überhaupt Sinn, die Ernährungsumstellung zu wagen? Die Arthrose ist in den Knien im Stadium III und die Schulmedizin sagt es läuft auf ein TEP hin. Bei der HWS kenne ich das Stadium nicht, hier möchte man ct-gesteuerte Injektionen setzen. Ist das sinnvoll? M.M. nach nicht, denn es ist auch nur eine Linderung für einen limitierten Zeitraum. Gerne trinke ich auch Kaffee, eine Tasse mogens schadet die, wenn ich den Rest des Ernährungsplanes einhalte?
Was halten Sie von Magnetfeldtherapie? Ist diese förderlich um die Arthrose zu stoppen?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Regina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine Ernährungsumstellung sollte eigentlich nicht "nur" dazu praktiziert werden, um bestehende Leiden zu kurieren, sondern um seinen Organismus mit allem zu versorgen, was er benötigt und um ihm die Kraft zu geben, sich selbst in einem gesunden Gleichgewicht zu halten.

Die Ernährungstherapie wird auch in Ihrem Falle positive Auswirkungen haben. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Pille, deren Wirkung (und vor allem auch die Nebenwirkung) man innerhalb kürzester Zeit spürt, sondern um eine langfristige Maßnahme - die dann aber insgesamt zu mehr Energie, Kraft und Leistungsfähigkeit führt - auch wenn Sie parallel schulmedizinische Therapien/Eingriffe in Anspruch nehmen.

Was Nikotin und Koffein betrifft, so gehen Sie die Sache ohne jeden Zwang an! Stellen Sie in Ruhe Ihre Ernährung um und gehen Sie Schritt für Schritt vor. Sie werden sehen, dass bei einer naturbelassenen Ernährung die Lust auf Genussgifte oft von selbst schwindet. Und selbst, wenn nicht: Die zerstörerische Auswirkung derselben ist bei einer gesunden Ernährung deutlich geringer.

Die Erfolge der Magnettherapie bei Arthrose sind sehr unterschiedlich und reichen von keinerlei Besserung bis zu vollkommener Schmerzfreiheit, so dass wir Ihnen hier leider keinen konkreten Rat geben können. Hilfreich wäre, sich mit der Arthrose-Selbsthilfe in Verbindung zu setzen, um möglichst zahlreiche Erfahrungsberichte dazu einzuholen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gregor
geschrieben am: freitag, 18. februar 2011, 12:04
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Bevor ich mich nach Ihrem Plan ernähre, lebe ich lieber mit den Schmerzen. Was ist das für ein Leben, ohne Fleisch, Wurst, Eier ,Käse, Süßigkeiten, usw. ????
Macht so das Leben noch Spaß????
Gibt es wirklich Menschen, die solch einen Ernährungsplan über Jahre durchziehen???
Da wird man doch bereits nach 4 Wochen gereizt und unausstehlich !
Gruß, ein Genußmensch

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Gregor,
vielen Dank für Ihre Mail.

Es kommt darauf an, ob Sie Genuss nur mit solchen Lebensmitteln erleben können, die Sie u. U. krank machen und die Sie in Wirklichkeit nur deshalb genießen können/wollen, weil Sie von Kindesbeinen an daran gewöhnt worden sind. Auf diese Weise kommen Sie nie in jenen echten Genuss, den eine natürliche Ernährungsweise Ihnen bieten würde. Eine solche enthält übrigens ganz köstliche Süßigkeiten, üppige Torten, delikate Pasteten und vieles mehr, so dass niemand, der sich die Mühe gibt und sich in die neue Ernährungsweise eindenkt, auch nur annähernd Genusseinbußen erleidet. Im Gegenteil.

Viele Menschen können sich nach der Umstellungsphase gar nicht mehr vorstellen, dass sie einst z. B. gewöhnliche Süßigkeiten genießen konnten.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hase
geschrieben am: dienstag, 08. februar 2011, 10:11
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Auch ich habe heute per Zufall Ihren Bericht sehr aufmerksam gelesen,auch all die Kommentare,etc.Leide auch schon seit längerer Zeit unter all diesen Schmerzen,Medikamenten,Arzt-besuchen,etc. usw.Es ist mir(wie auch schon vielen tausend anderen bekannt),das eine "ausgewogene" Ernährung(Umstellung,wie auch immer genannt),eine wichtige Rolle spielt.Nach dem Motto:"Du bist was Du isst,nämlich krank".Habe MS bedingte Gleichgewichtsstörungen,was wiederrum auf die Hüften geht.Habe mich sehr mit der Ernährung beschäftigt,vor allem in Richtung essentiellen Fettsäuren,Omega 3 Fetts.,Nachtkerzenöl,etc.Und nun Ihr Ernährungs-Plan !Siehe "Fette,süßes,Obst,Sprossen-Brot usw."Und die Kosten dafür ?Danach müßten ja rein theoretisch die Neanderthaler gut 100 Jahre alt geworden sein !Und was nun ?Gruß Hase

Zentrum der Gesundheit:


Lieber Hase,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne möchten wir Sie auf folgenden Text aufmerksam machen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/lebenserwartung-faq.html. Dort gehen wir auf die Frage ein, warum die Menschen trotz ungesunder Ernährung angeblich immer älter werden. Unsere Antwort auf diese Frage passt daher sehr gut zu Ihren Überlegungen bzgl. der Neandertaler.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ingo
geschrieben am: sonntag, 06. februar 2011, 13:29
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Ich habe mit sehr viel Interesse Ihren Artikel gelesen.
Bei mir ( 50,weiblich ) wurde beginnende Arthrose in den Fingern diagnostiziert. Nun suche ich Wege zur Behandlung und Informationen.
Meine Frage an Sie: Warum haben so viel weniger Männer Arthrose, auch wenn sie sich oft noch schlechter ernähren? Wie ist es möglich, dass bei schwerer Arthrose, wenn der Knorpel schon ganz aufgerieben ist und die Knochen aufeinanderreiben, Heilung erfolgen kann?
Vielen dank für Ihre Antworten.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ingo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Man vermutet, dass die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren dazu führen kann, dass Frauen jenseits der 50 häufiger an Arthrose erkranken als Männer. Trösten Sie sich: Männer leiden dafür häufiger an Herzerkrankungen, Diabetes, Schlaganfall und Schwerhörigkeit. Genau wie Arthrose können auch diese Beschwerden mit Hilfe einer Ernährungstherapie (und einer insgesamt gesunden Lebensweise) eingegrenzt oder ganz vermieden werden. Wie in unserem Arthrose-Text vermerkt, kann Arthrose mit den beschriebenen Maßnahmen beeinflusst werden, wobei der Erfolg IMMER von der persönlichen Situation abhängig ist, vom Stadium der Krankheit und von der Konsequenz, mit der die genannten Empfehlungen umgesetzt werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Walter
geschrieben am: montag, 31. januar 2011, 22:44
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Hallo,

da bei mir (39) Arthrose in den Knien diagnostiziert wurde, habe ich seit inzwischen 10 Wochen meine Ernährung auf komplett vegan entsprechend der Anleitung der Arthrose-Selbsthilfe umgestellt und fühle mich auch durch Ihre tollen Infos bestätigt.

Eine Frage hierzu: Ich esse vormittags Obst, mittags Salat mit Saaten und Kürbis- +Sonnenblumenkernen, ggf. auch kaltes Gemüse vom Vorabend und abends dann warmes Gemüse und/oder Keimlingsbrot.

Nachmittags habe ich nach 2 Stunden aber schon wieder Hunger und esse dann selbtgemischtes Studentenfutter mit Rosinen. Wäre wegen der Säurebildung hier angeraten, auf Trockenobst zu wechseln?

Hr. Fisseler schreibt, dass Bananen 'fast schon Gemüse' sind. Ist es daher OK, diese gegen den Hunger zwischendurch, bspw. beim Abendsport zu essen? Oder auch hier besser Trockenobst?

Vielen Dank für Ihren Rat!

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Walter,
vielen Dank für Ihre Mail. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich so aktiv und positiv um sich und Ihre Gesundheit kümmern.

Als Zwischenmahlzeit können Sie statt Nüsse und Trockenobst auch grüne Smoothies
(http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html),
Drinks aus Graspulver
(http://www.zentrum-der-gesundheit.de/graeser-shop.html) oder einen Drink aus über Nacht eingeweichten Mandeln, einigen Datteln und Wasser (im Mixer) zubereiten. Alle drei Varianten sind basisch und versorgen sie mit außerordentlich vielen Nähr- und Vitalstoffen. Sie können jedoch auch gelegentlich Hirse oder Quinoa zu Ihrem Mittagssalat essen und bleiben dadurch länger satt. Allerdings ist der Sättigungsgrad einer Speise nicht unbedingt auch ein Qualitätsmerkmal. Bei einer gesunden Ernährung ist es vollkommen in Ordnung mehrmals täglich kleinere Mahlzeiten zu genießen. Bananen können Sie ohne weiteres als Zwischenmahlzeit essen. Sie sind weder besser noch schlechter als Trockenobst. Achten Sie in jedem Fall auf die Qualität Ihrer Lebensmittel. Trockenobst aus dem herkömmlichen Handel ist oft konserviert oder begast, so dass es aus dem Bioladen stammen sollte.
Weiterhin alles Gute und
liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gine
geschrieben am: freitag, 28. januar 2011, 09:17
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Ich freue mich über Ihren Artikel.
Seit einem Jahr habe ich ständig Schmerzen in beiden Knien und habe versucht mit Krankengymnastik und Radfahren dagegen anzugehen. Die Ernährug umzustellen habe ich bis Anfang Dez. nicht geschafft, trotz besseren Wissens. Vor 6 Wochen knickte ich ein und es wurde ein zusätzlicher Meniskusschaden am betreffenden Knie festgestellt. Da es hieß, ohne OP würde der Einriss immer stärker werden, habe ich einer Arthroskopie zugestimmt, um diesen "mechanischen" Defekt zu beheben und dann mit sanfteren Methoden weiter zu machen. Während dieser OP stellte sich wohl heraus, dass der Meniskusschaden doch nicht so schlimm war, eher die Arthrose 2. und 3. Grades und eine weiter bestehende Entzündung. Ich möchte jetzt versuchen eine OP des 2. Knies zu vermeiden, indem ich über die Ernährung und ayurvedische Behandlungen (Massagen, ayurved. Medikamente, Ernährungsempfehlungen und Blutegel) mehr Verantwortung für mein Wohlbefinden übernehme. Allerdings verwirren mich die unterschiedlichen Ernährungstipps noch sehr. Ich kenne die Low-Carb-Prinzipien in verschiedenen Versionen, nach dem Ayurved soll ich bestimmte Nahrungsmittel bevorzugen und andere meiden, und auf Ihrere Seite sind wieder andere Empfehlungen zu lesen. Da wird es noch viel zu tun geben, bei allen Richtungen jedoch läuft es darauf hinaus, Süßigkeiten und hochverarbeitete Lebensmittel zu reduzieren und viel Gemüse zu essen. Immerhin ein gemeinsamer Nenner, der mir sympathisch ist.
Ihr Artikel macht mir Mut, daher vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gine,
vielen lieben Dank für Ihre freundliche Mail und Ihren Erfahrungsbericht.
Egal für welche der von Ihnen genannten Ernährungsweisen Sie sich letztendlich entscheiden, möchten wir Ihnen noch eines ans Herz legen: Integrieren Sie solche Gemüse und Wildgemüse (z. B. Löwenzahn, Brennesseln, Giersch, Franzosenkraut, Vogelmiere etc.) in Ihre Ernährung, die Sie (z. B. in Form von grünen Smoothies) mit einer Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe versorgen werden (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html). In diesen Pflanzenstoffen liegt die wirkliche Kraft und das wahre Geheimnis von Gesundheit verborgen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Eva Klose
geschrieben am: dienstag, 25. januar 2011, 19:59
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Danke für die umfangreichen Infos. Kennen Sie sich auch mit homöopathischen Möglichkeiten aus?
Vielen Dank und herzliche Grüße
Eva Klose

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Klose,
vielen Dank für Ihre Mail. Unserer Ansicht nach ist eine Behandlung mit Homöopathika eine äußerst individuelle Angelegenheit, die nur von einem erfahrenen Homöopathen nach ausführlicher Anamnese durchgeführt und begleitet werden sollte. Vielleicht setzen Sie sich mit dem Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. in Verbindung, um einen Therapeuten Ihres Vertrauens zu finden?

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mister r
geschrieben am: donnerstag, 06. januar 2011, 11:25
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Hallo,

ich melde mich nochmal auf meinen Beitrag vom 31.12.

Leider habe ich keine 200 Euro übrig um mir die Präparate leisten zu können ... Was soll ich tun?

Viele Grüße,
R

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Mister r,
vielen Dank für Ihre beiden Mails.
Im Text Arthrose (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html) finden Sie unter "Die Praxis" und ein Absatz weiter unter "Ernährungstipps bei Arthrose" die Beschreibung einer bei Arthrose empfehlenswerten Ernährungsweise. Weitere Tipps erhalten Sie außerdem von der "Arthrose Selbsthilfe" und aus deren Buch. Bitte verfolgen Sie den dazu passenden Link am Ende unseres Textes.

Wenn Sie derzeit keine Möglichkeit für eine Entsäuerungskur sehen, Ihre Ernährung jedoch in der empfohlenen Weise konsequent praktizieren und außerdem besonders viele mineralstoffreiche Wildgemüse (die es in jedem Park, Wald, etc. kostenlos gibt) in Ihre Ernährung einbauen, evtl. daraus grüne Smoothies bereiten (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html) und zusätzlich sehr viel stilles Quellwasser trinken, können Sie - zwar sehr viel langsamer - aber dennoch auch auf diese Weise entsäuern.

Vielleicht möchten Sie es aber auch wie Vernon Johnston machen (Text hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html), der seinen Körper-pH-Wert mit Hilfe von Natriumhydrogencarbonat (Natron) anheben konnte.

Alles Gute und liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
rainer kahrs
geschrieben am: dienstag, 04. januar 2011, 12:39
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meine Arhrose-schmerzen werden immer stärker. Für entsprechende Ernährungsempfehlungen wäre ich dankbar

Zentrum der Gesundheit:


Lieber Herr Kahrs,
vielen Dank für Ihre Mail. Im betreffenden Text (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html) finden Sie unter "Die Praxis" und "Ernährungstipps bei Arthrose" sowie "Praxistipps" eine Beschreibung der bei Arthrose empfehlenswerten Ernährungsweise. Auch bei der "Arthrose Selbsthilfe" (siehe Text ganz am Ende) werden Sie mit einer Fülle von Tipps versorgt.
Liebe Grüße und alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mister R
geschrieben am: freitag, 31. dezember 2010, 19:09
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Hallo,

ich habe begleitend zur Arthrose noch ein Knochenmarködem. Das heißt der Knochen ist geschädigt, kann ich die Therapie trotzdem durchführen? Oder muss ich zusätzlich noch Calcium etc. zu mir nehmen?

Danke und Viele Grüße,
R

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Mister R,
lieben Dank für Ihre Mail.
Die im Text beschriebenen Selbsthilfemaßnahmen entlasten den Körper in jeder Situation. Der Organismus wird mit der beschriebenen Vorgehensweise (Entsäuerung plus basische Ernährung) entsäuert, remineralisiert und mit allen erforderlichen Vital- und Nährstoffen versorgt, die er braucht, um sich auf nötige Selbstheilungsprozesse zu konzentrieren.

Zu einer hochwertigen Entsäuerungskur (siehe Arthrose-Text erster Absatz unter "Praxis") gehört grundsätzlich ein Mineralstoffpräparat. Wir empfehlen zu diesem Zweck u. a. die Sango Meeres Koralle, die Calcium und Magnesium im für den Körper idealen Verhältnis von 2 : 1 enthält und eine wichtige Komponente unserer Entsäuerungskur (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entsaeuerungskur-intensiv.html) darstellt. Es ist also nicht erforderlich, noch zusätzlich Präparate einzunehmen.

Alles Gute und
herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Nicole
geschrieben am: dienstag, 23. november 2010, 19:30
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Hallo zusammen,

ich bin mitte zwanzig, sportlich und schlank. Vor ca. 4Wochen wurde bei mir Arthrose in den Handgelenken festgestellt. Da dies nicht durch einen Unfall ausgelöst wurde, habe ich mich natürlich gefragt warum ich diese Krankheit habe. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich finde diese Seite wirklich super. Auch das Thema Cellulite hat mich sehr interssiert. Da ich mich aus genetischen Gründen noch nie um mein Gewicht sorgen musste, habe ich auch nie auf die Ernährung geachtet. Meine Ernärhung ist sehr stark Säurehaltig... Was die Cellulite und die Arthrose auslösen kann. In Zukunft werde ich wohl auf meine Ernährung achten müssen.
Beate
geschrieben am: samstag, 13. november 2010, 20:53
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Zufällig bin ich heute auf diese Seite gestoßen. Letzten Montag erhielt ich den Befund nach MRT von meinem Orthopäden. Arthrose 2. Grades u. Echondrom im re. Knie. Es gibt Tage, da sind die Schmerzen nicht mehr auszuhalten und mein Verbrauch an Ibuprofen 600 nimmt zu. Vor ca. 3 Wochen habe ich angefangen auf Brot zu verzichten. Habe mich 2 Wochen lang nur von Obst und Gemüse ernährt. Ich muss zugeben, mir ging es wesentlich besser. Zu meiner Person: Ich bin nicht übergewichtig und ernähre mich ansonsten eher gesund und bevorzuge vegetarische Küche. Mein Fazit: Backwaren und Süßwaren jeglicher Art meiden!
Irina Kraus
geschrieben am: mittwoch, 10. november 2010, 13:26
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Seit sieben Jahren leide ich an Coxarthrose und sollte, wenn es nach dem Willen der Ärzte ginge schon längst eine künstliche Hüfte haben.
Die Schmerzen habe ich mit Zinnkrauttee und Brennesseltee sowie Schwedenkräuter in Schach gehalten und mich strikt gegen eine Op gewehrt.
Habe seit vier Wochen die Ernährung umgestellt und jetzt schon viel weniger Schmerzen.
Ich glaube das ich durch die Ernährungsumstellung geheilt werde.

Danke für diese Info

Liebe Grüße
irina
Dorit Soucek
geschrieben am: mittwoch, 10. november 2010, 11:07
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Dieser Artikel ist ganz hervorragend! Ich kann diese Ausführungen nur Wort für Wort bestätigen! Durch die Arthrose-Selbsthilfe und die Lektüre des Buches von E.K.Fisseler "Arthrose - Der Weg zur Selbstheilung" habe ich meine vielfachen Arthroseprobleme völlig beseitigt und bin nach 2 Jahren der Diätumstellung so gut wie schmerzfrei und fast wieder vollständig beweglich. Ich betreibe wieder Yoga und fühle mich absolut gesund.
Haben Sie vielen Dank für die Verbreitung dieser Kenntnisse!
Gabriela
geschrieben am: dienstag, 19. oktober 2010, 10:42
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Diese Info ist die erste überzeugende die ich bis jetzt gelesen und gehört habe! Auch seitens der Ärzte die ich bis jetzt besucht habe-jahrelang erfolglos, habe ich noch keine so aufschlußreiche Erklärung wie diese erhalten. Habe einen angeborenen Hüftschaden bin jetzt 45 Jahre und leide seit mindestens 15 Jahren an Dauerschmerzen in den Hüften beideitig, Geröllzysten an beiden Hüften, Athrose in Hüfte und rechten Knie wobei ich mich nicht mehr normal bücken kann ohne daß ich Schmerzen habe und in den Knien schon etwas steif bin. Bin selber draufgkekomme daß mir gewiße Nahrungsmittel nicht "gut " tun da von den Ärzten mir seit Jahren schon gesagt wird ich sei ein Hüftpatient und muß mich damit abfinden eine neue Hüfte zu bekommen.Könnte jederzeit einen Termin haben jedoch zögere ich immer weil mir mein innerstes etwas anderes sagt als die OP.Nehme auch nichts gegen die Schmerzen mehr da vor ca. 3 Jahren mir der Arzt Spritzen in die Hüfte verpaßte,[Cortison] und nach kurzer Zeit verlor ich 8 Zähne! Es ist jeden Tag eine Plage, habe aber das Glück jetzt im Büro zu Arbeiten, da ich bis vor kurzem noch Friseurin war. Jetzt nehme ich gerade die Condrosulf 800mg da mir gesagt wurde die sind absolut unbedenklich!
Stimmt das?
Zugenommen habe ich 10kg in einem Jahr das für mich eindeutig zuviel ist. Bin 1.63 und habe jetzt 63kg, mein Wohlfühlgewicht ist 53kg.
Turnen unter Dauerschmerzen fällt mir schwer. Versuche mich trotzdem zu bewegen mit Spaziergänge und Stiegensteigen. Ich finde es ist eine Gemeinheit von den Ärzten,keine genauen Anweisungen und Infos zu erhalten! Habe noch nie gehört von den Ärzten ich soll die Ernährung umstellen oder dergleichen. Wackle jetzt daher wie ein Pinguin was mich traurig macht. Wie soll ich am besten Anfangen? Danke im voraus für die Infos.


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriela,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht.
Wie Sie am besten mit einer Ernährungsumstellung beginnen, erfahren Sie im unteren Drittel des betreffenden Arthrose-Textes unter den Unterüberschriften "Die Praxis", "Ernährungstipps zu Arthrose" und "Praxistipps". Ganz am Ende des Textes finden Sie weitere Hinweise. Wenn Sie z. B. im Satz "Weitere Infos unter gesunde Ernährung, Basische Rezepte, Entsäuerung und Gesundheit" die gennten Such-Wörter in unserer Suche eingeben, gelangen Sie zu weiteren Texten mit ausführlichen Infos, wie eine gesunde und gelenkfreundliche Ernährung gestaltet werden kann. Bei der Arthrose Selbsthilfe (Kontaktadresse am Ende des Textes) können Sie ebenfalls viele nützliche Tipps erhalten. Eine gesunde Ernährung hat - im Falle der Arthrose - zwei entscheidende Vorteile: Knorpelabbau wird verlangsamt oder gestoppt und knorpelaufbauende Nahrungsergänzungsmittel können viel besser resorbiert und verwertet werden, wenn sie in einem entsäuerten und gesund ernährten Organismus eintreffen.
Viel Freude bei Ihrer neuen Ernährung wünscht
Ihr ZDG-Team
Malte John
geschrieben am: freitag, 15. oktober 2010, 00:42
eMail-Adresse hinterlegt
Interessanter Artikel?
Weshalb ist Kakao zu meiden?
Ich verzehre gerne Edelbitter-Schokolade, 85% Kakaoanteil, ohne tierische Bestandteile.
Ich ging bisher davon aus, dass Sie aufgrund der Antioxidantien und Magnesium gesund sei.

Weshalb zu vermeiden bei Arthrose?

Zentrum der Gesundheit;

Hallo Malte,
vielen lieben Dank für Ihre Frage, die wir gerne beantworten möchten. Sie haben insofern Recht, dass Kakao wirklich nicht pauschal als ungesund bezeichnet werden kann. Die rohe oder lediglich fermentierte Kakaobohne dürfte - abgesehen von ihrem Mineralstoff- und Antioxidantienreichtum - sogar auch basisch verstoffwechselt werden und ist eine wirklich hochwertige Leckerei (z. B. zusammen mit Datteln, ein wenig Kokosöl und Vanille). Meistens wird Kakao jedoch nach der üblichen Verarbeitungsprozedur (inkl. Röstprozess) in Kombination mit Milch und/oder Zucker konsumiert, womit die negativen Auswirkungen dieser Rezeptur die positiven Seiten des Kakaos bei weitem übertreffen, so dass im Arthrose-Text Kakao - rein vorsorglich - als nicht empfehlenswert eingestuft wurde. Natürlich ist die von Ihnen gewählte Schokolade mit einem sehr hohen Kakaogehalt als wesentlich besser zu beurteilen als die herkömmlichen Milchschokoladen, doch enthält auch eine Edelbitterschokolade - in den meisten Fällen - Zucker, so dass sie wirklich nur in geringen Mengen verzehrt werden sollte.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Notebook Freake
geschrieben am: donnerstag, 07. oktober 2010, 15:27
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Dieser Beitrag gefällt mir sehr.Ich habe schon labge danach gesucht.Vielen Dank dafür.
Gruß Notebook Freake
Ziefer Rosemarie
geschrieben am: samstag, 25. september 2010, 17:44
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Ihr bericht über Arthrose haut mich fast vom Hocker,habe ich doch in dieser Woche gerade wegen dieser Beschwerden einen Arzt aufgesucht, dieser hat mir dann lang und breit von seinen einmaligen Erfolgen mit seiner von ihm entwickelten Operationsmethode vorgeschwärmt. Nun bin ich doch erleichtert, denn es geht auch ohne Nuklearmedizin und Operation. Werde mich jetzt konsequent gesünder ernähren. Kaum ein Arzt versteht etwas von Ernährung und von den Folgen einer falschen Nahrungsaufnahme.
Alexandra Michaelis
geschrieben am: dienstag, 21. september 2010, 09:45
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Bitte um Info, wo ich luftgetrocknetes Sprossenbrot bekommen kann (Firmen etc.), bzw. wie ich es selbst zubetreiten könnte (Rezept). Vielen Dank. Beste Grüße, Alexandra Michaelis

Zentrum der Gesundheit:

Sie können sich das Brot selbst herstellen. Am Ende des Textes finden Sie jedoch auch einen Link zu einer Bäckerei:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html
Heike
geschrieben am: montag, 19. juli 2010, 11:34
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Ich, 43, leide an beginnender Arthrose in Finger- und Zehengelenken. Leider habe ich nach einer missglückten Antibiothikabehandlung aber auch eine Fructoseunverträglichkeit (fructose malabsortion)entwickelt. Eine Ernährungsumstellung, wie hier empfohlen, ist daher nicht möglich. Was machen Menschen wie ich, die sich nicht ohne weiteres für eine andere Ernährung entscheiden können?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Heike,

vielen Dank für Ihre Mail.

Sie leiden erst seit einer missglückten Antibiotikabehandlung unter Fructosemalabsorption (FM), das heißt, die Fructosemalabsorption war zuvor NICHT vorhanden. Vermutlich leiden Sie daher nicht an Fruchtosemalabsorption (so nennt man in schulmedizinischen Kreisen nur die Symptome Ihres Problems), sondern an einer ernsten Darmflorastörung. Da uns Details zur Entstehung dieser Darmflorastörung fehlen (wie kam es überhaupt zur Antibiotikabehandlung, gab es zuvor schon ähnliche Therapien etc.) und wir nicht wissen, welche Therapien Sie derzeit durchführen, können wir Ihnen nur allgemeine Hinweise geben.

Wenn Sie sich an die bei FM üblichen hochgradig säurebildenden Diätempfehlungen halten (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Nudeln, geschälter Reis etc.), dann wird Ihr Körper immer kränker und schwächer. Gerade eine solche Diät verhindert jegliche Regeneration einer gesunden Darmflora. Ihre beginnende Arthrose zeigt Ihnen, dass Ihr Körper mit der derzeitigen Ernährungssituation nicht zufrieden ist.

Sie können eine gesunde Ernährung auch mit (oder gerade wegen!) Fructosemalabsorption praktizieren. Ohne Früchte kann man weitaus gesünder leben als ohne Gemüse. Viele Früchte enthalten bereits so viel Zucker (gezüchtete Hybridsorten), dass dieser auch gesunden Menschen langfristig Schaden zufügt. Auch enthalten Früchte nicht annähernd so viele lebenswichtige Mineralstoffe wie Gemüse. Es ist also - von der Vitalstoffversorgung her gesehen - nicht tragisch, wenn Sie Früchte meiden müssen.

Wie konkret Sie eine gesunde Ernährung praktizieren, also mit welchen Lebensmitteln, hängt von Ihrer Fructosetoleranz ab. Verträgt Ihr Darm absolut keine Fructose oder können Sie z. B. Gemüse mit sehr niedrigem Fructosegehalt durchaus problemlos vertragen?

Konzentrieren Sie sich auf grüne Blattgemüse wie grüne Salate (Endivien, Feldsalat, Spinat, Chinakohl, Chicoree, Petersilie etc.) mit Gurken, Erbsen, Sellerie, Rettich etc.

Avokados, Hirse, Buchweizen und Quinoa werden von vielen Menschen mit FM oder auch FI (Fructoseintoleranz) sehr gut vertragen. Sie könnten auch aus Keimlingen (Roggen, Gerste) und manchen Nüssen und Samen (Leinsamen, Mohn, Sonnenblumenkernen) Keimbrot herstellen. Schon allein mit diesen aufgezählten Lebensmitteln können Sie eine wunderbare gesunde Ernährung zusammenstellen.

Allerdings sollten Sie - wenn noch nicht geschehen - unbedingt parallel zu einer Ernährungsumstellung den Aufbau Ihrer gestörten Darmflora in Angriff nehmen (Combi Flora) und gleichzeitig eine Darmreinigung durchführen. Denn solange Ihr Verdauungssystem von Fleisch, Weißmehl & Co und den Nachwirkungen der Antibiotikabehandlung schwer gestört ist, kann auch die gesündeste Ernährung nicht hilfreich sein. Wenn Sie Ihrem Körper aber Zeit geben, Ihre Darmflora nicht nur kurweise, sondern dauerhaft in den nächsten Monaten langsam aufbauen und einfache Mahlzeiten zu sich nehmen - "einfach" bedeutet hier: nur wenige Zutaten in einer Mahlzeit - dann werden nicht nur die Symptome der FM verschwinden, sondern automatisch auch Ihre Arthrose.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team

Link CombiFlora:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/combi-flora-20.html

Link Darmreinigung:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-1.html
Gabi Knörr
geschrieben am: montag, 07. juni 2010, 18:57

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ich möchte von Ihnen einmal genau definiert wissen was "Schlacken" eigentlich sind!
ich leide an Heberden Arthrose, habe meine Ernährung umgestellt, führe konsequent gut bioverfügbare Vitamine (C,E,B-Komplex, Omega3, EPA,DHA) zu. Ich habe keine Schmerzen mehr, die Knötchen haben sich teilweise ganz zurück gebildet.

Zentrum der Gesundheit:
Lesen Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/was-sind-schlacken.html
Helmut
geschrieben am: freitag, 28. mai 2010, 09:05
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Ich kann zusätzlich jedem nur KIESER-Training empfehlen. Muskelstärkung wirkt sich günstig auf die Knochen aus (auch bei Osteoporose). Ich hatte vor 5 Jahren einen Unfall, bin dann durch den ganzen Rückentherapeuten-Zirkus durchgegangen (auch Dorn-Therapie), der außer Spesen aber kaum was bewirkte. Heilung trat erst durch Muskelstärkung ein. Sogar eine Meniskus-OP konnte ich so verhindern.

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